• #MissionMannheim: Die wichtigsten Infos vor dem DVV-Pokalfinale
    VBL | Pressemitteilungen
    Der Countdown läuft: noch zwei Tage bis zum DVV-Pokalfinale 2019. Hier die wichtigsten Infos: 

    Der Countdown läuft: noch zwei Tage bis zum DVV-Pokalfinale 2019. Zum insgesamt vierten Mal werden am 24. Februar die DVV-PokalsiegerInnen in der SAP Arena Mannheim gekürt. Vor den Finalspielen – SVG Lüneburg gegen VfB Friedrichshafen und SSC Palmberg Schwerin gegen Allianz MTV Stuttgart – hier die wichtigsten Infos:


    Die Spannung steigt: noch zwei Tage bis zum DVV-Pokalfinale in der SAP Arena Mannheim (Foto: Conny Kurth) 

    TV
    Bei den Männern will Titelverteidiger VfB Friedrichshafen gegen die SVG Lüneburg den ersten Schritt zum Double machen, während der Außenseiter vom großen Volleyball-Märchen träumt. Die Partie läuft ab 13:25 Uhr im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de und auf SPORT1+. Im Free-TV überträgt SPORT1 das Finale der Frauen zwischen dem Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin und dem Vizemeister Allianz MTV Stuttgart ab 16:15 Uhr. Als Field-Reporterin wird Katharina Hosser im Einsatz sein, Kommentator ist Dirk Berscheidt. Als Experte steht ihm der ehemalige Nationalspieler Ralph Bergmann zur Seite.

    App und comdirect Player of the Match Wahl
    Auch in diesem Jahr können die Fans in der Halle und Zuhause per App den besten Spieler/die beste Spielerin des Spiels wählen. Die Stimmen der Zuschauer machen 50% des Gesamtvotings aus. Die andere Hälfte wird durch eine Expertenjury bestimmt. Innovationspartner comdirect präsentiert den comdirect Player of the Match. Die App ist unter „DVV-Pokal-App“ im iOS-App-Store und Google Play-Store abrufbar. Freigeschaltet wird das Feature jeweils nach dem ersten Satz eines Spiels.

    Challenge System
    In diesem Jahr kommt erneut ein Challenge System zum Einsatz, das von comdirect in Zusammenarbeit mit dem schottischen Partner Hawk-Eye bereitgestellt wird. Mit einer Challenge können Trainer die Überprüfung einer Schiedsrichter-Entscheidung beantragen. Jedem Team stehen pro Satz zwei Challenges zu. Ist eine Challenge erfolgreich (die Entscheidung des Schiedsgerichtes wurde geändert), behält das Team die Anzahl der Challenge-Möglichkeiten. Bleibt die Entscheidung des Schiedsgerichts bestehen, verliert das Team einen Antrag. Eine Challenge kann in folgenden Situationen beantragt werden: Ball In/Aus, Block-Berührung, Netzfehler, Antennen-Berührung, Fußfehler und – in diesem Jahr neu dabei - Floor Touch.

    Bewegungsdatenanalyse
    Empfänger rund um das Spielfeld und Sensoren in den Trikots der Spieler erfassen deren Bewegungen und Geschwindigkeiten. Diese Werte werden u.a. als Sprunghöhe und Abwehrgeschwindigkeit in Echtzeit ausgegeben. Dadurch werden die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler für die Zuschauer noch greifbarer. Für noch mehr spannende Daten sorgt der comdirect Investment Index: Diese Leistungskennzahl führt die erfassten Daten zu einem Index zusammen, der den athletischen Aufwand eines Spielers im offensiven und defensiven Bereich beschreibt. Mit dem comdirect Team Investment Index können ganze Teams untereinander verglichen werden.

    Partnerverein
    Der Heidelberger TV ist zum vierten Mal als Partnerverein beim DVV-Pokalfinale dabei. Am 24. Februar werden über 80 Mitglieder des Klubs – ausgerüstet von Capelli Sport – die Veranstaltung unterstützen: u.a. als Court Personal (z.B.: Ballroller), im Pressebereich, am Einlass oder als Ordner.

    Pokalnacht bei Facebook-Live
    Am Vorabend des DVV-Pokalfinals findet zum zweiten Mal die Pokalnacht im exklusiven Ambiente der SAP Arena statt. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) verleihen in drei Kategorien das „Goldene Händchen“: Bester Ballwechsel der Pokalsaison, Bestes Social-Media Video im Amateurbereich und Volleyball Story des Jahres. Dabei wird die Verleihung erstmals live auf den Facebook-Seiten des Deutschen Volleyball-Verbandes und der Volleyball Bundesliga übertragen.

    Norisha Campbell
    Vor fünf Jahren stand sie selbst beim DVV-Pokalfinale im Kader der Roten Raben Vilsbiburg. Norisha Campbell, die durch "The Voice of Germany" über den Volleyballsport hinaus bekannt wurde, moderiert am Sonntag die Verleihung des „Goldenen Händchens“.

    Presse und TV
    Insgesamt werden über 100 Journalisten aus den Bereichen TV, Radio, Print und Internet vom DVV-Pokalfinale berichten.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets
    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    22.02.2019 13:42
  • #MissionMannheim: Faszination Fanclub – und wie sie sich auf das DVV-Pokalfinale vorbereiten
    VBL | Pressemitteilungen
    Am 24. Februar spielen die vier Pokalfinalisten in der SAP Arena zwar die Hauptrolle, aber zu jedem Finalteam gehört ein Fanclub, der den Auftritt in der SAP Arena in ein Heimspiel für die eigene Mannschaft verwandeln möchte.

    Am 24. Februar spielen die vier Pokalfinalisten in der SAP Arena zwar die Hauptrolle, aber auch neben dem Feld wird von allen vier Fanlagern aus Friedrichshafen, Lüneburg, Schwerin und Stuttgart einiges geboten. Zu jedem Finalteam gehört ein Fanclub, der den Auftritt in der SAP Arena in ein Heimspiel für die eigene Mannschaft verwandeln möchte.


    Immer wieder ein Highlight beim DVV-Pokalfinale: die Fans und Fanclubs der Vereine (Foto: Sebastian Wells)

    Gemeinsam stark

    Egal ob man am Sonntag in den Schweriner, Stuttgarter, Lüneburger oder Friedrichshafener Fanblock schaut: Alle Fanclubs eint die Liebe zum Volleyball. Für Anna Thater, Fanclub-Vorsitzende der „Gelben Wand“ in Schwerin, ist das Engagement etwas Besonderes. „Für mich ist es eine Leidenschaft, die kein Leiden schafft, sondern Spaß.“ Wolfgang Rupprecht und Cajetan Baumann vom „LüneBlock“ sehen es genauso: „Die Leistung des Gegners wird respektiert. Das gemeinsame Ziel der Bundesliga-Fanclubs ist es, Volleyball populärer zu machen.“ Die Fanclubs kennen und schätzen sich, einmal im Jahr gibt es sogar ein Fanclub-Turnier.

    Große Vorbereitungen im Vorfeld auf das DVV-Pokalfinale

    Das DVV-Pokalfinale am 24. Februar in Mannheim stellt für alle Fanclubs nicht nur ein großes Highlight dar, sondern erfordert auch großes Organisationsgeschick. Während man in Lüneburg an einer aufwendigen Choreo mit 300 Fahnen in den Vereinsfarben, Pompons, Perücken und einem eigenen Pokallied arbeitet, setzt man in Schwerin, Stuttgart und Friedrichshafen auf viele „Trommeln, Becken und vorab liebevoll erstellte Banner“, sagen Rudi Krafcsik von den „Bluebears“ aus Friedrichshafen und Frank Müller von den „Stuttgarter Volleyball Supporters“. Alle Fanartikel müssen im Vorfeld durch Hersteller und SAP Arena hinsichtlich der Brandschutzbedingungen geprüft und zugelassen werden.

    Wer macht mit wem gemeinsame Sache?

    Die Arbeit lohnt sich: Seit jeher ist das DVV-Pokalfinale ein farbenfrohes Zusammenspiel aller Fanclubs. Dabei gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die Fans der Teams, die gerade nicht auf dem Court stehen, unterstützen eine Mannschaft des anderen Geschlechts und peitschen diese mit den jeweils anderen Fanlagern lautstark nach vorn. Dabei bilden sich nicht selten geographische Allianzen: „Wir wollen dieses Jahr mit Lüneburg zusammen unsere Teams anfeuern. Da wird ein rauer Wind aus dem Norden wehen“, sagt Thater, Vertreterin der „Gelben Wand“. Aus dem Süden kommt die Antwort: „Ist ja wohl klar, wir Schwaben halten zusammen“, sagt Krafcsik und lässt damit keine Zweifel an der Verbindung zwischen Stuttgart und Friedrichshafen aufkommen.

    Nach dem Spiel ist vor der Party

    Gefeiert werden soll natürlich am besten der Pokalsieg der eigenen Mannschaft. Der „LüneBlock“ hat schon konkrete Pläne für den möglichen ersten Titel der Vereinsgeschichte: „Wenn wir gewinnen, dann gibt es kein Halten mehr.“ Für die Siegesfeier in der Heimat wird schon angekündigt, dass dem Lüneburger Rathaus noch ein Balkon gebaut werden müsse. Nicht ganz so „exzessiv“ planen die anderen Fanclubs, die jedoch auch alle ein „rauschendes und friedliches Fest“ ankündigen.

    Fanbus oder Sonderzug

    Der „LüneBlock“ kündigte nach dem gewonnenen Halbfinale bereits den Sonderzug an. Auch wenn es tatsächlich nur für einen Sonderwaggon reichen wird, kommen einige Lüneburger mit der Bahn. Andere Fan-Gemeinschaften mieten Reisebusse oder organisieren sich in Fahrgemeinschaften: „Die Reise wird lang, der Tag auch, aber wozu hat man Urlaub“, sagt Thater.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.des

    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1

    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    22.02.2019 09:52
  • #MissionMannheim: Fakten, Fakten, Fakten
    VBL | Pressemitteilungen
    Wenn am 24. Februar die Tore der SAP Arena in Mannheim öffnen, betreten die Finalisten mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen das Spielfeld. Obwohl über Sieg und Niederlage nicht auf dem Papier entschieden wird, können Rankings, Statistiken oder die individuellen Stärken Aufschluss über die Favoritenrolle bieten.

    Wenn am 24. Februar die Tore der SAP Arena in Mannheim öffnen, betreten die Finalisten mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen das Spielfeld. Obwohl über Sieg und Niederlage nicht auf dem Papier entschieden wird, können Rankings, Statistiken oder die individuellen Stärken Aufschluss über die Favoritenrolle bieten. Wir schauen auf die aktuelle Situation der vier Finalisten:


    Statistisch gesehen ist der VfB Friedrichshafen Favorit im DVV-Pokalfinale der Männer (Foto: Sebastian Wells)
     

    Die Anreise

    Schon vor dem Anpfiff wird der SSC Palmberg Schwerin gut 670 Kilometer zurückgelegt haben. Für die SVG Lüneburg liegt Mannheim mit 545 Kilometern nur unwesentlich näher. Der VfB Friedrichshafen muss zur SAP Arena zwar nur etwa 320 Kilometer zurücklegen, aber für die Frauen von Allianz MTV Stuttgart könnte man das Finalspiel mit lediglich 140 Kilometern auf dem Anreise-Zähler fast schon als Heimspiel bezeichnen.

    Erfahrung

    Nach 15 Pokalsiegen haben die „Häfler“ die größte Erfahrung im Stemmen der 8,5 Kilogramm schweren Trophäe. Ihren Gegnern aus dem Lüneburger Land ist dieses Gefühl noch absolut unbekannt. In der Wertung der Frauen hat Schwerin mit fünf zu drei Pokalsiegen die Nase knapp vor den Konkurrentinnen aus Stuttgart.

    Statistik-Meister

    Ähnlich ausgeglichen die Spielstatistiken: Obwohl die Stuttgarterinnen an der Tabellenspitze der Volleyball Bundesliga stehen, belegt der SSC Palmberg Schwerin in der statistischen Gesamtauswertung Rang eins, Stuttgart hingegen nur Rang vier.
    Auch bei den Männern steht mit der SVG Lüneburg das Topscorer-Team der Liga im Finale. Zusätzlich führen sie auch die Blockstatistik an. Sie treffen auf die Annahme- und Abwehrspezialisten aus Friedrichshafen.

    Klasse oder Masse?

    Beim VfB Friedrichshafen stehen aktuell elf Spieler im MVP Ranking der Volleyball Bundesliga. Klasse statt Masse dagegen bei der SVG Lüneburg:  unter anderem der mit fünf Gold- und zwei Silbermedaillen dekorierte Drittplatzierte (Cody Kessel) des Rankings. Ein ähnliches Bild bei den Frauen: Auch Allianz MTV Stuttgart reist mit elf MVP-Spielerinnen an, trifft auf der anderen Netzseite dafür auf die Nummer eins (Jennifer Geerties) und Nummer vier (Kimberly Drewniok) des Rankings.

    Jung, aber oho

    Die beiden jüngsten des DVV-Pokalfinals, Pia Kästner (Stuttgart) und Konrad Thole (Lüneburg), sind gerade einmal 20 und 19 Jahre alt. Doch trotz seines Alters teilt sich Thole die Auszeichnung des größten Spielers auf dem Feld mit Jakob Günthör (Friedrichshafen). Mit 2,12 m fehlen ihnen nur zwölf Zentimeter bis zur Netzoberkante des Frauen-Volleyballnetzes. Als größte Spielerin macht Lauren Barfield (1,95 m) vom SSC Schwerin diesen beiden zwar keine Konkurrenz, überragt aber trotzdem gleich zehn ihrer männlichen Kollegen, die am Sonntag auf dem Feld stehen werden.

    Globaler Schlagabtausch

    Die sprachliche Verständigung unter den Spielern könnte schwierig werden, wenn insgesamt 17 Nationalitäten an den Start gehen. Neben 23 Spielerinnen und Spielern aus Deutschland werden europäische Akteure aus den Niederlanden, Ungarn, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Norwegen, Kroatien, Polen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien vertreten sein. Außerdem dabei: USA, Kanada, Brasilien und Japan.

    Drei Mal ist Pompes Recht

    Lüneburgs Kapitän Matthias Pompe hat es nach drei Anläufen mit seinen ehemaligen Vereinen SWD powervolleys Düren, Volleyball Bisons Bühl und TV Rottenburg nun mit der SVG endlich in sein erstes Pokalfinale geschafft. Dabei unterstützt werden er und seine Mannschaftskollegen von einer Achtsamkeitstrainerin, die den Spielern hilft, mit Drucksituationen besser klar zu kommen.

    Quadrupel oder Revanche

    Bei allen drei Pokalsiegen der Stuttgarter 2011, 2015 und 2017 war Kim Renkema als MTV-Spielerin dabei. Nach ihrem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen blieb sie dem Verein treu, heute als Sportdirektorin. Ob das allerdings wieder zum Titelgewinn reicht oder ob Schwerin nach der Finalniederlage 2017 die Revanche schafft, wird sich am Sonntag herausstellen.



    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019          13:30 Uhr            SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019          16:15 Uhr            SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    20.02.2019 18:01
  • #MissionMannheim: »Wie Sand zwischen den Fingern«
    VBL | Pressemitteilungen
    Es soll Volleyballfans geben, denen noch heute – zwei Jahre danach – der Mund offen steht. Das DVV-Pokalfinale 2017 der Frauen übertraf sämtliche Erwartungen. Hier erzählen drei Spielerinnen, wie sie dieses Finale erlebten. 

    Es soll Volleyballfans geben, denen noch heute – zwei Jahre danach – der Mund offen steht. Das DVV-Pokalfinale 2017 der Frauen übertraf sämtliche Erwartungen. Ein Spiel, das sich in die Pokalhistorie eingebrannt hat, in das kollektive Gedächtnis eines jeden Volleyball-Fans. Dieser 29. Januar 2017 hallt in der Volleyball-Welt bis heute nach.


    Viel Freude in einem Bild: Allianz MTV Stuttgart feiert den DVV-Pokalsieg 2017 (Foto: Conny Kurth) 

    Aber der Reihe nach: Vor dem historischen Finale verfolgten beide Teams konträre Strategien: Während ein Team in den letzten Wochen vor dem Event alle Ligaspiele dem großen Traum unterordnete, versuchte man im anderen Lager, dem Druck mit Normalität entgegen zu wirken. Schon vor dem Spiel war eine besondere Stimmung in der Halle zu spüren.

    Hier erzählen drei Spielerinnen, wie sie dieses Finale erlebten:

    Kim Renkema
    Damals Kapitänin Allianz MTV Stuttgart, verletzt und kurz vor ihrem Karriereende, heute Sportdirektorin Allianz MTV Stuttgart

    Jennifer Pettke
    Damals Allianz MTV Stuttgart, erstes DVV-Pokalfinale, heute Rote Raben Vilsbiburg

    Lenka Dürr    
    Damals SSC Palmberg Schwerin, Libera, drittes DVV-Pokalfinale, heute Rote Raben Vilsbiburg

    Kurz vor Spielbeginn: 14 Uhr

    Renkema      
    Wenn man in die Arena läuft und die blaue und gelbe Wand sieht, ist das beeindruckend. Vor 10.000 Zuschauern zu spielen – das erlebt man als Volleyballerin nicht oft.

    Pettke
    Da bekommt man Gänsehaut und geht mit einem Lachen aus der Kabine.

    Dürr
    Man merkt, dass etwas Besonderes passiert.

    Satz 1, Spielstand 6-4: Lichtausfall in der SAP Arena, das Spielfeld liegt im Dunkeln

    Dürr
    Ernsthaft? Kann ich mich gar nicht daran erinnern.

    Renkema
    Das weiß ich noch. Wenn man auf dem Feld steht, erinnert man sich viel weniger an das, was passiert ist.

    Satz 1, Spielstand 18-19: Jennifer Pettke wird eingewechselt

    Pettke
    Ich war total überrascht, als der Trainer mich kurzfristig aufs Spielfeld beordert hat. Es ging für mich nie darum, ob ich spiele oder nicht. Ich wollte einfach diesen Pokal gewinnen.

    Satz 2, Spielstand 24-14 (1:0) für den SSC

    Dürr
    Man kämpft sich in das Spiel und die ersten beiden Sätze liefen wirklich gut für uns.

    Pettke
    Schwerin hatte den Flow und das Lachen im Gesicht.

    Renkema
    Wir hatten nur wenig Hoffnung, das Spiel noch zu drehen.

    Trotz kämpferischer Aufholjagd heißt es am Ende des zweiten Satzes 25-21 für den SSC (2:0)

    Satz 3, Spielstand 6-3 (2:0) für den SSC: Der MTV scheint geschlagen und wechselt die Zuspielerin

    Renkema
    Als unsere zweite Zuspielerin aufs Feld kam, lief es auf einmal.

    Pettke
    Es wurde immer knapper und dann ist das Momentum gekippt.

    Dürr
    Man hat genau gemerkt, dass sie uns das Spiel, das wir eigentlich in der Hand hatten, wieder entrissen. Es war wie ein Tauziehen.

    Renkema
    Wir wurden stärker und Schwerin hat immer mehr Probleme bekommen.

    Pettke
    Und dann kamen Spaß und Leidenschaft dazu.

    Dürr
    Man merkt, wie es bröckelt. Man versucht es festzuhalten, aber es rinnt wie Sand zwischen den Fingern.

    Satz 4, Spielstand 4-8 (2:1): erste technische Auszeit

    Renkema
    Da hab ich gesagt: „Wir gewinnen das noch!“

    Dürr
    Wir hatten Stuttgarts Außenangreifer nicht mehr gut im Griff. Es gab taktische Anweisungen. Die will man umsetzen, aber obwohl man es versucht, schafft man es einfach nicht. Das führt dazu, dass man noch mehr Risiko geht und dann gelingt es trotzdem um Millimeter nicht.

    Satz 5, Spielstand 0 - 0 (2:2)

    Renkema
    Wenn man in den Gesichtern der Gegnerinnen sieht, dass sie nicht mehr die Zuversicht ausstrahlen, geht man voller Vertrauen in den letzten Satz. Das Vertrauen ist das Wichtigste in so einem Pokalfinale.

    Pettke
    Das ist dieser Flow, in dem man ist. Man riskiert mehr, aber man weiß auch, dass man es kann. Der letzte Ballwechsel war dann extrem lang, es ging immer wieder hin und her.

    Renkema
    Zum Schluss greift Renata Sandor nur noch mit halber Kraft an, aber schafft es den Ball durch den Schweriner Block zu bringen. Unberechenbar taumelt der Ball vor die Füße der Abwehr.

    Pettke
    Als der Ball endlich auf dem Boden war …

    Renkema
    … war das ein so euphorischer Moment, dass man sich später gar nicht so genau daran erinnern kann.

    Die Siegerehrung

    Pettke
    Gänsehaut pur. Die Wangen tun weh vor Lachen, aber man kann nicht aufhören, weil es einfach so schön ist.

    Renkema
    Das sind die schönsten Momente der Karriere, wenn man Titel gewinnt.

    Dürr
    Es gibt Spieler, die nach so einer Niederlage frustriert sind, aber für mich gibt es andere Dinge im Leben, die mich mehr aus der Bahn werfen würden. Da nehme ich eher das Positive mit und erfreue mich an dem, was ich habe.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de

    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1

    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    18.02.2019 16:18

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

DVV-Pokalauslosung: Erste Runde mit Kracherpartie

VBL | Pressemitteilungen

Seit ein paar Minuten ist es offiziell: In Zeuthen ist die erste Runde des DVV-Pokals ausgelost worden. Und die hatte es in sich. Großes Raunen im Saal bei der Auslosung der Frauen. In der ersten Runde trifft Allianz MTV Stuttgart auf den Dresdner SC.


Die Achtelfinals auf dem Weg zur #MissionMannheim stehen fest (Foto: Conny Kurth)

Die erste Hauptrunde der Frauen im Überblick (03. und 04. November 2018):

Sieger Nordwest - Nord  vs. NawaRo Straubing

Sieger West-Nordost– Ladies in Black Aachen

Sieger Ost-Südost vs. USC Münster

Sieger Südwest vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen

Sieger Süd vs. SC Potsdam

VC Wiesbaden vs. Schwarz-Weiß Erfurt

SSC Palmberg Schwerin vs. Rote Raben Vilsbiburg

Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

Die erste Hauptrunde der Männer im Überblick (03. und 04. November 2018):

Sieger Nordwest – Nord vs. SVG Lüneburg

Sieger West – Nordost vs. United Volleys Rhein-Main

Sieger Ost Südost vs. HELIOS GRIZZLYS Giesen

Sieger Südwest vs. BERLIN RECYCLING Volleys

Sieger Süd vs. TSV Herrsching

SWD powervolleys Düren  vs. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

TV Rottenburg vs. VfB Friedrichshafen

NETZHOPPERS SolWo Königspark KW vs. Volleyball Bisons Bühl

Startschuss zur #MissionMannheim: Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird am 24. Februar 2019 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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veröffentlicht am Freitag, 15. Juni 2018 um 10:46; erstellt von Drutschmann, Dominik
letzte Änderung: 16.11.18 16:01
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