VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord Männer
    VBL-News
    Diese Teams starten in der 2. Bundesliga Nord Männer 2020/21 am 19. und 20. September mit den folgenden Partien.

    TuS Mondorf - Moerser SC (19.09.2020, 19:30)

    "Wir haben gegen die Jungs aus Mondorf noch ein bis zwei Rechnungen offen", kommentiert MSC-Trainer Hendrik Rieskamp die Ansetzung des ersten Spieltags. Die Mondorfer haben die Partien, auf die Rieskamp anspielt, noch gut im Gedächtnis und freuen sich gleich zu Beginn der neuen Spielzeit auf diesen "NRW-Derby-Kracher", so Klaus Utke, Teammanager des TuS Mondorf.

    Die Rollenverteilung für diese Ansetzung scheint klar zu sein. Der Moerser SC will laut Rieskamp "um die Meisterschaft mitspielen", während die Mondorfer "einen guten Platz im Mittelfeld" anstreben, so Utke.

    Dafür setzen die Mondorfer im Trainer-Trio auf Kontinuität. Tasos Vlasakidis, Sven Vollmert und Tobi Braun werden auch 2020/21 an der Seitenlinie stehen. Den Spielerkader ergänzen zur neuen Saison Tim Kreuzer, der vom FCJ Köln kommt, Jan Danielowski vom TSV Grafing, Markus Köppke vom Moerser SC, Miguel Reus vom FCJ Köln II und Fabian Kaiser vom TVA Hürth.

    Damit die Neuen und Alten sich schnell kennenlernen wurden in den sechs Monaten Wettkampfpause verschiedene Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt. Der "selbstgemachte Gyros-Spieß" von Trainer Anastasios Vlasakidis ist dafür nur ein Beispiel, sagt Utke.

    Der Moerser SC steht vor der Aufgabe,für das Ziel "Meisterschaft" fünf neue Spieler zu integrieren. Das "U20-Trio Veis Bils, Moritz Liebisch und Lukas Salimi" und die früheren Erstligaspieler Felix Orthmann von den Volleyball Bisons Bühl und Marvin Prolingheuer von den SWD powervolleys DÜREN sollen bei diesem Projekt mithelfen.


    Hier testet der Moerser SC gegen Draisma Dynamo Apeldoorn. Foto: Moerser SC

    TV Baden

    Fragt man Moritz Wanke vom TV Baden, was er in der Sommerpause am meisten vermisst hat, antwortet er: "Das Geräusch, wenn der Ball nach einem sanft gestreichelten Angriff brutal im gegnerischen Feld einschlägt." Nicht unwahrscheinlich, dass Zuspieler Wanke beim Saisonauftakt gegen den SV Warnemünde wieder in diesen Genuss kommt. In der Saison 2019/20 entschieden die Niedersachsen die Partie mit 3:0 für sich und feierten ihren ersten Saisonsieg. "Das würden wir natürlich gern direkt wiederholen", sagt Wanke.

    Die Truppe aus "sehr guten Freunden" mit "Zusammenhalt und Kampfgeist" strebt auch in dieser Saison den Klassenerhalt an. Balint Bencsik aus der eigenen zweiten Mannschaft, Benedikt Gerken vom VCO Berlin, Jan Markiefka von VG Halstenbek/Pinneberg und Patrick Pfeffer vom SV Fellbach werden dabei als Neuzugänge integriert.

    Die Spieler des TV Baden feiern ausgelassen nach dem Spiel. Foto: Björn Hake

    SV Lindow-Gransee

    Für Pressesprecher Dirk Schmidt ist der Saisonauftakt gegen den VC Bitterfeld-Wolfen wie ein Treffen zweier alter Bekannter. "Mit Bitterfeld-Wolfen verbinden uns viele gemeinsame Jahre in der Liga. Es waren immer emotionale aber faire Begegnungen", erinnert sich Schmidt gern zurück.

    Die Marschroute für sein Team lautet: "Oben mitspielen". Dabei sollen die "individuelle Stärke und der einzigartige Teamgeist" zum Gelingen einen großen Beitrag zum Gelingen leisten, so Frank Seeger, Teammanager der Grün-Weißen.

    Verstärkt haben sich die Brandenburger mit den Neuzgängen Lukas Hebling und Omar Mohamed.

    Geballter Jubel bei Romulo Galiao. Foto: Matthias Haack

    PSV Neustrelitz

    Für PSV-Spieler Jacob Genzmer war das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen den SV Lindow-Gransee das Highlight der vergangenen Saison. Beim ersten Aufeinandertreffen der Vereinsgeschichte reisten "rund 150 Fans nach Brandenburg und machten mit Trommeln und Fangesängen ordentlich Lärm", erinnert sich Genzmer gern.

    Gegen die Grün-Weißen werden die Aufsteiger aus Mecklenburg auch in dieser Saison spielen. Nur die Frage nach den Fans in der Halle bleibt eine äußert komplizierte, wie Genzmber erklärt: "Leider können wir unsere Heimspiele nicht vor voller Kulisse in der Strelitzhalle bestreiten." Trotzdem will Libero Genzmer vor allem in den Derbys gegen den SV Warnemünde und den SV Lindow-Gransee "Emotion, Kampfgeist und Siegeswille" einbringen.

    "Als Newcomer der Liga" wollen die Neustrelitzer "ein Zeichen setzen und uns als Mannschaft etablieren", gibt sich Genzmer ehrgeizig. "Wenn wir das zeigen, was wir können, dann können wir uns im oberen Mittelfeld ansiedeln", fügt er hinzu.

    Mit Hilfe des breiten Kaders, zweier gleichwertiger Starting-Six' sowie der Flexibilität auf allen Positionen wollen die Neustrelitzer diesen Plan umsetzen. Mit Mewes Goertz wurde ein erfahrener Zweitliga-Trainer geholt. Zusätzlich konnten Maximilian Auste, Licas Grofe, Daniel Hähnert und Odin Gnilitzka verpflichtet werden.

    Zwei PSV-Spieler feiern Huckepack mit ihrem Team. Foto: PSV Neustrelitz

    Das sind die Partien vom 1. Spieltag:

    SV Lindow-Gransee - VC Bitterfeld-Wolfen

    TuS Mondorf - Moerser SC

    VV Humann Essen - USC Braunschweig

    TuB Bocholt - PSV Neustrelitz

    TV Baden - SV Warnemünde

    FC Schüttdorf 09 - Kieler TV

    Die Juniors Frankfurt steigen aufgrund der U20-Europameisterschaft erst am 10. Oktober zuhause gegen den SV Warnemünde in den Wettbewerb ein.

    18.09.2020 08:49
  • Zuschauer zugelassen: comdirect Supercup mit bis zu 1.100 Fans
    VBL | Pressemitteilungen
    Der comdirect Supercup der Frauen in Dresden kann vor bis zu 1.100 Zuschauern gespielt werden.

    Der comdirect Supercup der Frauen kann vor Zuschauern gespielt werden. Das Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigte das gemeinsame Hygienekonzept von Dresdner SC und Volleyball Bundesliga. Demnach können das Spiel des DSC gegen den SSC Palmberg Schwerin am Sonntag, den 27. September (Aufschlag: 15:00 Uhr), bis zu 1.100 Zuschauer live in der Margon Arena verfolgen.


    Der comdirect Supercup in Dresden kann vor Zuschauern gespielt werden. (Foto: Dirk Michen)

    „Die Genehmigung, vor Zuschauern zu spielen, ist für uns in zweierlei Hinsicht ein Erfolg“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsleiterin Sport und Managerin Events bei der Volleyball Bundesliga. „Zum einen freuen wir uns natürlich, dass wir das Volleyball-Highlight vor dem Saisonstart nicht als Geisterspiel austragen müssen, sondern mit der Zulassung von Fans auch vor einer stimmungsvollen Kulisse spielen können. Zum anderen zeigt die Genehmigung, dass unser Hygienekonzept überzeugt – das macht auch anderen Standorten Hoffnung, die Saison im Oktober vor Zuschauern beginnen zu können.“

    Die personalisierten Tickets werden ausschließlich online über Ticketmaster erhältlich sein und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). Über den Start des Ticketverkaufs wird gesondert informiert. Alle Interessen werden gebeten, bis zum Verkaufsstart von Rückfragen abzusehen. Saisonkarten für die Spiele des Dresdner SC haben beim comdirect Supercup keine Gültigkeit.

    Die tatsächliche Zuschauerzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet auch eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis, etc.) gehören.

    Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz).

    Aufgrund der behördlichen Vorgaben sind Gästefans nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet. „Es ist natürlich bedauerlich, dass bei einem nationalen Ereignis wie dem comdirect Supercup nicht beide Fangruppen ihre Mannschaft wie gewohnt anfeuern können. Wir bitten dennoch um Verständnis, dass diese Einschränkungen der aktuellen Vorgaben des Infektionsschutzes folgen“, sagt Retzlaff.

    Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag.

    Über die Zulassung von Zuschauern für den comdirect Supercup der Männer am 11. Oktober in Frankfurt kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Das Hygienekonzept liegt derzeit den zuständigen Behörden zur Prüfung und Genehmigung vor.

    *Ermäßigt: Kinder und Jugendliche (5 bis 17 Jahre), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner, Schüler, Studenten & Schwerbehinderte

    15.09.2020 10:39
  • Erfolgreicher Wiederbeginn: Zweitliga-Auftakt ohne Probleme
    VBL-News
    Die ersten beiden Staffeln der 2. Volleyball Bundesliga (VBL) sind nahezu reibungslos in die neue Saison gestartet.

    Die ersten beiden Staffeln der 2. Volleyball Bundesliga (VBL) sind nahezu reibungslos in die neue Saison gestartet. An allen zwölf Spielorten des ersten Spieltags konnten die ausgearbeiteten Hygienekonzepte ohne Probleme umgesetzt und damit die auferlegten Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten werden.


    Seitenwechsel mit Maske, Zuschauer mit Abstand: Saisonstart in Leverkusen (Foto: MOWY)

    „Es ist gut zu sehen, dass die Präventionsmaßnahmen, die bislang nur in der Theorie auf dem Papier existierten, auch in der Praxis umsetzbar sind“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Unsere Vereine haben hier bei der Ausarbeitung der individuellen Hygienekonzepte in den vergangenen Wochen hervorragende Arbeit geleistet und damit den Grundstein für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität im Leistungssport gelegt.“

    In der 2. Bundesliga Nord Frauen erlebten immerhin 230 Zuschauer die Partie des TSV Bayer 04 Leverkusen gegen die Skurios Volleys Borken mit. Das Spiel zwischen dem GSVE Delitzsch und dem TV/DJK Hammelburg in der 2. Liga Süd Männer verfolgten 200 Fans in der Artur-Becker-Sporthalle.

    Am kommenden Wochenende nehmen auch die beiden weiteren Zweitligastaffeln den Spielbetrieb für die Saison 2020/21 auf.

    14.09.2020 11:47
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd Männer
    VBL-News
    Die Saison 2020/21 in der 2. Bundesliga Süd Männer startet am 12.09.2020.

    TV Bliesen – Blue Volleys Gotha


    Die geschichtliche Verbundenheit und das partnerschaftliche Städteverhältnis zwischen St. Wendel und der Stadt Gotha werden für die Spieldauer ausgeblendet, um „Gotha ohne Punkte nach Hause zu schicken“, wie Burkhard Disch sich seinen Einstand als Trainer beim TV Bliesen vorstellt.

    Disch, der auch Islands Nationalmannschaft trainiert und mit Zuspieler Mani Matthiasson auch gleich einen Nationalspieler mit ins Saarland bringt, ist trotz der Einschränkungen durch Corona zufrieden mit der Vorbereitung. „Wir konnten unser Team gut auf das Zweitliganiveau einstellen. Nun gilt es an den Schwachstellen intensiv zu arbeiten“, sagt Disch, der seine Mannschaft „über ganz viel Arbeit und Teamgeschlossenheit zum sicheren Klassenerhalt“ führen möchte.

    In Gotha hat man das andere Ende der Tabelle im Blick. „Top3 wäre ein sehr gutes Ergebnis für die Saison 20/21“, sagt Headcoach Jonas Kronseder, der sich freut, „dass es endlich los geht und wir uns mit den anderen Teams messen können“. Beim westlichsten Team aus dem Osten in der Südstaffel lohnt der Blick auf die nagelneue Homepage. Zudem wurde der Unterbau gestärkt – mit einer zweiten Mannschaft in der Regionalliga sollen die Nachwuchsspieler noch besser an das Niveau der Bundesliga herangeführt werden.

    Emotionaler Punktgewinn für die Spieler der BlueVolleys Gotha. Foto: BlueVolleys Gotha

    Baden Volleys SSC Karlsruhe – L.E. Volleys


    Der letzte Gegner vor der Corona-Zwangspause ist auch erste Gegner bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. „Somit ist es sehr interessant zu sehen, was sich seit März getan hat“, sagt Karlsruhes Kapitän Jens Sandmeier.

    Personell wurde jeweils nur punktuell nachgebessert. Die L.E. Volleys freuen sich, in Maximilian Schmidt nicht nur einen ruhigen jungen Spieler mit Übersicht für die Zuspielposition gewonnen zu haben, sondern auch darüber, endlich einen Linkshänder im Team zu haben. In Karlsruhe bereichert unter anderem Sebastian Sent in der kommenden Saison durch seinen Spielwitz und seine große Bundesliga-Erfahrung die Mannschaft.

    Beide Teams eint zudem der erste Gedanke an einen schnellen Klassenerhalt. Während die Gäste aus Sachsen das Erreichen der ersten Tabellenhälfte als Erfolg ansehen würden, darf es bei den Fächerstädtern noch ein bisschen weiter nach oben gehen. „Wir wollen an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen und uns in den Top5 verankern“, gibt Trainer Antonio Bonelli die Richtung vor.

    Jens Sandmeier von den Baden Volleys SSC Karlsruhe jubelt emotional. Foto: Baden Volleys SSC Karlsruhe

    TGM Mainz-Gonsenheim - FT 1844 Freiburg

    Der Start in die Vorbereitung der TGM Mainz-Gonsenheim kommt vermutlich den meisten in dieser Zeit sehr bekannt vor: Video-Konferenz. In den Trainingssessions vor dem Bildschirm wurde an etwas gearbeitet, das die Mainzer neben Annahme, Abwehr und Aufschlag zumindest nicht unter „Stärken“ aufführen – der Fitness.

    Nun freut man sich in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt darauf, dass die Saison endlich startet und in der neuen Halle gespielt werden kann. Wenn am Ende eine Platzierung im Mittelfeld der Tabelle herausspringt, wäre man in Mainz zufrieden.

    GSVE Delitzsch – TV/DJK Hammelburg


    Große Überraschungen wird es für beide Teams am ersten Spieltag vermutlich nicht geben, denn beide Kontrahenten standen sich vor Wochenfrist erst beim Vorbereitungsturnier in Gotha gegenüber. Da fuhren die Gäste den Sieg ein, doch Hammelburgs Pressesprecher Oliver Wendt möchte daraus zum Ligastart keinen Pflichtsieg ableiten: „Wir wissen, dass die Sachsen in ihrer eigenen Halle wesentlich schwerer zu schlagen sein werden und gehen deshalb von einem offenen Schlagabtaus aus.“

    Große Hoffnungen ruhen in der neuen Saison auf einem Rückkehrer: Lorenz Karlitzek nach drei Jahren Volleyball-Oberhaus zog es den „Hammelburger Jungen“ (Zitat Wendt) wieder in die Heimat, wo er eine Ausbildung zum Physiotherapeuten beginnt. „Gleichzeitig ist Lotze unser spektakulärster Transfer“, freut sich Wendt, der in der Tabelle aufs Podium schielt: „Das Saisonziel lautet Bronze bis Gold.“

    Der Erfolg wäre nur schmückendes Beiwerk, denn mit einem Wunsch spricht Wendt der gesamten Liga aus der Seele: „Zunächst einmal wünschen wir uns alle, dass wir die Saison zu Ende spielen können, sich niemand infiziert und Spiele im großen Stile verlegt werden müssen.“

    TuS Kriftel - TSV Grafing

    „Endlich wieder zocken!“ Diagonalangreifer Michael Zierhut vom TSV Grafing bringt mit diesem Satz die Erwartungen für diese Partie auf den Punkt. Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitung mit einem Trainingslager und dem einen oder anderen Testspiel freut sich TSV-Trainer Markus Zymmara auf eine "erste Standortbestimmung".

    Für die TuS Kriftel wird der Start in die Saison 2020/21 "generell besonders, nachdem die vergangene Saison abrupt abgebrochen werden musste“, sagt Teammanager Markus Floren. Zusammen mit den Aufstiegshelden von 2018/19, Marius Büchi und Torben Tidick-Wagner (beide pausierten 19/20), wollen die Hessen den Klassenerhalt schaffen und vor allem "möglichst gesund bleiben", wie Floren betont.

    Die Grafinger spielen weiterhin unter dem Motto "Gemeinsam das Maximale rausholen“ und wollen einen optimalen Austausch zwischen Älteren und Jungen ermöglichen. Am Ende soll "auf hohen Niveau trainiert" und "konsequent aufs Spielfeld übertragen“ werden, sagt Julius Höfer.

    Lukas Scholtes (Z, TuS Kriftel) ist begeistert vom Punkt seines Teams. Foto: Marion Mittermeier

    Diese Mannschaften steigen später in den Spielbetrieb ein:

    SV Schwaig

    Die Mittelfranken können bis zum ersten Saisonspiel am 19. September in Freiburg noch Kraft tanken und sich an die Siege gegen die starken Teams aus Karlsruhe und Mimmenhausen zum Ende der vergangenen Saison erinnern, die für Trainer Milan Maric zu den schönsten Momenten der Spielzeit mit dem abrupten Ende zählen. „Unser erster (Heim-)Spieltag musste ja leider verlegt werden, dadurch wird das Auswärtsspiel in Freiburg zum ersten Härtetest“, sagt Teammanager Hans-Peter Ehrbar. „Dort gibt es ein Wiedersehen mit unserem langjährigen Mitspieler Jonathan Schönhagen“, freut sich Ehrbar, der in Moritz Gärtner vom TSV Unterhaching, Philipp Küchenhoff vom MTV München und Nikola Scerbakov vom LISSP Calais selbst drei Neuzugänge melden kann. Mit diesem Team soll ein Platz im vorderen Tabellendrittel erreicht werden. „Eine erfolgreiche Saison wäre es auch dann“, sagt Teammanager Ehrbar, „wenn sie komplett gespielt werden kann und spätestens im Dezember auch bei den Heimspielen wieder Zuschauer zugelassen werden.“

    TSV Mühldorf

    Der Aufsteiger setzt in seiner Premierensaison in der Volleyball Bundesliga auf den teaminternen Zusammenhalt. „Wir sind eine Mannschaft“, unterstreicht Fabian Bartsch. „Viele Spieler sind schon seit der Jugend in einem Team und haben sich in der Regionalliga zu Führungsspielern und Leistungsträgern entwickelt.“ Mit David Fecko vom VC Amberg und Zied Chalghmi vom TSV Unterhaching wechseln zwei erfahrene Akteure zu den Oberbayern und sollen ihren Anteil dazu beisteuern, das der Liga-Neuling am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Auch im Umfeld der Mannschaft hat sich einiges getan. „Wir haben das Management erweitert und auf eine breitere Basis gestellt“, sagt Bartsch und freut sich, dass die Mühldorfer „auch einige neue und alte Sponsoren überzeugen konnten, uns in der 2. Bundesliga zu unterstützen“.

    Die Spieler des TSV Mühldorf feiern nach dem Heimspiel mit den Fans. Foto: TSV Mühldorf

    Volley YoungStars Friedrichshafen

    Eigentlich hätte im Juli das 20-jährige Bestehen des Bundesstützpunktes gefeiert werden. „Wir haben uns auf das Wiedersehen mit vielen Ehemaligen gefreut. Wegen Corona mussten wir es auf nächstes Jahr verschieben“, sagt Stützpunktleiter Ralf Hoppe. Umso mehr freut man sich am Bodensee, dass es im Spielbetrieb endlich wieder losgeht. „Nach fast sieben Monaten endlich wieder Wettkämpfe spielen zu können. Darauf freuen wir uns wirklich sehr“, sagt Trainer Adrian Pfleghar. Nach einer sportlich planmäßig verlaufenen Vorbereitung wollen die YoungStars am Saisonende „einen Nicht-Abstiegsplatz erreichen“, so Pfleghar. Das vorrangige Ziel der Nachwuchsmannschaft ist aber ein anderes: „Wir wollen uns mit unseren jungen Spielern so schnell wie möglich an das sportliche Niveau der 2. Liga anpassen.“ Der Bundesstützpunkt versammelt regelmäßig die besten Nachwuchsspieler aus Baden-Württemberg. „In diesem Jahr sind das Carl Möller (Rottenburg), Lovis Homberger (Freiburg), Felix Baumann (Ludwigsburg), Simon Kohn (Ulm) und Silvio Hellrigl aus Wilhelmsdorf. Wir beobachten sie schon lange und sind darauf gespannt, wie sie sich einleben und entwickeln. In diesem Jahr gibt es mit Tim Fust noch einen Quereinsteiger vom VfL Lintorf“, erklärt Stützpunktleiter Hoppe. Bis zum Saisonstart dauert es für die Friedrichshafener noch eine Weile, dann steht aber gleich eine lange Fahrt an. „Wegen der Teilnahme von gleich sechs YoungStars an der U18-EM in Italien starten wir erst am 4. Spieltag in die Saison“, sagt Coach Pfleghar. „Mit dem Spiel gegen den späten Nachrücker VC Dresden steht uns gleich zu Beginn unsere weiteste Auswärtsfahrt bevor.“

    Jubel bei den Volley Youngstars Friedrichshafen. Foto: Günther Kram

    TSV Mimmenhausen

    FT 1844 Freiburg

    Dentalservice Gust VC Dresden

    11.09.2020 19:24

Spiele

Samstag, 3. Oktober 2020

19:00
Potsdam SC Potsdam
Dresden Dresdner SC
-:-
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
-:-

Sonntag, 4. Oktober 2020

14:30
Münster USC Münster
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
17:15
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord Frauen

VBL-News

BBSC Berlin – DSHS SnowTrex Köln

"Im Auftaktspiel der 2. Bundesliga Nord Frauen stehen sich der Vorjahreszweite und -dritte gegenüber. Dieses Duell verspricht also in jedem Fall Brisanz,“ prognostiziert BBSC-Trainer Robert Hinz für diese erste Partie der Saison 2020/21 überhaupt. Auch SnoxTrex-Spielerin Melanie Preußer ist sich sicher: "Beide Teams geben in der Abwehr immer alles, sodass es meistens spektakuläre Matches werden."

Die Vorfreude auf das Spiel ist dementsprechend riesig, denn beide Mannschaften wollen nach der langen Pause einfach wieder "zocken" (Team DSHS SnowTrex Köln) und "gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen auf dem Feld stehen" (Annika Kummer, BBSC Berlin). Dafür haben sich beide Teams in dieser Saisonpause mit ungewöhnlichen Mitteln vorbereitet. In Köln wurden die neuen Spielerinnen Hannah Bolsius, Hannah Mörke, Sophie Peterhoff, Silke Schrieverhoff und Leonie Wienkämpfer per Video-Meeting integriert. Auf Berliner Seite wurde "die Lockdown-Phase genutzt, um individuell an unserer Physis zu arbeiten“, beschreibt BBSC-Trainer Hinz die Zeit zuhause.

Kölns Annika Stenchly erhält gerade zwangsläufig eine neue Perspektive auf ihre angestammte Spielposition: "Ich lerne derzeit mein Spielfeld von einer ganz anderen Seite kennen, da momentan in unserer Spielhalle an der DSHS Köln Klausuren geschrieben werden", erzählt die Studierende der Sporthochschule.

 
Libera Isabelle Liebchen feiert mit ihren Teamkolleginnen. Foto: Martin Miseré

VfL Oythe – SSF Fortuna Bonn

Getreu dem Wir-sind-Helden-Motto "Wir sind gekommen, um zu bleiben" wollen sich die Sport- und Schwimmfreunde aus Bonn als Aufsteiger in der Liga etablieren. Die Aufregung und vor allem Vorfreude ist riesig. "Die Begeisterung ist so groß, dass wir trotz Corona neue Sponsoren gewinnen konnten. Alle fiebern unserem Projekt Bundesliga entgegen und wollen dabei sein", sagt Bonns Teammanager Albert Klein.

In der ersten Ansetzung wird es um eine "wichtige Standortbestimmung auf beiden Seiten" gehen, meint Oythes Trainer Ali Hobst. Die Bonner Diagonalangreiferin Carlotta Hensel kündigt an: "Wir werden jeden Punkt feiern und in jedem Spiel kämpfen!" So auch gegen die "gestandene und erfolgreiche Bundesligamannschaft“ (Klein) aus Oythe.

Damit der Traum von der 2. Bundesliga auch im nächsten Jahr anhält, haben sich die Bundesstädterinnen mit vier Spielerinnen und vier Wieder-Genesenen verstärkt. Vom FCJ Köln II kommen Annike Brück und Jil von der Stein rheinaufwärts. Die zweite Jil unter den Neuzugängen, Jil Molitor, wechselt mit Zweitliga-Erfahrung im Gepäck aus Leverkusen nach Bonn. Die vierte im Bunde, Lena Weingarten, steigt aus der zweite Mannschaften auf. Meike Liesner, Hannah Lamby und Klaudia Czyz sind nach Verletzungspausen ebenfalls wieder voll im Mannschaftstraining.

 

VC Allbau Essen – RC Sorpesee

"Pottperlen gegen Sorpegirls – was gibt’s Besseres?" Co-Trainer Linus Tepe vom RC Sorpesee kann sich keinen schöneren Saisonstart vorstellen. An der Seitenlinie treffen mit Marcel Werzinger in Essen und Julian Schallow bei Sorpesee zwei ehemalige Mitspieler aus der Zeit als aktive Volleyballer in der VBL aufeinander. Dementsprechend besonders könnte die Partie für beide Mannschaften werden.

Bei den Saisonzielen sind sich beide Trainer einig: "Wir möchten nach der langen Wettkampfpause schnell einen Rhythmus aufnehmen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben", fasst Werzinger zusammen. Das Motto „Gekommen, um zu bleiben" ist auch beim Ausbildungsverein aus Sorpesee beliebt. Am Ende heißt es für den Ruderclub aber auch "Bundesligaluft schnuppern" und "dem Nachwuchs eine Chance geben", so Co-Trainer Tepe.


Die Spielerinnen des RC Sorpesee bejubeln ihren Punktgewinn. Foto: Ralf Litera

SV Blau-Weiß Dingden – BSV Ostbevern

Auf die langen und geliebten Auswärtsfahrten nach Stralsund und Berlin muss Mittelblockerin Maike Rüdingloh vom BSV Ostbevern am ersten Spieltag noch verzichten. Für die Frauen aus dem Beverdorf geht es im "nur" 100 Kilometer entfernten Hamminkeln gegen den SV Blau-Weiß Dingden.

Maike Schmitz, die Dingdener Kapitänin schätzt die Partie als "besonders spannend ein, weil sich beide Teams recht ähnlich sind" und unklar ist, wo ihre Mannschaft spielerisch steht. Für Ostbeverns Mittelblockerin Luisa van Clewe ist dieses Match ein ganz besonderes, da "bei ihrer Zweitligapremiere gleich ein Gastspiel bei ihrem Heimatverein" ansteht, so BSV-Trainer Dominik Münch.

Ob die "stabile Abwehr" (Dingden) oder der "Teamgeist" (Ostbevern) als größte Stärke der Mannschaft am Ende den Ausschlag geben werden, bleibt abzuwarten. Ein ganz besonderer Tag wird der 12. September 2020 ganz sicher für Leonie Ottens werden. Die Zuspielerin aus Ostbevern könnte nämlich an ihrem 15. Geburtstag auch ihr erstes Spiel in der 2. Bundesliga absolvieren.

 
Punkt für den BSV Ostbevern! Foto: Dominik Overleoper

ETV Hamburg – Stralsunder Wildcats

Stralsunds Teammanager Steffen Täubrich erinnert sich noch an das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs in einem Punktspiel: "Das war 2008 - damals noch in der Regionalliga." Nun treffen sich beide Mannschaften im Nord-Duell unter Vorzeichen wieder, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die Stralsunder Wildcats reisen als Führender der Tabelle bei Saisonabbruch zum Aufsteiger Eimsbüttler TV Hamburg.

"Wir dürfen uns gleich zu Beginn mit der bisherigen Spitze der Liga messen und darauf haben wir so richtig Bock", freut sich Hamburgs Louisa Krams. Damit das den Hansestädterin gelingt, wurde neben einer Stand-Up-Paddling-Tour auf den Alsterkanälen auch ein Vorbereitungsturnier gegen den VfL Oythe und den SCU Emlichheim gespielt. Bei diesen Team-Aktionen wurde aus "alten und neuen Spielerinnen ein Team", sagt Julia Schneidler.

Die Stralsunder Wildcats wollen in diesem Spiel und der gesamten Saison "attraktiven Volleyball spielen und Eigenfehler reduzieren", so Teammanager Täubrich. Dabei soll am Ende eine Platzierung im oberen Tabellendrittel rausspringen.


Die Stralsunder Wildcats freuen sich über den Punkt. Foto: Martin Miseré

VCO Berlin – DSHS SnowTrex Köln

Für Max Filip sind Spiele gegen die Kölnerinnen "immer etwas Besonderes, da ich mit dieser Mannschaft meine ersten Erfahrungen in der 2. Bundesliga gemacht und die Meisterschaft gewonnen habe“. Grundsätzlich schätzt der Co-Trainer des VCO Berlin die Partie als "spannendes Duell" ein, da DSHS SnowTrex Köln über ein sehr erfahrenes Team verfügt, das in diesem Jahr einige neue Spielerinnen integrieren muss.

Als Saisonziel setzt Johanna Heidemann: "Im oberen Mittelfeld mitspielen". Damit der Plan aufgeht, "die Plätze eins bis fünf anzugreifen", fokussieren sich die Berlinerinnen auf ihre größte Stärke, den "Zusammenhalt der Mannschaft und unsere Fähigkeit, uns aus mental schwierigen Situationen zu befreien“, sagt Lara Darowski. Melanie Preußers Zielsetzung für DSHS SnowTrex Köln in der Saison 2020/21 bleibt immer auf die nächste Partie beschränkt, wenn die Kölnerinnen "von Spiel zu Spiel" schauen.

 

TSV 04 Bayer Leverkusen – Skurios Volleys Borken

"Gegen Leverkusen gab’s immer enge Spiele", erinnert sich Uli Seyer, Teammanager der Skurios Volley Borken, an die Partien der letzten Jahre. Gegen die Leverkusenerinnen wollen die "Skuriosen" ihrem Saisonziel "So viele Spiele wie möglich gewinnen und so wenig Spiele wie möglich verlieren" folgen, sagt Borkens Trainer Chang Cheng Liu.

Deutlich konkreter formuliert Leverkusens Trainer Tigin Yaglioglu die Ziele seiner Mannschaft. Die Bayer-Frauen streben für die Saison 2020/21 Platz eins, zwei oder drei für an. Ein Vorteil für den TSV sieht Yaglioglu daran, dass die 04er einen „gesunden Mix aus hungrigen, jungen Talenten und Führungspielerinnen haben und der Kader bis auf wenige Abgänge zusammengeblieben ist".

Auch die Skurios Volleys Borken sehen ihre Stärke beim Teamgefüge, da sich "schnell eine richtige Einheit im Team" gebildet hat so Trainer Chang Cheng Liu. Ins westliche Münsterland sind Felice Lyn Letthaus, Doreen Luther, Lara Spieß und Sophia Eggenhaus gewechselt.

 
Die Spielerinnen der Skurios Volleys punkten. Foto: Skurios Volleys Borken

SCU Emlichheim – VC Allbau Essen

Trotz des spielfreien Wochenendes am 12./13. September "brennen wir auf den Saisonstart gegen VC Allbau Essen", so Pascall Reiß, Trainer des SCU Emlichheim. Aufgrund der langen Wettkampfpause werden die "ersten Spiele einen besonderen Stellenwert einnehmen", sagt Marcel Werzinger, Trainer beim VC Allbau Essen.

Auch Emlichheims Teammanager Wilko Vennegeerts ist bereit für die neuen Saison. In der langen Pause vermisste er den "Zusammenhalt und die Gemeinschaft bei den Heimspielen" am meisten. Damit das Saisonziel (Wennegeerts: "Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte") erreicht werden kann, verpflichteten die Bentheimer die bulgarische Nationalspielerin Kristiana Petrova, McKenzie Kramer und Kira Hegge. Der VC Allbau Essen möchte mithilfe der Transfers von Lara Drölle (USC Münster II), Giulia Formaggioni (Solingen Volleys), Larissa Janssen (SG SV Werth / TuB Bocholt), Lena Bernhard (TV Hörde), Sina Bruder (Solingen Volleys) nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

 
Blockpunkt für den SCU Emlichheim. Foto: SCU Emlichheim

veröffentlicht am Freitag, 11. September 2020 um 17:48; erstellt von Kuhnt, Franziskus
letzte Änderung: 11.09.20 17:50
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