• Serie gedreht: Sechster Meistertitel für den DSC
    VBL-News
    Der Dresdner SC dreht den 0:2 Serien-Rückstand und wird zum sechsten Mal Deutscher Meister.

    Der Dresdner SC hat nach 1999, 2007, 2014, 2015 und 2016 den nächsten Meistertitel errungen. Nach 0:2-Rückstand in der „Best-of-Five“-Serie feierten die Sächsinnen zwei Tiebreak-Erfolge und erspielten sich die Chance auf den Meisterschaftstriumph in der heimischen Margon Arena. Im fünften Spiel konnten sich die Elbstädterinnen dann mit 3:0 (25:20, 25:23, 26:24) gegen Allianz MTV Stuttgart durchsetzen.

    Der neue Deutsche Meister heißt Dresdner SC. Foto: Dirk Michen

    Wie schon 2015 und 2016 behielten die Dresdnerinnen im Playoff-Finale gegen Stuttgart die Oberhand. Somit darf Chef-Trainer Alexander Waibl auch 2021 die bronzene Meisterschale im Trophäenschrank der Schwarz-Roten platzieren. Nach drei Meistertiteln unter ihm ( ’14, ’15, ’16) schließen die Sächsinnen damit wieder an alte Erfolge unter ihrem langjährigen Trainer an.

    Die Gefühlslage nach dem 3:0-Erfolg beschreibt Waibl so: "Für mich ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Ich denke, es war eine unterhaltsame Finalserie und wir freuen uns natürlich, dass wir die Deutsche Meisterschaft gewonnen haben". Nach drei knappen Partien würdigt er ebenfalls die Leistung der Stuttgarterinnen: "Ich weiß auch, wie es sich auf der anderen Seite anfühlt und deshalb ein großes Kompliment an den Allianz MTV Stuttgart!".

    Nach anfänglichen corona-bedingten Schwierigkeiten zum Saisonstart mussten sich die Sächsinnen in der Hauptrunde nur dem SC Potsdam und Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben. Zwischenzeitlich konnte die Mannschaft um Storck, Stigrot und Dürr eine Serie von 12 Siegen in Folge erreichen und beendete die Hauptrunde auf dem Spitzenplatz. Im Viertel- und Halbfinale der Playoffs wurden Aachen und Potsdam in jeweils zwei Partien geschlagen. Doch der Auftakt im Meisterschaftsfinale misslang gründlich. Nach der 0:3-Niederlage in Spiel 1 gegen die Mannschaft von Tore Aleksandersen wurden Erinnerungen an die zwei Hauptrunden-Pleiten gegen die Blau-Weißen wach. Nachdem in drei Pflichtspielen gegen starke Stuttgarterinnen kein einziger Satz gewonnen werden konnte, kämpften sich die DSC-Frauen leidenschaftlich in diese Serie hinein. In den drei aufeinander folgenden 5-Satz-Spielen errangen die Frauen aus dem Elbflorenz zwei Siege und erzwangen den dann erfolgreichen Show-Down in Spiel 5.

    24.04.2021 17:42
  • High Five: BR Volleys feiern fünften Meistertitel in Serie
    VBL-News
    Die Berlin Recycling Volleys sind deutscher Volleyballmeister 2021.

    Die Berlin Recycling Volleys sind deutscher Volleyballmeister 2021. Das Team von Trainer Cedric Enard gewann das dritte Spiel der Playoff-Finalserie bei Dauerrivale VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) und entschied damit die Serie „Best-of-Five“ mit 3:0 für sich.

    "Das bedeutet alles", sagte Berlins Diagonalangreifer Benjamin Patch nach der Titel-Entscheidung bei SPORT1: "Die Probleme mit Covid waren hart und im letzten Moment in Form zukommen und diesen Titel zu gewinnen ist unglaublich. Berlin hat mir als Klub und Community so viel gegeben, es ist meine Stadt und ich bin stolz, die Schale mit zurück nach Berlin zu nehmen."


    Jubel beim alten und neuen Meister: den Berlin Recycling Volleys (Foto: Günter Kram)

    Zweimal schafften die Berliner im Verlauf der Playoffs ein Comeback. Zunächst kämpften sie sich verlorenem ersten Halbfinale gegen die SWD powervolleys Düren zurück und mit zwei Siegen in die Endspielserie. Dort sah es im ersten Duell mit Rekordmeister Friedrichshafen nach einer klaren Niederlage aus: 0:2-Sätze lag die Mannschaft um den russischen Zuspieler und Kapitän Sergey Grankin in der Zeppelin CAT Halle A1 bereits zurück, ehe sie die Wende einläutete und mit neun gewonnenen Sätzen in Serie schließlich die fast 20 Kilogramm schwere bronzefarbene Meisterschale erneut in die Höhe stemmen durften.

    "Wir gratulieren Berlin heute zu einer grandiosen Serie und zur Meisterschaft", sagte VfB-Cheftrainer Michael Warm. "Berlin war die stärkere Mannschaft und das müssen wir anerkennen. Ich ziehe vor meiner Mannschaft, nach dieser schwierigen Saison, trotz allem meinen Hut."

    Für die BR Volleys ist es nach den Meisterschaften 2016, 2017, 2018 und 2019 der fünfte Titel in Folge. 2020 war pandemie-bedingt kein Meister gekürt worden. Insgesamt ist es der elfte Meistertitel für die Berliner.

    15.04.2021 21:22
  • Volle Ladung Live-Volleyball: SPORT1 zeigt alle Finals im Free-TV
    VBL-News
    Crunch-Time in der Volleyball Bundesliga! Ab Donnerstag starten die Finalserien der VBL-Playoffs 2021. Alle Spiele sind live bei SPORT1 zu sehen.

    Crunch-Time in der Volleyball Bundesliga! Ab Donnerstag starten die Finalserien der Männer und Frauen in den VBL-Playoffs 2021. VfB Friedrichshafen oder Berlin Recycling Volleys? Dresdner SC oder Allianz MTV Stuttgart? Spätestens am 24. April steht fest, welche beiden Teams sich Deutscher Volleyball-Meister 2021 nennen dürfen. SPORT1 überträgt alle zehn möglichen Finalpartien live im Free-TV.


    Komplett-Abdeckung im Free-TV: SPORT1 überträgt alle Finalspiele der VBL-Playoffs (Foto: Conny Kurth)

    Los geht’s mit dem ewig jungen Duell zwischen Rekordmeister VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys, Meister 2019, am Donnerstag (8. April) ab 18:00 Uhr. Beide Teams kommen mit einer Niederlage in den vorhergegangenen Playoffrunde in die Endspielserie. Während die „Häfler“ im ersten Viertelfinale bei den Volleyball Bisons Bühl den Kürzeren zogen, um die Serie anschließend zu drehen, unterlagen die Berliner in ihrem ersten Halbfinale bei den SWD powervolleys Düren und buchten erst danach mit zwei Siegen ihr Finalticket.

    Ohnehin waren beide Halbfinalserien an Spannung kaum zu überbieten. Der VfB rang die SVG Lüneburg in zwei Fünfsatz-Matches nieder, die Volleys setzten sich in drei knappen und intensiven Partien gegen Düren durch. Eine solch enge und hochklassige Finalserie würde sich jeder Volleyballfan wohl wünschen.

    Bei den Frauen beginnt das finale Duell um den Titel am Samstag (10. April) ab 16:30 Uhr. Mit dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart stehen sich dabei die beiden besten Teams der Hauptrunde gegenüber. Nur drei ihrer 24 Spiele verloren die Dresdnerinnen in der laufenden Saison – zwei davon allerdings gegen den Finalgegner aus Stuttgart.

    Auf der anderen Seite hat der DSC gute Erinnerungen an Playoff-Finals gegen die Stuttgarterinnen. Bei den letzten beiden Meistertiteln (2015 und 2016) hieß der Gegner jeweils Stuttgart.

    Während es für den Dresdner SC die erste Finalteilnahme seit 2016 ist, steht Allianz MTV Stuttgart seit 2015 – in diesem Jahr also zum sechsten Mal in Serie – in den Endspielen um die Meisterschaft und könnte sich nach 2019 zum zweiten Mal in Folge (2020 wurde pandemie-bedingt kein Meister gekürt) den Titel sichern.

    SPORT1 überträgt bis zu zehnmal live

    Die volle Ladung Live-Volleyball gibt es während der Playoff-Finals bei SPORT1. Der Sender überträgt alle zehn möglichen Finalspiele live im Free-TV sowie im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de.

    Alle Live-Übertragungen im Free-TV bei SPORT1 auf einen Blick:

    • Donnerstag, 8. April, 18:00 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 1) | Kommentar: Daniel Höhr
    • Samstag, 10 April, 16:30 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 1) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Sonntag, 11. April, 17:00 Uhr: BERLIN RECYCLING Volleys - VfB Friedrichshafen (Spiel 2) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Mittwoch, 14. April, 18:00 Uhr: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC (Spiel 2) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Donnerstag, 15. April, 18:00 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 3) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Samstag, 17. April, 16:30 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 3) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Sonntag, 18. April, 17:00 Uhr: BERLIN RECYCLING Volleys - VfB Friedrichshafen (Spiel 4*) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Mittwoch, 21. April, 18:00 Uhr: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC (Spiel 4*) | Kommentar: Dirk Berscheidt
    • Donnerstag, 22. April, 17:30 Uhr: VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys (Spiel 5*) | Kommentar: Hans-Joachim Wolff, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    • Samstag, 24. April, 14:00 Uhr: Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart (Spiel 5*) | Kommentar: Dirk Berscheidt

    *Entscheidungsspiel: Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.

    07.04.2021 13:17
  • Volleyball Bundesliga schlägt weiter mit Mikasa auf
    VBL | Pressemitteilungen
    Mikasa, der weltweite Marktführer im Volleyball, bleibt für vier weitere Jahre offizieller Premiumpartner der Volleyball Bundesliga.

    Mikasa, der weltweite Marktführer im Volleyball, bleibt exklusiver Ballpartner der Volleyball Bundesliga. Der Vertrag mit dem Ballpartner wird um vier weitere Jahre bis zum 30. Juni 2025 verlängert.


    Seit 2002 erfolgreich als Partner unterwegs: Mikasa und die Volleyball Bundesliga (Foto: Conny Kurth)

    „Wir fühlen uns geehrt, die Partnerschaft mit der Volleyball Bundesliga erneut zu verlängern“, sagt Konzern-Präsident Taketoshi Saeki. „Wir arbeiten weiterhin daran, den Volleyball-Sport in der Volleyball Bundesliga voranzutreiben. Als Mikasa Cooperation glauben wir zudem daran, den Menschen in der Welt mit unserem Sport Mut, Hoffnung und Spaß bringen zu können.“

    Das japanische Traditionsunternehmen stellt den 77 Teams der 1. und 2. Ligen in jeder Saison Bälle, Ballwagen, Balltaschen und Mini-Volleybälle zur Verfügung und unterstützt die Volleyball Bundesliga bei den Highlight-Events wie dem DVV-Pokalfinale, den Finalspielen in den Ligen oder dem Supercup mit weiterem Material wie den goldenen Trophy-Bällen.

    „Seit fast 20 Jahren ist Mikasa nun bereits verlässlicher Partner der Volleyball Bundesliga“, sagt VBL-Präsident Michael Evers über die im Jahr 2002 begonnene Zusammenarbeit. „Wir wissen sehr zu schätzen, dass die Vertragsverlängerung in diesem Umfang in der aktuellen Situation passiert. Nach einem so schwierigen Jahr wie 2020 ist das keine Selbstverständlichkeit.“

    Auch VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung ist froh über die Verlängerung des Vertrages inklusive einer deutlichen Steigerung der Lizenzsumme. „Mikasa setzt seit vielen Jahren weltweit Standards, wenn es um die Qualität, Herstellung und Weiterentwicklung von Volleybällen geht. Ich freue mich sehr, dass die Volleyball Bundesliga mit dem aktuell besten Hersteller auf dem Markt für weitere vier Jahre zusammenarbeiten kann. Das Volleyball-Know-how bei Mikasa ist riesengroß. Von diesem Wissen profitieren wir als Partner.“

    Bei der Hammer Sport AG, die Mikasa in Deutschland als Generalimporteur vertritt und als langjähriger Partner und Förderer des Deutschen Volleyball-Verbandes, der Deutschen Volleyball-Jugend und von zehn Volleyball-Landesverbänden den Volleyball-Sport in Deutschland unterstützt, freut man sich über die weitere Zusammenarbeit. „Wir waren von Beginn an zu hundert Prozent von dieser Partnerschaft überzeugt“, sagt Geschäftsführer Markus Hammer. „Ziel ist es, den Volleyball in Deutschland gemeinsam noch weiter nach vorne zu bringen.“


    English version

    Volleyball Bundesliga continues to serve with Mikasa

    Mikasa Corporation, the global market leader in volleyball, remains the Official Exclusive Volleyball Supplier of the Volleyball Bundesliga. The contract with the ball partner will be extended for another four years until June 30, 2025.

    "We are honored to extend this partnership with the Volleyball Bundesliga," said Mr. Saeki, president of Mikasa Corporation. "We will continue to work tirelessly to elevate the fun of the sport of volleyball with Volleyball Bundesliga. Also, we, Mikasa Corporation believe that revival of sports would bring courage, hope and fun to the people in the world."

    The long-established Japanese company provides balls, ball carts, ball bags and mini volleyballs to all teams in the 1st and 2nd leagues each season and further supports the Volleyball Bundesliga at highlight events such as the DVV Cup final, the final matches in the leagues and the Supercup with further material such as the golden Trophy balls.

    "Mikasa has been a reliable partner of the Volleyball Bundesliga for almost 20 years," says VBL President Michael Evers about the cooperation that began in 2002. “We highly appreciate that the contract extension is happening to this extent in the current situation. After such a difficult year as 2020, this cannot be taken for granted."

    VBL Managing Director Klaus-Peter Jung is also very pleased with the extension of the contract, including a significant increase in the license fee. "Mikasa has been setting standards worldwide for many years when it comes to the quality, production and further development of volleyballs. I am very pleased that the Volleyball Bundesliga can work together with the currently best manufacturer on the market for another four years. The volleyball know-how at Mikasa is enormous. We benefit from this knowledge as a partner."

    At Hammer Sport AG, which represents Mikasa in Germany as a general importer, supports the partnership with VBL and is also a long-standing partner and sponsor of the German Volleyball Federation, the German volleyball youth and further ten regional volleyball federations. The Managing Director Markus Hammer is also very delighted about the continued cooperation: “We were one hundred percent convinced of this partnership from the very beginning. Volleyball is a great sport that we are happy to support.”

    06.04.2021 10:29

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord Frauen

VBL-News

BBSC Berlin – DSHS SnowTrex Köln

"Im Auftaktspiel der 2. Bundesliga Nord Frauen stehen sich der Vorjahreszweite und -dritte gegenüber. Dieses Duell verspricht also in jedem Fall Brisanz,“ prognostiziert BBSC-Trainer Robert Hinz für diese erste Partie der Saison 2020/21 überhaupt. Auch SnoxTrex-Spielerin Melanie Preußer ist sich sicher: "Beide Teams geben in der Abwehr immer alles, sodass es meistens spektakuläre Matches werden."

Die Vorfreude auf das Spiel ist dementsprechend riesig, denn beide Mannschaften wollen nach der langen Pause einfach wieder "zocken" (Team DSHS SnowTrex Köln) und "gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen auf dem Feld stehen" (Annika Kummer, BBSC Berlin). Dafür haben sich beide Teams in dieser Saisonpause mit ungewöhnlichen Mitteln vorbereitet. In Köln wurden die neuen Spielerinnen Hannah Bolsius, Hannah Mörke, Sophie Peterhoff, Silke Schrieverhoff und Leonie Wienkämpfer per Video-Meeting integriert. Auf Berliner Seite wurde "die Lockdown-Phase genutzt, um individuell an unserer Physis zu arbeiten“, beschreibt BBSC-Trainer Hinz die Zeit zuhause.

Kölns Annika Stenchly erhält gerade zwangsläufig eine neue Perspektive auf ihre angestammte Spielposition: "Ich lerne derzeit mein Spielfeld von einer ganz anderen Seite kennen, da momentan in unserer Spielhalle an der DSHS Köln Klausuren geschrieben werden", erzählt die Studierende der Sporthochschule.

 
Libera Isabelle Liebchen feiert mit ihren Teamkolleginnen. Foto: Martin Miseré

VfL Oythe – SSF Fortuna Bonn

Getreu dem Wir-sind-Helden-Motto "Wir sind gekommen, um zu bleiben" wollen sich die Sport- und Schwimmfreunde aus Bonn als Aufsteiger in der Liga etablieren. Die Aufregung und vor allem Vorfreude ist riesig. "Die Begeisterung ist so groß, dass wir trotz Corona neue Sponsoren gewinnen konnten. Alle fiebern unserem Projekt Bundesliga entgegen und wollen dabei sein", sagt Bonns Teammanager Albert Klein.

In der ersten Ansetzung wird es um eine "wichtige Standortbestimmung auf beiden Seiten" gehen, meint Oythes Trainer Ali Hobst. Die Bonner Diagonalangreiferin Carlotta Hensel kündigt an: "Wir werden jeden Punkt feiern und in jedem Spiel kämpfen!" So auch gegen die "gestandene und erfolgreiche Bundesligamannschaft“ (Klein) aus Oythe.

Damit der Traum von der 2. Bundesliga auch im nächsten Jahr anhält, haben sich die Bundesstädterinnen mit vier Spielerinnen und vier Wieder-Genesenen verstärkt. Vom FCJ Köln II kommen Annike Brück und Jil von der Stein rheinaufwärts. Die zweite Jil unter den Neuzugängen, Jil Molitor, wechselt mit Zweitliga-Erfahrung im Gepäck aus Leverkusen nach Bonn. Die vierte im Bunde, Lena Weingarten, steigt aus der zweite Mannschaften auf. Meike Liesner, Hannah Lamby und Klaudia Czyz sind nach Verletzungspausen ebenfalls wieder voll im Mannschaftstraining.

 

VC Allbau Essen – RC Sorpesee

"Pottperlen gegen Sorpegirls – was gibt’s Besseres?" Co-Trainer Linus Tepe vom RC Sorpesee kann sich keinen schöneren Saisonstart vorstellen. An der Seitenlinie treffen mit Marcel Werzinger in Essen und Julian Schallow bei Sorpesee zwei ehemalige Mitspieler aus der Zeit als aktive Volleyballer in der VBL aufeinander. Dementsprechend besonders könnte die Partie für beide Mannschaften werden.

Bei den Saisonzielen sind sich beide Trainer einig: "Wir möchten nach der langen Wettkampfpause schnell einen Rhythmus aufnehmen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben", fasst Werzinger zusammen. Das Motto „Gekommen, um zu bleiben" ist auch beim Ausbildungsverein aus Sorpesee beliebt. Am Ende heißt es für den Ruderclub aber auch "Bundesligaluft schnuppern" und "dem Nachwuchs eine Chance geben", so Co-Trainer Tepe.


Die Spielerinnen des RC Sorpesee bejubeln ihren Punktgewinn. Foto: Ralf Litera

SV Blau-Weiß Dingden – BSV Ostbevern

Auf die langen und geliebten Auswärtsfahrten nach Stralsund und Berlin muss Mittelblockerin Maike Rüdingloh vom BSV Ostbevern am ersten Spieltag noch verzichten. Für die Frauen aus dem Beverdorf geht es im "nur" 100 Kilometer entfernten Hamminkeln gegen den SV Blau-Weiß Dingden.

Maike Schmitz, die Dingdener Kapitänin schätzt die Partie als "besonders spannend ein, weil sich beide Teams recht ähnlich sind" und unklar ist, wo ihre Mannschaft spielerisch steht. Für Ostbeverns Mittelblockerin Luisa van Clewe ist dieses Match ein ganz besonderes, da "bei ihrer Zweitligapremiere gleich ein Gastspiel bei ihrem Heimatverein" ansteht, so BSV-Trainer Dominik Münch.

Ob die "stabile Abwehr" (Dingden) oder der "Teamgeist" (Ostbevern) als größte Stärke der Mannschaft am Ende den Ausschlag geben werden, bleibt abzuwarten. Ein ganz besonderer Tag wird der 12. September 2020 ganz sicher für Leonie Ottens werden. Die Zuspielerin aus Ostbevern könnte nämlich an ihrem 15. Geburtstag auch ihr erstes Spiel in der 2. Bundesliga absolvieren.

 
Punkt für den BSV Ostbevern! Foto: Dominik Overleoper

ETV Hamburg – Stralsunder Wildcats

Stralsunds Teammanager Steffen Täubrich erinnert sich noch an das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs in einem Punktspiel: "Das war 2008 - damals noch in der Regionalliga." Nun treffen sich beide Mannschaften im Nord-Duell unter Vorzeichen wieder, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die Stralsunder Wildcats reisen als Führender der Tabelle bei Saisonabbruch zum Aufsteiger Eimsbüttler TV Hamburg.

"Wir dürfen uns gleich zu Beginn mit der bisherigen Spitze der Liga messen und darauf haben wir so richtig Bock", freut sich Hamburgs Louisa Krams. Damit das den Hansestädterin gelingt, wurde neben einer Stand-Up-Paddling-Tour auf den Alsterkanälen auch ein Vorbereitungsturnier gegen den VfL Oythe und den SCU Emlichheim gespielt. Bei diesen Team-Aktionen wurde aus "alten und neuen Spielerinnen ein Team", sagt Julia Schneidler.

Die Stralsunder Wildcats wollen in diesem Spiel und der gesamten Saison "attraktiven Volleyball spielen und Eigenfehler reduzieren", so Teammanager Täubrich. Dabei soll am Ende eine Platzierung im oberen Tabellendrittel rausspringen.


Die Stralsunder Wildcats freuen sich über den Punkt. Foto: Martin Miseré

VCO Berlin – DSHS SnowTrex Köln

Für Max Filip sind Spiele gegen die Kölnerinnen "immer etwas Besonderes, da ich mit dieser Mannschaft meine ersten Erfahrungen in der 2. Bundesliga gemacht und die Meisterschaft gewonnen habe“. Grundsätzlich schätzt der Co-Trainer des VCO Berlin die Partie als "spannendes Duell" ein, da DSHS SnowTrex Köln über ein sehr erfahrenes Team verfügt, das in diesem Jahr einige neue Spielerinnen integrieren muss.

Als Saisonziel setzt Johanna Heidemann: "Im oberen Mittelfeld mitspielen". Damit der Plan aufgeht, "die Plätze eins bis fünf anzugreifen", fokussieren sich die Berlinerinnen auf ihre größte Stärke, den "Zusammenhalt der Mannschaft und unsere Fähigkeit, uns aus mental schwierigen Situationen zu befreien“, sagt Lara Darowski. Melanie Preußers Zielsetzung für DSHS SnowTrex Köln in der Saison 2020/21 bleibt immer auf die nächste Partie beschränkt, wenn die Kölnerinnen "von Spiel zu Spiel" schauen.

 

TSV 04 Bayer Leverkusen – Skurios Volleys Borken

"Gegen Leverkusen gab’s immer enge Spiele", erinnert sich Uli Seyer, Teammanager der Skurios Volley Borken, an die Partien der letzten Jahre. Gegen die Leverkusenerinnen wollen die "Skuriosen" ihrem Saisonziel "So viele Spiele wie möglich gewinnen und so wenig Spiele wie möglich verlieren" folgen, sagt Borkens Trainer Chang Cheng Liu.

Deutlich konkreter formuliert Leverkusens Trainer Tigin Yaglioglu die Ziele seiner Mannschaft. Die Bayer-Frauen streben für die Saison 2020/21 Platz eins, zwei oder drei für an. Ein Vorteil für den TSV sieht Yaglioglu daran, dass die 04er einen „gesunden Mix aus hungrigen, jungen Talenten und Führungspielerinnen haben und der Kader bis auf wenige Abgänge zusammengeblieben ist".

Auch die Skurios Volleys Borken sehen ihre Stärke beim Teamgefüge, da sich "schnell eine richtige Einheit im Team" gebildet hat so Trainer Chang Cheng Liu. Ins westliche Münsterland sind Felice Lyn Letthaus, Doreen Luther, Lara Spieß und Sophia Eggenhaus gewechselt.

 
Die Spielerinnen der Skurios Volleys punkten. Foto: Skurios Volleys Borken

SCU Emlichheim – VC Allbau Essen

Trotz des spielfreien Wochenendes am 12./13. September "brennen wir auf den Saisonstart gegen VC Allbau Essen", so Pascall Reiß, Trainer des SCU Emlichheim. Aufgrund der langen Wettkampfpause werden die "ersten Spiele einen besonderen Stellenwert einnehmen", sagt Marcel Werzinger, Trainer beim VC Allbau Essen.

Auch Emlichheims Teammanager Wilko Vennegeerts ist bereit für die neuen Saison. In der langen Pause vermisste er den "Zusammenhalt und die Gemeinschaft bei den Heimspielen" am meisten. Damit das Saisonziel (Wennegeerts: "Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte") erreicht werden kann, verpflichteten die Bentheimer die bulgarische Nationalspielerin Kristiana Petrova, McKenzie Kramer und Kira Hegge. Der VC Allbau Essen möchte mithilfe der Transfers von Lara Drölle (USC Münster II), Giulia Formaggioni (Solingen Volleys), Larissa Janssen (SG SV Werth / TuB Bocholt), Lena Bernhard (TV Hörde), Sina Bruder (Solingen Volleys) nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

 
Blockpunkt für den SCU Emlichheim. Foto: SCU Emlichheim

veröffentlicht am Freitag, 11. September 2020 um 17:48; erstellt von Kuhnt, Franziskus
letzte Änderung: 11.09.20 17:50

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