• Showdown am letzten Spieltag: Playoff-Entscheidungen in der 1. Bundesliga Frauen

    Showdown am letzten Spieltag: Playoff-Entscheidungen in der 1. Bundesliga Frauen

    Die Playoffs stehen kurz bevor, aber in der 1. Bundesliga Frauen ist noch längst nichts entschieden. Der SSC Palmberg Schwerin und der amtierende Zoi DVV-Pokalsieger VfB Suhl LOTTO Thüringen duellieren sich aus der Ferne um den zweiten Tabellenplatz und die bessere Ausgangsposition für die Playoffs. Falls beide Teams klar verlieren, könnte auch der Dresdner SC noch auf Platz zwei rutschen. SPORT1 zeigt im FREE-TV das Spitzenspiel zwischen dem uneinholbaren Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart und dem aktuellen Tabellenzweiten Schwerin.

    Noch viel Bewegung in der Tabelle möglich

    Auch wenn Stuttgart der Platz an der Spitze und damit die beste Ausgangsposition für die Finalspiele nicht mehr zu nehmen ist, wäre ein Sieg dennoch gut, um mit einem positiven Gefühl ins Titelrennen zu starten. Die Schwerinerinnen werden es dem Team von Cheftrainer Konstantin Bitter nicht leicht machen und wollen den zweiten Platz in der Tabelle verteidigen. Der Schweriner Coach Felix Koslowski unterstreicht die Bedeutung des Spiels: „Wir freuen uns natürlich sehr auf dieses letzte Hauptrundenspiel. Es ist Tabellenführer gegen Tabellenzweiten, dazu das TV-Topspiel in einer hoffentlich vollen Palmberg Arena – mehr Spitzenspiel geht eigentlich kaum. Für Stuttgart ist Platz eins bereits sicher, für uns geht es dagegen noch um eine sehr wichtige Ausgangsposition für die Playoffs. Deshalb hat dieses Spiel für uns schon ein Stück weit den Charakter eines Finals.“ Das Topspiel des letzten Spieltags beginnt um 17:15 Uhr.


    Schwerin und Suhl kämpfen am letzten Spieltag der Hauptrunde im Fernduell um den zweiten Tabellenplatz.
    (Foto: MiDi) 

    Um 18 Uhr greifen die anderen Teams in den letzten Spieltag der Hauptrunde und den Kampf um die beste Ausgangslage für die Playoffs ein. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen tritt bei den Ladies in Black Aachen an, muss auf eine Niederlage der Schwerinerinnen hoffen und selbst möglichst drei Punkte holen. Kein leichtes Unterfangen im Aachener Hexenkessel. Für den Dresdner SC wäre theoretisch auch noch der Sprung auf Platz zwei möglich. Dafür muss das Team von Trainer Alexander Waibl auf eine Suhler und eine Schweriner Niederlage hoffen und selbst einen Heimsieg gegen die Binder Blaubären TSV Flacht einfahren, die keine Chance mehr auf die Playoffs haben.

    Bewegung könnte auch noch auf den Plätzen sieben und acht erfolgen – auch hier im Fernduell. Der VC Wiesbaden, derzeit auf dem siebten Rang liegend, tritt bei Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys an. Dahinter belegt Schwarz-Weiß Erfurt punktgleich den letzten Playoff-Platz und muss beim USC Münster ran. Die „Green Kalinen“ wiederum können sich noch an den Ladies vorbei auf Platz fünf schieben.

    Playoffs starten am 21. März

    Nur eine Woche nach dem letzten Spieltag beginnen die Playoffs und damit die Jagd auf den Meistertitel. Die Begegnungen sind noch offen. Fest steht: Stuttgart, Suhl, Schwerin und Dresden werden mit einem Heimspiel starten. Ab den Halbfinals liegt das Heimrecht jeweils bei dem nach der Hauptrunde besser platzierten Team. Das Viertelfinale und das Halbfinale werden im Modus Best-of-three ausgetragen. Das Finale um die deutsche Meisterschaft ist dann eine Best-of-five-Serie - für den Titel sind drei Siege im Final-Duell notwendig.

    SPORT1 wird die Playoffs mit weiteren Übertragungen begleiten. Alle Spiele der Playoffs und des letzten Spieltags gibt es wie immer auch live und on demand bei Dyn.

    Alle Partien des Spieltags im Überblick:

    • Sa., 14.03.26, 17:15 Uhr  SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart
    • Sa., 14.03.26, 18:00 Uhr  ETV Hamburger Volksbank Volleys vs. VC Wiesbaden
    • Sa., 14.03.26, 18:00 Uhr  Ladies in Black Aachen vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen
    • Sa., 14.03.26, 18:00 Uhr  Dresdner SC vs. Binder Blaubären TSV Flacht
    • Sa., 14.03.26, 18:00 Uhr  USC Münster vs. Schwarz-Weiß Erfurt
    12.03.2026, 16:45
  • Doppelspieltag der Frauen und Männer mit Berlin, Brandenburg und Düsseldorf

    Doppelspieltag der Frauen und Männer mit Berlin, Brandenburg und Düsseldorf

    Berlin trifft Brandenburg und Brandenburg trifft Spontent: Nach dem Erfolg im Vorjahr steigt auch in der Saison 2025/2026 wieder ein Doppelspieltag der BERLIN RECYCLING Volleys und des BBSC Berlin. Am Samstag, 14. März empfängt zunächst der Deutsche Meister die Energiequelle Netzhoppers KW um 17.30 Uhr zum Derby, im Anschluss begrüßt die Frauenmannschaft des BBSC um 20.00 Uhr in der Sparda 2. Liga Pro die Eintracht Spontent Düsseldorf. Die Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), Kim Oszvald-Renkema, freut sich auf das Event und wird den Fans vor Ort Einblicke in die Nachwuchsarbeit und die Entwicklung des Frauensports geben.

    Nach einem erfolgreichen Pilot-Event in der vergangenen Saison wird den Fans im Berliner Volleyballtempel am Samstag noch einmal etwas ganz Besonderes geboten. Der zweite Doppelspieltag vereint Männer- und Frauenvolleyball in der Arena in Prenzlauer Berg. „Es war nicht einfach, dieses zentrale Projekt unserer Zusammenarbeit mit dem BBSC erneut zu realisieren, aber wir haben einen Weg und einen Termin gefunden. Unser Dank gilt allen Partnern und Unterstützern, die diesen Tag ermöglichen. Ich denke, durch die zwei attraktiven Ansetzungen können wir das Event noch einmal weiterentwickeln und das nächste starke Zeichen für den Frauen-Volleyball in unserer Stadt setzen“, sagt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

    Auch Kim Oszvald-Renkema wird am Samstag vor Ort sein und betont die überregionale Bedeutung des Berlin-Brandenburger Doppelspieltags: „Leuchtturm-Events wie diese zeigen die ganze Vielfalt unseres Sports: Fans erleben Volleyball der Frauen und Männer auf höchstem Niveau. Gleichzeitig schafft das Format mehr Aufmerksamkeit für den Frauenvolleyball und die Nachwuchstalente der Sparda 2. Liga Pro.“ Die VBL-Geschäftsführerin wird in der Max-Schmeling-Halle auch über Entwicklungen im Nachwuchsbereich und bei der Sichtbarkeit des Frauenvolleyballs berichten.


    Bereits in der vergangenen Saison sorgte der Doppelspieltag der BR Volleys und des BBSC für eine Rekordkulisse.
    (Foto: Frank Ziegenrücker)

    Seit zwei Jahren kooperieren die BR Volleys mit dem BBSC und unterstützen den Verein aus Köpenick bei der Professionalisierung seiner Strukturen, dem Ausbau der Nachwuchsarbeit und der sportlichen Weiterentwicklung. Der Zugang zum „NETZwerk“ des Rekordmeisters bietet Berlins bestem Frauenteam dabei Wachstumschancen. Bereits bei der Premiere im letzten Jahr  war der Doppelspieltag ein Erfolg auf ganzer Linie. 3.500 Volleyballfans schauten sich im Anschluss an den 3:0-Erfolg der BR Volleys gegen die Baden Volleys SSC Karlsruhe auch das Zweitligamatch des BBSC gegen den VfL Oythe an. Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um die ligaübergreifend größte Kulisse bei einem Frauenspiel in der Bundesliga-Saison (Hauptrunde). Die BBSC-Frauen drehten damals ein verlorengeglaubtes Spiel vor einem euphorischen Volleyballtempel-Publikum in einen 3:2-Sieg und sammelten wichtige Punkte zum Klassenerhalt. In dieser Spielzeit steht die Mannschaft von Trainer Manuel Müller im Abstiegskampf auf verlorenem Posten, doch das tut der Vorfreude auf die große Bühne keinen Abbruch, wie in den Worten von Geschäftsführer Andreas Tamm spürbar ist: „Wir glauben an den eigenen Nachwuchs und geben jungen Spielerinnen sowie ehemaligen VCO-Athletinnen beim BBSC gezielt Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb ist der Doppelspieltag als Leuchtturmprojekt für uns so wichtig. Er steht für Sichtbarkeit, Zusammenarbeit und den nächsten Schritt in der Professionalisierung. Unser Dank gilt allen Unterstützern innerhalb und außerhalb des Vereins."

    Bereichert wird der Doppelspieltag auch durch die Gästeteams. Da wären zunächst die Netzhoppers, die sich als eingeschworene Einheit einmal mehr als Playoff-Kandidat präsentieren und in der Region um Königs Wusterhausen derzeit eine neue Volleyball-Euphorie entfachen. Als Frauenmannschaft ist Eintracht Spontent mit von der Partie. Der aufstrebende Klub des Medienunternehmens Spontent aus Düsseldorf arbeitet im Männerbereich am Durchmarsch in die Volleyball Bundesliga und nutzte bei den Frauen die Gelegenheit, eine Spiellizenz in der 2. Bundesliga Pro zu übernehmen, um den Weg nach oben abzukürzen. Die „Damentracht“ würde sich beim Aufritt in der Hauptstadt sicher über reichlich Unterstützung aus der Spontent-Community freuen.

    12.03.2026, 12:03
  • CEV Cup: Lüneburg im Halbfinale

    CEV Cup: Lüneburg im Halbfinale

    (SID) Der frisch gekürte Zoi DVV-Pokalsieger gewinnt auch sein Viertelfinal-Rückspiel in Frankreich.

    Die SVG Lüneburg steht im Halbfinale des CEV Cups. Der Volleyball-Bundesligist gewann sein Viertelfinal-Rückspiel im zweithöchsten internationalen Klub-Wettbewerb beim französischen Klub Stade Poitevin Poitiers 3:1 (29:27, 19:25, 26:24, 26:24). In der nächsten Runde trifft Lüneburg nun auf den Gewinner des Duells zwischen Greenyard Maaseik und Galatasaray Istanbul (Hinspiel 3:2).


    Die SVG Lüneburg freut sich über den Einzug ins Halbfinale des CEV Cups.
    (Foto: Anton Höfel)

    Nach dem 3:1-Sieg in der Vorwoche überzeugte der frisch gekürte DVV-Pokalsieger auch in Frankreich. Auch die BERLIN RECYCLING Volleys können noch ins Halbfinale einziehen. Nach einem 0:3 im Hinspiel gegen das italienische Spitzenteam Gas Sales Bluenergy Piacenza steht dem deutschen Serienmeister am Mittwochabend (19.30 Uhr) auswärts jedoch eine schwere Aufgabe bevor.

    Beide deutschen Vertreter waren zuvor in der Vorrunde der Champions League gescheitert, sicherten sich jedoch als Gruppendritte jeweils einen Platz im Viertelfinale des CEV Cups.

    11.03.2026, 12:33
  • Bewegung in der 1. Bundesliga Männer: Rottenburg, Herrsching und Haching stellen Weichen für die Zukunft

    Bewegung in der 1. Bundesliga Männer: Rottenburg, Herrsching und Haching stellen Weichen für die Zukunft

    Neue Gesichter und neue Projekte: Der TV Rottenburg hat fristgerecht den Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Männer gestellt. Nach erforderlicher sportlicher Qualifikation in den erstmalig ausgetragenen Playoffs in der 2. Bundesliga Männer könnte das Team nach sechs Jahren in die höchste deutsche Spielklasse zurückkehren. Der TSV Haching München und die WWK Volleys Herrsching bündeln ihre Kräfte und treten in der Saison 2026/27 gemeinsam unter dem Namen WWK Volleys München an.

    In der 1. Bundesliga Männer kündigt sich mit dem TV Rottenburg, der sich nach der ersten Corona-Saison 2019/20 aus dem Oberhaus zurückzog, ein möglicher Rückkehrer an. Für die Berechtigung zur Teilnahme in der höchsten deutschen Spielklasse muss sich das Topteam aus der 2. Bundesliga Süd jedoch zunächst noch sportlich qualifizieren. In den Playoffs der 2. Bundesligen Nord und Süd wird vom 28. März bis 3. Mai erstmals ein Gesamtzweitligameister ermittelt. Die Halbfinalqualifikation ist dabei entscheidend, um ein Ticket für den Aufstieg lösen zu können. Sportlich befindet sich die Mannschaft derzeit in einer hervorragenden Ausgangslage: Der TV Rottenburg hat sich bereits für die Playoffs qualifiziert und kämpft am letzten Spieltag der regulären Saison um den ersten Tabellenplatz in der eigenen Halle.

    Rottenburgs Teammanager Timo Baur erklärt: „Die kommenden Wochen werden nicht nur sportlich in den Playoffs, sondern auch organisatorisch und wirtschaftlich entscheidend für die Zukunft des Bundesligavolleyballs in Rottenburg. Wir spüren aktuell eine große Euphorie im Umfeld. Jetzt geht es darum, diese Energie zu nutzen und gemeinsam zu zeigen, dass wir 1. Bundesliga auch wirtschaftlich können. Dabei sind wir definitiv auf neue Partnerschaften angewiesen.“ Der TV Rottenburg versteht den möglichen Schritt in die 1. Bundesliga dabei nicht nur als sportliche Perspektive, sondern auch als Projekt für die gesamte Region.


    Volleyballeuphorie beim TV Rottenburg: Der Club hat einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Männer gestellt.
    (Foto: Ralph Kunze)

    Kim Oszvald-Renkema hofft, dass die Rottenburger bis zum Stichtag der wirtschaftlichen Lizenzierung am 15. Mai die erforderlichen Unterstützer finden: „Der Club steht seit vielen Jahren für leidenschaftlichen Volleyball, eine exzellente Nachwuchsarbeit und ein sehr engagiertes Umfeld“, so die VBL-Geschäftsführerin. „Rottenburg zeigt bei seinen Heimspieltagen, wie attraktiv und stimmungsvoll Bundesligavolleyball sein kann. Es ist ein positives Signal, wenn etablierte Standorte nach einer Phase der Konsolidierung wieder den Schritt in Richtung 1. Bundesliga gehen.“

    Eine neue Bundesliga-Plattform in München

    Weitere Veränderungen in der 1. Bundesliga Männer bahnen sich im Münchener Raum an. Die Clubs WWK Volleys Herrsching und der TSV Haching München haben beschlossen, künftig mit einem gemeinsamen Team anzutreten. Spielrechtlich wird dazu die Hachinger Lizenz genutzt, während Herrsching seine Mannschaft aus der 1. Liga zurückzieht. Unter dem Namen WWK Volleys München bündeln sie ihre Kräfte, um den Volleyball-Standort München nachhaltig zu stärken und sportlich wie strukturell an der Spitze der 1. Bundesliga mitzumischen. Der Zusammenschluss soll die Tradition und Titelhistorie Hachings mit den Emotionen und dem modernen Entertainment Herrschings vereinen. Die Stammvereine bleiben dabei eigenständig, die Zusammenarbeit gilt explizit dem Profibereich. Das Team wird jeweils an beiden Standorten trainieren und arbeiten - gespielt werden soll in Herrsching, Unterhaching und in München.


    Der TSV Haching München und die WWK Volleys Herrsching treten zukünftig gemeinsam in der 1. Bundesliga Männer an.
    (Foto: Noah Mühlbauer)

    „Wenn man zurückblickt, ist das sicherlich eins der größten Vorhaben der letzten 10-20 Jahre im deutschen Volleyball. Es ist ein bedeutender Schritt für uns, für den Volleyballstandort Bayern und München, aber mit Sicherheit auch für die Volleyball Bundesliga", ordnet Mihai Paduretu, Geschäftsführer des TSV Unterhaching die Kooperation ein. Max Hauser, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching, ergänzt: „Wir bündeln die Kräfte, wir schaffen Synergien und wir erweitern ganz klar das Einzugsgebiet. Hier geht es nicht darum, dass irgendein Standort den anderen ersetzt, sondern darum, dass wir an allen drei Spielstätten die Bühne bieten, die Spitzenvolleyball im Großraum München verdient hat."

    Kim Oszvald-Renkema begrüßt die Initiative der beiden bayerischen Clubs: „München ist eine der größten und sportbegeistertsten Metropolregionen Deutschlands und bietet enormes Potenzial für den Volleyball. Die Bündelung der Kräfte von Herrsching und Haching kann ein wichtiger Schritt sein, um den Bundesligavolleyball in der Region langfristig zu stärken. Mit der Traditionsmarke Haching und der modernen, dynamischen Clubmarke Herrsching entsteht ein spannendes Projekt, das sportlich wie strukturell großes Entwicklungspotenzial hat. Wir sehen darin eine große Chance, Volleyball in München noch größer, erfolgreicher und für Fans, Partner und Nachwuchs noch attraktiver zu machen.“


    Als WWK Volleys München wird das Team seine Spiele in München, Unterhaching und Herrsching austragen.
    (Foto: Steffen Eich)

    Infolge der Rückgabe der Herrschinger Lizenz entsteht ein freier Platz in der 1. Bundesliga Männer. Da neben dem TV Rottenburg kein weiterer Zweitligist einen Lizenzantrag gestellt hat, besteht nunmehr die Aussicht, dass der sportliche Absteiger in der Liga verbleiben kann. Gegen den Abstieg kämpfen derzeit der SV Warnemünde und die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland, die am letzten Spieltag in einem direkten Duell aufeinandertreffen.

    Erstmals hat die Volleyball Bundesliga zur Saison 2026/27 ihr Lizenzierungsverfahren vom Anmelde- auf das Abmeldeprinzip umgestellt. Vereine, die in ihrer jeweiligen Spielklasse bleiben möchten, müssen somit keinen neuen Lizenzantrag stellen.

    09.03.2026, 16:15
  • Rote Raben Vilsbiburg beantragen Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen

    Rote Raben Vilsbiburg beantragen Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen

    Die Roten Raben Vilsbiburg haben fristgerecht die Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen zur Saison 2026/27 beantragt. Nach zwei Jahren in der Sparda 2. Liga Pro kehrt der traditionsreiche Club aus Niederbayern in die höchste deutsche Spielklasse zurück. Das Oberhaus des deutschen Frauenvolleyballs erreicht in der kommenden Spielzeit somit die Regelstaffelstärke von zwölf Teams.

    Nach dem freiwilligen Rückzug zur Saison 2024/25 haben die Roten Raben Vilsbiburg nach zwei Jahren der Konsolidierung und des Neuaufbaus fristgerecht ihren Lizenzantrag eingereicht, um in die 1. Bundesliga Frauen zurückzukehren. Die Roten Raben zählen zu den traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereinen im deutschen Volleyball: 2008 und 2010 gewann der Club die deutsche Meisterschaft, zudem stehen die DVV-Pokalsiege 2009 und 2014 in der Vereinsbilanz.

    „Wir freuen uns sehr, dass mit den Roten Raben Vilsbiburg ein echtes Traditionsteam in die 1. Bundesliga Frauen zurückkehrt. Der Standort hat den deutschen Frauenvolleyball über viele Jahre geprägt und sich mit Meister- und Pokaltiteln einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert“, erklärt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Dass sich der Club nach einer Phase der Neuorientierung nun wieder für die 1. Bundesliga aufstellt, ist ein starkes Signal. Mit den Raben haben wir wieder zwölf Teams in der Liga und einen Verein, der für professionelle Nachwuchsarbeit und große Identifikation in der Region steht.“


    Die Roten Raben Vilsbiburg haben nach zwei erfolgreichen Jahren in der Sparda 2. Liga Pro einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Frauen eingereicht.
    (Foto: Sina Hammer)


    Wirtschaftliche und strukturelle Neuaufstellung

    Die zwei Jahre in der Sparda 2. Liga Pro wurden in Vilsbiburg intensiv zur ökonomischen Konsolidierung und zur sportlichen Neuausrichtung genutzt. In Sachen Wirtschaftlichkeit betont Klaus-Peter Jung, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Roten Raben, dass sie aktuell mit allen Sponsoren und Unterstützern der Roten Raben Gespräche führen. Sein erstes Fazit: „Es sieht gut aus, die meisten Sponsoren haben uns ihre weitere finanzielle Unterstützung zugesagt.“ Es sei aber auch klar, dass die Roten Raben ein höheres Budget brauchen, wenn sie in der 1. Volleyball Bundesliga bestehen wollen. Jung ist allerdings zuversichtlich, dass dies machbar ist.

    Auch Cheftrainer Guillermo Gallardo ist von den strukturellen Bedingungen und der sportlichen Leistungsfähigkeit des Standorts überzeugt: „Vilsbiburg hat von seiner Infrastruktur alle Voraussetzungen für die 1. Bundesliga. Jetzt ist der richtige Moment für den Aufstieg.“


    Der Weg in die 1. Liga

    In der Sparda 2. Liga Pro erspielten sich die Roten Raben bereits in ihrem ersten Jahr in der Saison 2024/25 die Vizemeisterschaft – in der aktuellen Spielzeit liegt das Team derzeit an der Tabellenspitze. Vilsbiburg hat den klaren Anspruch formuliert, als Meister das Aufstiegsrecht wahrzunehmen. Mit zehn Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Straubingerinnen und 16 Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz vier können die Niederbayerinnen fünf Spieltage vor Saisonende nicht mehr von den zum Aufstieg berechtigenden Plätzen verdrängt werden, da kein weiteres Team einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Frauen gestellt hat.

    Zur Saison 2026/27 hat die Volleyball Bundesliga ihr Lizenzierungsverfahren erstmals vom Anmelde- auf das Abmeldeprinzip umgestellt. Vereine, die in ihrer jeweiligen Spielklasse bleiben möchten, müssen somit keinen neuen Lizenzantrag mehr stellen. Kim Oszvald-Renkema zeigte sich erfreut, dass alle übrigen Standorte der 1. Bundesliga auch in der kommenden Saison an Bord bleiben. Der nächste Schritt auf dem Weg in die neue Spielzeit ist für alle Vereine die wirtschaftliche Lizenzierung am 15. Mai.

    09.03.2026, 10:22

Spielplan & Tabelle

Spiele

Samstag, 14. März 2026

18:00
1:3
1:3
18:00
1:3
1:3
18:00
3:2
3:2
18:00
3:0
3:0

MVP & Topscorer

1. Bundesliga

Most Valuable Player

1. Bundesliga

Topscorer

Unsere Partner