• Volleyball Bundesliga beschließt Strukturreform
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Volleyball Bundesliga stellt sich für die Zukunft neu auf. Mit großer Mehrheit wurde eine umfassende, zukunftsorientierte Strukturreform beschlossen.

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) stellt sich für die Zukunft neu auf. Mit großer Mehrheit hat eine außerordentliche Bundesligaversammlung am Samstag eine umfassende, zukunftsorientierte Strukturreform beschlossen. Die VBL wird ab Juli 2021 von einer dreiköpfigen hauptamtlichen Geschäftsführung geleitet. Die Stärkung der Arbeitskreise der einzelnen Ligen sowie die Einrichtung eines achtköpfigen Aufsichtsrats sind weitere Kernelemente der neuen Satzung.


    Strukturelle Neuaufstellung für die Zukunft bei der Volleyball Bundesliga (Foto: VBL)

    Die verabschiedete Strukturreform umfasst sowohl die Vereinigung aller Bundesligisten, der Volleyball Bundesliga e.V. (VBL), als auch die 100-prozentige Tochtergesellschaft Volleyball Bundesliga (VBL GmbH). Der Verein wurde bislang von einem elfköpfigen ehrenamtlichen Vorstand geführt. An seine Stelle tritt ein dreiköpfiger Vorstand, der personenidentisch mit der zukünftig ebenfalls mehrköpfigen Geschäftsführung der VBL GmbH sein soll.

    „Wir tragen damit den Entwicklungen der letzten Jahre Rechnung“, erläutert VBL-Präsident Michael Evers die Veränderungen. „Der Verein nimmt infolge der Aufgabenverlagerung in die VBL GmbH sowie zahlreicher gesetzlicher Änderungen nur noch Kernfunktionen wahr.“

    VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung, der zum 30. Juni 2021 in den Ruhestand gehen wird, ergänzt: „Die wesentlichen Aufgaben der Organisation, Entwicklung und Vermarktung der Bundesligen liegen bei der VBL GmbH. Wir wollen diese vielfältigen, stark differenzierten Anforderungen in der Zukunft mit einer mehrköpfigen Geschäftsführung bearbeiten.“

    Rüdiger Hein begleitet die Strukturreform als Vizepräsident Recht. „Nach der Gründung der VBL als eigenständige Ligaorganisation im Jahr 2006 können wir stolz auf eine stetige Weiterentwicklung unserer Clubs und des VBL-Centers in den letzten 15 Jahren sein“, sagt Hein. „Mit der Reform schaffen wir zeitgemäße Strukturen, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Es gibt eine klare Trennung zwischen der operativen und strategischen Ebene sowie schlanke und effiziente Entscheidungswege.“

    Mitglieder der VBL sind aktuell (Saison 2020/21) 77 Vereine in den 1. und 2. Bundesligen. Ihre Mitwirkung an der Gestaltung der Bundesligen wird zukünftig gestärkt. Neben der Bundesligaversammlung, die u.a. weiterhin für die Beschlussfassung der Satzung und des Lizenzstatuts sowie die politisch-strategische Ausrichtung der VBL zuständig ist, werden die unterjährigen Arbeitskreise der einzelnen Ligen zukünftig eine größere Kompetenz haben. Dazu gehört die Beratung von Angelegenheiten der jeweiligen Bundesliga, insbesondere Angelegenheiten, die die Durchführung des Spielbetriebs, die Lizenzierung, die Nachwuchsarbeit, die Rechteverwertung sowie die strategische Ausrichtung der jeweiligen Liga betreffen. Es gibt in der VBL für die 1. Bundesliga Frauen, 1. Bundesliga Männer, 2. Bundesliga Frauen, 2. Bundesliga Männer insgesamt vier Arbeitskreise.

    Die Bundesligaversammlung wählt zukünftig einen achtköpfigen Aufsichtsrat, der die Arbeit des Vereinsvorstands sowie der Geschäftsführung der VBL GmbH überwacht. Der Aufsichtsrat ist ebenfalls für die Bestellung und Abberufung von Vorstand und Geschäftsführung verantwortlich. Der Fokus liegt darüber hinaus auf der strategischen Arbeit und dem Ausbau des Netzwerks, um die VBL stärker mit anderen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren zu verbinden. Für die Besetzung des Aufsichtsrats hat die VBL eine Findungskommission eingesetzt.

    Umgesetzt wird die Strukturreform mit Beginn der neuen Saison 2021/22. Die Amtsperiode des amtierenden Vorstands endet mit der ordentlichen Bundesligaversammlung im Juni 2021, an dessen Ende auch der langjährige VBL-Geschäftsführer Jung in den Ruhestand geht.

    27.02.2021 14:59
  • #MissionMannheim: Live auf YouTube – die Show vor der Show
    Pokal | News
    Mit einer Pre-Game-Show auf dem YouTube Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes startet am Sonntag der lange Pokalfinaltag in Mannheim.

    Mit einer Pre-Game-Show auf dem YouTube Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) startet am Sonntag (28. Februar, 13:00 Uhr) der lange Pokalfinaltag in Mannheim. Moderator Daniel Höhr blickt mit seinen Experten*innen Melanie Gernert und Paul Becker sowie allen Fans auf die großen Finalspiele der Frauen und Männer.


    Fotos Fotos: Conny Kurth, SPORT1/Marc Tirl

    Der große Pokalfinaltag

    Damit können sich alle Fans am Sonntag bereits ab 13:00 Uhr auf die Finalspiele einstimmen: Melli, Paul und Daniel schauen mit den Fans auf die Finalpaarungen und liefern eine Stunde lang Insights aus der SAP Arena und den Teams.

    Ab 14:15 Uhr übernimmt SPORT1 im Free-TV das Ruder und startet die Übertragung mit dem Finale der Frauen zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und SC Potsdam.

    Ab 17:00 Uhr ermitteln die Männer zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den United Volleys Frankfurt ihren Champion. SPORT1 ist auch bei den Männern live im Free-TV dabei.

    25.02.2021 14:50
  • #MissionMannheim: „Emotionen sind essenziell“
    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale am Sonntag in Mannheim haben wir die Stimmen der Finalisten bei den Männern gesammelt.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Männer-Teams gibt es hier.


    Zwei Debütanten im DVV-Pokalfinale: Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt (Foto: Corinna Seibert)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Männer-Teams starten am Abend

    Nach dem Finale der Frauen geht es 17:00 Uhr mit dem Männer-Finale weiter. Auch hier ist SPORT1 live im Free-TV dabei.

    Netzhoppers Coach Christophe Achten über…

    …die Bedeutung des Finaleinzugs für den Verein: „Die Fans der Netzhoppers sind sehr stolz und freuen sich auf das Finale. Auch für den Verein ist es eine überraschende Wendung in dieser Saison und ein sehr positives Ereignis in einem schwierigen Jahr wie diesem. Wir freuen uns sehr auf das Finale.“

    …die Saisonduelle gegen Frankfurt: „Wir haben zweimal gegen Frankfurt gewonnen, aber im Pokalfinale starten beide Teams bei null. Frankfurt ist für mich die größere Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern. Ich sehe den 60:40-Vorteil für Frankfurt. Mental sind die beiden gewonnenen Liga-Duelle natürlich gut, aber am Sonntag fangen wir neu an.“

    …die Schlüssel zum Sieg: „Am Sonntag wird es für uns wichtig, dass wir unser eigenes Niveau abrufen können, auch in dieser großen Halle, in einem Finalspiel. Frankfurt hat meines Erachtens den besten Libero der Liga, ich bin ein großer Fan von ihm. Auch Jochen Schöps und Daniel Malescha sind sehr erfahrene Pokalspieler, darin sehe ich die Stärke der Frankfurter. Sicherlich haben beide Mannschaften aktuell Verletzungssorgen und damit einzelne Schwächen. Die Teams liegen vom Niveau sehr eng beieinander. Am Ende wird der gewinnen, der die besseren Nerven hat.

    …die fehlenden Zuschauer in der SAP Arena: „Ohne Zuschauer zu spielen wird, denke ich, kein Problem für das Team. Daran sind wir in dieser Saison gewöhnt. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil für meine junge Mannschaft und der geringeren Pokalfinal-Erfahrung. Auf jeden Fall müssen wir die Stimmung in der Halle selber machen, um unseren Energielevel hochzuhalten. Das Pokalfinale ist auch für mich als Headcoach der größte sportliche Erfolg. Da reicht nur die Pokalfinalteilnahme in Belgien heran.“

    Frankfurts Coach Juan Manuel Serramalera über…

    …den Weg ins Finale: „Der Pokalsieg gehört zu den großen Saisonzielen und ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir in dieser Saison im Finale stehen. Wir hatten in dieser Saison bisher nicht immer die Stabilität, viele Wechsel und Verletzungen während der Spielzeit. Dadurch mussten wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen. Es war keine einfache Saison mit der Pandemie und unserem vergleichsweisen kleinen Team. Im Pokal hatten wir sehr gute Spiele gegen Bühl (Viertelfinale) und Friedrichshafen (Halbfinale). Deshalb, denke ich, sind wir, wie die Netzhoppers, auch verdient im Finale.“

    …das Finale gegen die Netzhoppers: „Das wird wieder eine große Herausforderung, aber wir werden alles geben. In den Liga-Duellen gegen Bestensee haben wir etwas geschwächelt. Vielleicht ist das ihr Vorteil, dass sie gewonnen haben, aber am Sonntag versuchen wir es wieder. Pokal-Endspiele sind immer besonders, du musst auf den Punkt performen und Emotionen sind essenziell. Es ist ein anderer Druck als in Ligaspielen, da hilft Erfahrung immer.“

    …über seine Arbeit mit Jochen Schöps: „Ich habe mit Jochen drei Jahre im Nationalteam zusammengearbeitet. Er ist ein überragender Spieler und Teamkollege. Jetzt bringt er sehr viel Erfahrung in mein Team, großen Kampfgeist und ist ein großes Vorbild. Es hilft uns extrem, dass er zum Team gehört.“

    Netzhoppers Mittelblocker Yannick Goralik über…

    …den Kampfgeist des Teams: In dieser Saison haben wir großartige Teamleistungen abrufen können. Immer, wenn es darauf ankam, konnten wir zurückschlagen. Diese Spiele prägen und als Team und machen uns stärker. So etwas saugt man auf und vergisst es nicht mehr so schnell als Team. Es macht uns stärker.“

    …den Weg ins Finale, auf dem man alle Gegner mit 3:2-Siegen ausschaltete: „Anfang der Pokalsaison haben wir uns gedacht, dass wir den Fans etwas liefern müssen, wenn die schon nicht in die Hallen kommen können. Unsere Pokalstrategie dieses Jahr war: Wir wiegen den Gegner in den K.o.-Duellen in Sicherheit, liegen 0:2 hinten und kommen dann 3:2 zurück – beste Unterhaltung für die Zuschauer (lacht). Aber wie schon gesagt: In den entscheidenden Momenten waren wir als Team da.“

    …das Duell am Sonntag: „Im Hinblick auf das Finale steigt jetzt natürlich der Puls und man muss sich extrem fokussieren. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. K.o.-Spiele, die Auslosungen, der mögliche Heimvorteil, die verschiedensten Konstellationen, es kann so viel passieren. Und dann stehen eben auch mal Frankfurt und die Netzhoppers im Finale.“

    Frankfurts Diagonalangreifer und ehemaliger Nationalspieler Jochen Schöps über…

    …seine Rückkehr auf die Finalbühne nach 14 Jahren: „Es ist sehr schön, dass ich den Moment eines Pokalfinals noch einmal erleben darf. Dies ist ein besonderer Moment – für alle Spieler und einen Verein. Pokalspiele sind speziell.“

    …die Unterschiede am Sonntag: „Pokalspiele sind immer Momentaufnahmen. Eine Momentaufnahme des Teams, was es an diesem Tag leisten kann. Es kann alles passieren. Es gibt keinen Favoriten. Derjenige, der sein Potenzial in diesem einen Spiel besser abrufen kann, der gewinnt.“

    …das Besondere am aktuellen Team, das zum ersten Mal in der Frankfurter Vereinsgeschichte ein Pokalfinale erreicht hat: „Unser Team ist sehr lernwillig und -fähig. Wir hatten auch Pech in dieser Saison, mussten uns immer wieder an neue Situationen anpassen und das Beste daraus machen. Dazu gehört auch ein bisschen Glück, ein bisschen Können und der Wille.“

    …seine Erfahrungen und wie er dem Team damit helfen kann: „Als Ruhepol auf dem Feld und zuvor im Training. Das Pokalfinale wird etwas sehr Besonderes sein, auch ohne die Zuschauer in der Halle. Vielleicht kann ich der Mannschaft helfen, mit dem Druck umzugehen, den Spaß am Spiel zu erhalten und das, was wir tagtäglich trainieren umzusetzen. Wir müssen an dem, was wir können, auch in Drucksituationen festhalten. Wenn ich selbst dann noch halbwegs mein Spiel abrufe, wäre das natürlich gut (lacht).“

    23.02.2021 15:50
  • #MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"
    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale haben wir uns bei den beiden Finalisten der Frauen umgehört.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Frauen-Teams gibt es hier.


    Ein Duell auf Augenhöhe: SC Potsdam gegen SSC Palmberg Schwerin im DVV-Pokalfinale (Foto: Michael Dittmer)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Frauen-Teams beginnen

    Den Startschuss am Sonntag geben die Frauen, die ab 14:15 Uhr um den Titel spielen. SPORT1 überträgt live im Free-TV.

    Schwerins Coach Felix Koslowski über…

    …den Sieg vor zwei Jahren: „2019 war der erste Pokalsieg für Schwerin in Mannheim und für mich der erste Pokaltitel. Als Verein hat uns das viel Lust auf mehr gemacht. Der Pokal ist einer der zwei wichtigsten Titel, die man in Deutschland gewinnen kann. Das Pokalfinale, mit allem was normalerweise und in den letzten Jahren dazugehört, ist das Volleyball Highlight-Event des Jahres. Der Reiz dort zu spielen, ist für alle extrem groß.“

    …die engen Duelle gegen Potsdam: „Das Finale gegen Potsdam wird sehr, sehr spannend. In den vergangenen vier Liga-Duellen ging es immer über fünf Sätze. Der Sieg im letzten Duell gegen Potsdam gibt uns natürlich ein gutes Gefühl, trotzdem werden sich beide Mannschaften in Mannheim auf Augenhöhe begegnen. Da brauchen wir auch das Glück auf unserer Seite.“

    …das Trainer-Duell an der Seitenlinie: „Guillermo Naranjo Hernández ist einer der besten Trainer, den wir in der Liga haben und ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Ich freue mich auch auf diese Rivalität an der Seitenlinie. Am Sonntag wird es darum gehen, wer seine Nerven besser im Griff hat, wenn Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen."

    Potsdams Coach Guillermo Naranjo Hernández über…

    …seine Erwartungen im Finale: „Die Spiele gegen Schwerin sind immer schwere Begegnungen. Sie sind ein großartiges Team, da müssen wir unser bestes Spiel machen. Sie haben eine großartige Offensive und sind auf allen Positionen gut besetzt. Wir müssen sicher sehr gut aufschlagen, um sie weg vom Netz zu halten, ein stabiles Side-Out spielen und in der Block-Abwehr gut arbeiten, dann ist alles möglich."

    …die Bedeutung von Finalspielen: "Pokal-Endspiele sind Thriller, es kann alles passieren, alles ist möglich. Kleinste Änderungen oder Einflüsse ändern das Spiel. Wir wissen aber, was wir können. Wenn wir das auf das Feld bringen, wird es wieder ein spannendes Spiel gegen Schwerin.“

    …die Bedeutung des Titels für Potsdam: „Für den Verein wäre es großartig, diesen Titel zu gewinnen. Einfach für alle, die hier einen großartigen Job machen rund um das Team. Und natürlich für die Fans. Die Leute hier verdienen den Titel. Man war oft nah dran und ich bin stolz, dass ich hier die Möglichkeit habe, mit meiner Mannschaft um den Sieg zu spielen.“

    Schwerins Libera Anna Pogany über…

    …ihre Erfahrungen mit insgesamt drei Finalteilnahmen: „Alle Pokal-Endspiele, die ich bereits bestreiten durfte, werde ich nie vergessen. Gerade meinen ersten Titel mit Vilsbiburg 2014. Das sind ganz besondere Spiele. Ich denke nicht, dass ich einen Vorteil durch die Pokalfinal-Erfahrung habe, da in diesem Jahr alles anders ist und wir auch viele neue Spielerinnen im Team haben, die das nicht kennen.“

    …die starken Ergebnisse der letzten Wochen mit sechs Siegen aus sieben Spielen: „In den letzten Spielen habe ich nur von Spiel zu Spiel geschaut, jedes Spiel positiv anzugehen war wichtig. Dementsprechend realisiert man dann gar nicht, dass man eine Erfolgs-Serie hinter sich hat. Wir sind aktuell sehr froh, nach dem schwierigen Januar, wieder zu unserer Form zurückgefunden zu haben. Speziell dann, wenn es jetzt um die Titel geht. Am Sonntag werden wir eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um gegen Potsdam zu gewinnen. Emotionen werden wichtig sein. Das macht unseren Sport aus, das brauchen wir, um Top-Leistungen abzurufen.“

    Potsdams Kapitänin Antonia Stautz über…

    …den Stand ihrer Verletzung: „Mir geht es soweit wieder gut. Ich werde diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und muss schauen, was passiert. Ich hoffe sehr, dass mein Körper mitmacht. Dann stehen die Chancen gut, dass ich am Sonntag das Team auf dem Feld unterstützen kann.“

    …den ersten Potsdamer Finaleinzug: „Der Pokalfinaleinzug hat den Verein natürlich beeinflusst, nicht nur das mediale Interesse steigt, auch die Aufregung im Team.“

    …Erfahrungen von der Beach-DM und wie sie diese beim Pokalfinale nutzen könnte: „Ich habe in Timmendorfer Strand bei den Meisterschaften in einem großen Stadion gespielt. Als Erfahrung kann ich daraus mitnehmen, dass ich Aufregung nicht ausblenden kann, dass aber auch nicht muss. Weil ich weiß, dass mit den ersten Ballwechseln die Nervosität sinkt und in Konzentration umschlägt. Man sollte diese positive Aufregung nicht versuchen zu verhindern, sie kann helfen, um sich zu konzentrieren. Das versuche ich mit dem Team auch in Mannheim positiv zu nutzen.“

    22.02.2021 17:35

Spiele

Freitag, 26. Februar 2021

18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
2:3
Aachen Ladies in Black Aachen
2:3

Mittwoch, 3. März 2021

19:30
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-

Highlights aus der 1. Bundesliga

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Spielpläne für die Saison 2020/21 veröffentlicht

VBL | Pressemitteilungen

Am 3. Oktober startet die 1. Bundesliga der Frauen in die Saison 2020/21. Die Spielzeit der Männer beginnt zwei Wochen darauf – am 17. Oktober. In der 2. Bundesliga wird der Spielbetrieb bei Frauen und Männern bereits ab dem 12. September aufgenommen.


Saisonstart im Herbst: Dann hoffentlich auch mit Fans in den Hallen. (Foto: Conny Kurth)

Mit dem Prestigeduell zwischen dem SC Potsdam und DVV-Pokalsieger Dresdner SC läutet die Volleyball Bundesliga der Frauen am Samstag, den 3. Oktober, die Saison 2020/21 ein. Zudem trifft Allianz MTV Stuttgart, Meister 2019, auf die Roten Raben Vilsbiburg und der SSC Palmberg Schwerin, Tabellenführer beim Saisonabbruch 2019/20, reist zum VfB Suhl Lotto Thüringen.

Bei den Männern kommt es zum Saisonstart am Samstag, den 17. Oktober, zu einer Neuauflage des DVV-Pokalfinals 2020, wenn die SWD powervolleys Düren bei Serienmeister Berlin Recycling Volleys zu Gast sind. Liga-Rückkehrer TSV Unterhaching beginnt die Comeback-Saison mit einem Auswärtsspiel bei den Volleyball Bisons Bühl und Rekordmeister VfB Friedrichshafen empfängt die Netzhoppers KW-Bestensee.

Auch in der Saison 2020/21 laufen 51 Spiele live im Free-TV bei Sport1 – die Festlegung der Sendetermine steht noch aus. Alle weiteren Partien der 1. Bundesliga sowie ausgewählte Matches aus der 2. Bundesliga sind im Livestream bei sporttotal.tv zu sehen.

Zweitligisten schon im September gefordert

Am 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord Frauen kommt es am Samstag, den 12. September, direkt zu einem Spitzenspiel. Der BBSC Berlin trifft auf DSHS SnowTrex Köln – und damit der Zweitplatzierte der Abbruchsaison auf die Nummer drei dieses Rankings. Die Stralsunder Wildcats, Tabellenführer am Ende der Spielzeit 19/20, gastieren in ihrem ersten Spiel 2020/21 bei Aufsteiger ETV Hamburg.

Auch in der 2. Liga Süd Männer geht es bereits am 12. September wieder los. Den Auftakt machen unter anderem die Partie von Aufsteiger TV Bliesen gegen die Blue Volleys Gotha sowie das Spiel des Vorjahreszweiten SV Schwaig gegen den zweiten Aufsteiger, den TSV Mühldorf.

Eine Woche später, am 19. September, steigen dann auch die 2. Bundesliga Süd Frauen und die 2. Bundesliga Nord Männer wieder ins Spielgeschehen ein. Bei den Frauen trifft im Spiel des VV Grimma gegen den SV Lohhof der Tabellenerste der Abbruchsaison auf den Fünften des Klassements, außerdem kommt es zum Kräftemessen der beiden zweiten Mannschaften von Allianz MTV Stuttgart und den Roten Raben Vilsbiburg. Bei den Männern empfängt der Vorjahresprimus SV Lindow-Gransee den VC Bitterfeld-Wolfen, Aufsteiger PSV Neustrelitz reist zu TuB Bocholt.

Für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs erarbeitet die Volleyball Bundesliga derzeit ein Hygienekonzept, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die zu diesem Zeitpunkt geltenden Maßnahmen zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler sowie der Fans und aller Beteiligten bestmöglich umzusetzen. Die Volleyball Bundesliga behält sich vor, auf derzeit nicht vorhersehbare Einschränkungen mit kurzfristigen Änderungen im Spielplan zu reagieren.

Die Spielpläne der Saison 2020/21 finden Sie auf der Homepage der Volleyball Bundesliga:

Spielplan 1. Bundesliga Frauen

Spielplan 1. Bundesliga Männer

Spielplan 2. Bundesliga Nord Frauen

Spielplan 2. Bundesliga Süd Frauen

Spielplan 2. Bundesliga Nord Männer

Spielplan 2. Bundesliga Süd Männer

veröffentlicht am Freitag, 3. Juli 2020 um 11:47; erstellt von Kunze, Fabian

Volleyball Bundesliga live bei Sport1 Volleyball live und on Demand auf sporttotal.tv