• Volle Ladung Volleyball: Bis zu acht Finalspiele live bei Sport1
    VBL | Pressemitteilungen
    In den Finalserien der Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer stehen sich vier gute Bekannte gegenüber. Sport1 überträgt acht der zehn möglichen Finalspiele live im Free-TV.

    Mit Allianz MTV Stuttgart und dem SSC Palmberg Schwerin sowie dem VfB Friedrichshafen und den BERLIN RECYCLING Volleys stehen sich ab Samstag, den 27. April 2019, vier gute Bekannte in den Finalserien der Volleyball Bundesliga der Frauen und Männer gegenüber. Sport1 überträgt acht der zehn möglichen Finalspiele live im Free-TV.


    Man kennt und schätzt sich: MTV Allianz Stuttgart und SSC Palmberg Schwerin stehen im Finale (Foto: Sebastian Wells)

    Zweimal heißt es Meister gegen Vizemeister im Kampf um die Meisterschaft in der Volleyball Bundesliga. Bei den Frauen erreichte der SSC Palmberg Schwerin (3:0 in der Halbfinalserie gegen den SC Potsdam) ebenso souverän die Best-of-5-Endspielserie, wie Hauptrunden-Primus und Vorjahres-Vizemeister Allianz MTV Stuttgart (3:0 in der Serie gegen die Ladies in Black Aachen).

    Bei den Männern musste zumindest der Meister härter kämpfen. Die BERLIN RECYCLING Volleys schalteten in ihrer Halbfinalserie die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching trotz 0:1-Rückstand noch mit 3:1 aus. In den Finals, die am 27. April beginnen, treffen die Berliner auf Dauerrivale VfB Friedrichshafen (3:0 in der Serie gegen die SVG Lüneburg).

    Sport 1 überträgt bis zu achtmal live

    Die volle Ladung Live-Volleyball gibt es während der Playoff-Finals bei Sport1. Der Sender überträgt bis zu acht der zehn möglichen Finalspiele live im Free-TV sowie im kostenlosen Livestream auf sport1.de. Das dritte und ein mögliches fünftes Spiel der Herren werden exklusiv im Livestream auf sporttotal.tv zu sehen sein.

    Alle Live-Übertragungen im Free-TV bei Sport1 auf einen Blick:

    POF1 Frauen:    27.04.2019          16:10 Uhr            Stuttgart - Schwerin

    POF1 Männer:  27.04.2019          17:30 Uhr            Friedrichshafen - Berlin

    POF2 Frauen:    01.05.2019          17:10 Uhr            Schwerin - Stuttgart

    POF2 Männer:  02.05.2019          18:30 Uhr            Berlin - Friedrichshafen

    POF3 Frauen:    05.05.2019          17:10 Uhr            Stuttgart - Schwerin

    POF4 Männer:  08.05.2019          18:30 Uhr            Berlin - Friedrichshafen

    POF4 Frauen:    09.05.2019          18:30 Uhr            Schwerin - Stuttgart

    POF5 Frauen:    11.05.2019          18:30 Uhr            Stuttgart - Schwerin

    23.04.2019 15:06
  • Erstliga-Lizenzanträge: Eltmann will nach oben
    VBL | Pressemitteilungen
    Bis Montagabend (15. April) konnten die Vereine der Volleyball Bundesliga die Lizenzunterlagen für die 1. Bundesligen einreichen. Die HEITEC Volleys Eltmann wagen den Schritt ins Oberhaus, zwei Erstligisten stellen einen Antrag auf Verbleib.

    Bis Montagabend (15. April) konnten die Vereine der Volleyball Bundesliga die Lizenzunterlagen für die 1. Bundesligen einreichen. Die HEITEC Volleys Eltmann wagen den Schritt ins Oberhaus, zwei Erstligisten stellen einen Antrag auf Verbleib. Der VCO Berlin stellt in der kommenden Saison kein Team für die Erste Liga.


    Die HEITEC Volleys Eltmann wollen kommende Saison in der Ersten Liga jubeln (Foto: VBL) 

    Für die kommende Erstliga-Saison 2019/20 haben elf Frauen- und zwölf Männerteams die Lizenzanträge eingereicht. Schwarz-Weiß Erfurt (11. Platz in der 1. Bundesliga der Frauen) und der TV Rottenburg (11. Platz in der 1. Bundesliga der Männer) haben einen Antrag auf Verbleib in der Ersten Liga gestellt. Der VBL-Vorstand hat dem bereits stattgegeben.

    In der kommenden Saison werden die beiden Team vom VCO Berlin in der Zweiten Liga an den Start gehen. Den umgekehrten Weg schlagen die HEITEC Volleys Eltmann ein. Der diesjährige Meister der 2. Bundesliga Süd (Männer) wagt den Schritt ins deutsche Volleyball-Oberhaus.

    Die Lizenzanträge im Überblick
    Frauen: Allianz MTV Stuttgart, Dresdner SC, Ladies in Black Aachen, Rote Raben Vilsbiburg, SC Potsdam, SSC Palmberg Schwerin, USC Münster, VC Wiesbaden, VfB Suhl LOTTO Thüringen, NawaRo Straubing, Schwarz-Weiß-Erfurt (Sportlicher Absteiger mit Antrag auf freien Platz)

    Männer: Berlin Recycling Volleys, HYPO TIROL AlpenVolleys Haching, Netzhoppers SolWo Königspark KW, SVG Lüneburg, SWD powervolleys DÜREN, WWK Volleys Herrsching, United Volleys Frankfurt, VfB Friedrichshafen, Volleyball Bisons Bühl, HELIOS GRIZZLYS Giesen, TV Rottenburg (Sportlicher Absteiger mit Antrag auf freien Platz), HEITEC Volleys Eltmann (Aufsteiger 2. BL-Süd)

    16.04.2019 16:12
  • Ein Mann zwischen den Welten
    VBL-News
    Herzlichen Glückwunsch, Chef! VBL-Präsident Michael Evers wird heute 60 Jahre alt. Und auch wenn er zu viel Getöse um seine Person nicht mag, konnten wir nicht anders: Eine Huldigung. 

    Herzlichen Glückwunsch, Chef! VBL-Präsident Michael Evers wird heute 60 Jahre alt. Und auch wenn er zu viel Getöse um seine Person nicht mag, konnten wir nicht anders: Eine Huldigung. 


    Heute ist Geburtstag: VBL-Präsident Michael Evers wird 60 Jahre alt (Foto: VBL) 

    Der Blick auf das Leben von Michael Evers ist auch ein Blick in die deutsche Geschichte: Evers kommt vor 60 Jahren in der ehemaligen DDR zur Welt. Nach dem Abitur besucht er von 1980 bis 1984 die Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport in Leipzig. Nach dem Studium kehrt er zurück in den Norden, wird Sportlehrer an der Betriebsberufsschule „Erich Tack“ in Dorf Mecklenburg. Evers ist in der Halle zuhause, statt des Volleyballs bestimmt zu dieser Zeit noch der Handball sein Leben. 

    In Schwerin bietet sich Michael Evers die große Chance: Er wird verantwortlicher Trainer des DDR-Erstligisten SV Post Schwerin und Mitglied im Trainerrat des Handball Verbands der DDR. 

    Über Schweden und Namibia zurück nach Schwerin 
    Den Verband wird es in dieser Form nicht mehr lange geben. Genau wie das Land, in dem Evers aufwächst. Mauerfall, Wiedervereinigung, blühende Landschaften. Deutschland ist vereint und Evers, gerade 30 Jahre alt, geht nach Schweden. Er heuert als Handballtrainer bei IF SAAB Linköping an und führt das Team in den Europapokal der Pokalsieger. 

    Vielleicht wäre er länger geblieben, doch die Heimat ruft: Im August 1991 wird er Chef des Olympiastützpunkts Mecklenburg-Vorpommern. Doch mit dem Fall der Mauer eröffnet sich für Evers eine Welt, die er erleben will. 1993 reist er im Auftrag des Nationalen Olympischen Komitees nach Namibia. Dort leitet er die Handball-Trainerausbildung und bereitet die Männer-Nationalmannschaft auf die Commonwealth-Games vor.

    Feste Größe im deutschen Volleyball
    Im Jahr darauf wechselt Evers die Sportart. Beim Volleyball-Erstligisten Schweriner SC ist er verantwortlich für die Bereiche Sport und Marketing. Der Deal: Evers soll eine Saison bleiben. „Diese Saison“, sagt er heute, „läuft immernoch“. Und was für eine erfolgreiche „Saison“ das ist. Gleich im ersten Jahr unter Evers wird Schwerin Meister, es folgen elf weitere Meisterschaften. Dazu gewinnen die Schwerinerinnen sechs Mal den DVV-Pokal und zwei Mal den comdirect Supercup. Michael Evers wird über die Jahre zu einer festen Größe im Volleyball. Ende der 1990er Jahre wird er in den Trainerrat des Deutschen Volleyball Verbands berufen, 2001 in das DVV-Präsidium, und seit 2006 ist Evers Präsident der Volleyball Bundesliga. Es sind Stationen eines Lebens zwischen den Welten. Zwischen Ost und West, Handball und Volleyball. 

    In den 13 Jahren an der Spitze des größten deutschen Ligaverbands hat Michael Evers Vieles vorangebracht: Er hat die eigenständige Ligaorganisation mit aufgebaut, die Einführung eines Streamingdienstes begleitet, und beim TV-Vertrag war er mit dafür verantwortlich, dass es so viel Volleyball-Livespiele wie noch nie im Free-TV zu sehen gibt (mindestens 51 Spiele live auf Sport1). Das sind nur drei herausragende Entwicklungsschritte, die ohne den Einsatz von Michael Evers nicht möglich gewesen wären. Ein weiterer war die Etablierung eines neuen Markenkerns für die Volleyball Bundesliga: Home of Respect. 

    Es ist ein Markenkern, der perfekt zu dem Schaffen von Michael Evers passt. Er ist ein klassischer Norddeutscher, ein Pragmatiker, ein Macher. Und einer, der jedem mit Respekt begegnet. 

    Lieber Michael, wir wünschen Dir zu Deinem 60. Geburtstag alles Gute! 
     

    16.04.2019 11:17
  • Das war die Zweitliga-Saison 2018/19
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Saison 2018/19 in den vier 2. Bundesligen ist Geschichte. Welcher Klub ist Meister, wer  abgestiegen und bei welchem Verein trifft beides zu?

    Die Saison 2018/19 in den vier 2. Bundesligen ist Geschichte. Welcher Klub ist Meister, wer  abgestiegen und bei welchem Verein trifft beides zu? Die Volleyball Bundesliga blickt zurück auf eine der erfolgreichsten Saisons im Unterhaus. 


    So sehen Sieger aus: Das Team von Skurios Volleys Borken feiert die Meisterschaft (Foto: Skurios Volleys Borken)

    Am Ende stehen vier Klubs ganz oben: Die Skurios Volleys Borken gewinnen die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord Frauen, der VC Printus Offenburg wird im Süden Meister. Bei den Männern verteidigt der CV Mitteldeutschland im Norden erfolgreich den Titel, im Süden setzen sich die HEITEC Volleys Eltmann souverän durch. Neben dem Sportlichen war die Eventisierung rund um die Spieltage ein Faktor in dieser Saison. „Es gibt in jeder der Ligen mindestens ein Leuchtturm-Projekt“, sagt Lisa Krieger, Managerin 2. Bundesligen bei der Volleyball Bundesliga. Die Vereine hätten die Aufgabe, aus den Spieltagen Events zu machen, angenommen.

    2. Bundesliga Nord Frauen: Skurios Volleys mit perfekter Saison
    Überlegenheit in Zahlen: 24 Siege in 24 Spielen, 67 Punkte, 13 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Dazu stellen die Skurios Volleys Borken mit Anika Brinkmann die wertvollste Spielerin der Liga (MVP). Und beim Saisonfinale gab es passend zur Lightshow ein weiteres Highlight zu verkünden: Trainer Chang Cheng Liu wird trotz einiger Angebote aus der 1. Bundesliga in der kommenden Saison Trainer in Borken sein. Neben der klaren sportlichen Positionierung hat Borken-Manager Ulrich Seyer die Eventisierung der Heimspiele auf ein neues Level gehoben. Mehr Zuschauer als in Borken kommen zu keinem anderen Zweitliga-Verein.

     

    2. Bundesliga Süd Frauen: Der Meister aus Offenburg steigt ab
    Kein Zweitligist war sportlich besser als der VC Printus Offenburg. Doch trotz 71 Punkten aus 24 Spielen steht für die Offenburgerinnen am Ende dieser Saison der bittere Gang in die Dritte Liga an. Der Grund, wie so häufig: das fehlende Geld. Eigentlich peilte das Management um Fritz und Florian Scheuer den Aufstieg in die 1. Bundesliga an. Doch manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um nach vorne zu kommen. Diesen Schritt gehen die Offenburgerinnen mit einer neuen Chefin an der Seitenlinie: Kapitänin und diesjährige MVP Richarda Zorn wird in der kommenden Saison Spielertrainerin und löst Florian Völker ab.

    2. Bundesliga Nord Männer: CV Mitteldeutschland schafft das Triple
    Drei Mal in Folge Meister: Dieses Kunststück ist dem CV Mitteldeutschland gelungen, der auch diese Saison in der 2. Bundesliga Nord der Männer dominiert hat. Am Ende standen 19 Siege in 22 Spielen. Doch es lohnt auch der Blick auf die anderen Plätze. Der Kieler TV sicherte sich als Aufsteiger den dritten Rang und stellte mit Moritz Behr den MVP (zusammen mit Travis Hudson von Bitterfeld-Wolfen). Doch nicht nur sportlich sind die Kieler eine Bereicherung für die Liga: Beim letzten Heimspiel feierten knapp 600 Zuschauer die Norddeutschen für eine fantastische Saison.

    2. Bundesliga Süd Männer: Eltmann will nach ganz oben
    Trotz vergleichsweise geringen Vorsprungs von nur vier Punkten war die Meisterschaft der HEITEC Volleys Eltmann in der 2. Bundesliga Süd der Männer nie wirklich gefährdet. Im Laufe dieser Saison hatte Eltmann den Aufstieg zum Ziel erklärt – sportlich hat der Klub die Voraussetzung dafür erfüllt. In die andere Richtung geht es am Ende der Spielzeit 2018/19 für den FT 1844 Freiburg. Nach 18 Jahren in der 2. Bundesliga sind die Breisgauer sportlich abgestiegen. Erfreulicher war die Saison für Ex-Nationalspieler Christian Pampel vom TSV Mimmenhausen: Er ist zum MVP gewählt worden.

     

    15.04.2019 12:57

Spiele

Samstag, 27. April 2019

16:10
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Der Kampf um die Schale: Die 1. Bundesliga der Frauen startet

VBL | Pressemitteilungen

Ein Event jagt das Nächste - nach der Weltmeisterschaft und dem comdirect Supercup startet am morgigen Mittwoch die 1. Bundesliga der Frauen. Zuletzt flogen die „Schmetterlinge“ bei der WM in Japan auf den 11. Platz, danach ging es für einen Großteil der Nationalmannschaft sofort weiter zum nächsten Highlight, dem comdirect Supercup, bei dem der SSC Palmberg Schwerin mit einem 3:1-Sieg über den Dresdner SC ein erstes Ausrufezeichen setzen konnte. Und kaum sind die Spielerinnen wieder in den heimischen Hallen angekommen, geht die neue Saison auch schon los. Wir haben den 1. Spieltag unter die Lupe genommen.


Auch der frischgebackene comdirect Supercup-Sieger SSC Palmberg Schwerin startet in die neue Saison (Foto: Sebastian Wells)

VfB Suhl LOTTO Thüringen – VCO Berlin

Viele Neuzugänge hat der VfB Suhl LOTTO Thüringen in diesem Jahr zu vermelden, darunter einige internationale Talente und Größen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn an der 2,03 Meter (!) großen Mittelblockerin McKenzie Jacobson sollte so leicht kein Ball vorbeigehen. Die Suhlerinnen wollen in der neuen Saison von Spiel zu Spiel besser werden und für Überraschungen sorgen. Gelingen soll das unter anderem mithilfe der Unterstützung von Stadt und Region, die voll und ganz hinter der Mannschaft stehen und helfen wollen, den Verein von seiner besten Seite zu präsentieren. Die letzte Saison beendete die Mannschaft aus Thüringen auf dem neunten Platz – zwei Plätze vor dem VC Olympia Berlin, der Nachwuchsschmiede des Deutschen Volleyball Verbandes. Und natürlich steht die Nachwuchsarbeit bei den Berlinerinnen weitrerhin im Vordergrund. Punktelos, aber mit viel neuer Expertise verabschiedete sich das Team aus der letzten Spielzeit, will dieses Jahr gemeinsam mit neuer Energie angreifen und mindestens sechs bis zehn Punkte holen. Seit dem Trainerwechsel stehen mehr individuelles Technik- und Athletiktraining sowie Teambuildingmaßnahmen und Events außerhalb des Trainings auf dem Plan. Das sorgt für Abwechslung und stärkt den Zusammenhalt – optimale Voraussetzungen also, um das Saisonziel zu erreichen.

Schwarz-Weiß Erfurt – Ladies in Black Aachen

In der letzten Saison mit neun Punkten abgeschlagen auf dem 10. Platz, soll es in der Saison 2018/19 eine einstellige Platzierung für die Mannschaft aus Erfurt werden. Dafür sollen die mannschaftliche Geschlossenheit, Teamgeist und maximaler Einsatzwille sorgen. Das Team um Trainer Jens Kronseder hat acht Neuverpflichtungen zu verzeichnen, darunter mit Christian Knospe einen neuen Co-Trainer. Das Ziel ist klar: gemeinsam mit den Fans den sportlichen Klassenerhalt zu feiern. Auch bei den Ladies in Black Aachen hat sich einiges beim Personal getan. Neun neue Spielerinnen schlagen in der kommenden Saison für Aachen auf, weshalb die erste Saisonhälfte unter dem Motto „Teamformation“ steht. Aber die Aachenerinnen lieben Herausforderungen und nehmen deshalb in diesem Jahr zum ersten Mal mit der neuen Mannschaft am Challenge Cup teil – mit dem Ziel, die zweite Runde zu erreichen. Erstmal heißt es am 31.10. aber Auftakt in der Liga gegen Erfurt.

VC Wiesbaden – SC Potsdam

Eine erfolgreiche Saison liegt hinter dem VC Wiesbaden. Ein vierter Platz nach der Hauptrunde und Finalist beim DVV-Pokalfinale. Und Trainer Dirk Groß hat Blut geleckt: „Wir wollen zwei Medaillen gewinnen. Ich denke, das ist möglich.“ Mit einem neu aufgebauten Funktionsteam rund um die Mannschaft und einer sehr guten Aufstellung in allen Bereichen steht diesem Projekt erstmal nichts im Wege. Vor allem aber möchte die Mannschaft gesund und technisch sowie taktisch gut vorbereitet in die Saison starten und diese mit dem bestmöglichen Resultat abschließen. Die erste Chance auf dem Weg dorthin haben die Wiesbadenerinnen am 31. Oktober gegen den SC Potsdam, der sich mit sechs Neuzugängen ebenfalls in der oberen Tabellenhälfte etablieren will. „Die Playoffs sind das ganze klare Ziel“, sagt Sportdirektor Toni Rieger. Als größten Rivalen geben die Potsdamerinnen unter anderem den VC Wiesbaden an, der sich aus Potsdamer Sicht erfolgreich weiterentwickelt hat und mit einem Aufgebot an guten neuen Spielerinnen aufschlägt. Demnach dürfte das erste Spiel sehr spannend werden.

USC Münster – Dresdner SC

In Münster wird seit Jahren guter Volleyball gespielt, aber auch mit anderen Waffen können die Spielerinnen ihre Gegner schlagen: Sie backen den besten Kuchen der Liga, sagt das Team selbst. In der letzten Saison hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sie oben mitspielen kann und landete am Ende auf dem fünften Platz. Nichtsdestotrotz halten die Münsteranerinnen – ebenso wie der Großteil der Liga – Schwerin, Stuttgart oder Dresden für den diesjährigen Anwärter auf den Titel. Ob sich das im ersten Spiel bereits herauskristallisieren wird, können die Dresdnerinnen am 31. Oktober zeigen, wenn sie in ihrem ersten Saisonspiel in Münster aufschlagen. Nach zweijähriger Abwesenheit auf dem Thron lautet das Ziel des DSC in diesem Jahr ganz klar Meister zu werden. Dazu noch den DVV-Pokal holen, das wäre das i-Tüpfelchen.

NawaRo Straubing – SSC Palmberg Schwerin

Aufsteiger gegen amtierenden Meister – das erste Match hat es für die Straubingerinnen gleich in sich. Trotzdem geht das Team gut vorbereitet und voller Freude in die neue Saison in der 1. Bundesliga, in der der Klub zuletzt in der Saison 2015/16 gespielt hat. Mit Unbekümmertheit und Emotionalität wollen sie den Klassenerhalt schaffen und ihren Fans viele Heimsiege bescheren. Die größten Rivalen dabei sind nicht etwa die anderen Mannschaften, sondern die eigene Unerfahrenheit. Unerfahren, was die 1. Liga betrifft, sind die Schwerinerinnen dagegen keineswegs, dennoch müssen auch sie sich zunächst mit dem neu geformten Team einspielen. Von der Mehrheit der Rivalen werden sie als Favorit auf den Titel gehandelt Kein Wunder also, dass das Saisonziel des SSC Palmberg Schwerin die Titelverteidigung und das Erreichen des Pokalfinals lautet. Und wie man Titel verteidigt haben die Schwerinerinnen bereits beim Supercup gezeigt. In der kommenden Saison spielen sie außerdem zum ersten Mal in der Champions League. Das bedeutet viele Spiele auf hohem Niveau, die zur Weiterentwicklung der Mannschaft beitragen. Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison.

Ladies in Black Aachen - Rote Raben Vilsbiburg

Mit sieben Neuzugänge starten die Roten Raben Vilsbiburg in die Saion. Da ist die Entwicklung jeder Spielerin und des gesamten Teams besonders wichtig, damit das volle Potenzial genutzt werden kann. „Wir haben die Playoff-Halbfinals im Auge“, sagt Geschäftsführer André Wehnert. „Konkret streben wir die Entwicklung jeder Spielerin sowohl im sportlichen als auch im persönlichen Bereich an – mit dem Ziel, die bestmögliche Performance als Team aufs Feld bringen zu könne“, fügt Trainer Timo Lippuner hinzu.

Allianz MTV Stuttgart – VC Wiesbaden

Mindestens einen Titel gewinnen – so lautet das Saisonziel der Stuttgarterinnen. „Den Pokal hatten wir schon, daher ist jetzt endlich mal die Meisterschaft dran. Oder am besten beides“, sagt Mannschaftsverantwortliche Kim Renkema. Und dass die Karten dafür gar nicht so schlecht stehen, zeigt der gute Saisonstart in den Champions League, den das Team mit einem 3:0-Sieg über Sliedrecht Sport Dames 1  feierte. Eine technisch starke Mannschaft, viele Neuzugänge und eine Mentaltrainerin sollen dem Ganzen den letzten Schliff geben. Die größten Rivalen stehen für Allianz MTV Stuttgart auch fest: Mit dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC lieferte sich die Mannschaft bereits in der vergangenen Saison hart umkämpfte Partien, woran sich auch in der kommenden Spielzeit vermutlich wenig ändern wird. Schon in der ersten Runde des DVV-Pokals treffen Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC aufeinander.

veröffentlicht am Dienstag, 30. Oktober 2018 um 19:07; erstellt von Drutschmann, Dominik
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