VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • Ticketverkauf für comdirect Supercup in Dresden startet
    VBL | Pressemitteilungen
    Das Warten hat ein Ende: Der Ticketverkauf für den comdirect Supercup der Frauen beginnt am Freitag, den 18. September um 16:00 Uhr.

    Das Warten hat ein Ende: Der Ticketverkauf für den comdirect Supercup der Frauen beginnt am heutigen Freitag, den 18. September um 16:00 Uhr ausschließlich über die Plattform unseres Partners Ticketmaster (direkt zu Ticketmaster).


    So eng werden die Fans beim comdirect Supercup noch nicht wieder sitzen können. (Foto: Conny Kurth)

    Die personalisierten Karten für das Spiel am Sonntag, den 27. September (Beginn: 15:00 Uhr), zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). VIP-Tickets sind für 80 Euro zu haben.

    Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend eine Mund-Nasebedeckung getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz).

    Bitte informieren Sie sich vorab über die in der Halle geltenden Hygieneregeln auf comdirect-supercup.de.

    Aufgrund der behördlichen Vorgaben sind Gästefans nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet.

    Insgesamt hat das Gesundheitsamt Dresden einer maximalen Zuschauerzahl von 1.100 Personen zugestimmt. Die tatsächliche Besucherzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet auch eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis, etc.) gehören.

    Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag.

    Über die Zulassung von Zuschauern für den comdirect Supercup der Männer am 11. Oktober in Frankfurt kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Das Hygienekonzept liegt derzeit den zuständigen Behörden zur Prüfung und Genehmigung vor.

    Direkt zum Ticketshop bei Ticketmaster

    *Ermäßigt: Kinder und Jugendliche (5 bis 17 Jahre), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner, Schüler, Studenten & Schwerbehinderte

    18.09.2020 16:38
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Süd Frauen
    VBL-News
    In der Saison 2020/21 treten in der 2. Bundesliga Süd Frauen die folgenden Mannschaften an.

    VCO Dresden – SV Lohhof (20.09.2020, 14:00)

    "Wir wollen am Ende unter den Top-5-Mannschaften der Liga sein", geben sich die Nachwuchsvolleyballerinnen aus Dresden vor ihrem Saisonauftakt gegen den SV Lohhof selbstbewusst. Dafür schätzen die Sächsinnen ihre "Ausdauer und Athletik" als ihr größtes Pfund ein, "durch das längere Ballwechsel und Fünf-Satz-Spiele kein Problem sind", meint Lena Ziegert vom VCO Dresden.

    Die Unterschleißheimerinnen wollen in der Saison 20/21 "als Team zusammenwachsen und gemeinsam zocken dürfen", rufen die Spielerinnen als Saisonziel aus. Dafür integrieren die Bayerinnen Joana Hurler, Maxima Wiesmüller und Lena Müller aus der zweiten Mannschaft. Tabea Schwarz kommt vom College aus den USA und Mona Boyer (früher 1. Bundesliga) kehrt zu ihrem Ausbilderverein zurück.

    Die Dresdnerinnen bekommen ebenfalls Zuwachs und verpflichteten Lena "Gletscher" Gretzschel, Emely Nowak, Lotte Goertz, Berit Rehse, Aliza "Alschi" Baumgart und Mira Ledermüller. Alle Talente wechseln dabei aus der Region oder aus weiteren Nachwuchsmannschaften des VCO Dresden in die erste Mannschaft.


    Die Zuspielerin Stefanie John vom SV Lohhof ballt die Faust. Foto: Robert Burschik

    Rote Raben Vilsbiburg II – TV Planegg-Krailling (26.09.2020, 15:00)

    Für Planegg-Scout Florian Zach ist der "erste Spieltag immer spannend, weil es der einzige Spieltag der Saison ist, bei dem wir den Gegner nicht kennen". Für die Spielerinnen vom TV Planegg-Krailling gilt: "Prinzipiell freuen wir uns natürlich alle, dass wir endlich wieder Volleyball spielen dürfen", sagt die Diagonalangreiferin Chantal Martin. "Sechs von uns haben aufgehört. Dafür haben wir fünf neue Spielerinnen bekommen", fasst Martin die Transfers aus der Sommerpause zusammen.

    "Wir müssen uns zwar alle erstmal einspielen, aber wir haben uns echt verstärkt und sind auf Außen ein ganzes Stückchen größer geworden", analysiert sie die neue Kadersituation. Zusätzlich zum Umbruch auf dem Feld wurde Flo Saller nach dem Abschied von Sven Lehmann zum Chef-Coach.

    Auch in Vilsbiburg veränderte sich der Kader grundlegend. Unter dem Motto #staytogether formiert sich bei den Vilsbiburger Frauen eine komplett neue Mannschaft. Drei Spielerinnen aus der vergangenen Saison blieben und wurden durch junge Spielerinnen aus der Region ergänzt. Eszter Nagy von den Roten Raben Vilsbiburg II und ihre Teamkolleginnen sind jedenfalls schon "hungrig auf ein gutes erstes Spiel, nachdem die vergangene Saison so unerwartet beendet wurde".


    Freude beim TV Planegg-Krailling über den Punkt. Foto: TV Planegg-Krailling

    TG Bad Soden

    Ihre Meisterschaft konnten die Frauen der TG leider nicht so ausgelassen feiern wie erhofft. Aber auf die "neuen sportlichen Herausfoderungen und vielen neuen Erfahrungen" freut sich Steffen Pfeiffer, Sportlicher Leiter der Abteilung Volleyball der TG Bad Soden, stellvertretend für seine Mannschaft.

    In der Sommerpause konnten sich die Hessinnen mit einer teaminternen Corona-Challenge gegenseitig fit halten, bis dann später wieder in Kleingrupen und schlussendlich mit dem gesamten Team trainiert werden konnte. Für das Ziel "Klassenerhalt" hat die TG Jacqueline Pfeiffer als Libera vom SSC Bad Vilbel, Matylda Bartoszewska im Mittelblock von der TG Mainz-Gonsenheim, Mittelblockerin Nieke Stock vom VC Wiesbaden und Lia-Tabea Mertens für das Zuspiel von der TG Mainz Gonsenheim verpflichtet.

    TV 05 Waldgirmes

    Beim Vorbereitungsturnier BBSC-Cup in Berlin konnte sich der TV Walgirmes 05 schon mit seinen Konkurrentinnen aus der Liga wieder vertraut machen. Die Vorfreude, wieder auf dem Feld zu stehen, steht dabei jedoch im Fokus. "Endlich wieder zu spielen, ist riesig, egal welcher Gegner in unsere Halle kommt", so Kapitänin Anna Borowek.

    Mit Lea Beerboom, Vanessa Krauss und Haitham Aleter wechseln drei neue Spielerinnen ins Team, um am Ende "mehr Spiele zu gewinnen als zu verlieren", wie Borowek das Saisonziel auf den Punkt bringt.


    Punkt für den TV 05 Waldgirmes! Foto: TV 05 Waldgirmes

    TV Dingolfing

    Vergangene Saison und diese Spielzeit - für den TV Dingolfing bleibt der Gegner der ersten Partie die Vorwärts Sachsen Volleys Grimma. "Es war 19/20 schon ein toller und spannender Auftakt mit langen Ballwechseln und dem glücklicheren Ende für uns", sagt Natascha Niemczyk.

    Auch am Kader ändert sich nicht viel. Der "Großteil der Mannschaft bleibt im wie Vorjahr", dafür übernimmt Jürgen Pfletschinger das Traineramt von Andreas Urmann. Pfletschinger führt den Zweitligisten somit zum vierten Mal seit 1991 an.

    Ein konkreten Tabellenplatz visieren die Dingolfinger Frauen nicht an, aber sie wollen "das Beste aus unserem Team herausholen und uns von Spiel zu Spiel steigern", formuliert Niemczyk die Aussichten für 2020/21.


    Geballter Jubel auf Seiten der Dingolfinger Spielerin. Foto: Armin Kerscher

    TV Altdorf

    Der Aufsteiger aus dem Nürnberger Land freut sich auf die Herausforderung, denn "für die meisten im Team ist es ihre Zweitliga-Premiere", sagt Senta Fößel.

    Für "spannende Spiele gegen unbekannte Gegner" haben sich die Fränkinnen mit Online-Athletiktraining fit gehalten, erinnert sich Fößel an die Sommerpause.

    Daran schließt auch das offizielle Saisonziel der Altdorferinnen an: "Nicht-Abstieg und für ein paar Überraschungen sorgen", so Fößel.


    Die Aufsteigerinnen vom TV Altdorf feiern. Foto: SG Erfurt Electronic

    proWIN Volleys TV Holz

    Die vergangene Saison war für die Spielerinnen des TV Holz "aus sportlicher Sicht keine überragende", blickt Teammanager Steven Weber zurück. Das offizielle Saisonziel für die Saarländerinnen ist daher: "Ein Platz im gesicherten Mittelfeld und die Entwicklung unserer jungen Spielerinnen."

    Nach sechs Monaten Pause sind "alle Mädels super motiviert und arbeiten hart an sich", um erfolgreich in der neuen Saison anzugreifen, resümiert Weber.

    Mit Henner Brockmeier wechselt ein neuer Trainer aus dem Jugendbereich der Volleyball Bisons Bühl ins Saarland. Der Kader wird durch Alex Donaghy, Mira Weber, Lara Jülg und Tilly Michaely verstärkt.


    Die Spielerinnen von den proWin Volleys TV Holz reißen die Arme in die Luft. Foto: Georg Kunz

    Das sind die Partien vom 1. Spieltag (19. und 20 September):

    Vorwärts Sachsen Volleys Grimma - SV Lohhof

    VCO Dresden - SV Lohhof

    VC Wiesbaden II - proWin Volleys TV Holz

    TV 05 Waldgirmes - VC Neuwied 77

    Allianz MTV Stuttgart II - Rote Raben Vilsbiburg

    18.09.2020 16:37
  • Saisonvorschau 2. Bundesliga Nord Männer
    VBL-News
    Diese Teams starten in der 2. Bundesliga Nord Männer 2020/21 am 19. und 20. September mit den folgenden Partien.

    TuS Mondorf - Moerser SC (19.09.2020, 19:30)

    "Wir haben gegen die Jungs aus Mondorf noch ein bis zwei Rechnungen offen", kommentiert MSC-Trainer Hendrik Rieskamp die Ansetzung des ersten Spieltags. Die Mondorfer haben die Partien, auf die Rieskamp anspielt, noch gut im Gedächtnis und freuen sich gleich zu Beginn der neuen Spielzeit auf diesen "NRW-Derby-Kracher", so Klaus Utke, Teammanager des TuS Mondorf.

    Die Rollenverteilung für diese Ansetzung scheint klar zu sein. Der Moerser SC will laut Rieskamp "um die Meisterschaft mitspielen", während die Mondorfer "einen guten Platz im Mittelfeld" anstreben, so Utke.

    Dafür setzen die Mondorfer im Trainer-Trio auf Kontinuität. Tasos Vlasakidis, Sven Vollmert und Tobi Braun werden auch 2020/21 an der Seitenlinie stehen. Den Spielerkader ergänzen zur neuen Saison Tim Kreuzer, der vom FCJ Köln kommt, Jan Danielowski vom TSV Grafing, Markus Köppke vom Moerser SC, Miguel Reus vom FCJ Köln II und Fabian Kaiser vom TVA Hürth.

    Damit die Neuen und Alten sich schnell kennenlernen wurden in den sechs Monaten Wettkampfpause verschiedene Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt. Der "selbstgemachte Gyros-Spieß" von Trainer Anastasios Vlasakidis ist dafür nur ein Beispiel, sagt Utke.

    Der Moerser SC steht vor der Aufgabe,für das Ziel "Meisterschaft" fünf neue Spieler zu integrieren. Das "U20-Trio Veis Bils, Moritz Liebisch und Lukas Salimi" und die früheren Erstligaspieler Felix Orthmann von den Volleyball Bisons Bühl und Marvin Prolingheuer von den SWD powervolleys DÜREN sollen bei diesem Projekt mithelfen.


    Hier testet der Moerser SC gegen Draisma Dynamo Apeldoorn. Foto: Moerser SC

    TV Baden

    Fragt man Moritz Wanke vom TV Baden, was er in der Sommerpause am meisten vermisst hat, antwortet er: "Das Geräusch, wenn der Ball nach einem sanft gestreichelten Angriff brutal im gegnerischen Feld einschlägt." Nicht unwahrscheinlich, dass Zuspieler Wanke beim Saisonauftakt gegen den SV Warnemünde wieder in diesen Genuss kommt. In der Saison 2019/20 entschieden die Niedersachsen die Partie mit 3:0 für sich und feierten ihren ersten Saisonsieg. "Das würden wir natürlich gern direkt wiederholen", sagt Wanke.

    Die Truppe aus "sehr guten Freunden" mit "Zusammenhalt und Kampfgeist" strebt auch in dieser Saison den Klassenerhalt an. Balint Bencsik aus der eigenen zweiten Mannschaft, Benedikt Gerken vom VCO Berlin, Jan Markiefka von VG Halstenbek/Pinneberg und Patrick Pfeffer vom SV Fellbach werden dabei als Neuzugänge integriert.

    Die Spieler des TV Baden feiern ausgelassen nach dem Spiel. Foto: Björn Hake

    SV Lindow-Gransee

    Für Pressesprecher Dirk Schmidt ist der Saisonauftakt gegen den VC Bitterfeld-Wolfen wie ein Treffen zweier alter Bekannter. "Mit Bitterfeld-Wolfen verbinden uns viele gemeinsame Jahre in der Liga. Es waren immer emotionale aber faire Begegnungen", erinnert sich Schmidt gern zurück.

    Die Marschroute für sein Team lautet: "Oben mitspielen". Dabei sollen die "individuelle Stärke und der einzigartige Teamgeist" zum Gelingen einen großen Beitrag zum Gelingen leisten, so Frank Seeger, Teammanager der Grün-Weißen.

    Verstärkt haben sich die Brandenburger mit den Neuzgängen Lukas Hebling und Omar Mohamed.

    Geballter Jubel bei Romulo Galiao. Foto: Matthias Haack

    PSV Neustrelitz

    Für PSV-Spieler Jacob Genzmer war das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen den SV Lindow-Gransee das Highlight der vergangenen Saison. Beim ersten Aufeinandertreffen der Vereinsgeschichte reisten "rund 150 Fans nach Brandenburg und machten mit Trommeln und Fangesängen ordentlich Lärm", erinnert sich Genzmer gern.

    Gegen die Grün-Weißen werden die Aufsteiger aus Mecklenburg auch in dieser Saison spielen. Nur die Frage nach den Fans in der Halle bleibt eine äußert komplizierte, wie Genzmer erklärt: "Leider können wir unsere Heimspiele nicht vor voller Kulisse in der Strelitzhalle bestreiten." Trotzdem will Libero Genzmer vor allem in den Derbys gegen den SV Warnemünde und den SV Lindow-Gransee "Emotion, Kampfgeist und Siegeswille" einbringen.

    "Als Newcomer der Liga" wollen die Neustrelitzer "ein Zeichen setzen und uns als Mannschaft etablieren", gibt sich Genzmer ehrgeizig. "Wenn wir das zeigen, was wir können, dann können wir uns im oberen Mittelfeld ansiedeln", fügt er hinzu.

    Mit Hilfe des breiten Kaders, zweier gleichwertiger Starting-Six' sowie der Flexibilität auf allen Positionen wollen die Neustrelitzer diesen Plan umsetzen. Mit Mewes Goertz wurde ein erfahrener Zweitliga-Trainer geholt. Zusätzlich konnten Maximilian Auste, Lucas Grofe, Daniel Hähnert und Odin Gnilitza verpflichtet werden.

    Zwei PSV-Spieler feiern Huckepack mit ihrem Team. Foto: PSV Neustrelitz

    Das sind die Partien vom 1. Spieltag:

    SV Lindow-Gransee - VC Bitterfeld-Wolfen

    TuS Mondorf - Moerser SC

    VV Humann Essen - USC Braunschweig

    TuB Bocholt - PSV Neustrelitz

    TV Baden - SV Warnemünde

    FC Schüttdorf 09 - Kieler TV

    Die Juniors Frankfurt steigen aufgrund der U20-Europameisterschaft erst am 10. Oktober zuhause gegen den SV Warnemünde in den Wettbewerb ein.

    18.09.2020 08:49
  • Zuschauer zugelassen: comdirect Supercup mit bis zu 1.100 Fans
    VBL | Pressemitteilungen
    Der comdirect Supercup der Frauen in Dresden kann vor bis zu 1.100 Zuschauern gespielt werden.

    Der comdirect Supercup der Frauen kann vor Zuschauern gespielt werden. Das Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigte das gemeinsame Hygienekonzept von Dresdner SC und Volleyball Bundesliga. Demnach können das Spiel des DSC gegen den SSC Palmberg Schwerin am Sonntag, den 27. September (Aufschlag: 15:00 Uhr), bis zu 1.100 Zuschauer live in der Margon Arena verfolgen.


    Der comdirect Supercup in Dresden kann vor Zuschauern gespielt werden. (Foto: Dirk Michen)

    „Die Genehmigung, vor Zuschauern zu spielen, ist für uns in zweierlei Hinsicht ein Erfolg“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsleiterin Sport und Managerin Events bei der Volleyball Bundesliga. „Zum einen freuen wir uns natürlich, dass wir das Volleyball-Highlight vor dem Saisonstart nicht als Geisterspiel austragen müssen, sondern mit der Zulassung von Fans auch vor einer stimmungsvollen Kulisse spielen können. Zum anderen zeigt die Genehmigung, dass unser Hygienekonzept überzeugt – das macht auch anderen Standorten Hoffnung, die Saison im Oktober vor Zuschauern beginnen zu können.“

    Die personalisierten Tickets werden ausschließlich online über Ticketmaster erhältlich sein und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). Über den Start des Ticketverkaufs wird gesondert informiert. Alle Interessen werden gebeten, bis zum Verkaufsstart von Rückfragen abzusehen. Saisonkarten für die Spiele des Dresdner SC haben beim comdirect Supercup keine Gültigkeit.

    Die tatsächliche Zuschauerzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet auch eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis, etc.) gehören.

    Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz).

    Aufgrund der behördlichen Vorgaben sind Gästefans nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet. „Es ist natürlich bedauerlich, dass bei einem nationalen Ereignis wie dem comdirect Supercup nicht beide Fangruppen ihre Mannschaft wie gewohnt anfeuern können. Wir bitten dennoch um Verständnis, dass diese Einschränkungen der aktuellen Vorgaben des Infektionsschutzes folgen“, sagt Retzlaff.

    Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag.

    Über die Zulassung von Zuschauern für den comdirect Supercup der Männer am 11. Oktober in Frankfurt kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Das Hygienekonzept liegt derzeit den zuständigen Behörden zur Prüfung und Genehmigung vor.

    *Ermäßigt: Kinder und Jugendliche (5 bis 17 Jahre), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner, Schüler, Studenten & Schwerbehinderte

    15.09.2020 10:39

Spiele

Samstag, 3. Oktober 2020

19:00
Potsdam SC Potsdam
Dresden Dresdner SC
-:-
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
-:-

Sonntag, 4. Oktober 2020

14:30
Münster USC Münster
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
17:15
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Verantwortung im Ehrenamt - Keine Frage des Alters

VBL-News

Wertschätzung und Förderung des Ehrenamtes gehören in der 2. Volleyball Bundesliga zum Selbstverständnis. Dass freiwillige Tätigkeiten im Sportverein durchaus auch für junge Menschen attraktiv sind, sieht man beim SV Warnemünde an jedem Spieltag. Zwei junge Frauen haben uns in ihre verantwortungsvollen Aufgaben mit hineingenommen.

 
Maren und Alina übernehmen Verantwortung beim SV Warnemünde (Foto: Andreas Bach)


Eine Frau sitzt mit einer Tasse Kaffee am Küchentisch und wischt sich eine blonde Strähne aus der Stirn. Ein kleines Seufzen entfährt ihr, als sie zum dritten Mal die ausgedruckte Liste auf dem Tisch mit ihrem Kugelschreiben entlangfährt. „Ich hoffe wir haben keine Bestellung vergessen“, sagt sie nun mit einem Lächeln im Gesicht.

Maren ist 22 Jahre alt, berufliche Finanzberaterin und ehrenamtliche Fanshop-Koordinatorin sowie Social-Media-Beauftragte des SV Warnemünde. „Unter der Woche kümmere ich mich neben meinem Job um die Bestellungen beim Ausstatter des SVW und führe Buch über Bestands- und Kassenlisten unseres Merchandising-Standes. Am Spieltag verkaufe ich unsere Produkte und nehme neue Bestellungen entgegen.“

Heute ist einer dieser Heimspieltage des SV Warnemünde in der 2. Volleyball Bundesliga. Maren steht im Flur ihrer Rostocker Wohnung, in der sich gerade Kisten wie bei einem Umzug stapeln. Auf einer offenen Kiste liegen Trikots. Maren greift das oberste heraus und erklärt: „In einer Aktion können sich unsere Zuschauer Fantrikots bestellen. Gestern kam die erste Lieferung an. Die werden wir heute ausgeben.“

Ortswechsel.

Aus der Tür eines mehrstöckigen Wohnhauses tritt zur gleichen Zeit eine andere Frau. Sie schiebt ein Fahrrad. Nach einem skeptischen Blick in den bewölkten Himmel steigt sie auf und tritt in die Pedale.

Alina ist auf dem Weg in die OSPA-Arena Rostock. Kurz vor 14:00 Uhr erreicht die 21-Jährige ihren Einsatzort. Auch sie ist ehrenamtliche Helferin beim SV Warnemünde und das, obwohl sie selber in einem anderen Verein Volleyball spielt. „Ich war immer mit Freunden als Zuschauer hier, bis mich vor drei Jahren jemand einfach angesprochen hat, ob ich mir nicht vorstellen könnte mitzuhelfen.“

Nachdem sie die Schlüssel der Arena vom Hallenwart überreicht bekommen hat, schaut sie kurz im Catering Bereich vorbei und grüßt die Angestellten der Arena. Man kennt sich.
Dann geht es zu einem Meeting mit den Aufbauhelfern. Als Spieltagskoordinatorin kennt sie die Abläufe genau. Heute gibt es eine Neuerung, die besprochen werden muss: „Für den digitalen Spieltagsflyer hängen wir zum ersten Mal diese Schilder mit QR-Code auf“. Danach geht es an die Arbeit.

Rund um das Spielfeld wimmeln 15, mit rot-schwarzen Shirts gekleidete, Menschen. Alina kniet auf dem Boden und hilft beim Aufbringen der Bodenaufkleber. Sie blickt immer wieder hoch zu den anderen Helfern, da entdeckt sie die angereisten Schiedsrichter. Mit einer freundlichen Begrüßung überreicht sie den beiden Männern einen Schlüssel und erklärt ihnen den Weg zur Umkleidekabine.

Vor der Halle fährt ein Ford Focus auf den Parkplatz. Bis unter das Dach beladen mit Kartons. Aus dem Auto steigt Maren. Auf dem Weg in die Arena nimmt sie die erste Kiste mit und stellt sie im Eingangsbereich ab. „Hier neben der Kasse baue ich gleich meinen Stand auf.“ Jemand hat ihr schon Tische und Stühle bereitgestellt. Sie schaut sich in der Halle um und ruft einen Gruß zu den anderen Helfern.

Alina hinterlegt gerade Ticketlisten an der Kasse und bleibt zu einem kurzen Plausch bei Maren am Fanshop stehen. Die beiden Frauen begrüßen sich mit einer Umarmung. Letzte Woche haben sie noch in der Verbandsliga gegeneinander gespielt, heute sind sie gemeinsam in rot-schwarz für die Bundesligamannschaft des SV Warnemünde im Einsatz.

15:50 Uhr. Die Halle hat sich gefüllt. Am Merchandising-Stand steht eine kleine Menschentraube, die auf die Ausgabe ihrer Fantrikots wartet. Auf dem Feld schlagen sich die Teams bereits ein.

Dann wir es plötzlich dunkel in der OSPA-Arena. Auf einer Leinwand läuft ein Video über die Bundesliga-Mannschaft. Alina steht am DJ-Pult und überwacht die Präsentation. Laute Musik. Die knapp 500 Zuschauer klatschen und jubeln ihre Warnemünder aufs Feld.

Während des Spiels wird es für die beiden etwas ruhiger. Alina steht mit einer Wasserflasche in der Hand hinter dem Feld und verfolgt das spannende Duell. Auch Fanshop-Koordinatorin Maren erklärt: „Vereinzelt kommen Leute zwischen den Sätzen zu mir an den Stand, aber das Hauptgeschäft läuft vor und nach dem Spiel.“

17:43 Uhr. Maren signalisiert den Kollegen mit einem Nicken, dass sie zum Spielfeld muss. Nur noch ein Punkt fehlt den Warnemündern im Ostseeduell, um gegen die favorisierten Adler aus Kiel zu gewinnen.

Alina steht hochkonzentriert am Feldrand, während von den Rängen Jubelgeschrei dröhnt. Mit einem Kollegen trägt sie schnell eine Interview-Wand auf das Feld und läuft weiter zu den beiden Trainern, um sich etwas zu notieren. Maren steht mittlerweile mit einem Mikrofon auf der Feldfläche und kündigt die Ehrung der MVP-Spieler an.

Sie wirken wie ein eingespieltes Team: Maren übernimmt die Moderation, Alina überreicht die Medaillen. Ein kurzes Durchatmen; die Mannschaften begegnen sich zur offiziellen Verabschiedung. Nach Spielende beeilt sich Maren, zurück zu ihrem Stand zu kommen, und wird schon auf dem Weg für weitere Bestellungen angesprochen.

Langsam ebbt der Trubel ab und die Zuschauer verlassen die Arena. Alina koordiniert das Abbauteam und packt selber mit an.
Als auch die Helfer langsam gehen, macht Alina noch einmal einen letzten Kontrollgang durch die Kabinen: „Manchmal bleiben Fundsachen zurück. Heute muss ich nur diesen Schlüssel noch beim Hallenwart abgeben.“
Auf dem Weg zum Foyer trifft sie auf Maren. Die beiden Frauen tauschen sich kurz über die geplanten Social-Media-Aktionen aus: „Kannst du mir noch das Foto schicken, dann poste ich sobald ich zuhause bin.“

Noch einmal ein Blick durch die leere Halle. Dann wird die Tür zugemacht.
Bis zum nächsten Heimspiel wird den beiden nicht langweilig werden: Die Nach- und Vorbereitungen mischen sich mit Aufgaben aus dem Redaktionsplan ihres Social-Media-Teams.

Beim Abschied verrät ihr Lachen: Im Ehrenamt beim SV Warnemünde haben diese beiden jungen Frauen, nicht nur eine Aufgabe, sondern auch Freunde gefunden!

veröffentlicht am Donnerstag, 5. Dezember 2019 um 09:43; erstellt von Damerau, Linda
letzte Änderung: 05.12.19 10:01
Volleyball Bundesliga live bei Sport1 Supercup Showacts