• Sportliche Bühne für die Stars von morgen: VBL unterstützt Deutsche Meisterschaften der Jugend

    Sportliche Bühne für die Stars von morgen: VBL unterstützt Deutsche Meisterschaften der Jugend

    Einmal im Jahr kommen die jeweils 16 besten Nachwuchsmannschaften einer Altersgruppe zusammen, um den Deutschen Meister zu ermitteln. Coronabedingt mussten die Meisterschaften in den vergangenen zwei Jahre ausfallen. Umso größer ist die Freude der jungen Athlet:innen, dass sie erstmals seit 2019 ihre Fähigkeiten wieder auf nationaler Ebene präsentieren können. Damit die Stars von morgen ein rundum gelungenes Volleyball-Highlight erleben, unterstützt die Volleyball Bundesliga (VBL) die Durchführung der Deutschen Meisterschaften der Jugend.

    Für die Nachwuchsvolleyballer:innen gibt es keine eigene nationale Liga, deswegen findet die Veranstaltung in Turnierform an einem Wochenende statt. Die Qualifikation erfolgt über die Regionalmeisterschaften. Damit möglichst viele Volleyballbegeisterte erleben, wie endlich wieder Jugendvolleyball auf höchstem Niveau gespielt wird, werden alle Meisterschaften erstmals online gestreamt. Für das technische Equipment ist dank der VBL gesorgt. An den Bundesligastandorten kommen bereits bestehende Streamingsysteme des langjährigen VBL-Partners GIP Media GmbH zum Einsatz. An Austragungsorten, wo diese fehlen, finanziert die VBL das Equipment aus dem Projekthaushalt Nachwuchs.


    Antonia Stautz, Bundesligaspielerin von Schwarz-Weiß Erfurt, bei der Siegerehrung der Deutschen Meisterschaften der U20 weiblich beim SV Energie Cottbus. (Foto: Helmut Keiling)

    Sechs der acht Meisterschaften können auf der Plattform des VBL-Medienpartners Sportdeutschland.TV verfolgt werden. Auch weitere VBL-Partner haben ihre Unterstützung zugesagt. So bekommen alle Teilnehmer:innen Goodie Bags deren Inhalte von Mikasa, Craft und SPORT1 gesponsort werden. Übergeben werden diese bei den Siegerehrungen von aktuellen Bundesligaprofis – auf diese Weise kommen die Nachwuchsspieler:innen ihren Idolen ganz nah.

    Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der VBL: „Die jungen Volleyballerinnen und Volleyballer fiebern das ganze Jahr auf dieses Highlight hin. Wir freuen uns, dass die Meisterschaften dieses Jahr wieder stattfinden können und wollen einen kleinen Teil dazu beitragen. Und wer weiß, wenn die Talente weiterhin fleißig trainieren, sehen wir einige von ihnen hoffentlich in ein paar Jahren bei uns in der VBL wieder.“

    Alle Termine und Streams im Überblick

    13.05.2022 15:23
  • Deutscher Meister 2022: Stuttgart gewinnt zweiten Meistertitel nach 2019

    Deutscher Meister 2022: Stuttgart gewinnt zweiten Meistertitel nach 2019

    Allianz MTV Stuttgart ist Deutscher Meister 2022. Dem Team von Chefcoach Tore Aleksandersen gelang mit einem klaren 3:0-Erfolg (25:14, 25:20, 25:23) gegen den SC Potsdam im fünften Match der „Best-of-Five“-Finalserie der alles entscheidende dritte Sieg. Es war der erste Heimsieg in der Finalserie, zuvor hatte immer die Auswärtsmannschaft gewonnen. Damit sicherten sich die Stuttgarterinnen das zweite Mal nach 2019 die Deutsche Meisterschaft.

    Im vierten Spiel der Finalserie standen die Stuttgarter Titelträume bereits kurz vor dem Aus, doch die Stuttgarterinnen wehrten im Tiebreak zwei Matchbälle ab und erzwangen mit dem Sieg die fünfte Partie der Playoff-Finalserie. 

    Vor 2.251 Fans in der ausverkauften SCHARRena zeigten sich die Stuttgarterinnen von Beginn an sehr souverän. Dank einer starken Leistung in Annahme und Angriff entschieden sie die Sätze eins und zwei deutlich für sich. Im dritten Satz kamen die Potsdamerinnen besser ins Spiel und lagen lange mit vier Punkten in Führung. Erst beim 15:15 gelang dem Team um Kapitänin Krystal Rivers das erste Mal der Ausgleich. Anschließend übernahm die Stuttgarter Mannschaft die Führung und ließ sich diese nicht mehr aus der Hand nehmen. Rivers verwandelte schließlich den Matchball zum 25:23.


    Allianz MTV Stuttgart ist Deutscher Meister 2022.
    (Foto: Jens Körner / www.bildermacher-sport.de)

    „Es fühlt sich unglaublich an. Potsdam ist ein sehr gutes Team, das uns alles abverlangt hat. Nachdem wir auswärts fünf Sätze gespielt haben, mussten wir uns so schnell wie möglich für dieses Alles-oder-Nichts-Spiel zusammenreißen“, sagte Stuttgarts Außenangreiferin Simon Lee nach dem Sieg dem Fernsehsender SPORT 1.

    Für die Mannschaft aus Baden-Württemberg ist es der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison, in der sie neben der Meisterschaft den DVV-Pokal gewonnen hat und somit das erste Double der Vereinsgeschichte perfekt machen konnte. Dementsprechend positiv fiel das Fazit von Kim Oszvald-Renkema, Sportdirektorin Allianz MTV Stuttgart, im Gespräch mit dem SWR aus: „Das Double wird sehr selten in Deutschland geholt, darüber können wir richtig stolz sein. Zudem waren wir noch im CEV Cup-Finale. Eine bessere Saison ist unmöglich – heute stellt die Krönung dar.“

    Bei Potsdams Kapitänin Laura Emonts überwog trotz der Enttäuschung der „Stolz auf die Mannschaft und eine herausragende Saison“, in welcher der SC Potsdam das erste Mal die Vizemeisterschaft erringen konnte.

    12.05.2022 18:59
  • Volleyball Bundesliga: 78 Teams beantragen Lizenz für die Saison 2022/23

    Volleyball Bundesliga: 78 Teams beantragen Lizenz für die Saison 2022/23

    Die aktuelle Saison befindet sich auf der Zielgeraden und bereits jetzt beginnt die Planung für die kommende Spielzeit. 78 Vereine haben fristgerecht zum 2. Mai einen Lizenzantrag gestellt. Für die Erstliga-Saison 2022/23 haben zwölf Frauen- und zehn Männerteams die Lizenzanträge eingereicht. In der zweithöchsten Spielklasse möchten insgesamt 56 Vereine starten.

    In der Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer haben alle Mannschaften, die in der aktuellen Spielzeit 2021/22 im Volleyball-Oberhaus aktiv waren, auch für die kommende Saison gemeldet – hinzu kommt in der 1. Bundesliga Männer der VCO Berlin mit einem Sonderspielrecht.


    78 Teams haben einen Lizenzantrag für die Saison 2022/23 gestellt.
    (Foto: Sebastian Wells)

    Die 2. Volleyball Bundesliga ruft bei den Teams ein sehr großes Interesse hervor: 27 Frauen- und 29 Männerteams haben sich für eine Lizenz für die kommende Saison beworben. Dabei erfreut sich vor allem die 2. Bundesliga Männer Süd größter Beliebtheit – 17 Teams haben hier einen Lizenzantrag gestellt. Pro Staffel sind 12 Startplätze zu vergeben. Hinzu kommen die Sonderspielrechte.

    In der 2. Liga Nord der Frauen sind der Schweriner SC II und der BSV Ostbevern neu dabei. Außerdem startet der VCO Berlin abermals mit einem Sonderspielrecht.

    In der 2. Bundesliga Süd der Frauen spielen zukünftig der SV Karlsruhe Beiertheim und der TSV Unterhaching um die Meisterschaft mit. Das Bundesstützpunktteam vom VCO Dresden wird wieder mit einem Sonderspielrecht aufschlagen. Die Entscheidung, welches Team neben den proWIN Volleys TV Holz absteigt, fällt zwischen Allianz MTV Stuttgart II und TV Waldgirmes am 14. Mai.

    Im Norden sind der ETV Hamburg und der TSC Volleys Münster in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga der Männer dabei. Da der Moerser SC und der TV Baden keinen Lizenzantrag gestellt haben, konnte zudem den Anträgen von TSGL Schöneiche und VV Humann Essen stattgegeben werden.

    Im Süden gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn der TV Rottenburg und der ASV Dachau steigen auf und kehren somit in die Bundesliga zurück. Die Nachwuchsspieler der VYS Friedrichshafen starten in der Saison 2022/23 erneut mittels Sonderspielrecht. Die Anträge der L.E. Volleys, von MTV Ludwigsburg, TSV Grafing und VC Eltmann konnten nicht berücksichtigt werden.

    „Die Vereine haben coronabedingt erneut eine sehr herausfordernde Saison hinter sich. Dass wir dennoch, mit Ausnahme der 1. Bundesliga Männer, mit vollen Staffeln starten können, stimmt uns zuversichtlich im Hinblick auf die Saison 2022/23. Insbesondere das große Interesse aus den dritten Ligen freut uns sehr“, so Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der VBL.

    Die Staffelzusammensetzung steht unter dem Vorbehalt, dass alle Vereine auch die nächste Lizenzierungshürde nehmen. Clubs der 1. Bundesliga müssen ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zum 15. Mai 2022 nachweisen, Zweitligisten zum 02. Juni 2022.

    Mitte September wird die Saison in der 2. Bundesliga beginnen. Der Start in die Spielzeit der 1. Bundesliga Männer ist für Anfang Oktober geplant. Die Saison der 1. Bundesliga Frauen fängt voraussichtlich Ende Oktober an.

    Die Lizenzanträge im Überblick

    1. Bundesliga Frauen: Allianz MTV Stuttgart, Dresdner SC, Ladies in Black Aachen, NawaRo Straubing, Rote Raben Vilsbiburg, SC Potsdam, Schwarz-Weiß Erfurt, SSC Palmberg Schwerin, USC Münster, VC Neuwied 77, VC Wiesbaden, VfB Suhl LOTTO Thüringen

    1. Bundesliga Männer: BERLIN RECYCLING Volleys, Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee, Helios GRIZZLYS Giesen, SVG Lüneburg, SWD powervolleys Düren, TSV Unterhaching, United Volleys Frankfurt, VfB Friedrichshafen, WWK Volleys Herrsching, VCO Berlin (Sonderspielrecht)

    2. Bundesliga Frauen Nord: BBSC Berlin, BSV Ostbevern (Aufsteiger DL West), DSHS SnowTrex Köln, ETV Hamburg, Schweriner SC II (Aufsteiger DL Nord), SCU Emlichheim, Skurios Volleys Borken, Stralsunder Wildcats, SV Blau-Weiß Dingden, TSV Bayer 04 Leverkusen, VC Allbau Essen, VfL Oythe, VCO Berlin (Sonderspielrecht)

    2. Bundesliga Frauen Süd:  Rote Raben Vilsbiburg II, SSC Freisen, SV Karlsruhe Beiertheim (Aufsteiger DL Süd), SV Lohhof, TG Bad Soden, TSV Unterhaching (Aufsteiger DL Ost), TV Altdorf, TV Dingolfing, TV Planegg-Krailling, VC Wiesbaden II, Vorwärts Sachsen Volleys Grimma, VCO Dresden (Sonderspielrecht)
    abhängig von sportlicher Qualifikation: Allianz MTV Stuttgart II, TV Waldgirmes

    2. Bundesliga Männer Nord: ETV Hamburg (Aufsteiger DL Nord), FC Schüttorf 09, Kieler TV, PSV Neustrelitz, SV Lindow-Gransee, SV Warnemünde, TSC Volleys Münster (Aufsteiger DL West), TuB Bocholt, TuS Mondorf, VC Bitterfeld-Wolfen, TSGL Schöneiche (Nachrücker DL Nord), VV Humann Essen (Absteiger mit Antrag auf freien Platz)

    2. Bundesliga Männer Süd: ASV Dachau (Aufsteiger DL Ost), BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, Blue Volleys Gotha, Dentalservice Gust VC Dresden, FT 1844 Freiburg, GSVE Delitzsch, SV Schwaig, TSV Mimmenhausen, TSV Mühldorf, TV/DJK Hammelburg, TV Rottenburg (Aufsteiger DL Süd), TuS Kriftel, VYS Friedrichshafen (Sonderspielrecht)
    nicht berücksichtigte Anträge: L.E. Volleys, MTV Ludwigsburg, TSV Grafing, VC Eltmann

    03.05.2022 15:06
  • 1. Bundesliga Männer ab 23/24 auf neuer Sport-Streaming-Plattform von Christian Seifert & Axel Springer

    1. Bundesliga Männer ab 23/24 auf neuer Sport-Streaming-Plattform von Christian Seifert & Axel Springer

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) der Männer baut ihre interaktive Medienstrategie aus und setzt ab der Saison 2023/24 auf die neue Streaming-Plattform von S NATION MEDIA. Im gleichen Zug wird die erfolgreiche Partnerschaft mit dem Düsseldorfer Start-up SPONTENT über die Saison 2021/22 hinaus fortgesetzt.

    „Die Männer-Erstligisten haben sich im vergangenen Jahr entschieden, bei der Vermarktung voll auf Storytelling, Community Building und direkte Interaktion mit den Fans zu setzen. Präsentiert wird das Medienerlebnis Männer Volleyball Bundesliga seitdem unter dem Namen BOUNCE HOUSE“, erklärt VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler. Die Strategie sei aufgegangen, vor allem dank der engen Zusammenarbeit mit SPONTENT – entscheidend für die Vielzahl an zusätzlichem redaktionellem Content. „Diese Kooperation wollten wir im Interesse unserer Zuschauer:innen unbedingt fortsetzen. Der neue Vertrag mit S NATION MEDIA macht das auf einer gemeinsamen und gesicherten Basis möglich“, freut sich Sattler. Die knapp vier Millionen Views, die in der Saison 2021/22 erzielt wurden und die bisherigen Reichweiten im Stream mehr als verzehnfacht haben, sollen dementsprechend nur der Anfang sein.

    Neues mediales Zuhause für Profisport

    „Dass S NATION MEDIA unseren Weg als ‚First Mover‘ honoriert, bestärkt uns“, so Sattler. Hinter S NATION MEDIA stehen als Gründer und Gesellschafter Christian Seifert, ehemaliger Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), sowie die Axel Springer SE. Ziel des neuen Unternehmens ist es, den Profisportarten abseits des Fußballs ein attraktives neues mediales Zuhause zu geben. Weitere prominente Profiligen sollen bis zum Start folgen.

    „Die VBL hat zusammen mit SPONTENT auf Innovation gesetzt und die Liga bereits signifikant weiterentwickelt. Das hat uns überzeugt, mit der VBL zusammenarbeiten zu wollen und gemeinsam die nächste Wachstumsphase anzugehen“, sagt Christian Seifert, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von S Nation Media.

    Alexander Walkenhorst, Gründer und Geschäftsführer von SPONTENT: „Für mich ist das der logische nächste Schritt. Durch die Neuausrichtung im vergangenen Jahr und mit der vollen Power, die wir alle zusammen dort reingegeben haben, haben wir uns das Privileg erarbeitet, bei dieser Riesenchance für den Schwellensport von Anfang an dabei zu sein.“

    SPONTENT wird die Volleyball Bundesliga der Männer in der kommenden Saison weiterhin auf dem eigenen Twitch-Kanal produzieren und präsentieren. Neben der Volleyball Bundesliga der Männer wird in der kommenden Saison ebenso die Tischtennis Bundesliga auf SPONTENT zu sehen sein. In der darauffolgenden Saison erfolgt für beide Sportarten der Wechsel auf die derzeit im Aufbau befindliche neue Plattform. Für die Volleyball Bundesliga der Männer soll das erhalten bleiben und weiterentwickelt werden, was die Marke BOUNCE HOUSE bereits heute ausmacht. Dies allerdings auf einer ungleich größeren und stärkeren Basis mit Axel Springer und weiteren Partnern im Rücken, mit einem attraktiven und einfachen Abonnement-Modell in Anlehnung an führende internationale Streaming-Plattformen.


    Die Volleyball Bundesliga der Männer baut ihre interaktive Medienstrategie aus und setzt ab der Saison 2023/24 auf die neue Streaming-Plattform von S NATION MEDIA. (Foto: Maximilian Franz)

    BOUNCE HOUSE-Erlebnis weiter steigern

    Der Vertrag mit S NATION MEDIA umfasst die Spielzeiten 2023/24 bis 2025/26. Die Clubs der Volleyball Bundesliga der Männer steuern dazu neben hochklassigem Sport und spannenden Hintergrundgeschichten ihre vor Ort aufgebaute Produktionsqualität bei. Dazu zählen neben dem optimierten Mehr-Kamera-Setup auch Kompetenz und Unterhaltungswert der eigenen Kommentatoren-Teams. Genauso soll das BOUNCE HOUSE-Erlebnis in den sozialen Medien nachhaltig gesteigert werden.

    02.05.2022 12:07
  • Berlin gewinnt Meistertitel nach historischem Comeback in der Finalserie

    Berlin gewinnt Meistertitel nach historischem Comeback in der Finalserie

    Die BERLIN RECYCLING Volleys sind Deutscher Meister 2022. Das Team von Chefcoach Cedric Enard gewann im fünften und entscheidenden Finalspiel der „Best-of-Five“-Serie mit 3:1 (25:20, 19:25, 25:23, 25:22) gegen den Dauerrivalen und aktuellen DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen. Damit schaffte der Titelverteidiger in der Finalserie ein historisches Comeback: Bislang war es noch nie einer Mannschaft gelungen, einen 0:2-Finalrückstand zu drehen.

    8.553 Fans sahen in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle ein Match auf Augenhöhe mit langen, packenden Ballwechseln, fabelhaften Angriffen und spektakulären Rettungsaktionen. Im ersten Satz lagen die Berliner zunächst zurück. Doch mit lautstarker Unterstützung der Fans und einem starken Endspurt gelang es ihnen, den Satz zu drehen. In Satz zwei erkämpfte sich der Pokalsieger aus Friedrichshafen dank einer Aufschlagserie von Dejan Vinčić die Führung und gab diese bis zum Satzende nicht mehr aus der Hand. Im dritten Satz erlebten die Zuschauer:innen einen wahren Schlagabtausch, bei dem sich keines der beiden Teams merklich absetzen konnte. Doch am Ende verwandelte Berlins Timothée Carle den Satzball zum 25:23. In Satz vier wechselte die Führung hin und her. Die Hauptstädter zogen früh mit drei Punkten davon (6:3). Doch das Team von VfB-Coach Mark Lebedew gab nicht auf und erkämpfte sich beim Stand von 7:11 eine 4-Punkteführung. Aber die Berliner ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und erarbeiteten sich bei 16:14 erneut die Führung. Diese ließen sie sich anschließend nicht mehr nehmen. Timothée Carle, MVP des Spiels, verwandelte den zweiten Matchball zur Meisterschaft. Hierdurch sicherte sich der Hauptstadtclub die sechste Meisterschaft in Folge und den zwölften Meistertitel insgesamt.


    Die BERLIN RECYCLING Volleys sind Deutscher Meister 2022.
    (Foto: Maximilian Franz)

    Dementsprechend groß fiel die Freude bei Berlins Chefcoach Cedric Enard aus: „Dieser Abend ist ein Traum für uns. Vor einer ausverkauften Halle und 8.500 Zuschauern so ein fünftes Spiel gegen den Dauerrivalen gespielt und gewonnen zu haben – mehr geht einfach nicht! Ich bin so stolz auf diese Gruppe und dieses Team, wie wir nach dem 0:2-Rückstand noch zurückgekommen sind. Ich werde einige Tage brauchen, um zurück auf die Erde zu kommen. Friedrichshafen war im Saisonfinale in Topform. Sie haben uns alles abverlangt, aber am Ende haben wir es glücklicherweise geschafft. Der Titel bleibt in Berlin!“

    Mark Lebedew, Trainer vom VfB Friedrichshafen, zog nach der letzten Finalpartie ein enttäuschtes Fazit: „Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir verloren haben. Nicht weil wir geführt haben oder was auch immer. Ich habe bis zum letzten Punkt geglaubt, dass wir gewinnen würden und es der Mannschaft zugetraut. Am Ende ist es uns aber nicht gelungen.“

    01.05.2022 00:15

Spielplan & Tabelle

Spiele

Freitag, 6. Mai 2022

20:00
Potsdam SC Potsdam
2:3
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
2:3

Sonntag, 8. Mai 2022

19:15
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
3:0
Potsdam SC Potsdam
3:0

MVP & Topscorer

1. Bundesliga

Most Valuable Player

1. Bundesliga

Topscorer

  • 170

    Angriffspunkte

    5

    Aufschlagpunkte

    16

    Blockpunkte

  • Außenangriff

    162

    Angriffspunkte

    12

    Aufschlagpunkte

    12

    Blockpunkte

  • Außenangriff

    112

    Angriffspunkte

    4

    Aufschlagpunkte

    22

    Blockpunkte

  • 115

    Angriffspunkte

    3

    Aufschlagpunkte

    7

    Blockpunkte

  • Mittelblock

    48

    Angriffspunkte

    5

    Aufschlagpunkte

    28

    Blockpunkte

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