• Die Rückkehr einer großen Liebe: Der (Wieder-)Aufstieg der Roten Raben Vilsbiburg

    Die Rückkehr einer großen Liebe: Der (Wieder-)Aufstieg der Roten Raben Vilsbiburg

    Manche Beziehungen brauchen keine großen Worte. Sie überstehen Krisen und Rückschläge. Als die Roten Raben Vilsbiburg im Sommer 2024 aus wirtschaftlichen Gründen ihre Bundesliga-Lizenz aufgaben und freiwillig in die 2. Bundesliga Pro zurückgingen, schien eine Ära endgültig vorbei. Der Klub, der einst den deutschen Frauenvolleyball prägte, verabschiedete sich von der größten Bühne. Zwei Jahre später ist klar: Es war kein Abschied für immer.

    Mit der Meisterschaft in der Sparda 2. Liga Pro kehren die Roten Raben in der Saison 2026/27 zurück ins Volleyball-Oberhaus. Der Wiederaufstieg ist mehr als ein sportlicher Erfolg. Er steht für Geduld und nachhaltigen Aufbau. Gleichzeitig macht er deutlich, wie eng die Verbindung zwischen der DEKRA 1. Bundesliga Frauen und Vilsbiburg geblieben ist. Und er erzählt von einer Liebe zwischen einem Trainer und einem Verein, die selbst Jahre der Trennung nicht beenden konnten.


    Die Freude über den Wiederaufstieg ist groß: Die Roten Raben Vilsbiburg kehren nach zwei Jahren in die DEKRA 1. Bundesliga Frauen zurück. (Foto: Sina Hammer)

    Gallardo: Zurück mit „meinem Club“

    Wenn Guillermo Gallardo über den Aufstieg spricht, drückt er immer wieder ein besonderes „Wir-Gefühl“ aus. „Die Herausforderung Aufstieg habe ich gerne angenommen. Ich freue mich sehr, zurück in der ersten Liga zu sein mit meinem Club.“ Es ist ein Satz, der viel über den 55-Jährigen verrät.

    Gallardo ist längst mehr als nur der Trainer der Roten Raben. Zwischen 2007 und 2013 führte der Argentinier den Club zu zwei deutschen Meisterschaften und einem DVV-Pokalsieg. Nach Stationen bei anderen Bundesligisten sowie Engagements in der Schweiz, Spanien und Schweden kehrte er 2022 zunächst als Sportdirektor zurück. 2024 übernahm er erneut das Traineramt. Dass er irgendwann zurückkommen wollte, daraus macht er keinen Hehl. „Ich war viele Jahre unterwegs und wollte eigentlich immer zurück nach Vilsbiburg. Ich wusste nicht, ob mich noch einmal jemand anrufen würde. Aber ich habe meiner Frau immer gesagt: Hoffentlich bekommen wir irgendwann die Möglichkeit.“


    Trainer Guillermo Gallardo prägte bereits die erfolgreichsten Jahre der Roten Raben Vilsbiburg und führte den Traditionsverein nun zurück in die DEKRA 1. Bundesliga Frauen. (Foto: Andreas Geisser)

    Diese Möglichkeit kam und Gallardo brachte seine Frau und seine drei Kinder mit nach Niederbayern. „Ich fühle mich einfach wohl hier. Hoffentlich kann ich dem Verein noch lange helfen. Und selbst wenn nicht, wir bleiben in Niederbayern“, sagt der gebürtige Argentinier. Deutlicher lässt sich die Verbundenheit kaum ausdrücken.

    Ein Rückschritt, der den Weg zum Fortschritt ebnet

    Der freiwillige Rückzug aus der Bundesliga fühlte sich 2024 zunächst wie eine Niederlage an und wurde dann zum Fundament des Neuanfangs. Geschäftsführerin Sophia Girnghuber beschreibt die vergangenen beiden Jahre rückblickend als wichtige Aufbauphase. „Die zweite Liga hat uns die Möglichkeit gegeben, uns neu aufzustellen. Wir konnten alles so vorbereiten, dass wir jetzt stärker zurückkommen.“ Bevor der Aufstieg offiziell beschlossen wurde, suchte der Club das Gespräch mit seinen Sponsoren. „Wir wollten nur mit diesem Rückhalt hochgehen. Hätten unsere Partner gesagt, dass sie diesen Weg nicht mitgehen, wäre der Aufstieg nicht möglich gewesen.“ Die Antwort fiel eindeutig aus.

    Ebenso eindeutig wie die Reaktion der Fans. „Viele haben gesagt, Vilsbiburg gehört in die Bundesliga“, sagt Girnghuber und Zuspielerin Pia Fernau ergänzt: „Man hat nur positives Feedback sowohl von den Fans als auch von allen anderen aus der Volleyballwelt mitbekommen. Und als Mannschaft war auch klar, dass wir von Anfang an alles dafür geben, dass wir hochgehen. Als es dann halt feststand, war natürlich die Erleichterung da, aber auch super viel Stolz.“

    Gallardo formuliert es noch klarer. „Sportlich gehört Vilsbiburg ohne Zweifel in die Bundesliga. Wir haben eine fantastische Infrastruktur, hervorragende Bedingungen und ein starkes Trainerteam. Natürlich spielt Geld immer eine Rolle. Aber organisatorisch sind wir bereit.“

    Auch VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema sieht den Wiederaufstieg als Gewinn für die Liga: „Mit den Roten Raben kehrt ein Verein zurück, der den deutschen Frauenvolleyball über viele Jahre geprägt hat. Vilsbiburg steht für Kontinuität, hervorragende Nachwuchsarbeit und eine besondere Volleyballkultur. Solche Standorte sind ein wichtiger Teil der Identität der Volleyball Bundesliga.“

    Gallardo: „Mit Niederlagen gut umgehen, wenn man alles gibt“

    Wer die Geschichte der Roten Raben kennt, denkt automatisch an Meisterschaften, Pokalsiege und europäische Abende. Der letzte große Titel stammt aus dem Jahr 2014, als Vilsbiburg den DVV-Pokal gewann. Heute setzt der Club andere Prioritäten. Als sich Girnghuber, Fernau und Gallardo zum Interview versammeln, spricht niemand über Titel. Niemand fordert Playoffs oder Medaillen. Das wichtigste Ziel lautet zunächst: bleiben.

    „Wir wollen uns gesund etablieren“, sagt Girnghuber. „Früher hieß es oft: Wir müssen wieder Titel holen. Das ist heute nicht mehr unser Ansatz.“ Auch Gallardo denkt nicht in Tabellenplätzen. Er spricht lieber über Entwicklung. Über Spielerinnen, die lernen müssen, noch professioneller zu arbeiten. Über eine Mannschaft, die zusammenwachsen soll und über Fans, die genau dieses Wachstum begleiten. „Man kann auch mit Niederlagen gut umgehen, wenn die Mannschaft alles gibt“, sagt er. „Die Menschen hier identifizieren sich mit einer Mannschaft, die um jeden Ball kämpft. Erfolg ist nicht selbstverständlich. Erfolg ist ein Prozess.“

    Dass die Roten Raben bald wieder in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen spielen, hat auch viel mit ihrer Nachwuchsarbeit zu tun. Das vereinseigene Internat wurde in den Jahren nach dem Rückzug noch wichtiger. Talente bekamen Spielzeit, entwickelten sich weiter und schafften nun gemeinsam den Sprung in die Bundesliga. „Das ist eine tolle Belohnung für unsere Arbeit“, sagt Girnghuber.

    Pia Fernau: „Will weiterhin Führungsspielerin sein“

    Eine der Führungsspielerinnen dieser neuen Mannschaft ist Pia Fernau, die in der Aufstiegssaison bereits eine wichtige Rolle einnahm. Sie bringt Oberhaus-Erfahrung vom SSC Palmberg Schwerin und dem USC Münster mit, sieht sich selbst jedoch längst nicht als alten Hasen. „Ich sehe mich als Neuling, ganz klar. Ich glaube, in diesem Jahr, wo ich nicht da war oder auch in den zwei Jahren, in denen Vilsbiburg nicht in der Volleyball Bundesliga gespielt hat, hat sich schon viel geändert. Die Liga ist im Wandel und wenn man dann ein oder zwei Saisons gar nicht wirklich damit in Berührung war, dann sind auch die Gefühle ganz frisch, wenn man wieder hochgeht.“

    Die 23 Jahre alte Zuspielerin will ihre Bundesliga-Erfahrung nun weitergeben. „Ich will weiterhin eine Führungsspielerin sein und gerade den Spielerinnen helfen, für die die erste Liga neu ist“, sagt sie. Gleichzeitig sieht auch sie den Aufstieg nicht als Rückkehr in alte Zeiten und stellt noch einmal klar: „Die Liga hat sich verändert. Für uns ist das ein Neuanfang.“

    Sie erinnert sich an die Heimspiele der vergangenen Saison. „Den Fans mit jedem Heimsieg etwas zurückzugeben, das hat mich besonders stolz gemacht. Ich meine, die kommen immer zahlreich in die Halle und unterstützen uns da auch lautstark. Das macht echt viel aus und zwar nicht nur während des Spiels, sondern auch daneben und davor und danach."


    Zuspielerin Pia Fernau möchte ihre Bundesliga-Erfahrung einbringen und den Neuanfang der Roten Raben Vilsbiburg mitgestalten. (Foto: Hermann Boxleitner)

    Ein wichtiger Gedanke, der die Roten Raben Vilsbiburg treffend beschreibt. Der Verein definiert sich heute weniger über Titel als über Identifikation. Gallardo weiß: „Ich mache diesen Beruf seit 33 Jahren und ich sage immer dasselbe. Spieler zu verpflichten ist einfach, Spieler zu formen ist eine Herausforderung. Da ist immer die Frage, wie stark werden wir als Mannschaft zusammenwachsen. Und das entscheidet im Volleyball bei den Frauen, und das sage ich ohne Zweifel, am Ende drei, vier Positionen in der Tabelle rauf oder runter.“

    Obwohl die Vereinsstruktur hinsichtlich Geschäftsstelle, Organisation und Umfeld numerisch zu großen Teilen gleichgeblieben ist, fühlt es sich auch für Sophia Girnghuber wie etwas ganz Neues an: „Auch wenn die Infrastruktur geblieben ist, sind da einige neue Personen beteiligt. Und für die ist das jetzt wieder die erste Erstliga-Erfahrung. Von daher schütteln wir jetzt nicht alles einfach aus dem Ärmel.“ Auch Gallardo, dessen grundsätzlicher Anspruch es ist, auf höchstem Niveau zu trainieren, nimmt ein paar Anpassungen vor: „In der ersten Liga betrifft das vor allem den Trainingsumfang. Wie viele Stunden kann man trainieren? Vormittag, Nachmittag, Krafttraining, das gehört alles dazu. Die Intensität ist natürlich eine andere. Wir haben aber auch in den letzten Jahren vieles gemacht, als wären wir Bundesliga.“

    Keine Rückkehr in die Vergangenheit

    Gerade darin liegt die eigentliche Stärke dieses Aufstiegs. Die Roten Raben versuchen nicht, die goldenen Jahre zu kopieren. Sie wollen etwas Neues aufbauen. Mit wirtschaftlicher Vernunft und einer Mannschaft, die Raum für Entwicklung hat. Und auch mit Fans, die Geduld mitbringen. Dazu ein Trainer, der seine sportliche Heimat wiedergefunden hat. Sophia Girnghuber bringt es auf den Punkt: „In fünf Jahren hoffe ich und ich glaube, das hoffen wir alle, haben wir uns etabliert und sind auch konstant in der Führung, im Trainerteam und im Spielerteam.“

    Der Wiederaufstieg der Roten Raben ist deshalb keine Rückkehr in die Vergangenheit. Er markiert den Beginn eines neuen Kapitels, wirtschaftlich vorsichtiger, sportlich geduldiger und doch mit derselben Leidenschaft, die den Verein über Jahrzehnte ausgezeichnet hat. Dass Guillermo Gallardo den Weg seiner „großen Liebe“ begleitet, ist folgerichtig. Ob daraus in einigen Jahren wieder Titel entstehen, weiß heute niemand. Sicher ist nur: Die Roten Raben sind zurück. Nicht als Kopie ihrer erfolgreichen Vergangenheit, sondern als Verein mit einer Geschichte, die gerade erst beginnt.

    Aug 7, 2026, 10:55 AM
  • Frauensport stärken & Zukunft gestalten: VBL & PFISTERER schließen Partnerschaft

    Frauensport stärken & Zukunft gestalten: VBL & PFISTERER schließen Partnerschaft

    Das Technologieunternehmen PFISTERER und die Volleyball Bundesliga (VBL) treten künftig gemeinsam an. Als Premium Partner der DEKRA 1. Bundesliga Frauen engagiert sich PFISTERER in Zukunft für den Frauenvolleyball in Deutschland. Ein besonderes Augenmerk der Kooperation liegt auf den Themen Talentgewinnung und Karrierechancen für Frauen in technischen Berufen.

    Die Volleyball Bundesliga treibt die Weiterentwicklung des Frauensports kontinuierlich voran und heißt mit PFISTERER einen weiteren großen Partner für den Frauenvolleyball in ihrem Netzwerk willkommen, der sich für Innovation und Chancengleichheit einsetzt. Beide Partner verbindet der Anspruch, Talente zu entdecken, Potenziale zu aktivieren und Menschen für Spitzenleistungen zu begeistern. Als Premium Partner der DEKRA 1. Bundesliga Frauen will PFISTERER digital sowie direkt vor Ort in den Arenen Mädchen und Frauen für technische Berufe begeistern und neue Karrierewege aufzeigen.

    „Unsere Spielerinnen sind Vorbilder und zeigen jeden Tag, was mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist möglich ist. Mit PFISTERER haben wir einen engagierten Partner, der genau diese Werte teilt“, erklärt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Gemeinsam möchten wir Talente fördern und insbesondere junge Frauen ermutigen, auf dem Feld und in technischen Berufen ihren eigenen Weg zu gehen. Unser besonderer Dank gilt der Agentur TURRIGA, die den Kontakt hergestellt und beide Partner zusammengebracht hat.“

    „Teamwork, Verantwortung und Spitzenleistung sind zentrale Werte von PFISTERER. Deshalb engagieren wir uns in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen und fördern starke Vorbilder, die diese Werte jeden Tag auf und neben dem Spielfeld leben“, so Dr. Konstantin Kurfiss, Mitglied des Vorstands bei PFISTERER.


    VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema, Dr. Konstantin Kurfiss, Mitglied des Vorstands bei PFISTERER, und Trang Grün, Corporate Head of Marketing & Communications bei PFISTERER (v. l.), besiegeln die neue Partnerschaft zwischen der Volleyball Bundesliga und PFISTERER mit dem gemeinsamen Ziel, den Frauenvolleyball in Deutschland nachhaltig zu stärken. (Foto: PFISTERER)

    Als international tätiges Technologieunternehmen gestaltet PFISTERER die Energieversorgung von morgen mit. Durch innovative Lösungen für Stromnetze leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und entwickelt Technologien, die eine langfristig sichere Energieinfrastruktur ermöglichen. Zukunftsfähigkeit als zentrales Leitmotiv und die Begeisterung für Innovation verbinden das Unternehmen mit der VBL und ihren Zielen. Die Zusammenarbeit setzt deswegen konkret auf gemeinsame gesellschaftliche Impulse. Neben Informationsständen in den Hallen der Erstligisten wird im Rahmen der VBL Media Days ein Social Media-Format geschaffen, das die Aufmerksamkeit auf Talententwicklung und Recruiting-Themen lenkt.

    „Mit unserem Engagement im Frauenvolleyball verbinden wir gesellschaftliche Verantwortung mit dem Ziel, mehr Sichtbarkeit für Frauen im Sport und in technischen Berufen zu schaffen. So stärken wir unsere Marke und möchten zugleich mehr talentierte Frauen für PFISTERER begeistern“, erklärt Trang Grün, Corporate Head of Marketing & Communications bei PFISTERER.

    Für die Volleyball Bundesliga bedeutet die Kooperation einen wichtigen Schritt in ihrer Frauensportstrategie, die den Frauenvolleyball weiter stärkt und Volleyballspielerinnen als sichtbare Vorbilder etabliert. Gleichzeitig sollen junge Frauen und Mädchen ermutigt werden, ihre Interessen und Karrieren in Technik und Sport weiterzuverfolgen.


    Über PFISTERER
    Die PFISTERER Holding SE ist ein weltweit tätiges, börsennotiertes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Winterbach bei Stuttgart. Seit 1921 entwickelt das Unternehmen Lösungen für sichere und zuverlässige Verbindungen für Energieinfrastrukturen.

    PFISTERER entwickelt, fertigt und vertreibt Lösungen zum Verbinden und Isolieren elektrischer Leiter an systemkritischen Schnittstellen in Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzen – überall dort, wo maximale Betriebssicherheit gefordert ist. Die Produkte kommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz: von der Energieerzeugung über die Übertragung bis zur Verteilung.

    Mit 19 Standorten in 15 Ländern und Kunden in mehr als 90 Ländern weltweit steht PFISTERER für technisch anspruchsvolle Lösungen und langjährige Engineering-Kompetenz mit dem Ziel, eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen.

    Weitere Informationen unter www.pfisterer.com.

    Aug 4, 2026, 10:27 AM
  • Volleyball Bundesliga gewinnt Emons als neuen Partner

    Volleyball Bundesliga gewinnt Emons als neuen Partner

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) erweitert ihr Partnernetzwerk und begrüßt mit Emons eines der führenden Logistikunternehmen Deutschlands als neuen Partner. Im Rahmen der zunächst auf die Saison 2026/27 angelegten Partnerschaft bringt Emons seine umfassende Erfahrung im Bereich Transport und Logistik gezielt in die Zusammenarbeit mit der VBL ein.

    Die Volleyball Bundesliga setzt bei ihrer Weiterentwicklung auf starke und verlässliche Partner. Mit Emons gewinnt die Liga ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit fast 100 Jahren für Qualität, Vertrauen und Verantwortung steht. Künftig übernimmt Emons unter anderem den Versand der Schiedsrichterausrüstung an die Bundesliga-Schiedsrichter:innen und unterstützt die VBL auch bei der Transportlogistik rund um das Zoi DVV-Pokalfinale 2027. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, zentrale organisatorische Abläufe effizient und zuverlässig umzusetzen.

    „Partnerschaften entfalten ihren größten Wert, wenn beide Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen. Mit Emons begrüßen wir einen Partner, der uns mit seiner Logistikexpertise bei zentralen Aufgaben entscheidend hilft. Dazu gehören unter anderem der Versand der Schiedsrichterausrüstung und die logistische Begleitung des Zoi DVV-Pokalfinales. Das schafft effiziente Abläufe und gibt uns Freiräume, um den Volleyball in Deutschland weiterzuentwickeln. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.


    Tilo Hergarten, Geschäftsführer Emons | Digital, Head of Corporate Strategy und Marketing, und VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema freuen sich über die Zusammenarbeit. (Foto: Emons)

    Auch bei Emons blickt man mit großer Vorfreude auf die Kooperation. „Die Werte Qualität, Vertrauen und Verantwortung begleiten uns als Familienunternehmen annähernd 100 Jahre. Unser Anspruch ist es, den hohen Erwartungen unserer Kunden konsequent gerecht zu werden. Die VBL teilt diese Werte im sportlichen Sinne. Daher freuen wir über den Aufschlag in eine gemeinsame Zukunft und darüber, die VBL nicht nur als Sponsor, sondern auch mit unseren Leistungen unterstützen zu dürfen“, erklärt Tilo Hergarten, Geschäftsführer von Emons | Digital, Head of Corporate Strategy und Marketing

    Die Partnerschaft geht damit über ein klassisches Sponsoring hinaus. Durch die Übernahme logistischer Aufgaben bringt Emons seine Expertise unmittelbar in den Ligaalltag ein und unterstützt die Volleyball Bundesliga bei der Umsetzung ausgewählter Projekte und Veranstaltungen. So profitieren beide Seiten von einer Partnerschaft, die praktische Zusammenarbeit mit gemeinsamen Werten verbindet.

    Über Emons
    Das unabhängige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln wurde 1928 gegründet und beschäftigt heute weltweit rund 3.900 Mitarbeitende an 120 Standorten in 15 Ländern. 2025 erwirtschaftete Emons einen Umsatz von 667 Mio. €. Das Unternehmen bietet Transporte (Straße, Schiene, Luft und See) sowie Logistik- und Zollservices, Online-Preisrechner mit Buchungsfunktion und setzt auf zertifizierte Qualitäts-, Umwelt- und Informationsmanagementsysteme. Emons betreibt 310 Lkw, sechs Lokomotiven und drei Bahnterminals.

    Weitere Information unter: www.emons.de

    Jul 24, 2026, 11:02 AM
  • Zahlen, Rekorde und volle Hallen: Die Volleyball Bundesliga blickt auf die Saison 2025/26 zurück

    Zahlen, Rekorde und volle Hallen: Die Volleyball Bundesliga blickt auf die Saison 2025/26 zurück

    Die Saison 2025/26 in der Volleyball Bundesliga (VBL) ist Geschichte und wird mit emotionalen Premieren und spektakulären Abschieden in Erinnerung bleiben. Rekorde bei den Zuschauer:innenzahlen, neue Meister, neue Zoi DVV-Pokalsieger:innen und ein weiterhin steigendes mediales Interesse prägten die Spielzeit.

    Am 28. Februar ging mit dem letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim eine Ära gleich mit mehreren Ausrufezeichen zu Ende. Die SVG Lüneburg sicherte sich in einem Rekordspiel vor erstmals ausverkaufter Kulisse mit 12.508 Zuschauer:innen in der SAP Arena den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Die BERLIN RECYCLING Volleys verteidigten erneut die Deutsche Meisterschaft, den insgesamt 16. Meistertitel des Clubs. Die Hauptstädter bleiben auch Seriensieger des Ligacups, der zu Saisonbeginn in Hildesheim ausgetragen wurde, und holten dort den vierten Titel in Folge.

    Ganz viel Neues im doppelten Sinne gab es in der 1. Bundesliga Frauen: Der VfB Suhl LOTTO Thüringen jubelte beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026 und sicherte sich im weiteren Saisonverlauf auch die Deutsche Meisterschaft. Das Double und die Meisterschaft hatte der Verein noch nie zuvor geholt. Supercup-Sieger zu Saisonbeginn wurde der Dresdner SC.


    Lara Nagels vom VfB Suhl LOTTO Thüringen trug mit überragender Spielgestaltung maßgeblich zum Double-Erfolg ihres Clubs bei.
    (Foto: Kevin Mattig)

    Eine echtes Novum gab es auch in der 2. Bundesliga Männer: Erstmals trugen die 2. Bundesliga Männer Nord und Süd in einem neuen Playoff-Format den Kampf um den Gesamtmeister aus. Die Blue Volleys Gotha konnten sich am Ende vor vollen Rängen den Premierentitel sichern.

    „Wir haben eine emotionale Saison mit vielen Höhepunkten hinter uns. Ein ausverkauftes Haus in Mannheim, historische Meister- und Pokalerfolge, steigende Reichweiten und ein spürbar wachsendes Interesse am Volleyball bestätigen den Weg, den wir mit unseren Clubs gemeinsam gehen. Wie sehr das gesehen und wertgeschätzt wird, zeigt sich besonders bei unseren Partnern. Dass wir mit unserem langjährigen Partner DEKRA nun einen neuen Namenssponsor für die DEKRA 1. Bundesliga Frauen haben, ist auch Ergebnis der überragenden Saison 2025/26“, betont Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.
     

    Zahlen & Fakten der Saison 2025/26

    Insgesamt verfolgten 695.275 Zuschauer:innen die Spiele der 1. und 2. Bundesligen der Männer und Frauen in allen Wettbewerben live in den Hallen. Die BERLIN RECYCLING Volleys eroberten mit 78.574 Fans erneut die Top-Position bei den Männern. Spitzenreiter bei den Frauen war der Dresdner SC mit 37.808 Zuschauer:innen. Erstliga-Aufsteiger Rote Raben Vilsbiburg begrüßte in der Sparda 2. Liga Pro stolze 12.741 Gäste.


    Die ersten Playoffs in der 2. Bundesliga Männer wurden zu einem sportlichen Highlight und sorgten für volle Hallen im Norden und Süden. (Foto: Christian Heilwagen)

    Das Publikum sah alle Ligen übergreifend 1.177 Spiele, 4.415 gespielte Sätze und 195.428 Punkte. Mit 972 Angriffspunkten waren die Spielerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen am erfolgreichsten. 1.427 Punkte - und damit mehr als jedes andere Team - verbuchten bei den Männern die SWD powervolleys Düren. Die Energiequelle Netzhoppers KW überzeugten mit 203 direkten Aufschlagpunkten als bestes Männerteam in dieser Kategorie, während bei den Frauen der SSC Palmberg Schwerin mit 150 Assen den Höchstwert erreichte. Am erfolgreichsten geblockt wurde wie auch im Vorjahr beim Dresdner SC mit 192 Blockpunkten und beim VfB Friedrichshafen mit 270 Blockpunkten.

    In der abgelaufenen Saison betrug das Durchschnittsalter in der 1. Bundesliga Frauen 24 Jahre, drei Monate und 17 Tage. Bei den Männern der 1. Bundesliga lag es bei 24 Jahren, sieben Monaten und einem Tag und damit noch einmal deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Zu den jüngsten Spieler:innen der höchsten Spielklassen zählten Franziska Heil vom USC Münster, die zu Saisonbeginn 16 Jahre alt war, sowie Hannes Röhrs vom VCO Berlin, der mit 17 Jahren in die Spielzeit startete. Mit etwas mehr als 26 Jahren im Durchschnitt war die 2. Bundesliga Männer Süd die erfahrenste Liga. Die jüngste Liga war die 2. Bundesliga Frauen Süd, in der die Spielerinnen im Schnitt 23 Jahre alt waren. Die jüngste eingesetzte Spielerin der Saison war Kaya Love Young vom SSC Freisen, die erst im Juni 2026 ihren 15. Geburtstag feierte. Auf der anderen Seite war Kathleen Weiß die routinierteste Aktive des Oberhauses. Die Zuspielerin der ETV Hamburger Volksbank Volleys ist 42 Jahre alt. Der ehemalige Nationalspieler Marcus Böhme stand mit 40 Jahren im Aufgebot des VfB Friedrichshafen. Den Altersvorsitz aller Bundesligen hatte Spielertrainer Christian Pampel, der beim TSV Mimmenhausen auf dem Feld stand. Er ist inzwischen 46 Jahre alt.

    Auch beim Blick auf die Körpergröße dominieren die Athlet:innen der ersten Ligen. Die durchschnittliche Größe in der 1. Bundesliga der Männer lag bei beeindruckenden 196 cm, die Spielerinnen der 1. Bundesliga Frauen kamen auf durchschnittlich 182,89 cm. Mit jeweils 2,14 Metern waren Siebe Korenblek von den SWD powervolleys Düren und Nachwuchsspieler Henry Günther von den VfB YoungStars Friedrichshafen die größten Akteure der Saison. Bei den Frauen teilten sich Lucia Varela aus Stuttgart und Britte Stuut vom SSC Palmberg Schwerin mit jeweils 1,98 Metern den Spitzenwert.

    Die kleinsten Spieler:innen waren erwartungsgemäß auf den Libero-Positionen zu finden. Mit 1,53 Metern waren Lai Xiang-Chen vom VfB Suhl LOTTO Thüringen und Rene Sain vom VC Wiesbaden der Fels in der Brandung. Bei den Männern war es Keisuke Matsuo aus Herrsching mit 1,70 Metern. In den 2. Ligen war Frauke Bartonitz vom TV Hörde wie auch schon im Vorjahr mit 1,54 Meter Körpergröße die Kleinste auf dem Feld.

    Das längste Spiel der Saison war das Finale des Zoi DVV-Pokals zwischen dem VfB Friedrichshafen und der SVG Lüneburg. Das letzte Endspiel in Mannheim bot nicht nur Volleyball auf höchstem Niveau, sondern dauerte insgesamt 169 Minuten und ging natürlich über die volle Distanz. Auch beim längsten Ligaspiel war Friedrichshafen beteiligt. Im Januar standen die Häfler gegen Düren 147 Minuten auf dem Feld. Ebenso lange dauerte die Zweitliga-Begegnung zwischen dem TSV Grafing und Enervigo Volleys Dresden.

    Insgesamt standen 152 Spielerinnen und 217 Spieler in der höchsten Spielklasse auf dem Feld. Alle Ligen einbeziehend spielten 1.367 Aktive aus 50 Nationen in Deutschland.


    Die BR Volleys um Ruben Schott holten auch in diesem Jahr den Meistertitel und den Zuschauerrekord.
    (Foto: Anton Höfel)

    Neue Social Media-Formate sorgen für starkes digitales Wachstum

    Auch abseits des Spielfelds setzte die VBL ihren Wachstumskurs konsequent fort. Die digitalen Kanäle entwickelten sich in der Saison 2025/26 stärker denn je und sorgten für neue Reichweitenrekorde. Die Community über alle Plattformen hinweg wuchs auf mehr als 144.000 Follower, ein Plus von 18,92 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelten sich Instagram, TikTok, LinkedIn und YouTube, die jeweils zweistellige Wachstumsraten verzeichneten.

    Vor allem die Sichtbarkeit der Liga erreichte ein neues Niveau: Mit 123,3 Millionen Impressionen wurde der Vorjahreswert mehr als verdoppelt. Gleichzeitig stiegen auch die Interaktionen auf 2,09 Millionen – ein Zuwachs von 29,7 Prozent, der die hohe Aktivität der Community unterstreicht. Auch die durchschnittliche tägliche Reichweite auf Instagram stieg auf 37.450 Nutzer:innen und markierte damit ebenfalls einen Höchstwert.

    Besonders eindrucksvoll war die Performance einzelner Inhalte: Der erfolgreichste Social-Media-Post erzielte 1,04 Millionen Views und übertraf den bisherigen Bestwert um ein Vielfaches. Das erfolgreichste Video erreichte sogar 9,92 Millionen Aufrufe: ein neuer Rekord und gleichzeitig Beleg dafür, dass Volleyball-Inhalte mittlerweile weit über die bestehende Fanbasis hinaus Aufmerksamkeit erzeugen.

    Jul 22, 2026, 11:04 AM
  • DEKRA erweitert sein Engagement im Volleyball

    DEKRA erweitert sein Engagement im Volleyball

    Namens-Sponsoring kommt neu hinzu

    •       Offizieller Name zur neuen Saison: „DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen“
    •       Bewährte Schiedsrichter-Partnerschaft wird fortgesetzt
    •       Zusammenarbeit läuft erfolgreich seit 2022

    Die erfolgreiche Partnerschaft der Volleyball Bundesliga der Frauen und DEKRA wird mit der kommenden Saison auf eine neue Stufe gehoben. Die Sachverständigenorganisation erwirbt die Namensrechte der 1. Bundesliga, die dann mindestens bis 2028 offiziell „DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen“ heißen wird. Das bewährte Schiedsrichter-Sponsoring, das seit 2022 besteht, wird ebenfalls für zwei weitere Jahre fortgesetzt.

    „Dass wir erstmals einen Namenspartner für die 1. Bundesliga Frauen gewinnen konnten, unterstreicht die wirtschaftliche und mediale Entwicklung der Liga. Der Ausbau der Partnerschaft mit DEKRA ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, den Frauenvolleyball noch sichtbarer zu machen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam neue Impulse für die Liga, ihre Vereine und Athletinnen zu setzen“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL) zum Ausbau der Partnerschaft.


    Ab der neuen Saison tragen die Spielerinnen das Logo der „DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen“ auf den Trikot-Ärmeln.

    Neben dem Namens-Sponsoring liegt einer der Schwerpunkte weiterhin auf den Unparteiischen. So tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der 1. und 2. Bundesliga Frauen sowie im DVV-Pokal und im Supercup auch in den kommenden beiden Spielzeiten das DEKRA Logo auf ihrer Kleidung. „Mit den Unparteiischen verbinden uns als unabhängige Expertenorganisation zentrale Werte wie Neutralität, Sachverstand und Fair-Play“, so Guido Kutschera, als Executive Vice President der DEKRA Gruppe verantwortlich für das Geschäft in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

    „Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit DEKRA weiter auszubauen und dabei das Schiedsrichterwesen weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen. Gut ausgebildete Unparteiische sind unverzichtbar für professionelle Wettbewerbe und die nachhaltige Entwicklung der Volleyball Bundesliga. Gemeinsam mit DEKRA möchten wir die Sichtbarkeit von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern erhöhen und neue Impulse für die Gewinnung und Qualifizierung von Unparteiischen setzen“, erklärt die VBL-Geschäftsführerin.


    Freuen sich über die Fortsetzung und den Ausbau der Partnerschaft (v.l.): DEKRA Deutschland-Chef Guido Kutschera, VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema und VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler.

    „Die Erfahrungen der vergangenen vier Jahre Zusammenarbeit sind rundum positiv. Die Liga wächst – mit Blick auf den Zuschauerzuspruch, aber auch mit Blick auf die Anzahl der Teams und der Standorte. Somit wird die Plattform für die Sichtbarkeit unserer Marke immer wertvoller und passt optimal zu unserer bundesweiten Flächendeckung“, so der DEKRA Deutschland-Chef. „Mit dem Namens-Sponsoring der DEKRA 1. Liga werden wir im Bewusstsein der Fans noch enger an die VBL rücken, und darüber freuen wir uns sehr.“

    Die gezielte Unterstützung des weiblichen Spitzensports hat weiterhin hohe Priorität für DEKRA: „Traditionell sind wir als technische Sachverständigenorganisation eher männlich geprägt, und es ist uns ein Anliegen, unser Unternehmen und seine vielfältigen Chancen in technischen Berufen für Frauen noch attraktiver zu machen“, erklärt der Deutschland-Chef.

    Über DEKRA
    Seit mehr als 100 Jahren steht DEKRA für Sicherheit. 1925 mit dem ursprünglichen Ziel gegründet, die Verkehrssicherheit durch Fahrzeugprüfungen zu gewährleisten, hat sich DEKRA zur weltweit größten unabhängigen nicht börsennotierten Sachverständigenorganisation im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung entwickelt. Heute begleitet das Unternehmen als globaler Partner seine Kunden mit umfassenden Dienstleistungen und Lösungen, um Sicherheit und Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben. Im Jahr 2025 hat DEKRA einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 48.000 Mitarbeitende sind in etwa 60 Ländern auf fünf Kontinenten mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen im Einsatz. DEKRA gehört mit dem Platinum-Rating von EcoVadis zum besten 1 % der nachhaltigsten Unternehmen weltweit.

    Jul 13, 2026, 10:30 AM

Spielplan & Tabelle

Matches

Saturday, October 10, 2026

5:30 PM
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6:00 PM
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6:30 PM
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7:00 PM
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7:30 PM
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Sunday, October 11, 2026

4:00 PM
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