• DVV-Pokalauslosung: Die Viertelfinals stehen fest
    VBL | Pressemitteilungen
    Premiere im VBL-Center: Zum ersten Mal wurde eine DVV-Pokalauslosung live bei Facebook gestreamt. Bei den Frauen trifft Pokalsieger-Besieger MTV Allianz Stuttgart auf den VC Wisbaden, bei den Männern kommt es zum Brandenburg-Berlin-Derby zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und den Berlin Recycling Volleys. 

    Premiere im VBL-Center: Zum ersten Mal wurde eine DVV-Pokalauslosung live bei Facebook gestreamt. Bei den Frauen trifft Pokalsieger-Besieger Allianz MTV Stuttgart auf den VC Wiesbaden, bei den Männern kommt es zum Brandenburg-Berlin-Derby zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und den Berlin Recycling Volleys. 


    Nächster Halt auf der #MissionMannheim: Die Viertelfinals im DVV-Pokal stehen fest (Foto: Conny Kurth) 

    Die Viertelfinals der Frauen im Überblick: 
    Sa, 24.11.18 19:30      Allianz MTV Stuttgart    VC Wiesbaden      
    Sa, 24.11.18 19:30      USC Münster    SSC Palmberg Schwerin          
    Sa, 24.11.18 19:00      Ladies in Black Aachen     VfB Suhl LOTTO Thüringen         
    Sa, 24.11.18 19:00      SC Potsdam   NawaRo Straubing

    Die Viertelfinals der Männer im Überblick: 
    Sa, 24.11.18 19:00    HELIOS GRIZZLYS Giesen            SWD powervolleys Düren    
    Sa, 24.11.18 19:00    WWK Volleys Herrsching     VfB Friedrichshafen 
    So, 25.11.18 16:00    United VolleysFrankfurt         SVG Lüneburg    
    So, 25.11.18 16:00    Netzhoppers SolWo Königspark KW   BERLIN RECYCLING Volleys        
       

    04.11.2018 20:50
  • Volleyball Bundesliga gibt Zusage für VolleyPassion
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) haben sich am Rande des comdirect Supercup über wichtige Themen ihrer zukünftigen Zusammenarbeit verständigt. Ab der Saison 2019/20 wird auch für Bundesligaspieler die Registrierung im Portal VolleyPassion eingeführt.

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) haben sich am Rande des comdirect Supercup über wichtige Themen ihrer zukünftigen Zusammenarbeit verständigt. Ab der Saison 2019/20 wird auch für Bundesligaspieler die Registrierung im Portal VolleyPassion eingeführt. Vorausgegangen war eine Einigung über die gemeinsame Vermarktung, die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen der Volleyball Bundesliga GmbH und die Weiterentwicklung des gemeinsamen Nachwuchskonzepts.


    Gute Gespräche am Rande: DVV-Präsidenten René Hecht (l) und VBL-Präsident Michael Evers (Foto: VBL) 

    VBL-Präsident Michael Evers dankte dem neuen DVV-Präsidenten René Hecht für die konstruktiven Gespräche: „Die VBL sieht in dem Portal VolleyPassion mit seinen digitalen Angeboten für alle aktiven Volleyballer, Fans und Mitglieder der Volleyball-Familie eine große Chance für die Entwicklung unserer Sportart. Wir befürworten den eingeschlagenen Weg und die Registrierungspflicht ausdrücklich und supporten das Portal VolleyPassion mit attraktivem Content aus den Bundesligen – Spielergebnisse, Tabellen und Statistiken sowie Bewegtbildformate stehen im Vordergrund der Kooperation.“ Auch DVV-Präsident René Hecht dankt dem VBL-Präsidenten und richtet den Blick nach vorn: „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir – VBL und DVV mit unseren Landesverbänden - alle Volleyballbegeisterten in Deutschland für unsere Online-Plattform VolleyPassion, die der Schlüssel für unsere digitale Zukunft ist, begeistern können.“

    Die VBL hatte nach Votum der Bundesligaversammlung im Juni 2018 den Start der Registrierungspflicht für die 1. und 2. Bundesligen zunächst ausgesetzt, um offene Fragen der gemeinsamen Kommunikation und Vermarktung zu klären. Zur Saison 2019/20 wird die Registrierung im Portal VolleyPassion für alle Bundesligaspieler Voraussetzung sein, um eine Spielberechtigung zu bekommen.

    Ein weiteres Ergebnis des Gesprächs war der Abschluss der im Kooperationsvertrag von DVV und VBL verabredeten Umstrukturierung der Volleyball Bundesliga GmbH, die bereits vom Hauptausschuss des DVV im Juni 2018 grundsätzlich gebilligt wurde. Der DVV, der zuletzt noch 25,1 Prozent der Gesellschaftsanteile an der VBL GmbH hielt, wird diese an die Volleyball Bundesliga e.V. abtreten. Der Verein, dessen Mitglieder die 75 Bundesligavereine sind, hält damit dann 100 Prozent der Unternehmensanteile der GmbH.

    Evers erklärt hierzu: „Die VBL wurde 2007 gegründet, um die Selbstverwaltung der Bundesligisten zu stärken. Seither ist die VBL eine Erfolgsgeschichte. Die Professionalisierung der Bundesligen, der Aufbau des VBL-Centers als Service- und Dienstleister der Bundesligisten sowie unsere Erfolge in der Medienrechtevermarktung sind nur durch diese modernen Strukturen möglich geworden.“ Auch wenn der DVV als Gesellschafter aus der VBL GmbH ausgeschieden ist, haben sich beide Vorstände verständigt, die wechselseitige Vertretung in den Aufsichtsgremien aufrecht zu erhalten. Der DVV-Präsident, der Bundesspielwart und der Bundesschiedsrichterwart werden auch zukünftig im Beirat der VBL GmbH vertreten sein.

    Ebenfalls gemeinsam werden VBL und DVV das Nachwuchskonzept zusammen mit den Landesverbänden weiter finalisieren. Hecht ist der Meinung, dass „die gemeinsame Zusammenarbeit in diesem Bereich das Muss ist für eine erfolgreiche, sportliche Zukunft unserer Sportart. Hierbei geht es nicht nur um die Nationalmannschaften und gleichzeitig um eine starke Volleyball Bundesliga, sondern auch um die Bedeutung des Volleyballsports in Deutschland grundsätzlich.“ Michael Evers sagt: „Um eine Trendwende in der Mitgliederentwicklung einzuleiten und weiter erfolgreiche Nationalmannschaften zu haben, muss die Volleyball-Familie zusammenstehen. Die Bundesligisten verstehen sich als Leuchttürme für unseren Sport und sind bereit, sich dieser Verantwortung noch stärker zu stellen. Hierzu wollen wir das bereits im Januar initiierte gemeinsame Konzept mit dem DVV und den Landesverbänden verwirklichen. Ich hoffe, dass wir hierzu in den kommenden Monaten den Durchbruch in den ausstehenden Gesprächen schaffen werden.“

    01.11.2018 16:32
  • Der Kampf um die Schale: Die 1. Bundesliga der Frauen startet
    VBL | Pressemitteilungen
    Ein Event jagt das Nächste - nach der Weltmeisterschaft und dem comdirect Supercup startet am morgigen Mittwoch die 1. Bundesliga der Frauen.

    Ein Event jagt das Nächste - nach der Weltmeisterschaft und dem comdirect Supercup startet am morgigen Mittwoch die 1. Bundesliga der Frauen. Zuletzt flogen die „Schmetterlinge“ bei der WM in Japan auf den 11. Platz, danach ging es für einen Großteil der Nationalmannschaft sofort weiter zum nächsten Highlight, dem comdirect Supercup, bei dem der SSC Palmberg Schwerin mit einem 3:1-Sieg über den Dresdner SC ein erstes Ausrufezeichen setzen konnte. Und kaum sind die Spielerinnen wieder in den heimischen Hallen angekommen, geht die neue Saison auch schon los. Wir haben den 1. Spieltag unter die Lupe genommen.


    Auch der frischgebackene comdirect Supercup-Sieger SSC Palmberg Schwerin startet in die neue Saison (Foto: Sebastian Wells)

    VfB Suhl LOTTO Thüringen – VCO Berlin

    Viele Neuzugänge hat der VfB Suhl LOTTO Thüringen in diesem Jahr zu vermelden, darunter einige internationale Talente und Größen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn an der 2,03 Meter (!) großen Mittelblockerin McKenzie Jacobson sollte so leicht kein Ball vorbeigehen. Die Suhlerinnen wollen in der neuen Saison von Spiel zu Spiel besser werden und für Überraschungen sorgen. Gelingen soll das unter anderem mithilfe der Unterstützung von Stadt und Region, die voll und ganz hinter der Mannschaft stehen und helfen wollen, den Verein von seiner besten Seite zu präsentieren. Die letzte Saison beendete die Mannschaft aus Thüringen auf dem neunten Platz – zwei Plätze vor dem VC Olympia Berlin, der Nachwuchsschmiede des Deutschen Volleyball Verbandes. Und natürlich steht die Nachwuchsarbeit bei den Berlinerinnen weitrerhin im Vordergrund. Punktelos, aber mit viel neuer Expertise verabschiedete sich das Team aus der letzten Spielzeit, will dieses Jahr gemeinsam mit neuer Energie angreifen und mindestens sechs bis zehn Punkte holen. Seit dem Trainerwechsel stehen mehr individuelles Technik- und Athletiktraining sowie Teambuildingmaßnahmen und Events außerhalb des Trainings auf dem Plan. Das sorgt für Abwechslung und stärkt den Zusammenhalt – optimale Voraussetzungen also, um das Saisonziel zu erreichen.

    Schwarz-Weiß Erfurt – Ladies in Black Aachen

    In der letzten Saison mit neun Punkten abgeschlagen auf dem 10. Platz, soll es in der Saison 2018/19 eine einstellige Platzierung für die Mannschaft aus Erfurt werden. Dafür sollen die mannschaftliche Geschlossenheit, Teamgeist und maximaler Einsatzwille sorgen. Das Team um Trainer Jens Kronseder hat acht Neuverpflichtungen zu verzeichnen, darunter mit Christian Knospe einen neuen Co-Trainer. Das Ziel ist klar: gemeinsam mit den Fans den sportlichen Klassenerhalt zu feiern. Auch bei den Ladies in Black Aachen hat sich einiges beim Personal getan. Neun neue Spielerinnen schlagen in der kommenden Saison für Aachen auf, weshalb die erste Saisonhälfte unter dem Motto „Teamformation“ steht. Aber die Aachenerinnen lieben Herausforderungen und nehmen deshalb in diesem Jahr zum ersten Mal mit der neuen Mannschaft am Challenge Cup teil – mit dem Ziel, die zweite Runde zu erreichen. Erstmal heißt es am 31.10. aber Auftakt in der Liga gegen Erfurt.

    VC Wiesbaden – SC Potsdam

    Eine erfolgreiche Saison liegt hinter dem VC Wiesbaden. Ein vierter Platz nach der Hauptrunde und Finalist beim DVV-Pokalfinale. Und Trainer Dirk Groß hat Blut geleckt: „Wir wollen zwei Medaillen gewinnen. Ich denke, das ist möglich.“ Mit einem neu aufgebauten Funktionsteam rund um die Mannschaft und einer sehr guten Aufstellung in allen Bereichen steht diesem Projekt erstmal nichts im Wege. Vor allem aber möchte die Mannschaft gesund und technisch sowie taktisch gut vorbereitet in die Saison starten und diese mit dem bestmöglichen Resultat abschließen. Die erste Chance auf dem Weg dorthin haben die Wiesbadenerinnen am 31. Oktober gegen den SC Potsdam, der sich mit sechs Neuzugängen ebenfalls in der oberen Tabellenhälfte etablieren will. „Die Playoffs sind das ganze klare Ziel“, sagt Sportdirektor Toni Rieger. Als größten Rivalen geben die Potsdamerinnen unter anderem den VC Wiesbaden an, der sich aus Potsdamer Sicht erfolgreich weiterentwickelt hat und mit einem Aufgebot an guten neuen Spielerinnen aufschlägt. Demnach dürfte das erste Spiel sehr spannend werden.

    USC Münster – Dresdner SC

    In Münster wird seit Jahren guter Volleyball gespielt, aber auch mit anderen Waffen können die Spielerinnen ihre Gegner schlagen: Sie backen den besten Kuchen der Liga, sagt das Team selbst. In der letzten Saison hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sie oben mitspielen kann und landete am Ende auf dem fünften Platz. Nichtsdestotrotz halten die Münsteranerinnen – ebenso wie der Großteil der Liga – Schwerin, Stuttgart oder Dresden für den diesjährigen Anwärter auf den Titel. Ob sich das im ersten Spiel bereits herauskristallisieren wird, können die Dresdnerinnen am 31. Oktober zeigen, wenn sie in ihrem ersten Saisonspiel in Münster aufschlagen. Nach zweijähriger Abwesenheit auf dem Thron lautet das Ziel des DSC in diesem Jahr ganz klar Meister zu werden. Dazu noch den DVV-Pokal holen, das wäre das i-Tüpfelchen.

    NawaRo Straubing – SSC Palmberg Schwerin

    Aufsteiger gegen amtierenden Meister – das erste Match hat es für die Straubingerinnen gleich in sich. Trotzdem geht das Team gut vorbereitet und voller Freude in die neue Saison in der 1. Bundesliga, in der der Klub zuletzt in der Saison 2015/16 gespielt hat. Mit Unbekümmertheit und Emotionalität wollen sie den Klassenerhalt schaffen und ihren Fans viele Heimsiege bescheren. Die größten Rivalen dabei sind nicht etwa die anderen Mannschaften, sondern die eigene Unerfahrenheit. Unerfahren, was die 1. Liga betrifft, sind die Schwerinerinnen dagegen keineswegs, dennoch müssen auch sie sich zunächst mit dem neu geformten Team einspielen. Von der Mehrheit der Rivalen werden sie als Favorit auf den Titel gehandelt Kein Wunder also, dass das Saisonziel des SSC Palmberg Schwerin die Titelverteidigung und das Erreichen des Pokalfinals lautet. Und wie man Titel verteidigt haben die Schwerinerinnen bereits beim Supercup gezeigt. In der kommenden Saison spielen sie außerdem zum ersten Mal in der Champions League. Das bedeutet viele Spiele auf hohem Niveau, die zur Weiterentwicklung der Mannschaft beitragen. Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison.

    Ladies in Black Aachen - Rote Raben Vilsbiburg

    Mit sieben Neuzugänge starten die Roten Raben Vilsbiburg in die Saion. Da ist die Entwicklung jeder Spielerin und des gesamten Teams besonders wichtig, damit das volle Potenzial genutzt werden kann. „Wir haben die Playoff-Halbfinals im Auge“, sagt Geschäftsführer André Wehnert. „Konkret streben wir die Entwicklung jeder Spielerin sowohl im sportlichen als auch im persönlichen Bereich an – mit dem Ziel, die bestmögliche Performance als Team aufs Feld bringen zu könne“, fügt Trainer Timo Lippuner hinzu.

    Allianz MTV Stuttgart – VC Wiesbaden

    Mindestens einen Titel gewinnen – so lautet das Saisonziel der Stuttgarterinnen. „Den Pokal hatten wir schon, daher ist jetzt endlich mal die Meisterschaft dran. Oder am besten beides“, sagt Mannschaftsverantwortliche Kim Renkema. Und dass die Karten dafür gar nicht so schlecht stehen, zeigt der gute Saisonstart in den Champions League, den das Team mit einem 3:0-Sieg über Sliedrecht Sport Dames 1  feierte. Eine technisch starke Mannschaft, viele Neuzugänge und eine Mentaltrainerin sollen dem Ganzen den letzten Schliff geben. Die größten Rivalen stehen für Allianz MTV Stuttgart auch fest: Mit dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC lieferte sich die Mannschaft bereits in der vergangenen Saison hart umkämpfte Partien, woran sich auch in der kommenden Spielzeit vermutlich wenig ändern wird. Schon in der ersten Runde des DVV-Pokals treffen Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC aufeinander.

    30.10.2018 19:07
  • Werbung für den Volleyballsport: Schwerin verteidigt comdirect Supercup-Titel
    VBL | Pressemitteilungen
    Titelverteidigung! Mit einem 3:1 (25:17, 25:23, 24:26, 25:18) hat sich der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin gegen den Pokalsieger Dresdner SC durchgesetzt. Für die Schweriner bedeutet der Sieg am Sonntagnachmittag in der TUI Arena in Hannover vor 5175 Zuschauern die comdirect Supercup-Titelverteidigung.

    Titelverteidigung! Mit einem 3:1 (25:17, 25:23, 24:26, 25:18) hat sich der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin gegen den Pokalsieger Dresdner SC durchgesetzt. Für die Schweriner bedeutet der Sieg am Sonntagnachmittag in der TUI Arena in Hannover vor 5175 Zuschauern die comdirect Supercup-Titelverteidigung. Es war kein Spiel für schwache Nerven, aber sicher eins, das Werbung für den Sport gemacht hat. Die Dresdnerinnen spielten leidenschaftlich, drehten im zweiten Satz auf und belohnten sich im Dritten. Am Ende aber reichte es nicht, der SSC Palmberg Schwerin setzte sich in vier Sätzen durch.  


    Titelverteidigung: Bereits zum zweiten Mal sichert sich der SSC Palmberg Schwerin den comdirect Supercup (Foto: Conny Kurth).

    Bis vor die Tore der TUI Arena klangen die Trommelschläge. Im Innern dominierte vor allem eine Farbe. Der SSC Palmberg Schwerin konnte sich wieder einmal auf seine „gelbe Wand“ verlassen. Etliche Fans des Vorjahressiegers haben die gut 230 Kilometer von Schwerin nach Hannover auf sich genommen, um beim comdirect Supercup dabei zu sein. Mit im Gepäck: Trommeln, Fanutensilien und der unbändige Wille, ihr Team nach vorne zu pushen. Die Dresdner Fans versuchten, dem Trommelfeuer der Schweriner etwas entgegenzusetzen, wurden aber deutlich übertönt.

    Was sich auf den Rängen der TUI Arena abspielte, war ein Sinnbild für das, was auf dem Feld passierte. Schwerin-Trainer Felix Koslowski vertraute der Starting-Six um Kapitänin Jennifer Geertis, Kimberly Drewniok, Denise Hanke, Beta Dumancic, Lauren Barfield und McKenzie Adams. Auf der anderen Seite schickte Trainer Alexander Waibl Mareen von Römer, Lena Stigrot, Maria Segura Pallares, Nikola Radosova, Ivana Mrdak und Saša Planinšec ins Rennen. Und auch wenn der erste Satz zu Beginn ausgeglichen war, (8:7 für Schwerin), am Ende war es eine klare Sache: 25:17 für den SSC Palmberg Schwerin, auch weil die beiden Außenangreiferinnen McKenzie Adams und Jennifer Gerties je fünf Punkte, Kimberly Drewniok sechs Punkte beisteuerten.

    Im zweiten Satz war Dresden deutlich besser im Spiel, was vor allem auch an Nationalspielerin Lena Stigrot lag, die sieben Punkte markierte. Lange ging es hin und her, erst zum Satzende konnten sich die Schwerinerinnen etwas absetzen. Der Satz endete denkbar knapp mit 25:23 für Schwerin – auch dank einer starken Kimberly Drewniok, die am Ende den Palmberg MVP-Titel als beste Spielerin gewann. Und auch eine weitere Schwerinerin konnte einen Titel einheimsen: Die comdirect Geschwindigkeitsmessung hat bei Denise Hanke 83 km/h angezeigt, was den Fastest serve oft he Match für sie bedeutete.

     Die Dresdnerinnen belohnten sich zwar nicht für die Steigerung in ihrem Spiel, konnten den Schwung aus dem zweiten Satz aber mit in den Dritten nehmen. Nach gutem Start führten die Dresdnerinnen zwischenzeitlich mit 10:5. Doch Schwerin – angefeuert von der „gelben Wand“ – kämpfte sich zurück und hatte drei Matchbälle. Aber die Dresdnerinnen wehrten zwei Matchbälle ab und gewannen den Satz: DSC-Kapitänin Katharina Schwabe und Lena Stigrot markierten mit starken Aktionen die entscheidenden Punkte zum 26:24-Satzsieg.

    Im vierten Satz gab es beim Stand von 1:0 die erste erfolgreiche comdirect Challenge. Dresden ging dadurch mit 2:0 in Führung, bevor die Schwerinnerinnen erst ausglichen (7:7), ehe sie das Spiel drehten. Beim Stand von 20:16 für Schwerin wurde die „gelbe Wand“ noch einmal richtig laut. Und wie zur Antwort verwandelte die starke Lena Stigrot einen Spike. Am Ende nutzten die Schwerinerinnen ihren zweiten Matchball zum 25:18. Und auch wenn sie damit als Siegerinnen vom Platz gegangen sind, gab es mindestens noch einen weiteren Gewinner: Dieses intensive comdirect Supercup-Spiel war eine tolle Werbung für den Volleyballsport.

    28.10.2018 21:27

Spiele

Mittwoch, 14. November 2018

18:30
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-

Samstag, 17. November 2018

18:00
Aachen Ladies in Black Aachen
Dresden Dresdner SC
-:-
18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-
19:00
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Potsdam SC Potsdam
-:-

Sonntag, 18. November 2018

14:00
VCO Berlin VCO Berlin
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-
14:30
Münster USC Münster
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Das Warten hat ein Ende: Saisonstart 2. Bundesliga Nord

VBL | Pressemitteilungen

An diesem Wochenende startet die Volleyball Bundesliga mit den ersten Zweitliga-Partien. Welche Spieler sind gewechselt, welcher Verein ist neu in der Liga und wie sehen die Verantwortlichen die Chancen ihrer Mannschaft? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat alle Klubs der 2. Bundesliga Nord unter die Lupe genommen:

2. Bundesliga Nord Frauen


Auch in der kommenden Saison streben die Kölnerinnen die Meisterschaft an (Foto: Anna Kadlec)

VCO Schwerin – SF Aligse

„Zurück in die 2. Bundesliga“, heißt es bei den Sportfreunden Aligse. Diesmal schlagen allerdings die Frauen auf und treffen in ihrer ersten Partie auf das Bundesstützpunktteam VCO Schwerin. Die selbsternannten Gallierinnen aus Aligse fürchten sich nicht. „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen“, sagt Trainer Michi Meyer. Und das getreu dem Motto „SFA: Schnell – Frech – Athletisch“. Das Team aus Schwerin hingegen will seine Spielerinnen für die 1. Bundesliga fit machen und sich von Spiel zu Spiel steigern. Deshalb wurde im Organisationsbereich viel getan, um für die jungen Talente bessere Bedingungen zu schaffen. Neben diesen Ambitionen soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Stralsunder Wildcats – DSHS SnowTrex Köln

Mit vier Neuzugängen, von denen zwei aus der 1. Bundesliga stammen, sind die Stralsunder Wildcats gewappnet für eine Saison, die sie möglichst im oberen Tabellendrittel beenden wollen. Als Favorit auf den Titel sehen die Wildcats ihren ersten Gegner aus Köln. Dieser konnte die Meisterschaft in der vergangenen Saison erfolgreich verteidigen. Und die Ziele der Kölnerinnen sind weiter hoch gesteckt: „Zweimal Meister war sehr schwer – nun soll in Köln das Triple her“, sagt Trainer Jimmy Czimek. Erreichen will er das mit einem seit Jahren stabilen Kader, in dem nahezu alle Spielerinnen an Bord geblieben sind. Trotzdem: Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. So bleibt auch spannend, welches der beiden Teams im ersten Spiel das Rennen macht.

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oythe

In den letzten beiden Spielzeiten ging der Titel an Leverkusens Rivalen DSHS SnowTrex Köln. Der TSV will das in diesem Jahr gerne ändern und gibt als Saisonziel Platz eins bis drei aus. Mit den vier Neuverpflichtungen Sarah Overländer (TV Gladbeck GIANTS), Sarah Wolfschläger (VC SFG Olpe), Annika Stenchly (FC Junkersdorf Köln) und Noa-Linn Brach (VCO Münster) wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. Aber auch der VfL Oythe hat nachgerüstet und sich mit vier Spielerinnen aus den USA und Kanada international verstärkt. Gemeinsam mit drei weiteren Neuverpflichtungen ist eine neue Mannschaft entstanden, die frischen Wind in die Liga bringen will. Damit geht die Punktejagd beider Klubs in die nächste Runde. Die letzte Saison konnte der TSV mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem VfL für sich entscheiden.

Skurios Volleys Borken – Rotation Prenzlauer Berg

Ging es in der Saison 2016/17 noch um den Klassenerhalt, konnten sich die Skurios Volleys Borken in der vergangenen Saison einen Platz im Mittelfeld sichern und sich für die kommende Saison noch einmal stärker aufstellen. Am 15. September kann sich die Mannschaft aus dem westlichen Münsterland zum ersten Mal gegen Rotation Prenzlauer Berg beweisen. Die Berlinerinnen gehen als Aufsteiger in die Zweitligasaison und haben sich als Ziel die möglichst schnelle Sicherung des Klassenerhalts gesetzt. „Alles ist neu, die Spielerinnen sind jung und hungrig auf die zweite Liga“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Andreas Seidenglanz.

SV Bad Laer – SV Blau-Weiß Dingden

SV Bad Laer und SV Blau Weiß Dingden – zwei Mannschaften, die auf Nachwuchsspielerinnen aus der Region setzen. Bad Laer hat fünf Neuzugänge im Team, Dingden drei: „Wir sind ein Team mit großem Zusammenhalt und Teamspirit, der seinesgleichen sucht“, sagt Blau-Weiß-Trainer Olaf Betting, „Neuzugänge werden immer sofort integriert.“ Ziel ist es, in der kommenden Saison die Klasse zu halten und bestenfalls einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Stefan Bertelsmann, Teammanager beim SV Bad Laer, hat ähnliche Ambitionen: „Erneut den Klassenerhalt zu schaffen, würde zeigen, dass man mit eigener Nachwuchsarbeit und Talenten nachhaltig in der 2. Bundesliga bestehen kann.“ Am 15. September findet das erste Spiel der beiden Teams statt, bei dem sie zeigen können, wie gut sich die Neuverpflichtungen bereits in die jeweilige Mannschaft integriert haben.

BBSC Berlin – SF Aligse

Für die Berlinerinnen ist es die zweite Saison, für die SF Aligse das zweite Spiel an einem Wochenende in der 2. Liga. Beim BBSC Berlin findet in dieser Spielzeit ein Umbruch statt: Mit Anna-Lena Voigt (Z), Tara Jenßen (AA), Marie Holstein (D), Marie Dreblow (U), Antonia Lutz (MB) und Caroline Eggert (L) schlagen gleich sechs neue Spielerinnen in der Hauptstadt auf. Neun Spielerinnen haben die Mannschaft verlassen. Das Ziel ist klar: „Frühzeitig mit dem neuen Kader einspielen, gut zusammenspielen und dann punkten“, sagt Trainer Robert Pultke. Eins ist sicher: Mit dem neuen Team wollen die Berlinerinnen für die ein oder andere Überraschung sorgen – vielleicht schon am 16. September.

SCU Emlichheim – VT Hamburg

Nach Platz fünf in der Vorsaison geht SCU Emlichheim mit einem neuen Trainer in die Saison: Pascall Reiß wird das Team in der neuen Spielzeit betreuen. Neu dabei sind auch fünf Spielerinnen. Mit diesem Team wollen die Emlichheimerinnen am Ende möglichst im oberen Tabellendrittel stehen. Mit acht Neuzugängen gehen die Hamburgerinnen in die neue Saison. „Ziel ist es, die Klasse zu halten, die Spielerinnen zu fördern, um dann in der nächsten Saison anzugreifen“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Matthias Krause. Einen ersten Eindruck des Potentials der jungen Mannschaft soll das Spiel am Sonntag vermitteln.

2. Bundesliga Nord Männer

 
Meister CV Mitteldeutschland will in diesem Jahr zum dritten Mal die Meisterschaft holen (Foto: CV Mitteldeutschland)

CV Mitteldeutschland – SV Lindow-Gransee

Aller guten Dinge sind drei: Dieses Motto gilt für Chemie Volley Mitteldeutschland. Das Ziel ist, den Meistertitel auch in der Saison 2018/19 zu holen – und damit das Meisterschafts-Triple perfekt zu machen. Die Konkurrenz innerhalb der 2. Liga sollte dabei allerdings nicht unterschätzt werden. Mit den beiden Neuzugängen Robin Hafermann und Matti Binder sowie einer gestärkten Mannschaft wollen die Lindower angreifen und sich am Ende einen Podiumsplatz sichern. „Die Liga ist stark, es wird keinen eindeutigen Favoriten geben“, sagt Dirk Schmidt, PR- und Marketingverantwortlicher bei Lindow-Gransee, „Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie schon 2015.“

Moerser SC – DjK Delbrück

Das zweite Jahr in einer höheren Liga ist das Schwierigste. Diese These will der Moerser SC widerlegen und strebt an, die Leistungen des Vorjahres (Platz sieben) zu verbessern. Es dürfte ein Spagat werden: Mit den Top-Teams mithalten und gleichzeitig Spaß am Spiel haben. Die Voraussetzungen dafür stimmen zumindest: Eine gute Balance im Team, klare Zielsetzungen und große Motivation. „Und dann heißt es einzig und allein nur noch, den größten Rivalen – den inneren Schweinehund – zu besiegen“, sagt Trainer Martin Schattenberg. Große Ziele hat auch der erste Gegner der neuen Saison. Die DjK Delbrück feiert 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. Vereinsvorsitzender Rudolf Fraune hat schon jetzt einen Wunsch für das Jubiläum: „Wir möchten auch in zwei Jahren mit unseren Volleyballern in der 2. Bundesliga vertreten sein.“ Damit ist klar, was für das kommende Jahr gilt: Angreifen und die Klasse halten. Die erste Möglichkeit Punkte zu holen, bietet sich am 15. September.

USC Braunschweig – VV Humann Essen

Mit vier Neuverpflichtungen, darunter Co-Trainer Michael Finnmann, startet der USC Braunschweig in die neue Spielzeit. Eine erfolgreiche Saison wäre es, wenn „man nicht nach unten gucken muss, sondern nach oben gucken darf“, sagt Teammanager Volker Ernst. Ziel ist es, die Klasse zu halten und in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. In der oberen Hälfte landete in der Vorsaison auch der VV Humann Essen. Das Team sicherte sich Platz fünf, punktgleich mit dem viertplatzierten FC Schüttorf 09. Es dürfte klar sein, was sich die Essener für die kommende Spielzeit vorgenommen haben: Platz vier oder besser.

Kieler TV – SV Warnemünde

Nordderby in der Volleyball Bundesliga: Die beiden Lokal-Rivalen Kieler TV und SV Warnemünde treffen aufeinander. Der Kieler TV geht als Aufsteiger in die 2. Bundesliga, der SV Warnemünde konnte in der letzten Saison knapp den Abstieg verhindern. Nun heißt es für beide Mannschaften: Alles geben und auf keinen Fall absteigen. Ein Platz im Mittelfeld wäre für beide Klubs ein Erfolg. Der Kieler TV hat sich mit zwei Neuzugängen verstärkt: Florian Arnold soll als Mittelblocker die Bälle abwehren, während Diagonalspieler Sebastian Fuchs den Angriff komplettiert. In Warnemünde setzt man gleich auf fünf neue Spieler, die zum Teil schon in der 1. Bundesliga gespielt haben.

FC Schüttorf 09 – VC Bitterfeld Wolfen

Mit sechs Neuzugängen hat der FC Schüttorf 09 ordentlich für die kommende Saison nachgerüstet und sich zudem international aufgestellt. Kein Wunder, dass Mannschaftskapitän Philipp Lammering für diese Spielzeit mindestens Platz vier als Ziel ausgibt. Auch VC Bitterfeld-Wolfen will bereits im ersten Match den eigenen Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2018/19 legen. Ziel ist ein Platz in der oberen Tabellenhälfte. Dabei setzen die Bitterfeld-Wolfener auf die Unterstützung ihrer Fans: Vereinsmitglieder können sich alle Heimspiele kostenlos anschauen.

TuB Bocholt – TV Baden

„Den Klassenerhalt so früh wie möglich klar machen und schauen, was dann noch geht“ – das ist die Vision von Bocholts Mannschaftskapitän Lars Günther. In der letzten Spielzeit ist dies dem Team bereits gelungen und der Mannschaftszusammenhalt konnte gestärkt werden. In Bocholt wird nicht umsonst von der TuB-Familie gesprochen, sind die Spieler doch seit Jahren befreundet. Aber auch in Baden ist man sich über das Saisonziel einig:  „Die Klasse halten und nach Möglichkeit nicht gegen den Abstieg spielen“, sagt Trainer Fabio Bartolone. Zusammenhalt, Wille, Leidenschaft und das große Potenzial der „jungen Wilden“ sollen dies möglich machen.

veröffentlicht am Mittwoch, 12. September 2018 um 16:02; erstellt von Hoppe, Madeleine
letzte Änderung: 12.09.18 15:57