• Volleyball Bundesliga trauert um Wolfgang Söllner

    Volleyball Bundesliga trauert um Wolfgang Söllner


    (Foto: Robert Felgentreu)

    Mit großer Trauer hat die Volleyball Bundesliga (VBL) vom Tod Wolfgang Söllners erfahren, der im Alter von 67 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Als VBL-Vorstandsmitglied und Sprecher der 1. Bundesliga Frauen hat er die Entwicklung der Liga über viele Jahre engagiert begleitet und mitgestaltet. Mit ihm verliert die Volleyballfamilie einen geschätzten Wegbegleiter, der dem Sport und den Menschen darin eng verbunden war.

    Noch vor wenigen Tagen war Wolfgang Söllner als Gast beim Supercup der Frauen in Coburg vor Ort. Dass wir ihm dort noch einmal persönlich begegnen konnten, macht die Nachricht von seinem Tod umso schmerzlicher. Die Erinnerung an diese Begegnung und an die vielen Jahre der vertrauensvollen Zusammenarbeit wird bleiben.

    Besonders eng war Wolfgang Söllner über mehr als drei Jahrzehnte mit dem Dresdner SC verbunden. Seit 1993 engagierte er sich in dessen Volleyballabteilung, zunächst als stellvertretender Abteilungsleiter und von 2002 bis 2010 als Abteilungsleiter. Er stellte wichtige Weichen für die Professionalisierung des Dresdner Frauenvolleyballs und stärkte die Nachwuchsarbeit. Unter seiner Mitwirkung baute der Dresdner SC seine Position als feste Größe im deutschen Frauenvolleyball aus. Die Deutsche Meisterschaft 2007, die DVV-Pokalsiege 2002 und 2010 sowie der Gewinn des europäischen Challenge Cups 2010 gehören zu den Erfolgen, die in seine Zeit als verantwortlicher Funktionär fielen.

    Wolfgang Söllner setzte sich mit großer Überzeugung für die Professionalisierung der Liga und die Weiterentwicklung des Volleyballs in Deutschland ein. Als Sprecher der 1. Bundesliga Frauen war er ein wichtiges Bindeglied zwischen den Clubs und der Ligaorganisation. Dabei hatte er stets sowohl die Entwicklung des Spitzenvolleyballs als auch die Förderung des Nachwuchses im Blick.

    Sein ehrenamtliches Wirken ging weit über die Volleyball Bundesliga hinaus. Von 2013 bis 2022 war Wolfgang Söllner Präsident des Dresdner Sportclubs 1898 e. V., von 2010 bis 2024 stand er dem Sächsischen Sportverband Volleyball als Präsident vor. Zwischen 2019 und 2022 engagierte er sich zudem als Vizepräsident des Deutschen Volleyball-Verbands. Damit übernahm er über viele Jahre Verantwortung für den Volleyball auf Vereins-, Landes- und Bundesebene.

    Für seine besonderen Verdienste um den Sport und das gesellschaftliche Miteinander wurde Wolfgang Söllner mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit sein mehr als drei Jahrzehnte währendes ehrenamtliches Engagement.

    Die Volleyball Bundesliga spricht seiner Ehefrau, seiner Familie und allen Menschen, die ihm nahestanden, ihr tiefes Mitgefühl aus. Ihr Beileid gilt auch den Mitgliedern und Weggefährten im Dresdner SC, den Wolfgang Söllner über viele Jahre maßgeblich geprägt hat.

    Die VBL wird Wolfgang Söllner als engagierten Gestalter, verlässlichen Wegbegleiter und geschätzten Menschen in dankbarer Erinnerung behalten.

    Oct 12, 2026, 5:41 PM
  • Saisonstart in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen: Neuer Name, neue Technik, neue Kräfteverhältnisse

    Saisonstart in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen: Neuer Name, neue Technik, neue Kräfteverhältnisse

    Die höchste deutsche Spielklasse der Frauen beginnt ihre neue Saison unter einem neuen Namen: Die DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen startet erstmals mit einem Namenspartner. Auch sonst ist vor dem 1. Spieltag am 10. Oktober einiges ungewohnt. Beim Kampf um den Deutschen Meistertitel ist der VfB Suhl LOTTO Thüringen vom Jäger zum Gejagten geworden. Spätestens mit dem Gewinn des Thüringer Wald Supercups 2026 wurde deutlich, dass das Double der Vorsaison keine einmalige Überraschung war und man sich in Thüringen der Rolle als Titelverteidiger stellen muss. Und während die professionelle Video Challenge in der 1. Liga ein neuer Begleiter ist, kehrt mit den Roten Raben Vilsbiburg ein bekanntes Gesicht ins Oberhaus zurück.

    Dass das DEKRA-Logo mit dem Naming Right künftig auch auf den Trikotärmeln der Spielerinnen zu sehen sein wird, ist eine logische Konsequenz. Das Unternehmen ist bereits seit 2022 Partner des Schiedsrichterwesens und baut sein Engagement nun aus. So richtig sichtbar wird die DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen am 10. Oktober, denn dann fliegen die ersten Bälle der Spielzeit 2026/27. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen geht nach dem ersten Double der Vereinsgeschichte und dem gerade gewonnenen Thüringer Wald Supercup 2026 in der ungewohnten Rolle als Gejagter ins Rennen, der Favorit wurde jedoch andernorts ausgemacht.

    „Ein Meilenstein für unsere Sportart“

    Auch bei den Vereinen wird das Naming Right als Entwicklungsschritt wahrgenommen. „Mit DEKRA als Namenssponsor macht die Liga einen wichtigen nächsten Schritt“, sagt Tim Berks, Geschäftsführer der Ladies in Black Aachen. Dresdens Geschäftsführerin Sandra Zimmermann spricht von einem „echten Meilenstein für unsere Sportart“. Für Schwarz-Weiß Erfurts Geschäftsführer Florian Völker ist die Gewinnung eines Namenspartners sogar ein „historischer Erfolg“ und ein weiterer Schritt der Professionalisierung.

    Die Zusammenarbeit bringt zudem konkrete technische Veränderungen. Zur neuen Saison wird die Video Challenge flächendeckend in der Bundesliga eingeführt. Liga und Clubs investieren dafür über fünf Jahre mehr als 1,2 Millionen Euro. Sophia Girnghuber, Geschäftsführerin der Roten Raben Vilsbiburg, sieht darin einen unmittelbaren Nutzen: „Die Einführung der Video Challenge ist ein wichtiger Schritt für die gesamte Liga und uns Clubs, der ohne die Unterstützung der DEKRA sicherlich nicht möglich gewesen wäre.“


    Mit Suhl und Dresden trafen beim Thüringer Wald Supercup 2026 bereits zwei Titelaspiranten aufeinander.
    (Foto: Sebastian Schmidt)

    Dresden und Suhl: Zwei unterschiedliche Wege an die Spitze

    Wenn die Konkurrenz nach dem Favoriten gefragt wird, fällt ein Name besonders häufig: Dresdner SC. Borken legt sich ebenso fest wie Aachen, Flacht, Wiesbaden, Erfurt und Münster. Die Begründung ist vor allem personeller Natur. „Dresden war in der letzten Saison schon im Finale und hat sich in dieser Saison qualitativ sehr gut verstärkt“, sagt Mareike Hindriksen, Cheftrainerin der Ladies in Black Aachen. „Mit Spielerinnen wie Sarah Straube, Lena Kindermann oder Mackenzie Foley sind einige interessante Namen dazugekommen“, ergänzt Borkens Pressesprecher Thomas Hacker.

    Straube kehrt nach ihrem Engagement in Italien nach Dresden zurück, Kindermann kommt aus Italien, Foley ausgerechnet aus Suhl. Dazu verpflichtete der DSC unter anderem die US-Amerikanerinnen Morgan Geddes und Maia Dvoracek. Insgesamt wurde der Kader nach der vergangenen Saison deutlich verändert. Trainer Alexander Waibl formuliert entsprechend offensiv: „Wir wollen um alle nationalen Titel mitspielen!“ Auch Mittelblockerin Mette Pfeffer macht klar: „Winning is the only option!“ und verspricht einen lauten und energetischen Auftritt ihres Teams: „Wir haben diese Saison viele Amerikaner, welche sehr viel positive Energie ins Team bringen. Darauf können sich die Fans auf jeden Fall schon freuen.“

    Der erste Auftritt im Thüringer Wald Supercup 2026 zeigte allerdings, dass aus dem nominellen Favoriten nicht automatisch schon eine eingespielte Mannschaft zum Saisonauftakt geworden ist. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen gewann am vergangenen Samstag in Coburg mit 3:0 gegen Dresden. Damit ist der erste nationale Titel bereits vergeben. Dresden führte in allen drei Durchgängen zeitweise, konnte die entscheidenden Ballwechsel aber nicht für sich entscheiden.

    Suhl mehr als ein Überraschungsteam

    Ein wirklicher Hinweis auf das Kräfteverhältnis der anstehenden Saison ist das noch nicht. Die Abstimmung, die Dresden am Samstag noch fehlte, dürfte sich im Laufe der Spielzeit entwickeln. Beim VfB ist das Zuspiel-Duo mit Lara Nagels und Irene Ramos Mencía geblieben, ebenso die Angreiferinnen Laura Berger, Svea Naujack, Hannah Hartmann und Kapitänin Roosa Laakkonen. Man kennt sich beim VfB, die Spielzüge sitzen. So ist Suhl weit mehr als eine Überraschungsmannschaft. Auch Supercup-MVP Hannah Hartmann ist nicht neu im Team von László Hollósy, sondern hat in ihrer Rolle in der Starting 7 den nächsten Schritt gemacht. „Es macht Spaß, mit der Mannschaft diesen Erfolg zu feiern und zu sehen, was wir jetzt schon können“, sagte sie anschließend. Suhl hat in der Vorbereitung unter anderem ein einwöchiges Trainingslager im italienischen Misano Adriatico absolviert. Dort gab es Testspiele gegen HR Volley Macerata und den italienischen Challenge-Cup-Sieger Megabox Volley Vallefoglia. Zum Abschluss der Vorbereitung folgte ein Test gegen den Allianz MTV Stuttgart. Sichtbar wurde in der Vorbereitung die neue Qualität im Suhler Kader. „Für uns ist die Erkenntnis auf jeden Fall da, dass wir auf Augenhöhe sind, dass wir eine sehr gute Tiefe im Kader haben, dass der Trainer auch wirklich wechseln kann. Wir sind einen Schritt weiter als letzte Saison zum Anfang“, erklärte VfB-Geschäftsführer Alexander Mantlik im Interview mit dem MDR.


    Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter will in den Playoffs und im Zoi DVV-Pokal das Finale erreichen und die Chancen besser nutzen.
    (Foto: Kevin Mattig)

    Stuttgart und Schwerin: Die etablierten Herausforderer

    Neben Dresden und Suhl bleiben Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin die Mannschaften, die man in einer Saisonprognose nie auslassen kann. Stuttgarts Cheftrainer Konstantin Bitter fasst die vorangegangene Spielzeit treffend zusammen: „Wir haben zwar als Stuttgart die stärkste Hauptrunde in der Vereinsgeschichte gespielt, allerdings haben uns der VfB Suhl im Pokalfinale und der Dresdner SC im Playoff-Halbfinale jeweils im fünften Satz das Genick gebrochen. Beide Teams haben bewiesen, dass sie in den größten Momenten absolut da sind. Deshalb sehen wir in diesen beiden Vereinen die stärkste Konkurrenz.“

    Bitter will diese Erfahrung nutzen. „Wieder in beide Finals einziehen – DVV-Pokal und Playoffs – und diesmal die engen Sätze für uns entscheiden“, sagt er. „Die letzte Saison hat uns gezeigt, dass der Unterschied zwischen Titel und Enttäuschung oft nur wenige Punkte in Satz fünf sind. Diesen Schritt wollen wir gehen, wenn wir uns die Chance neuerlich erarbeiten können.“ Stuttgart geht mit Selbstvertrauen in die Saison, siegte im letzten Testspiel gegen den VC Kanti Schaffhausen souverän mit 4:0.

    Schwerin startet mit dem einen oder anderen Handicap in die Spielzeit. Beinahe schon traditionell begann die Vorbereitung beim SSC zunächst in kleiner Besetzung. Viele Spielerinnen des deutschen Rekordmeisters waren noch international im Einsatz und stießen erst Anfang September zur Mannschaft. Technik, Fitness, Ausdauer und Kraft standen zunächst im Vordergrund. Anschließend absolvierte das Team von Trainer Felix Koslowski Testspiele sowie ein Turnier in Erfurt. Dort waren auch Dresden, Gastgeber Schwarz-Weiß Erfurt und der polnische Vizemeister DevelopRes Rzeszów zu Gast. In Erfurt musste Schwerin einen Dämpfer hinnehmen: Neuzugang Lauren Rumel verletzte sich schwer und steht für die kommende Spielzeit nicht zur Verfügung. Schwerins Anspruch bleibt dennoch unverändert. „Mit dem SSC Palmberg Schwerin wollen wir immer um Titel kämpfen. Unser Ziel ist es, in beide deutschen Finals einzuziehen und diese insgeheim natürlich auch zu gewinnen“, sagt Außenangreiferin Anne Hölzig. Weniger geheim ist die Energie der Palmberg Arena. „Eine für uns besondere Tradition ist unser SSC Song, der bei jedem Heimspiel von allen Zuschauern in der Halle einschließlich unserer gelben Wand gesungen wird, die Stimmung antreibt und für Gänsehaut sorgt“, so Diagonalangreiferin Mia Kirchoff. Eine entscheidende Waffe könnte Helena Kok werden. „Sie bringt eine Physis mit, die kaum eine andere Spielerin ihrer Position in der Liga vorweisen kann. Und sie ist zusätzlich sehr solide in Annahme/Abwehr“, sagt Paul Sens, ehemaliger Schweriner Co-Trainer.


    Wiesbadens Neuzugang Julia Murmann soll in der neuen Spielzeit direkt Verantwortung beim VCW übernehmen.
    (Foto: Detlef Gottwald)

    „Teams der Mitte“ mit akribischer Vorbereitung

    Eben jener Paul Sens steht nach elf Jahren in Schwerin nun als Cheftrainer beim VC Wiesbaden unter Vertrag. Sein Konzept geht über die reine sportliche Entwicklung hinaus. Der VCW bezeichnet sich als „Home for Female Professionals“ und will neben Leistung auch Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit und das Leben neben dem Sport stärker berücksichtigen. Den Kern seiner Mannschaft beschrieb Sens im Nordkurier so: „Eine zentrale Rolle spielt bei mir Neuzugang Roos Wessels. Sie wurde zuletzt als beste Mittelblockerin der niederländischen Liga ausgezeichnet. Viel Power bringt auf der Diagonalposition Marharyta Geiko aus der Ukraine ein. Auch auf den Schultern von Julia Murmann, die aus Kanada nach Wiesbaden gekommen ist, liegt viel Verantwortung.“

    Ein weiteres Team, das die Vorsaison im Tabellenmittelfeld abschloss, ist der USC Münster. Die „Green Kalinen“ kommen aus einer Saison auf Platz fünf und wollen den nächsten Schritt machen. Ralph Bergmann, Sportlicher Leiter des USC, formuliert das vorsichtig: „Wir waren Fünfter, also liebäugeln wir in dieser Saison mit dem Halbfinale.“ Noch vor der Saison schlug auch in Münster das Verletzungspech zu. Zuspielerin Carla Fuchs fällt nach einer Schulteroperation für den Rest des Jahres aus. Für sie rückt Emma Tischer aus dem Zweitliga-Kader auf.

    Münster hat die Vorbereitung intensiv genutzt. Beim NRW-Cup in Borken traf das Team auf Aachen, Borken und Köln. Danach folgten Tests gegen Hamburg und den belgischen Meister Asterix Avo Beveren, die Münster mit 3:1 und 3:2 gewann. Bei der erfolgreichen Generalprobe ging es erneut gegen Borken. Trainer Matthias Pack wollte dabei ausdrücklich nicht nur Ergebnisse sehen, sondern „Baustellen“ identifizieren.


    Die "Green Kalinen" um Esther Spöler liebäugeln in der Saison 2026/27 mit dem Playoff-Halbfinale.
    (Foto: Conny Kurth)

    „Ein bisschen mehr“ darf es sein

    Aachen wiederum hat einen größeren personellen Wechsel hinter sich. Die Ladies in Black setzen auf Cheftrainerin Mareike Hindriksen und eine Mischung aus bekannten Kräften und neuen Spielerinnen. Beim NRW-Cup im September gab es gegen Münster eine Niederlage, anschließend weitere Vorbereitungsspiele. Hindriksen beschreibt die Mannschaft so: „Eine lebensfrohe Kämpferin, die niemals aufgibt. Sie ist mutig, emotional, ein bisschen verrückt und für jeden Spaß zu haben – aber sobald es um Punkte geht, kennt sie keine Freundschaft.“

    Sportlich lautet das realistische Ziel: Playoffs. „Insgeheim darf es natürlich gerne ein bisschen mehr sein: Wir wollen für die eine oder andere Überraschung sorgen, gerade in unserem Hexenkessel auch die Großen ärgern und schauen, wohin uns unser Weg am Ende führt“, sagt Hindriksen. Vor allem in Aachen soll der Heimvorteil wieder eine Rolle spielen.

    Erfurt hat in der Vorbereitung bewusst starke Gegner gesucht. Beim erstmals ausgetragenen FUNKE Volley Cup traf Schwarz-Weiß auf Dresden, Schwerin und Rzeszów. Die Gastgeberinnen gewannen gegen jedes der drei Teams zumindest einen Satz. „Wir setzen all unsere Absichten und unsere Energie ein und geben stets unser Bestes; am Ende des Tages sind wir zwar völlig verausgabt, bereiten uns jedoch darauf vor, am nächsten Tag stärker zurückzukehren – bereit, noch mehr und noch besser zu arbeiten“, sagt Cheftrainer Pablo Sanchez.

    Nach dem ersten Playoff-Einzug der Vereinsgeschichte soll dieser Erfolg nicht einmalig bleiben. „Wir erwarten in dieser Saison einen engen Kampf um die Playoff-Plätze“, sagt Geschäftsführer Florian Völker.


    In ihrem zweiten Jahr in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen wollen die Skurios Volleys Borken Platz neun oder besser anvisieren. 
    (Foto: Thomas Hacker)

    Borken, Flacht und Hamburg sind angekommen

    Für Borken, Flacht und Hamburg beginnt die zweite Saison im Oberhaus. Die Skurios Volleys haben sich bewusst gegen einen größeren Umbau entschieden. „Wir bleiben. Wir wachsen. Zusammen erstklassig“, lautet das Motto. Mit Maja Nöhrer und Antonia Greskamp kamen nur zwei externe Spielerinnen hinzu, dazu rückten Theresa Naßmacher und Toni Tebroke aus dem eigenen Nachwuchs in den Bundesligakader. Borken hat in der Vorbereitung mehrere Stationen absolviert: ein Turnier im niederländischen Meijel, den NRW-Cup und Testspiele gegen den niederländischen Erstligisten VC Peelpush. Beim NRW-Cup unterlag Borken Münster im Finale, gewann aber zuvor 3:1 gegen Köln. Zum Abschluss ging es nach Münster. Borken will in seiner zweiten Bundesligasaison auf Platz neun oder besser landen. Wichtig sei aber vor allem ein spürbarer Entwicklungsschritt: „Entscheidend ist für uns, dass wir am Ende der Saison sagen können: Wir haben in unserem zweiten Jahr einen Schritt nach vorne gemacht, uns als Mannschaft weiterentwickelt und Borken in der 1. Bundesliga sehr gut präsentiert“, beschreibt Thomas Hacker den eigenen Anspruch. Am ersten Spieltag wartet allerdings gleich eine der schwierigsten Aufgaben: der amtierende Meister in Suhl.

    Der zweite Aufsteiger aus der vergangenen Saison sind die Binder Blaubären TSV Flacht. Der Verein aus Baden-Württemberg setzt auf das Prinzip Geduld. „Punkt für Punkt“ lautet das Motto von Kapitänin Frauke Skrabak. „Durch die letzte Saison haben wir gelernt, geduldig zu bleiben und immer an das eigene Konzept zu glauben. Es lohnt sich immer, um jeden Punkt zu kämpfen, dann sind auch Überraschungen möglich“, weiß Zuspielerin Roxana Vogel, und Libera Lara Schaefer ergänzt: „Uns ist es wichtig, in Spielen gegen Favoriten oder in Derbys bei uns zu bleiben und auf unsere eigenen Qualitäten zu vertrauen.“


    Die Binder Blaubären TSV Flacht haben aus ihrer Premierensaison gelernt, geduldig zu bleiben und an das eigene Konzept zu glauben.
    (Foto: Nils Wüchner)

    Bei den ETV Hamburger Volksbank Volleys setzt der neue Trainer Jakub Brečka auf ein Mannschaftsbild, das weniger nach Einzelspielerinnen als nach kollektivem Arbeiten klingt: „Zusammen kämpfen – zusammen verlieren – zusammen lernen – zusammen gewinnen – und gemeinsam das Spiel genießen.“ Für den Slowaken könnte Universalspielerin Sina Siebert eine Schlüsselfigur in der Saison werden: „Wenn sie mehr Vertrauen von anderen bekommt, wird auch ihr Selbstvertrauen wachsen und das könnte interessant sein.“ Vor dem Saisonstart testete Hamburg unter anderem gegen Stralsund.

    Die Roten Raben bauen ihr Nest wieder erstklassig

    Und dann sind da die Roten Raben Vilsbiburg. Der Aufsteiger ist kein gewöhnlicher Neuling. Der Club hat eine lange Bundesliga-Geschichte, wurde 2008 und 2010 Deutscher Meister und gewann 2009 und 2014 den DVV-Pokal. Nach dem Rückzug aus wirtschaftlichen Gründen 2024 kehren die Roten Raben nun ins Oberhaus zurück.

    Die Vorbereitung fiel entsprechend ambitioniert aus. Vilsbiburg trainierte bereits im August intensiv, testete zunächst gegen Stuttgart, trat beim LINZ AG-Cup an und blieb dort in drei Spielen ungeschlagen. Trainer Guillermo Gallardo formuliert einen Ausblick: „Unser Ziel für die Saison ist es, uns bestmöglich zu etablieren, sowohl sportlich als auch organisatorisch. Wir wollen unseren Fans und natürlich auch den anderen Clubs zeigen, dass wir konkurrenzfähig sind und ihnen gute und enge Spiele liefern können. Am Ende wollen wir aus jedem Spiel das Bestmögliche herausholen.“ Bleibt abzuwarten, was das für die Platzierung der Raben bei ihrer Rückkehr bedeutet. Zuspielerin Pia Fernau verspricht den Fans einen kämpferischen und gemeinschaftlichen Auftritt ihres Teams und verrät ein gemeinsames Ritual: „Vor jedem Spiel lösen wir ein Kreuzworträtsel in der Umkleide.“


    Die Roten Raben Vilsbiburg sind zurück im Oberhaus und testeten in der Saisonvorbereitung gegen den Allianz MTV Stuttgart.
    (Foto: Hermann Boxleitner)

    Schon am ersten Spieltag Spannung pur live bei Dyn

    Auch in diesem Jahr überträgt Dyn wieder alle Spiele, alle Sätze und Punkte live und on demand. Bis Mai 2027 gibt es zudem insgesamt 25 Übertragungen bei SPORT1 live im Free-TV, von der DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen bis zum Zoi DVV-Pokal.

    Wenn es am 10. Oktober um 17:30 Uhr, losgeht, lohnt sich das Einschalten. Der erste Spieltag beginnt mit der Partie zwischen den Ladies in Black Aachen und dem SSC Palmberg Schwerin, gefolgt vom Spitzenspiel Dresden gegen Stuttgart. In dieser Partie werden bereits erste Weichen gestellt. Aufsteiger Vilsbiburg darf bei Schwarz-Weiß Erfurt die Erstligareife unter Beweis stellen. Suhl empfängt Borken und Flacht trifft auf Hamburg. Am Sonntag läuft dann ab 16 Uhr das Traditionsduell zwischen Münster und Wiesbaden.

    Der 1. Spieltag im Überblick: 

    Sa., 10.10.26, 17:30 Uhr  Ladies in Black Aachen vs. SSC Palmberg Schwerin
    Sa., 10.10.26, 18:00 Uhr  Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart
    Sa., 10.10.26, 18:30 Uhr  Schwarz-Weiß Erfurt vs. Rote Raben Vilsbiburg
    Sa., 10.10.26, 19:00 Uhr  VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Skurios Volleys Borken
    Sa., 10.10.26, 19:30 Uhr  Binder Blaubären TSV Flacht vs. ETV Hamburger Volksbank Volleys
    So., 11.10.26, 16:00 Uhr  USC Münster vs. VC Wiesbaden

    Oct 8, 2026, 12:35 PM
  • Volleyball Bundesliga startet eigenen Fantasy Manager: Fans werden zu Teammanager:innen

    Volleyball Bundesliga startet eigenen Fantasy Manager: Fans werden zu Teammanager:innen

    Pünktlich zum Start der neuen Erstliga-Saison erweitert die Volleyball Bundesliga (VBL) ihr digitales Angebot: Mit dem neuen VBL Fantasy Manager können Fans ab sofort ihre eigenen Teams aus den Spieler:innen der DEKRA 1. Bundesliga Frauen und der 1. Bundesliga Männer zusammenstellen. Punkte gibt es für die tatsächlichen Leistungen auf dem Spielfeld. Neben dem Kampf um die besten Platzierungen warten im Saisonverlauf verschiedene Gewinne. Entwickelt wurde der VBL Fantasy Manager gemeinsam mit dem strategischen Digitalpartner webix solutions GmbH. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Ein eigenes Team zusammenstellen, auf dem Transfermarkt die richtigen Entscheidungen treffen und sich mit anderen Volleyballfans messen: Der VBL Fantasy Manager verbindet das Geschehen in den 1. Bundesligen mit einem digitalen Managerspiel. Die Wettbewerbe der Frauen und Männer werden dabei getrennt gespielt und gewertet.

    Mit dem neuen Angebot möchte die VBL bestehende Fans noch stärker in das Ligageschehen einbinden und zugleich neue Zielgruppen für Volleyball begeistern. Das eigene Fantasy-Team schafft einen zusätzlichen Anreiz, Spieler:innen verschiedener Clubs und Partien in der gesamten Liga zu verfolgen und bei jedem Spieltag mitzufiebern.

    „Mit dem VBL Fantasy Manager gehen wir einen weiteren Schritt in der digitalen Entwicklung und bringen das Fanerlebnis rund um die Volleyball Bundesliga auf ein neues Level. Fans können sich intensiv mit unseren Spielerinnen, Spielern und Teams beschäftigen und die Liga aus einer neuen Perspektive erleben. Unser besonderer Dank gilt unserem Partner webix solutions, der mit seiner Expertise einen zusätzlichen digitalen Touchpoint und ein interaktives Erlebnis für die Volleyball-Community geschaffen hat“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.

    Das eigene Team: mit echten Leistungen punkten

    Für die Zusammenstellung ihres Kaders steht den Manager:innen ein festes Budget zur Verfügung. Auf dem Transfermarkt wählen sie Spieler:innen für die Positionen Zuspiel, Diagonalangriff, Außenangriff, Mittelblock und Libero beziehungsweise Libera aus. Vor jedem Spieltag legen sie ihre Starting 7 fest und bestimmen eine:n Kapitän:in.

    Die Fantasy-Punkte basieren auf den tatsächlichen Leistungen in den Bundesligapartien. Erfolgreiche Aktionen wie Asse, Angriffspunkte, Blocks und Abwehraktionen bringen Punkte, für bestimmte Fehler gibt es Abzüge. Zusätzlich fließen weitere Faktoren und Boni in die Wertung ein.

    Die Punkte der Starting 7 zählen vollständig, die der Spieler:innen auf der Fantasy-Bank zur Hälfte. Der oder die Kapitän:in erhält zusätzlich 50 Prozent auf die eigenen Fantasy-Punkte. Damit kommt es nicht nur auf die Leistungen auf dem Feld an, sondern auch auf die richtigen Entscheidungen bei Kaderplanung und Aufstellung.
     

    Mit Freund:innen spielen und Preise gewinnen

    Neben der Gesamtrangliste können Fans private Ligen gründen und Freund:innen, Kolleg:innen oder Familienmitglieder über einen Einladungscode zum Mitspielen einladen. So lässt sich das eigene Volleyballwissen sowohl mit der gesamten Community als auch mit dem Freundes- und Kollegenkreis messen.

    Und es geht nicht nur um Punkte und Platzierungen: Im Laufe der Saison warten auf die Manager:innen verschiedene Gewinne. Weitere Informationen zu den Gewinnmöglichkeiten werden im VBL Fantasy Manager und über die Kanäle der Volleyball Bundesliga bekannt gegeben.

    Mehrere Transferfenster bieten während der Saison die Möglichkeit, den eigenen Kader anzupassen und auf die Entwicklung der Spieler:innen zu reagieren. Auch in den Playoffs geht das Fantasy-Spiel weiter.
     

    Ein Kernprojekt der Partnerschaft mit webix

    Der VBL Fantasy Manager ist ein zentrales Projekt der strategischen Zusammenarbeit zwischen der VBL und webix. Die Partnerschaft verbindet die Weiterentwicklung digitaler Angebote mit dem Ziel, Fans stärker am sportlichen Geschehen teilhaben zu lassen.

    „Unser Ziel war es, die Leistungen auf dem Volleyballfeld in ein verständliches und spannendes Managerspiel zu übersetzen. Gemeinsam mit der VBL haben wir ein Angebot entwickelt, bei dem Fans ihre eigenen sportlichen Entscheidungen treffen und deren Ergebnisse an jedem Spieltag verfolgen können. Wir freuen uns darauf, den Fantasy Manager zusammen mit der Liga und der Community weiterzuentwickeln“, sagt Frank Fischer, Geschäftsführer der webix solutions GmbH.
     

    Ab sofort kostenlos mitspielen

    Nach der kostenlosen Registrierung können Fans direkt ihren Kader zusammenstellen, eine private Liga gründen oder einer bestehenden Liga beitreten und ihre Starting 7 für den ersten Spieltag festlegen.

    Der VBL Fantasy Manager wird kontinuierlich weiterentwickelt. Fans sind eingeladen, diesen Prozess mitzugestalten und ihre Erfahrungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Ihr Feedback hilft dabei, bestehende Funktionen zu verbessern und das Spielerlebnis noch stärker an den Wünschen der Volleyball-Community auszurichten

    Weitere Informationen und Registrierung: www.vblfantasymanager.de

    Über webix
    Die webix solutions GmbH ist ein inhabergeführter IT-Partner aus Stuttgart. Mit über 100 Mitarbeitenden berät webix mittelständische Unternehmen und Konzerne in allen Fragen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Digitale Souveränität und IT-Sicherheit. Seit der Gründung 1996 als Studenten-Startup und der Umwandlung zur GmbH im Jahr 1998 steht webix für einen konsequent beratungsorientierten Ansatz: von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur Weiterentwicklung digitaler Lösungen. Mit Standorten in Stuttgart, Freiburg, und Bruchsal/Karlsruhe sowie den Tochterunternehmen Greenova (Tschechien) und Netzwelt (Philippinen) realisiert webix individuelle Lösungen weltweit – On Premises, im Rechenzentrum oder in der Cloud.  

     

    Mehr Informationen unter: www.webix.de

    Oct 7, 2026, 12:23 PM
  • „Play like a Girl“: VBL und 2fingerapparel setzen gemeinsames Statement für Frauen im Sport

    „Play like a Girl“: VBL und 2fingerapparel setzen gemeinsames Statement für Frauen im Sport

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) und das Hamburger Streetwear-Label 2fingerapparel setzen ihre Fashion-Partnerschaft fort. Ab Samstag, 3. Oktober 2026, um 13 Uhr ist die neue gemeinsame Kollektion „Play like a Girl“ im Onlineshop von 2fingerapparel erhältlich. Das Projekt ist Teil der Frauensportstrategie der VBL und greift die Frage auf, wie Frauen im Sport wahrgenommen werden. Aus einer Formulierung, die noch immer häufig abwertend verwendet wird, wird dabei ein selbstbewusstes Statement für Leistung, Sichtbarkeit und die Freude am Sport.

    „Du spielst wie ein Mädchen.“ Ein Satz, der auch heute noch häufig nicht als Kompliment gemeint ist. Genau hier setzt die neue gemeinsame Kollektion von VBL und 2fingerapparel an. Unter dem Motto „Play like a Girl – so I did“ wollen beide Partner den Begriff bewusst neu besetzen und hinterfragen, warum „wie ein Mädchen“ überhaupt negativ konnotiert ist.

    Die Idee für das Projekt entstand bereits vor mehreren Monaten. Ausgangspunkt war die gemeinsame Überzeugung, dass Gleichberechtigung im Sport nicht allein gleiche Chancen bedeutet. Ebenso entscheidend ist, wie über Sportlerinnen gesprochen wird, welche Bilder mit ihnen verbunden werden und welchen Raum ihre sportliche Leistung bekommt.

    Teil der Frauensportstrategie der VBL

    Für die Volleyball Bundesliga ist die Kollektion deshalb mehr als ein weiteres gemeinsames Merchandise-Produkt. Sie ist Teil der Frauensportstrategie der VBL, mit der die Liga den Frauenvolleyball nachhaltig weiterentwickeln und insbesondere die Sichtbarkeit von Athletinnen und ihrer sportlichen Leistung stärken möchte.

    „Frauen im Sport werden noch immer viel zu häufig danach beurteilt, wie sie aussehen, auftreten oder Emotionen zeigen. Dabei sollte im Mittelpunkt stehen, was sie als Sportlerinnen leisten und wer sie sein möchten. Genau darum geht es bei unserer Frauensportstrategie: um Sichtbarkeit, Wertschätzung und die Freiheit, Sportlerin zu sein, ohne in eine bestimmte Rolle passen zu müssen. Mit ‚Play like a Girl‘ möchten wir gemeinsam mit 2fingerapparel aus einem vermeintlich abwertenden Satz ein selbstbewusstes Statement machen“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.

    Die Botschaft richtet sich dabei ausdrücklich nicht nur an Frauen. Die Kollektion ist für alle Geschlechter gedacht. Denn Gleichberechtigung, Fairness und Respekt im Sport können nur gemeinsam vorangebracht werden.


    Das gemeinsame T-Shirt "Play like a Girl" von 2fingerapparel und VBL - Statement statt Abwertung.
    (Foto: Justus Stegemann)

    Aus einer Abwertung wird ein Statement

    Für 2fingerapparel steht vor allem die Sprache hinter „Play like a Girl“ im Mittelpunkt. Denn solche Zuschreibungen prägen nicht nur, wie sportliche Leistung wahrgenommen wird, sondern auch, was junge Mädchen sich selbst zutrauen.

    „‚Play like a Girl‘ wird noch immer viel zu oft als Abwertung benutzt. Wir möchten daraus ein selbstbewusstes Statement machen. Denn stark sein, ehrgeizig sein, Emotionen zeigen, gewinnen, verlieren und Spaß am Sport haben, hat kein Geschlecht. Mit dem Shirt wollen wir genau diese Haltung sichtbar machen, im Volleyball und darüber hinaus“, sagt Elena Zahn, Gründerin von 2fingerapparel.

    „Play like a Girl – so I did“ dreht deswegen die Perspektive bewusst um: Nicht das „Girl“ ist das Problem, sondern die negative Bedeutung, die dem Begriff über Jahre gegeben wurde.

    Fashion-Partnerschaft mit Haltung

    Mit der neuen Kollektion setzen VBL und 2fingerapparel ihre gemeinsame Fashion-Partnerschaft fort. Beide Partner verfolgen dabei das Ziel, Volleyball stärker über die Grenzen der Sporthalle hinaus sichtbar zu machen und die Werte des Sports mit moderner Streetwear zu verbinden.

    Bereits das erste gemeinsame Shirt „Can’t block love“ setzte ein Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und Akzeptanz. Mit „Play like a Girl“ rückt nun gezielt der Frauensport in den Mittelpunkt.

    Über 2fingerapparel
    2fingerapparel ist eine junge Streetwear-Marke, die (Beach-)Volleyball vom Sand und aus der Halle auf die Straße bringt. Aus der Community heraus entstanden, steht das Label für moderne, nachhaltige und hochwertige Mode mit klarem Auftrag: Volleyball-Designs zu entwickeln, die Alltagstauglichkeit und den Spirit des Sports verbinden. Die Gründer:innen sind selbst aktive Beachvolleyballer:innen und entwickeln ihre Kollektionen aus der Szene für die Szene. Gemeinsam mit der Volleyball-Community möchte das Hamburger Start-up dazu beitragen, den Sport auch abseits des Spielfelds stärker sichtbar zu machen.

    Zum Onlineshop: https://www.2fingerapparel.com/indoor

    Oct 2, 2026, 4:04 PM
  • Volleyball Bundesliga übernimmt zusätzliche Regeltests der CEV

    Volleyball Bundesliga übernimmt zusätzliche Regeltests der CEV

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) folgt der Entscheidung des Europäischen Volleyball Verbands (CEV) und übernimmt weitere Regeltests. Die zusätzlichen Regelungen gelten ab dem 09. Oktober in allen Wettbewerben der VBL.

    Die weitreichendste der international getesteten Änderungen betrifft die Deckenberührung. Berührt der Ball nach der ersten oder zweiten Ballberührung eines Teams die Decke oder einen anderen festen Gegenstand oberhalb der Spielfläche und bleibt anschließend auf der eigenen Seite spielbar, darf der Ballwechsel fortgesetzt werden. Prallt er hingegen in die gegnerische Spielfläche zurück, ist er „aus“.

    Diese Änderung folgt der vom Weltverband FIVB verfolgten Spielphilosophie „Let the ball fly“: Der Ball soll länger im Spiel bleiben und spektakuläre Rettungsaktionen sollen möglich sein. Die VBL hat sich entschieden, die Regelung einzuführen und ihre Auswirkungen im Spielbetrieb aufmerksam zu beobachten. Besonderes Augenmerk gilt dabei den unterschiedlichen Deckenhöhen und Deckenkonstruktionen der Hallen, die beeinflussen können, wie häufig und in welchen Situationen die Regel zum Tragen kommt. Die bisherigen internationalen Erfahrungen sind nur bedingt übertragbar: Während in offiziellen FIVB-Wettbewerben ein freier Spielraum von mindestens 12,5 Metern vorgeschrieben ist, sind es in der 2. Bundesliga nur mindestens 7 Meter.

    Zu den weiteren Regeltests gehört die Erhöhung der Anzahl der Spieler:innenwechsel. Statt sechs sind nun acht Spieler:innenwechsel pro Satz möglich. Alle anderen Festlegungen zu Wechseln bleiben unberührt. Die Zusammensetzung der Mannschaften wird weiter liberalisiert. Innerhalb der 14er-Mannschaftsliste sind die Mannschaften am Spieltag frei darin, zwei, einen oder keinen Libero zu benennen. Schiedsrichter:innen beenden zukünftig klare (Fehler-)Situationen nicht mehr mit einem Pfiff, sondern zeigen nur das entsprechende Handzeichen. Dies betrifft folgende Situationen: Der Ball landet eindeutig im Feld oder außerhalb des Feldes, überquert nicht die Netzebene nach einem Aufschlag oder nach einer eindeutigen Blockberührung landet der Ball zweifelsfrei außerhalb des Spielfeldes.


    Die VBL folgt der Entscheidung der CEV und übernimmt zusätzliche Regeltests für die Saison 2026/27.
    (Foto: Elisabeth Kloth)

    Um Verletzungsrisiken zu reduzieren, werden separate Aufschlagzeiten für die Teams angewandt. Die letzten drei Minuten des offiziellen Erwärmens am Netz sind für Aufschläge vorgesehen – jeweils 90 Sekunden lang steht jedem Team das gesamte Spielfeld dabei zur Verfügung. Trainer:innen in der 1. Bundesliga dürfen zur Erläuterung von Challenge-Anträgen zukünftig mit dem Schiedsgericht sprechen.

    „Mit der Entscheidung der CEV gibt es nun eine Grundlage für die weitere Umsetzung der internationalen Regeltests. Wir haben uns mit den Clubs ausgetauscht, ob und inwieweit kurz vor Saisonstart der 1. Bundesligen und im bereits laufenden Spielbetrieb der 2. Bundesligen solche Änderungen vertretbar sind. Unter der Maßgabe der Wettbewerbsneutralität haben wir entschieden, die Anpassungen zeitnah, einheitlich und in allen Wettbewerben der VBL umzusetzen“, erklärt Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

    Die bereits zum Saisonstart eingeführten Regeltests zur Technikbeurteilung von Angriffsbällen, Positionsfehlern zum Zeitpunkt des Aufschlags sowie zur Challenge in den 1. Bundesligen bleiben bestehen.

    Bei sämtlichen Anpassungen handelt es sich ausdrücklich um Regeltests und nicht um allgemeingültige Änderungen der offiziellen Volleyballregeln. Die Regeltests finden ab dem 09. Oktober im gesamten Spielbetrieb der Volleyball Bundesliga sowie im Zoi DVV-Pokal ab der Qualifikationsrunde Anwendung. Mit Ausnahme der Deckenberührung werden die Testungen bereits am 03. Oktober im Thüringer Wald Supercup 2026 angewendet. Die Dritten Ligen und tieferen Spielklassen sowie die Jugendwettbewerbe von DVV und Landesverbänden bleiben davon unberührt.

    Oct 2, 2026, 12:56 PM

Spielplan & Tabelle

Matches

Saturday, October 10, 2026

5:30 PM
0:3
0:3
6:00 PM
0:3
0:3
6:30 PM
3:2
3:2
7:00 PM
3:0
3:0
7:30 PM
3:1
3:1

Sunday, October 11, 2026

4:00 PM
3:1
3:1

Tuesday, October 13, 2026

6:30 PM
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7:00 PM
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7:00 PM
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Wednesday, October 14, 2026

6:00 PM
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6:30 PM
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7:30 PM
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