VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • Langfristige Perspektive: Volleyball Bundesliga der Frauen treibt Zukunftspläne voran
    VBL | Pressemitteilungen
    Die stärkste Frauen-Liga Deutschlands stellt in der Corona-Krise die Weichen für die Zukunft.

    Die stärkste Frauen-Liga Deutschlands stellt in der Corona-Krise die Weichen für die Zukunft. Die Vertreter*innen der Volleyball Bundesliga der Frauen verständigten sich auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket, als dessen finales Ziel die Vision formuliert wurde, „eine der drei Topligen in Europa“ zu werden.


    Bereit, den nächsten Schritt in die Zukunft zu gehen: die Klubs der Volleyball Bundesliga der Frauen (Foto: Conny Kurth)

    „Die Frauen-Bundesliga richtet ihren Fokus auf die Zukunft aus“, sagt Liga-Sprecher André Wehnert, gleichzeitig Geschäftsführer der Roten Raben Vilsbiburg. „Für uns ist es wichtig, nicht nur im Hier und Jetzt zu leben, sondern auch das Potenzial für Entwicklung zu sehen, das in der Tatsache verankert ist, dass die Volleyball Bundesliga Deutschlands stärkste Frauen-Liga ist.“

    Mit den beschlossenen Maßnahmen schreibt die Volleyball Bundesliga der Frauen den in den vergangenen fünf Jahren konsequent gegangenen Entwicklungsweg weiter fort. Dabei schlägt sich der steigende Grad der Professionalisierung direkt in den wichtigsten Kennzahlen nieder. Schon jetzt vereint die Volleyball Bundesliga der Frauen die meisten Zuschauer und die höchsten Saison-Etats auf sich und ist zudem die deutsche Frauen-Liga mit der größten TV-Präsenz. Der aktuelle TV-Vertrag umfasst die Übertragung von 36 Live-Spielen im Free-TV bei SPORT1. Zudem ist über den Streamingpartner sporttotal.tv auch bei möglichen Spielen ohne Zuschauer in den Hallen die vollständige Sichtbarkeit aller Partien gewährleistet.

    Die zwei wichtigsten Eckpfeiler des beschlossenen Zukunftsprojektes sind ein Entwicklungsprogramm, das ambitionierte Zweitligisten beim Aufstieg in die 1. Liga unterstützt, sowie die Förderung von Nachwuchs und Nationalmannschaft.

    Mittelfristiges Ziel des Entwicklungsprogramms ist die dauerhafte Aufstockung der 1. Bundesliga auf 16 Mannschaften. Als erster Schritt soll die Staffelstärke schon zur Saison 2021/22 auf 14 Teams wachsen. Die Unterstützung durch die Volleyball Bundesliga (VBL) umfasst dabei zwei Phasen. In der Vorsaison des Aufstiegs erhält der interessierte Zweitliga-Klub eine zweckgebundene Förderung zur Einrichtung einer (ersten) hauptamtlichen Managementstelle sowie zur Entwicklung eines Business- und Marketingplans am Standort. Die ersten vier Erstliga-Spielzeiten werden dann zur Standortentwicklung sowie der Etablierung weiterer hauptamtlicher Managementstellen genutzt. Während des gesamten Zeitraums werden die Klubs durch die VBL begleitet und erhalten zusätzliche Unterstützung durch einen Paten aus dem Kreis der etablierten Erstligisten.

    „Ein solches Strukturprogramm hätte ich mir zu Zeiten unseres Aufstiegs auch schon gewünscht“, sagt Ingrid Senft, die als Geschäftsführerin von NawaRo Straubing im Jahr 2018 den Schritt in die 1. Liga vollzog. „Das Entwicklungsprogramm sieht ein ausgewogenes Verhältnis von Förderung und Forderung vor und zielt ganz klar auf das wichtigste Standbein für eine nachhaltig erfolgreiche Professionalisierung ab: die Einrichtung des Hauptamtes im Management.“

    Für das Erreichen der Vision ruhen dabei außerhalb des Spielfelds die Rivalitäten. „Wir gestalten in der Gemeinschaft die Zukunft“, beschreibt Sandra Zimmermann, Geschäftsführerin beim Dresdner SC, die Situation nach dem einstimmigen Votum, die Weichen in diesen schweren Zeiten für die Zukunft zu stellen. „Durch diese Entscheidung setzen wir ein positives Zeichen für Fans und Partner und geben allen Beteiligten eine wichtige Perspektive über die Corona-Zeit hinaus.“

    Für Kim Renkema, Sportdirektorin bei Allianz MTV Stuttgart, ist die Einigung auf das gemeinsame Zukunftsprogramm „gelebte Solidarität, von der am Ende alle Vereine profitieren werden. Die Investition in eine sportlich breiter aufgestellte Liga wird der Volleyball Bundesliga der Frauen helfen, noch attraktiver zu werden und das Ziel zu erreichen, eine der drei besten Ligen Europas zu werden.“

    Gerade in der Krise sieht Renkema dabei die Wichtigkeit, die Nachwuchsarbeit zu fördern, um am Ende dauerhaft mit 16 konkurrenzfähigen Teams in der 1. Liga spielen zu können. Gemeinsam mit dem Potsdamer Institut für Spielanalyse haben bereits alle Erstligisten ihre Nachwuchsarbeit in einem Auditverfahren prüfen lassen. Mit der Aufwertung der Nachwuchsarbeit geht auch die erweiterte Förderung der Nationalmannschaft einher. Gemeinsam mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) werden die Vereine der 1. Bundesliga der Frauen an einer Stärkung des Nationalteams arbeiten, von dem als Aushängeschild für die Sportart Volleyball zusätzliche positive Strahlkraft für die Liga erwartet wird.

    29.10.2020 11:00
  • Der Mannschaftssport bündelt seine Kräfte
    VBL | Pressemitteilungen
    Basketball, Eishockey, Fußball, Handball und Volleyball arbeiten daran, die Coronakrise mit gemeinsamen Kräften zu überstehen.

    Gemeinsame Pressemitteilung der fünf größten Teamsportverbände und Profiligen aus Basketball, Eishockey, Fußball (3. Liga Männer, 1. Liga Frauen), Handball und Volleyball:

    Kräfte bündeln und im Schulterschluss die Coronakrise gemeinsam meistern: Am Donnerstag, den 22. Oktober 2020, haben sich erstmals die fünf großen Mannschaftssportverbände und oben genannte Profiligen zu einer gemeinsamen Videoschaltkonferenz getroffen und klare Ziele vereinbart.


    Basketball, Eishockey, Fußball, Handball und Volleyball arbeiten daran, die Coronakrise mit gemeinsamen Kräften zu überstehen (Foto: Conny Kurth)

    Als erstes gemeinsames Thema wurde eine Zwischenevaluation der "Coronahilfen Profisport" bzw. der Billigkeitsregelung des Bundesministeriums des Innern vorgenommen.

    Der Mannschaftssport begrüßt nach wie vor ausdrücklich das von Haushaltsausschuss und Bundesregierung bewilligte Hilfspaket für den Sport und stellt klar, dass die zur Verfügung gestellten 200 Millionen Euro dringend benötigt werden. Die Situation für den Mannschaftssport verschärft sich in der aktuellen Situation und - wie es derzeit absehbar ist - über den Winter weiter, sodass jede Hilfe, insbesondere für die Vereine, die von Zuschauereinnahmen abhängig sind, überlebensnotwendig ist. Die Vereine über alle Sportarten und Ligen hinweg bereiten Anträge vor bzw. haben diese bereits gestellt. Jedoch gibt es weiterhin inhaltliche und verwaltungstechnische Hürden, die nach erster Evaluation eine Antragsstellung teilweise nicht möglich machen oder eine Bewilligung ungewiss erscheinen lassen. Gespannt blicken insbesondere die Ligen auf die Wochen nach dem Ende der Antragsfrist am 31. Oktober 2020, in welchem Umfang dann Gelder fließen. Gleichzeitig danken die Mannschaftssportarten dem Bundesverwaltungsamt für die bislang sehr zügige und hilfsbereite Bearbeitung der bisherigen Anträge.

    Dennoch appellieren die Mannschaftssportarten an die Politik, sicherzustellen, dass die zur Verfügung gestellten Mittel auch ausgeschöpft werden können. Dazu gehört auch die dringende Anregung, das Programm im Jahr 2021 fortzuführen und dies in die Haushaltsberatungen im Bundestag einzubringen. Gleichzeitig bittet der Teamsport um Beachtung der angepassten EU-Kleinbeihilferegelungen vom 13. Oktober 2020 und um Prüfung, ob diese das Hilfspaket zukünftig positiv ergänzen könnten.

    Gemeinsam werden die Teamsportarten im November - nach Ende der Antragsfrist - eine Analyse vornehmen, wie viele Clubs konkret Hilfsmittel beantragt haben und welche Hemmnisse und Hürden gegebenenfalls bei der Antragsstellung bzw. der Bewilligung vorgelegen haben. Auf dieser Basis soll geprüft werden, ob es aus Sicht des Sports ergänzende Maßstäbe für ein Hilfspaket geben könnte, und werden die Ergebnisse der Politik zur Verfügung gestellt.

    Als zweites Thema wurden die derzeit geltenden Reisebestimmungen ausgewertet. Grundsätzlich wird die am 14. Oktober 2020 beschlossene Muster-Quarantäne-Verordnung ausdrücklich begrüßt. Die darin enthaltenen Ausnahmebestimmungen für den Sport sind ein entscheidender Faktor, um den nationalen sowie internationalen Wettkampfbetrieb überhaupt zu ermöglichen. Daher möchten die Teamsportarten ihr Verständnis hinterlegen, dass unter „internationale Sportveranstaltungen“ auch alle europäischen Clubwettbewerbe einbezogen werden und die Regelung ferner explizit auf Personen, die am Spielbetrieb der jeweiligen 1.und 2. Bundesligen teilnehmen, erweitert werden sollte. Ferner ist es notwendig die Reisebestimmungen aus allen für den Sportbetrieb relevanten Blickwinkeln zu betrachten und anwendbare Lösungen zu finden. Dazu gehört neben der Einreise auch die Rückreise von Mannschaften, aber auch von einzelnen Sportlern, die für ihre jeweiligen Nationalmannschaften im Ausland unterwegs waren. Abschließend plädiert der Mannschaftssport dafür, einheitliche Regelungen zu Spieltagsreisen im Inland bei überregionalen nationalen Wettbewerben zu finden.

    Als dritten und finalen Tagesordnungspunkt haben die fünf größten Mannschaftssportarten, die Verbände und Profiligen, eine weitere strategische Zusammenarbeit vereinbart. Im Schulterschluss zwischen Teamsport Deutschland und der Initiative Profisport Deutschland sowie dem DOSB sollen zukünftig alle gemeinsamen Themen abgestimmt bearbeitet werden, um die Coronakrise mit gemeinsamen Kräften zu überstehen.

    An der Besprechung teilgenommen haben von der Sportart Basketball: Wolfgang Brenscheidt (Generalsekretär Deutscher Basketball Bund), Dr. Stefan Holz (Geschäftsführer easyCredit Basketball Bundesliga), Christian Krings (Geschäftsführer BARMER 2. Basketball Bundesliga), Philipp Reuner (Geschäftsführer Damen Basketball Bundesligen), von der Sportart Eishockey: Franz Reindl (Präsident Deutscher Eishockey-Bund), Gernot Tripcke (Geschäftsführer Penny Deutsche Eishockey Liga), René Rudorisch (Geschäftsführer Deutsche Eishockey Liga 2), von der Sportart Fußball: Rainer Koch (1. Vizepräsident DFB) und Jens Futterknecht (DFB), von der Sportart Handball: Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund), Frank Bohmann (Geschäftsführer Liqui Moly Handball-Bundesliga), von der Sportart Volleyball: René Hecht (Präsident Deutscher Volleyball-Verband) und Nicole Fetting (Generalsekretärin Deutscher Volleyball-Verband) sowie Michael Evers (Präsident Volleyball Bundesliga) und Klaus-Peter Jung (Geschäftsführer Volleyball Bundesliga).

    23.10.2020 14:27
  • Alle Infos zum Saisonstart der 1. Bundesliga Männer
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Saisonvorschau der 1. Bundesliga Männer mit Stimmen von Trainern, Spielern und Vereinsvertretern zum ersten Spieltag.

    Netzhoppers KW-Bestensee – VfB Friedrichshafen

    Die Pflichtspielsaison 2020/21 hat noch gar nicht begonnen und hält für den VfB Friedrichshafen trotzdem schon einem Paukenschlag bereit. Die ZF-Arena ist baufällig und steht für die Heimspiele des VfB Friedrichshafen nicht mehr zu Verfügung. Durch den Tausch des Heimrechts zum Auftakt können die Häfler trotzdem pünktlich in die Saison starten. VfB-Trainer Michael Warm erklärt: „Es war ein feiner Zug von den Netzhoppers, dass das so kurzfristig und unbürokratisch funktioniert hat.“

    Vor der Auftaktpartie konnte Warm den Auftritt der Netzhoppers in der Vorbereitung analysieren und meint: „Sie haben sich sehr strukturiert gezeigt und einen guten Eindruck bei den Testspielen hinterlassen.“

    Für die Randberliner ist „der VfB Friedrichshafen ein Gegner, der uns nicht gerade liegt“, formuliert Teammanagerin Britta Wersinger. Einen Grund für Optimismus gibt es trotzdem, denn in der vergangenen Saison konnten die Brandenburger „den VfB zum allerersten Mal in seiner Heimspielstätte, der ZF-Arena, mit 3:1 schlagen“.

    Allen Widrigkeiten zum Trotz bringt VfB-Kapitän Markus Steuerwald die Erwartungen für den Bundesligastart auf den Punkt: „Nach sechs Monaten Stille in der Halle vermisse ich das Quietschen der Schuhe auf dem Hallenboden. Und klar, die Zuschauer fehlen am meisten.“

    Die Vorbereitung der Häfler war laut Warm von „vielen Teamevents auf dem Bodensee wie z. B. Rudern im Vierer“ geprägt. Grundsätzlich hat „Corona die Situation natürlich nicht einfacher gemacht. Erst wollten wir ein Turnier auf Gran Canaria spielen, später in Chaumont. Beides mussten wir aufgrund von Reisewarnungen schlussendlich absagen“, so Warm. „Zusätzlich kam dann die Schließung unserer Halle Ende September. Fürchterlich komfortabel war das nicht“, fasst der VfB-Trainer die Trainingssituation zusammen.

    Die Netzhoppers hingegen konnten „einige Testspiele gegen den VCO Berlin, die HELIOS GRIZZLYS Giesen und die BERLIN RECYCLING Volleys bestreiten. Ein Turnier in Genf mussten wir leider absagen“, so Teammanagerin Wersinger.

    Laut Linus Weber konnten die Häfler bereits in der Saisonvorbereitung ihre Stärken entdecken: „Wir sind ein gutes Team - und das nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld. Gerade in dieser schwierigen Situation mit der Halle war das jetzt wichtig, um nicht den Fokus zu verlieren.“ Für Netzhoppers-Chefcoach Christophe Achten zeichnet sich seine Mannschaft durch „Biss und eine große Portion Motivation“ aus.

    Mit diesen besonderen Argumenten im Gepäck verfolgen beide Teams ihre offiziellen Saisonziele. „Wir wollen natürlich Titel gewinnen, auch wenn wir wissen, dass die Konkurrenz stark ist und die Pandemie einige Fragezeichen in diese Richtung hinterlässt“, sagt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. Britta Wersinger von den Netzhoppers will „an die gute Leistung der vergangenen Saison anschließen“ und strebt Platz sechs in der Abschlusstabelle an. Grundsätzlich ist die Saison „allerdings schon erfolgreich, wenn sie nicht corona-bedingt angehalten werden muss“.

    Die Netzhoppers jubeln zusammen. (Foto: Tobias Ullerich)

    BERLIN RECYCLING Volleys – SWD powervolleys DÜREN

    Die Wiederholung des diesjährigen Pokalfinals „ist einfach ein Klassiker der Volleyball Bundesliga“, sagt Kaweh Niroomand Geschäftsführer der BR Volleys. Das erste Match seines Vereins nach dem Sieg im comdirect Supercup weckt die Erinnerung an das intensive Bundesligaspiel in Düren aus der vergangenen Saison, das  „mit Sicherheit zu den fesselndsten der letzten Jahre in der Bundesliga“ zählt.

    Ein „ähnlich intensives Duell ist am 1. Spieltag zu erwarten, weil beide Teams ihren Kern erhalten konnten“, analysiert Niroomand. Bei der Auftaktbegegnung freut er sich „vor allem darauf, so viele unserer treuesten Fans wie aktuell möglich wiederzusehen. Gemeinsam werden wir alles dafür tun, zumindest ein Stück der bekannten Volleyballtempel-Atmosphäre zu schaffen.“

    Für die powervolleys verlief das Saison-Warm-Up „unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen und ohne weitere Einschränkungen insgesamt gut“, sagt Dürens Gesellschafter Erich Peterhoff. „Der Rücktritt unseres Cheftrainers Stefan Falter war allerdings ein großer Schock für alle Beteiligten“, beschreibt Peterhoff die Situation auf der Bank kurz vor Saisonstart.

    Der frischgebackene comdirect Supercupsieger und amtierende DVV-Pokalsieger aus Berlin konnte intensiv in die Saisonvorbereitung einsteigen, da „die Mannschaft trotz aller Visa- und Einreiseprobleme früher als je zuvor komplett beisammen war“, so BR-Volleys-Trainer Cédric Énard. Nach corona-bedingten Schwierigkeiten musste jedoch das geplante Trainingslager auf Gran Canaria abgesagt werden. An weiteren internationalen Turnieren konnte ebenfalls nicht teilgenommen werden. Eine „kurze Testspiel-Reise nach Polen und Matches gegen die HELIOS GRIZZLYS Giesen, Netzhoppers KW-Bestensee und SVG Lüneburg“ konnten jedoch trotzdem durchgeführt werden. Aus diesen Begegnungen erkannte Enard insgesamt „einen Aufwärtstrend bei unserer Mannschaft“.

    Der Kader wurde auf Berliner Seite mit sechs Neuen verstärkt. Der französische Nationalspieler Timothée Carle besetzt dabei den Außenangriff. „Außerdem freuen wir uns über das größte deutsche Talent im Mittelblock, Anton Brehme“, sagt Niroomand. Von den drei neuen Brasilianern Davy Moraes, Renan Michelucci und Éder Carbonera ist Letzterer sogar mit Olympiagold ausgezeichnet. Neuzugang Robin Baghdady wechselt aus dem College in Kanada an die Spree.„ Er stammt aus einer Volleyball-Familie - seine Mutter war deutsche Nationalspielerin, sein Vater iranischer Nationalspieler“, sagt Niroomand.

    Bei den powervolleys setzten die Klubverantwortlichen auf Konstanz. So bleiben unter anderem die Routiniers Björn Andrae, Michael Andrei, Tomas Kocian, Sebastián Gevert und Blair Bann den Dürenern erhalten. Mit Craig Ireland und Jordan Deshane wurden zwei Kanadier für die neue Spielzeit verpflichtet. Zusätzlich konnte Marcin Ernastowicz aus dem Weltmeisterland Polen verpflichtet werden.

    Für den Verlauf der Saison wünscht sich BRV-Geschäftsführer Niroomand: „Wir hoffen, dass diese Saison vollständig gespielt werden kann. Das ist für unseren Sport das übergeordnete Ziel und daher muss sich jeder nach bestem Gewissen an die aktuellen Regeln halten.“ Für seine Mannschaft visiert er einen Titel aus der Teilnahme beim DVV-Pokalfinale und dem Finale um die Deutsche Meisterschaft an. Drei klare Argumente für das Erreichen dieses Ziels sind laut Chefcoach Énard „die große Erfahrung, Selbstvertrauen und mentale Stärke“. Aus seiner Sicht „konnten Eckpfeiler des Teams wie Sergey Grankin, Benjamin Patch oder Samuele Tuia gehalten werden. Mit Timothée Carle, Éder Carbonera und Anton Brehme haben wir sportliche Qualität dazugewonnen, die unsere Abgänge aus der Stammformation hoffentlich auffangen“, analysiert Énard seinen Kader.

    Der comdirect-Supercup-Sieger 2020 heißt BERLIN RECYCLING Volleys. (Foto: Conny Kurth)

    HELIOS GRIZZLYS Giesen – WWK Volleys Herrsching

    „Ich hoffe, uns gelingt gleich zu Hause ein Coup“, wünscht sich Sascha Kucera, Sportlicher Leiter der HELIOS GRIZZLYS Giesen, einen guten Start in die neue Saison. Bisher konnten die Grizzlys in ihren beiden Bundesliga-Spielzeiten je eine Partie gegen Auftaktgegner WWK Volleys Herrsching für sich entscheiden. Die Mannschaft vom Ammersee schätzt Kucera „diese Saison noch stärker als vergangene Spielzeit“ ein. Das Team von Cheftrainer Max Hauser wird besonders motiviert sein, da „mit David Wieczorek nun auch ein ehemaliger GRIZZLY zu Gast ist“, beschreibt Kucera die Vorzeichen für die Partie. Herrsching-Coach Hauser möchte sich vor allem „für die herbe 0:3-Heimniederlage vergangene Saison revanchieren“.

    Die Vorbereitung verlief auf Giesener Seite im Rahmen der Einschränkung durch Corona insgesamt gut und es konnten „genügend Testspielen absolviert werden“, so Grizzlys-Trainer Itamar Stein. Damit es gleich beim ersten Spiel mit dem Heimsieg klappt, wollen die Niedersachsen mit ihrer „Zusammenarbeit als Team und mit unseren hoch motivierten und ambitionierten Spielern“ punkten.

    Als Vorsatz für die neue Saison strebt Hauser mit seiner Mannschaft das Play-Off-Halbfinale als offizielles Saisonziel an. Die HELIOS GRIZZLYS Giesen haben laut Kucera für 2020/21 in der Bundesliga die Qualifikation für die Play-Offs, das Halbfinale im DVV-Pokal und den ersten Sieg im Challenge Cup fest im Visier. Der Sportliche Leiter der Giesener freut sich dabei „besonders auf das Abenteuer Challenge Cup mit dem ‘Superlos‘ Lissabon".

    Neben dem Debüt im Challenge Cup konnten die Giesener weitere Erfolge abseits des Feldes für sich verbuchen: „Wir konnten trotz Corona neue Sponsoren gewinnen und haben mit Helios als Namenssponsor um drei Jahre verlängert“, sagt Kucera.

    Auch die WWK Volleys entwickeln sich weiter und werden in der neuen Spielzeit einige Matches im Audi Dome in München austragen.

    Ein Spieler der HELIOS GRIZZLYS Giesen in Aktion. (Foto: Stefan Saltzmann)

    United Volleys Frankfurt – SVG Lüneburg

    „Mit acht Siegen in Folge hat mir die Mannschaft eigentlich nur schöne Momente beschert - eine Leistung, auf die alle für immer stolz sein können“, beschreibt Frankfurts Cheftrainer Juan Manuel Serramalera „den“ schönsten Moment der vergangenen Saison. Trotz des zweiten Platzes in der Abbruch-Tabelle „müssen wir unter diesen Voraussetzungen sicherlich bescheiden sein und dürfen nicht erwarten, dass direkt noch einmal eine Steigerung möglich sein wird. Sportlich haben wir einen ungeplanten Umbruch erlebt und wichtige Leistungsträger verloren“, schätzt der Chefcoach der United Volleys die Ambitionen seines Teams ein. „Jetzt nehmen wir neu Anlauf und verlieren dabei die langfristige Perspektive nicht aus den Augen.“ In Lüneburg möchte Cheftrainer Stefan Hübner nach der Saison 2020/21 sagen können, dass „wir unser Bestmögliches geleistet haben“.

    United-Trainer Serramalera ist nach der Niederlage im comdirect Supercup bereit für Auftakt in der Liga gegen die SVG Lüneburg und freut sich auf “ein tolles Gefühl, weil wir endlich wieder auf die anderen Mannschaften in der Liga treffen, mit denen uns so viele gemeinsame sportliche Erlebnisse verbinden“´. Auf SVG-Seite steht im Zentrum der Vorfreude, „dass mit dem 1. Spieltag wieder ein Stück Normalität im Volleyball eintritt“, so Hübner.

    Zu einhundert Prozent eingespielt sind die Frankfurter noch nicht, da „wir mehrere Testmatches gegen starke Gegner im Ausland corona-bedingt jeweils kurzfristig absagen mussten, so dass wir sicherlich noch einige Zeit benötigen werden, um uns wirklich einzuspielen“, sagt Serramalera, für den „Lüneburg in den zurückliegenden Jahren immer ein schwerer und unangenehmer Gegner war. Das erwarten wir auch diesmal.“ Mit dem Ex-Lüneburger Noah Baxpöhler auf dem Feld werden die Hessen sicherlich mit einer Prise mehr Motivation in die Partie gehen.

    Neben "Baxe" haben die Mainstädter mit „Jakob Günthör und Daniel Malescha insgesamt drei starke Spieler mit Nationalmannschaftserfahrung für uns gewonnen. Dazu Tim Grozer und Mario Schmidgall, die ebenfalls schon beim Bundestrainer auf der Liste standen“, freut sich Serramalera. Neben den fünf erfahrenen deutschen Spielern „dürfen sich die Zuschauer auf die beiden energiegeladenen Liberos, Kyle Dagostino aus den USA und den Japaner Satoshi Tsuiki, sowie unsere neuen ‚jungen Wilden‘ und Europacup-Überraschung Ben Bierwisch freuen“.

    Auf die größte Stärke seines Teams will sich Serramalera nicht festlegen, gibt aber zu bedenken, dass „wir einige Spieler haben, die auf dem Sprung vom Talent zum Leistungsträger stehen, und bei uns jetzt wirklich zeigen können, was sie volleyballerisch und als Persönlichkeit draufhaben“. Die Mischung aus Jung und Alt schätzt UVF-Chef-Coach als charakteristisch für seine Mannschaft ein: „Auf jeden Fall haben wir wieder eine Mannschaft, die Spaß macht, immer alles gibt und vom ersten bis zum letzten Ballwechsel mit Leidenschaft auf dem Feld steht, auch wenn es durch die vielen ganz jungen Spieler im Kader sicherlich zu Leistungsschwankungen kommen wird, wenn eine oder mehrere zentrale Stützen ausfallen.“

    Zur Erklärung - ursprünglich wollten die Uniteds auf viele Tranfers verzichten: „Vor Corona war es unser Ziel, den Stamm des erfolgreichen Teams aus der Vorsaison zusammenzuhalten, was dann nicht mehr möglich war.“

    Tim Grozer von den United Volleys Frankfurt greift beim comdirect Supercup an. (Foto: Conny Kurth)

    Volleyball Bisons Bühl

    Die Volleyball Bisons Bühl wären zu Beginn der neuen Spielzeit gleich mit einem Doppelspieltag gestartet. Die Betonung dabei liegt auf „wären“. Aufgrund mehrerer Corona-Infektionen beim VCO Berlin muss der Auftakt der Zwetschgenstädter verschoben werden. Auch die zweite geplante Partie muss aufgrund eines Covid-19-Falles im Umfeld der Erstligamannschaft des TSV Unterhaching auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden. Damit verlängert sich die Vorbereitung der Bisons um eine Woche, bevor die Bühler am 24. Oktober 2020 auswärts in Lüneburg gefordert sind. Die Saisonvorbereitung war „trotz der Situation ähnlich wie in einer ‘normalen‘ Saison, aber mit vielen Vorschriften. Am Anfang war es vielleicht etwas schwierig, sich an die Regeln zu gewöhnen, aber nach ein paar Tagen haben wir uns alle daran angepasst“, sagt Mittelblocker Alpár Szabó. Tim Stöhr und ein „paar meiner Mitspieler hatten glücklicherweise die Möglichkeit, bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, um ein bisschen am Ball zu bleiben, sodass der Einstieg in Bühl nicht allzu schwerfiel“.

    Der Mittelblocker sieht sein Team nicht ganz oben in der Tabelle. “Deshalb müssen wir schlauer und mental stark sein und so Volleyball spielen, wie es für uns am effektivsten ist, um unsere Ziele zu erreichen. Aber wir sind sowohl physisch als auch mental stark.“ Wobei der DVV-Nationalspieler Stöhr zu Bedenken gibt: “Die größte Stärke der Mannschaft lässt sich so früh noch nicht benennen. Man muss jeden einzelnen in jeder Spielsituation verstehen und als Team fungieren.“

    Für die neue Spielzeit setzt sich Szabo folgendes Ziel: „Wir würden definitiv gerne auf einem der Playoff-Plätze landen. Im Pokal müssen wir lediglich ein Spiel gewinnen, um im Halbfinale zu stehen, daher denke ich, dass für die erste Hälfte der Saison unser größtes Ziel ist, dieses Spiel zu gewinnen.“ Stöhr formuliert seine Ziele für die Volleyball Bisons etwas prozesshafter: „Eine erfolgreiche Saison wäre es, die Saison ohne Komplikationen zu spielen. Alles andere wird man sehen. ‚Von Spiel zu Spiel‘, wie man so schön sagt. Wenn wir am Ende Pokalsieger sind, dann kann ich mich auch mal kurz darüber freuen.“

    Die Spieler der Volleyball Bisons Bühl jubeln ihrem Libero zu. (Foto: Lucas Martin)

    VCO Berlin

    In der Saisonvorbereitung fokussierten sich Erik Röhrs und seine Mitspieler vom VC Olympia Berlin „schon früh auf die U20-Europameisterschaft im September“. Der Außenangreifer und seine Teamkollegen haben sich während des Lockdowns „zuhause gut fit halten können und verhältnismäßig früh wieder mit dem Training anfangen dürfen“, so Röhrs. Im Rahmen der Nationalmannschaft konnten dann auch in Kienbaum einige Testspiele durchgeführt werden.

    Bei der U20-EM in Brno/Tschechien sicherte sich die DVV-Auswahl Platz acht. Leider hatte dieses europäische Turnier unangenehme Folgen für den VCO-Kader. Im Rahmen des Wettbewerbs infizierten sich sechs Spieler mit dem Coronavirus. Durch die Quarantäne verschiebt sich deshalb der Auftakt in der 1. Bundesliga für die Berliner.

    Für Erik Röhrs und seine VCO-ler wird dann aber „ein Traum in Erfüllung gehen. Es ist eine große Ehre für die ganze Mannschaft, gegen große Namen und Vorbilder spielen zu können“. Die jungen Wilden aus Hohenschönhausen brennen auf ihren ersten Satz in der 1. Bundesliga: „Wir freuen uns auf die Erstliga-Atmosphäre und wollen viel Erfahrung sammeln“.

    Der Kader der Hauptstädter wird für die neue Spielzeit mit sechs Ex-Spielern der Volley Youngstars Friedrichshafen verstärkt. Dabei ist unter anderem der U18-Europameister Leon Meier. Vom VCO sind diesen Sommer Benedikt Gerken, Odin Gnilitza und Adrian Kloos abgegangen.

    Die neu formierte Mannschaft setzt sich, laut Röhrs, folgendes Saisonziel: “Wir wollen es jedem Team so schwer wie möglich machen, gegen uns zu spielen und uns dabei spielerisch, technisch und taktisch immer weiterentwickeln. Vielleicht springen diese Saison dabei Satz- und Punktgewinne heraus.“

    Damit dieser Vorsatz Wirklichkeit werden kann, setzten die Berliner auf ihren „sehr breiten Kader mit guten Spielern auf allen Positionen“. Ein weiterer „großer Vorteil für uns ist, dass wir keine Ergebnisrunde haben. Wir können mutig und befreit aufspielen“. Auch die Teamchemie stimmt, da „wir bis auf die Neuzugänge, schon die letzten drei Jahre zusammengespielt haben und uns damit auf und neben dem Platz gut verstehen“.

    Abseits des Feldes gab es personell ebenfalls einige Wechsel. Die Geschäftsstelle des VC Olympia Berlin wird seit Februar 2020 von der ehemalige Beachvolleyball-Nationalspielerin Ilka Niklaus verstärkt. Zusätzlich konnten Arvid Kinder, ehemaliger Geschäftsführer der Netzhoppers KW-Bestensee, als Manager sowie Shyann König als Teammanagerin gewonnen werden.

    TSV Unterhaching

    „Ich glaube, ich habe noch nie eine Vorbereitung erlebt, bei der alles glatt läuft“, meint der neue Co-Trainer der Unterhachinger, Patrick Steuerwald, angesprochen auf die Einschränkungen durch Corona. „Natürlich war es eine besondere Vorbereitung unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Am Ende haben alle Teams ähnliche Voraussetzungen, da wollen wir nicht jammern“, analysiert Steuerwald die Vorbereitung aller Bundesligisten.

    Für 2020/21 peilt Steuerwald an, „mit der jungen Mannschaft mit jedem Spiel näher an das Niveau der 1. Bundesliga“  heranzukommen. „Uns erwartet sportlich ein schwieriges Jahr, aber der Abstieg ist zum Glück in dieser Saison kein Thema“, sagt Steuerwald zur Marschroute für seine Truppe.

    Aus dem Kader der Vorsaison sind sechs Spieler der Bayern verblieben. Geschäftsführer Mihai Paduretu: „Mit Paul Gehringer und Jonas Sagstetter kehren aber auch zwei bekannte Gesichter zurück, die das TSV-Trikot schon in der 2. Bundesliga getragen haben.“ Zusätzlich verstärken „viele hoffnungsvolle Nachwuchsspieler“ den Kader der Rand-Münchner. Auch auf der Trainerbank wurde neues Personal verpflichtet: „Eine absolute Top-Lösung haben wir natürlich an der Trainerlinie gefunden, in dem unser Ex-Spieler Patrick Steuerwald aus Friedrichshafen kommt und gemeinsam mit Stan Pochop die Mannschaft coacht.“

    Spielerisch will der TSV mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner jugendlichen Frische in der 1. Bundesliga bestehen. „Die Jungs sind belastbar, fit und haben richtig Bock, sich in der 1. Liga zu zeigen“, sagt Steuerwald. Wenn dann im Verlauf der Spielzeit auch das spielerische Niveau steigen sollte, „dann wird es am Ende eine tolle Geschichte“.

    14.10.2020 16:22
  • Schwerin statt Stuttgart: Topspiel ersetzt Topspiel in Potsdam
    VBL | Pressemitteilungen
    Das Covid-19-Virus wirbelt den Spielplan der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen am kommenden Wochenende durcheinander.

    Das Covid-19-Virus wirbelt den Spielplan der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen am kommenden Wochenende durcheinander. Das Spiel zwischen NawaRo Straubing und dem SSC Palmberg Schwerin sowie die Partie SC Potsdam gegen Allianz MTV Stuttgart müssen aufgrund von Coronafällen im Umfeld der Straubinger und Stuttgarter Mannschaft und damit verbundenen Quarantänezeiten verlegt werden.


    Freuen sich auf einen Topgegner in der MBS Arena: Die Spielerinnen des SC Potsdam (Foto: Nicol Marschall)

    Da die Partie in Potsdam als Livespiel im Free-TV bei SPORT1 eingeplant war, musste dafür Ersatz gefunden werden – und der fällt standesgemäß aus. Anstelle der starken Schwäbinnen reist nun der comdirect Supercupsieger aus Schwerin zum Spiel in die brandenburgische Landeshauptstadt. Spielbeginn am Sonntag, 18. Oktober 2020, bleibt 17:30 Uhr.

    „Die kurzfristige Spielverlegung zeigt den Zusammenhalt innerhalb der Liga. Im Sinne unseres Sports haben alle Beteiligten an einem Strang gezogen und dieses Spiel möglich gemacht“, freut sich Julia Retzlaff, Geschäftsleiterin Sport bei der Volleyball Bundesliga.

    „Das ist anscheinend die neue Realität, mit der wir in dieser Saison leben müssen. Natürlich ist es schwierig, sich in nur drei Tagen auf so einen starken Gegner wie Potsdam vorzubereiten. Aber wir müssen bei den aktuellen Entwicklungen dankbar sein, überhaupt spielen zu können und dafür sorgen, dass Volleyball weiter sportlich aber auch medial stattfindet“, zeigt Schwerins Chef-Trainer Felix Koslowski Verständnis für die kurzfristige Änderung im Spielplan. “Wir haben bei den Testspielen in der Vorbereitung gesehen, wie stark die Mannschaft von Potsdam in diesem Jahr wieder ist,” schätzt Koslowski den neuen Gegner für das Wochenende ein.

    Die Partie der Schwerinerinnen gegen Straubing wurde im Übrigen um genau eine Woche, auf den 24. Oktober, verschoben. An diesem Termin wären beide Mannschaften sonst spielfrei gewesen. Für das Spiel zwischen Potsdam und Stuttgart wird noch ein neuer Termin gesucht.

    14.10.2020 15:12

Spiele

Samstag, 31. Oktober 2020

18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
-:-
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
offen
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-
19:00
Potsdam SC Potsdam
-:-
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
-:-

Sonntag, 1. November 2020

18:00
Straubing NawaRo Straubing
-:-
Dresden Dresdner SC
-:-
18:00
Münster USC Münster
-:-
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

"Ein bisschen feiern": Stimmen zum comdirect Supercup der Männer

Supercup | VBL-News

Die Berlin Recycling Volleys haben den comdirect Supercup mit 3:0 (29:27, 25:22, 25:22) gegen die United Volleys Frankfurt gewonnen. Nach dem Match zeigten sich die Berliner glücklich über den Titel, sahen aber auch noch viel Potenzial für Verbesserungen. Auf Frankfurter Seite nahm Trainer Juan Manuel Serramalera durchaus einiges Positive aus der Partie mit.


Berliner "French Connection": Pujol, Carle und Tuia mit dem comdirect Supercup. (Foto: Conny Kurth)

Sergey Grankin (Berlin Recycling Volleys): "Es war natürlich nicht einfach, kurzfristig auf der Diagonalen reagieren zu müssen, aber wir haben das als Team gut gelöst. Dieser erste Titel ist schön, doch wir brauchen jetzt Spiele, Spiele, Spiele, schließlich wollen wir mehr erreichen und am Zusammenspiel bleibt vieles zu verbessern. Heute dürfen wir ein bisschen feiern, aber dann freuen wir uns auf den Heimauftakt vor möglichst vielen Fans am Samstag!"

Julian Zenger (Berlin Recycling Volleys): "Am Anfang waren wir ein bisschen nervös. Es war deshalb sehr wichtig, dass wir den engen ersten Satz gewonnen haben. Den zweiten Satz hatten wir das zu großen Teilen Éder zu verdanken, der mit seinem Aufschlag den Unterschied gemacht hat. Im dritten war dann lange zu sehen, was möglich ist, wenn wir im Rhythmus sind. Wir können mit diesem Auftakt zufrieden sein, müssen aber weiter an einigen Dingen arbeiten."

Juan Manuel Serramalera (Trainer United Volleys Fraknfurt): "Ein Finale verliert niemand gern, vor allem wenn es das erste in einer fünf Jahre jungen Vereins­geschichte ist. Der Auftritt meiner Mannschaft in ihrem ersten richtigen Match war alles andere als enttäuschend. Wir waren sehr konservativ mit den Corona-Vorkehrungen und hatten darum kaum Testspiele, deshalb hat mir sehr gut gefallen, wie meine Spieler heute, erstmals unter Wettkampf­bedingungen, mit dieser Situation umgegangen sind. Unser Ziel ist, jeden in der Mannschaft individuell im technischen und taktischen Bereich voranzubringen. Dabei mussten wir uns vieles in kurzer Zeit von Grund auf neu erarbeiten – von Spielsystemen über die Annahmeordnung bis zum Block-Abwehr-Verhalten. Angesichts dessen bin ich absolut zufrieden. Wenn die Runde in den nächsten Wochen erst einmal Fahrt aufnimmt, werden wir uns noch stärker präsentieren."

veröffentlicht am Montag, 12. Oktober 2020 um 09:54; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 12.10.20 09:54
Volleyball Bundesliga live bei Sport1 Supercup Showacts