• Göpner mit 100 Prozent für das Team
    Köpenicker SC Berlin
    Jessica Göpner kann nicht vom schönsten Hallensport lassen und nimmt erneut die Herausforderung an.
    Konzentriert: Jessica Göpner
    Foto: Foto: Michael Lowin

    "Nein, ich werde doch nicht so schnell von meiner Leidenschaft lassen. Dazu liebe ich den Sport doch viel zu sehr." Auch nach 16 Jahren Volleyballsport - davon nur ein Jahr nicht beim Köpenicker SC - kann Jessica Göpner nicht vom schönsten Hallensport lassen und nimmt erneut die Herausforderung an, sich für die 1. Liga fit zu machen und für den Verein alles während der Saison zu geben.

    Die letzte Saison lief für sie freilich nicht so zufriedenstellend. Auf der Libero-Lieblingsposition gab es wenige Einsätze, allerdings brachte der Trainer die Fünfundzwanzigjährige gelegentlich als reguläre Feldspielerin, um in bestimmten Situationen die Abwehr zu stärken und eine zusätzliche gute Annahmespielerin auf dem Feld zu haben. "Ich habe für meine Leistungen sowohl im Training wie auch bei den Spieleinsätzen - egal auf welcher Position - regelmäßig ein gutes Feedback vom Trainer erhalten und ich glaube auch, dass ich durchaus meine Aufgaben gut erfüllt habe", schätzt die Köpenickerin die vergangene Saison ein. "Dabei hat mir die gute Grundausbildung aus Jugendzeiten geholfen, denn mit meinen Aufschlägen wie mit dem Zuspiel im Training bei Verletzungen/Krankheiten konnte ich immer wieder eigene Akzente auch außerhalb der Liberoposition setzen. Andererseits hat mir die Mannschaft während der Durststrecke immer wieder den Rücken gestärkt, das war ganz wichtig, um die Freude am Sport zu erhalten. Und so habe ich auch gelernt, mit bestimmten Situationen besser umzugehen." 

    Nun will Jessi mit der Zielstellung in die neue Saison gehen, sich mehr Einsätze zu erarbeiten, am liebsten natürlich auf der Libero-Position. Trainer Manuel Rieke weiß um die positive Wirkung solcher Leidenschaft für den Volleyball: "Jessi hat sicher nicht immer die Einsatzzeiten bekommen, die sie sich gewünscht hat, aber sie gibt nicht auf und möchte auch diese Saison gerne wieder in den Konkurrenzkampf treten. Sie hat oft in Drucksituationen bewiesen, dass sie - egal mit welcher Aufgabe sie auf dem Feld steht - immer hundert Prozent für das Team gibt. Solche Spieler braucht eine eine Mannschaft, solche Spieler braucht der KSC."

    25.07.2016 23:38
  • DSC verlängert Vertrag mit Myrthe Schoot
    Dresdner SC
    Die 28-jährige Kapitänin und Libera bleibt an Bord und unterschreibt für zwei weitere Jahre beim Double-Sieger.
    So emotional jubelt Schoot auch 2016/17 im DSC Trikot
    Foto: Lutz Hentschel

    Die DSC Volleyball Damen haben den zum Saisonende ausgelaufenen Vertrag mit Libera und Kapitänin Myrthe Schoot um zwei Jahre verlängert. Die 28-jährige Niederländerin spielt seit Herbst 2012 für den DSC und gewann mit ihm in den vergangenen drei Jahren die Deutsche Meisterschaft, gekrönt vom Double samt Pokalsieg in der abgelaufenen Saison. Schoot ist längst nicht nur zur absoluten Führungsspielerin gereift, sondern hat sich mit ihrer sympathischen Art auch zu einer herausragenden Sympathieträgerin für den gesamten Verein entwickelt.

    DSC-Cheftrainer Alexander Waibl bringt seine Freude über die Vertragsverlängerung mit Myrthe Schoot kurz und bündig auf den Punkt: "Myrthe ist seit Jahren eine der Stützen unserer Mannschaft. Es ist sehr wichtig, dass sie sich in dieser Phase des Umbruchs zum DSC bekennt!"

    Auch Myrthe Schoot äußerte sich sehr zufrieden über die Aussicht auf zwei weitere Jahre an der Elbe: "Ich bin wirklich glücklich, dass ich nach Dresden zurückkehren werde. Der Verein, die Fans und die gesamte Stadt geben mir immer das Gefühl, nach Hause zu kommen. Hier ist alles top-organisiert und wird noch gekrönt von der Tatsache, dass wir wieder Champions League spielen werden."

    Mit der niederländischen Nationalmannschaft wurde Myrthe Schoot im vergangenen Herbst Vize-Europameister und erreichte in diesem Sommer Platz drei des World Grand Prix. Ab dem 5. August wird sie sich mit Oranje in Rio de Janeiro den Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen. Derzeit bereitet sich das Team von Auswahltrainer Giovanni Guidetti in den Niederlanden auf Olympia vor.

    Steckbrief Myrthe Schoot:

    Geburtstag: 29. August 1988

    Größe: 1,83 m

    Position: Libero

    beim DSC: seit 2012

    Familienstand: ledig

    Nationalität: NED

    Frühere Vereine: bis 2005 Udense Saturnus, 2005/06 VC Weert, 2006 - 2008 Longa 59 Lichtenvoorde, 2008/09 Martinus Amstelveen, 2009 - 2011 TVC Amstelveen, 2011/12 Rote Raben Vilsbiburg

    Der aktuelle Kader des DSC:
    Mareen Apitz - GER, Lucie Smutná - CZE (beide Zuspiel), Jennifer Cross - CAN, Barbora Purchatová - CZE (beide Mittelblock), Katharina Schwabe - GER, Eva Hodanová - CZE, Dominika Strumilo - BEL (alle Außen-Annahme), Liz McMahon (Diagonal), Valerié Courtois - BEL, Myrthe Schoot - NED (beide Libero)

    25.07.2016 12:09
  • Koch neuer Geschäftsführer
    VfB 91 Suhl
    Heiko Koch ist seit dem 1. Juli 2016 neuer Geschäftsführer beim VfB 91 Suhl und leitet die Geschäfte der VfB Sport und Marketing GmbH
    Heiko Koch ist Geschäftsführer der VfB Sport und Marketing GmbH
    Foto: VfB 91 Suhl e.V.

    Die neu gegründete VfB Sport und Marketing GmbH - die den Spielbetrieb der Suhlerinnen in der 1. Volleyball Bundesliga organisiert - hat einen neuen Leitwolf: Heiko Koch, langjähriger Manager von NawaRo Straubing, übernimmt das Amt des Geschäftsführers und soll dem Volleyball in Suhl wieder Ruhe und Stärke verleihen.

    Der aus Wolgast stammende Koch soll fortan die Geschicke der Suhler Erstligadamen führen. Schon in Straubing war es ihm gelungen, aus einem Regionalligisten einen bundesligareifen Club zu formen und den Etat der Niederbayerinnen Jahr für Jahr zu erhöhen.

    Mit seiner Erfahrung und Expertise als Manager und Geschäftsführer soll Koch die Suhlerinnen wieder in erfolgreichere Zeiten führen. Der Vertrag ist daher bis 2019 gültig.

    24.07.2016 17:19
  • KSC holt Schweriner Talent Marie Holstein
    Köpenicker SC Berlin
    Die Neunzehnjährige geht beim Tabellenachten der Vorsaison auf der Diagonalposition in ihre erste Saison.
    Noch im Schweriner Dress, bald in den Köpenicker Farben: Marie Holstein
    Foto: Foto paparazzi.de

    Frisch vom Meisterschaftsdritten in die Hauptstadt importiert - so könnte man die Verpflichtung von Marie Holstein, die in der vergangenen Saison noch zum Kader des Schweriner SC gehörte, durch den Köpenicker SC zusammenfassen. Die Neunzehnjährige geht auf der Diagonalposition in ihre erste Saison beim letztjährigen Tabellenachten. 

    Die 1,91 m große Linkshänderin kann in ihrer Vita schon auf viele Erfolge verweisen. Mit 16 Jahren ging sie aus dem heimatlichen Moers im Rheinland in das Internat beim Schweriner SC, spielte schnell in der VCO-Mannschaft des SSC und holte sich mit ihrem Team Deutsche Jugendmeisterschaftstitel, den letzten gerade Anfang Mai 2016 bei der A-Jugend-DM im bayerischen Sonthofen. In Schwerin erfolgte auch zügig die Berufung zur Nationalmannschaft der Juniorinnen, "vom Leistungsniveau her eine echte Erfahrung in Sachen Trainingsumfang und -inhalte sowie Konzentration auf den Volleyball, auch wenn wir die Qualifikation zur EM und zur WM nicht geschafft haben", erinnert sich Holly ("Zu mir sagen alle nur Holly, Marie sagt eigentlich kaum einer").

    Mit 18 Jahren ging sie in ihre erste Profisaison beim Titelanwärter aus Mecklenburg. "Mir war schon klar, dass es sich um ein Trainings- und Entwicklungsjahr handeln wird, da die kanadische Nationalspielerin Tabitha Love auf der Diagonalen gesetzt war und so die Einsatzchancen in der 1. Liga zwangsläufig für mich sehr begrenzt waren." Tatsächlich kam sie über gelegentliche Einsätze in der Bundesliga und im CEV-Cup nicht hinaus. Ein schönes Erfolgserlebnis brachte das Liga-Auswärtsspiel in Wiesbaden im März 2016. Nach schon ziemlich deutlichem Rückstand des SSC wechselte Trainer Felix Koslowski durch und setzte auf die Jugend. Die Youngster und mit ihnen Holly rissen das Ruder noch herum, fighteten sich ins Spiel, zeigten so ihr gewachsenes Können und brachten dem SSC noch den Auswärtssieg. 

    "Ich habe mich durchaus in meinem ersten Bundesligajahr in Schwerin in einigen Disziplinen verbessern können, bin konstanter geworden und habe Techniken automatisiert. Und ich glaube, dass ich ein wenig meine Unsicherheit auf dem Feld abgebaut habe und etwas angriffslustiger auftrete", schätzt sich die junge Spielerin, die gerade in Schwerin das Abitur ablegte, ein. "Aber jetzt will ich mir auf jeden Fall mehr Einsatzzeiten erarbeiten, wieder Spielpraxis gewinnen und mich weiter verbessern." Das muss nicht unbedingt auf der Diagonalposition sein, "wenngleich ich in Schwerin kaum Annahme trainiert habe, aber Außen/Annahme ist auf jeden Fall mit entsprechendem Annahmetraining eine Option." 

    KSC-Trainer Manuel Rieke weiß um das Risiko, auf der Diagonalposition mit zwei Neunzehnjährigen (auch Nele Iwohn hat die 20 noch nicht erreicht) in die Saison zu gehen, sieht aber durchaus die Chancen dieser gewollten Situation. "Jungen Spielerinnen ist es zueigen, dass sie sich auch schneller entwickeln können, wenn sie gefordert werden, ihnen Verantwortung übertragen wird und sie Spielpraxis bekommen. Wir hoffen, dass wir die beiden Talente gemeinsam auf ein neues Leistungsniveau bringen können. Dann ist unsere Mannschaft auf dieser Position auch viel schwerer ausrechenbar, jede hat ja ihre spezifischen Stärken im Spiel."

    21.07.2016 21:25
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Samstag, 22. Oktober 2016

17:30 Dresden Dresdner SC Suhl VfB 91 Suhl -:-
19:00 Aachen Ladies in Black Aachen Erfurt SWE Volley-Team -:-
19:00 Wiesbaden VC Wiesbaden Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg -:-
19:00 Potsdam SC Potsdam Schwerin Schweriner SC -:-
19:00 Köpenick Köpenicker SC Berlin VCO Berlin VCO Berlin -:-

Sonntag, 23. Oktober 2016

14:30 Münster USC Münster Stuttgart Allianz MTV Stuttgart -:-
18:00 VCO Berlin VCO Berlin Schwerin Schweriner SC -:-
MIKASA