• Olympia: DVV-Männer verlieren packenden Schlagabtausch gegen die USA

    Olympia: DVV-Männer verlieren packenden Schlagabtausch gegen die USA

    Die deutsche Männer-Nationalmannschaft konnte sich nach einem überragenden Comeback nicht belohnen und hat bei den Olympischen Spielen die erste Niederlage kassiert. Nach einem packenden Schlagabtausch musste sich das Team von Bundestrainer Michal Winiarski den USA knapp mit 2:3 (21:25, 17:25, 25:17, 25:20, 11:15) geschlagen geben.

    Die DVV-Männer fanden zunächst nicht ins Spiel. Im Aufschlag und Angriff fehlte der Druck, in Abwehr und Block hatten sie kaum Zugriff und machten zu viele Fehler. Ganz anders die Amerikaner, die in allen Elementen überragend spielten und so verdient mit 2:0 in Führung gingen. Doch die Deutschen gaben sich nicht auf und kämpften sich mit unbändigem Willen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurück ins Spiel und schafften den Satzanschluss. Johannes Tille, der ab Ende des zweiten Satzes die Bälle verteilte, setzte seine Angreifer immer wieder gut in Szene. Angefeuert von den 10.600 Zuschauern in der ausverkauften South Arena und einem überragendem Moritz Karlitzek zwangen die DVV-Männer die Amerikaner in den Tiebreak. Beide Teams zeigten überragenden Volleyball und schenkten sich nichts. Doch in den entscheidenden Momenten waren nun die Amerikaner wieder einen Tick besser. Vor allem der Aufschlag machte in dieser Phase den Unterschied. Zwei Matchbälle konnten die Deutschen noch abwehren, dann jubelten die Amerikaner über den knappen Sieg.

    Überragender Punktesammler im deutschen Team war Moritz Karlitzek mit 21 Punkten, gefolgt von Georg Grozer (16 Punkte) und Anton Brehme (15 Punkte).


    (Foto: volleyballworld)

    Spielbericht

    Die US-Amerikaner erwischten den besseren Start in die Partie und führten nach einem Block gegen Grozer und einem Ass mit 4:1. Die dreifachen Olympiasieger machten weiter Druck in Aufschlag und Angriff, beim 7:11 nahm Bundestrainer Michal Winiarski seine erste Auszeit. Mit einem Ass erhöhten die USA wieder auf 9:14, doch auch Reichert servierte ein Ass zum 12:15. Die Deutschen waren jetzt gut im Spiel, konnten den Abstand aber zunächst nicht verkleinern (14:19). Schott kam für Karlitzek in der Annahme und Christian Fromm zum Aufschlag. Er servierte gut und Grozer verwandelte zum 18:20. Es ging eng weiter, doch als der Block von Karlitzek knapp im Aus landete, hatten die USA drei Satzbälle. Direkt den ersten verwandelten sie mit einem Ass.

    Für den zweiten Durchgang kehrte Winiarski zu seiner Starting Six zurück. Brehme und Reichert punkteten direkt (2:1). Es ging ausgeglichen hin und her, ehe sich die USA mit zwei Blocks gegen Karlitzek und Brehme erstmals mit drei Punkten in Führung gingen (6:9). Mit einem Ass von Brehme kamen die DVV-Männer aber direkt wieder heran (8:9). Doch die Amerikaner waren in ihren Aktionen entschlossener und druckvoller und zogen mit sechs Punkten in Folge auf 10:16 davon. Winiarski brachte Johannes Tille für Kampa, der direkt im Zusammenspiel mit Reichert und Brehme für Punkte sorgte (12:18). Die Deutschen waren zwar an vielen Bällen in der Verteidigung dran, konnten diese aber nicht kontrollieren. Und so wuchs der Rückstand auf 12:20. Auch Lukas Maase bekam seinen ersten Olympia-Einsatz. Mit einem Tip sicherten sich die Amerikaner satte acht Satzbälle. Den ersten wehrte Karlitzek mit einem wuchtigen Angriff ab, den zweiten Maase mit einem Kill-Block.

    Tille und Maase blieben in Durchgang drei auf dem Feld. Die Deutschen pushten sich nochmal und führten nach einem Block von Brehme mit 2:0. Karlitzek erhöhte auf 4:1, Maase nach einem starken Aufschlag von Brehme auf 7:2, was die Amerikaner zur Auszeit zwang. Die Deutschen verteidigten nun deutlich besser und servierten mit Druck (10:5). Doch die US-Boys zeigten ihre Klasse und kamen mit zwei Blocks gegen Grozer und Karlitzek wieder auf 11:9 heran. Grozer erhöhte mit einem Netzroller-Ass wieder auf 15:12. Nach Grozers Hammer-Angriff nahm der amerikanische Trainer beim 17:13 seine zweite Auszeit. Nach zwei Punkten von Reichert führte Deutschland mit 19:14. Die Amerikaner trafen nun auch ihre Aufschläge nicht mehr (22:16). Ein weiterer Fehler im Angriff brachte den Deutschen acht Satzbälle. Den ersten wehrten sie noch ab, den zweiten verwandelte Karlitzek zum 1:2-Anschluss.

    Die DVV-Männer machten genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Brehme und Grozer sorgten mit einem Block für das erste Break (3:1). Aber auch die Amerikaner ließen nicht nach gingen mit einem Ass mit 7:8 in Führung. Es ging ausgeglichen weiter, ehe sich Deutschland vor allem mit Punkten vom überragenden Karlitzek und druckvollen Aufschlägen von Grozer auf 16:12 absetzen konnte. Die Amerikaner blieben jedoch dran und verkürzten mit einem Ass wieder auf 17:15. Die Deutschen zeigten sich unbeeindruckt, Grozer packte im Block zu (21:16) und Karlitzek punktete weiter nach Belieben (22:18). Nach einem weiteren Aufschlagfehler der Amerikander hatten die DVV-Männer vier Satzbälle. Nach einem starken Aufschlag von Karlitzek verwandelte Reichert direkt den ersten.

    Der Tiebreak war nichts für schwache Nerven. Beide Teams zeigten überragendes Volleyball und schenkten sich nichts (4:4). Mit zwei Assen und einem Block setzten sich die USA erstmal mit drei Punkten ab (5:8) und bauten die Führung weiter aus (5:10). Die Deutschen gaben sich noch nicht auf und kämpften sich nach einer guten Rettungaktion von Grozer und mit einem Block von Brehme wieder auf 9:11 heran. Doch die Weltranglisten-Sechsten blieben eiskalt und erhöhten direkt wieder auf 9:13. Wieder mal trafen die Amerikaner im Aufschlag die Linie und hatten vier Matchbälle. Den ersten wehrte Brehme ab, den zweiten ließen die Amerikaner liegen, doch dann landete Tilles Aufschlag im Netz und die Amerikaner feierten den knappen Sieg.

    (Quelle: DVV)

    30.07.2024 19:18
  • DVV-Männer gewinnen Olympia-Auftakt gegen Japan

    DVV-Männer gewinnen Olympia-Auftakt gegen Japan

    Die DVV-Männer erwischten angeführt von einem starken Georg Grozer einen überragenden Start in die Partie. Der Routinier punktete in Angriff, Block und Aufschlag und brachte sein Team mit 9:2 in Führung. Die Japaner fanden anschließend zwar besser ins Spiel doch die Deutschen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und spielten den Satz souverän zu Ende. Der zweite Durchgang war umkämpft und ausgeglichen und an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams schenkten sich nichts und lieferten den 10.600 Zuschauer:innen spektakuläre Ballwechsel. Immer wieder wechselte die Führung, letztlich mit dem besseren Ende für die Japaner. 

    Den Satzverlust verkrafteten die Deutschen nicht so gut und liefen im dritten Durchgang von Beginn an einem Rückstand hinterher, den sie trotz großen Einsatzes nicht mehr aufholen konnten. Der vierte Satz verlief wieder ausgeglichen, kein Team konnte sich zunächst absetzen. Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Zweimal hatten die Japaner vermeintlich Matchball, doch zweimal zeigte die Challenge einen japanischen Fehler. Nach vier abgewehrten Satzbällen hatten die Japaner durch ein Ass dann doch den ersten Matchball, den Reichert abwehrte. Brehme sorgte mit einem Block für den fünften Satzball. Als der japanische Angriff im Aus landete, tobte die Halle. 

    Die Deutschen nahmen die Euphorie mit in den Tiebreak und führten zum Seitenwechsel mit 8:4. Doch Japan gab nicht auf kämpfte sich auf 8:7 wieder heran. Grozer verwandelte seinen Angriff eiskalt und pushte sein Team (12:10). Keinen in der Halle hielt es mehr auf seinem Sitz. Moritz Karlitzek verwandelte den ersten Matchball.  


    Die DVV-Männer jubeln über den Auftaktsieg bei Olympia. (Foto: volleyballworld)

    Spielbericht 

    Michal Winiarski begann das Olympische Turnier mit Lukas Kampa, Georg Grozer, Ruben Schott, Tobias Brand, Tobias Krick, Anton Brehme und Julian Zenger. Der erste Aufschlag von Schott landete zwar weit im Aus, doch dann legten die Deutschen um Georg Grozer los. Die Routinier punktete in Angriff, Block und Aufschlag. Auch Brand packte im Block zu punktete im Angriff. Beim 9:2 nahm Japans Trainer bereits seine zweite Auszeit, nach der Grozers Aufschlag anschließend im Aus landete. Die Japaner fanden nun besser ins Spiel und verkürzten mit einem Block gegen Schott auf 11:7. Grozer war weiter on fire und erhöhte mit einem Ass wieder auf 16:10. Auch der deutsche Block stand weiterhin gut (17:10). Tille kam zum Aufschlag für Krick und Brehme punktete zum 20:14 und 22:16. Anschließend kam für ihn Lukas Maase zum Aufschlag. Nach einem Fehler der Japaner hatten die DVV-Männer sieben Satzbälle. Direkt den ersten verwandelte Grozer mit seinem achten Punkt zur 1:0-Führung. 

    Der zweite Durchgang begann deutlich ausgeglichener. Kampa punktete mit einem zweiten Ball zum 7:6. Die Führung wechselte nun hin und her. Nach einem Block von Grozer nahm Japan die erste Auszeit (12:8) und punktete anschließend viermal in Folge (12:13), sodass Winiarski seine erste Auszeit nahm. Erneut war es Grozer, der mit einem Block und einem Ass punktete (15:13), doch nach zwei Fehlern der Deutschen wechselte die Führung direkt wieder (16:17). Schott und Brehme glichen jeweils aus, dann erwischte Brand die japanischen Blockfinger (20:19). Es ging hin und her, erneut ging Japan in Führung ehe Grozer mit einem Block wieder Deutschland in Front brachte (22:21). Letztlich erspielte sich Japan nach einem spektakulären Ballwechsel den ersten Satzball, den sie auch direkt verwandelten. 

    Der dritten Durchgang begann spektakulär, als Brand über die Mannschaftsbank hechtete und Grozer anschließend mit einem cleveren Tip zum 1:0 verwandelte. Doch dann verloren die Deutschen den Faden und kamen im Angriff nicht mehr durch. Beim 2:6 nahm Winiarski seine Auszeit. Nachdem Brand geblockt wurde (2:7) brachte der Bundestrainer Moritz Karlitzek für ihn, der direkt punktete (3:7). Mit zwei Blocks und guten Angriffen von Brehme und Schott verkürzte Deutschland auf 9:11. Doch die Japaner zogen direkt wieder auf 10:14 davon. Die DVV-Männer blieben dran (13:15, 16:18), doch die Weltranglistenzweiten waren im Angriff entschlossener und aggressiver (16:21). Winiarski brachte Moritz Reichert für Schott, der zum 18:21 punktete. Die Japaner erspielten sich mit einem Ass sechs Satzbälle. Brehme wehrte die ersten beiden im Angriff und Block ab, doch dann konnte Zenger den japanischen Angriff trotz tollem Einsatz nicht kontrollieren. 

    Reichert und Karlitzek blieben auf dem Feld. Zunächst konnte sich kein Team entscheidend absetzen, auf Deutscher Seite punktete vor allem Karlitzek (8:8). Auch der deutsche Block stand wieder gut, sodass Japan beim 12:10 die erste Auszeit nahm. Diese zeigte Wirkung, die Japaner glichen direkt zum 13:13 aus. Die DVV-Männer stellten den Abstand aber direkt mit einem Ass von Reichert wieder her (17:15) und Grozer erhöhte nach einer starken Abwehr von Reichert auf 19:16. Japan glich erneut aus (21:21), beide Teams kämpften um jeden Ball. Winiarski brachte Schott für die Annahme und der lieferte, sodass Brehme zum 23:22 punkten konnte. Nach einem Aufschlagfehler hatten die Deutschen Satzball, den die Japaner jedoch abwehrten und sich mit einem Block gegen Karlitzek anschließend den ersten Matchball sicherten. Doch die Challenge zeigte eine Netzberührung, sodass die DVV-Männer ihren zweiten Satzball hatten, den die Japaner erneut abwehrten (25:25). Als Grozers Angriff im Aus landete, hatten die Japaner vermeintlich erneut Matchball, doch die Challenge zeigte eine Anntennenberührung der Japaner, sodass stattdessen Deutschland den dritten Satzball hatte. Grozers Aufschlag landete jedoch im Netz. Karlitzek sorgte für den nächsten Satzball, aber auch sein Aufschlag landete im Netz. Die Japaner hingegen erzielten mit einem Ass ihren ersten Matchball, den Reichert abwehrte. Nach einer spektakulären Abwehr von Krick sorgte Brehme mit einem Block für den fünften Satzball. Als der anschließende Angriff der Japaner im Aus landete, feierten die Deutschen den Satzausgleich.  

    Die Deutschen nahmen die Euphorie mit in den Tiebreak und führten durch ein Ass von Reichert und zwei Blocks zum Seitenwechsel mit 8:4. Doch Japan gab nicht auf kämpfte sich auf 8:7 wieder heran. Der deutsche Block packte erneut zu (10:7), aber Japan servierte stark (10:9). Grozer verwandelte seinen Angriff eiskalt und pushte sein Team (12:10). Moritz Karlitzek verwandelte den ersten Matchball.  

    27.07.2024 16:30
  • Home of Respect: Volleyball Bundesliga beteiligt sich an SportPride 2024

    Home of Respect: Volleyball Bundesliga beteiligt sich an SportPride 2024

    Pünktlich zum Start der Olympischen Spiele findet der Pride Monat im Sport seinen Höhepunkt. Ziel der SportPride 2024 ist es, ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit der LSBTIAQ+ Community zu setzen. Auch die Volleyball Bundesliga (VBL) nimmt am Aktionstag am 27. Juli teil.

    Seit 2020 bekundet der Sport während der Pride Saison mit der SportPride seine Solidarität mit der queeren Community, für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Sport. Unter dem Hashtag #SportPride2024 können sich Verbände und Vereine am 27.07.2024 mit Beiträgen auf ihren Social Media-Kanälen dem Aktionstag anschließen. So auch die Volleyball Bundesliga, die zum wiederholten Male an SportPride teilnimmt. Für Julia Retzlaff, Geschäftsführerin VBL, berührt das Thema wesentliche Werte des professionellen Volleyballs: „‚Home of Respect‘ ist für die Volleyball Bundesliga mehr als nur ein Motto. Es steht für die Selbstverständlichkeit von Offenheit und Fairness, zeigt aber auch unseren Anspruch, allen Sportler:innen und Zuschauer:innen in ihrer Vielseitigkeit ein Zuhause zu sein. Respekt endet nicht auf dem Feld, sondern ist Teil der Volleyballgemeinschaft, die mit der SportPride 2024 die LSBTIAQ+ Community unterstützen möchte“, so Retzlaff weiter.

    Die Sichtbarkeit verschiedener geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die auch im Profisport noch nicht überall gemeistert wurde. Obwohl sich inzwischen viele Volleyballverbände und -vereine für das Thema stark machen, wird dieser Einsatz oft nur vereinzelt wahrgenommen. In der Bündelung durch Aktionen wie SportPride wird das Engagement des Sports in Deutschland in seiner Breite verdeutlicht.

    Über SportPride
    SportPride hat sich zum Ziel gesetzt, queeren Menschen im Sport eine Stimme zu verleihen, sie zu ermutigen und Aufmerksamkeit für Themen der LSBTIAQ+ Community zu schaffen. Dazu wird das Engagement einzelner Akteur:innen jedes Jahr im Pride Monat unter einem gemeinsamem Hashtag gebündelt. So wird nicht nur der Einsatz kleinerer Clubs und Verbände wahrgenommen, sondern queeren Menschen gezeigt, dass die Sportgemeinschaft hinter ihnen steht. Die Anfänge von SportPride liegen in der Covid19-Pandemie, als mit dem Erliegen des Sportbetriebs LSBTIAQ+ im Sport unsichtbar wurden. Mitinitiiert durch den LSVD, die Queer Footballfanclubs, F_in - Netzwerk Frauen im Fußball und Fußballfans gegen Homophobie, ist SportPride heute nicht nur im Netz dabei, sondern auch in Präsenz bei Sportevents und CSDs.

    27.07.2024 16:30
  • Dyn Media zieht positive Bilanz nach erster Saison

    Dyn Media zieht positive Bilanz nach erster Saison

    Der Sportsender Dyn zieht nach der ersten Saison eine rundum positive Bilanz. Die gemeinsam von Christian Seifert, vormals Geschäftsführer der DFL Deutsche Fußball Liga, und Mehrheitseigner Axel Springer im August 2023 gestartete Streaming-Plattform erreicht knapp ein Jahr später bereits Millionen deutscher Sportfans, die sich für Ligen und Sportarten jenseits des Fußballs begeistern.

    • Gemeinschaftsunternehmen von Christian Seifert und Axel Springer startete im August 2023
    • Seitdem Liveübertragung von über 2.500 nationalen und internationalen Spielen in fünf Sportarten
    • Dyn-Inhalte erreichen kumulierte TV-Reichweite von knapp 500 Millionen Zuschauern
    • Spitzenspiele mit mehr als 100.000 Zuschauern

    In den fünf Sportarten Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey übertrug Dyn in der ersten Saison über 2.500 Spiele nationaler und internationaler Wettbewerbe live. Spitzenspiele wurden nach wenigen Monaten von mehr als 100.000 Zuschauer gesehen. In Kooperation mit ARD, ZDF und WELT TV betrug die TV-Reichweite für Dyn-Inhalte fast 500 Millionen Zuschauer. Christian Seifert, Gründer und Gesellschafter von Dyn Media: „Nach der ersten Live-Saison ist unser Fazit eindeutig positiv: Dyn ist sehr gut gestartet. Unser Streaming-Angebot hat sich bei Fans und Ligen etabliert. Der Ansatz zur Weiterentwicklung von Ligen und Wettbewerben funktioniert hervorragend, auch dank der guten Zusammenarbeit mit und des Vertrauens von Axel Springer. Die Erfolge sind bereits nach einer Saison sichtbar und messbar: Mehr mediale Reichweite für die Wettbewerbe unserer Partner als je zuvor, mehr Zuschauer in den Hallen und mehr Erlöspotenzial für unsere Sportarten.“


    Dyn berichtete auch live vom DVV-Pokalfinale 2024 aus Mannheim.
    (Foto: Justus Stegemann)

    Jan Bayer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Axel Springer: „Nur knapp ein Jahr nach der Gründung ist Dyn für Millionen von Sport-Begeisterten zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden. Jeden Tag macht das großartige Team um Christian Seifert den SportStreamingmarkt mit hochwertigen Redaktions- und Produktionsstandards zugänglicher und unterhaltsamer.“ Fast alle Dyn-Abonnenten nutzen die Angebote jeden Monat.

    Neben den Live-Begegnungen verzeichnete auch die redaktionelle Berichterstattung in Form von Magazinen, Interviews und Vodcasts mit ehemaligen Aktiven und bekannten Experten, aber auch neuen Gesichtern, zwischen den Spieltagen hohe Abrufzahlen. Ergänzt wurde das umfangreiche redaktionelle Konzept durch einen innovativen Social-Media-Ansatz. Auf den eigenen Kanälen, darunter YouTube und Instagram, veröffentlichte Dyn insgesamt rund 24.000 Posts. Zusammen mit den Veröffentlichungen auf den Social-MediaKanälen der Partnerligen, Clubs und Medienpartner konnte insgesamt eine Reichweite von 800 Millionen Kontakten erzielt werden. Diese hohe Sichtbarkeit macht Dyn zu einem attraktiven Vermarktungspartner. Namhafte Unternehmen wie die Deutsche Vermögensberatung, easyCredit, Tipico, Red Bull, adidas, HAIX, Kempa und viele andere nutzten Dyn bereits in der ersten Saison als Werbeplattform. Mit 115.000 Streams erzielte die Begegnung zwischen dem THW Kiel und SC Magdeburg am 7. Februar 2024 in der DAIKIN HBL (ehemals: LIQUI MOLY HBL) die höchste Zuschauerquote. Auch bei weiteren Highlight-Spielen der Saison, wie zum Beispiel in der easyCredit BBL, verzeichnete Dyn hervorragende Werte. In der Volleyball Bundesliga und in der Tischtennis Bundesliga übertrafen die Abrufzahlen die selbstgesetzten Erwartungen. An diesen Erfolg anknüpfend wird das Angebot sukzessive weiter ausgebaut: Die Hockey-Bundesliga ist ab der Saison 2024/25 vollständig bei Dyn zu sehen.

    Über Dyn Media

    Dyn Media schafft für Millionen von deutschen Sportfans, die sich für Sportarten jenseits des Fußballs begeistern, ein neues mediales Zuhause. Dafür werden die audiovisuellen Rechte attraktiver Ligen und Sportevents erstmals in einem medialen Angebot gebündelt. Mit hochwertigen Produktionsstandards, kreativen redaktionellen Formaten und intensiver Marketingunterstützung steigert die Streaming-Plattform die Wahrnehmung und Wertschätzung von Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey. Dyn Media hält ein vielfältiges Rechteportfolio, das nationale und internationale Wettbewerbe der Frauen und Männer umfasst. Im ersten Jahr hat Dyn über 2.500 Live-Spiele übertragen. Die Hockey-Bundesliga der Damen und Herren wird ab der Saison 2024/25 ebenfalls bei Dyn Sport zu sehen sein. Das vollständige Angebot steht den Fans live und auf Abruf in einem Dyn Abo über Webbrowser, App, Smart-TV und Streaming zur Verfügung.

    Move Your Sport

    Dyn hat sich zum Ziel gesetzt, die positiven Werte des Sports wie Teamgeist, Solidarität und Fairness in die Gesellschaft zu tragen, denn in keinem anderen Bereich werden diese so unmittelbar vermittelt. Move Your Sport ist eine Initiative der Dyn Media GmbH und wird gemeinsam mit den Partnerligen aktiviert und umgesetzt.

    27.07.2024 09:30
  • Nach sensationeller Qualifikation: DVV-Männer greifen bei Olympischen Spielen an

    Nach sensationeller Qualifikation: DVV-Männer greifen bei Olympischen Spielen an

    Das Team von Cheftrainer Michał Winiarski startet mit dem ersten Spiel des olympischen Volleyball-Wettbewerbs gegen Japan am Samstag, 27. Juli um 9 Uhr ins Turnier. Die Volleyball Bundesliga (VBL) ist nationenübergreifend mit über zehn Akteur:innen in Paris vertreten. Für die deutsche Auswahl geht es in jedem Spiel in der hochkarätig besetzten Vorrundengruppe C ums Ganze.

    12 Jahre nach der letzten Olympia-Teilnahme in London feiert die Nationalmannschaft unter Cheftrainer Michał Winiarski nun ihr Comeback in Paris. Dass das Team für die Spiele bereit ist, stellte es in zwei umkämpften Vorbereitungsmatches gegen die brasilianische Nationalmannschaft unter Beweis, zuletzt beim ausverkauften 1:3-Heimspiel in Saarbrücken. Zu den 13 nominierten Olympioniken zählen auch die Bundesligaspieler Moritz Reichert und Ruben Schott (beide Außenangriff), Zuspieler Johannes Tille sowie Mittelblocker Tobias Krick. Alle vier laufen in der Saison 2024/25 für den Serienmeister BERLIN RECYCLING Volleys auf. Schott betont, wie wichtig die Teilnahme für das gesamte Team ist: „So viele Sportler haben diesen Traum, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Ganz viele schaffen es nicht, weil es so unglaublich schwer ist, sich dafür zu qualifizieren“, so der Kapitän der Berliner. Im DVV-Team nimmt darüber hinaus ein weiterer Akteur der 1. Bundesliga Männer an den Spielen teil: Thomas Ranner, Cheftrainer der WWK Volleys Herrsching, begleitet die Nationalmannschaft als Co-Trainer.


    Das DVV-Team ist bereit für den Olympia-Start am Samstag in Paris.
    (Foto: Dirk Guldner)

    Mit Xander Ketrzynski, Diagonalangreifer der SVG Lüneburg, hat sich zudem ein Kanadier aus dem deutschen Volleyball-Oberhaus für Olympia 2024 qualifiziert. Auch bei den Frauen gibt es Olympionikinnen aus der Bundesliga. Jeweils zwei Spielerinnen von Allianz MTV Stuttgart und dem SSC Palmberg Schwerin treten für die Niederlande an. Betreut werden sie vom Cheftrainer der Niederlande, Felix Koslowski, der auch als Headcoach für den Vizemeister aus Schwerin tätig ist. Ebenso ist Adam Swaczyna, Cheftrainer des VfB Friedrichshafen, als Co-Trainer des polnischen Männer-Nationalteams vor Ort. Insgesamt ist die Volleyball Bundesliga mit mehr als zehn Akteur:innen bei den Olympischen Spielen vertreten.

    Seit der Aufnahme des Volleyballsports ins olympische Programm 1964 konnten sich die deutschen Männer fünf Mal für olympische Turniere qualifizieren, die einzige Medaille (silber) gab es 1972 für die DDR-Auswahl. 12 Nationen treten nun in Paris zum Kampf um olympisches Edelmetall an, Gastgeber Frankreich ist amtierender Titelverteidiger. Die zwei besten jeder Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Viertelfinale. Deutschland hat mit der Vorrundengruppe C dabei eine schwere Aufgabe vor sich und bekommt es mit dem Weltranglistenzweiten Japan, Südamerikameister Argentinien und dem dreimaligen Olympiasieger USA zu tun. Auch Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Volleyball Bundesliga, weiß um die herausfordernde Ausgangssituation: „Die Vorrundengruppe C kann guten Gewissens als Hammer-Los bezeichnet werden, aber das Team hat bereits in der Nations League deutlich gemacht, dass mit ihm zu rechnen ist. Die Volleyball Bundesliga wünscht der Nationalmannschaft natürlich maximalen Erfolg nach der überragenden Qualifikation“, so Retzlaff. „Wir freuen uns auch über die Bundesligaspieler:innen anderer Nationen, die in Paris antreten.“


    Leistungsträger Georg Grozer bestreitet seine zweiten Olympischen Spiele.
    (Foto: Dirk Guldner)

    Übertragen werden die Partien im Free-TV jeweils im Wechsel bei ARD, ZDF und Eurosport1, außerdem im Livestream bei Sportschau.de, Zdf.de und Discovery+. Im ZDF begleiten Katharina Hosser und Dirk Berscheidt die Spiele, für die ARD kommentiert Thomas Kunze die Begegnungen und für Eurosport sind Axel Chur sowie Ferdinand Tille am Mikrofon.
    Das DVV-Team bestreitet das Eröffnungsspiel gegen Japan in der South Paris Arena. Die Paarung lässt auf ein hochklassiges Match hoffen – das letzte Aufeinandertreffen im Rahmen der Volleyball Nations League zählte zu den Highlights des Wettbewerbs.

    Die Spielansetzungen der Gruppe C mit deutscher Beteiligung im Überblick:

    • Sa, 27.07.24, 9 Uhr:    Deutschland vs. Japan        
    • Di, 30.07.24, 13 Uhr:   Deutschland vs. USA 
    • Fr, 02.08.24, 9 Uhr:    Deutschland vs. Argentinien

    26.07.2024 17:53

Spielplan & Tabelle

Spiele

Samstag, 28. September 2024

18:00
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
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Wiesbaden VC Wiesbaden
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18:00
Dresden Dresdner SC
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Aachen Ladies in Black Aachen
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19:00
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
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Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
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19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
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Münster USC Münster
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