• SSC Karlsruhe klopft an Zweitligatür
    VBL-News
    Der SSC Karlsruhe ist Meister der 3. Liga Süd und klopft an die Tür der 2. Bundesliga. Gemeinsam mit der VBL arbeiten die Baden-Württemberger am Aufstieg.

    Es war eine emotionale Saison in der 3. Liga Süd für den SSC Karlsruhe mit einem herausragenden Ende. Am 25. Februar sicherten sich die Baden-Württemberger mit einem 3:1 gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf, den TSV Mimmenhausen, zwei Spieltage vor Saisonende den Meistertitel.


    Ein Saisonhighlight für Karlsruhe: DVV-Pokal-Achtelfinale gegen Bundesligist VfB Friedrichshafen (Foto: Andreas Arndt)

    „Wir wussten am Anfang der Saison, dass wir es mit harter Arbeit schaffen können. Das hat die Mannschaft sensationell gemacht“, sagte Meistercoach Diego Ronconi nach dem Sieg gegen Mimmenhausen. „Mit diesem Team könnten wir vermutlich im oberen Mittelfeld der 2. Bundesliga mithalten.“

    Nach der meisterlichen Saison will man in Karlsruhe jetzt den Aufstieg wahr machen und hat alle dafür notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Denn der Gewinn der Meisterschaft ist nur eine von vielen Herausforderungen. „Karlsruhe hat an der Vorlizenzierung teilgenommen und ist sehr engagiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir fristgerecht zum 2. Mai den Lizenzantrag vorliegen haben werden“, sagt Lisa Krieger, Managerin 2. Bundesligen bei der Volleyball Bundesliga (VBL).

    „Wir wollen in die 2. Bundesliga. Wir arbeiten derzeit daran, den Aufstieg möglich zu machen“, sagt SSC-Abteilungsleiter Philipp Schätzle, der direkt nach dem Meisterspiel angekündigt hatte, die Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu wollen. „Für uns ist es wichtig, die Aufgaben im Management auf mehrere Schultern zu verteilen, um sich auch hier weiter zu professionalisieren und bundesligareif zu machen“, so Schätzle weiter. So wird der bisherige Hallensprecher Alexander Burchartz in der neuen Saison den Posten des Teammanagers übernehmen. 

    Burchartz, der seit 2009 selbst Volleyball beim SSC spielt, wird sich insbesondere um die Belange der Mannschaft kümmern. „Die vermehrte Organisation im Hintergrund der Mannschaft ist wichtig um den Spielern die Möglichkeit zu geben sich in der 2. Bundesliga voll und ganz auf das eigentliche Volleyballspielen zu konzentrieren“, so Burchartz.

    Und wie ernst es der Mannschaft ist, zeigt sie in einem Facebook-Post. So schnell wird aus der 3. Liga die 2. Bundesliga.

    24.03.2017 14:54
  • Volleyball Bundesliga erstrahlt in Hamburg
    VBL-News
    Ausverkauftes Haus, jubelnde Zuschauer, ausgelassene Stimmung – Fans der SVG Lüneburg kennen das. Die „Gellersenhölle“ ist berühmt und berüchtigt. Doch etwas war anders am Mittwochabend.

    Ausverkauftes Haus, jubelnde Zuschauer, ausgelassene Stimmung – Fans der SVG Lüneburg kennen das. Die „Gellersenhölle“ – Heimspielstätte der Nordlichter – ist berühmt und berüchtigt. Doch etwas war anders an diesem Mittwochabend. Nicht die Gellersenhalle wurde im zweiten Spiel der Viertelfinal-Playoffs gegen die SWD powervolleys Düren zum Tollhaus, sondern die CU Arena in Hamburg.


    Ausverkauftes Haus: Lüneburgs "Heim-Auswärtsspiel" in Hamburg war ein großer Erfolg (Foto: SVG Lüneburg)

    Weil die Halle in Lüneburg nicht den Statuten der Volleyball Bundesliga entspricht, wichen die „Lünehünen“ mit Sack und Pack nach Hamburg aus. Mit großem Erfolg. „Die Halle war voll bis unter das Dach“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Das zeigt das große Potenzial, das Volleyball in der Region hat und bestätigt die Richtung, in die sich unsere Sportart entwickelt.“ Die Gellersenhalle in Lüneburg fasst gerade einmal 800 Zuschauer. Mehr als 1700 waren es am Mittwoch. Nicht nur heimische Fans nahmen die rund 50 Kilometer Anfahrt in Kauf, auch viele Hamburger fanden den Weg in die Halle.

    „Ich denke, man kann sagen, dass wir die Arena gerockt haben“, sagt ein nahezu euphorischer Andreas Bahlburg, Vorstandsvorsitzender der SVG. „Wir sind sehr positiv überrascht von der Zuschauerresonanz.“ Kamerasystem, Boden, LED-Banden, Ausrüstung – all das reiste mit dem Team nach Hamburg. Unterstützung erhielten die Niedersachsen vom dort ansässigen Frauen-Zweitligisten VT Hamburg. „Der Aufwand hat sich ganz klar gelohnt“, schätzt Klaus-Peter Jung ein. „Wir hatten tolle Live-Bilder, eine perfekte Stimmung und natürlich Spitzensport.“

    Nicht nur in Lüneburg stoßen die Playoff-Viertelfinals zwischen dem Vierten und Fünften der Hauptrunde auf großes Zuschauerinteresse. Fast doppelt so viele Fans wie noch im letzten Jahr kamen zum Heimspiel nach Potsdam, der VC Wiesbaden stellte mit 2018 Zuschauern gar einen Saisonrekord auf. In Düren kamen 1800 Besucher. „Das sind natürlich die Spiele, die sportlich sehr eng sind. Bei den Begegnungen des Hauptrundenersten und des Letzten ist der Trend ein anderer“, sagt Klaus-Peter Jung.

    Die SVG Lüneburg arbeitet indes zusammen mit der Politik vor Ort und mit Unterstützung der Liga am Neubau einer neuen Halle. „Klar wollen wir in naher Zukunft diesem Fanpotenzial Rechnung tragen und dauerhaft in einer großen Halle spielen. Also in der Gellersenhölle 2.0“, sagt Bahlburg.

    Ob es die SVG Lüneburg in dieser Saison noch einmal nach Hamburg zieht, entscheidet sich am 29. März. Dann treffen die Niedersachsen im dritten Spiel der Best-of-3-Viertelfinalserie erneut auf Düren. Gelingt dort der Einzug ins Halbfinale erwartet die CU Arena am 05. April das nächste Topspiel. Nur die SWD powervolleys aus Düren dürften da etwas dagegen haben.

    23.03.2017 15:21
  • Volleyball Bundesliga in Europa stark
    VBL-News
    Die Teams der Volleyball Bundesliga sind auch zukünftig in den Europapokal-Wettbewerben äußerst präsent. Wie die CEV mitteilt, wird es 2017/18 zehn Startplätze für die deutschen Mannschaften geben.

    Die Teams der Volleyball Bundesliga sind auch zukünftig in den Europapokal-Wettbewerben äußerst präsent. Wie der europäische Volleyball-Verband (CEV) mitteilt, wird es auch in der kommenden Saison zehn Startplätze für die deutschen Mannschaften geben.

    Die BR Volleys qualifizierten sich in der Champions League gegen Istanbul BBSK für das "Playoff 6" (Foto: Eckhard Herfet, CEV)
    Die BR Volleys qualifizierten sich in der Champions League gegen Istanbul BBSK für das "Playoff 6" (Foto: Eckhard Herfet, CEV)

    Basierend auf dem Cup Ranking System der CEV können in der kommenden Spielzeit fünf Frauen- (1 x Champions League ab Gruppenphase, 1 x Champions League ab 1. Runde , 2 x CEV Cup, 1 x Challenge Cup) und fünf Männer-Teams (1 x Champions League ab Gruppenphase, 1 x Champions League ab 1. Runde, 2 x CEV Cup, 1 x Challenge Cup) in den europäischen Pokal-Wettbewerben mitmischen.

    „Darauf kann die Volleyball Bundesliga stolz sein“, weiß Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der VBL. Denn im European Cups Ranking werden die Erfolge der Jahre 2014 bis 2016 bewertet.

    In der aktuellen Saison sind noch drei Teams in den europäischen Wettbewerben dabei: Der SSC Palmberg Schwerin steht im Challenge Cup Halbfinale der Frauen. Die United Volleys Rhein-Main sind im CEV Cup der Männer in der Runde der letzten Vier. Und die BR Volleys haben die Möglichkeit, ins Champions League Final Four einzuziehen. Jung: „Das sind fantastische Leistungen der Volleyball Bundesligisten.“

    Der Meldeschluss für die Europapokal-Saison 2017/18 ist der 22. Mai 2017.

    23.03.2017 14:19
  • Schwerin, Stuttgart, Rhein-Main im Halbfinale
    VBL-News
    Der SSC Palmberg Schwerin und der Allianz MTV Stuttgart sind am Mittwoch ins Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft eingezogen.

    Der SSC Palmberg Schwerin und der Allianz MTV Stuttgart sind am Mittwoch ins Playoff-Halbfinale (Frauen) um die Deutsche Meisterschaft eingezogen.

    Außenangreiferin Maren Brinker steht mit dem SSC Palmberg Schwerin im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft (Foto: Nils Wuechner, nils-wuechner.de)

    Außenangreiferin Maren Brinker steht mit dem SSC Palmberg Schwerin im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft (Foto: Nils Wuechner, nils-wuechner.de)

    Stuttgart, in der aktuellen Saison schon Supercup-Gewinner und DVV-Pokalsieger, setzte sich mit 3:1 (25:17, 19:25, 25:20, 25:20) beim USC Münster durch. Damit machten die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt.

    Schwerin gewann sein Playoff-Viertelfinalspiel im Lotto Dome im belgischen Maaseik mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:16, 25:19). Nach dem zweiten Erfolg gegen die Ladies in Black Aachen kann das Team aus Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls für die nächste Runde planen.

    Klar ist damit auch, dass die Playoff-Halbfinals der Frauen im Modus Best of 3 stattfinden. Denn der Schweriner SC ist auch im Europapokal-Halbfinale (CEV Challenge Cup) vertreten.

    Gleiches könnte bei den Männern passieren. Sollten sich nach den United Volleys Rhein-Main (setzten sich im Playoff-Viertelfinale am Mittwoch zum zweiten Mal gegen Herrsching durch) auch die BR Volleys für die Vorschlussrunde im Kampf um die Meisterschaft qualifizieren, werden die Playoff-Halbfinals – in Abhängigkeit zu den Endrunden der CEV-Wettbewerbe – ebenfalls im Modus Best of 3 gespielt.

    Im Abstiegskampf der Männer haben die Solingen Volleys am Mittwochabend für ein Ausrufezeichen gesorgt. Gegen den TV Rottenburg gab es nach dem 1:3 vom Samstag vor heimischer Kulisse ein 3:0, sodass die Entscheidung über den sportlichen Absteiger im entscheidenden Spiel am 26. März in der Paul Horn-Arena in Tübingen fällt.

    Das Playoff-Viertelfinale der Frauen (Best of 3) im Überblick:

    18.03.17 I SSC Palmberg Schwerin vs. Ladies in Black Aachen 3:0 (25:10, 25:19 25:15)

    22.03.17 I Ladies in Black Aachen vs. SSC Palmberg Schwerin 1:3 (23:25, 25:22, 16:25, 19:25)

    --

    19.03.17 I Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster 3:2 (25:13, 25:15, 22:25, 20:25, 15:13)

    22.03.17 I USC Münster vs. Allianz MTV Stuttgart 1:3 (17:25, 25:19, 20:25, 20:25)

    --

    18.03.17 I Dresdner SC vs. Rote Raben Vilsbiburg 3:0 (25:14, 25:21, 25:9)

    22.03.17 I Rote Raben Vilsbiburg vs. Dresdner SC 3:1 (14:25, 25:15, 28:26, 25:23)

    25.03.17 I Dresdner SC vs. Rote Raben Vilsbiburg (**)

    --

    18.03.17 I SC Potsdam vs. VC Wiesbaden 3:2 (14:25, 21:25, 25:23, 25:19, 15:13)

    21.03.17 I VC Wiesbaden vs. SC Potsdam 3:0 (25:21, 25:21, 25:20)

    27.03.17 I SC Potsdam vs. VC Wiesbaden (**)

    (**) Entscheidungsspiel

    --

    Das Playoff-Viertelfinale der Männer (Best of 3) im Überblick:

    18.03.17 I VfB Friedrichshafen vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW 3:0  (25:17, 25:17, 28:26)

    26.03.17 I Netzhoppers SolWo Königspark KW vs. VfB Friedrichshafen

    29.03.17 I VfB Friedrichshafen vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW (**)

    --

    18.03.17 I BR Volleys vs. TV Ingersoll Bühl 3:1 (25:18, 25:16, 18:25, 25:18)

    26.03.17 I TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys

    29.03.17 I BR Volleys vs. TV Ingersoll Bühl (**)

    --

    18.03.17 I United Volleys Rhein-Main vs. TSV Herrsching 3:0 (25:22, 25:20, 25:16)

    22.03.17 I TSV Herrsching vs. United Volleys Rhein-Main 0:3 (16:25, 29:31, 22:25)

    --

    19.03.17 I SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg 3:2 (20:25, 21:25, 25:19, 25:15, 15:13)

    22.03.17 I SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys Düren 3:0 (25:23, 25:19, 25:21)

    29.03.17 I SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg (**)

    (**) Entscheidungsspiel: Dieses Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.

    22.03.2017 22:38
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

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23.03.2017 14:19

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22.03.2017 22:38

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22.03.2017 14:14

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