• Zwei Duelle der Gegensätze im Zoi DVV-Pokalfinale

    Zwei Duelle der Gegensätze im Zoi DVV-Pokalfinale

    Wenn am 28. Februar zum letzten Mal der Vorhang für das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim aufgeht, können sich Volleyballfans auf zwei Endspiele freuen, die Pokalpremieren und -traditionen vereinen. In der SAP Arena stehen vier Teams auf dem Feld, deren Voraussetzungen und Wege ins Finale nicht unterschiedlicher sein könnten.


    VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Allianz MTV Stuttgart

    Mannheim-Neuling fordert einen Stammgast


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen ist Debütant in Mannheim und hat sich nach packenden Duellen ins Finale gekämpft. Besonders im Halbfinal-Derby gegen den Titelverteidiger Dresdner SC setzte sich Suhl in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 durch. Damit stehen die Thüringerinnen erstmals seit 2014 wieder im Endspiel um den nationalen Titel – und greifen nach dem zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Der bisher einzige Triumph gelang 2008. In den vergangenen Jahren war für Suhl mehrfach im Viertelfinale Endstation.

    Allianz MTV Stuttgart hat sich unterdessen mit beeindruckender Souveränität den Platz im Finale gesichert. Durch klare 3:0-Erfolge im Achtel-, Viertel- und Halbfinale – zuletzt gegen den amtierenden deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin – zeigte das Team von Trainer Konstantin Bitter seine Stärke und Konstanz. Die Stuttgarterinnen gehen als Topfavoritinnen und Veteraninnen der SAP Arena in das Endspiel: Acht Finalteilnahmen stehen zu Buche, sechs davon in Mannheim. Drei der insgesamt fünf Titel holten die Stuttgarterinnen ebendort. Das diesjährige Finalduell ist zugleich die Neuauflage des Endspiels aus dem Jahr 2011, als die Schwäbinnen mit 3:0 den Titel gewannen.


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen zog mit einem Sieg gegen den Titelverteidiger Dresdner SC ins Zoi DVV-Pokalfinale ein.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Der Tabellenerste und -zweite setzen auf die besten Spielerinnen der Liga

    In der Bundesliga gab es in dieser Saison bereits das Finalduell – dort behielt Stuttgart in der heimischen SCHARRena klar die Oberhand. Nur eine Woche vor dem Zoi DVV-Pokalfinal findet die „Generalprobe“ in der Suhler Wolfsgrube statt. Dann lädt der VfB, der vom Ungarn László Hollósy trainiert wird, zum zweiten Härtetest der Saison.

    Beide Finalisten können auf starke Einzelspielerinnen bauen: Suhl stellt mit der tschechischen Diagonalangreiferin Monika Brancuska die bisherige Topscorerin der aktuellen Spielzeit.  Zuspielerin Lara Nagels liegt auf Platz drei der Saison-MVPs mit fünf goldenen und einer silbernen Medaille. Vor ihr im MVP-Ranking liegt Stuttgarts Mittelblockerin Lucia Varela. Die Spanierin kommt auf sieben goldene Auszeichnungen. Ihre Teamkollegin, Diagonalangreiferin Pauline Martin, belegt derzeit den fünften Platz unter den Topscorerinnen der Liga und den vierten Platz in der MVP-Rangliste.


    Allianz MTV Stuttgart erspielte sich gegen den amtierenden Deutschen Meister die Chance auf den sechsten Pokaltitel.
    (Foto: Frank Voß)

    Die erfahrenste Spielerin auf dem Feld wird Stuttgarts Libera Yurika Bamba sein. Die 34 Jahre alte Japanerin kennt Suhl bestens, spielte selbst zwei Jahre dort. Mit 1,53m Körpergröße steht auf selbiger Position auf anderer Seite die kleinste Spielerin auf dem Feld. Für Xiang-Chen Lai, die aus Taiwan stammt, ist Suhl die erste Auslandsstation. Mittelblockerin Varela misst indes 1,98m und ist damit die Größte auf dem Court. Das „Küken“ im Kader der Zoi DVV-Pokalfinalisten ist die erst 17 Jahre alte Außenangreiferin Leilani Slacanin in Diensten der Stuttgarterinnen.


    VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg

    Rekordpokalsieger trifft auf riesigen Titelhunger


    Für die SVG Lüneburg ist es die vierte Finalteilnahme im Zoi DVV-Pokal seit dem Bundesliga-Aufstieg. Auf dem Weg nach Mannheim präsentierten sich die Niedersachsen in beeindruckender Form und gaben in allen vier Runden keinen einzigen Satz ab: Mit klaren Siegen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, die Helios GRIZZLYS Giesen und die SWD powervolleys Düren machte das Team von Trainer Stefan Hübner den Finaleinzug perfekt. Nach den verpassten Titelchancen 2015, 2019 und zuletzt 2022 – allesamt gegen den VfB Friedrichshafen – peilt Lüneburg nun den Pokalsieg und damit den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte an.

    Der VfB Friedrichshafen steht erstmals seit 2022 wieder im Pokalfinale und greift nach dem 18. Titel. Der Rekordpokalsieger von Trainer Adam Swaczyna zog mit souveränen Erfolgen gegen die Energiequelle Netzhoppers KW und die FT 1844 Freiburg ins Halbfinale ein, ehe im Duell mit Titelverteidiger BERLIN RECYCLING Volleys ein dramatischer 3:2-Sieg folgte. Besonders Parker Van Buren und Routinier Vojin Ćaćić übernahmen in den entscheidenden Momenten Verantwortung und führten die „Häfler“ zurück auf die große Pokalbühne. Der Montenegriner Ćaćić, der in seiner Heimat sechs Titel holte und auch 2022 bereits beim VfB an Bord war, ist international gesehen auch der erfolgreichste Teilnehmer. Während die SVG auf Revanche für die verlorenen Finals hofft, will der VfB seine beeindruckende Pokalhistorie weiter ausbauen.


    Die SVG Lüneburg möchte nach einem souveränen Weg ins Zoi DVV-Pokalfinale dort ihren ersten nationalen Titel gewinnen.
    (Foto: Anton Höfel)

    MVP-Medaillensammler auf beiden Seiten – Lüneburg mit Vorsprung im direkten Vergleich

    In der Bundesliga gab es in dieser Saison bisher zwei Aufeinandertreffen. Im Hinspiel gewann Lüneburg deutlich 3:0, das Rückspiel Anfang Februar in der Friedrichshafener SPACETECH ARENA ging mit 1:3 ebenfalls an die SVG. Während die Norddeutschen im Finale in Person von Christopher Byam mit dem besser platzierten Topscorer der Bundesligasaison antreten, hat Friedrichshafen mit Parker Van Buren einen der drei aktuellen Liga-MVPs im Kader. Doch auch SVG-Libero Sho Takahashi kann mit ebenfalls fünf goldenen MVP-Auszeichnungen diesen Status derzeit für sich beanspruchen.

    Friedrichshafens Mittelblocker Marcus Böhme ist der Mann für die großen Zahlen. Mit 2,12 m ist der gebürtige Berliner nicht nur der größte Akteur auf dem Feld, sondern auch der routinierteste. Und das in mehrfacher Hinsicht: Mit 40 Jahren liegt er in der Altersstatistik vorn und bringt auch jede Menge Pokalfinal-Erfahrung mit. 2011 stand er bereits mit Friedrichshafen im Finale, holte 2012 und 2022 den Titel. Häufiger in einem DVV-Pokalfinale stand nur SVG-Trainer Stefan Hübner, der neben seinen drei Teilnahmen als Lüneburger Coach den Pokal im Jahr 2000 als Spieler für den SSC Berlin in die Höhe stemmen konnte. Er hat mit dem 1,71 m großen Sho Takahashi den kleinsten Spieler und mit dem 18-jährigen schwedischen Nachwuchstalent Axel Enlund auch den jüngsten Akteur des diesjährigen Pokal-Showdowns in seinem Kader.


    Der Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen warf auf dem Weg nach Mannheim auch Serienchampion BR Volleys aus dem Rennen.
    (Foto: Alexander Hoth)

    Zwei spannende Paarungen beim letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim

    Wenn sich am 28. Februar um 14:30 Uhr die Türen in der SAP Arena zum Einlass öffnen, können sich Fans auf ein spektakuläres Doppelfinale der Kontraste zum Abschied vom Standort Mannheim freuen. Um 16 Uhr beginnt das Finalmatch der Frauen, um 19 Uhr startet das Endspiel der Männer.

    Weitere Informationen und Tickets gibt es unter: dvv-pokal.de/

    11.02.2026, 12:12
  • Stelian Moculescu beim TSV Haching München: Mehr als ein Gastspiel

    Stelian Moculescu beim TSV Haching München: Mehr als ein Gastspiel

    Über Menschenführung, Erfahrungswerte und leise Autorität: Die Begegnung mit einer Trainerlegende der Volleyball Bundesliga beim Heimspiel der Green Heroes.

    Von Martin Haar

    They never come back. Eine alte Sportweisheit, aber keine Wahrheit. 2.837 Tage nach seinem letzten Spiel als Trainer ist Stelian Moculescu (76) zurück: 1. Bundesliga Männer, Rampenlicht. Die Verbundenheit zu Mihai Paduretu, dem Geschäftsführer und Sportdirektor des TSV Haching München, gab den Ausschlag. „Ich habe es gemacht, weil wir befreundet sind und weil er gesagt hat: Ich weiß nicht weiter. So ein Szenario hatte ich selbst einmal als junger Trainer“, sagt der Mann, der den professionellen Volleyball in Deutschland geprägt hat wie kaum ein anderer.

    Da stand er also wieder. Die Trainerlegende, der Freund klarer Worte, der mit dem VfB Friedrichshafen 13 Meistertitel und 13 Pokalsiege hamsterte. „Diese Geschichten, wenn jemand nach längerer Zeit zurückkommt, auch nur kurzfristig, die elektrisieren. Die machen etwas mit den Menschen“, weiß Moculescu.

    Und so ist auch an diesem Sonntag vor dem Bundesliga-Spiel der Hachinger gegen die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland klar: Wenn Stelian Moculescu einen Raum betritt, ist seine Geschichte schon da. Aber sein Comeback in der Geothermie Arena ist mehr als ein nostalgischer Abglanz. Es ist ein weiteres Kapitel einer Sportlegendengeschichte. Doch dieses hat eine völlig andere Textur.


    Trainerlegende Stelian Moculescu und VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema am Rande des Heimspiels beim TSV Haching München.
    (Foto: VBL)

    Moculescu verzichtet auf die großen Gesten. Mehr noch: Er tritt bewusst in die zweite Reihe. Hände hinter dem Rücken verschränkt. Der Blick nach vorn. Eine Aura von Kontrolle, Konzentration und innerer Ordnung. Diese Haltung passt zu Moculescus Selbstbild als Stratege – doch er ist mehr als das. Wieder zeigt er sein feines Gespür für Menschen und die Statik des Spiels. Schon beim ersten Training haben die jungen Spieler gemerkt: Hier spricht keiner, der Theorien sammelt. Hier spricht einer, der erlebt hat. Einer, der sie versteht.

    „Ich war Autodidakt. Ich bin fünf-, sechs-, siebenmal im Jahr nach Italien gefahren, habe Spiele geschaut, mit Trainern geredet. Du musst sehr viel investieren, um weiterzukommen“, sagt er und meint damit, dass er Volleyball von innen sieht. Als Spieler, der sich selbst neu erfand. Und als Trainer, der gelernt hat, dass Entwicklung Zeit, Neugier und Arbeit braucht. Immer mit dem Ziel, seinen Sport besser zu verstehen, um das Spiel, die Spieler und das Team besser zu machen. „Ich genieße es“, resümiert er seine drei Trainingseinheiten mit den Hachingern, „es hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil das Jungs waren, die lernen wollten.“

    Natürlich prägen seine Grundsätze auch diese Trainingseinheiten:

    • „Wenn zwei oder drei wirklich Freude am Training haben, ziehen sie alle anderen mit.“
    • „Du musst Fokus setzen, Dinge brechen, etwas Neues probieren. Dann ist alles andere kurz vergessen.“
    • „Wenn du weißt, wie du mit diesem Spieler umgehen musst, hast du kein Problem mit der Mannschaft.“

    Schnell wird deutlich: Im Zentrum seiner Arbeit steht immer noch Menschenführung. Nicht als Selbstzweck oder Egotrip, sondern als Beziehung zu den Spielern. „Du musst auch ein bisschen Rattenfänger sein. Du musst Menschen begeistern“, sagt er und ergänzt: „Das steht in keinem Trainerbuch. Das sind menschliche Qualitäten.“ Am Ende müsse ein Trainer Menschen haben, die ihm folgen.


    Menschenführung und Motivation sind zentrale Säulen von Stelian Moculescus Arbeit.
    (Foto: VBL)

    Leidenschaft zum Sport, zum Spiel. Diesen Funken hat Stelian Moculescu auch nach Haching gebracht. Auch wenn seine Sechs am Ende den Sieg im Tie-Break an die Gäste aus Mitteldeutschland geben musste. Aber der neue Spirit könnte sich schon bald in Punkten und Siegen niederschlagen. Denn in der kurzen Zeit hat Moculescu einen wichtigen Impuls in der Mannschaft gesetzt: „Die jungen Menschen müssen erkennen, dass sie einen Mehrwert haben.“ Sein Credo lautet daher: Wenn Ziel, Weg und Mittel klar sind, entstehe Motivation fast von selbst.

    Sein eigener Weg war geprägt von Geduld und Verzicht. „Ich habe mit 100 Mark im Monat angefangen und jahrelang nichts verdient. Ich habe es gemacht, weil es meine Passion war“, sagt er und gab dem Namen „Nachwuchsarbeit“ einen Inhalt, lange bevor er in der deutschen Sportlandschaft als systemrelevant erkannt wurde: „Ich habe Spieler mit 14 genommen und sie zu Nationalspielern gemacht.“

    Was ihn bis heute reizt, ist nicht die große Bühne, sondern die Arbeit am Detail. „Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, mit jungen Leuten individuell zu arbeiten und ein bisschen von dem Wissen weiterzugeben, das ich habe.“ Dass daran kaum Interesse besteht, kann der passionierte Golfer nicht nachvollziehen. Sich anzubieten, kommt für ihn dennoch nicht infrage: „Ich werde mich sicher nicht anbieten. Das mache ich nicht.“

    Es ist also eher unwahrscheinlich, dass die Trainerlegende ein weiteres oder gar ein langfristiges Comeback gibt. „Etwas dauerhaft zu machen, dafür fehlt mir die Vorstellung“, sagt er. Aber wenn die Sportgeschichte eines gezeigt hat, dann ist es der Gegenbeweis des Satzes „They never come back“. Und tatsächlich wird man Stelian Moculescu bald wieder beim Volleyball sehen. Nicht als Trainer, aber als Gast der Volleyball Bundesliga (VBL). Nämlich beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026 am 28. Februar in Mannheim, wo sein Ex-Club VfB Friedrichhafen im Finale der Männer um 19 Uhr auf die SVG Lüneburg trifft – und um 16 Uhr im Finale der Frauen Allianz MTV Stuttgart gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen spielt.


     

    10.02.2026, 16:20
  • Nach gelungener Premiere: Volley-Wundertag wieder im Wunderland Kalkar

    Nach gelungener Premiere: Volley-Wundertag wieder im Wunderland Kalkar

    Auch 2026 lädt die Volleyball Bundesliga (VBL) zum Volley-Wundertag ins Wunderland Kalkar ein. Am 29. August steht erneut ein ganzer Tag im Zeichen von Bewegung, Spiel und Begeisterung für den Volleyballsport, ganz speziell für Kinder und ihre Familien.

    Der Volley-Wundertag feierte im letzten Jahr seine erste Ausgabe und sorgte mit einem großen sportlichen Mitmach-Angebot und den Attraktionen des Freizeitparks für strahlende Gesichter bei kleinen und großen Besucher:innen. An den Erfolg soll nun angeknüpft werden: Auch in diesem Jahr dürfen sich die Teilnehmenden auf einen abwechslungsreichen Tag freuen, der Volleyball und seine Stars spielerisch erlebbar macht und gleichzeitig das Freizeitpark-Erlebnis für die ganze Familie bietet.

    „Die Resonanz auf den ersten Volley-Wundertag hat uns gezeigt, wie groß das Interesse an einem solchen Format ist“, sagt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Unser Ziel ist es, Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zum Volleyball zu ermöglichen und dabei Begeisterung zu wecken, die über diesen Tag hinauswirkt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das Event gemeinsam mit dem Wunderland Kalkar fortsetzen und weiterentwickeln können.“


    Der erste Volley-Wundertag im August 2025 sorgte für Begeisterung bei Groß und Klein.
    (Foto: F.Rein)


    Bei dem Erlebnistag im nordrhein-westfälischen Kalkar konnten Kinder an verschiedenen Stationen einen Volleyball-Pass absolvieren und mit aktiven sowie ehemaligen Stars aus der Volleyball Bundesliga, wie Krystal Rivers, Hannah Kohn und Roosa Koskelo, gemeinsam das Spiel am Netz entdecken. Zusätzlich durften die Teilnehmer:innen alle Attraktionen des Wunderlands Kalkar, dem einzigartigen Freizeitpark auf dem Gelände eines nie ans Netz gegangenen Kernkraftwerks, genießen. Auch am 29. August steht die Verbindung von Spaß, Sport und Stars wieder im Mittelpunkt des Events.
     

    Die Veranstaltung ist Teil der dreijährigen Kooperation zwischen der VBL und dem Wunderland Kalkar. Alles Wissenswerte zum Ablauf, zu den Programmpunkten sowie zur Anmeldung folgt in den kommenden Wochen.


    Weitere Informationen finden sich unter: wunderlandkalkar.eu/volley-wundertag

    Über das Wunderland Kalkar
    Das Wunderland Kalkar ist ein außergewöhnlicher Freizeit-, Hotel- und Eventkomplex am Niederrhein, direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Auf dem Gelände eines nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerks vereint es heute Familienfreizeitpark, All-inclusive-Hotel, Gastronomie, Tagungsräume und Eventflächen auf rund 55 Hektar. Der Gebäudekomplex beeindruckt auch infrastrukturell – so enthält er genug Kabel, um zweimal die Erde zu umrunden, und ausreichend Beton, um eine Autobahnstrecke von München bis Nürnberg zu bauen.

    Mit über 30 Fahrgeschäften – darunter eine Wildwasserbahn, eine Achterbahn und das 58 Meter hohe Kettenkarussell Vertical Swing im Kühlturm – bietet der Park abwechslungsreichen Familienspaß. Saisonale Events wie Halloween oder das Lichterfest „Wunderlight Kalkar“ sowie neue Themenwelten sorgen für laufend frische Erlebnisse.

    Dank moderner Infrastruktur, 432 Hotelzimmern und vielseitigen Veranstaltungsflächen ist das Wunderland Kalkar zudem eine gefragte Adresse für Business-Events, Tagungen und Kongresse.

    Mehr Informationen unter: www.wunderlandkalkar.eu

    06.02.2026, 16:41
  • "Ganz oder gar nicht": Lahme will mit Potsdam zurück nach oben

    "Ganz oder gar nicht": Lahme will mit Potsdam zurück nach oben

    Von Pia RECKTENWALD

    (SID) Susanne Lahme feiert ein Comeback in ihrer Herzenssportart. In neuer Rolle will die ehemalige Spitzenspielerin den SC Potsdam wieder nach oben führen.

    Allzu lange hatte es dann doch nicht gedauert, bis der Funken bei Susanne Lahme wieder übergesprungen war. "Ich hätte nicht gedacht, wie schnell mich dieser Sport wieder emotional packt", erzählte die ehemalige deutsche Star-Volleyballerin im Gespräch mit dem SID. Eigentlich hatte die heute 57-Jährige ihrem Sport nach dem Ende ihrer aktiven Karriere 2007 den Rücken zugewandt. Jetzt aber ist sie zurück - und das Feuer brennt auch in anderer Rolle noch.

    Mit den Volleyballerinnen des SC Potsdam möchte die ehemalige Erfolgsspielerin nach der überraschenden Rückgabe deren Erstliga-Lizenz vor Saisonbeginn wieder zurück in die Bundesliga - diesen Weg begleitet Lahme seit Dezember als Sportdirektorin. Auch außerhalb des Feldes hat die zweimalige Volleyballerin des Jahres schnell ihren Ehrgeiz wiedergefunden.


    Susanne Lahme will dem SC Potsdam wieder zu einer wichtigen Rolle im deutschen Volleyball verhelfen.
    (Foto: SC Potsdam)

     "Ich bin jemand, der Dinge ganz oder gar nicht macht - das war im Sport so und ist es auch in meiner neuen Rolle", sagte Lahme. 70 Prozent verbringe sie gerade wieder mit ihrer alten Herzenssportart, der sie zuvor bereits etwa drei Jahrzehnte ihres Lebens gewidmet hatte.

    In den 80er und 90er Jahren gehörte Lahme zu Deutschlands Besten im Volleyball. Insgesamt 263 Spiele absolvierte sie für die Hallen-Nationalmannschaft, krönte sich 1987 zur Europameisterin und kämpfte bei drei Sommerspielen um olympische Medaillen. Es folgte der Schritt in den Sand, ähnlich erfolgreich - 2004 ging ihre olympische Reise in Athen weiter, diesmal im Duo.

    Klar, dass die Ziele der so erfolgsverwöhnten Ex-Athletin auch beim tief gefallenen Vizemeister von 2022 und 2023 groß sind. Denn das Potsdamer Beben im vergangenen Herbst erschütterte auch Lahme, die durch die Volleyballanfänge ihres Sohnes in Potsdam erste Berührungspunkte mit dem Verein hatte. Dieser "Eklat" habe etwas in ihr bewegt, sagte sie, sie könne sehr gut nachvollziehen, was es bedeutet, kurz vor Saisonstart ohne Verein dazustehen.


    Der SC Postdam setzt in der 2. Bundesliga Frauen Nord klar auf Nachwuchsförderung.
    (Foto: Felix Adamczik)

    Das Kapitel Bundesliga ist zumindest auf unbestimmte Zeit erstmal Geschichte in Potsdam, die beste Mannschaft spielt nun in der 2. Bundesliga Nord. Im September wurde der Lizenzantrag für das Erstligateam zurückgezogen, zwei Aufstiege bräuchte es nun für eine Rückkehr in die nationale Spitzenklasse, der Weg dahin ist allerdings weit. An Lahmes Zielen ändert dies nichts - langfristig soll der Klub "wieder eine führende Rolle im deutschen Volleyball" spielen, erklärte sie selbstbewusst, das Team wolle sie "Schritt für Schritt leistungsfähig machen" und dabei vor allem auf starke Nachwuchsarbeit setzen.

    Dafür will Lahme, die das Amt auf ehrenamtlicher Basis ausübt, Vollgas geben. Zwar sei ihre neue Aufgabe eine, "die Geduld braucht. Aber sie erfüllt mich sehr", erklärte sie: "Volleyball ist und bleibt mein Sport."

    30.01.2026, 15:03
  • Volleyball Bundesliga tritt der Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. bei

    Volleyball Bundesliga tritt der Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. bei

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) ist seit dem 1. Januar Mitglied der Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. (VSA). Mit dem Beitritt unterstreicht die VBL ihr Ziel, das Sportsponsoring im deutschen Volleyball strategisch weiterzuentwickeln und ihren Austausch mit relevanten Marktteilnehmern aus dem Sport sowie Vermarktungsgesellschaften und Agenturen zu intensivieren.

    „Die Mitgliedschaft in der VSA ist für uns ein wichtiger Schritt, um den Volleyball als attraktive Sponsoringplattform weiter zu stärken“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga. „Als Liga tragen wir Verantwortung für die wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Wettbewerbe und Clubs. Der regelmäßige Austausch innerhalb der VSA liefert wertvolle Impulse: einerseits für die Weiterentwicklung unserer eigenen Vermarktungsstrategien, andererseits auch für innovative und nachhaltige Partnerschaftsmodelle im gesamten Volleyball.“

    Durch die Mitgliedschaft in der VSA erhält die VBL zukünftig Zugang zu einem breiten Netzwerk von Sponsoring-Expert:innen sowie zu aktuellen Marktanalysen, Best Practices und branchenspezifischen Diskussionsformaten. Ziel ist es, die Professionalisierung im Sportsponsoring weiter voranzutreiben und Mehrwerte für Liga, Clubs, Partner und den gesamten Volleyballstandort Deutschland zu schaffen.


    VSA-Präsident Michael Meeske und VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema freuen sich über die Mitgliedschaft der VBL.
    (Foto: VSA)

    Die VBL bündelt als maßgebliche Rechtehalterin umfangreiche Vermarktungs- und Sponsoringrechte des professionellen Volleyballs in Deutschland. Dazu zählen unter anderem die Namensrechte an den Bundesligen der Frauen und Männer, zentrale Medien- und Werberechte sowie aufmerksamkeitsstarke Eventformate wie das Zoi DVV-Pokalfinale. Ab 2027 wird dieses als nationales Leuchtturm-Event in der LANXESS arena Köln ausgetragen und bietet Partnern eine hochklassige Plattform mit großer Reichweite, medialer Präsenz und emotionaler Strahlkraft.

    Auch die VSA begrüßte den Beitritt der Volleyball Bundesliga im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 27. Januar in Frankfurt. „Die VBL steht für eine wachstumsorientierte, dynamische Sportliga mit klaren Werten und professionellen Strukturen“, so VSA-Präsident Michael Meeske. „Als zentrale Rechteinhaberin bietet sie attraktive Aktivierungs- und Reichweitenpotenziale für Sponsoren. Wir freuen uns sehr, die Volleyball Bundesliga als neues Mitglied in der VSA willkommen zu heißen und gemeinsam wichtige Impulse für die Zukunft des Sportsponsorings zu setzen.“

    Über die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. (VSA)
    Die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. (VSA) ist die Interessenvertretung der Sportrechteinhaber in Deutschland. Der Schulterschluss von Breiten- bis Profisport über Verbände, Profiligen und Vermarktungsagenturen in der VSA bündelt Kompetenzen des organisierten Sports, um das Sportsponsoring als notwendige Finanzierungsgrundlage unseres Sportsystems abzusichern und so auch der wachsenden Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Die VSA setzt sich für die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen des Sportsponsorings und eine zukunftsfähige Gestaltung dieses partnerschaftlichen Förder- und Kommunikationsinstruments ein.

    Weitere Informationen unter vsa-ev.de

    27.01.2026, 17:45

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