• Suhl komplettiert nach Sieg gegen Dresden das Zoi DVV-Pokalfinale der Frauen

    Suhl komplettiert nach Sieg gegen Dresden das Zoi DVV-Pokalfinale der Frauen

    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat an einem denkwürdigen Pokalabend das Zoi DVV-Pokalfinale erreicht. Im zweiten Halbfinal-Match setzte sich die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy in einem dramatischen Spiel 3:2 (27:29, 25:20, 25:18, 16:25, 15:12) gegen den Dresdner SC durch und steht zum ersten Mal seit 2014 wieder im Endspiel um einen nationalen Titel. Die Thüringerinnen machen mit dem Duell gegen Allianz MTV Stuttgart am 28. Februar ihre Premiere in der Mannheimer SAP Arena perfekt, die zum letzten Mal Austragungsort des Zoi DVV-Pokalfinales sein wird.


    Die Suhler Wolfsgrube war am Mittwochabend die stimmungsgeladene Bühne für ein Pokalderby, das hielt, was es versprach. 1.340 Zuschauer:innen sahen ein ausgeglichenes Match mit Chancen auf beiden Seiten, an dessen Ende die Gastgeberinnen die besseren Nerven im Tiebreak hatten. Während der Dresdner SC die Hoffnung auf eine Titelverteidigung in Mannheim begraben muss, bekommt der VfB Suhl LOTTO Thüringen die Chance auf den zweiten Pokaltitel der Vereinsgeschichte.


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen freut sich nach einem Volleyball-Krimi über den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Duell auf Augenhöhe im ersten Durchgang

    Dresden war im Vorfeld als Favorit gehandelt worden, in Satz eins machten jedoch zunächst die Suhlerinnen die ersten zwei Punkte, ehe sich der Durchgang zu einem engen Rennen entwickelte. Beim Stand von 18:19 nahm Hollosy seine erste Auszeit, musste danach zunächst aber ein Ass von Dresdens Mette Pfeffer mit ansehen. Doch Suhl schlug zurück, Mackenzie Foley glich ebenfalls mit einem Aufschlagwinner aus und zwang Dresden in die Auszeit. Im Anschluss erspielten sich die Gastgeberinnen vier Satzbälle und sahen sich nach einem vermeintlichen Angriffsfehler von Marta Levinska als Satzgewinner. Doch die Challenge zeigte den Blocktouch. Umso bitterer war es für Suhl, dass sich die Mannschaft im Anschluss selbst zwei Angriffsfehler leistete und Dresden beim 27:29 den ersten Satzball verwandelte.

    Suhl demonstriert Heimstärke

    Wie stark Suhl in der heimischen Wolfsgrube aufspielen kann, zeigte sich im folgenden Spielverlauf. Im zweiten Durchgang gelang es dem VfB schnell, sich abzusetzen. DSC-Trainer Alexander Waibl war bereits beim Stand von 8:13 zu seiner zweiten Auszeit gezwungen. Im Anschluss kämpfte sich der Titelverteidiger auf zwei Punkte heran. Doch die „Wölfinnen“ schlugen zurück und zogen erneut davon. Ein Aufschlagfehler von Dresden brachte Suhl den Satzgewinn zum 25:20.

    Noch klarer gestalteten die Gastgeberinnen Durchgang drei. Dresden bekam keinen Zugriff auf das Suhler Angriffsspiel und hatte große Probleme, das eigene Sideout durchzubringen. Suhl bewies ein gutes Händchen im Aufschlag und brachte die DSC-Annahme in große Bedrängnis. Auch wenn sich Dresden gegen Ende des Satzes wieder stabilisierte, stand am Ende ein deutliches 25:18 zu Gunsten des VfB.

    Dresden kontert mit Blockstärke

    Doch der DSC wäre nicht der DSC, wenn das Team keine Antwort parat gehabt hätte. Nachdem der vierte Satz wieder ausgeglichen begann, erspielte sich die Gästemannschaft durch eine kleine Aufschlagserie von Jette Kuipers eine Drei-Punkte-Führung zum 12:9. Besonders der Dresdner Block packte nun häufiger zu, so auch zum 16:13 gegen den Einbeiner über Kopf von Suhls Roosa Laakkonen. Zwei direkte Aufschlagpunkte von Miku Akimoto brachten Dresden komfortabel 18:13 in Front. Mit dem Momentum auf der Seite erkämpfte sich der DSC den Satzausgleich (25:16) – erneut war hier der Block erfolgreich.

    Suhler Nervenstärke im Entscheidungssatz

    Nachdem der Tiebreak zunächst zu einer klaren Angelegenheit für die Thüringerinnen zu werden schien, gelang dem DSC das Comeback im fünften Durchgang, der bis zum 12:12 völlig offen blieb. Am Ende bewiesen die Spielerinnen des VfB die besseren Nerven. Monika Brancuská brachte ihren Angriff zum 15:12 durch und ließ die Wolfsgrube unter Jubelstürmen und „Finale“-Rufen erbeben. "Oh mein Gott", rief Suhls Mittelblockerin Roosa Laakkonen direkt nach dem Abpfiff aus und hielt sich die Hände vor das Gesicht. Mehr brachte die finnische Nationalspielerin, die seit 2022 für Suhl spielt, unter Freudentränen nicht heraus. MVP des Spiels wurde Zuspielerin Lara Nagels, die nicht nur Laakkonen immer wieder gekonnt in Szene gesetzt hatte.


    Nach dem verwandelten Matchball kannte die Freude in der Suhler Wolfsgrube keine Grenzen mehr.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Finalgegner Stuttgart ohne Fehl und Tadel

    Am Dienstagabend hatte sich Allianz MTV Stuttgart überraschend deutlich gegen den SSC Palmberg Schwerin durchgesetzt. Die Mannschaft von Cheftrainer Konstantin Bitter gewann in eigener Halle 3:0 (25:15, 25:16, 25:19) und hat nun die Chance auf ihren sechsten Pokaltriumph. Zuletzt hatte Stuttgart 2024 in der Mannheimer SAP Arena triumphiert.

    Der erste Auftritt beim letzten Finale in Mannheim

    Suhl konnte die Trophäe bei vier Pokal-Endspielen einmal in die Höhe strecken und feiert mit seiner ersten Finalteilnahme seit 2014 zugleich eine Premiere in Mannheim.
    Am Samstag, 28. Februar findet das Zoi DVV-Pokalfinale ein elftes und letztes in der SAP Arena statt. Tickets für das Event sind bereits ab 15 Euro erhältlich und können unter www.saparena.de sowie im VBL-Ticketshop erworben werden.

    Weitere Informationen zum DVV-Pokal finden sich auf www.dvv-pokal.de.

    10.12.2025, 23:26
  • Mit ungewohntem Gefühl: BR Volleys starten in die Königsklasse

    Mit ungewohntem Gefühl: BR Volleys starten in die Königsklasse

    Von Franziska BREININGER
    (SID) Die internationale Bühne ist den BERLIN RECYCLING Volleys bestens bekannt - doch dieses Mal ist alles ein bisschen anders. Der überraschend holprige Saisonstart ist am deutschen Volleyball-Serienmeister nicht spurlos vorbeigegangen, vor dem ersten Härtetest in der Champions League herrscht ein ungewohntes Gefühl in der Hauptstadt.

    "Vielleicht ist das Selbstbewusstsein im Moment noch ein bisschen anders als sonst", räumte Kapitän Ruben Schott im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) ein. Dieses habe sich die Mannschaft in den vergangenen Partien zwar zurückerarbeitet, "aber trotzdem hat dieses selbstsichere Auftreten noch ein bisschen gefehlt".

    Vor dem ersten Duell in der Königsklasse am Donnerstag gegen den spanischen Meister Guaguas Las Palmas (19.30 Uhr) stellt sich die Frage: Wo steht der deutsche Double-Sieger wirklich? Fakt ist, in der Volleyball Bundesliga (VBL) lief es für die Berliner bislang nicht nach Plan.

    Gleich zu Beginn patzten die sonst so erfolgsverwöhnten BR Volleys überraschend gegen drei ihrer härtesten Konkurrenten. Gegen die SWD powervolleys Düren, die SVG Lüneburg und den VfB Friedrichshafen setzte es drei Niederlagen binnen weniger Spieltage. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison verloren die Volleys auf dem Weg zum 15. Meistertitel lediglich eine Begegnung.


    Die BR Volleys haben nach einem schwierigen Saisonstart inzwischen besser als Team zusammengefunden.
    (Foto: Andreas Gora)

    "Wie wir in die Saison gestartet sind, ist natürlich nicht unser Anspruch", betonte Schott. Der Anfang sei "ein bisschen holprig" gewesen, "aber so langsam kommen wir ins Rollen. Wir sind immer noch nicht da, wo wir gerne sein wollen. Deshalb wird es auch am Donnerstag ein ganz spannendes Spiel."

    Nach einem kleinen Umbruch scheint sich der Hauptstadtklub zumindest in der Liga gefangen zu haben, in der Königsklasse ist laut Schott das erste Ziel, den Sprung aus der Gruppe zu schaffen. "Das ist definitiv kein Selbstläufer", erklärte der Nationalspieler.

    Neben Las Palmas und dem tschechischen Meister VK Lvi Praha wartet in Pool C auch der Titelverteidiger Sir Sicoma Monini Perugia auf Schott und sein Team. Umso wichtiger ist der Start - auch, um weiter "Selbstvertrauen zu gewinnen", sagte der Außenangreifer, der hofft, mit der Mannschaft "einen weiteren Schritt nach vorne machen" zu können.

    Schott dürfte dafür bereit sein. Im Sommer legte der 31-Jährige eine Pause ein, verzichtete auf die langen Turniermonate mit der Nationalmannschaft und verfolgte seine DVV-Kollegen um Starangreifer Georg Grozer unter anderem bei der WM aus der Ferne. Die Auszeit habe ihm "unheimlich gutgetan", auch um mal "an ein paar Baustellen wirklich zu arbeiten".

    Nun fühle er sich "körperlich, aber vor allem mental, echt gut", sagte Schott: "Ich denke nach wie vor, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung für mich persönlich war, weil ich in den nächsten Jahren mit Hinblick auf Olympia und andere Turniere voll dabei sein und angreifen möchte." Zuerst gilt es aber mit den Volleys in der Champions League zu bestehen.

    10.12.2025, 15:17
  • Stuttgart zieht ins Zoi DVV-Pokalfinale ein

    Stuttgart zieht ins Zoi DVV-Pokalfinale ein

    Allianz MTV Stuttgart steht im Finale des Zoi DVV-Pokals. Die Mannschaft von Cheftrainer Konstantin Bitter setzte sich im Halbfinale überraschend deutlich 3:0 (25:15, 25:16, 25:19) gegen den amtierenden Meister SSC Palmberg Schwerin durch und kehrt nach der verpassten Endspielteilnahme der Vorsaison eindrucksvoll auf die nationale Pokalbühne zurück. Im Duell zweier Volleyball-Schwergewichte unterstrichen die fünfmaligen Pokalsiegerinnen ihre herausragende Form und ließen den Mecklenburgerinnen vor heimischer Kulisse keinerlei Chance.

    Beide Teams hatten in der vergangenen Saison frühzeitig die Pokalträume begraben müssen: Stuttgart im Viertelfinale, Schwerin bereits im Achtelfinale. Entsprechend ambitioniert gingen beide Seiten in das Halbfinale, das zugleich das erste direkte Duell der laufenden Spielzeit markierte. Stuttgart, in der Bundesliga bislang ohne Satzverlust unterwegs, knüpfte nahtlos an seine dominanten Auftritte der jüngsten Wochen an und überzeugte auch im Zoi DVV-Pokal mit beeindruckender Stabilität und Konsequenz in allen Elementen.

    Stuttgart setzt früh ein Ausrufezeichen

    Im ersten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Erst ein Block gegen Leana Grozer zum 10:9 und ein Angriffsfehler der Gäste, der Stuttgart auf 14:11 davonziehen ließ, brachten die ersten Vorteile für die Gastgeberinnen. Schwerin reagierte mit der ersten Auszeit (14:11) sowie einem Doppelwechsel (15:11), doch Stuttgart hielt den Druck hoch und zwang Cheftrainer Felix Koslowski bereits beim 16:11 zur zweiten Unterbrechung. Diese zeigte Wirkung: Dank eines Asses von Helena Kok und einem erfolgreichen Angriff von Annegret Hölzig zum 16:14 schaffte Schwerin den Anschluss und zwang Konstantin Bitter zu seiner ersten Auszeit. Danach stabilisierten die Stuttgarterinnen ihr Spiel wieder. Ein cleverer Angriff von Kapitänin Antonia Stautz vom Block ins Aus leitete beim 20:14 die entscheidende Phase des Satzes ein. Pauline Martin erhöhte diagonal auf 21:14, ehe die überragende Mittelblockerin Lucia Varela über die Mitte auf 22:14 stellte. Die Belgierin Pauline Martin erzielte auch den 24. Punkt und verschaffte ihrem Team neun Satzbälle. Anna Koulberg verwandelte per Block direkt den ersten und Stuttgart sicherte sich Satz eins souverän mit 25:15.

    Stuttgart bleibt auch im zweiten Durchgang dominant

    Erneut punktete Pauline Martin clever zum 5:2. Ein Ass von Lucia Varela erhöhte auf 7:3. Früh sah sich Koslowski zu seiner ersten Auszeit gezwungen (9:4). Danach landete der Stuttgarter Pipeangriff zweimal im Aus, wodurch die Mecklenburgerinnen auf 9:6 herankamen. Beim 9:8 griff nun auch Stuttgart zur Auszeit. Mit einem Block von Anna Koulberg zum 10:8 konnte Stuttgart sich wieder absetzen.

    Beim 16:11 nahm Schwerins Headcoach seine zweite Auszeit. Zwar verkürzte Helena Kok auf 17:14, doch Stuttgart blieb klar tonangebend. Beim 20:14 kam Iris Vos für Annegret Hölzig aufs Feld, doch auch dieser Wechsel brachte keine Wendung. Koulberg erhöhte per Einbeiner auf 21:14, und auch der erneute Doppelwechsel der Gäste beim 23:14 konnte den Satzausgang nicht mehr beeinflussen. Eine lange Rally entschied Stuttgarts Zuspielerin Melani Shaffmaster mit einem cleveren zweiten Ball zum 24:14. Nach einem Aufschlagfehler zum 24:15 und der Abwehr eines weiteren Satzballs besiegelte ein Aufschlagfehler Schwerins den Satzgewinn für Stuttgart.

    Schwerin kämpft – Stuttgart bleibt unaufhaltsam

    Im dritten Durchgang warf Schwerin noch einmal alles in die Waagschale und setzte durch einen kraftvollen Angriff von Leana Grozer über Position vier zum 3:4 den ersten Akzent. Stautz löste wenig später eine schwierige Situation clever und stellte auf 7:7, während ein Block gegen Stuttgarts Eleanor Holthaus zum Ausgleich bei 11:11 führte. Dann übernahm Stuttgart erneut die Kontrolle: Pauline Martin punktete erst über den Kopf zum 13:11 und legte sofort zum 14:11 nach. Schwerin reagierte mit einer Auszeit. Ein Ass von Lucia Varela zum 17:12 zwang die Gäste zur nächsten Unterbrechung. Zwar verkürzte Grozer noch einmal auf 17:15, doch Stuttgart antwortete unmittelbar, und Antonia Stautz vollendete über Position vier zum 18:15.

    Helena Kok, die auf Schweriner Seite zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde, verkürzte auf 21:17. Beim 22:18 folgte ein Doppelwechsel des SSC, doch Stuttgart ließ sich nicht mehr aufhalten. Eleanor Holthaus erspielte den ersten Matchball, und Pauline Martin, die mit insgesamt 14 Punkten spätere MVP, verwandelte zum 25:19 und sicherte damit den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.


    Allianz MTV Stuttgart jubelt über den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale.
    (Foto: Frank Voss)

    Damit wahrt Allianz MTV Stuttgart die Chance auf den sechsten Pokaltriumph. Entsprechend glücklich zeigte sich Kapitänin Antonia Stautz am Dyn-Mikrofon: „Es sah deutlicher aus, als es war. Es war ein super anstrengendes Spiel, das extrem Spaß gemacht hat. Am Ende wurde es noch einmal knapp, aber ich freue mich, dass wir das 3:0 nach Hause geholt haben. Wir sehen uns in Mannheim! Ich habe schon zweimal in Mannheim gespielt und zweimal verloren. Egal gegen wen – wir wollen gewinnen.“

    Am morgigen Mittwoch, ab 19 Uhr, wird der Gegner von Allianz MTV Stuttgart für das Zoi DVV-Pokalfinale am 28. Februar ermittelt. Der Dresdner SC, auf Mission Titelverteidigung, trifft auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen, der sich mit Heimvorteil in der Wolfsgrube ebenfalls gute Chancen erhofft.

    Tickets für das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim und können unter www.saparena.de sowie im VBL-Ticketshop erworben werden.
    Weitere Informationen zum Zoi DVV-Pokal finden sich auf www.dvv-pokal.de.

    Das zweite Halbfinale der Frauen:

    • Mi., 10.12., 19:00 Uhr, VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Dresdner SC

    10.12.2025, 00:04
  • Volleyball-Talent Grozer: "Ein anderer Druck da"

    Volleyball-Talent Grozer: "Ein anderer Druck da"

    (SID) Leana Grozer feierte in der vergangenen Saison in der Volleyball Bundesliga ihren Durchbruch - und versucht nun, mit den Erwartungen umzugehen. "Ich denke, dass der Druck von Saison zu Saison steigt", erklärte die 18 Jahre alte Tochter des deutschen Starangreifers Georg Grozer im Podcast "Sparda Future Heroes".

    In der vergangenen Spielzeit reifte die Teenagerin zu einer Schlüsselspielerin beim SCC Palmberg Schwerin und gewann mit dem Team die deutsche Meisterschaft. "Ich wollte einfach zocken, ich hatte Spaß zu spielen - und es hat auch alles echt gut funktioniert", erklärte Grozer. Durch die Leistungen in der vergangenen Saison sei nun aber "ein anderer Druck da", aber "ich versuche da echt bei mir zu bleiben".


    Leana Grozer ist in Schwerin mittlerweile Leistungsträgerin und in der Liga auch wegen ihrer druckvollen Aufschläge bekannt.
    (Foto: Johann Wuertenberger)

    Ein Mittel sei auch Kommunikation, erklärte Grozer, "dass ich da einfach nicht in Panik gerate, wenn mal etwas nicht gut läuft, dass ich ganz ruhig bleibe und weiß, dass ich trotz allem noch 18 Jahre alt bin und an mit zweifeln kann und alles ein Lernprozess ist". Sie müsse sich auch selbst öfter sagen, "dass ich da ein bisschen mehr Geduld mit mir haben muss", betonte sie.

    Auch in der Nationalmannschaft kam Grozer bereits zum Einsatz, mit dem DVV-Team hat sie noch einiges vor. "Das ganz große Ziel ist 2028 bei Olympia dabei zu sein", sagte sie - am liebsten gemeinsam mit ihrem Papa: "Das wäre ein Traum." Auch der 41 Jahre alte Georg Grozer hatte zuletzt immer wieder betont, dass er die Sommerspiele in Los Angeles gerne mit seiner Tochter gemeinsam erleben würde.

    08.12.2025, 11:12
  • Volleyball Bundesliga und Leonardo Hotels verkünden Zusammenarbeit: Bundesliga-versammlung 2026 im Fokus

    Volleyball Bundesliga und Leonardo Hotels verkünden Zusammenarbeit: Bundesliga-versammlung 2026 im Fokus

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) und Leonardo Hotels gehen ab 2026 gemeinsame Wege bei Gastfreundschaft, Professionalität und zentralen Veranstaltungen rund um Volleyball. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Ausrichtung der jährlichen Bundesligaversammlung aller Vereine. Bereits bei der Konferenz vom 11. bis 13. Juni in Frankfurt am Main wird das Leonardo Royal Frankfurt Tagungsort und Gastgeber sein.

    Wenn die Volleyball Bundesliga als größte Ligenorganisation Deutschlands mit ihren über 90 Teams einmal jährlich zur Bundesligaversammlung zusammenkommt, ist logistische und organisatorische Expertise ein entscheidender Faktor. Mit Leonardo Hotels hat die VBL ab 2026 einen starken Partner an der Seite, der nicht nur den jährlichen Kongress der Clubs aller sieben Bundesligen umsetzt, sondern mit der professionellen Unterbringung und Unterstützung von Sportteams auch optimale Voraussetzungen für Spitzenleistungen im Sport bietet. Genau wie in den Hallen der Volleyball Bundesliga stehen bei Leonardo Hotels Gastfreundschaft, Wertschätzung und die Leidenschaft für den Sport an oberster Stelle.

    „Wir freuen uns sehr, mit Leonardo Hotels einen Partner zu haben, der nicht nur Know-How in der Betreuung von professionellen Sportmannschaften mitbringt, sondern mit dem wir ein starkes gemeinsames Wertefundament aus Gastfreundschaft und Begeisterung für den Sport teilen. Die Zusammenarbeit ist zugleich ein wichtiger Schritt bei der Weiterentwicklung unserer wichtigen Events wie der Bundesligaversammlung 2026“, erklärt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema.


    Leonardo Hotels Central Europe und die VBL bündeln ihre Kräfte für eine Kooperation mit Perspektive.
    (Foto: Leonardo Hotels Central Europe)

    Auch Philipp Boll, Head of Business Development Cooperations Marketing bei Leonardo Hotels Central Europe, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit der Volleyball Bundesliga ist für uns ein bedeutender Schritt, um unser Engagement im Sport weiter auszubauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neue Maßstäbe für Veranstaltungen und Hospitality-Angebote zu setzen.“

    Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin, das in Europa mit 119 Häusern und über 19.000 Zimmern präsent ist, bringt umfassende Erfahrung in der Mannschaftsbetreuung aus anderen Sportarten mit und möchte nun auch die VBL und ihre Teams mit erstklassiger Unterbringung und hohen Qualitätsstandards optimal unterstützen. Das im Leistungssport besonders relevante Augenmerk auf die individuellen Bedürfnisse der Gäste ist dabei Teil des Selbstverständnisses von Leonardo Hotels.  

    Die Kooperation zwischen der VBL und Leonardo Hotels ist langfristig angelegt und unterstreicht auch die wachsende Attraktivität des Volleyballsports für starke Markenpartner.
    Künftig soll die Zusammenarbeit auch neue Möglichkeiten für Side-Events und Hospitality Angebote bei Veranstaltungen der VBL eröffnen.
     

    Über Leonardo Hotels
    LEONARDO HOTELS CENTRAL EUROPE mit Sitz in Berlin verantwortet ein Portfolio von 119 Hotels mit über 20.000+ Zimmern in 51 Destinationen und zehn Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Spanien, Italien und Frankreich. Seit der Eröffnung des ersten Hauses im Jahr 2006 zählt Leonardo Hotels zu den am schnellsten wachsenden Hotelketten Europas. Zuvor vor allem auf Geschäftsreisende fokussiert, expandiert das Unternehmen seit 2022 auch im Freizeitbereich. Die Markenfamilie umfasst: Leonardo Hotels: Wohlfühlhäuser mit gelebter Willkommenskultur, Leonardo Royal Hotels: stilvolle Businesshotels mit höchster Servicequalität, Leonardo Boutique Hotels: charmante Komforthotels mit dem gewissen Extra, NYX Hotels by Leonardo Hotels: junge Lifestyle-Hotels mit Kunst, Entertainment und lokalem Spirit, Leonardo Limited Edition: Kollektion sorgsam kuratierter Individualhotels.

    Leonardo Hotels Central Europe gehört zur Fattal Hotel Group, die 1998 von David Fattal gegründet wurde. Die israelische Hotelgruppe verfügt derzeit über 315+ Hotels mit 56.000+ Zimmern in 21 Ländern und 135+ Destinationen und ist an der Tel Aviv Stock Exchange (TASE) gelistet.


    Weitere Informationen unter: leonardo-hotels.de




     

    08.12.2025, 10:26

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Freitag, 12. Dezember 2025

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