VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • CRAFT wird „Offizieller Ausrüster“ der Volleyball Bundesliga
    VBL | Pressemitteilungen
    Die schwedische Traditionsmarke CRAFT übernimmt als „Offizieller Ausrüster der VBL“ die Ausstattung der Schiedsrichter*innen.

    Wenn die Volleyball Bundesliga (VBL) am 12. September mit den ersten Spielen der 2. Liga in die neue Saison startet, bricht auch für die Schiedsrichter*innen eine neue Zeitrechnung an. Die 185 Unparteiischen in der 1. und 2. Bundesliga werden die Partien in der kommenden Spielzeit in einem neuen Outfit leiten. Die schwedische Traditionsmarke CRAFT übernimmt als „Offizieller Ausrüster der VBL“ die Ausstattung der Schiedsrichter*innen. CRAFT und die Volleyball Bundesliga einigten sich auf eine Zusammenarbeit für vorerst ein Jahr bis zum 30. Juni 2021.


    Die CRAFT-Schiedsrichter-Trikots für die Saison 2020/21 (Bild: Volleyball Bundesliga)

    „Mit CRAFT haben wir einen Partner gefunden, der perfekt zu unseren Ansprüchen passt und einen guten Marken- bzw. Zielgruppenfit aufweist“, sagt Gunter Hardt, Geschäftsleiter Marketing und Vermarktung bei der VBL. „Das Design der klassischen Sportswear unterstreicht die natürliche Autorität der Unparteiischen, hebt sie optisch deutlich von den Spielerinnen und Spielern ab. Gerade den Zweiten Referees sowie den Linienrichterinnen und Linienrichtern gibt das neue Outfit dennoch die Bewegungsfreiheit, die sie benötigen, um dem Spielgeschehen zu folgen.“

    „Dass wir mittlerweile kein Neuling mehr auf dem Teamsport-Markt sind, dürfte sich herumgesprochen haben. Dabei war und ist es uns immer sehr wichtig, uns nicht auf eine bestimmte Sportart zu beschränken, sondern auch bei unseren Sponsoring-Aktivitäten das gesamte CRAFT-Produktportfolio abzubilden“, sagt André Bachmann, Geschäftsführer der New Wave GmbH, unter deren Dach die Marke CRAFT in Deutschland vertrieben wird. „Eine Säule des Teamsports, ohne die kein einziges Spiel ausgetragen werden könnte, die aber oftmals leider nicht die verdiente Wertschätzung erfährt, sind die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Umso mehr freut es uns, ab der kommenden Saison die Referees der Volleyball Bundesliga ausrüsten zu dürfen, denn selbstverständlich haben wir auch für sie spezifische Produkte in unserem Portfolio.“

    Bis zum Saisonstart werden CRAFT und die Volleyball Bundesliga alle Schiedsrichter*innen mit den neuen Outfits bestehend aus Polo-Shirt, Longsleeve und Hose versorgen. Dann ist auch das Branding des neuen VBL-Partners ALLIANZ auf den CRAFT-Poloshirts präsent. Auf diesen wird neben dem Doppel-Logo von ALLIANZ und VBL auch der Claim „Gemeinsam. Stark.“ zu lesen sein. Die Allianz Deutschland AG unterstützt die Vereine der Volleyball Bundesliga in der Saison 2020/21 unter anderem durch die Übernahme signifikanter Kosten für die Schiedsrichter*innen.

    Über CRAFT

    CRAFT entwickelt und produziert seit 1977 funktionelle Bekleidung für anspruchsvolle Sportler. Der Spezialist für technische Sportbekleidung wurde im schwedischen Borås gegründet. Dort befindet sich bis heute der Sitz der Marke. Bekannt wurde CRAFT als Pionier in Sachen Funktionsunterwäsche und zählt heute zu den weltweit führenden Marken im Bereich technischer Sportbekleidung. Neben der so genannten 'ersten Lage', die direkt auf der Haut getragen wird, hat CRAFT funktionelle Bekleidung für die Sportarten Rad, Running, Langlauf, Outdoor und Teamsport im Programm. Als Ausrüster zahlreicher Nationalmannschaften, Teams und Athleten profitiert CRAFT vom Feedback der Sportler, die in die Entwicklung eingebunden sind. Im Volleyball-Bereich rüsten die Schweden in Deutschland derzeit niemand geringeren als die amtierenden Pokalsiegerinnen aus Dresden aus.

    CRAFT in der Partner-Vorstellung auf der VBL-Homepage


    Das neue Partnersignet von CRAFT und der Volleyball Bundesliga.

    11.08.2020 12:20
  • Zurück in den Wettkampfmodus: VBL legt Konzept für Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs vor
    VBL | Pressemitteilungen
    Damit der Aufschlag in die Saison 2020/21 auch in Corona-Zeiten gelingen kann, hat die VBL ein „Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs“ erarbeitet.

    Damit der Aufschlag in die Saison 2020/21 auch in Corona-Zeiten gelingen kann, hat die Volleyball Bundesliga (VBL) ein „Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs“ erarbeitet. Die VBL liefert mit dem Konzept die Grundlage für einen national einheitlichen Spielbetrieb, vergleichbare Bedingungen für Aktive, bestmöglichen Schutz für alle Beteiligten und Regeln für die Zulassung von Zuschauern.


    Trotz Corona sicher in die neue Saison: VBL legt Konzept vor (Foto: Sebastian Wells)

    Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Konzept nun die Grundlage vorhanden ist, um die notwendigen Genehmigungen vor Ort einzuholen und den Spielbetrieb im September bzw. Oktober starten zu können. Ich möchte an dieser Stelle an alle Beteiligten appellieren, im Umgang mit der Zulassung von Zuschauern vorsichtig, bedacht und wohl überlegt vorzugehen und sich langsam an die jeweils vorgegebenen Maximalwerte heranzutasten“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung.

    Die endgültige Entscheidung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs liegt bei den Landesregierungen und den lokalen Behörden. Die Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern treffen die Vereine in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden. Dabei wird vereinsseitig ein Schutz- bzw. Hygienekonzept für den Zuschauerbereich in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen und der Infrastruktur der Hallen vorgelegt.

    Wichtiger Bestandteil bei der Konzepterarbeitung war die enge Abstimmung zwischen der VBL und ihren Vereinen. Durch den konstruktiven Austausch können die Vereine mit Informationen zu Abstandsregelungen, Kontaktnachverfolgung oder Hallen-Belüftung ein standortspezifisches Vereinskonzept entwickeln. Dabei kann in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden für jeden Verein eine angepasste Anzahl von Zuschauern in der Halle zugelassen werden.

    Oberste Priorität: Risikominimierung

    Das Konzept kann jedoch keine 100-prozentige Sicherheit für Vereine und Aktive bieten. Es wurde erarbeitet, um die Aufnahme des Spielbetriebs in der VBL 2020/21 unter Berücksichtigung der anhaltenden Covid-19-Pandemie sicherzustellen. Die Minimierung des Risikos aus gesellschaftlicher und medizinischer Sicht hat dabei oberste Priorität.

    Das vorgelegte Konzept entstand in einer Taskforce aus DEL2, DBBL, BBL2, TTBL, HBF und VBL auf Grundlage der Initiative Profisport Deutschland (IDP) und greift auf die „Konzeption eines Leitfadens für die Wiederzulassung von Besuchern“ zurück, die HBL, BBL und DEL dem Bundesministerium für Gesundheit bereits vorgelegt haben. Grund für das jeweils eigene Konzept sind die Abweichungen in den Spielbetriebs-Anforderungen zwischen den Ligen.

    Der Saisonauftakt für die 2. Bundesliga ist für den 12. September 2020 geplant. Am 3. Oktober 2020 soll die 1. Bundesliga Frauen folgen, am 17. Oktober 2020 die 1. Bundesliga Männer. „Da der Verlauf der Corona-Pandemie trotz aller risikominimierender Maßnahmen unvorhersehbar ist, werden wir mit dem Konzept auf Sicht fahren und im Saisonverlauf prüfen, ob Anpassungen, in die eine oder andere Richtung notwendig bzw. möglich sind“, sagt VBL-Geschäftsführer Jung.

    31.07.2020 09:00
  • Aus eins mach zwei: comdirect Supercup 2020 wird geteilt
    VBL | Pressemitteilungen
    Der comdirect Supercup 2020 wird nicht an einem Tag und in einer Arena ausgetragen. Es wird je ein Supercup der Frauen und der Männer gespielt.

    Der comdirect Supercup bekommt für die Austragung 2020 einmalig ein neues Gewand. Der Saisonauftakt der Frauen und Männer wird corona-bedingt nicht gemeinsam an einem Tag und in einer Arena ausgetragen. Anstelle einer Großveranstaltung wird das Event geteilt: Zeitlich am jeweiligen Saisonstart orientiert und im Umfeld eines der teilnehmenden Teams ausgerichtet, wird je ein Supercup der Frauen und der Männer ausgetragen.

    Um diese Trophäe spielen die Mannschaften im comdirect Supercup 2020. (Foto: Sebastian Wells)

    „Aufgrund der durch die Corona-Pandemie entstandenen behördlichen Beschränkungen und Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Durchführung von Großveranstaltungen und dem damit einhergehenden wirtschaftlichen Risiko, hat der Vorstand entschieden, den Supercup in diesem Jahr in einer veränderten Form stattfinden zu lassen“, sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (VBL).

    Besonders die Frage, ob zum Zeitpunkt der Veranstaltung Zuschauer – für die Wirtschaftlichkeit des Events ein unabdingbarer Faktor – in den Arenen zugelassen sind sowie die Minimierung des Infektionsrisikos durch die Aufsplittung der teilnehmenden Teams führten letztlich zu der Entscheidung, den Austragungsmodus zu ändern.

    „Mit dem Wechsel in kleinere Hallen verringern wir das wirtschaftliche Risiko, falls die Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden müssen“, sagt VBL-Geschäftsführer Jung. „Die Austragung im Umfeld eines der teilnehmenden Klubs reduziert mögliche Infektionswege und Unterbringungskosten.“

    Für die beiden Partien, die voraussichtlich am 27. September (Frauen) und 11. Oktober (Männer) gespielt werden sollen, mussten nach dem Saisonabbruch neben den beiden DVV-Pokalsiegern Dresdner SC und BERLIN RECYCLING Volleys zwei weitere Teams über ein Wertungsverfahren festgelegt werden, die die für die Deutschen Meister vorgesehenen Plätze einnehmen. Zur Ermittlung der Teilnehmer wurde die Quotientenregelung basierend auf den Ergebnissen der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 angewandt. Demnach komplettieren die Mannschaften des SSC PALMBERG Schwerin und der United Volleys Frankfurt den comdirect Supercup 2020.

    „Für uns war es wichtig, die objektiv fairste Ermittlung der Rangfolge zu wählen – und das war die Quotientenregelung“, führt Jung über die Entscheidungsfindung aus. „Wir freuen uns, trotz der Herausforderungen vor die die Corona-Pandemie alle Beteiligten auch aktuell weiterhin stellt, mit diesem neuen Format den Fans Spitzenvolleyball präsentieren zu können.“

    Die Wahl der Veranstaltungsorte erfolgt über ein Ausschreibungsverfahren.

    27.07.2020 15:19
  • Unterstützer in schwierigen Zeiten: Allianz Deutschland AG wird Partner der Volleyball Bundesliga
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Allianz Deutschland AG wird für die Saison 2020/21 Partner der Volleyball Bundesliga.

    Die Allianz Deutschland AG wird für die Saison 2020/21 Partner der Volleyball Bundesliga (VBL). Die Allianz wird mit dem Slogan „Gemeinsam. Stark.“ zum Saisonstart 2020/21 auf der Brust und auf dem Rücken aller Schiedsrichter-Trikots sowie einem Bodenaufkleber in jeder Erstliga-Spielhalle sichtbar sein. Zudem tritt der Versicherer bei den 45 TV-Spielen der neuen Bundesliga Saison auf Sport1 als Co-Presenter auf und wird damit sowohl im direkten Spielumfeld als auch im Rahmen der sendereigenen Programmtrailer zu sehen sein.

    Volleyballfans jubeln ihrer Mannschaft beim DVV-Pokalfinale 2020 zu. (Foto: Sebastian Wells)

    „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Allianz in der Volleyball Bundesliga – gerade in diesen aktuell für den Sport schwierigen Zeiten“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Durch die Partnerschaft werden die Vereine in der Krise finanziell unterstützt;  sie hilft ihnen aber auch dabei, strukturelle Verbesserungen in der Medialisierung und Digitalisierung voran zu treiben.“

    „Als Partner und Versicherer des Sports ist es uns ein Anliegen, dem Volleyballsport mit allen Vereinen durch eine schwierige Zeit zu helfen und so für die sportbegeisterten Zuschauer mit unserer Marke sichtbar zu sein“, sagt Nathalie Vogt, Head of Sponsoring bei der Allianz Deutschland AG.  „Gemeinsam blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns, wenn der Ball bald wieder fliegt.“

    Die Partnerschaft soll helfen, die negativen Folgen der Corona-Pandemie bei den Vereinen der 1. Bundesliga abzumildern. Das Engagement der Allianz hilft allen Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen und Männer in gleichem Maße. Gemeinsam wurden Bereiche identifiziert, in denen die Unterstützung den größten Mehrwert für die Vereine bietet.

    So entlastet die Allianz die Vereine signifikant bei den Kosten für die Schiedsrichter. Auch in die Nachwuchsförderung wird investiert. Hier übernimmt die Allianz die Kosten für Auditverfahren, die zur Verbesserung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen führen.

    Darüber hinaus ermöglicht die Partnerschaft jedem Verein die Erstellung einer eigenen App für Android und iOS. In Zusammenarbeit mit dem französischen Unternehmen bFan entwickeln die Teams dabei auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene App-Angebote, die zur neuen Saison gelauncht werden sollen.

    Im Bereich Livestream unterstützt die Allianz die Kommentierung aller Partien der 1. Bundesliga der Frauen und Männer auf der VBL-Partner-Plattform sporttotal.tv durch die Anschaffung der notwendigen Hardware.

    „Die gezielte Unterstützung der Allianz erleichtert den Vereinen die Planungen für die kommende Saison“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Mich freut es dabei besonders, dass es nicht um eine rein finanzielle Hilfe geht, sondern dass damit sinnvolle strukturelle Maßnahmen finanziert werden, die langfristige Verbesserungen einleiten können.“

    Die Allianz Deutschland AG

    Die Allianz Deutschland AG ist in der Schaden- und Unfallversicherung, der Lebensversicherung sowie der Krankenversicherung tätig. Ihren über 20 Millionen Kunden hilft sie, sich gegen Risiken zu schützen und finanzielle Chancen zu nutzen.

    Als führender Versicherer in Deutschland bietet die Allianz Deutschland AG umfassende und auf den Bedarf ihrer Kunden zugeschnittene Lösungen rund um Versicherung, Vorsorge und Vermögen aus einer Hand.

    Mit mehr als 8.200 Vertretern und 26.400 Mitarbeitern erwirtschaftet die Allianz Deutschland AG einen Umsatz von 42,0 Milliarden Euro. Sie trägt damit fast ein Drittel zum Gesamtumsatz der Allianz Gruppe bei.

    16.07.2020 10:29

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

"Starkes Zeichen": Evers lobt CEV-Maßnahmen-Paket gegen Corona-Folgen

VBL-News

Der Europäische Volleyball-Verband (CEV) hat als erster europäischer Kontinentalverband im Sport ein umfangreiches Maßnahmen-Paket beschlossen, um Vereine und Verbände im Zuge der Corona-Pandemie finanziell zu entlasten. Das Paket hat ein Gesamtvolumen von 11,5 Millionen Euro und umfasst neben dem Bereich des Vereinsvolleyballs auch die Nationalmannschaften und den Beachvolleyball.


Aleksandar Boričić, Präsident der CEV, und Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. (Foto: Conny Kurth)

„Mit diesem Notfallplan setzen Präsident Aleksandar Boričić und die CEV ein starkes Zeichen für die europäische Volleyball-Familie“, sagt Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga (VBL). „Das Maßnahmen-Paket ist ein guter Schritt, um den Spielbetrieb in Europa nach Ende der Corona-Pandemie wieder aufnehmen zu können.“

Die konkreten finanziellen Auswirkungen auf die VBL-Vereine werden unterschiedlich ausfallen, da sie an verschiedene Bedingungen geknüpft sind. Am weitreichendsten ist die Reduzierung der Gebühren für Spielertransfers innerhalb des europäischen Verbandes mit einem Gesamtvolumen von über 90.000 Euro. Wechselt ein ausländischer Spieler zu einem deutschen Verein, so hat der Verein einerseits an den abgebenden Nationalverband eine gestaffelte Gebühr zu zahlen. Zusätzlich fallen für jeden Transfer 1.920 Euro (1. Bundesliga) bzw. 1.440 Euro (2. Bundesliga) Transfergebühren an die CEV an. Die CEV wird den Vereinen diese Gebühr in der kommenden Saison zur Hälfte erlassen.

In der Saison 2019/20 haben deutsche Bundesliga-Vereine insgesamt 188.000 Euro an die CEV gezahlt. VBL-Präsident Evers hofft, dass der Weltverband FIVB dem Beispiel der CEV folgt und eine ähnliche Regelung für die Transfergebühren für Wechsel außerhalb Europas trifft.

Am Donnerstag hatte die CEV beschlossen, alle laufenden europäischen Clubwettbewerbe aufgrund der Corona-Pandemie mit sofortiger Wirkung final abzubrechen. Die zum Zeitpunkt des Abbruchs noch im Europapokal befindlichen Mannschaften werden mit bis zu 80 Prozent am noch nicht bereits ausgezahlten Preisgeld der Saison 2019/20 beteiligt. Die Höhe des Preisgeldes für die Saison 2020/21 bleibt trotz der auch von der CEV erwarteten finanziellen Einbußen auf dem Niveau der Spielzeit 2019/20.

Verschiedene Änderungen der Wettbewerbsregularien sollen darüber hinaus in der kommenden Spielzeit finanzielle und organisatorische Entlastung für die Vereine bringen. So verzichtet die CEV auf geblockte CEV-Sponsorenrechte (Ausnahmen: Wett- und Glücksspiel, Sportgeräte/Volleybälle) für die der Europapokal-Saison 2020/2021, für die Champions-League-Teilnehmer soll die TV-Produktionsverpflichtung für Heimspiele entfallen.

Der Anmeldeschluss für die Europapokal-Saison 2020/2021 wird auf den 1. August 2020 verschoben. Zudem soll die European Cups Commission (ECC) bei der Zuteilung der Startplätze die der Situation angepasste Flexibilität zeigen, um die Investitionen und Anstrengungen der Clubs in der Vergangenheit zu respektieren. „Das Interesse der Bundesligisten an der Teilnahme am Europapokal ist groß. Wir würden uns freuen, wenn die Volleyball Bundesliga auch in der kommenden Saison mit einem großen Starterfeld international vertreten sein könnte“, hofft VBL-Präsident Evers auf eine entsprechende Berücksichtigung bei der von der CEV in Aussicht gestellten flexiblen Startplatzvergabe.

Natürlich sei es „oberstes Ziel, Volleyball zu spielen“, betont CEV-Präsident Aleksandar Boričić in seinem Schreiben an die nationalen Verbände und Ligen. „Die Absage von Wettbewerben war keine leichte Entscheidung. Angesichts einer weltweiten Pandemie müssen wir jedoch andere Prioritäten respektieren“, so Boričić. „In diesem Sinne hat das CEV-Board of Administration neben dem Notfallplan eine Reihe von Maßnahmen und Initiativen genehmigt, um die CEV-Akteure zu unterstützen und zu ihren Bemühungen beizutragen, die Aktivitäten auf allen Ebenen neu zu beleben, sobald wir diese Krise überwunden haben.“

veröffentlicht am Freitag, 24. April 2020 um 17:59; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 24.04.20 18:08
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