• Lizenzerteilung schreitet voran
    VBL-News
    Die Saison 2016/17 wirft erste Schatten voraus. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) beschäftigt sich aktuell mit der Lizenzerteilung für die 1. Ligen. Für die meisten Vereine gibt es grünes Licht.

    Die Saison 2016/17 wirft erste Schatten voraus. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) beschäftigt sich aktuell mit der Lizenzerteilung für die 1. Ligen. Für die meisten Vereine gibt es grünes Licht. Drei Teams müssen allerdings den Weg der Nachlizenzierung beschreiten. Außerdem wurde NawaRo Straubings Antrag auf Übernahme eines feien Platzes im Volleyball-Oberhaus abgelehnt.

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende)

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (Foto: Photo Wende)

    Somit dürfen aktuell 24 Teams - zwölf bei den Frauen und zwölf bei den Männern - mit einer Spielberechtigung in Liga eins rechnen. Sechs Erstligisten der Volleyball Bundesliga haben die Prüfungen ihrer Wirtschaftlichkeit "ohne Auflagen" gemeistert. Drei Teams sehen sich lediglich mit "moderaten Auflagen bzw. Bedingungen" konfrontiert. Zehn Mannschaften erhalten umfangreichere "Bedingungen und/oder Auflagen". Der VCO Berlin geht bei den Frauen und Männern jeweils mit einem Sonderspielrecht an den Start.

    "Das Lizenzierungsverfahren soll dafür sorgen, dass die Vereine ihre wirtschaftlichen und organisatorischen Verpflichtungen während der Saison einhalten", so VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. "In der Spielzeit 2015/16 konnten wir diesbezüglich nicht zu hundert Prozent zufrieden sein. Zwangsläufig ist die Anzahl der Teams, die aktuell mit Bedingungen und Auflagen belegt wurden, gewachsen." Jung ergänzt: "Die Kontrollmechanismen müssen noch stärker greifen. Summa summarum können wir dann davon ausgehen, dass der Großteil der Teams wirtschaftlich gut aufgestellt ist."

    Bei drei Mannschaften gibt es für die Saison 2016/17 allerdings noch größere Fragezeichen: Die Ladies in Black Aachen, der neunfache Deutsche Meister USC Münster und die Chemie Volleys Mitteldeutschland müssen in der Nachlizenzierung offene Fragen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit klären. Das entschied der Lizenzierungsausschuss der Volleyball Bundesliga nach Beratungen mit der unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ASNB aus Düsseldorf.

    Ferner wurde dem Antrag von NawaRo Straubing auf einen freien Platz in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen nicht zugestimmt. Das Team aus Niederbayern will deshalb in der 2. Volleyball Bundesliga Süd auf Punktejagd gehen.

    Die voraussichtlichen Teams in der 1. Volleyball Bundesliga im Überblick:

    Frauen: Allianz MTV Stuttgart, Dresdner SC, Köpenicker SC Berlin, Ladies in Black Aachen, Rote Raben Vilsbiburg, SC Potsdam, Schweriner SC, SWE Volley-Team, USC Münster, VC Wiesbaden, VC Olympia Berlin (Sonderspielrecht), VolleyStars Thüringen (freier Platz in der 1. Liga)

    Männer: Berlin Recycling Volleys, CV Mitteldeutschland, Netzhoppers KW-Bestensee, SVG Lüneburg, SWD powervolleys Düren, TSV Herrsching, TV Ingersoll Bühl, TV Rottenburg, United Volleys RheinMain, VfB Friedrichshafen, VC Olympia Berlin (Sonderspielrecht), Solingen Volleys (freier Platz in der 1. Liga)

    25.05.2016 15:26
  • Der Kapitän bleibt am Steuer
    BERLIN RECYCLING Volleys
    Nach dem historischen Triple freut sich Kapitän Robert Kromm nun auf eine neue Saison beim Hauptstadtclub und die damit verbundenen Herausforderungen.
    Robert Kromm ist auch in der kommenden Saison das "Gesicht der BR Volleys"
    Foto: Sebastian Wells

    In seiner Debütsaison als Kapitän durfte Robert Kromm gleich drei Trophäen in die Höhe stemmen. Diese Erfolgsgeschichte möchte der Außenangreifer fortschreiben und mit den Berlinern in den nächsten Jahren weiterhin auf Titeljagd gehen. Seit seiner Rückkehr an die Spree im Jahr 2012 ist der gebürtige Schweriner zu einer Führungspersönlichkeit herangereift und gilt inzwischen als "Gesicht der BR Volleys". Nach dem historischen Triple freut sich der 32-Jährige nun auf eine neue Saison beim Hauptstadtclub und die damit verbundenen Herausforderungen.

    "Hinter uns liegt ein unfassbares Jahr. Wie wir uns als Team im Verlauf der Saison entwickelt und gesteigert haben, hat mir große Freude bereitet. Eine solche Spielzeit werden wohl die meisten Spieler und der Verein so schnell nicht wieder erleben. Trotzdem richten wir jetzt den Blick nach vorn und stecken uns neue hohe Ziele", zeigt sich Robert Kromm zukunftsorientiert. Nach einer langwierigen Verletzung zu Beginn des Jahres kam der 2,12 m große Hüne stärker denn je zurück, gab der Mannschaft in den entscheidenden Momenten immer wieder Rückhalt und hatte somit maßgeblichen Anteil am Gewinn der drei Titel.

    BR Volleys Manager Kaweh Niroomand weiß um die Qualitäten seines Kapitäns, die längst nicht nur in seiner Schlagkraft liegen: "Robert ist ein echter Leader des Teams und zugleich Aushängeschild für unseren Verein. Wenn der Volleyballfan an Berlin und die BR Volleys denkt, verbindet er damit automatisch auch den Namen Robert Kromm. Deshalb haben wir im letzten Jahr gemeinsam beschlossen, den Vertrag um gleich drei Jahre zu verlängern. Er wird also bis mindestens 2018 das Gesicht der Mannschaft prägen."

    Der Kapitän nimmt die ihm zugeteilte Rolle innerhalb des Teams gern an: "Es ist im Volleyball ganz normal, dass Spieler kommen und gehen. Davon werden wir auch in dieser Transferperiode nicht verschont bleiben. Es ist dann an uns gestandenen Spielern, die Neuen schnell zu integrieren und den nötigen Zusammenhalt zu entwickeln. Denn nur mit dem richtigen Teamgeist kann man am Ende auch Erfolg haben. Das ist uns in der Vergangenheit hervorragend gelungen und ich bin optimistisch, dass das auch in der Zukunft klappt. Als Kapitän habe ich dabei eine besondere Verantwortung, die ich aber sehr gern trage."

    Die Identifikationsfigur der BR Volleys schätzt die Entwicklung der letzten Jahre sehr positiv ein: "Ich denke, unser Verein hat viel für den Volleyallsport in Deutschland geleistet. Es ist schön zu sehen, wie das Interesse der Zuschauer und Medien an unserem Sport von Jahr zu Jahr wächst. Auch dieser Verantwortung sind wir uns als Mannschaft bewusst und werden alles daransetzen, die Arbeit des Klubs mit sportlichen Erfolgen zu unterstützen."

    Übrigens: Wer Kapitän Robert Kromm und sein Team auch in der neuen Saison lautstark anfeuern möchte, kann sich schon jetzt die neue Saisonkarte 2016/17 sichern.

    Alle weiteren Informationen zum Hauptstadtclub:

    Website: www.br-volleys.de

    Facebook: www.br-volleys.de/facebook

    Twitter: www.br-volleys.de/twitter

    Instagram: www.br-volleys.de/instagram

    25.05.2016 09:57
  • Sebastian Gevert verlässt Düren
    SWD powervolleys DÜREN
    Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren verliert seinen wichtigsten Angreifer der vergangenen vier Jahre. Sebastian Gevert verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt ins Ausland.
    Sebastian Gevert verlässt Düren
    Foto: powervolleys

    Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren verliert seinen wichtigsten Angreifer der vergangenen vier Jahre. Sebastian Gevert verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt ins Ausland. Wohin, dazu schweigt der Spieler noch. "Das war definitiv keine Entscheidung gegen Düren", sagt Gevert. "Ich habe eine neue Herausforderung und neue Reize gesucht, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen." Zudem sei das Angebot seines neuen Klubs lukrativer gewesen. "Aber das hat für mich nie die Hauptrolle gespielt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist." Sein neues Team verfolge hohe Ambitionen, wolle um die Meisterschaft kämpfen und spiele in der kommenden Saison international. Die Entscheidung sei ihm trotzdem sehr schwer gefallen, das betont Gevert häufig, wenn er über seinen Wechsel spricht. "Ich habe in Düren die vier schönsten und besten Jahre meiner Karriere gehabt. Auch menschlich fühle ich mich sehr, sehr wohl. Deswegen gehe ich in dem Wissen, dass die Türen hier nicht verschlossen sind." Mehr noch: Der 27-Jährige formuliert explizit den Wunsch, irgendwann nach Düren zurückzukehren. "Ich habe Düren sehr viel zu verdanken."

    Die Verantwortlichen der SWD powervolleys arbeiten jetzt daran, die Lücke wieder aufzufüllen, die der Linkshänder hinterlässt. Gevert war nicht nur mit seiner linken Klebe und starken Aufschlägen wichtig für Düren, sondern auch aufgrund seiner emotionalen Spielweise. "Wir bedauern seinen Entschluss", sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. "Sebastian hat eine tolle Entwicklung genommen. Natürlich hätten wir es gerne gesehen, wenn er sie bei uns fortgesetzt hätte. Aber wir respektieren seinen Wunsch und wünschen ihm alles Gute."

    Deswegen heißt es jetzt: auf Wiedersehen, Spidy!

    25.05.2016 09:20
  • Saison 2015/16 bringt neuen Zuschauer-Rekord
    VBL-News
    Neuer Zuschauer-Rekord der Volleyball Bundesliga: In der Saison 2015/16 haben 654.351 Zuschauer die Spiele der höchsten deutschen Spielklasse live vor Ort verfolgt.

    Neuer Zuschauer-Rekord der Volleyball Bundesliga: In der Saison 2015/16 haben 654.351 Zuschauer (in der Spielzeit 2014/15 waren es noch 595.370) die Spiele der höchsten deutschen Spielklasse live vor Ort verfolgt.

    Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, hat gute Nachrichten (Foto: Nils Wüchner)

    Michael Evers, der Präsident der Volleyball Bundesliga, hat gute Nachrichten (Foto: Nils Wüchner)

    "Die Zuschauerzahlen sind in den letzten sechs Jahren stetig gestiegen", freut sich Michael Evers, der Präsident der Volleyball Bundesliga, über die positive Entwicklung. "Nahezu alle Heimspiele der Volleyball Bundesliga haben einen besonderen Eventcharakter. Das sorgt für eine immer größer werdende Fanbindung." 

    Der Erfolgskurs soll auch zukünftig beibehalten werden. Evers: "Die großartigen Zuschauerzahlen zeigen, dass der Volleyballsport immer mehr Menschen in seinen Bann zieht. Die Gründe dafür sind neben der wachsenden Professionalität die Leistungsdichte in der Frauen-Bundesliga und die steigende Spannung im Oberhaus der Männer."

    Für positive Schlagzeilen bezüglich des Zuschauer-Interesses hatte im Laufe der Saison auch die Partie vom Allianz MTV Stuttgart gegen den Dresdner SC gesorgt. Beim vierten Playoff-Finalspiel der Frauen waren am 30. April genau 5.392 Zuschauer in der Porsche-Arena dabei - das war der bislang beste Besuch, den eine Partie der Frauen-Bundesliga in der bisherigen Geschichte erreichte.

    Für einen weiteren Rekord war das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgetragen wird, verantwortlich. Am 1. Februar bescherten die 12.000 Zuschauer in der SAP Arena in Mannheim dem Volleyballsport die größte Zuschauerzahl, die es jemals in der Sportart in Deutschland gab.

    24.05.2016 15:37

Saisonvorbereitung gehen voran

TV Rottenburg

Wenige Wochen nach Abschluss der Saison 2015/2016 stecken die Verantwortlichen des Rottenburger Bundesligisten bereits tief in den Vorbereitungen auf die kommende Saison, welche im Oktober beginnt.

25.05.2016 14:51

Der Kapitän bleibt am Steuer

BERLIN RECYCLING Volleys

Nach dem historischen Triple freut sich Kapitän Robert Kromm nun auf eine neue Saison beim Hauptstadtclub und die damit verbundenen Herausforderungen.

25.05.2016 09:57

Sebastian Gevert verlässt Düren

SWD powervolleys DÜREN

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren verliert seinen wichtigsten Angreifer der vergangenen vier Jahre. Sebastian Gevert verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt ins Ausland.

25.05.2016 09:20

Saison 2015/16 bringt neuen Zuschauer-Rekord

VBL-News

Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, hat gute Nachrichten (Foto: Nils Wüchner) Neuer Zuschauer-Rekord der Volleyball Bundesliga: In der Saison 2015/16 haben 654.351 Zuschauer die Spiele der höchsten deutschen Spielklasse live vor Ort verfolgt.

24.05.2016 15:37

USC bindet Orthmann für zwei Jahre

USC Münster

Dem Volleyball-Bundesligisten USC Münster ist eine richtungweisende Verpflichtung gelungen. Der DM-Dritte hat sich mit Hanna Orthmann auf einen Profi-Kontrakt bis 30. Juni 2018 geeinigt.

24.05.2016 14:11

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