• DVV-Pokalfinale: Carroll glaubt an den Sieg
    Pokal | VBL-News
    16 Jahre sind seit dem letzten Pokaltriumph der BR Volleys vergangen. "Jetzt sind wir wieder dran", sagt Paul Carroll, seit 2011 Diagonalangreifer und Leistungsträger in Berlin. Der Australier gewann den deutschen Pokal bereits einmal mit Generali Haching.

    Während in der SAP Arena in Mannheim bereits der Aufbau für das DVV-Pokalfinale am 28. Februar geprobt wird, besinnt man sich bei Pokalfinalist Berlin Recycling Volleys auf die eigenen Stärken. Vor dem Spiel gegen den TV Ingersoll Bühl (ab 16.45 Uhr, live auf SPORT1) gehen die Hauptstädter konzentriert zu Werke. 16 Jahre sind seit dem letzten Pokaltriumph vergangen. "Jetzt sind wir wieder dran", sagt Paul Carroll, seit 2011 Diagonalangreifer und Leistungsträger bei den Volleys. Der Australier gewann den deutschen Pokal bereits einmal mit Generali Haching. Er ist einer, der weiß, wovon er spricht. 


    Paul Carroll will mit Berlin endlich den Pokal holen, 2014 scheiterte er mit den Volleys im Finale an Friedrichshafen (Quelle: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Herr Carroll, in gut zwei Wochen können Sie mit den Berlin Recycling Volleys den DVV-Pokal gewinnen. Wie wichtig wäre dieser Pokalsieg jetzt?

    Paul Carroll: Es wird ein ganz, ganz wichtiges Spiel für Berlin. Ich persönlich habe ja schon einmal den Pokal mit Haching gewonnen und ich bin mit dem Ziel nach Berlin gekommen, auch hier den Pokal zu holen. Bisher wollte das nicht so klappen. Jetzt wird es Zeit. Wir haben das Halbfinale gegen die United Volleys in unserer Halle gespielt und lagen im Tiebreak 0:4 zurück. Im Normalfall verlierst du dieses Spiel. Ich habe an die Hallendecke geschaut, wo das Plakat vom letzten Pokalsieg aus dem Jahr 2000 hängt. Und ich dachte mir: 'Nein, wir scheiden jetzt hier nicht aus. Dieses Jahr sind wir wieder dran.' Dann haben ich und die Mannschaft nochmal alles gegeben. Und es hat gereicht. Jetzt müssen wir noch den letzten Schritt tun. Das wird nicht leicht.

    Wie schätzen Sie Bühl als Gegner ein? Die Bühler feiern gerade einen Sieg nach dem anderen. Sieht man sich da noch als Favorit?

    Carroll: Bühl hat eine gute Mannschaft, sie haben uns in der Liga geschlagen. Zuvor hatten wir noch kein Spiel verloren. Das zeigt die Qualität, die dieses relativ junge Team hat. Natürlich üben sie so auch gewaltigen Druck auf uns aus. Wir sehen es ja auch in der Bundesliga, dass man ein Spiel schnell verlieren kann. Ich würde sagen, dass es mindestens sechs Teams oben gibt, die sich gegenseitig schlagen können. Aber ich glaube schon, dass wir immer noch der Favorit sind und wir bringen ja auch viel Erfahrung mit.

    Apropos ändern - am 28. Februar steht das DVV-Pokalfinale auf dem Programm. Der Gegner ist der Deutsche Meister aus Dresden. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

    Thomsen: Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, ohne einen echten Favoriten. In der Volleyball Bundesliga haben wir einmal gegen Dresden verloren und einmal gegen Dresden gewonnen. Das zeigt, wie die Chancen stehen: nämlich 50:50. Ich glaube, in Mannheim wird die Tagesform entscheiden. Doch wir werden im Training alles daran setzen, um uns in der SAP Arena den Pokal zu holen.

    Sie zum Beispiel haben Erfahrung mit dem DVV-Pokalsieg. Können Sie einem Team, wie den BR Volleys, da etwas mit auf den Weg geben?

    Carroll: Wissen Sie, wenn man in so einem Team spielt, weiß ich nicht, ob man sich da hervortun kann. Wir haben viele Spieler, die ganz viel Erfahrung aus wichtigen Spielen mitbringen. Unser Europameister Nicolas Le Goff zum Beispiel, der ja auch World League-Sieger mit Frankreich ist. Tomas Kmet hat auch bereits den Pokal gewonnen. Wichtig ist, glaube ich, dass wir alles so machen, wie immer. Wir müssen unsere Routinen beibehalten, besonders in der Vorbereitung. Es ist eine neue Halle, ein neuer Pokal, über 10.000 Fans - da müssen wir schauen, dass wir bei uns bleiben und dann wird das hoffentlich gut ausgehen.

    Nach den Niederlagen gegen Bühl und gegen Friedrichshafen gelang gegen Düren zuletzt wieder ein Sieg. Wie wichtig ist es, dass man vor so einem Alles-oder-nichts-Spiel auch in der Bundesliga erfolgreich ist?

    Carroll: Das Spiel gegen Düren war nach den Niederlagen gegen Bühl und Friedrichshafen sehr wichtig. Zwei Niederlagen in Folge, wenn man vorher ungeschlagen war - da braucht man so einen recht klaren Sieg, sonst rutscht man in eine Krise. Natürlich muss man vor so einem Finale gut spielen. Wir hatten seit zwei Monaten das erste Mal wieder unsere Starting-Six ohne Verletzungssorgen auf dem Feld und es ist gut, dass wir bis zum Pokalfinale gemeinsam spielen können.

    Sie sind Australier. Können Sie den deutschen Volleyball-Fans etwas über den Status der Sportart Volleyball in Australien erzählen?

    Carroll: In Australien gibt es keine Profiliga - das ist natürlich ein Unterschied zu Deutschland. Aber mit der Nationalmannschaft spielen wir in der World League und zuletzt auch im World Cup. Die Zuschauer schauen sich eigentlich nur Spiele der Nationalmannschaft an. 2014 haben wir zu Hause in der World League gegen Frankreich gewonnen. Da waren 5.000 Zuschauer dabei, so viele waren es noch nie. Man spürt seitdem ein wachsendes Interesse am Hallenvolleyball. Der größte Gegner ist einfach das Wetter. Es ist ja oft sehr warm, da sind die Leute lieber am Strand und spielen Beachvolleyball. Es gibt auch wirklich wenige Sporthallen. Deswegen haben wir Australier eigentlich nur die Möglichkeit, im Ausland in einer Profiliga zu spielen. 

    Und trotzdem sind Sie Volleyball-Profi geworden. Wie kam es dazu?

    Carroll: Meine Brüder haben auch schon Volleyball gespielt und dann habe ich eben auch damit angefangen. Ich habe dann lange an unserer Highschool gespielt, damals war ich noch Zuspieler und nur gut 1,80 Meter. Und zwischen meinem 16. und 17. Lebensjahr bin ich knapp 30 Zentimeter gewachsen. Dann konnte ich plötzlich auch Angreifer sein. Wäre das nicht passiert, wäre ich wahrscheinlich nicht Profi geworden. Ich bin dann in die USA gegangen, dort hatte ich dann die Möglichkeit, professionell zu trainieren.

    Bevor Sie in die Bundesliga kamen, waren Sie auch in Italien. Jetzt sind Sie schon einige Jahre in Deutschland. Was zeichnet die Bundesliga aus?

    Carroll: Der größte Unterschied ist natürlich, dass in Deutschland nur die ersten vier bis sechs Mannschaften sehr stark sind und dann fällt das Niveau deutlicher ab als in Italien. Dort ist die Lücke nicht so groß. Aber ich mag die Bundesliga trotzdem sehr, weil es hier weniger um die Karriere eines Einzelnen geht. In Deutschland kämpft jeder für ein Team und die Teams für die Spieler. Auch, wenn es mal schlecht läuft. In Italien kann es dir passieren, dass du kein Geld bekommst, wenn du einen schlechten Tag erwischt hast. Das hängt von der Laune des Teammanagers ab. Und dort spielt einfach jeder für sich. In Deutschland ist das ganze mehr als ein Job. Man spielt für seine Stadt und für die Fans. Ich fühle mich mit den BR Volleys verbunden und ich habe mich damals mit Haching verbunden gefühlt. 

    Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick:
    14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
    16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

    Das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga veranstaltet wird, findet am 28. Februar 2016 in der SAP Arena in Mannheim statt. Eintrittskarten (ab 14 Euro) sind direkt bei den Finalteilnehmern, über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333*) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    12.02.2016 14:28
  • Platz vier in Rottenburg verteidigen
    TV Rottenburg vs. SWD powervolleys DÜREN, 14.02.16, 1. BLM
    Im engen Spielplan geht es weiter Schlag auf Schlag für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Am Sonntag um 17 Uhr tritt die Mannschaft auswärts beim TV Rottenburg an.
    Trifft auf sein ehemaliges Team: Dürens Matthias Pompe.
    Foto: powervolleys

    Im engen Spielplan geht es weiter Schlag auf Schlag für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Am Sonntag um 17 Uhr tritt die Mannschaft auswärts beim TV Rottenburg an. Mit dem Blick auf die Tabelle fällt es vermeintlich leicht, zu sagen, wer als Favorit in die Partie geht. Düren ist Vierter und will diese Position weiter festigen, Rottenburg rangiert auf dem für die Schwaben ungewohnten letzten Platz. "Da gehören sie aber nicht hin", sagt Dürens Trainer Anton Brams. Der Gegner habe im bisherigen Verlauf der Saison viel Pech gehabt, enge Spiele verloren und immer wieder mit Verletzungspech zu kämpfen gehabt. "Jetzt sind bei ihnen alle Mann wieder an Bord", hat Brams beobachtet. Und deswegen erwartet er eine schwere Aufgabe. Schließlich seien Auswärtsspiele in Tübingen - da trägt der TVR seine Heimspiele aus - immer eine schwere Angelegenheit. "Und sie stehen jetzt natürlich mit dem Rücken zur Wand und werden sich so stark wie möglich wehren", sagt Brams, dass er eine hart umkämpfte Partie erwartet.

    Für die SWD powervolleys geht es darum, Platz vier weiter zu festigen, was nur mit einem Sieg gelingt. Außerdem beabsichtigt der Trainer, den spielerischen Aufwärtstrend fortzusetzen, den er auch bei der 0:3-Niederlage am Mittwoch gegen Tabellenführer Berlin gesehen hat. "Komplexe Dinge wie Block und Feldabwehr haben wir gut gemacht, aber dabei die kleinen Aufgaben etwas aus den Augen verloren", hat Brams beobachtet. Der Trainer hat gesehen, dass einige Spieler übermotiviert waren und schon daran gedacht haben, wie sie die Folgeaktion - beispielsweise den Angriff - abschließen können, statt sich zunächst auf die Vorbereitung des Angriffs zu konzentrieren. "Wir arbeiten einfach weiter und sind auf einem guten Weg", fasst Brams zusammen. Auf den Weg nach Rottenburg machen sich nach derzeitigem Stand alle Spieler. Auch der gegen Berlin erkrankte Marvin Prolingheuer tritt die Anreise am Samstag an.

    12.02.2016 15:01
  • SSC von Dracula in die Wolfsgrube
    VolleyStars Thüringen vs. Schweriner SC, 13.02.16, 1. BLF
    Vom gewonnenen Mittwoch-Spiel gegen CS Volei Alba Blaj in Rumänien im CEV Cup sind die Volleyballerinnen des Schweriner SC gar nicht erst nach Hause zurückgekehrt.
    Bei den VolleyStars Thüringen möchte der Schweriner SC die nächsten Punkte in der Bundesliga sammeln
    Foto: EH Foto

    Vom gewonnenen Mittwoch-Spiel gegen CS Volei Alba Blaj in Rumänien im CEV Cup sind die Volleyballerinnen des Schweriner SC gar nicht erst nach Hause zurückgekehrt. Sie ließen sich gleich in Suhl absetzen. Dort treffen sie am Sonnabend, 14:00 Uhr, im Bundesliga-Match auf die Volleystars Thüringen. Die Volleystars sind in dieser Saison stark abstiegsbedroht. Mit elf Punkten nach 19 Spielen rangieren sie auf dem vorletzten Tabellenplatz. Letzter ist der VCO Berlin.

    Gegen die junge Nachwuchsmannschaft  errang der  Thüringer Verein den ersten Sieg nach acht Niederlagen in Folge. Das 3:0 in Berlin am vergangenen Sonnabend wurde in Suhl schon als Zeichen gewertet, dass Suhl und seine Volleystars noch leben. Es wird schwer, in den verbleibenden fünf Spieltagen das Ruder noch herumzureißen. Zum Nichtabstiegsplatz fehlen neun Punkte. Aufsteiger Nawaro Straubing auf Tabellenplatz 12 wird für den Klassenerhalt alles dransetzen, weitere Punkte einzufahren.

    Diese Sorgen hat der SSC nicht, der seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze zu finden ist. Einzig und allein die Strapazen der vielen englischen Wochen können bei ihm Schwächen hervorrufen. Allerdings ist das kein Ausdruck dafür, dass "der SSC seit dem Jahreswechsel nicht ganz auf der Höhe ist", wie auf der Homepage der Volleystars behauptet wurde. Der Schweriner SC kann nach dem erfolgreichen Verlauf seiner Spiele im Europapokal mit gutem Gewissen den Bundesliga-Alltag bestreiten. Ein Sieg in der Wolfsgrube gegen die Volleystars ist möglich und würde den SSC wieder an den Dresdner SC heranführen.

    Schweriner SC @ facebook

    SSC @ google+

    SSC @ twitter

    12.02.2016 14:14
  • TVR: Die nächste Chance
    TV Rottenburg vs. SWD powervolleys DÜREN, 14.02.16, 1. BLM
    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg (11. Platz, 8 Punkte) haben das Heimspiel gegen die powervolleys aus Düren (4. Platz, 29 Punkte) zum „Family Day“ ernannt (Sonntag, 14.02.2016, 17 Uhr)
    Der Zusammenhalt im Team wird auch gegen die SWD powervolleys Düren wichtig sein
    Foto: Klaus Hirsch

    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg (11. Platz, 8 Punkte) haben das Heimspiel gegen die powervolleys aus Düren (4. Platz, 29 Punkte) zum "Family Day" ernannt (Sonntag, 14.02.2016, 17 Uhr, Hallenöffnung bereits um 15:30 Uhr). Familiär wird es auf dem Spielfeld wahrscheinlich nicht zugehen: Der TVR kämpft um den Klassenerhalt und braucht jeden Punkt, Düren spielt um die beste Ausgangssituation für die Playoffs. "Trotz der prekären Situation werden wir versuchen, als Sieger vom Platz zu gehen. Auch gegen Düren", sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger. Ihm ist bewusst, dass es nach der Niederlage am Donnerstagabend in Herrsching noch deutlich schwieriger geworden ist.

    Im viertletzten Heimspiel der Saison 2015/2016 dürfen sich die TVR-Anhänger auf ein attraktives Match freuen. In den vergangenen Jahren waren die Begegnungen zwischen dem gastgebenden TV Rottenburg und den powervolleys aus Düren meistens spannende und hitzige Gefechte. Letzte Saison gewannen die Domstädter in einem Krimi mit 3:2. In der laufenden Spielzeit gab es im Hinspiel in Düren eine 0:3-Niederlage, bei der jeder Satz mit dem geringstmöglichen Abstand von zwei Punkten verloren ging.

    "Düren hat sich bei uns selten leicht getan", sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger, "es waren immer enge Spiele. Gerade ist natürlich alles anders. Wir stecken im Tabellenkeller und kommen nicht raus, trotzdem muss die Mannschaft vor allem daheim an ihre Stärke glauben und sich endlich vom Druck befreien." Etwas Zählbares mitzunehmen wäre umso wichtiger, da anschließend mit den Berlin Recycling Volleys und den United Volleys zwei noch schwerere Aufgaben auf Rottenburg zukommen.

    "Ähnlich wie gegen Herrsching im letzten Spiel brauchen wir nicht von einer Favoritenrolle zu sprechen, Düren ist ein noch größerer Brocken", sagt der TVR-Trainer, "das "Müssen" ist vorbei, nur über die Leichtigkeit haben wir eine Chance, etwas zu holen."

    Die Dürener Mannschaft schätzt der Rottenburger Übungsleiter als sehr stark ein: "Düren hat ein ausgeglichenes Team und ist auf viele Positionen mehrfach stark besetzt. Der tiefe Kader erlaubt es, dass immer wieder neue Impulse gesetzt werden können."

    Die Nordrhein-Westfalen um die Ex-TVR-Spieler Matthias Pompe und Jaromir Zachrich werden seit dieser Saison vom erst 27-jährigen Anton Brams trainiert. Sein Rottenburger Pendant begrüßt diese Entscheidung: "Dieser mutige Schritt gefällt mir sehr gut, mit einem jungen Trainer zu arbeiten. Dies gibt auch neue Impulse in die Liga." Die notwendigen Impulse für ein erfolgreiches TVR-Spiel hat Müller-Angstenberger seinem eigenen Team mitgegeben - diese gilt es jetzt in die Tat umzusetzen.

    Tickets für das nächste Heimspiel am Sonntag, 14.02.2016 (17:00 Uhr)

    Beim nächsten Heimspiel gegen Düren veranstaltet der TVR einen "Family Day" mit Kinderprogramm ab 15:30 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.easy-ticket.de. Die Preise sind im Vorverkauf deutlich günstiger als an der Abendkasse. Zudem kann man mit der Eintrittskarte kostenfrei im ÖPNV anreisen und spart sich eine längere Wartezeit an der Abendkasse. Die Halle öffnet aufgrund des Kinderprogramms bereits 90 Minuten vor Spielbeginn um 15:30 Uhr.

    Die nächsten Spiele des TV Rottenburg:

    Sonntag, 14.02.2016 um 17:00 Uhr gegen SWD powervolleys Düren, Paul Horn-Arena

    Samstag, 20.02.2016 um 19:30 Uhr gegen Berlin Recycling Volleys, Paul Horn-Arena

    12.02.2016 13:09
  • Coach Gallardo: Situation neu für mich
    NawaRo Straubing vs. Dresdner SC, 14.02.16, 1. BLF
    Der Argentinier Guillermo Gallardo gehört zu den erfolgreichsten Trainern in Europa im Volleyball, der sich in der Regel seine Mannschaften mit einem großen Budget nach Belieben zusammenstellen kann.
    Volle Konzentration und viel Mut im Angriff ist für NawaRo am Sonntag gefordert (Foto: Schindler).
    Foto: fotostyle Schindler

    Der Argentinier Guillermo Gallardo gehört zu den erfolgreichsten Trainern in Europa im Volleyball, der sich in der Regel seine Mannschaften mit einem großen Budget nach Belieben zusammenstellen kann. Bei seiner Station in Straubing war das anders und Gallardo war bewusst, dass es nicht leicht werden würde.

    In der Vorrunde gelang es dem Team von NawaRo gut und vor allem zu Hause war Straubing eine Macht. Bedingt auch dadurch, dass die Top-Teams zunächst alle auswärts angetroffen wurden. In der Rückrunde ist das anders. Jetzt geben sich die Schwergewichte der Liga in der turmair Volleyballarena die Klinke in die Hand. Das kommt Gallardo gerade ungelegen. "Wir haben jetzt drei Spiele in Folge verloren", so der Argentinier. "Eine Situation wie diese kenne ich als Trainer noch nicht. Aber gemeinsam mit dem Team haben wir alles versucht unter der Woche, um diesen Negativlauf zu stoppen."

    Angesichts des Gegners am Sonntag, 18 Uhr wird das aber sehr schwer. Mit dem Dresdner SC kommt das derzeit beste Team der Liga in die Gäubodenstadt. Der amtierende Meister ließ unter der Woche in der Championsleague aufhorchen, als man zu Hause den großen Favoriten Dynamo Moskau in der Championsleague alles abverlangte. "Dresden ist auf allen Positionen die Mannschaft mit den besten Spielerinnen in der Liga", so Gallardo. "Sie haben die beste Libera und mit Michelle Bartsch auf Außen die Top-Angreiferin. Hinzu kommt eine der besten Mittelblockerinnen Europas." Alles in allem kann man sagen der "FC Bayern München" des deutschen Frauen Volleyballs kommt nach Straubing.

    Aufgeben gilt aber für NawaRo nicht. "Wir müssen von Beginn an mutig spielen und auf unsere Chance hoffen auch wenn sie noch so klein sein mag", fordert Gallardo von seinem Team vollen Einsatz. Dass Dresden unter der Woche ein schweres Spiel absolvieren musste, sieht er nicht als Vorteil für NawaRo. "Das spielt keine Rolle. Dresden hat eine so hohe Qualität, dass sie das ohne Probleme kompensieren werden." Letztlich kann nur der Heimvorteil für NawaRo helfen, um den großen Favoriten mehr als nur ein bisschen ärgern zu können. "Ich freue mich jedes Mal riesig auf die Heimspiele", erklärte Libera Michaela Bertalanitsch unter der Woche im Radio bei B5 aktuell. "Die Stimmung in unserer kleinen Halle ist immer super und sie wird regelmäßig zu einem kleinen Hexenkessel", so Bertalanitsch. Sollte NawaRo die Überraschung gelingen, so wäre die Situation für Trainer Gallardo alles andere als neu. Siege gegen Top-Teams gehörten in seinen bisherigen Trainerstationen zum täglich Brot des Volleyball-Lehrers.

    Spielbeginn ist am Sonntag um 18 Uhr in der turmair Volleyballarena. Einlass ist bereits eine Stunde früher. Tickets gibt es noch im lokalen Vorverkauf und im Online-Ticket-Shop auf www.nawaro-straubing.de. Das Aufbauteam trifft sich am Samstag, 19 Uhr in der Arena. Freiwillige Helfer können jederzeit dazu stoßen.

     

    Alt gegen neu - große Umtauschaktion von Knieschonern am Sonntag

     

    Knieschoner sind neben den Sportschuhen das wichtigste Utensil im Volleyball. Die "Landeteller", wie sie von manchen liebevoll genannt werden sind auch das am meisten beanspruchte Teil der Ausrüstung eines Volleyballers und müssen regelmäßig durch neue ersetzt werden. Am Sonntag bietet NawaRo-Kooperationspartner AET-GmbH TSM Sportbandagen in der turmair Volleyballarena eine tolle Umtauschaktion an. Gegen die Abgabe von alten Knieschonern (aller Marken) erhalten die Volleyballer am Aktionsstand im Foyer der turmair Volleyballarena eine neues Paar TSM Knieschoner zum halben Preis. Statt 60 Euro bezahlen die Volleyballer im Rahmen des Spieltags von NawaRo gegen Dresden nur 30 Euro.

     

    12.02.2016 12:41
  • Mit Teamarbeit klappt´s
    VfB Friedrichshafen vs. CV Mitteldeutschland, 13.02.16, 1. BLM
    Am Samstag empfängt der VfB Friedrichshafen den CV Mitteldeutschland (13.02.2016, 19.30 Uhr)
    Der Zusammenhalt klappt - ein weiterer Sieg soll her
    Foto: Gesa Katz

    Die Spiele in Berlin und Brandenburg haben Aufwind gegeben, der VfB Friedrichshafen hat seinen zweiten Platz in der Tabelle der Bundesliga gefestigt. Das Zusammenspiel klappt immer besser und das beweisen die Häfler nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben. Marc Honoré, Luis Joventino und Adrian Aciobanitei stellten sich einer etwas anderen Herausforderung. Eine Stunde wurden sie bei "Escape in Time" in einen Raum eingeschlossen, mussten sich selbst befreien. Wie? Indem sie als Team zusammenarbeiteten, und das klappte richtig gut.

    BEFREIUNGSSCHLAG 

    Die Rätsel auf Deutsch übersetzte Marc gleich in zwei Sprachen - Englisch und Portugiesisch. Immer wieder kamen die Spieler gemeinsam auf die Lösung, öffneten das nächste Schloss und bekamen eine neue Aufgabe gestellt. "Das war ganz schön tricky", sagt Honoré. "Aber jeder von uns hat mitgeholfen und gemeinsam haben wir es geschafft." Zwar wurde die Stunde Zeit, die vom Spielleiter dafür zur Verfügung war, fast vollständig aufgebraucht, doch in letzter Sekunde konnte sich das VfB-Trio aus dem Raum befreien. Der Befreiungsschlag der Mannschaft gelang mit einem Sieg gegen den Tabellenführer am vergangenen Wochenende, jetzt soll die Konstanz her. 

    GEGNER NICHT UNTERSCHÄTZEN

    Am Samstag (13. Februar, 19.30 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen den CV Mitteldeutschland. Die Sachsen liegen derzeit auf dem neunten Platz, spielten sich aber frei und holten aus den letzten drei Spielen zwei wichtige Siege. Ulf Quell, ehemals Co-Trainer von VfB-Trainer Stelian Moculescu, kennt die Gegebenheiten der ZF Arena bestens, kann sein Team optimal auf die Begegnung einstellen. Doch Friedrichshafen ist vorbereitet: "Wir haben Aufwind", sagt Honoré, der sich sehr auf Quell freut, denn von 2007-2010 arbeiteten beide beim VfB. "Allerdings werden wir den Gegner nicht unterschätzen und sehr konzentriert an unsere Aufgabe herangehen." 


    Topscorer beider Mannschaften 
    VfB Friedrichshafen
     
    Adrian Gontariu 184 Punkte, (4,5 Punkte/Satz) 
    Baptiste Geiler 143 Punkte (2,9 Punkte/Satz) 

    CV Mitteldeutschland 
    Jaroslaw Lech 193 Punkte (3,4 Punkte/Satz) 
    Ramon Martinez 102 Punkte (2,8 Punkte/Satz) 

    12.02.2016 12:17

Nachbarschaftsduell im Volleyballtempel

BERLIN RECYCLING Volleys vs. NETZHOPPERS KW-Bestensee, 13.02.16, 1. BLM

Am Samstag (13. Feb um 18.30 Uhr) empfangen die BR Volleys die Netzhoppers KW-Bestensee zum Berlin-Brandenburg-Derby in der Max-Schmeling-Halle.

13.02.2016 11:10

USC vor wichtigem Duell mit VCW

USC Münster vs. VC Wiesbaden, 14.02.16, 1. BLF

Da steht für den USC Münster am kommenden Sonntag ein ganz wichtiges und spannendes Match ins Haus: Um 14:30 Uhr kommt es in der Sporthalle Berg Fidel zum Duell mit dem 1. VC Wiesbaden.

13.02.2016 11:00

DJK will Platz fünf verteidigen

TSV GIESEN GRIZZLYS vs. DJK Delbrück, 13.02.16, 2. BLNM

Nach drei Heimspielen hintereinander tritt Volleyball-Zweitligist DJK Delbrück nun zweimal in Folge auswärts an.

13.02.2016 07:36

GCDW gewinnt 3:0 gegen Rottenburg

TSV Herrsching vs. TV Rottenburg, 11.02.16, 1. BLM

Der GeilsteClubderWelt wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt mit 3:0 (25:15. 25:23, 25:18) gegen den TV Rottenburg. Trotz Sieg ist Trainer Hauser nicht zu Hundert Prozent zufrieden.

12.02.2016 20:10

Berliner Doppelpack für Aachen

Ladies in Black Aachen vs. Köpenicker SC Berlin, 13.02.16, 1. BLF

Zwei Heimspiele innerhalb von 24 Stunden beschert der Spielplan den Ladies in Black Aachen. Köpenick und der VCO zu Gast.

12.02.2016 19:34

weitere Artikel anzeigen

Archiv

ArtikelDatum
Platz vier in Rottenburg verteidigen 12.02.201612.02.2016 15:01
Süßes für die Fans und Hoffnung auf Punkte 12.02.201612.02.2016 14:53
SSC von Dracula in die Wolfsgrube 12.02.201612.02.2016 14:14
TVR: Die nächste Chance 12.02.201612.02.2016 13:09
Unterfranken-Derby im Eschenbacher Hangar 12.02.201612.02.2016 12:45
Oshinos empfangen Grafing am Samstag 12.02.201612.02.2016 12:41
Coach Gallardo: Situation neu für mich 12.02.201612.02.2016 12:41
Letzte Heimspiele in dieser Saison 12.02.201612.02.2016 12:17
Mit Teamarbeit klappt´s 12.02.201612.02.2016 12:17
Das große Kribbeln beginnt 12.02.201612.02.2016 12:02
Aggressiv gegen Hamburg 12.02.201612.02.2016 11:55
Mit Ruhe nach Münster 12.02.201612.02.2016 11:41
Nächstes Spitzenspiel in Erfurt 12.02.201612.02.2016 10:58
Zuschauer als Gewinner? 12.02.201612.02.2016 10:39
Erinnern und Handeln: Hand in Hand 12.02.201612.02.2016 10:34

Spiele

Samstag, 13. Februar 2016

14:00 Thüringen VolleyStars Thüringen Schwerin Schweriner SC -:-
19:00 Aachen Ladies in Black Aachen Köpenick Köpenicker SC Berlin -:-
19:00 Potsdam SC Potsdam Hamburg VT Aurubis Hamburg -:-
19:00 Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg Stuttgart Allianz MTV Stuttgart -:-

Sonntag, 14. Februar 2016

14:30 Münster USC Münster Wiesbaden VC Wiesbaden -:-
16:00 Aachen Ladies in Black Aachen VCO Berlin VCO Berlin -:-
18:00 Straubing NawaRo Straubing Dresden Dresdner SC -:-
MIKASA