VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • Der Countdown zum Supercup 2019
    Supercup | VBL-News
    In fünf Tagen steigt das erste Highlight der Saison 2019/20 mit dem comdirect Supercup in Hannover. Wir haben die wichtigsten Fakten für das Volleyballspektakel in Hannover zusammengefasst.

    In fünf Tagen steigt das erste Highlight der Saison 2019/20 mit dem comdirect Supercup in Hannover.

    Zum dritten Mal wird in der TUI Arena der Gewinner des Aufeinandertreffens zwischen Deutschem Meister und DVV-Pokalsieger der Vorsaison ermittelt. Am Sonntag, den 20.Oktober, um 13:45 Uhr eröffnen die Herren den Tag. Die BERLIN RECYCLING Volleys, als amtierender Deutscher Meister, schlagen gegen den DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen auf. Ab 16:30 Uhr suchen die Damen in der Partie Meister Allianz MTV Stuttgart gegen Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin ihren Supercup-Champion 2019.

    Wir haben die wichtigsten Fakten für das Volleyballspektakel in Hannover zusammengefasst.


    Welche Teams werden sich am Sonntag in der TUI Arena feiern lassen? (Foto: Sebastian Wells)

    Teams

    Bei den Herren sehen die Zuschauer die Ansetzung der letzten drei Jahre. Die beiden Dauerrivalen der Volleyball Bundesliga, BERLIN RECYCLING Volleys und VfB Friedrichshafen, werden wieder für mächtig Spannung sorgen. Beide Teams sind am vergangenen Wochenende mit Auftaktsiegen in die neue Bundesligasaison gestartet. Die Historie spricht für den VfB Friedrichshafen, der alle drei Aufeinandertreffen im Supercup für sich entscheiden konnte.

    Der erstmalige Gewinn der Deutschen Meisterschaft hat den Damen von der Allianz MTV Stuttgart nach einer mehrjährigen Titeldurststrecke ordentlich Aufwind gegeben. Nun soll der nächste Titel in die schwäbische Hauptstadt geholt werden. Die Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin könnte mit einem Sieg das Supercup-Triple perfekt machen, nachdem sie die letzten beiden Jahre den Pott in die Landeshauptstadt geholt haben.

    Pokal

    Die berühmte Bremer Pokalschmiede Koch & Bergfeld stellt den Supercup-Pokal in Handarbeit her. Beste Referenzen kann das Unternehmen mit der Anfertigung der Champions-League-Trophäe, der Meisterschale und des DFB-Pokals im Fußball vorweisen.

    45 Zentimeter hoch, 24 Zentimeter Durchmesser und 3.650 Gramm schwer – das sind die Maße des Objekts der Begierde am Sonntag. Die Siegermannschaften werden am Fuß des Pokals aus Messing und Kupfer per Gravur verewigt.

    Weltpremiere

    Die VolleyballspielerInnen werden am Sonntag teil einer Weltpremiere sein. Zum ersten Mal wird ein Match einer olympischen Teamsportart auf einem interaktiven LED-Glasboden ausgetragen.

    Der Sportboden „ASB LumiFlex“ der Firma ASB Glassfloor wird für spektakuläre visuelle Highlights sorgen. Spielaktionen wie Blocks, Asse oder erfolgreiche Angriffsschläge werden durch Animationen für den Zuschauer noch greifbarer gemacht.

    Das Trackingsystem – in Zusammenarbeit mit der Firma Kinexon – ermöglicht die Darstellung von Daten wie Sprunghöhe oder Laufweg direkt auf dem Boden.

    VIP

    Aus sportpolitischer Sicht haben sich vom Europäischen Volleyballverband (CEV) Präsident Aleksandar Boričić und Generalsekretär Thorsten Endres angekündigt.

    Volunteers

    Kein Event würde ohne den unermüdlichen Einsatz von vielen freiwilligen Helfern stattfinden können. Seit 2017 organisiert der Partnerverein dieser Veranstaltung, die GfL Hannover, diesen Part. Insgesamt 85 Sportbegeisterte im Alter zwischen 13 und 69 Jahren werden von Anfang bis Ende für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Neben dem Auf- und Abbau werden die Medien- und Technikbereiche von ihnen unterstützt. Auf dem Spielfeld fungieren sie als Courtpersonal und für die Mannschaften sind sie als Teamguides tätig. Beim Einlass werden alle Zuschauer dann direkten Kontakt mit ihnen haben. Besser kann man seine Volleyballleidenschaft nicht nach außen transportieren.

    Fans

    Wie auch in den letzten Jahren wird das Gros der Fans die Farbe Gelb tragen. Der SSC Palmberg Schwerin lässt seine „Gelbe Wand“ wieder nach Hannover anreisen und hat somit die perfekte Unterstützung von den Rängen. Die Anhänger der anderen Mannschaften werden ebenfalls mit lauten Anfeuerungsrufen und Trommeln ihre Teams unterstützen und für ordentlich Stimmung in der Arena sorgen.

    Datenmessungen der comdirect

    Die schottische Firma Hawk-Eye stellt wieder die Technik für die comdirect Challenge zur Verfügung. Diese ermöglicht es den Mannschaften, die Entscheidungen der Offiziellen mittels Videobeweis überprüfen zu lassen.

    Im letzten Jahr wurde die comdirect Bewegungsdatenanalyse erfolgreich eingeführt. Live-Daten der Spieler werden durch die Kinexon-Technologie erfasst. Beispielsweise zeigten die Analysen, dass die jeweiligen Teams während des Spiels bei den Herren zwischen 25 und 28 Kilometer und bei den Damen zwischen 23 und 25 Kilometer zurücklegten.

    Eine permanente, für die Zuschauer sichtbare Messung, ist die comdirect Geschwindigkeitsmessung. Speedboards zeigen die live gemessene Geschwindigkeit der Aufschläge an. Die schnellsten Services bei den Damen und Herren werden im Anschluss an die Partien von der comdirect als „Fastest Serve of the Match“ ausgezeichnet.

    TV-Übertragungen und Live-Streaming

    Für alle Volleyballbegeisterten, die nicht nach Hannover zu den Spielen reisen können, bietet Sport1 die Alternative fürs Sofa oder unterwegs an. Der Medienpartner der Veranstaltung wird beide Spiele live im Free-TV übertragen. Die Vorberichterstattung der Männer startet ab 13:35 Uhr über den Stream von sport1.de. Ab 14:00 Uhr beginnt dann die LIVE-Übertragung im Free-TV aus der TUI Arena. Das Spiel der Frauen kann ab 16:15 Uhr im Free-TV und im Livestream verfolgt werden.

    comdirect Supercup App und MVP-Wahl

    Über die „comdirect Supercup App“ (Android-Download | iOS-Download) haben alle Volleyballfans die Möglichkeit, die wichtigsten Infos zur Anreise oder den Ticketpreisen, aber auch die Fotos der letzten Jahre einzusehen.

    Für die Zuschauer bietet die App zudem die Möglichkeit, sich an die Wahl des Most Valuable Players (MVP) der beiden Spiele zu beteiligen. Das Ergebnis der User geht mit einer Gewichtung von 50 Prozent in die Entscheidung ein – die andere Hälfte ergänzt die Wahl der Expertenjury. Diese Funktion wird zu Beginn der Spiele freigeschaltet, ab dem 3. Satz können die Fans dann ihre Stimme abgeben.

    Tickets

    Noch ist die Chance vorhanden, Karten für ein unvergessliches Volleyballerlebnis in der TUI Arena zu ergattern. Online sind die Eintrittskarten (ab 17€) bis Freitagmittag noch über ticketmaster.de erhältlich. Danach übernimmt eventim.de den Onlineverkauf. Vor Ort können die Karten für das Volleyballhighlight an der Tageskasse gekauft werden, die ab 11:30 Uhr geöffnet ist. Die Tickets ermöglichen ebenfalls die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Großraum Hannover.

    17.10.2019 17:43
  • comdirect Supercup: bet-at-home.com neuer Premiumpartner
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Volleyball Bundesliga freut sich, einen neuen Premiumpartner für den comdirect Supercup präsentieren zu können: bet-at-home.com.

    Noch knapp drei Wochen bis zum Aufschlag: Am 20. Oktober 2019 steigt der comdirect Supercup in der TUI Arena in Hannover. Schon heute gibt es weitere gute Nachrichten. Die Volleyball Bundesliga freut sich, in enger Zusammenarbeit mit ihrem Media-Management und Sponsoring-Berater antesi media GmbH einen neuen Premiumpartner für das Highlight zum Saisonauftakt präsentieren zu können: bet-at-home.com.


    Wird neuer Premiumpartner beim comdirect Supercup: bet-at-home.com (Bild: bet-at-home.com)

    bet-at-home.com engagiert sich erstmals im deutschen Hallenvolleyball bei einem Event der Volleyball Bundesliga und wird als Premiumpartner auf allen relevanten Werbeflächen präsent sein. Zudem nutzt bet-at-home.com auch eine der neuartigsten Werbemöglichkeiten im Hallensport, den ASB LumiFlex Videoglasboden von ASB GlassFloor, die innovative Neuheit beim diesjährigen comdirect Supercup.  

    Der bet-at-home.com AG Konzern ist im Bereich Online-Gaming und Online-Sportwetten tätig. bet-at-home.com wurde im Dezember 1999 im oberösterreichischen Wels von Jochen Dickinger und Franz Ömer gegründet. Mit mehr als 5,1 Mio. registrierten Kunden zählt das börsennotierte Unternehmen mit seinen Tochtergesellschaften zu den erfolgreichsten Glücksspielanbietern Europas. Das vielfältige Angebot auf www.bet-at-home.com umfasst Sportwetten, Casino, Live-Casino, Poker, Vegas-Spiele und Virtual Sports. Allein im Bereich Sportwetten wurden im Geschäftsjahr 2018 über 411.000 Events aus mehr als 83 Sportarten angeboten.

    Alexander Aigner, Head of Marketing & Customer Relations bet-at-home.com:

    „Nach den erfolgreichen Sponsoring-Kooperationen im Rahmen der Beachvolleyball-WM in Hamburg sowie dem Vienna Major möchte sich bet-at-home.com beim anstehenden Supercup weiter als starker Partner im Volleyball positionieren. Darüber hinaus sehen wir im LumiFlex Videoglasboden eine völlig neue Dimension innovativer Werbeplatzierung, die einen Mehrwert für Veranstalter, Sponsoringpartner und Zuschauer gleichermaßen bringt.“

    Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing Volleyball Bundesliga:

    „Mit bet-at-home.com gewinnen wir einen neuen international renommierten Partner für unser Highlight zum Saisonauftakt hinzu. Wir freuen uns auch darüber, dass wir bet-at-home.com für die diesjährige Neuheit, den ASB LumiFlex, begeistern konnten. Es werden zwei spannende Finalpartien am 20. Oktober in der TUI-Arena in Hannover und bet-at-home.com wird u.a. als Presenter des Satz- und Matchballes mittendrin statt nur dabei sein. Die Zuschauer dürfen sich auf eine innovative und neuartige Präsentation unseres Premiumpartners freuen.“

    Wer noch keine Karte für das Saisonauftakt-Highlight am 20. Oktober hat, der sollte schnell zuschlagen. Tickets gibt es hier:

    Eintrittskarten (ab 14 Euro) für den comdirect Supercup am 20. Oktober 2019 in der TUI Arena sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.eventim.de (Ticket-Hotline 01806-570070*) erhältlich. *0,20€/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60€/Anruf inkl. MwSt. aus den deutschen Mobilfunknetzen.

    17.10.2019 17:43
  • comdirect Supercup: GEFF SPORT DEUTSCHLAND wird Offizieller Ausrüster
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Volleyball Bundesliga freut sich, mit GEFF SPORT DEUTSCHLAND einen weiteren Partner für den comdirect Supercup präsentieren zu können.

    Es wird das Saisonauftakt-Highlight: Am 20. Oktober 2019 schlagen Deutschlands beste Volleyballerinnen und Volleyballer beim comdirect Supercup in der TUI Arena Hannover auf. Die Volleyball Bundesliga freut sich, mit GEFF SPORT DEUTSCHLAND einen weiteren Partner präsentieren zu können.


    GEFF wird Offizieller Ausrüster des comdirect Supercup 2019. (Bild: GEFF)

    GEFF wird in diesem Jahr Offizieller Ausrüster des comdirect Supercup sein und das Event mit einer individuell erstellen Ausrüstung deutlich aufwerten. GEFF stattet nicht nur das gesamte Organisationsteam mit allen ehrenamtlichen Helfern aus, sondern wird zudem auch die Schieds- und Linienrichter neu einkleiden.

    Das Design der Ausrüstung wurde individuell auf das Event abgestimmt und trägt zu einer deutlichen Aufwertung des gesamten Erscheinungsbildes bei. Die insgesamt rund 100 Personen des Organisationsteams werden in der TUI Arena für jeden Zuschauer direkt erkennbar sein und auch dank der neuen Ausrüstung von GEFF für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Auch die Schieds- und Linienrichter werden bei der Leitung der beiden Finalspiele (ab 13:45 Uhr: Berlin Recycling Volleys gegen VfB Friedrichshafen – ab 16:30 Uhr: Allianz MTV Stuttgart gegen SSC Palmberg Schwerin) in ihrem neuen Outfit eine gute Figur abgeben - auf und neben dem Spielfeld. 

    GEFF wurde 2010 gegründet, um der Nachfrage an stets rechtzeitiger Lieferung an Teamwear nachzukommen. Heute ist GEFF dank der Digitaldruck-Technologie der größte Hersteller von personalisierter Teamwear mit Sublimationsdruck in Europa. Bei dem Sublimationsdruck handelt es sich um ein modernes Druckverfahren, das insbesondere zum Bedrucken von Textilien verwendet wird. Es hat den großen Vorteil, dass die bedruckte Fläche nicht spürbar ist.

    Bei anderen Druckverfahren haben Sie beim Tragen der Kleidung oft das Gefühl, dass der Aufdruck kratzt oder das Textilgewebe steif ist. Dies ist beim Sublimationsdruck nicht der Fall, weshalb auch großflächige Motive auf die Textilien gedruckt werden können. Eine einzigartige Kombination aus der neuesten Generation an Maschinen und dem Management von Design, Layout und Digitaldruck zeichnet GEFF aus. Dies ermöglicht GEFF eine enorme Anzahl an personalisierter Ware herzustellen.

    Maxmilian Staib, Geschäftsleitung GEFF SPORT DEUTSCHLAND:

    „Wir freuen uns, mit GEFF offizieller Ausrüster und damit ein Teil des comdirect Supercup 2019 zu sein. Im Rahmen unseres Engagements mit der Volleyball Bundesliga präsentieren wir dort unsere individuell gestalteten GEFF VOLLEYBALL Trikots einem breiten Publikum aus Fans, aktiven Spielern, Funktionären und natürlich auch den Profis auf dem Feld. Die wichtigste Message dabei: wir produzieren alle Trikots made-to-order in unserer hauseigenen Produktion in Madrid innerhalb von 15 Arbeitstagen."

    Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing Volleyball Bundesliga:

    „GEFF steht für Innovation und Individualität und passt daher optimal zum comdirect Supercup. GEFF bereichert in diesem Jahr das gesamte Organisationsteam der Volleyball Bundesliga mit allen ehrenamtlichen Helfern, Ballrollern und Wischern sowie die Schieds- und Linienrichter mit einer individuell erstellten und auf das Event abgestimmten Ausrüstung. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr die Outfits von GEFF beim comdirect Supercup tragen dürfen, über die neue Partnerschaft und weitere Aufwertung des ersten Volleyball-Highlights der Saison.“

    Wer noch keine Karte für das Saisonauftakt-Highlight am 20. Oktober hat, der sollte schnell zuschlagen. Tickets gibt es hier:

    Eintrittskarten (ab 14 Euro) für den comdirect Supercup am 20. Oktober 2019 in der TUI Arena sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.eventim.de (Ticket-Hotline 01806-570070*) erhältlich. *0,20€/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60€/Anruf inkl. MwSt. aus den deutschen Mobilfunknetzen.

    17.10.2019 17:43
  • comdirect Supercup: GfL Hannover – die unverzichtbaren Helfer
    VBL | Pressemitteilungen
    Den meisten Zuschauern werden sie kaum auffallen und doch sind sie so unersetzlich für den comdirect Supercup wie die Spielerinnen und Spieler auf dem Feld – die freiwilligen Helferinnen und Helfer der GfL Hannover.

    Den meisten Zuschauern werden sie kaum auffallen und doch sind sie so unersetzlich für den comdirect Supercup wie die Spielerinnen und Spieler auf dem Feld – die freiwilligen Helferinnen und Helfer der GfL Hannover.


    Unverzichtbare Helfer: Die Volunteers der GfL Hannover beim comdirect Supercup 2018 (Foto: Sebastian Wells)

    Bereits zum dritten Mal unterstützt der Verein am 20. Oktober in der TUI Arena Hannover das erste Volleyball-Highlight der Saison mit über 70 Freiwilligen. Der Ansturm auf die Volunteer-Plätze ist ungebrochen. „Im Nachhinein wird es wieder mehr Interessenten als verfügbare Plätze geben“, ist sich Jugendwart Wolf-Werner Lutze sicher, der die Helferinnen und Helfer von Vereinsseite aus koordiniert.

    Sichtbar werden die Volunteers für alle Besucher vor allem beim Einlass sowie als Courtpersonal (Ballroller und Quickmopper) bei den Spielen zwischen Meister und Pokalsieger bei den Frauen und Männern. Doch auch hinter den Kulissen sind die 13 bis 69 Jahre alten Freiwilligen für den reibungslosen Ablauf unverzichtbar. Sie helfen beim Auf- und Abbau in der Halle, unterstützen das Medienteam und die Technik oder sind als Teamguides Ansprechpartner für die teilnehmenden Mannschaften.

    Dabei sieht sich der Verein nicht nur als Helfer, sondern auch als Botschafter des Volleyballs für die Region Hannover. Denn wer in der Umgebung der niedersächsischen Landeshauptstadt Bundesliga-Volleyball sehen möchte, muss derzeit zu den Helios Grizzlys Giesen ins rund 40 Kilometer entfernte Hildesheim reisen. „Der comdirect Supercup ist die einzige hochklassige Volleyballveranstaltung in Hannover und Umgebung“, sagt GfL-Jugendwart Lutze, der das Event als wichtigen Anker in der Region sieht, „weil es fast die einzige Möglichkeit ist, auch über Hannovers Medien für Volleyball zu werben“.

    Wenn am 20. Oktober bei den Männern die Berlin Recycling Volleys gegen den VfB Friedrichshafen antreten (ab 13:45 Uhr) und im Anschluss bei den Frauen Allianz MTV Stuttgart dem SSC Palmberg Schwerin gegenübersteht (ab 16:30 Uhr), werden die Volunteers der GfL Hannover ihren Idolen wieder ganz nah sein können. Und alle Besucher können sich sicher sein, hinter den Kulissen läuft alles wie geschmiert, auch wenn sie die fleißigen Helfer vielleicht gar nicht zu Gesicht bekommen.

    Wer noch keine Karte für das Saisonauftakt-Highlight am 20. Oktober hat, der sollte schnell zuschlagen. Tickets gibt es hier:

    Eintrittskarten (ab 14 Euro) für den comdirect Supercup am 20. Oktober 2019 in der TUI Arena sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.eventim.de (Ticket-Hotline 01806-570070*) erhältlich. *0,20€/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60€/Anruf inkl. MwSt. aus den deutschen Mobilfunknetzen.

    17.10.2019 17:43

Supercup Showacts

Spiele

Mittwoch, 23. Oktober 2019

19:00
Dresden Dresdner SC
Aachen Ladies in Black Aachen
-:-
19:00
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
-:-
19:30
Münster USC Münster
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
-:-
19:30
Straubing NawaRo Straubing
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Es geht wieder los: Alle Infos zum Start der Frauen-Bundesliga

VBL | Pressemitteilungen

Am Donnerstag startet die Volleyball Bundesliga der Frauen in die Saison 2019/20. Den Auftakt macht die Partie zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen (3. Oktober, 17:10 Uhr - auch live bei Sport1).

Insgesamt werden in der Hauptrunde 22 Partien der Frauen-Bundesliga live bei Sport1 im Free-TV zu sehen sein. Alle anderen Spiele können bei Sporttotal im kostenlosen Livestream verfolgt werden.

Die Volleyball Bundesliga hat vor dem Saisonstart bei allen Teams Stimmen gesammelt und dabei nachgefragt, wie es um den aktuellen Stand der Vorbereitung oder die Saisonziele bestellt ist und auf welche Duelle sich die Mannschaften am meisten freuen.

Allianz MTV Stuttgart

„Das erste Mal Deutscher Meister! Das war ein unbeschreibliches Gefühl“, fasst Sportdirektorin Kim Renkema die abgelaufene Bundesligasaison von Allianz MTV Stuttgart in zehn Worten zusammen. Hinzu kamen der Einzug ins DVV-Pokalfinale und das überraschende Erreichen des Viertelfinales der Champions League – zum ersten Mal in der Vereinshistorie. Das erste Kapitel der Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte soll am 1. Spieltag der neuen Saison auswärts beim USC Münster (5. Oktober, 19:30 Uhr) geschrieben werden.


Grenzenloser Jubel über den ersten Deutschen Meistertitel bei Allianz MTV Stuttgart. (Foto: Verein)

Der erste Kracher eine Woche später vor heimischer Kulisse gegen den Dresdner SC ist der perfekte Auftakt für die Fans und zugleich richtungsweisend für die neue Spielzeit bei den Schwäbinnen. „Die Vorbereitung lief eher schleppend“, sagt Renkema, „da ein Großteil des Teams bei der EM war und erst spät ins Training eingestiegen ist.“ Spätestens nach dem Supercup (20. Oktober in Hannover gegen den SSC Palmberg Schwerin) wissen Team und Trainer aber um das eigene Leistungsvermögen.

Für das Projekt „Titelverteidigung“ wurden eine Menge neuer Spielerinnen an den Neckar geholt. Neun Zugängen aus der Bundesliga, der italienischen, belgischen, finnischen und türkischen Liga stehen neun Abgänge gegenüber. Damit ist die größte Aufgabe für Trainer Giannis Athanasopoulos selbsterklärend. Die Schaffung eines Wir-Gefühls in der Mannschaft steht ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Durch den nahezu komplett umstrukturierten Kader erhoffen sich die Teamverantwortlichen in Stuttgart, die Abhängigkeit von einzelnen Spielerinnen zu reduzieren und in der Breite besser aufgestellt zu sein. Faktisch belegt ist jedoch schon „mehr Höhe auf dem Feld“, was beim Trainingslager zu Problemen bei der Länge der Betten führte, wie Renkema sich schmunzelnd erinnert.

Die Spielerinnen können jedenfalls den Start der Saison kaum erwarten und brennen darauf den Meistertitel zu verteidigen, ins DVV-Finale einzuziehen und das Maximum aus der Champions League herauszuholen. Als größten Rivalen sieht Renkema dabei den SSC Palmberg Schwerin und den Dresdner SC. „Das sind die drei Favoriten für den Titel“, sagt Renkema und erläutert: „Schwerin ist im Vorteil, weil die Mannschaft nahezu gleichgeblieben ist. Dresden hat sich viel stärker aufgestellt als in der vergangenen Saison. Wenn wir es schaffen, schnell eine Einheit zu werden, kann es eine sehr spannende Saison werden.“

SSC Palmberg Schwerin

Schwerin trägt Gelb: Am 3. Oktober startet die Bundesligasaison 2019/20 mit dem Spiel des SSC Palmberg Schwerin gegen die Ladies in Black Aachen. Die Fans und die gesamte Stadt Schwerin sehnen den Saisonstart förmlich herbei. Jeder Anhänger ist aufgerufen zum ersten Spiel (ab 17:10 Uhr – auch live bei Sport1) in gelber Kleidung zu erscheinen und der Bundesliga am Einheitsfeiertag den perfekten Startschuss zu geben. „Wir möchten den Fans endlich wieder Volleyball auf höchstem Niveau zeigen“, sagt Trainer Felix Koslowski.


Der DVV-Pokal im Zentrum der jubelnden Schweriner Damen. (Foto: Verein)

Die Vorbereitungszeit war durch die zahlreichen Nationalmannschaftsverpflichtungen der SSC-Spielerinnen gering. Zu Lasten der Routine wird dieser Umstand wohl kaum gehen, da der Kader der Mecklenburgerinnen personell konstant geblieben ist. „Die größte Stärke ist eindeutig, dass das Team größtenteils zusammengeblieben ist. Die Spielerinnen kennen sich mindestens schon eine Saison lang und sind aufeinander eingestellt“, sagt Koslowski.

In Romy Jatzko (VCO Berlin), Nele Barber (VC Wiesbaden), Nicole Oude Luttikhuis (LiB Aachen) und Justine Wong-Orantes (University of Nebraska) müssen nur vier Spielerinnen neu ins Mannschaftsgefüge integriert werden. So fand die größte personelle Veränderung neben dem Spielfeld statt: Geschäftsführer Andreas Burkard verlässt den Verein aus persönlichen Gründen und muss nun ersetzt werden.

Bis Ende September konnte keine Trainingseinheit in größerer Teamstärke bestritten werden. Zudem war die hohe Belastung im Sommer durch die Einsätze in den Nationalmannschaften kräftezehrend. Trotz der Unwägbarkeiten haben sich die Schwerinerinnen die Verteidigung des DVV-Pokals und des Supercups zum Ziel gesetzt. „In der Bundesliga möchten wir auch in diesem Jahr ins Play-off-Finale einziehen und international im CEV-Cup so weit wie möglich kommen“, sagt Koslowski.

Die Favoritenrolle für die Deutsche Meisterschaft sieht er „ganz klar beim aktuellen deutschen Meister Stuttgart“. Aber auch gegen den Dresdner SC und die Ladies in Black Aachen sieht er seine Mannschaft in der Pflicht. „Die Liga wird nach und nach immer ausgeglichener. Stuttgart, Dresden und Aachen sind alles Topvereine, die es zu jeder Zeit mit uns aufnehmen können“, lobt Koslowski die qualitative Weiterentwicklung in der Liga.

Dresdner SC

Durchschnittlich 2.800 Fans unterstützten ihren Dresdner SC in der vergangenen Saison - und machten die Sachsen damit zur Nummer eins in Sachen Zuschauer in der Volleyball Bundesliga der Frauen. „Die Begeisterung von Fans, Sponsoren und der Region ist einzigartig und wächst weiter“, fasst Sandra Zimmermann, Geschäftsführerin beim Dresdner SC, die Stimmung vor dem Bundesligastart gegen den SC Potsdam (5. Oktober, 17:30 Uhr) zusammen.


Institution in Dresden: Trainer Waibl wurde im letzten Jahr für sein 350. Pflichtspiel geehrt. (Foto: Dirk Michen)

Dort wollen die Dresdnerinnen ihre gute Form aus der Vorbereitung auch im Ligabetrieb beweisen. „Wir sind sehr zufrieden, so wie die Vorbereitung bisher verlaufen ist und fiebern natürlich dem ersten Spiel der Saison entgegen“, sagt DSC-Trainer Alexander Waibl. Neben dem Trainingslager in Maribor wurde auch der AMICA Cup in Polen für weitere Tests genutzt. Am Ende konnten der Turniersieg und „diverse kleine und große Haushaltsgeräte eingetütet werden“, sagt Zimmermann mit einem Augenzwinkern: „So zählen ab sofort ein neuer Kühlschrank und eine neue Waschmaschine zum Anlagevermögen des DSC.“

Die sportliche Perspektive und das Saisonziel kann Coach Waibl in sieben Worten formulieren: „Wir wollen besser sein als letztes Jahr.“ Aufgeschlüsselt bedeutet das: Mindestens das Playoff-Halbfinale sollte erreicht werden. Im Kampf um ein mögliches Sahnehäubchen – den Titel – sieht der Trainer zwei alte Bekannte in der Favoritenrolle. „Wenn man die letzte Saison als Maßstab nimmt“, so Waibl, „sind die Favoriten auf den Titel die Teams von Allianz MTV Stuttgart und dem SSC PALMBERG Schwerin.“

Der größte Trumpf des DSC ist die neue Ausgeglichenheit auf allen Positionen, mit der die Dresdnerinnen die Tabellenspitze angreifen wollen. Dafür wurden Lenka Dürr (Rote Raben Vilsbiburg), Emma Cyris (VCO Berlin), Laura de Zwart (Eurosped TopVolleybal Twente), Kadie Rolfzen (Toray Arrows), Milica Kubura (Partizan Belgrad), Lucija Mlinar (Swietelsky Békécsaba), Brie O´Reilly (Trinity Western University) und zwei neue Trainer für das Staff-Team an die Elbe geholt.

Für das Top-Duell gegen Schwerin ist somit jetzt schon alles angerichtet. „Das traditionsreiche Ostderby gegen den SSC Palmberg Schwerin ist immer etwas Besonderes. Es ist sportlich und emotional ein Highlight für Mannschaft, Verein und natürlich alle Volleyball-Fans“, freut sich Waibl schon jetzt auf das emotionale Spiel gegen den amtierenden Pokalsieger und Vizemeister am 20. November in der Margon Arena.

SC Potsdam

Um gerade einmal vier Punkte schrammte der SC Potsdam in der vergangenen Saison am Einzug ins DVV-Pokalfinale vorbei und zog im Anschluss erstmals in der Vereinsgeschichte ins Playoff-Halbfinale ein. „Wir wollen versuchen, an unsere Leistung der letzten Saison anzuknüpfen“, gibt Teammanager Eugen Benzel daher als Ziel für die Spielzeit 2019/20 aus. Wunschdenken oder Realität? „Nach den ersten fünf Spielen in der Saison, kann man dann grob sagen, wo die Reise in der neuen Saison hingehen kann.“


Die Potsdamer Damen freuen sich ausgelassen über den Punkt. (Foto: Nico Marshall)

Denn durch den Play-off-Sieg der Ladies in Black Aachen gegen den DSC im vergangenen Jahr, konnte beobachtet werden, dass die „gesamte Liga spielerisch näher zusammengerückt ist“, wie Benzel analysiert. Dieser Beurteilung schließt sich Guillermo Naranjo Hernández an. „Der Top-Favorit auf die Meisterschaft ist Allianz MTV Stuttgart“, sagt der Trainer der Potsdamerinnen. Dahinter sieht er ein enges Verfolgerfeld und prophezeit: „Es wird im Kampf um die Playoffs zwischen den Plätzen vier und elf viel schwerer sein als letztes Jahr.“

Mit den beiden deutschen Nationalspielerinnen Lisa Gründing und Denise Imoudu kehren für diesen erschwerten Play-off-Kampf zwei erfahrene Spielerinnen aus Aachen nach Brandenburg zurück. Zusätzlich verstärken Deborah Scholz (VCO Dresden), Ana Escamilla (VC Barcelona), Valerie Nichol (LKS Lodz), Brittany Abercrombie (Radomka Radom), Sofija Medic (Linamara Bekescabai) und Laura Emonts (Olympiakos Piräus) die Mannschaft aus der brandenburgischen Landeshauptstadt. Diese Transfers sollen den nötigen tabellarischen Abstand gegenüber den direkten Konkurrenten, wie den gut verstärkten Damen aus Aachen, herstellen.

„Trotz der vielen Wechsel für die neue Saison ist die Stimmung im Team super“, sagt Benzel. Auch die Fans und die Stadt fühlen sich immer noch vom Play-off-Halbfinale getragen und verfolgen den Start der neuen Saison mit großem Interesse. Vor allem die erstmalige Teilnahme am CEV-Cup steigert die Vorfreude ungemein, auch wenn dafür einige Anpassungen, wie zum Beispiel die Erweiterung der LED-Banden, vorgenommen werden mussten.

Rote Raben Vilsbiburg

„Wenn wir am Ende der Saison das maximal Mögliche aus uns herausgeholt haben“, dann ist Timo Lippuner mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Um dieses Ziel zu erreichen, hätte sich der Cheftrainer der Roten Raben Vilsbiburg eine Vorbereitung mit allen Spielerinnen gewünscht. Eine Reihe von Spielerinnen war jedoch bei der EM aktiv und konnte somit nicht am Trainingslager der Roten Raben in Polen teilnehmen. „Nichtsdestotrotz haben wir mit einem langen Trainingslager und vielen Trainingsspielen eine zufriedenstellende Vorbereitung absolviert und sind heiß auf den Saisonstart“, sagt Lippuner.


Ilka van de Vyver (Rote Raben Vilsbiburg) schreit die Anspannung hinaus. (Foto: Verein)

Eine Stärke seiner neu formierten Mannschaft um Josepha Bock (VCO Berlin), Jodie Guilliams (Ladies in Black Aachen), Paula Hötschl (Rote Raben II), Lena Möllers (Dresdner SC), Neira Ortiz Ruiz (Polluelas de Aibonito/Puerto Rico) und Nikki Taylor (LP Kangasala/Finnland) ist die Homogenität. „Wir wollen die Spielverantwortung auf viele Schultern verteilen. Zudem haben wir mit drei jungen deutschen Spielerinnen und vier erfahrenen Spielerinnen einen guten Mix zwischen Jung und Alt“, erklärt Lippuner, der Allianz MTV Stuttgart die Titelverteidigung zutraut. „Der Titelgewinn letzte Saison hat gezeigt, dass es möglich ist. Und die Verstärkungen vor allem im Offensivspiel versprechen viel Power.“

Für die Fans ist die volleyballfreie Zeit durch den frühen Saisonstart kürzer und erzeugt schon jetzt eine gesteigerte Vorfreude auf die Spiele gegen die Top3-Teams aus Stuttgart, Schwerin und Dresden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Niederbayern-Duell gegen NawaRo Straubing, in dem es nicht nur um die Punkte, sondern auch um die regionale Vormachtstellung geht. „Wir wollen weiterhin die Nummer eins in Bayern bleiben“, kündigt Lippuner an.

Ladies in Black Aachen

„Sportlich betrachtet sind die Vergleiche mit den Topteams aus Stuttgart, Schwerin und Dresden sehr reizvoll", sagt Cheftrainerin Saskia van Hintum. So gesehen beginnt die Saison für die Ladies in Black sehr reizvoll, nämlich mit dem Saisonauftakt beim Vizemeister und Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin (3. Oktober, 17:10 Uhr – live bei Sport1).


Aziliz Divoux von den Ladies in Black ist zufrieden mit ihrer Mannschaft. (Foto: Andreas Steindl)

Die Vorfreude der Fans auf die neue Saison wurde bei der Präsentation der Mannschaft auf dem Vereinsfest weiter angeheizt. Auf die Dauerkarten mussten die Fans teilweise bis zu eine Stunde warten, was der traditionell guten Stimmung keinen Abbruch tat. Auch der Heimstart gegen den „Nachbarn“ vom USC Münster wird für die Anhänger gleich zu einem Höhepunkt. „Wir freuen uns auf die Spiele gegen Münster und Wiesbaden, weil hier auch immer sehr viele Gästefans in die jeweiligen Hallen kommen und somit eine ganz besondere Atmosphäre entsteht", sagt van Hintum.

Gerne erinnert sich die Trainerin an den letztjährigen Gewinn der Bronzemedaille, trotz der zu Beginn durchwachsenen Spielzeit. Die Maßgabe für diese Saison lautet: „Attraktiven Volleyball spielen“. Wegen des personellen Umbruchs „müssen wir die Entwicklung in den ersten Spielen abwarten, um dann zu sehen, was möglich sein wird“, so van Hintum. International wünschen sich die Aachenerinnen eine ähnliche Platzierung wie in der vergangenen Saison. Damit diese Ziele erreicht werden können, trainierte die Mannschaft zwar lange ohne ihre EM-Teilnehmerinnen, aber mit „viel Spielfreude und einem tollen Miteinander“.

„Die große Stärke ist die Ausgeglichenheit unseres Kaders“, sagt van Hintum über den mit Vanessa Agbortabi (Rote Raben Vilsbiburg), Emily Thater (Schwarz-Weiß Erfurt), Lynn Blenckers (Hermes Volley Oostende), Emilie Olimstad (Top Volley Norge), Polina Malik (Maccabi Haifa), Mareike Hindriksen (USC Münster) und Manon Bernard (Vandoeuvre Nancy Volley) umgebauten Kader. „Die Schwächen unserer Mannschaft“, sagt die Niederländerin mit einem Augenzwinkern, „müssen schon unsere Gegnerinnen selbst herausfinden.“

USC Münster

Es gäbe sicherlich leichtere Aufgaben zum Saisonstart als ein Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister. Beim USC Münster freut man sich dennoch auf den Auftakt gegen Allianz MTV Stuttgart (5. Oktober, 19:30 Uhr). „Wir fiebern dem Saisonstart bereits entgegen, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt. Das Team und die Volleyball-Community in Münster freuen sich auf hochklassige Spiele und leidenschaftliche Ballwechsel,“ sagt Trainer Teun Buijs.


Marie Schölzel klatscht zum Punktgewinn ab. (Foto: Verein)

Bei den Themen Kampfgeist und Open-Hand-Technik sehen sich die Münsteraner bereits auf dem richtigen Weg. Wie aber die möglicherweise fehlende Erfahrung und die geringe Körpergröße ausgeglichen werden können, muss der Saisonverlauf zeigen.

Unter dem Schlachtruf „#oneteam“ und mit Baggertennis zum Start in die Trainingseinheit arbeiteten die Münsteranerinnen an ihren Zielen für die Saison. „Die Vorbereitung war bisher durchwachsen und herausfordernd, da wir durch das Fehlen dreier Spielerinnen keine optimalen Trainingsbedingungen hatten“, fasst die neue Kapitänin Barbara Wezorke die Anlaufphase zusammen.

Doreen Luther war jedoch von Beginn an dabei. Die 22-Jährige kommt vom ASV Senden aus der 3. Liga, bringt aus Sicht der USC-Verantwortlichen großes Potenzial mit und soll sich zunächst an die höhere Trainingsintensität anpassen. Personell änderte sich im Team und Trainerstab einiges. Für das Spielfeld wurden neben Luther und Wezorke (Dresdner SC), Sarah von Aalen (Sliedrecht Sport), Demi Korevaar (Sliedrecht Sport), Taylor Nelson (Slavia EU Bratislava) und Johanna Müller-Scheffsky (VC Offenburg) verpflichtet. Vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte Lisa Thomsen. Sie unterstützt nun Cheftrainer Buijs als Co-Trainerin.

VC Wiesbaden

„Es wird für uns kein leichtes Spiel in dieser Saison geben“, sagt der neue VCW-Trainer Christian Sossenheimer. Damit gibt er die Marschrichtung der Hessinnen für die neue Spielzeit vor. Die stark veränderte Mannschaft mit den Zugängen Lena Vedder (USC Münster), Julia Wenzel (NawaRo Straubing), Frauke Neuhaus (NawaRo Straubing), Lauren Plum (Vandoeuvre Nancy), Renate Bjerland (Førde VBK), Klára Vyklická (KP Brno) und Shannon Dugan (Oriveden Ponnistus) musste in der Vorbereitung und den Testspielen zusammenwachsen, entwickelte aber bereits eine positive Stimmung im Team. Auch in der Geschäftsstelle des VC Wiesbaden gibt es neues Personal vorzustellen: Ex-Spielerin Simona Kóšová wechselt in dieser Saison ins Management.


Gewonnen gegen den Dresdner SC - die Damen des VCW sind freudig überrascht. (Foto: Detlef Gottwald)

Ein offizielles Saisonziel rufen die Wiesbadenerinnen zunächst einmal nicht aus, doch der Wunsch ist groß, die neue Spielzeit wieder unter den besten acht Teams zu beenden. In der vergangenen Spielzeit konnte nach einer schwierigen Saison mit dem letzten Play-off-Platz der schönste Moment der Saison 2018/19 gefeiert werden.

Der Start in die Bundesliga - auswärts gegen Straubing (05. Oktober, 19:30 Uhr) - wird von den Wiesbadenerinnen geradezu herbeigesehnt. Aber genauso wichtig ist es, vor den Heimfans eine gute Figur abzugeben – gemeinsam sollen dann wieder solch besondere Momente gefeiert werden, wie beim überraschend klaren 3:0-Sieg gegen den Dresdner SC in der Rückrunde der vergangenen Saison.

VfB Suhl LOTTO Thüringen

„Not done yet – war die einhellige Meinung vieler Spielerinnen nach der Saison 18/19“, bilanziert Pressesprecher Tim Berks die abgelaufene Spielzeit. Dem Motto „Wir sind noch nicht fertig“ hat sich der Großteil des Kaders verschrieben. Sieben Spielerinnen aus der vergangenen Saison bleiben in Suhl. Dadurch soll die Mannschaft von Automatismen untereinander auch in der aktuellen Spielzeit profitieren.


Die Anhänger aus Suhl feuern ihre Mannschaft bei der Fanfahrt in Wiesbaden an. (Foto: Verein)

Auf dem Feld gehört „eine waschechte Suhlerin“ nun fest zum Erstligakader, wie Trainer Mateusz Zarczynski stolz zu Protokoll gibt. Zusätzlich zur gemeinten Sophie Tauchert stoßen Hester Jasper (VC Sneek), Victoria Foucher (Istres Provence Volley), Karis Watson (AVC Famalicão), Katerina Valková (PVK Olymp Praha) neu zur Mannschaft hinzu. „Unsere Vorbereitung lief sehr ordentlich, denn wir haben unter anderem den Deutschen, den Österreichischen und den Schweizer Meister geschlagen. Dennoch bleibt es ein hartes Stück Arbeit und die Vorbereitung bringt keine Ligapunkte“, fasst Berks zusammen.

Die Suhlerinnen sind heiß auf das erste Saisonspiel (5. Oktober, 19:00 Uhr bei den Roten Raben Vilsbiburg). „Wir wollen die Menschen in Suhl und der Region mit attraktivem Volleyball begeistern, viele Spiele gewinnen und endlich die Play-off-Teilnahme schaffen“, sagt Trainer Zarczynski. Zwei Partien stechen dabei aber besonders heraus: Die Derbys gegen Schwarz-Weiß Erfurt zählen für jeden Suhler Fan zu den außergewöhnlichen Spielen. „Gegen Erfurt ist bei uns Ausnahmezustand, wenn unsere Fans im Sonderzug anreisen oder die Stimmung zuhause noch elektrisierender ist als sonst“, erinnert sich Berks an die vergangene Saison.

Beim Blick auf die anderen Vereine der Bundesliga gilt für Tim Berks: „Wenn wir es schaffen, uns auf unser Spiel zu fokussieren, brauchen wir uns vor niemandem zu verstecken.“ Die Favoriten auf die Meisterschaft sind für ihn aber eindeutig: „Sportlich und finanziell gesehen Dresden, aber auch Schwerin und Stuttgart.“

NawaRo Straubing

Die Damen aus Niederbayern fiebern ihrem Saisonstart zuhause gegen den VC Wiesbaden (5. Oktober 2019, 19:30 Uhr) entgegen. Schon vom ersten Testspielwochenende an zeigten sich die Straubingerinnen laut Trainer Benedikt Frank: „sehr spielfähig“ und mit Energie für die erste Partie. Auch die Unterstützer aus der Region freuen sich auf den Bundesligaauftakt und schnupperten beim Fan-Training schon mal Hallenluft.


Derbyzeit - die Straubingerinnen laufen gegen die Rote Raben aus Vilsbiburg ein. (Foto: Harry Schindler)

Spielerisch soll die zweite Bundesligasaison den erneuten Klassenerhalt als Ergebnis haben und begeisternde Spiele liefern - so wie im vergangenen Jahr gegen den Dresdner SC. „Dort konnten wir in einem denkwürdigen Spiel als Aufsteiger mit 3:2 gewinnen“, erinnert sich Coach Frank an einen „sensationellen Sieg“.

Mit den Neuzugängen Julia Schaefer (Allianz MTV Stuttgart), Tionna Williams (Wisconsin Badgers), Magdalena Gryka (SC Potsdam), Ragni Steen Knudsen (University of Rio Grande), Oda Løvø Steinsvåg (ToppVolley Norge) und Valbona Ismaili (eigene Jugend) versuchen die Straubingerinnen, die Balance zwischen jungen Spielerinnen mit großem Entwicklungspotenzial und der notwendigen Erfahrung zu halten. „Stärke und Schwäche zugleich ist die jugendliche Unbekümmertheit“, sagt Frank, der seinem Team aber schon in der Vorbereitung „großen Kampfgeist“ attestiert.

Vor allem gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg wird dieser Kampfgeist gefordert sein. Das Niederbayern-Derby zählt für die Straubingerinnen ebenso zu den emotionalen Höhepunkten der Saison, wie das Pokal-Achtelfinale bei Meister Allianz MTV Stuttgart Anfang November.

Neben den spielerischen Leckerbissen auf dem Feld soll in dieser Saison auch im VIP-Raum kulinarisch gepunktet werden. „Wir stellen in unserem Volleyclub mit verschiedenen Top-Caterern an den Spieltagen die Vielfalt der Genussregion Straubing-Bogen dar“, erklärt Geschäftsführerin Ingrid Senft das neue vielfältige gastronomische Angebot, das unter dem Motto „Über den Tellerrand hinaus“ steht.

Schwarz-Weiß Erfurt

Der sportliche Klassenerhalt steht für Schwarz-Weiß Erfurt über allem. Mithilfe von Florian Völker und Rebekka Schneider, die als neues Trainergespann vom VC Offenburg nach Thüringen kamen sowie Neuzugängen aus Vilsbiburg, Dresden und Nordamerika soll dieses Ziel erreicht werden.


Pure Freude bei Clarisa Sagardia von Schwarz-Weiß Erfurt (Foto:Sebastian Schmidt)

Jennifer Pettke (Vilsbiburg), Halli Amaro (Vilsbiburg II), Rica Maase (Dresdner SC), Mia Anna Stauß (VCO Dresden), Lindsay Flory (Lousiana State University) und Cassidy Pickrell (Volley Düdingen) sollen beim Projekt Klassenerhalt wichtige Rollen spielen. Ein weiterer Neuzugang kann vorerst nicht helfen: Libera Michelle Petter (Dresdner SC) fällt mit einem Mittelhandbruch zunächst aus. „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, auch wenn die schwere Verletzung von Michelle Petter die Stimmung ein wenig trübt“, sagt Trainer Völker.

Mit den Transfers für das Spielfeld gehen umfassende personelle Veränderungen in der Geschäftsstelle einher. Christian Beutler wurde als neuer Geschäftsführer angestellt und das Marketing-Team umstrukturiert. „Mit diesen tiefgreifenden Veränderungen abseits des Spielfelds wollen wir neue Akzente setzen, um den Volleyball-Standort Erfurt in der 1. Bundesliga der Frauen konkurrenzfähiger zu machen und dauerhaft zu etablieren“, erläutert SWE-Pressesprecher Stephan Siegl die Vision der Erfurter.

Dafür sind die Spiele gegen den Thüringer Rivalen aus Suhl wie gemacht. „Die Aufeinandertreffen mit dem VfB Suhl Lotto Thüringen sind wegen des Derbycharakters und der vollen Hallen für unsere Fans und die Mannschaft immer etwas Besonderes“, sagt Siegl. So wie in der vergangenen Saison, als Schwarz-Weiß auswärts im Thüringer Wald mit 3:0 den erste Sieg in einem Thüringenderby in der 1. Bundesliga überhaupt feiern durfte. Auf eine Wiederholung dieses Ergebnisses hofft Siegl in der neuen Saison: „Wenn wir im letzten Spiel der Hauptrunde zuhause gegen Suhl den sportlichen Klassenerhalt feiern dürfen, sind bei uns alle glücklich.“

veröffentlicht am Montag, 30. September 2019 um 14:19; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 30.09.19 14:21