VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • DVV-Pokalfinale - auch ein Ort zum Netzwerken
    Pokal | News
    Für viele ist das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP-Arena das Volleyballhighlight des Jahres aus sportlicher Sicht, für andere ist es ebenfalls eine gute Gelegenheit Kontakte im Sportbusiness aufzubauen und zu pflegen. Dank der Bildungskooperation mit der Volleyball-Bundesliga, hatten 40 Studenten und Absolventen des  IST-Studieninstitut GmbH die Möglichkeit ihr Netzwerk zu erweitern.

    Für viele ist das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP-Arena das "Volleyballhighlight des Jahres" aus sportlicher Sicht, für andere ist es ebenfalls eine gute Gelegenheit Kontakte im Sportbusiness aufzubauen und zu pflegen. Dank der Bildungskooperation mit der Volleyball-Bundesliga, welche mittlerweile seit 13 Jahren besteht, hatten 40 Studenten und Absolventen des  IST-Studieninstitut GmbH die Möglichkeit den perfekten Einblick in die Sportwelt zu bekommen und erste Netzwerke aufzubauen.


    Das Highlight im nationalen Volleyballkalender, die Finalspiele im DVV-Pokal. (Foto: Sebastian Wells)

    Das Exkursionsprogramm der angehenden Sportmanager war abwechslungsreich, wobei der Fokus auf Fachgespräche und Netzwerken gelegt wurde. Gregory Wiegand sprach in einem Vortrag über den Betrieb und die Vermarktung einer Multifunktionsarena. Christof Babinsky von ASB GlassFloor referierte zur Entwicklung, Nutzung und den technischen Möglichkeiten innovativer Glasbodensysteme. Und von der SG Stern Mannheim war Philipp Franke dabei. Sein Thema: das duale Studium im Sportbusiness Management an der IST-Hochschule. Zudem bekamen die Sportbusiness-Einsteiger bei einer Führung durch die Mannheimer SAP-Arena tiefe Einblicke hinter die Kulissen. Abgerundet wurde der Besuch mit den beiden spannenden Finalspielen der Männer und Frauen.


    Gregory Wiegand gab Einblicke in die Vermarktung einer Multifunktionsarena.

    Frido Gutknecht (Manager Vermarktung und Marketing Volleyball Bundesliga): „Um erfolgreich im Sportbusiness zu arbeiten, sollte man keine Gelegenheit zum Netzwerken auslassen und auf die Kollegen zugehen. Ich kann nur jedem empfehlen, durch Praktika und Nebenjobs oder auch ehrenamtliches Engagement ausreichend Erfahrung zu sammeln. Denn jeder Kontakt, den man in seiner Karriere sammelt, kann wichtig sein. Daher unterstützen wir unseren Bildungspartner IST gerne dabei, diese Exkursion beim DVV-Pokalfinale umzusetzen. Und zudem ist das DVV-Pokalfinale alleine schon ein Besuch wert.“

    Philipp Biermann (IST-Bildungsexperte): „Wir möchten uns bei der Volleyball-Bundesliga für die Möglichkeit bedanken, dass wir dieses Event rund um die Finalspiele im Rahmen unserer gelebten Partnerschaft mit der VBL durchführen konnten. Dieses Mal waren wir mit 40 Studenten und Absolventen unseres Fachbereichs vor Ort. Diese Einblicke in die Praxis inklusive der vielen Kontakte, die man dort knüpft, kann kein Seminar leisten. Deswegen versuchen wir, unseren Studenten so oft wie möglich diese praxisnahen und spannenden Einblicke in die Branche zu ermöglichen. Das kann für die Karriere der angehenden Sportmanager ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.“


    Die Teilnehmer knüpften erste wichtige Kontakte im Sportsbusiness beim DVV-Pokalfinale.

    25.02.2020 12:21
  • DVV-Pokalfinale für fünf weitere Jahre in Mannheim
    VBL | Pressemitteilungen
    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Freuen sich auf fünf weitere Jahre DVV-Pokalfinale in Mannheim: Michael Evers (l.), Jens Reithmann (M.) und René Hecht (r.). (Foto: Sebastian Wells)

    Bereits seit 2016 ist Baden-Württembergs größte Multifunktionsarena Gastgeber für die Pokalendspiele der Frauen und Männer, die seitdem mehr als 53.000 Volleyball-Fans nach Mannheim gelockt haben. Der Termin für die sechste Auflage des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena steht auch schon fest: Am Sonntag, den 28. Februar 2021, werden in Mannheim erneut die Cupsieger gekrönt. Der Ticketverkauf für das einzigartige Event beginnt Mitte März.

    Ein weiteres Highlight ist die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ im VIP-Bereich der SAP Arena, die seit 2017 am Abend vor dem großen Finaltag Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen auszeichnet.

    René Hecht, Präsident Deutscher Volleyball-Verband: „Was vor fünf Jahren nach einem gewagten Schritt aussah, hat sich als eine der besten Entscheidungen herausgestellt, die wir für den Volleyballsport in Deutschland treffen konnten. Das DVV-Pokalfinale hat sich zum größten Volleyball-Premium-Produkt entwickelt, das wir in Deutschland haben. Dies kommt auch in den Bereichen Medien und Vermarktung sehr stark zum Tragen. Wir sind sehr stolz auf das, was wir gemeinsam mit der SAP Arena aus dem DVV-Pokalfinale gemacht haben und freuen uns auf weitere fünf Jahre in dieser Partnerschaft.“

    Michael Evers, Präsident Volleyball Bundesliga: „Wir sind davon überzeugt, dass uns die SAP Arena die besten Bedingungen für ein Event wie das DVV-Pokalfinale bietet. Wir sind vom ersten Tag an mit offen Armen und offenen Ohren aufgenommen worden. Dieses Zusammenspiel von Organisation, Arenagefühl und Spitzensport hat das Pokalfinale hier in Mannheim zum Volleyball-Highlight des Jahres gemacht. Jedes Jahr kommen mehr als 10.000 Fans nach Mannheim – diese Zahl und die Stimmung in der Halle sprechen für sich.“

    Jens Reithmann, operative Geschäftsleitung SAP Arena Mannheim: „Wir sind stolz, das DVV-Pokalfinale nun bereits seit fünf Jahren in Folge in der SAP Arena auszurichten und freuen uns über die feste Buchung für weitere fünf Jahre. Durch die umfassende Gebäudeinfrastruktur und unsere Full-Service-Strategie bieten wir dem Verband, der Liga, den Spitzensportlern, den Besuchern und den Medien ein perfektes Zuhause für die Pokalfinalspiele bis 2025.“

    17.02.2020 13:29
  • #MissionMannheim: Dresden gewinnt Hollywood-Finale gegen Stuttgart
    VBL | Pressemitteilungen
    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks gegen Allianz MTV Stuttgart.

    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks, als sie gegen Allianz MTV Stuttgart in zwei Sätzen fünf Matchbälle abwehrten und am Ende noch mit 3:2 (25-19, 20-25, 21-25, 28-26, 17-15) gewannen. Für Dresden ist es der insgesamt sechste Pokaltriumph, während die Stuttgarterinnen ihren vierten Titel verpassten. Comdirect Player of the Match wurde Stuttgarts Krystal Rivers, die mit 35 Punkten glänzte.

    Jubel nach starkem Comeback: Die Spielerinnen des Dresdner SC feiern den sechsten DVV-Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells)

    Zuletzt standen sich beide Teams 2016 im DVV-Pokalfinale gegenüber, als Dresden ebenfalls mit 3:2 gewann. Dennoch waren die Rollen 2020 anders verteilt. Stuttgart, das in der aktuellen Saison beide Vergleiche gegen Dresden gewann, galt im Vorfeld als Favorit - und hatte eine Hand am Pokal.

    Stuttgart dreht Rückstand

    Schon im ersten Satz machte Dresden klar, dass mit ihnen zu rechnen ist. Über eine starke Abwehr zermürbten sie den Stuttgarter Angriff und nutzten ihre Breakchancen, um Rückstände zu drehen, sich eine beruhigende Führung auszubauen und die überraschende Führung (25-19) einzutüten. Diese sollte allerdings nicht lange halten. Eine überragende Krystal Rivers von Stuttgart, die über das gesamte Finale 51% ihrer Angriffe verwandelte, drehte das Match fast im Alleingang und brachte ihr Team auf die vermeintliche Siegerstraße.

    Goldener Wechsel Dresdens

    Coach Alexander Waibl reagierte auf den Rückstand. Nach dem 1:2-Rückstand schickte er Angreiferin Emma Cyris ins Spiel. Ein Wechsel, der sich vollends auszahlen sollte. Mit ihrer jugendlichen Leichtigkeit, von gerade einmal 18 Jahren, hatte sie entscheidenden Anteil am dramatischen Comeback, das sich in den nächsten Durchgängen entwickelte.

    „In einem Finale ist es immer 50:50. Dresden ist ein starkes Team. Ich denke, dass wir das Spiel bis zum Stand von 21:16 im vierten Satz kontrolliert, dann aber den Fokus verloren haben. Trotzdem hatten wir die Chancen auf den Sieg, konnten es aber einfach nicht zu Ende bringen. Deswegen haben wir das Finale verloren. Die Spielerinnen haben alles gegeben und um jeden Ball gekämpft. Wir sind enttäuscht, werden aber wieder aufstehen und weiterarbeiten“, erklärte ein enttäuschter Stuttgarter Trainer Ioannis Athanasopoulos den Bruch im Spiel seiner Mannschaft.

    Fünf Matchbälle nicht genug

    Denn im vierten Durchgang lagen die Stuttgarterinnen bereits mit 21-16 in Führung und benötigten lediglich vier weitere Punkte zum goldenen Sieg. Dresden allerdings kämpfte sich mit einer starken Abwehrarbeit zurück und entschied nahezu jede lange Rally für sich. So konnten sie auch die ersten Matchbälle auf Stuttgarter Seite (24-22) abwehren und eine hochklassige Schlussphase für sich entscheiden (28-26).

    Ein ähnliches Bild sahen die Fans im Tiebreak. Stuttgart erkämpfte sich beim Stand von 14-12 zwei Matchbälle und hatte kurze Zeit später eine allerletzte Chance (15-14). Nutzen konnten sie keine einzige, während die Dresdnerinnen das Match drehten und ihre erste Möglichkeit zum Pokalsieg über Lena Stigrot eiskalt verwandelten.

    „Haben uns Leichtigkeit bewahrt“

    Pokalsieger-Coach Alexander Waibl, der unmittelbar nach dem Matchball auf dem Feld überwältigt zusammensackte, sagte zum Sieg: „Wir hatten teilweise vier Spielerinnen auf dem Feld, die jünger als 19 Jahre waren. Diese Leichtigkeit haben wir uns bewahrt und haben die Chancen, die sie uns geboten haben, genutzt. Klar gehört immer auch ein bisschen Glück dazu, aber insgesamt haben wir es uns mit unserer Leidenschaft und Emotion, die wir rein gehauen haben, verdient. Zu seinem vierten Pokalsieg sagte er: „Es war schon ein besonderer Sieg, weil wir erstmals als Underdog in ein Finale gegangen sind und nicht viele an uns geglaubt haben. Monique Strubbe ist in das Team gerutscht und hat heute ihr erstes Pokalspiel absolviert, und dann gleich ein Finale. Man konnte damit nicht rechnen, aber hoffen. Einfach unglaublich.“

    „Unglaubliche Teamleistung“

    „Es war eine unglaubliche Teamleistung. Fast jede Spielerin war einmal auf dem Spielfeld und hat eine super Leistung gezeigt. Das ist das, was uns schon die letzten Wochen stark gemacht hat. Wenn man mit so einem Willen spielt, dann gewinnt man auch solche Spiele. Ich war mit erst gar nicht sicher, ob ich den Punkt gemacht habe und hatte auch nicht den genauen Stand im Kopf. Als ich aber gesehen habe, dass sich alle freuen, wusste ich, dass wir den Pokal haben. Es war ein tolles Gefühl“, beschrieb Deutschlands Nationalspielerin Lena Stigrot ihren entscheidenden Moment, der ein Comeback, das in jedem Hollywood-Streifen seinen Platz finden würde, vollendete.

    16.02.2020 23:06
  • Berlin zurück auf dem Pokalthron
    VBL | Pressemitteilungen
    Nach vier Jahren Wartezeit stehen sie wieder ganz oben: Die Berlin Recycling Volleys haben zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DVV-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sie sich vor 10.689 Zuschauern in drei Sätzen mit 3:0 (25-12, 25-18, 25-22) gegen die SWD Powervolleys Düren durch. Für Berlin ist es bereits der zweite DVV-Pokalsieg in der SAP Arena in Mannheim, während Düren weiterhin auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten muss.  

    Nach vier Jahren Wartezeit stehen sie wieder ganz oben: Die BERLIN RECYCLING Volleys haben zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DVV-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sie sich vor 10.689 Zuschauern in drei Sätzen mit 3:0 (25-12, 25-18, 25-22) gegen die SWD Powervolleys Düren durch. Für Berlin ist es bereits der zweite DVV-Pokalsieg in der SAP Arena in Mannheim, während Düren weiterhin auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten muss.  

    Endlich wieder DVV-Pokalsieger - die BR Volleys lassen sich in der Mannheimer SAP Arena feiern. (Foto: Sebastian Wells)

    „Wussten, dass wir bereit sind“

    Mit dem Nimbus der Unbesiegbarkeit, in der Liga und Pokal ist Berlin in dieser Saison noch ungeschlagen, reisten die BR Volleys in die SAP Arena nach Mannheim – und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. „Es war ein sehr gutes Match von uns. Wir wussten, dass wir bereit sind, aber wir waren auch gewarnt, weil Düren in einem Spiel immer gewinnen kann. Wir konnten von Beginn an Druck ausüben, hatten aber auch eine gute Annahme. Das sind alles Voraussetzungen, die uns über Sergey ein sehr gutes Spiel haben aufziehen lassen“, bewertete BR-Volleys Coach Cedric Enard die Leistung seiner Mannschaft.

    Block-Party im ersten Satz

    Diese ließ Düren im ersten Satz keine Chance. Über eine starke Annahme (62%) hatte BR-Zuspieler Sergey Grankin leichtes Spiel und verteilte die Bälle nach Belieben. Gleich sechs Spieler trugen sich in die Scorer-Liste ein und stellten die Weichen früh auf Sieg (8-4, 16-7). Während bei Berlin insgesamt 62% der Angriffe in Punkte umgewandelt werden konnte, gelang den Powervolleys nahezu nichts (19%). Auch im Block langten die Hauptstädter viermal zu und tüteten Satz eins locker mit 25-12 ein.

    Kurz Hoffnungsschimmer im Keim erstickt

    Eine ausgeglichene Anfangsphase im zweiten Durchgang (6-6) ließ die Dürener Fans zunächst hoffen. Doch das gegenwärtige Formtief, das ihnen schon die Pokal-Generalprobe am vergangenen Liga-Spieltag verhagelte (2:3 vs. Rottenburg), schlug schnell wieder zu. Immer wieder wackelten sie in der Annahme und blieben durch schlechte Angriffspositionen an der starken Block-Abwehr-Arbeit der Berliner hängen. Auf der anderen Seite war der aktuelle deutsche Meister im Angriff einfach nicht zu stoppen. Bis zum Ende der Partie schraubten sie ihre Angriffsquote auf überragende 71% nach oben und machten Düren, bei dem Sebastián Gevert die meisten Punkte erzielte (12), das Leben schwer.

    „Die Qualität, die Berlin hat, ist natürlich bekannt. Wir haben nach einer nervösen Anfangsphase immer gehofft, dass wir den Rhythmus noch finden, aber wir haben leider sehr lange gebraucht, um uns einmal zu wehren. Insgesamt war es auch zu wenig Druck im Aufschlag und hat das Selbstbewusstsein der Berliner immer größer werden lassen“, sagte Dürens-Trainer Stefan Falter im Anschluss. Mit dem großen Selbstbewusstsein im Gepäck drehte Berlin im dritten Satz gar einen 14-16 Rückstand. Gepusht von Benjamin Patch, der am Ende mit 13 Zählern Top-Scorer des Finals wurde und eine starke Angriffsquote von 65% hatte. Letztendlich beendete ein Dürener Fehlaufschlag das Match und ließ auf Berliner Seite die Sektkorken knallen.

    „Kennen uns hier aus“

    „Wir haben wirklich ein super Spiel gemacht. Düren hatte, vor allem in den ersten zwei Sätzen, große Probleme im Aufschlag und der Annahme, was es uns deutlich einfacher gemacht hat. Natürlich hat uns auch der Start in die Karten gespielt. Nach der Siegerehrung werden wir noch in Mannheim feiern gehen. Geplant haben wir nichts, aber wir kennen uns hier auch ein bisschen aus“, sagte BR-Volleys Kapitän und Nationalspieler Moritz Reichert mit einem Schmunzeln im Gesicht und verabschiedete sich in die Kabine, in der bereits der erste Teil der großen Pokalfeier im Gange war.

    16.02.2020 17:27

Spiele

Samstag, 29. Februar 2020

18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
19:30
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-

Sonntag, 1. März 2020

14:30
Münster USC Münster
Straubing NawaRo Straubing
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Backgroundcheck für die #MissionMannheim: Fakten zum Finale

VBL | Pressemitteilungen

Ganz Volleyball-Deutschland wartet auf diesen Tag: Am 16. Februar 2020 finden in der SAP Arena Mannheim endlich wieder die Finalspiele des DVV-Pokals statt. Bei den Männern stehen sich die SWD powervolleys DÜREN und die BERLIN RECYCLING Volleys gegenüber, bei den Frauen der Dresdner SC und ALLIANZ MTV Stuttgart.


Nach einem verlorenen Finale im vergangenen Jahr wollen die Stuttgarterinnen in diesem Jahr im Spiel gegen den Dresdner SC unbedingt den Pokal. (Foto: Conny Kurth)

Pokal-Erfahrung

Besonders bei den Frauen haben Dresden und Stuttgart die Finalspiele der vergangenen Jahre geprägt. Seit das Event in Mannheim ausgetragen wird, gab es kein Finale ohne Beteiligung von mindestens einem der beiden Teams.

Das diesjährige Finale ist eine Wiederauflage des Jahres 2016. Damals stemmten nach Abpfiff die Dresdnerinnen die 8,5 Kilo schwere Trophäe auf dem Treppchen in die Luft.

Mit fünf Titeln (1999, 2002, 2010, 2016, 2018) bringt der Dresdner SC die meiste Erfahrung im Trophäenstemmen mit. Zusätzlich war der Verein 2007 und 2009 Vize-Pokalsieger. In Stuttgart zählt man drei Titel (2011, 2015, 2017) und musste sich ebenfalls zwei Mal im Finale geschlagen geben (2016 und 2019).

Außer den Dürenern kennen alle Teams den Weg zur #MissionMannheim gut: Die BERLIN RECYCLING Volleys haben (damals noch als SCC Berlin) 1994, 1996 und 2000 den Titel geholt. Unter neuem Namen gewannen sie 2016 beim ersten Finale, das in der SAP Arena ausgetragen wurde, die Trophäe. Insgesamt standen sie jedoch schon neun Mal im DVV-Pokalfinale. Die SWD powervolleys DÜREN waren als einziges Team noch nie in Mannheim dabei, auch wenn sie 2001, 2002 und 2010 Vize-Pokalsieger wurden.

Most valuable players – Nationalspieler/-innen

Der in MVP-Medaillen aktuell wertvollste Spieler der Liga ist Zuspieler Sergey Grankin von den BERLIN RECYCLING Volleys. Er bringt gleich acht goldene Auszeichnungen mit. Insgesamt sind die Berliner fünf Mal in den Top 25 der meistausgezeichneten Spieler der Liga vertreten und haben zehn Spieler, die internationale Erfahrung für ihre jeweiligen Nationen mitbringen. Bei den Dürenern dagegen ist Egor Bogachev mit fünf goldenen und einer silbernen Medaille der einzige im Ranking – steht jedoch mit seinem dritten Platz sehr weit oben in der Liste. Er ist einer der insgesamt acht Spieler der powervolleys, die schon in Nationaltrikots aufgelaufen sind.

Bei den Frauen führt die Liste der Most valuable players mit sechs goldenen Auszeichnungen die Stuttgarter Diagonalangreiferin Krystal Rivers an. Im Frauenduell stehen ebenfalls gleich mehrere Spielerinnen mit Erfahrungen in einer Nationalmannschaft auf dem Feld: Die Stuttgarterinnen haben in ihrem Kader gleich zehn Spielerinnen, die ihre jeweiligen Länder auch international vertreten, bei den Dresdenerinnen sind es acht. Zwar nicht mehr aktiv, aber dennoch mit viel Erfahrung: Die Dresdener Libera Lenka Dürr hatte nach 217 Spielen im deutschen Trikot im August 2019 überraschend ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet, um sich voll auf die Arbeit im Verein zu konzentrieren.

DVV-Pokal App | comdirect Player of the Match

Für den 16.02. selbst können die Besucherinnen und Besucher der Finalspiele über die DVV-Pokal App für ihre comdirect Player of the Match stimmen. Zudem können sie über die App schnell und unkompliziert Bilder des Events hochladen und teilen oder viele spannende Informationen rund um die Teams und ihre Spielerinnen und Spieler abrufen. 

Größe ist nicht alles…

…aber im Volleyball doch nicht unwichtig. Mit durchschnittlich rund 187cm (Stuttgart) und 188cm (Dresden) sind beide Frauenteams am Netz mehr als 20 Zentimeter größer als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung, der bei knapp 166cm liegt. Kleinste Spielerin auf dem Platz wird vermutlich die Stuttgarter Libera Roosa Koskelo mit 164cm sein. Ihre Teamkollegin Jennifer Hamson überragt mit ihren 201cm dagegen sogar einige der männlichen Spieler.

Die männlichen Teams bringen ohne ihre Liberos im Schnitt knapp 200cm (Düren) und rund 197cm (Berlin) auf den Platz. Den aus dem Stand größten Block stellt dabei Mittelblock Lukas Maase von den powervolleys aus Düren mit beachtlichen 212cm. Der Berliner Libero Adam Kowalski als kleinster Spieler dagegen liegt mit seinen 180cm genau im deutschen Durchschnitt.

Neben der Größe gibt es auch beim Alter einige Differenz: Ältester Spieler auf dem Platz ist der Dürener Björn Andrae (Jahrgang 1981). Sein Teamkollege Ivan Batanov (Jahrgang 2000) ist immerhin 19 Jahre jünger.

Als jüngste Spielerin ist Sarah Straube (Dresdner SC, Jahrgang 2002) mit dabei. Älteste Spielerin beim Finale der Frauen ist die Dresdener Zuspielerin Mareen von Römer (Jahrgang 1987).

Anreise und Fans

Die weiteste Anreise hat in diesem Jahr das Team übrigens aus Berlin. Die BERLIN RECYCLING Volleys müssen mehr als 620 Kilometer bis Mannheim zurücklegen. Trotzdem bringen sie 240 Fans mit. Die Dürener haben mit rund 270 Kilometern eine nur halb so weite Anreise und bringen vielleicht auch deshalb eine stolze Anzahl von 731 Fans mit in die Halle.

Bei den Frauen ist die Anfahrt noch unausgeglichener. Während die Stuttgarterinnen mit nur knapp 140 Kilometern die kürzeste Anreise haben, ist das Team aus Dresden etwa 540 Kilometer unterwegs. Aus Dresden kommen 370 „rote“ Fans, um ihr Team anzufeuern – während in der Gegenkurve eine „blaue“ Wand aus 1.460 Stuttgarterinnen und Stuttgartern Stimmung machen wird.

Spielstatistiken

Statistiken werden für Journalistinnen und Journalisten nach jedem Satz als pdf zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Gesamtstatistiken nach den Spielen auf www.dvv-pokal.de (unter Spielplan & Ergebnisse) veröffentlicht.

Social Media Kanäle und verwendete Hashtags

Kanäle der Volleyball Bundesliga:

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https://www.instagram.com/volleyball_bundesliga_official/
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Kanäle des Deutschen Volleyballverbandes (DVV):

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Verwendete Hashtags:

#missionmannheim
#dvvpokalfinale
#dvv
#dvvpokal
#mannheim
#volleyball

Kanäle und Hashtags der Teams:

@dscvolley (alle Kanäle) / #dscvolley
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Übertragungen

Das DVV-Pokalfinale der Männer wird live auf SPORT1 übertragen. Der Stream aus der Halle startet am 16.02.2020 um 13:40 Uhr unter https://tv.sport1.de/player/player.php?id=s234394. Ab 14:00 Uhr überträgt Sport1 auch im Free-TV.

Der Stream zum Finale der Frauen beginnt um 16:15 Uhr unter https://tv.sport1.de/player/player.php?id=s768017.
Sollte das Spiel der Männer länger als bis 15:45 Uhr dauern, beginnt das Spiel der Frauen 45 Minuten nach Abpfiff des ersten Spiels.

Tickets

Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 16. Februar 2020 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333*) erhältlich.

Die Tageskasse an der SAP Arena ist am Sonntag ab 12.00 Uhr geöffnet.

* (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

veröffentlicht am Freitag, 14. Februar 2020 um 10:56; erstellt von Siebigteroth, Nadia
letzte Änderung: 14.02.20 12:00
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