VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • #MissionMannheim | Halbfinal-Auslosung im DVV-Pokal am 24. November
    Pokal | News
    Am Sonntag, den 24. November 2019, findet im VBL Center in Berlin die Auslosung der Halbfinals im DVV-Pokal statt.

    Am Sonntag, den 24. November 2019, findet im VBL Center in Berlin die - wie immer öffentliche - Auslosung der Halbfinals im DVV-Pokal statt. Beginn der Auslosung ist um 17:00 Uhr. Als "Losfee" ist der ehemalige Kapitän der BERLIN RECYCLING Volleys Sebastian Kühner dabei.


    Die Objekte der Begierde: Die DVV-Pokale der Frauen und Männer (Foto: Conny Kurth)

    Die Auslosung wird zudem live bei Facebook und Instagram gestreamt und kann auch hier verfolgt werden:

    Die Viertelfinal-Spiele werden am 20. November (Männer) und 23./24. November (Frauen) gespielt. Alle Spiele im DVV-Pokal-Viertelfinale sind bei sporttotal im Livestream zu sehen:

    Männer

    Mittwoch, 20.11.2019, 19:00 Uhr | SWD powervolleys DÜREN - United Volleys Frankfurt | Zum Livestream

    Mittwoch, 20.11.2019, 19:30 Uhr | TV Rottenburg - HELIOS GRIZZLYS Giesen | Zum Livestream

    Mittwoch, 20.11.2019, 20:00 Uhr | VfB Friedrichshafen - BERLIN RECYCLING Volleys | Zum Livestream

    Mittwoch, 20.11.2019, 20:00 Uhr | Volleyball Bisons Bühl - WWK Volleys Herrsching | Zum Livestream

    Frauen

    Samstag, 23.11.2019, 17:30 Uhr | Dresdner SC - Ladies in Black Aachen | Zum Livestream

    Samstag, 23.11.2019, 19:00 Uhr | VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN - Rote Raben Vilsbiburg | Zum Livestream

    Samstag, 23.11.2019, 19:30 Uhr | ALLIANZ MTV Stuttgart - Schwarz-Weiß Erfurt | Zum Livestream

    Sonntag, 24.11.2019, 14:00 Uhr | SC Potsdam - SSC PALMBERG Schwerin | Zum Livestream

    19.11.2019 10:40
  • Gemeinsam nach Tokio: Ticketverkauf für Olympia-Quali gestartet
    VBL-News
    Am 5. Januar startet für die deutsche Männer-Nationalmannschaft die Mission Tokio 2020. Mit den eigenen Fans im Rücken möchte Deutschland in Berlin wieder den Sprung zu den Olympischen Spielen schaffen.

    Am 5. Januar startet für die deutsche Männer-Nationalmannschaft die Mission Tokio 2020. Mit dem Heimvorteil und den eigenen Fans im Rücken möchte Deutschland in Berlin zum ersten Mal seit 2012 wieder den Sprung zu den Olympischen Spielen schaffen. Tickets gibt es ab sofort bei ADticket sowie Ticketmaster.


    Deutschland kämpft bei der Olympia-Qualifikation in Berlin um ein Ticket für Tokio 2020. (Foto: Conny Kurth)

    Noch ein Olympia-Ticket übrig

    Ein Blick auf das Teilnehmerfeld bei der Olympia-Qualifikation lässt alle Herzen höher schlagen. Neben Deutschland kommen der Europameister Serbien, Vize-Europameister Slowenien, der EM-Vierte Frankreich sowie Belgien, Bulgarien, Niederlande und Tschechien in die Max-Schmeling-Halle nach Berlin. Am Ende kämpfen alle Nationen um EIN verbliebenes Ticket für Tokio 2020. Ein perfektes Drehbuch für hochklassige und emotionale Spiele an insgesamt sechs Tagen.

    Bereits ab 17,50 EUR dabei sein

    Bis zum 8. Januar finden pro Tag drei Spiele in der Max-Schmeling Halle statt. Gespielt wird in zwei Vierergruppen, anschließend folgen am 9./10. Januar die Halbfinals sowie das Finale. Alle Fans können bei ADticket sowie Ticketmaster zwischen einer Turnier- sowie Tageskarte wählen. Die günstigste Tageskarte in der Vorrunde sowie Finalrunde (Halbfinals + Finals) kann bereits für 17,50€ (Stehplatz) erworben erwerben. In der gleichen Kategorie kostet eine Vorrunden-Turnierkarte 55€, die Finalrunden-Turnierkarte 28€.

    Deutschland will nach Tokio

    2008 und 2012 schafften die DVV-Männer letztmals die Olympia-Qualifikation. 2016 scheiterte man knapp. Auch diesmal wird der Heimvorteil eine große Rolle spielen. „Ich durfte zwei Olympia-Qualifikationen in Berlin miterleben, in denen ich gesehen habe, wie wichtig es ist, wenn man zu Hause spielen kann. Uns hat dies immer zu absoluten Weltklasse-Leistungen gepusht“, freut sich Deutschlands Kapitän Lukas Kampa auf die große Olympia-Chance in der Hauptstadt. (Text: DVV Presse)

    Spielplan

    Datum Uhrzeit Team A Team B Tickets
    So, 5. Jan 13:30 Uhr FRA SRB Hier klicken
    So, 5. Jan 16:30 Uhr SLO BEL Hier klicken
    So, 5. Jan 19:30 Uhr GER CZE Hier klicken
    Mo, 6. Jan 14:00 Uhr NED SRB Hier klicken
    Mo, 6. Jan 17:00 Uhr BUL FRA Hier klicken
    Mo, 6. Jan 20:10 Uhr GER BEL Hier klicken
    Di, 7. Jan 14:00 Uhr BUL NED Hier klicken
    Di, 7. Jan 17:00 Uhr BEL CZE Hier klicken
    Di, 7. Jan 20:10 Uhr GER SLO Hier klicken
    Mi, 8. Jan 14:00 Uhr FRA NED Hier klicken
    Mi, 8. Jan 17:00 Uhr SRB BUL Hier klicken
    Mi, 8. Jan 20:10 Uhr SLO CZE Hier klicken
    Do, 9. Jan 17:00 Uhr Halbfinale Halbfinale Hier klicken
    Do, 9. Jan 20:10 Uhr Halbfinale Halbfinale Hier klicken
    Fr, 10. Jan 20:10 Uhr Finale Finale Hier klicken
    13.11.2019 17:34
  • Regionalität mit (inter-) nationaler Würze
    VBL-News
    Spätestens seit dem ersten Aufstieg in die 2. Volleyball Bundesliga 2013 fungiert der TV Holz als Volleyball-Leuchtturm im Saarland und rangiert im regionalen medialen Interesse hinter Fußball auf Augenhöhe mit den anderen Teamsportarten. Im DNA Papier der 2. BL ist Regionalität ein zentrales Stichwort. Die Vereine sind regionale Aushängeschilder für Volleyball und repräsentieren gleichzeitig ihre Region in der deutschen Volleyballwelt. Steven Weber (Teammanager) und Philipp Grau (Geschäftsführer) von den proWIN Volleys TV Holz erklären im Interview, wie sie das an ihrem Standort leben.

    Spätestens seit dem ersten Aufstieg in die 2. Volleyball Bundesliga 2013 fungiert der TV Holz als Volleyball-Leuchtturm im Saarland und rangiert im regionalen medialen Interesse hinter Fußball auf Augenhöhe mit den anderen Teamsportarten. Im DNA Papier der 2. Bundesliga ist Regionalität ein zentrales Stichwort. Die Vereine sind regionale Aushängeschilder für Volleyball und repräsentieren gleichzeitig ihre Region in der deutschen Volleyballwelt.
    Steven Weber (Teammanager) und Philipp Grau (Geschäftsführer) von den proWIN Volleys TV Holz erklären im Interview, wie sie das an ihrem Standort leben.

    Mit Leidenschaft den Volleyballsport bekannter machen, dafür steht der TV Holz. (Foto: Georg Kunz)

    Philipp, was macht euch zum sportlichen Aushängeschild im Saarland? Und wie zeigt sich das?

    Philipp Grau (PG): In der jüngeren Vergangenheit stellte der TV Holz immer die höchstklassigste Volleyball-Mannschaft des Saarlandes. Seit der furiosen Wiederaufstiegssaison 2018/19 hat sich der Fokus der Medien dann sogar nochmals deutlich erhöht. Bei jedem unserer Heimspiele sieht man mittlerweile irgendwo ein Kamerateam herumlaufen. Auch die führenden saarländischen Printmedien berichten fortlaufend über uns.

     

    Aber trotz mittlerweile nationalem Sponsor proWIN seht ihr die Regionalität als Teil eures Selbstverständnisses?

    PG: Auf jeden Fall. Teil unserer Vision ist es, möglichst viele Menschen im Saarland für Volleyball zu begeistern, ob als Zuschauer oder Spielerin. Dabei sind unsere regionalen Sponsoringpartner und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer unser wichtigster Rückhalt. Außerdem bieten wir vor allem Spielerinnen aus der Region die Möglichkeit, hochklassig Volleyball zu spielen. Perspektivisch möchten wir so auch zum Sprungbrett für Talente in die 1. Liga werden.

     

    Arbeitet ihr in der Kommunikation gezielt mit eurer regionalen Identität?

    PG: Ja, das tun wir, insbesondere bei der Kommunikation im leistungssportlichen Bereich. Wir verstehen uns als Volleyballverein für alle Saarländer und so nimmt uns auch die saarländische Wirtschaft wahr.

     

    Gewachsen aus dörflichen Strukturen im 4.000 Einwohner zählenden Holz seid ihr letztes Jahr mit eurer Spielstätte in die Landeshauptstadt Saarbrücken umgezogen. Was hat euch dazu bewogen, Steven?

    Steven Weber (SW): Leider ist die Hallensituation in unserer Gemeinde eher suboptimal, sodass wir die Möglichkeit nutzen mussten, unsere Heimspiele in der modernen Multifunktionshalle in Saarbrücken auszutragen. Neben dem erhöhten Komfort für die Spielerinnen, bietet es für uns vor allem die Chance, unseren Heimspielen einen noch stärkeren Eventcharakter verleihen zu können. Dort haben wir ganz andere technische Möglichkeiten und das Ambiente stimmt. Unsere Fans und Zuschauer haben den Umzug trotz unserer Bedenken positiv aufgenommen und die Unterstützung ist nicht abgerissen. Im Gegenteil: Wir konnten sogar neue Zuschauer dazu gewinnen.

     

    Den Namen habt ihr behalten, aber Hand aufs Herz: Seid ihr noch Holzer?

    PG: Absolut. Dieses Verständnis und das Zugehörigkeitsgefühl ist ein zentraler Punkt für unsere Entwicklung. Wir haben es geschafft, aus einer Oberliga-Mannschaft und einer Jugendmannschaft einen Volleyball-Zweitligisten mit über 16 weiteren Teams zu formen. Von der Bundesliga-Mannschaft bis zur U12 trainieren alle Teams in Holz oder Umgebung.

    SW: Außerdem haben wir mit Michelle Grandinetti und Gina Lehnen derzeit zwei Spielerinnen, die aus der eigenen Jugend kommen. Michelle wohnt sogar noch in Holz.

     

    Könnt ihr den Kader der Zweitliga-Mannschaft vollständig aus eigenen Jugendspielerinnen füllen?

    SW: Das ist für uns nahezu unmöglich. Generell ist es unser Ansatz, den Zweitliga-Kader mit regionalen Spielerinnen zu füllen. Im aktuellen Kader stehen deshalb auch acht gebürtige Saarländerinnen, die schon seit einigen Jahren bei uns sind. Gleichzeitig haben wir es in den letzten Jahren aber auch geschafft, Spielerinnen aus Deutschland oder den USA in dieses Grundgefüge zu integrieren. In der Öffentlichkeit gab es hierzu auch negative Stimmen, weil es für den Volleyball im Saarland ein bisher unbekannter Schritt war. Wir können aber sagen, dass dieser Impuls von außen enorm wichtig war, um unsere regionalen Spielerinnen weiter zu entwickeln. Und die Tatsache, dass Kelsey Chambers nun schon das dritte Jahr bei uns spielt, zeigt, dass es für alle Seiten ein positiver Weg ist.

     

    Regionalität mit (inter-)nationaler Würze. Dieses Bild zeigt sich nicht nur in eurem Kader, sondern auch bei den von euch ausgetragenen Turnieren: 2018 war das neben der Deutschen U18-Meisterschaft und dem süddeutschen BFS (Breiten- und Freizeitsport) Cup auch der jährliche „Internationale AOK-Cup“ mit Beteiligung aus Deutschland, Luxemburg und Rumänien. Welchen Wert haben solche überregionalen Veranstaltungen für euch?

    PG: Einen hohen Stellenwert! Darüber möchten wir die proWIN Volleys deutschlandweit im Bewusstsein der Volleyballer verankern. Wir sind gerne Gastgeber und bringen so auch viele Menschen ins Saarland, um ihnen unsere offene und gesellige Willkommenskultur näher zu bringen.

    12.11.2019 13:02
  • Die Volleyball Bundesliga und Ticketmaster verlängern ihre Partnerschaft
    VBL | Pressemitteilungen
    Gute Nachrichten aus dem VBL-Center: Die seit 2014 bestehende Partnerschaft zwischen der Volleyball Bundesliga und der Ticketmaster GmbH wurde vorzeitig und langfristig verlängert.

    Gute Nachrichten aus dem VBL-Center: Die seit 2014 bestehende Partnerschaft zwischen der Volleyball Bundesliga und der Ticketmaster GmbH wurde vorzeitig und langfristig verlängert.


    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer Volleyball Bundesliga und Timo Skrzypski, Director Sports der Ticketmaster Deutschland GmbH. (Foto: VBL)

    Als Weltmarktführer im Bereich Ticketing vermittelt Ticketmaster, das zu Live Nation Entertainment gehörende, börsennotierte Unternehmen, jährlich 500 Millionen Eintrittskarten an Fans in 29 Ländern. Im deutschsprachigen Raum beschäftigt Ticketmaster insgesamt 130 Mitarbeiter am Hauptsitz in Berlin sowie an den Standorten Hamburg, Düsseldorf und Wien. Ticketmaster bietet ein Vertriebsnetz für Eintrittskarten aller Genres und die damit einhergehenden Marketinglösungen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Partner. Von diesem Know-how profitiert nicht nur die Volleyball Bundesliga bei ihren Jahreshighlights, sondern auch einige Ligavereine im Saisonbetrieb.

    Aktuell nutzen folgende Vereine aus der Bundesliga die Möglichkeiten für ihren Ticketvertrieb:

    1. Bundesliga Frauen: SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam, Ladies in Black Aachen, VFB Suhl LOTTO Thüringen

    1. Bundesliga Männer: BERLIN RECYCLING Volleys, WWK Volleys Herrsching, Volleyball Bisons Bühl, SVG Lüneburg

    2. Bundesliga Frauen: proWin Volleys TV Holz

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer Volleyball Bundesliga:

    „Es freut uns, dass wir diese enge Zusammenarbeit nun langfristig fortsetzen können, von der nicht nur wir bei unseren beiden Highlight-Events Supercup und Pokalfinale profitieren, sondern auch unsere Vereine in allen sechs Ligen. Diese frühzeitige und langfristige Verlängerung der Partnerschaft zeugt von einem hohen beidseitigen Vertrauen in den jeweiligen Partner. Mit dem weltweit führenden Anbieter von Ticketlösungen haben wir den richtigen Experten an unserer Seite, um das Ticketing immer weiter zu digitalisieren und mit dem wir die nächsten Entwicklungsschritte der Volleyball Bundesliga erfolgsversprechend angehen werden.“

    Timo Skrzypski, Director Sports Ticketmaster Deutschland GmbH:

    „Wir sind stolz auf unsere langjährige und enge Zusammenarbeit mit der Volleyball Bundesliga und freuen uns, das Team um Klaus-Peter Jung auch weiterhin mit unserem langjährigen Know-how im Ticketing bestens unterstützen zu können und unser Standing im Volleyball damit zu bekräftigen, aber auch weiter auszubauen. Besonders das digitale Ticketing mit einer engen Verzahnung in die Fan-Kommunikation haben bei uns Priorität, und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Volleyball Bundesliga ist eine perfekte Basis für die Weiterentwicklung in speziell diesen Bereichen.“

    Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing Volleyball Bundesliga:

    „Wenn Partnerschaften verlängert und ausgebaut werden, ist das immer ein sehr gutes Zeichen. Ticketmaster ist ein verlässlicher und auch treibender Partner für die Volleyball Bundesliga, bei dem neben der kreativen digitalen Verkaufsstrategie kaum noch Wünsche offen bleiben. Es ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der die Synergien für beide Seiten gewinnbringend aufgehen.“

    08.11.2019 11:49

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Zum Tode von Werner von Moltke: Er wird fehlen

VBL-News

Die Volleyball-Familie trauert um Werner Konrad Graf von Moltke. Der Ehrenpräsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ist in der Nacht von Montag auf Dienstag überraschend im Alter von 83 Jahren verstorben. 


Für viele war er "Mr. Volleyball": Werner von Moltke ist im Alter von 83 Jahren verstorben (Foto: DOSB) 

Der Sport war immer das bestimmende Element in von Moltkes Leben. Er selbst war in den 1950 und 1960er Jahren erfolgreicher Zehnkämpfer, gewann 1962 in Belgrad EM-Silber und wurde vier Jahre später in Budapest Europameister. Bei den Deutschen Meisterschaften gewann er insgesamt zehn Medaillen. 

Nach der aktiven Karriere wurde Werner von Moltke erst Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, ehe er die Sportart wechselte: Von 1997 bis 2012 führte er als Präsident den DVV. Im aktuellen Volleyball Magazin würdigt ihn der scheidende Chefredakteur Klaus Wegener als „den ehrlichsten“ Präsidenten, mit dem er je zusammengearbeitet hätte und als einen „charakterstarken Typen“. 

Für Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, war von Moltke ein verlässlicher Partner. „Werner von Moltke war jemand, der immer zu seinem Wort stand“, sagt Jung. „Er hat sich immer engagiert, emotional, mitunter unbequem, aber in der Sache immer fair für unseren Sport eingesetzt.“ Von Moltke sei jemand gewesen, dessen Handschlag mehr zählte, als die Unterschrift von manch anderem. 

Von Moltke war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, des Silbernen Lorbeerblattes und des Goldenen Bandes der Berliner Sportpresse. Es waren Auszeichnungen, die widerspiegeln, was für ihn zeitlebens das wichtigste war: Er setzte sich immer für das Wohl der Athleten ein, wollte ihnen die besten Bedingungen bieten, damit sie erfolgreich sein konnten. 1984 initiierte er den Club der Besten, eine Veranstaltung, die bis 2005 deutsche Sportler würdigte, die in den olympischen Disziplinen besonders erfolgreich waren. 

Nachdem er 2012 sein Amt beim DVV niederlegte, wurde er zum Ehrenpräsidenten gewählt und blieb dem Volleyballsport in Deutschland so verbunden. Für Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, war von Moltke „einer der letzten großen Sportfunktionäre in Deutschland.“ Mehr noch: Für Evers war er Vorbild: „Werner von Moltke war eine Persönlichkeit; einer, der einen Raum betrat und diesen mit seiner Aura für sich einnahm“, sagt Evers. Von Moltke habe immer für seine Überzeugungen eingestanden und hätte die Gabe gehabt, andere dafür zu begeistern. 

Mit Werner von Moltke verliert die Sportwelt und die Volleyball-Familie eine ihrer herausragenden Figuren, einen Macher, der vielen auch wegen seiner bodenständigen Art im Gedächtnis bleiben wird. Er wird fehlen. 

veröffentlicht am Dienstag, 30. Juli 2019 um 16:11; erstellt von Drutschmann, Dominik
Supercup Showacts