• Premiere: Live-Audiodeskription beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026

    Premiere: Live-Audiodeskription beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026

    Das Zoi DVV-Pokalfinale 2026 am 28. Februar setzt ein starkes Zeichen für Inklusion: Erstmals in der Geschichte wird das Finale mit einer Live-Audiodeskription für sehbehinderte und blinde Fans angeboten. In Zusammenarbeit mit T_Ohr – Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport und der Sparda-Bank Baden-Württemberg stellt die Volleyball Bundesliga (VBL) 30 kostenfreie Plätze für Menschen mit Seheinschränkungen und ihre Begleitpersonen zur Verfügung.

    „Wir sind stolz, dass wir das Pokalfinale erstmals barrierefrei mit Live-Audiodeskription anbieten können“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga. „Sport lebt von Emotionen und gemeinschaftlichem Erleben. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, an diesem besonderen Event unabhängig von Einschränkungen teilzuhaben. Die Premiere ist ein wichtiger Schritt für mehr Inklusion im Volleyball und wir danken T_Ohr und der Sparda-Bank Baden-Württemberg für die großartige Unterstützung.“
     

    Live-Audiodeskription als wichtiger Baustein für Barrierefreiheit im Sport

    Die Live-Audiodeskription ist eine besondere Form der Reportage, bei der geschulte Reporter:innen das Spielgeschehen so detailliert wie möglich in Echtzeit beschreiben, um ein klares Bild für alle Zuhörer:innen zeichnen zu können. Bewegungen auf dem Feld, taktische Abläufe, Atmosphäre in der Arena, Reaktionen der Teams und Fans – alles, was visuell wahrnehmbar ist, wird sprachlich vermittelt. So können Menschen mit Sehbehinderung die Ereignisse „mit den Ohren sehen“ und vollständig am Erlebnis teilhaben.

    Gerade im Sport ist diese Form der Barrierefreiheit unverzichtbar, denn ohne akustische Beschreibung gehen Emotionen, Dynamik und spontane Momente verloren. Live-Audiodeskription macht ein barrierefreies Live-Erlebnis möglich.

    Die Umsetzung wird maßgeblich von der Sparda-Bank Baden-Württemberg unterstützt.
    „Teilhabe entsteht nur, wenn man sie aktiv ermöglicht. Wir unterstützen dieses Projekt aus voller Überzeugung, weil Sport verbindet und niemand außen vor bleiben sollte. Wir freuen uns, gemeinsam mit der VBL ein emotionales und gleichberechtigtes Finalerlebnis zu schaffen“, sagt Andreas Küchle, Pressesprecher der Sparda-Bank Baden-Württemberg.


    Zum ersten Mal wird es beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026 auch eine Live-Audiodeskription für ein inklusives Volleyball-Event geben.
    (Foto: Kevin Mattig)

    Live-Audiodeskription auch als Live-Stream verfügbar

    Für alle, die nicht live in der SAP Arena dabei sein können, wird die Live-Audiodeskription zusätzlich als Live-Stream direkt aus der Halle übertragen. Dank des „Inklusiven Sparda Fanradios“  können auch Fans zuhause das Finale barrierefrei verfolgen. Informationen zum Empfang werden rechtzeitig vor dem Event veröffentlicht.
     

    Das Volleyball-Highlight des Jahres

    Das Zoi DVV-Pokalfinale findet am 28. Februar 2026 statt und kehrt nach dem erfolgreichen zehnjährigen Jubiläum im Vorjahr ein allerletztes Mal in die SAP Arena Mannheim zurück – erstmals an einem Samstag, ideal für Familien, Fans und Vereine. Vor mehreren tausend Zuschauerinnen und Zuschauern kämpfen die besten Teams Deutschlands im Frauen- und Männerbereich um den DVV-Pokal.
     

    Ticketinformation

    Die 30 barrierefreien Plätze für sehbehinderte Menschen und ihre Begleitpersonen sind kostenfrei. Buchungsanfragen können ab sofort per E-Mail an audiodeskription@volleyball-bundesliga.de gestellt werden. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Anfrageeingangs. Neben der Sparda-Bank Baden-Württemberg und T_Ohr unterstützen Floer.Fashion, die mi FACHpersonal GmbH, NetAachen, die Praxis Gommers, Steilpass sowie die Tailormade GmbH das inklusive Angebot.

     

    Über T_Ohr
    T_Ohr ist ein bundesweit aktives Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage unter der Trägerschaft der AWO Südwest gGmbH. Seit 2018 ermöglicht das Projekt barrierefreie Zugänge zu Sport- und Kulturveranstaltungen und realisiert professionelle Audiodeskriptionen.

    Über die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG
    Die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG ist mit 15 Milliarden Euro Bilanzsumme und rund 460.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg. Sie ist 1999 aus der Fusion der Sparda-Banken in Karlsruhe (1896 gegr.) und Stuttgart (1899 gegr.) hervorgegangen. Die Sparda-Banken wurden als Selbsthilfeeinrichtung für Beamte der Eisenbahn, Post und Dampfschifffahrt gegründet. Der Spar- und Darlehensverein sollte seinen Mitgliedern bescheidenen Wohlstand mittels günstigen Konditionen ermöglichen. Dieses genossenschaftliche Prinzip gehört zu den Grundprinzipien der Sparda-Bank BW und wird nach wie vor konsequent umgesetzt. Die standardisierten Finanzprodukte sowie das umfassende soziale, kulturelle und nachhaltige Engagement machen die Genossenschaftsbank in diesem Umfeld für ihre Kunden attraktiv. Die Förderung des wirtschaftlichen Erfolges der Mitglieder bleibt das oberste Ziel. Aktuell unterhält die Sparda-Bank BW 35 Filialen und 14 SB-Banken in Baden-Württemberg.

     


     

    12.12.2025, 13:46
  • Live im FREE-TV: Dresden will gegen Münster die Krone richten

    Live im FREE-TV: Dresden will gegen Münster die Krone richten

    Auch an diesem Wochenende können sich Fans der 1. Bundesliga Frauen auf einen vollgepackten Spieltag freuen. Am Samstag, ab 17:30 Uhr überträgt SPORT1 die Begegnung zwischen dem USC Münster und dem Dresdner SC live im FREE-TV. Vier Punkte trennen beide Teams aktuell in der Tabelle. Während Dresden nach dem dramatischen Pokalaus am Mittwoch um den Anschluss an die Tabellenspitze der Bundesliga kämpft, will Münster vor allem Boden im Kampf um die oberen Playoff-Plätze gut machen.
     

    Mit den Fans im Rücken zum Erfolg

    Die Niederlage im Zoi DVV-Pokal-Halbfinale sitzt tief beim DSC, der als Titelverteidiger ins Rennen gegangen war. „Natürlich sind wir alle enttäuscht. Es war das erwartete enge Spiel, wie schon in der Liga. Man muss einfach anerkennen, dass Suhl besser war, speziell in den Basics“, schätzte Alexander Waibl nach der Niederlage ein. Jetzt liegt der Fokus auf der Liga. Das Spiel gegen Münster soll das nötige Selbstvertrauen für die kommenden nationalen und internationalen Herausforderungen zurückbringen.


    Der Dresdner SC will sich nach dem Aus im Zoi DVV-Pokal nun voll auf die 1. Bundesliga konzentrieren.
    (Foto: Frank Voss)

    Auch der USC, ebenfalls Vorjahresfinalist im Pokal, sucht seine Form. Kürzlich holte das Team von Cheftrainer Matthias Pack zwar einen klaren Sieg gegen Aufsteiger Borken, gegen die etablierten Teams war zuletzt aber nicht viel zu holen. Am Nikolaustag verloren die Green Kalinen denkbar knapp gegen den direkten Konkurrenten VC Wiesbaden mit 2:3 (15:25, 25:19, 16:25, 25:14, 20:18).

    Spitzenspiel zwischen Stuttgart und Suhl                        

    Den gesamten Spieltag gibt es bei Dyn wie gewohnt live und on demand. Bereits am Freitag empfängt der VC Wiesbaden den Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart. Am Samstag bekommt Schwarz-Weiß Erfurt es mit den Skurios Volleys Borken zu tun, die Binder Blaubären TSV Flacht bekommen treten gegen die Ladies in Black Aachen an. Am Sonntag spielt der frischgebackene Pokalfinalist VfB Suhl LOTTO Thüringen erneut in der heimischen Wolfsgrube, diesmal gegen den SSC Palmberg Schwerin.

    Alle Partien des Spieltags im Überblick:

    • Fr., 12.12.25, 18:30 Uhr   VC Wiesbaden vs. Allianz MTV Stuttgart
    • Sa., 13.12.25, 17:35 Uhr  USC Münster vs. Dresdner SC
    • Sa., 13.12.25, 18:00 Uhr  Schwarz-Weiß Erfurt vs. Skurios Volleys Borken
    • Sa., 13.12.25, 19:30 Uhr  Binder Blaubären TSV Flacht vs. Ladies in Black Aachen
    • So., 14.12.25, 16:00 Uhr  VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin
    12.12.2025, 17:16
  • Bleibt Dachau auch in Giesen auf Punktekurs?

    Bleibt Dachau auch in Giesen auf Punktekurs?

    Am Freitag geht die Bundesliga der Männer um 19 Uhr in einen neuen Spieltag und Dyn zeigt die Begegnung zwischen den Helios GRIZZLYS Giesen und dem ASV Dachau im Free-TV bei Dyn Sport Mix. Auf dem Papier scheint die Partie zwischen dem Tabellensechsten und dem 13. der Liga eindeutig zu sein, zuletzt machte Dachau aber mit Punkten gegen „die Großen“ auf sich aufmerksam. Giesen schwächelt indes in unruhigen Zeiten. Ist das die Chance für den ASV, Punkte im Playoff-Rennen gut zu machen?
     

    Dachau ohne Druck nach jüngsten Erfolgen

    Zuletzt lief es für die GRIZZLYS aus Giesen nicht nach Plan. Zwei deutliche Niederlagen gegen Lüneburg in Liga und Pokal sowie die Niederlage gegen Freiburg stehen zu Buche – gegen Dachau soll nun die Kehrtwende her. Das erste Mal vor heimischem Publikum tritt Neuverpflichtung Cody Kessel in Erscheinung, der in Freiburg bei seinem Debüt immerhin 15 Punkte erzielte. Er war Anfang Dezember verpflichtet worden, nachdem Außenangreifer Juan Gonzalez das Team verlassen hatte.

    Mit deutlich leichteren Schultern geht der ASV Dachau in die Partie. Nach einem holprigen Saisonstart punktete das Team zuletzt teils überraschend gegen Friedrichshafen (2:3) sowie in Düren (2:3) und erspielte drei wichtige Zähler gegen Tabellenschlusslicht SV Warnemünde (3:1). „Der große Druck ist von den Jungs merklich abgefallen", berichtet Trainer Patrick Steuerwald: „Das ist jetzt wieder eine neue Situation für uns, denn wir dürfen trotzdem kein Prozent weniger Gas geben. Aber ich denke, das bekommen wir gut hin."
     


    Der ASV Dachau kann nach den vergangenen Spielen befreiter in das Match gegen die Helios GRIZZLYS Giesen gehen.
    (Foto: Birgit Herzum)

    Topteams mit Heimspielen

    Ab Samstag überträgt Dyn auch alle anderen Spiele des Spieltags live und on demand. Los geht es hier mit der Partie zwischen den BERLIN RECYCLING Volleys und dem TSV Haching München um 18 Uhr. Eine halbe Stunde später steigt das Spiel VfB Friedrichshafen gegen die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland. Die SVG Lüneburg trifft auf die FT 1844 Freiburg und die WWK Volleys Herrsching empfangen die Energiequelle Netzhoppers KW. Am Sonntag stehen sich der SV Warnemünde und die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe gegenüber. Das letzte Spiel wird in Düren angepfiffen, wo die Barock Volleys MTV Ludwigsburg aufschlagen.

    Alle Partien des Spieltags im Überblick:

    • Fr., 12.12.25, 19:00 Uhr   Helios GRIZZLYS Giesen vs. ASV Dachau
    • Sa., 13.12.25, 18:00 Uhr  BERLIN RECYCLING Volleys vs. TSV Haching München
    • Sa., 13.12.25, 18:30 Uhr  VfB Friedrichshafen vs. cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland
    • Sa., 13.12.25, 19:00 Uhr  SVG Lüneburg vs. FT 1844 Freiburg
    • Sa., 13.12.25, 20:00 Uhr  WWK Volleys Herrsching vs. Energiequelle Netzhoppers KW
    • So., 14.12.25, 16:00 Uhr  SV Warnemünde vs. BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe
    • So., 14.12.25, 17:00 Uhr  SWD powervolleys Düren vs. Barock Volleys MTV Ludwigsburg     
    12.12.2025, 10:48
  • Suhl komplettiert nach Sieg gegen Dresden das Zoi DVV-Pokalfinale der Frauen

    Suhl komplettiert nach Sieg gegen Dresden das Zoi DVV-Pokalfinale der Frauen

    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat an einem denkwürdigen Pokalabend das Zoi DVV-Pokalfinale erreicht. Im zweiten Halbfinal-Match setzte sich die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy in einem dramatischen Spiel 3:2 (27:29, 25:20, 25:18, 16:25, 15:12) gegen den Dresdner SC durch und steht zum ersten Mal seit 2014 wieder im Endspiel um einen nationalen Titel. Die Thüringerinnen machen mit dem Duell gegen Allianz MTV Stuttgart am 28. Februar ihre Premiere in der Mannheimer SAP Arena perfekt, die zum letzten Mal Austragungsort des Zoi DVV-Pokalfinales sein wird.


    Die Suhler Wolfsgrube war am Mittwochabend die stimmungsgeladene Bühne für ein Pokalderby, das hielt, was es versprach. 1.340 Zuschauer:innen sahen ein ausgeglichenes Match mit Chancen auf beiden Seiten, an dessen Ende die Gastgeberinnen die besseren Nerven im Tiebreak hatten. Während der Dresdner SC die Hoffnung auf eine Titelverteidigung in Mannheim begraben muss, bekommt der VfB Suhl LOTTO Thüringen die Chance auf den zweiten Pokaltitel der Vereinsgeschichte.


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen freut sich nach einem Volleyball-Krimi über den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Duell auf Augenhöhe im ersten Durchgang

    Dresden war im Vorfeld als Favorit gehandelt worden, in Satz eins machten jedoch zunächst die Suhlerinnen die ersten zwei Punkte, ehe sich der Durchgang zu einem engen Rennen entwickelte. Beim Stand von 18:19 nahm Hollosy seine erste Auszeit, musste danach zunächst aber ein Ass von Dresdens Mette Pfeffer mit ansehen. Doch Suhl schlug zurück, Mackenzie Foley glich ebenfalls mit einem Aufschlagwinner aus und zwang Dresden in die Auszeit. Im Anschluss erspielten sich die Gastgeberinnen vier Satzbälle und sahen sich nach einem vermeintlichen Angriffsfehler von Marta Levinska als Satzgewinner. Doch die Challenge zeigte den Blocktouch. Umso bitterer war es für Suhl, dass sich die Mannschaft im Anschluss selbst zwei Angriffsfehler leistete und Dresden beim 27:29 den ersten Satzball verwandelte.

    Suhl demonstriert Heimstärke

    Wie stark Suhl in der heimischen Wolfsgrube aufspielen kann, zeigte sich im folgenden Spielverlauf. Im zweiten Durchgang gelang es dem VfB schnell, sich abzusetzen. DSC-Trainer Alexander Waibl war bereits beim Stand von 8:13 zu seiner zweiten Auszeit gezwungen. Im Anschluss kämpfte sich der Titelverteidiger auf zwei Punkte heran. Doch die „Wölfinnen“ schlugen zurück und zogen erneut davon. Ein Aufschlagfehler von Dresden brachte Suhl den Satzgewinn zum 25:20.

    Noch klarer gestalteten die Gastgeberinnen Durchgang drei. Dresden bekam keinen Zugriff auf das Suhler Angriffsspiel und hatte große Probleme, das eigene Sideout durchzubringen. Suhl bewies ein gutes Händchen im Aufschlag und brachte die DSC-Annahme in große Bedrängnis. Auch wenn sich Dresden gegen Ende des Satzes wieder stabilisierte, stand am Ende ein deutliches 25:18 zu Gunsten des VfB.

    Dresden kontert mit Blockstärke

    Doch der DSC wäre nicht der DSC, wenn das Team keine Antwort parat gehabt hätte. Nachdem der vierte Satz wieder ausgeglichen begann, erspielte sich die Gästemannschaft durch eine kleine Aufschlagserie von Jette Kuipers eine Drei-Punkte-Führung zum 12:9. Besonders der Dresdner Block packte nun häufiger zu, so auch zum 16:13 gegen den Einbeiner über Kopf von Suhls Roosa Laakkonen. Zwei direkte Aufschlagpunkte von Miku Akimoto brachten Dresden komfortabel 18:13 in Front. Mit dem Momentum auf der Seite erkämpfte sich der DSC den Satzausgleich (25:16) – erneut war hier der Block erfolgreich.

    Suhler Nervenstärke im Entscheidungssatz

    Nachdem der Tiebreak zunächst zu einer klaren Angelegenheit für die Thüringerinnen zu werden schien, gelang dem DSC das Comeback im fünften Durchgang, der bis zum 12:12 völlig offen blieb. Am Ende bewiesen die Spielerinnen des VfB die besseren Nerven. Monika Brancuská brachte ihren Angriff zum 15:12 durch und ließ die Wolfsgrube unter Jubelstürmen und „Finale“-Rufen erbeben. "Oh mein Gott", rief Suhls Mittelblockerin Roosa Laakkonen direkt nach dem Abpfiff aus und hielt sich die Hände vor das Gesicht. Mehr brachte die finnische Nationalspielerin, die seit 2022 für Suhl spielt, unter Freudentränen nicht heraus. MVP des Spiels wurde Zuspielerin Lara Nagels, die nicht nur Laakkonen immer wieder gekonnt in Szene gesetzt hatte.


    Nach dem verwandelten Matchball kannte die Freude in der Suhler Wolfsgrube keine Grenzen mehr.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Finalgegner Stuttgart ohne Fehl und Tadel

    Am Dienstagabend hatte sich Allianz MTV Stuttgart überraschend deutlich gegen den SSC Palmberg Schwerin durchgesetzt. Die Mannschaft von Cheftrainer Konstantin Bitter gewann in eigener Halle 3:0 (25:15, 25:16, 25:19) und hat nun die Chance auf ihren sechsten Pokaltriumph. Zuletzt hatte Stuttgart 2024 in der Mannheimer SAP Arena triumphiert.

    Der erste Auftritt beim letzten Finale in Mannheim

    Suhl konnte die Trophäe bei vier Pokal-Endspielen einmal in die Höhe strecken und feiert mit seiner ersten Finalteilnahme seit 2014 zugleich eine Premiere in Mannheim.
    Am Samstag, 28. Februar findet das Zoi DVV-Pokalfinale ein elftes und letztes in der SAP Arena statt. Tickets für das Event sind bereits ab 15 Euro erhältlich und können unter www.saparena.de sowie im VBL-Ticketshop erworben werden.

    Weitere Informationen zum DVV-Pokal finden sich auf www.dvv-pokal.de.

    10.12.2025, 23:26
  • Stuttgart zieht ins Zoi DVV-Pokalfinale ein

    Stuttgart zieht ins Zoi DVV-Pokalfinale ein

    Allianz MTV Stuttgart steht im Finale des Zoi DVV-Pokals. Die Mannschaft von Cheftrainer Konstantin Bitter setzte sich im Halbfinale überraschend deutlich 3:0 (25:15, 25:16, 25:19) gegen den amtierenden Meister SSC Palmberg Schwerin durch und kehrt nach der verpassten Endspielteilnahme der Vorsaison eindrucksvoll auf die nationale Pokalbühne zurück. Im Duell zweier Volleyball-Schwergewichte unterstrichen die fünfmaligen Pokalsiegerinnen ihre herausragende Form und ließen den Mecklenburgerinnen vor heimischer Kulisse keinerlei Chance.

    Beide Teams hatten in der vergangenen Saison frühzeitig die Pokalträume begraben müssen: Stuttgart im Viertelfinale, Schwerin bereits im Achtelfinale. Entsprechend ambitioniert gingen beide Seiten in das Halbfinale, das zugleich das erste direkte Duell der laufenden Spielzeit markierte. Stuttgart, in der Bundesliga bislang ohne Satzverlust unterwegs, knüpfte nahtlos an seine dominanten Auftritte der jüngsten Wochen an und überzeugte auch im Zoi DVV-Pokal mit beeindruckender Stabilität und Konsequenz in allen Elementen.

    Stuttgart setzt früh ein Ausrufezeichen

    Im ersten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Erst ein Block gegen Leana Grozer zum 10:9 und ein Angriffsfehler der Gäste, der Stuttgart auf 14:11 davonziehen ließ, brachten die ersten Vorteile für die Gastgeberinnen. Schwerin reagierte mit der ersten Auszeit (14:11) sowie einem Doppelwechsel (15:11), doch Stuttgart hielt den Druck hoch und zwang Cheftrainer Felix Koslowski bereits beim 16:11 zur zweiten Unterbrechung. Diese zeigte Wirkung: Dank eines Asses von Helena Kok und einem erfolgreichen Angriff von Annegret Hölzig zum 16:14 schaffte Schwerin den Anschluss und zwang Konstantin Bitter zu seiner ersten Auszeit. Danach stabilisierten die Stuttgarterinnen ihr Spiel wieder. Ein cleverer Angriff von Kapitänin Antonia Stautz vom Block ins Aus leitete beim 20:14 die entscheidende Phase des Satzes ein. Pauline Martin erhöhte diagonal auf 21:14, ehe die überragende Mittelblockerin Lucia Varela über die Mitte auf 22:14 stellte. Die Belgierin Pauline Martin erzielte auch den 24. Punkt und verschaffte ihrem Team neun Satzbälle. Anna Koulberg verwandelte per Block direkt den ersten und Stuttgart sicherte sich Satz eins souverän mit 25:15.

    Stuttgart bleibt auch im zweiten Durchgang dominant

    Erneut punktete Pauline Martin clever zum 5:2. Ein Ass von Lucia Varela erhöhte auf 7:3. Früh sah sich Koslowski zu seiner ersten Auszeit gezwungen (9:4). Danach landete der Stuttgarter Pipeangriff zweimal im Aus, wodurch die Mecklenburgerinnen auf 9:6 herankamen. Beim 9:8 griff nun auch Stuttgart zur Auszeit. Mit einem Block von Anna Koulberg zum 10:8 konnte Stuttgart sich wieder absetzen.

    Beim 16:11 nahm Schwerins Headcoach seine zweite Auszeit. Zwar verkürzte Helena Kok auf 17:14, doch Stuttgart blieb klar tonangebend. Beim 20:14 kam Iris Vos für Annegret Hölzig aufs Feld, doch auch dieser Wechsel brachte keine Wendung. Koulberg erhöhte per Einbeiner auf 21:14, und auch der erneute Doppelwechsel der Gäste beim 23:14 konnte den Satzausgang nicht mehr beeinflussen. Eine lange Rally entschied Stuttgarts Zuspielerin Melani Shaffmaster mit einem cleveren zweiten Ball zum 24:14. Nach einem Aufschlagfehler zum 24:15 und der Abwehr eines weiteren Satzballs besiegelte ein Aufschlagfehler Schwerins den Satzgewinn für Stuttgart.

    Schwerin kämpft – Stuttgart bleibt unaufhaltsam

    Im dritten Durchgang warf Schwerin noch einmal alles in die Waagschale und setzte durch einen kraftvollen Angriff von Leana Grozer über Position vier zum 3:4 den ersten Akzent. Stautz löste wenig später eine schwierige Situation clever und stellte auf 7:7, während ein Block gegen Stuttgarts Eleanor Holthaus zum Ausgleich bei 11:11 führte. Dann übernahm Stuttgart erneut die Kontrolle: Pauline Martin punktete erst über den Kopf zum 13:11 und legte sofort zum 14:11 nach. Schwerin reagierte mit einer Auszeit. Ein Ass von Lucia Varela zum 17:12 zwang die Gäste zur nächsten Unterbrechung. Zwar verkürzte Grozer noch einmal auf 17:15, doch Stuttgart antwortete unmittelbar, und Antonia Stautz vollendete über Position vier zum 18:15.

    Helena Kok, die auf Schweriner Seite zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde, verkürzte auf 21:17. Beim 22:18 folgte ein Doppelwechsel des SSC, doch Stuttgart ließ sich nicht mehr aufhalten. Eleanor Holthaus erspielte den ersten Matchball, und Pauline Martin, die mit insgesamt 14 Punkten spätere MVP, verwandelte zum 25:19 und sicherte damit den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.


    Allianz MTV Stuttgart jubelt über den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.
    (Foto: Frank Voss)

    Damit wahrt Allianz MTV Stuttgart die Chance auf den sechsten Pokaltriumph. Entsprechend glücklich zeigte sich Kapitänin Antonia Stautz am Dyn-Mikrofon: „Es sah deutlicher aus, als es war. Es war ein super anstrengendes Spiel, das extrem Spaß gemacht hat. Am Ende wurde es noch einmal knapp, aber ich freue mich, dass wir das 3:0 nach Hause geholt haben. Wir sehen uns in Mannheim! Ich habe schon zweimal in Mannheim gespielt und zweimal verloren. Egal gegen wen – wir wollen gewinnen.“

    Am morgigen Mittwoch, ab 19 Uhr, wird der Gegner von Allianz MTV Stuttgart für das Zoi DVV-Pokalfinale am 28. Februar ermittelt. Der Dresdner SC, auf Mission Titelverteidigung, trifft auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen, der sich mit Heimvorteil in der Wolfsgrube ebenfalls gute Chancen erhofft.

    Tickets für das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim und können unter www.saparena.de sowie im VBL-Ticketshop erworben werden.
    Weitere Informationen zum Zoi DVV-Pokal finden sich auf www.dvv-pokal.de.

    Das zweite Halbfinale der Frauen:

    • Mi., 10.12., 19:00 Uhr, VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Dresdner SC

    10.12.2025, 00:04

Spielplan & Tabelle

Spiele

Freitag, 12. Dezember 2025

18:30
0:3
0:3

Samstag, 13. Dezember 2025

17:35
3:2
3:2
18:00
3:0
3:0
19:30
0:3
0:3

Sonntag, 14. Dezember 2025

16:00
3:1
3:1

Mittwoch, 17. Dezember 2025

17:30
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MVP & Topscorer

1. Bundesliga

Most Valuable Player

1. Bundesliga

Topscorer

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