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Zum Saisonauftakt 2026/27 der Sparda 2. Bundesliga pro der Neuseenland-Volleys Markkleeberg hatte Chefcoach Tim Reichenbach gesagt: "Wir gehen voller Zuversicht und mit Selbstvertrauen in das Spiel.". Doch ein Punkt- oder Satzgewinn gegen die Damen von NawaRo Straubing gelang leider nicht. Das ist schade, aber nicht allzu verwunderlich, denn die Gäste sind halt ein, wenn nicht der erste Aufstiegsanwärter, gegen den schon in der Vorsaison beide Spiele 1:3 verloren gegangen waren und der sich für diese Saison spürbar weiter verstärkt hat.
Vor 202 Fans in der Neuseenlandhalle, die nach der langen Wettkampfabstinenz alles gaben, um „ihre“ Mädels zum Erfolg zu treiben, gelang den Markkleeberger Damen trotz des vom Ergebnis her klaren 0:3 aber ein durchaus respektabler Saisonauftakt, denn die einzelnen Sätze endeten relativ knapp, jeweils gleichlautend 21:25. In Satz 1 gelang den Gastgeberinnen der erste Punkt erst bei 1:5, dann liefen sie bis zum 7:14 einem Rückstand hinterher. Eine Aufschlagserie von Neuzugang Meghan Barthel brachte aber den hoffnungsvollen und von den Fans bejubelten Anschluss bei 13:14 und der Einpunkteabstand hielt bis zum 17:18. Dann aber setzten sich die Gäste wieder ab und gewannen den Satz. In Satz 2 führten die Gäste ebenfalls schnell mit 7:1 und hielten dann einen beruhigenden Vorsprung bis zum Satzball bei 24:18. Unsere Mädels wehrten nun zwar 3 Satzbälle ab, konnten aber den Satzverlust nicht verhindern. Den nahezu gleichen Verlauf hatte dann auch der Satz 3, in dem die Gäste schnell mit 8:1 führten. Doch bei 16:21 ging nochmal ein Ruck durch die Markkleeberger Reihen und plötzlich stand es nur noch 21:22. Aber ein Aufgabefehler verhinderte leider den Ausgleich und vielleicht sogar möglichen Satzgewinn. Den schafften dann die Gäste und nahmen somit einen verdienten Dreipunktesieg mit nach Bayern.
Tim Reichbach ordnete das Geschehen wie folgt zutreffend ein: "Es ist ein bisschen undankbar, dass wir bereits die zweite Saison in Folge den Ligaprimus direkt zum Saisonstart zuhause empfangen. Dennoch haben wir uns gestern über weite Strecken gut verkauft, was die Satzstände, jeweils zu 21, gut zeigen. Leider hat vor allem in der Annahme diesmal nichts geklappt. Wir hatten dadurch leider zu oft einen sehr schweren Spielaufbau. Auch die gute Block-Feldabwehrleistung konnte dieses Defizit leider nicht ausgleichen.Dennoch gehen wir nicht unzufrieden aus dem Spiel. Wir haben uns gegen stark besetzte Straubingerinnen gut verkauft und man konnte bereits sehen, dass die Mannschaft in einigen Elemente variabler Auftritt als in der Vorsaison. Nun gilt es, an den Schwächen zu arbeiten und nächste Woche gegen Waldgirmes überzeugender aufzutreten.“. Wünschen wir es ihnen und uns.