• Serie gedreht: Sechster Meistertitel für den DSC
    VBL-News
    Der Dresdner SC dreht den 0:2 Serien-Rückstand und wird zum sechsten Mal Deutscher Meister.

    Der Dresdner SC hat nach 1999, 2007, 2014, 2015 und 2016 den nächsten Meistertitel errungen. Nach 0:2-Rückstand in der „Best-of-Five“-Serie feierten die Sächsinnen zwei Tiebreak-Erfolge und erspielten sich die Chance auf den Meisterschaftstriumph in der heimischen Margon Arena. Im fünften Spiel konnten sich die Elbstädterinnen dann mit 3:0 (25:20, 25:23, 26:24) gegen Allianz MTV Stuttgart durchsetzen.

    Der neue Deutsche Meister heißt Dresdner SC. Foto: Dirk Michen

    Wie schon 2015 und 2016 behielten die Dresdnerinnen im Playoff-Finale gegen Stuttgart die Oberhand. Somit darf Chef-Trainer Alexander Waibl auch 2021 die bronzene Meisterschale im Trophäenschrank der Schwarz-Roten platzieren. Nach drei Meistertiteln unter ihm ( ’14, ’15, ’16) schließen die Sächsinnen damit wieder an alte Erfolge unter ihrem langjährigen Trainer an.

    Die Gefühlslage nach dem 3:0-Erfolg beschreibt Waibl so: "Für mich ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Ich denke, es war eine unterhaltsame Finalserie und wir freuen uns natürlich, dass wir die Deutsche Meisterschaft gewonnen haben". Nach drei knappen Partien würdigt er ebenfalls die Leistung der Stuttgarterinnen: "Ich weiß auch, wie es sich auf der anderen Seite anfühlt und deshalb ein großes Kompliment an den Allianz MTV Stuttgart!".

    Nach anfänglichen corona-bedingten Schwierigkeiten zum Saisonstart mussten sich die Sächsinnen in der Hauptrunde nur dem SC Potsdam und Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben. Zwischenzeitlich konnte die Mannschaft um Storck, Stigrot und Dürr eine Serie von 12 Siegen in Folge erreichen und beendete die Hauptrunde auf dem Spitzenplatz. Im Viertel- und Halbfinale der Playoffs wurden Aachen und Potsdam in jeweils zwei Partien geschlagen. Doch der Auftakt im Meisterschaftsfinale misslang gründlich. Nach der 0:3-Niederlage in Spiel 1 gegen die Mannschaft von Tore Aleksandersen wurden Erinnerungen an die zwei Hauptrunden-Pleiten gegen die Blau-Weißen wach. Nachdem in drei Pflichtspielen gegen starke Stuttgarterinnen kein einziger Satz gewonnen werden konnte, kämpften sich die DSC-Frauen leidenschaftlich in diese Serie hinein. In den drei aufeinander folgenden 5-Satz-Spielen errangen die Frauen aus dem Elbflorenz zwei Siege und erzwangen den dann erfolgreichen Show-Down in Spiel 5.

    24.04.2021 17:42
  • High Five: BR Volleys feiern fünften Meistertitel in Serie
    VBL-News
    Die Berlin Recycling Volleys sind deutscher Volleyballmeister 2021.

    Die Berlin Recycling Volleys sind deutscher Volleyballmeister 2021. Das Team von Trainer Cedric Enard gewann das dritte Spiel der Playoff-Finalserie bei Dauerrivale VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) und entschied damit die Serie „Best-of-Five“ mit 3:0 für sich.

    "Das bedeutet alles", sagte Berlins Diagonalangreifer Benjamin Patch nach der Titel-Entscheidung bei SPORT1: "Die Probleme mit Covid waren hart und im letzten Moment in Form zukommen und diesen Titel zu gewinnen ist unglaublich. Berlin hat mir als Klub und Community so viel gegeben, es ist meine Stadt und ich bin stolz, die Schale mit zurück nach Berlin zu nehmen."


    Jubel beim alten und neuen Meister: den Berlin Recycling Volleys (Foto: Günter Kram)

    Zweimal schafften die Berliner im Verlauf der Playoffs ein Comeback. Zunächst kämpften sie sich verlorenem ersten Halbfinale gegen die SWD powervolleys Düren zurück und mit zwei Siegen in die Endspielserie. Dort sah es im ersten Duell mit Rekordmeister Friedrichshafen nach einer klaren Niederlage aus: 0:2-Sätze lag die Mannschaft um den russischen Zuspieler und Kapitän Sergey Grankin in der Zeppelin CAT Halle A1 bereits zurück, ehe sie die Wende einläutete und mit neun gewonnenen Sätzen in Serie schließlich die fast 20 Kilogramm schwere bronzefarbene Meisterschale erneut in die Höhe stemmen durften.

    "Wir gratulieren Berlin heute zu einer grandiosen Serie und zur Meisterschaft", sagte VfB-Cheftrainer Michael Warm. "Berlin war die stärkere Mannschaft und das müssen wir anerkennen. Ich ziehe vor meiner Mannschaft, nach dieser schwierigen Saison, trotz allem meinen Hut."

    Für die BR Volleys ist es nach den Meisterschaften 2016, 2017, 2018 und 2019 der fünfte Titel in Folge. 2020 war pandemie-bedingt kein Meister gekürt worden. Insgesamt ist es der elfte Meistertitel für die Berliner.

    15.04.2021 21:22
  • Volle Ladung Live-Volleyball: SPORT1 zeigt alle Finals im Free-TV
    VBL-News
    Crunch-Time in der Volleyball Bundesliga! Ab Donnerstag starten die Finalserien der VBL-Playoffs 2021. Alle Spiele sind live bei SPORT1 zu sehen.

    Crunch-Time in der Volleyball Bundesliga! Ab Donnerstag starten die Finalserien der Männer und Frauen in den VBL-Playoffs 2021. VfB Friedrichshafen oder Berlin Recycling Volleys? Dresdner SC oder Allianz MTV Stuttgart? Spätestens am 24. April steht fest, welche beiden Teams sich Deutscher Volleyball-Meister 2021 nennen dürfen. SPORT1 überträgt alle zehn möglichen Finalpartien live im Free-TV.


    Komplett-Abdeckung im Free-TV: SPORT1 überträgt alle Finalspiele der VBL-Playoffs (Foto: Conny Kurth)

    Los geht’s mit dem ewig jungen Duell zwischen Rekordmeister VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys, Meister 2019, am Donnerstag (8. April) ab 18:00 Uhr. Beide Teams kommen mit einer Niederlage in den vorhergegangenen Playoffrunde in die Endspielserie. Während die „Häfler“ im ersten Viertelfinale bei den Volleyball Bisons Bühl den Kürzeren zogen, um die Serie anschließend zu drehen, unterlagen die Berliner in ihrem ersten Halbfinale bei den SWD powervolleys Düren und buchten erst danach mit zwei Siegen ihr Finalticket.

    Ohnehin waren beide Halbfinalserien an Spannung kaum zu überbieten. Der VfB rang die SVG Lüneburg in zwei Fünfsatz-Matches nieder, die Volleys setzten sich in drei knappen und intensiven Partien gegen Düren durch. Eine solch enge und hochklassige Finalserie würde sich jeder Volleyballfan wohl wünschen.

    Bei den Frauen beginnt das finale Duell um den Titel am Samstag (10. April) ab 16:30 Uhr. Mit dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart stehen sich dabei die beiden besten Teams der Hauptrunde gegenüber. Nur drei ihrer 24 Spiele verloren die Dresdnerinnen in der laufenden Saison – zwei davon allerdings gegen den Finalgegner aus Stuttgart.

    Auf der anderen Seite hat der DSC gute Erinnerungen an Playoff-Finals gegen die Stuttgarterinnen. Bei den letzten beiden Meistertiteln (2015 und 2016) hieß der Gegner jeweils Stuttgart.

    Während es für den Dresdner SC die erste Finalteilnahme seit 2016 ist, steht Allianz MTV Stuttgart seit 2015 – in diesem Jahr also zum sechsten Mal in Serie – in den Endspielen um die Meisterschaft und könnte sich nach 2019 zum zweiten Mal in Folge (2020 wurde pandemie-bedingt kein Meister gekürt) den Titel sichern.

    SPORT1 überträgt bis zu zehnmal live

    Die volle Ladung Live-Volleyball gibt es während der Playoff-Finals bei SPORT1. Der Sender überträgt alle zehn möglichen Finalspiele live im Free-TV sowie im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de.

    Alle Live-Übertragungen im Free-TV bei SPORT1 auf einen Blick:

    • Donnerstag, 8. April, 18:00 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 1) | Kommentar: Daniel Höhr
    • Samstag, 10 April, 16:30 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 1) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Sonntag, 11. April, 17:00 Uhr: BERLIN RECYCLING Volleys - VfB Friedrichshafen (Spiel 2) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Mittwoch, 14. April, 18:00 Uhr: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC (Spiel 2) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Donnerstag, 15. April, 18:00 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 3) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Samstag, 17. April, 16:30 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 3) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Sonntag, 18. April, 17:00 Uhr: BERLIN RECYCLING Volleys - VfB Friedrichshafen (Spiel 4*) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Mittwoch, 21. April, 18:00 Uhr: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC (Spiel 4*) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Donnerstag, 22. April, 17:30 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 5*) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Samstag, 24. April, 14:00 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 5*) | Kommentar: Dirk Berscheidt

    *Entscheidungsspiel: Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.

    07.04.2021 13:17
  • Volleyball Bundesliga schlägt weiter mit Mikasa auf
    VBL | Pressemitteilungen
    Mikasa, der weltweite Marktführer im Volleyball, bleibt für vier weitere Jahre offizieller Premiumpartner der Volleyball Bundesliga.

    Mikasa, der weltweite Marktführer im Volleyball, bleibt exklusiver Ballpartner der Volleyball Bundesliga. Der Vertrag mit dem Ballpartner wird um vier weitere Jahre bis zum 30. Juni 2025 verlängert.


    Seit 2002 erfolgreich als Partner unterwegs: Mikasa und die Volleyball Bundesliga (Foto: Conny Kurth)

    „Wir fühlen uns geehrt, die Partnerschaft mit der Volleyball Bundesliga erneut zu verlängern“, sagt Konzern-Präsident Taketoshi Saeki. „Wir arbeiten weiterhin daran, den Volleyball-Sport in der Volleyball Bundesliga voranzutreiben. Als Mikasa Cooperation glauben wir zudem daran, den Menschen in der Welt mit unserem Sport Mut, Hoffnung und Spaß bringen zu können.“

    Das japanische Traditionsunternehmen stellt den 77 Teams der 1. und 2. Ligen in jeder Saison Bälle, Ballwagen, Balltaschen und Mini-Volleybälle zur Verfügung und unterstützt die Volleyball Bundesliga bei den Highlight-Events wie dem DVV-Pokalfinale, den Finalspielen in den Ligen oder dem Supercup mit weiterem Material wie den goldenen Trophy-Bällen.

    „Seit fast 20 Jahren ist Mikasa nun bereits verlässlicher Partner der Volleyball Bundesliga“, sagt VBL-Präsident Michael Evers über die im Jahr 2002 begonnene Zusammenarbeit. „Wir wissen sehr zu schätzen, dass die Vertragsverlängerung in diesem Umfang in der aktuellen Situation passiert. Nach einem so schwierigen Jahr wie 2020 ist das keine Selbstverständlichkeit.“

    Auch VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung ist froh über die Verlängerung des Vertrages inklusive einer deutlichen Steigerung der Lizenzsumme. „Mikasa setzt seit vielen Jahren weltweit Standards, wenn es um die Qualität, Herstellung und Weiterentwicklung von Volleybällen geht. Ich freue mich sehr, dass die Volleyball Bundesliga mit dem aktuell besten Hersteller auf dem Markt für weitere vier Jahre zusammenarbeiten kann. Das Volleyball-Know-how bei Mikasa ist riesengroß. Von diesem Wissen profitieren wir als Partner.“

    Bei der Hammer Sport AG, die Mikasa in Deutschland als Generalimporteur vertritt und als langjähriger Partner und Förderer des Deutschen Volleyball-Verbandes, der Deutschen Volleyball-Jugend und von zehn Volleyball-Landesverbänden den Volleyball-Sport in Deutschland unterstützt, freut man sich über die weitere Zusammenarbeit. „Wir waren von Beginn an zu hundert Prozent von dieser Partnerschaft überzeugt“, sagt Geschäftsführer Markus Hammer. „Ziel ist es, den Volleyball in Deutschland gemeinsam noch weiter nach vorne zu bringen.“


    English version

    Volleyball Bundesliga continues to serve with Mikasa

    Mikasa Corporation, the global market leader in volleyball, remains the Official Exclusive Volleyball Supplier of the Volleyball Bundesliga. The contract with the ball partner will be extended for another four years until June 30, 2025.

    "We are honored to extend this partnership with the Volleyball Bundesliga," said Mr. Saeki, president of Mikasa Corporation. "We will continue to work tirelessly to elevate the fun of the sport of volleyball with Volleyball Bundesliga. Also, we, Mikasa Corporation believe that revival of sports would bring courage, hope and fun to the people in the world."

    The long-established Japanese company provides balls, ball carts, ball bags and mini volleyballs to all teams in the 1st and 2nd leagues each season and further supports the Volleyball Bundesliga at highlight events such as the DVV Cup final, the final matches in the leagues and the Supercup with further material such as the golden Trophy balls.

    "Mikasa has been a reliable partner of the Volleyball Bundesliga for almost 20 years," says VBL President Michael Evers about the cooperation that began in 2002. “We highly appreciate that the contract extension is happening to this extent in the current situation. After such a difficult year as 2020, this cannot be taken for granted."

    VBL Managing Director Klaus-Peter Jung is also very pleased with the extension of the contract, including a significant increase in the license fee. "Mikasa has been setting standards worldwide for many years when it comes to the quality, production and further development of volleyballs. I am very pleased that the Volleyball Bundesliga can work together with the currently best manufacturer on the market for another four years. The volleyball know-how at Mikasa is enormous. We benefit from this knowledge as a partner."

    At Hammer Sport AG, which represents Mikasa in Germany as a general importer, supports the partnership with VBL and is also a long-standing partner and sponsor of the German Volleyball Federation, the German volleyball youth and further ten regional volleyball federations. The Managing Director Markus Hammer is also very delighted about the continued cooperation: “We were one hundred percent convinced of this partnership from the very beginning. Volleyball is a great sport that we are happy to support.”

    06.04.2021 10:29

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd Männer

VBL-News

TV Bliesen – Blue Volleys Gotha


Die geschichtliche Verbundenheit und das partnerschaftliche Städteverhältnis zwischen St. Wendel und der Stadt Gotha werden für die Spieldauer ausgeblendet, um „Gotha ohne Punkte nach Hause zu schicken“, wie Burkhard Disch sich seinen Einstand als Trainer beim TV Bliesen vorstellt.

Disch, der auch Islands Nationalmannschaft trainiert und mit Zuspieler Mani Matthiasson auch gleich einen Nationalspieler mit ins Saarland bringt, ist trotz der Einschränkungen durch Corona zufrieden mit der Vorbereitung. „Wir konnten unser Team gut auf das Zweitliganiveau einstellen. Nun gilt es an den Schwachstellen intensiv zu arbeiten“, sagt Disch, der seine Mannschaft „über ganz viel Arbeit und Teamgeschlossenheit zum sicheren Klassenerhalt“ führen möchte.

In Gotha hat man das andere Ende der Tabelle im Blick. „Top3 wäre ein sehr gutes Ergebnis für die Saison 20/21“, sagt Headcoach Jonas Kronseder, der sich freut, „dass es endlich los geht und wir uns mit den anderen Teams messen können“. Beim westlichsten Team aus dem Osten in der Südstaffel lohnt der Blick auf die nagelneue Homepage. Zudem wurde der Unterbau gestärkt – mit einer zweiten Mannschaft in der Regionalliga sollen die Nachwuchsspieler noch besser an das Niveau der Bundesliga herangeführt werden.

Emotionaler Punktgewinn für die Spieler der BlueVolleys Gotha. Foto: BlueVolleys Gotha

Baden Volleys SSC Karlsruhe – L.E. Volleys


Der letzte Gegner vor der Corona-Zwangspause ist auch erste Gegner bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. „Somit ist es sehr interessant zu sehen, was sich seit März getan hat“, sagt Karlsruhes Kapitän Jens Sandmeier.

Personell wurde jeweils nur punktuell nachgebessert. Die L.E. Volleys freuen sich, in Maximilian Schmidt nicht nur einen ruhigen jungen Spieler mit Übersicht für die Zuspielposition gewonnen zu haben, sondern auch darüber, endlich einen Linkshänder im Team zu haben. In Karlsruhe bereichert unter anderem Sebastian Sent in der kommenden Saison durch seinen Spielwitz und seine große Bundesliga-Erfahrung die Mannschaft.

Beide Teams eint zudem der erste Gedanke an einen schnellen Klassenerhalt. Während die Gäste aus Sachsen das Erreichen der ersten Tabellenhälfte als Erfolg ansehen würden, darf es bei den Fächerstädtern noch ein bisschen weiter nach oben gehen. „Wir wollen an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen und uns in den Top5 verankern“, gibt Trainer Antonio Bonelli die Richtung vor.

Jens Sandmeier von den Baden Volleys SSC Karlsruhe jubelt emotional. Foto: Baden Volleys SSC Karlsruhe

TGM Mainz-Gonsenheim - FT 1844 Freiburg

Der Start in die Vorbereitung der TGM Mainz-Gonsenheim kommt vermutlich den meisten in dieser Zeit sehr bekannt vor: Video-Konferenz. In den Trainingssessions vor dem Bildschirm wurde an etwas gearbeitet, das die Mainzer neben Annahme, Abwehr und Aufschlag zumindest nicht unter „Stärken“ aufführen – der Fitness.

Nun freut man sich in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt darauf, dass die Saison endlich startet und in der neuen Halle gespielt werden kann. Wenn am Ende eine Platzierung im Mittelfeld der Tabelle herausspringt, wäre man in Mainz zufrieden.

GSVE Delitzsch – TV/DJK Hammelburg


Große Überraschungen wird es für beide Teams am ersten Spieltag vermutlich nicht geben, denn beide Kontrahenten standen sich vor Wochenfrist erst beim Vorbereitungsturnier in Gotha gegenüber. Da fuhren die Gäste den Sieg ein, doch Hammelburgs Pressesprecher Oliver Wendt möchte daraus zum Ligastart keinen Pflichtsieg ableiten: „Wir wissen, dass die Sachsen in ihrer eigenen Halle wesentlich schwerer zu schlagen sein werden und gehen deshalb von einem offenen Schlagabtaus aus.“

Große Hoffnungen ruhen in der neuen Saison auf einem Rückkehrer: Lorenz Karlitzek nach drei Jahren Volleyball-Oberhaus zog es den „Hammelburger Jungen“ (Zitat Wendt) wieder in die Heimat, wo er eine Ausbildung zum Physiotherapeuten beginnt. „Gleichzeitig ist Lotze unser spektakulärster Transfer“, freut sich Wendt, der in der Tabelle aufs Podium schielt: „Das Saisonziel lautet Bronze bis Gold.“

Der Erfolg wäre nur schmückendes Beiwerk, denn mit einem Wunsch spricht Wendt der gesamten Liga aus der Seele: „Zunächst einmal wünschen wir uns alle, dass wir die Saison zu Ende spielen können, sich niemand infiziert und Spiele im großen Stile verlegt werden müssen.“

TuS Kriftel - TSV Grafing

„Endlich wieder zocken!“ Diagonalangreifer Michael Zierhut vom TSV Grafing bringt mit diesem Satz die Erwartungen für diese Partie auf den Punkt. Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitung mit einem Trainingslager und dem einen oder anderen Testspiel freut sich TSV-Trainer Markus Zymmara auf eine "erste Standortbestimmung".

Für die TuS Kriftel wird der Start in die Saison 2020/21 "generell besonders, nachdem die vergangene Saison abrupt abgebrochen werden musste“, sagt Teammanager Markus Floren. Zusammen mit den Aufstiegshelden von 2018/19, Marius Büchi und Torben Tidick-Wagner (beide pausierten 19/20), wollen die Hessen den Klassenerhalt schaffen und vor allem "möglichst gesund bleiben", wie Floren betont.

Die Grafinger spielen weiterhin unter dem Motto "Gemeinsam das Maximale rausholen“ und wollen einen optimalen Austausch zwischen Älteren und Jungen ermöglichen. Am Ende soll "auf hohen Niveau trainiert" und "konsequent aufs Spielfeld übertragen“ werden, sagt Julius Höfer.

Lukas Scholtes (Z, TuS Kriftel) ist begeistert vom Punkt seines Teams. Foto: Marion Mittermeier

Diese Mannschaften steigen später in den Spielbetrieb ein:

SV Schwaig

Die Mittelfranken können bis zum ersten Saisonspiel am 19. September in Freiburg noch Kraft tanken und sich an die Siege gegen die starken Teams aus Karlsruhe und Mimmenhausen zum Ende der vergangenen Saison erinnern, die für Trainer Milan Maric zu den schönsten Momenten der Spielzeit mit dem abrupten Ende zählen. „Unser erster (Heim-)Spieltag musste ja leider verlegt werden, dadurch wird das Auswärtsspiel in Freiburg zum ersten Härtetest“, sagt Teammanager Hans-Peter Ehrbar. „Dort gibt es ein Wiedersehen mit unserem langjährigen Mitspieler Jonathan Schönhagen“, freut sich Ehrbar, der in Moritz Gärtner vom TSV Unterhaching, Philipp Küchenhoff vom MTV München und Nikola Scerbakov vom LISSP Calais selbst drei Neuzugänge melden kann. Mit diesem Team soll ein Platz im vorderen Tabellendrittel erreicht werden. „Eine erfolgreiche Saison wäre es auch dann“, sagt Teammanager Ehrbar, „wenn sie komplett gespielt werden kann und spätestens im Dezember auch bei den Heimspielen wieder Zuschauer zugelassen werden.“

TSV Mühldorf

Der Aufsteiger setzt in seiner Premierensaison in der Volleyball Bundesliga auf den teaminternen Zusammenhalt. „Wir sind eine Mannschaft“, unterstreicht Fabian Bartsch. „Viele Spieler sind schon seit der Jugend in einem Team und haben sich in der Regionalliga zu Führungsspielern und Leistungsträgern entwickelt.“ Mit David Fecko vom VC Amberg und Zied Chalghmi vom TSV Unterhaching wechseln zwei erfahrene Akteure zu den Oberbayern und sollen ihren Anteil dazu beisteuern, das der Liga-Neuling am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Auch im Umfeld der Mannschaft hat sich einiges getan. „Wir haben das Management erweitert und auf eine breitere Basis gestellt“, sagt Bartsch und freut sich, dass die Mühldorfer „auch einige neue und alte Sponsoren überzeugen konnten, uns in der 2. Bundesliga zu unterstützen“.

Die Spieler des TSV Mühldorf feiern nach dem Heimspiel mit den Fans. Foto: TSV Mühldorf

Volley YoungStars Friedrichshafen

Eigentlich hätte im Juli das 20-jährige Bestehen des Bundesstützpunktes gefeiert werden. „Wir haben uns auf das Wiedersehen mit vielen Ehemaligen gefreut. Wegen Corona mussten wir es auf nächstes Jahr verschieben“, sagt Stützpunktleiter Ralf Hoppe. Umso mehr freut man sich am Bodensee, dass es im Spielbetrieb endlich wieder losgeht. „Nach fast sieben Monaten endlich wieder Wettkämpfe spielen zu können. Darauf freuen wir uns wirklich sehr“, sagt Trainer Adrian Pfleghar. Nach einer sportlich planmäßig verlaufenen Vorbereitung wollen die YoungStars am Saisonende „einen Nicht-Abstiegsplatz erreichen“, so Pfleghar. Das vorrangige Ziel der Nachwuchsmannschaft ist aber ein anderes: „Wir wollen uns mit unseren jungen Spielern so schnell wie möglich an das sportliche Niveau der 2. Liga anpassen.“ Der Bundesstützpunkt versammelt regelmäßig die besten Nachwuchsspieler aus Baden-Württemberg. „In diesem Jahr sind das Carl Möller (Rottenburg), Lovis Homberger (Freiburg), Felix Baumann (Ludwigsburg), Simon Kohn (Ulm) und Silvio Hellrigl aus Wilhelmsdorf. Wir beobachten sie schon lange und sind darauf gespannt, wie sie sich einleben und entwickeln. In diesem Jahr gibt es mit Tim Fust noch einen Quereinsteiger vom VfL Lintorf“, erklärt Stützpunktleiter Hoppe. Bis zum Saisonstart dauert es für die Friedrichshafener noch eine Weile, dann steht aber gleich eine lange Fahrt an. „Wegen der Teilnahme von gleich sechs YoungStars an der U18-EM in Italien starten wir erst am 4. Spieltag in die Saison“, sagt Coach Pfleghar. „Mit dem Spiel gegen den späten Nachrücker VC Dresden steht uns gleich zu Beginn unsere weiteste Auswärtsfahrt bevor.“

Jubel bei den Volley Youngstars Friedrichshafen. Foto: Günther Kram

TSV Mimmenhausen

FT 1844 Freiburg

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veröffentlicht am Freitag, 11. September 2020 um 19:24; erstellt von Kuhnt, Franziskus
letzte Änderung: 16.09.20 11:00

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