VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • Nachträgliche Lizenz vergeben: VC Dresden steigt in die 2. Liga auf
    VBL | Pressemitteilungen
    Der VC Dresden erhält eine Lizenz für die 2. Bundesliga Süd Männer. Möglich machte diese nachträgliche Lizenzerteilung der Aufstieg des TSV Unterhaching in die 1. Bundesliga.

    Der VC Dresden erhält eine Lizenz für die 2. Bundesliga Süd Männer. Das beschloss der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) am Montag. Möglich machte diese nachträgliche Lizenzerteilung der Aufstieg des TSV Unterhaching in die 1. Bundesliga.


    Der VC Dresden spielt in der Saison 2020/21 in der 2. Bundesliga Männer Süd. (Foto:VC Dresden/Knut Zyball)

    „Die späte Entscheidung für eine Zulassung des VC Dresden in der 2. Liga ist einer Reihe von Ereignissen geschuldet, die wir bei der Festlegung der Aufstiegsregelungen im März nicht abschließend überblicken konnten“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sport zu ermöglichen und nicht aufgrund rein formaler Betrachtungen zu verhindern. Dies gilt umso mehr unter Berücksichtigung der Corona-Krise und deren Folgen für den Sport“, begründet Evers die jüngste Entscheidung des VBL-Vorstands. Dresden wäre die einzige von über 300 Mannschaften im Bereich der oberen vier Ligen gewesen, die beim Festhalten an den im März beschlossenen Regelungen durchs Raster gefallen wäre.

    Zur Meldefrist am 15. Mai ergab sich in zwei der vier Zweitligastaffeln die Situation, dass mehr als die beiden Regelaufsteiger einen Lizenzantrag gestellt hatten. Da der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) keine Regelung über die Bildung einer Rangfolge in der Dritten Liga beschlossen hatte, entschied der VBL-Vorstand, die Rangfolge mittels Quotientenregel zu ermitteln. So belegte der TSV Mühldorf den Regelaufstiegsplatz und der VC Dresden wurde nicht zugelassen, da in der 2. Bundesliga Süd Männer bereits 14+1 Mannschaften spielten.

    Nach dieser Regelung wäre der VC Dresden im Bereich der Bundesligen und den DVV-Ligen die einzige Mannschaft gewesen, die bei Saisonabbruch rechnerisch noch die Chance auf einen Regelaufstiegsplatz hatte, deren Aufstiegswunsch aufgrund der festgelegten maximalen Staffelstärke von 14 Mannschaften - die Stützpunktmannschaft der Volley YoungStars Friedrichshafen wird bei der Ermittlung der Staffelstärke nicht gezählt - jedoch nicht berücksichtigt werden konnte.

    Seit dem Aufstieg des TSV Unterhaching in die 1. Bundesliga existierte in der 2. Bundesliga Süd Männer ein nicht nachbesetzter 14. Startplatz. Ein solcher wäre allerdings nach den Entscheidungen aus dem März auch nicht erneut vergeben worden.

    „Wir haben versprochen, die Corona-Pandemie auch zu nutzen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Mit der Lizenzerteilung für den VC Dresden haben wir die Möglichkeit, einen qualifizierten Bewerber aufzunehmen, der sich mit seiner Nachwuchsarbeit vorbildlich in das Profil der 2. Bundesliga eingliedert“, sagt Evers und unterstreicht damit den Solidaritätsgedanken in der Corona-Krise.

    07.07.2020 09:40
  • Spielpläne für die Saison 2020/21 veröffentlicht
    VBL | Pressemitteilungen
    Am 3. Oktober startet die 1. Bundesliga der Frauen in die Saison 2020/21. Die Spielzeit der Männer beginnt zwei Wochen darauf – am 17. Oktober. In der 2. Bundesliga wird der Spielbetrieb bei Frauen und Männern bereits ab dem 12. September aufgenommen.

    Am 3. Oktober startet die 1. Bundesliga der Frauen in die Saison 2020/21. Die Spielzeit der Männer beginnt zwei Wochen darauf – am 17. Oktober. In der 2. Bundesliga wird der Spielbetrieb bei Frauen und Männern bereits ab dem 12. September aufgenommen.


    Saisonstart im Herbst: Dann hoffentlich auch mit Fans in den Hallen. (Foto: Conny Kurth)

    Mit dem Prestigeduell zwischen dem SC Potsdam und DVV-Pokalsieger Dresdner SC läutet die Volleyball Bundesliga der Frauen am Samstag, den 3. Oktober, die Saison 2020/21 ein. Zudem trifft Allianz MTV Stuttgart, Meister 2019, auf die Roten Raben Vilsbiburg und der SSC Palmberg Schwerin, Tabellenführer beim Saisonabbruch 2019/20, reist zum VfB Suhl Lotto Thüringen.

    Bei den Männern kommt es zum Saisonstart am Samstag, den 17. Oktober, zu einer Neuauflage des DVV-Pokalfinals 2020, wenn die SWD powervolleys Düren bei Serienmeister Berlin Recycling Volleys zu Gast sind. Liga-Rückkehrer TSV Unterhaching beginnt die Comeback-Saison mit einem Auswärtsspiel bei den Volleyball Bisons Bühl und Rekordmeister VfB Friedrichshafen empfängt die Netzhoppers KW-Bestensee.

    Auch in der Saison 2020/21 laufen 51 Spiele live im Free-TV bei Sport1 – die Festlegung der Sendetermine steht noch aus. Alle weiteren Partien der 1. Bundesliga sowie ausgewählte Matches aus der 2. Bundesliga sind im Livestream bei sporttotal.tv zu sehen.

    Zweitligisten schon im September gefordert

    Am 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord Frauen kommt es am Samstag, den 12. September, direkt zu einem Spitzenspiel. Der BBSC Berlin trifft auf DSHS SnowTrex Köln – und damit der Zweitplatzierte der Abbruchsaison auf die Nummer drei dieses Rankings. Die Stralsunder Wildcats, Tabellenführer am Ende der Spielzeit 19/20, gastieren in ihrem ersten Spiel 2020/21 bei Aufsteiger ETV Hamburg.

    Auch in der 2. Liga Süd Männer geht es bereits am 12. September wieder los. Den Auftakt machen unter anderem die Partie von Aufsteiger TV Bliesen gegen die Blue Volleys Gotha sowie das Spiel des Vorjahreszweiten SV Schwaig gegen den zweiten Aufsteiger, den TSV Mühldorf.

    Eine Woche später, am 19. September, steigen dann auch die 2. Bundesliga Süd Frauen und die 2. Bundesliga Nord Männer wieder ins Spielgeschehen ein. Bei den Frauen trifft im Spiel des VV Grimma gegen den SV Lohhof der Tabellenerste der Abbruchsaison auf den Fünften des Klassements, außerdem kommt es zum Kräftemessen der beiden zweiten Mannschaften von Allianz MTV Stuttgart und den Roten Raben Vilsbiburg. Bei den Männern empfängt der Vorjahresprimus SV Lindow-Gransee den VC Bitterfeld-Wolfen, Aufsteiger PSV Neustrelitz reist zu TuB Bocholt.

    Für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs erarbeitet die Volleyball Bundesliga derzeit ein Hygienekonzept, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die zu diesem Zeitpunkt geltenden Maßnahmen zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler sowie der Fans und aller Beteiligten bestmöglich umzusetzen. Die Volleyball Bundesliga behält sich vor, auf derzeit nicht vorhersehbare Einschränkungen mit kurzfristigen Änderungen im Spielplan zu reagieren.

    Die Spielpläne der Saison 2020/21 finden Sie auf der Homepage der Volleyball Bundesliga:

    Spielplan 1. Bundesliga Frauen

    Spielplan 1. Bundesliga Männer

    Spielplan 2. Bundesliga Nord Frauen

    Spielplan 2. Bundesliga Süd Frauen

    Spielplan 2. Bundesliga Nord Männer

    Spielplan 2. Bundesliga Süd Männer

    03.07.2020 11:47
  • VBL-Präsident Evers lobt geplantes Hilfspaket für Profiklubs
    VBL | Pressemitteilungen
    Mit großer Zufriedenheit hat Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, die Nachrichten über die Einigung der Arbeitsgruppen der Koalitionsfraktionen auf ein Nothilfepaket des Bundes aufgenommen, das auch die Topligen im Volleyball einschließt.

    Mit großer Zufriedenheit hat Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, die Nachrichten über die Einigung der Arbeitsgruppen der Koalitionsfraktionen auf ein Nothilfepaket des Bundes aufgenommen, das auch die Topligen im Volleyball einschließt.


    VBL-Präsident Michael Evers zeigt sich über das Nothilfepaket des Bundes zufrieden. (Foto: Conny Kurth)

    „Diese Entscheidung gibt den Vereinen der Volleyball Bundesliga die Möglichkeit, die Saison 2020/21 mit einer größeren Sicherheit zu planen“, sagt Evers. „Die Anpassung der Unterstützung an die spezifischen Bedürfnisse der Profisportligen mindert die wirtschaftliche Angst vor Spielen ohne Zuschauer oder mit nur wenigen Fans in den Hallen.“

    CDU-Politiker Frank Steffel hatte zuvor der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, die Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball würden vom Bund eine Nothilfe von 200 Millionen Euro erhalten. Das Paket, das Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden soll, sieht vor, den Vereinen die ausbleibenden Zuschauereinnahmen in den Monaten April bis Dezember 2020 mit 80 Prozent der Nettoerlöse nach Abzug der Verkaufsgebühren und Mehrwertsteuer zu erstatten. „Wenn ein Verein 100.000 Euro Einnahmen gehabt hätte, würde er 80.000 Euro bekommen”, wird Steffel in der dpa-Meldung zitiert. Die Regelung soll für alle Klubs der 1. und 2. Ligen plus der 3. Fußball-Ligen gelten.

    03.07.2020 11:47
  • Drei Wege, ein Ziel: Aus der 2. Liga in die Nationalmannschaft
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Nachwuchsarbeit hat für viele Zweitliga-Klubs höchsten Stellenwert. Wie richtig sie mit dieser Ausrichtung liegen, zeigt der Blick in den aktuellen Kader der deutschen Nationalmannschaft der Frauen.

    Als Leuchttürme des Volleyballs in ihrer und für ihre Region sehen sich die Zweitliga-Teams der Volleyball Bundesliga. Die Nachwuchsarbeit hat dabei für viele Klubs höchsten Stellenwert. Wie richtig sie mit dieser Ausrichtung liegen, zeigt der Blick in den aktuellen Kader der deutschen Nationalmannschaft der Frauen.


    Pia Timmer (l.) spielte schon mit 13 Jahren zum ersten Mal in der 2. Liga (Foto: SCU Emlichheim)

    15 der 20 Spielerinnen, mit denen Bundestrainer Felix Koslowski derzeit am Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum den neuen Olympiazyklus einläutet, wurden in einer Mannschaft der 2. Volleyball-Bundesliga ausgebildet und haben dort ihren Feinschliff erhalten.

    Noch bis zum 5. Juli bestreitet die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) ihren ersten Lehrgang nach der Corona-Zwangspause – langfristiges Ziel: die Olympischen Spiele 2024 in Paris. „Neben den bereits bekannten Kräften werden einige Nachwuchsspielerinnen die Chance bekommen, sich zu präsentieren“, sagt DVV-Sportdirektor Christian Dünnes über die Zusammenstellung des Lehrgangskaders. Heißt: Gemeinsam mit erfahrenen Akteurinnen wie Louisa Lippmann, Anna Pogany und Ivana Vanjak sollen sich weitere Spielerinnen für die Zukunft der „Schmetterlinge“ empfehlen.

    „Wir sind froh, dass wir unseren Nationalteams wieder Volleyball auf hohem Niveau anbieten können“, sagt Dünnes mit Blick auf die corona-bedingte sportliche Zwangspause. „Höchstes Niveau“ – das ist nicht nur die Wertschätzung der besten deutschen Volleyballerinnen, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für die Nachwuchsarbeit der Vereine, die diese Spielerinnen auf ein solche Leistungsebene gehoben haben.

    „Es ist schön zu sehen, dass neben den Stützpunkt-Teams auch die Vereine der 2. Bundesliga verstärkt auf junge, deutsche Spielerinnen setzen und diese mit fundierter Ausbildung durch erfahrene Trainer an die Bundesliga und damit auch an die Nationalmannschaft heranführen“, freut sich Bundestrainer Koslowski über breiten Unterbau in der Nachwuchsarbeit.

    Mit Sarah Straube, Monique Strubbe und Camilla Weitzel stehen drei Spielerinnen in Koslowskis Kader, die mit Fug und Recht als Aushängeschilder der Stützpunktförderung bezeichnet werden können. Das Trio, das seine Ausbildung beim VCO Dresden absolvierte und in dieser Zeit durch ein Doppelspielrecht immer wieder beim Erstliga-Team des Dresdner SC reinschnuppern konnte, hatte großen Anteil am Triumph des DSC im DVV-Pokalfinale 2020 gegen Allianz MTV Stuttgart.


    Camilla Weitzel (l.) und Sarah Straube im Trikot des Dresdner SC im DVV-Pokalfinale 2020. (Foto: Sebastian Wells)

    Pia Timmer ging einen anderen Weg und wurde von den „Minis“ bis zur 2. Bundesliga vom SCU Emlichheim ausgebildet. Bereits im Alter von 13 Jahren absolvierte sie ihre ersten Spiele in der 2. Bundesliga und entwickelte sich schnell zur Leistungsträgerin - sowohl im Verein als auch in der Jugendnationalmannschaft.

    Lina Alsmeier kombinierte verschiedene Ausbildungswege. Ihr Heimatverein Leschede stattete sie mit allem aus, was sie brauchte, um sich beim SCU Emlichheim in der Jugendmannschaft und im Bundesliga-Team zu einer gestandenen Zweitliga-Spielerin zu entwickeln. Danach wechselte Alsmeier zum Bundesstützpunkt Münster, wo sie in der 2. Mannschaft zunächst wiederum in der 2. Volleyball-Bundeliga spielte. Bereits ein Jahr später lief sie mit der 1. Mannschaft des USC Münster in der 1. Liga auf und wurde in kürzester Zeit auch dort zur Leistungsträgerin.

    „Die Zusammensetzung des aktuellen Kaders zeigt, dass jeder dieser Ausbildungswege seine Berechtigung hat und für die Entwicklung junger Spielerinnen wichtig ist“, sagt Heino Konjer, Sprecher der 2. Bundesliga Frauen.

    Auch Libera Linda Bock wurde beim USC Münster zur Nationalspielerin und stand mit 19 Jahren bereits im EM-Kader, doch den Grundstein für ihre Karriere legte Bock knapp 70 Kilometer westlich von Münster im Zweitliga-Team der Skurios Volleys Borken. „Für uns ist es eine große Auszeichnung, Linda im Trikot der Nationalmannschaft spielen zu sehen“, sagt Skurios-Manager Ulrich Seyer.


    Letzte Saison gemeinsam beim USC Münster und zusammen in der Nationalmannschaft: Linda Bock und Lina Alsmeier. (Foto: USC Münster)

    Bock, die schon im Alter von 14 Jahren zum Borkener Zweitliga-Kader gehörte, und ihr Werdegang sind gelebte Zweitliga-DNA. „Ihre Erfolge bestätigen uns in unserer Arbeit und dem Bestreben, junge Spielerinnen zu fördern und bestmöglich auszubilden“, sagt Seyer.

    Die Teams der 2. Bundesliga haben sich die Nachwuchsarbeit selbst auf die Fahnen geschrieben: „Wir fördern die Jugend, vermitteln Werte und bilden auf hohem Niveau die nächste Generation von Spieler*innen aus“, heißt es im DNA-Papier, das die Werte und Ziele der Zweitligisten herausstellt. Den Nachwuchsspieler*innen soll die Grundlage für eine optimale Entwicklung geboten werden.

    Wir sind stolz auf jedes Talent, dem der Sprung in die 1. Bundesliga gelingt“, steht nur wenige Zeilen darunter, und Zweitliga-Sprecher Konjer ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass dieses DNA-Papier nicht nur ein frommer Wunsch ist, sondern in den unterschiedlichen Formen schon jahrelange, erfolgreiche Praxis.“

    03.07.2020 11:47

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Informationen zum Spielbetrieb der 1. und 2. Volleyball Bundesliga

VBL | Pressemitteilungen

Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat beschlossen, die Hauptrunde der 1. Bundesliga der Frauen und Männer zu Ende zu spielen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Umgang und zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus werden die noch ausstehenden fünf Partien bei den Frauen und elf Partien bei den Männern ohne Zuschauer ausgetragen. Damit folgt die Volleyball Bundesliga zum Schutz der Spielerinnen und Spieler und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vereinsumfeld den Empfehlungen der Bundesregierung und der Gesundheitsämter.


Die VBL spielt die Hauptrunde unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende. (Foto: Sebastian Wells)

Über die Austragung der Playoffs ist die VBL in intensiver Abstimmung mit den Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen und Männer. Die Entscheidung darüber, ob und wie Playoffs gespielt werden, wird zeitnah fallen und gesondert kommuniziert werden.

Der Spielbetrieb der 2. Bundesliga der Frauen und Männer wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die vielen regional unterschiedlichen Regelungen sowie bereits ausgesprochene Hallensperrungen machen die Weiterführung der Spiele unmöglich. Regelungen zu Auf- und Abstieg werden zu einem späteren Zeitpunkt und in enger Abstimmung mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) getroffen und kommuniziert.

Michael Evers, Präsident Volleyball Bundesliga: „Wir bedauern es natürlich sehr, dass das Coronavirus solch gewichtige Auswirkungen auf das öffentliche Leben und damit auch den Sport hat. Als Volleyball Bundesliga haben wir jedoch auch eine Verantwortung gegenüber unseren Spielerinnen und Spielern, den Trainerteams, Vereinsmitarbeitern und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, deren Sicherheit und Gesundheit bestmöglich geschützt werden soll. Wir sind uns darüber bewusst, dass diese Entscheidung noch nicht absehbare wirtschaftliche Folgen für die Vereine und die Liga nach sich ziehen wird – dennoch war die nun getroffene Entscheidung für den Vorstand der Volleyball Bundesliga unter den derzeitigen Voraussetzungen alternativlos."

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer Volleyball Bundesliga: „Wir befinden uns in einer für Deutschland noch nie dagewesenen Situation, die auch den Sport vor noch nicht dagewesene Entscheidungen stellt. Die föderale Struktur der Bundesrepublik erschwert dabei die Lösungsfindung, da sie in unterschiedlichen Gebieten auch unterschiedliche Voraussetzungen schafft. Die Aufgabe des Vorstandes der Volleyball Bundesliga war es, eine einheitliche und faire Regelung für alle Standorte zu finden. Auf dieser Grundlage hat die Volleyball Bundesliga entschieden, die noch ausstehenden Hauptrundenpartien der 1. Bundesliga der Frauen und Männer unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Hallen zu absolvieren und den Spielbetrieb der 2. Liga mit sofortiger Wirkung einzustellen. In der Abwägung der gesundheitlichen, sportlichen und wirtschaftlichen Interessen der Vereine war das in der aktuellen Situation die einzig richtige Entscheidung."

veröffentlicht am Donnerstag, 12. März 2020 um 14:59; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 12.03.20 15:07
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