• BR Volleys bleiben Europas Zuschauermagnet
    BERLIN RECYCLING Volleys
    Was das Zuschauerinteresse betrifft, sind die BR Volleys das kontinentale Maß der Dinge! Die 19 Heimspiele des Deutschen Meisters in der Saison 18/19 verfolgten durchschnittlich 5.208 Besucher.
    Zum vierten Finale gegen Friedrichshafen waren die Berliner erstmals seit 2015 wieder ausverkauft.
    Foto: Eckhard Herfet

    Sportlich wollen sich die BR Volleys in den kommenden Jahren etwas näher an die europäische Spitze heranarbeiten. Dieses Ziel haben die historischen CEV Champions League Volley 2019 Super Finals am Samstag in der Max-Schmeling-Halle noch einmal verstärkt. Was das Zuschauerinteresse betrifft, ist man bereits heute das kontinentale Maß der Dinge! Die 19 Heimspiele des Deutschen Meisters in der Saison 2018/2019 verfolgten insgesamt 98.961 Zuschauer, was 5.208 Besucher im Durchschnitt und damit einen neuen Vereinsrekord bedeutet.

    „Wir definieren uns als Verein nicht nur über sportliche Ergebnisse, sondern auch durch die Art und Weise, wie wir Volleyball präsentieren. Unser Ziel ist es, die Zuschauer abzuholen, mitzunehmen und dauerhaft für unsere Sportart zu begeistern. Ich glaube, das ist uns in zehn Jahren Volleyballtempel nie besser gelungen, als in dieser Saison“, blickt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand zufrieden auf das zurückliegende Spieljahr zurück und erklärt: „Die Bundesliga Hauptrunde und vor allem die Playoffs waren enorm spannend und für die Fans reizvoller als je zuvor. Unsere Eventserie "10 Jahre | 10 Highlights" hat dafür den perfekten Rahmen geboten. Die Mischung aus Sport, Unterhaltung und Atmosphäre macht unsere Heimspiele immer wieder zu einzigartigen Erlebnissen für das Publikum.“

    Vor dem perfekten Saisonende mit dem Gewinn des Meistertitels in Friedrichshafen folgte der nicht minder gelungene Heimspiel-Abschluss. Erstmals seit dem 30. April 2015 war die Max-Schmeling-Halle am 08. Mai mit 8.553 Zuschauern wieder ausverkauft. Wie schon vor vier Jahren elektrisierte das vierte Playoff-Endspiel gegen den Dauerrivalen vom Bodensee die Massen. Die anderen beiden Heimspiele gegen die Häfler waren ähnlich gut besucht (7.309 beim zweiten Finale und 7.276 in der Hauptrunde), aber nicht nur das ewig junge "Duell der Giganten" begeisterte die Berliner Volleyballfans, beispielsweise wollten schon den Heimauftakt gegen Düren 7.166 Zuschauer miterleben.

    Von Lissabon bis Nowosibirsk – im europäischen Volleyball suchen diese Besucherzahlen ihres Gleichen. Ein Blick auf die Topligen des Kontinents (Polen, Russland, Italien, Türkei, Frankreich) zeigt, dass die BR Volleys (5.208 Ø) gemeinsam mit den italienischen Teams aus Modena (4.687 Ø) und Conegliano (4.139 Ø / Frauen) das europäische Spitzentrio bilden. „Wir spüren ein kontinuierlich wachsendes Interesse an unserer Sportart und uns als Verein. Ein dramatisches Meisterschaftsfinale wie das zurückliegende hilft dabei natürlich. Wir wollen an diese Zahlen anknüpfen und irgendwann einmal die 100.000 Zuschauer in einer Saison knacken“, haben Niroomand und der Hauptstadtclub das nächste Ziel schon vor Augen. Sportlich wurden die Weichen dafür bereits gestellt, denn der Kern der Meistermannschaft geht auch im nächsten Jahr für die BR Volleys in Bundesliga, Pokal und CEV Champions League ans Netz.

    Dabei setzen Sergey Grankin & Co natürlich weiterhin auf die Unterstützung ihrer Fans im Volleyballtempel. Die Saisonkarte 2019/2020, die auch im neuen Spieljahr für alle nationalen und internationalen Heimspiele gilt, ist bereits jetzt und schon für einen Einstiegspreis von 130 EUR erhältlich.

    23.05.2019 09:47
  • Potsdamer Augenklinik wird "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga"
    VBL | Pressemitteilungen
    Ball und Gegner fest im Auge – eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Volleyball. In Zukunft sind die Spielerinnen und Spieler da noch besser versorgt: Die Potsdamer Augenklinik um Dr. med Volker Rasch wird "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga".

    Ball und Gegner fest im Auge – eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Volleyball. In Zukunft sind die Spielerinnen und Spieler der Volleyball Bundesliga in diesem Bereich noch besser versorgt: Die Potsdamer Augenklinik um Dr. med Volker Rasch wird zum 1. Juli 2019 "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga".


    VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung, Dr. med Volker Rasch und Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing bei der VBL (v.l.) - Foto: Volleyball Bundesliga

    Die Potsdamer Augenklinik ermöglicht eine umfassende Betreuung und Behandlung von der Basisdiagnostik bis hin zum hochspezialisierten operativen Eingriff. Durch die neue Partnerschaft bietet sich den Vereinen und den Spielerinnen und Spielern der Volleyball Bundesliga die Möglichkeit, die Professionalisierung des Sports auch im medizinischen Bereich weiter voranzutreiben.

    Das Sehen dient im Sport zur Orientierung, zur Kontrolle der Eigenbewegung, zur Antizipation und Erfassung von Fremdbewegung(en). Erhebungen in verschiedenen Sportarten zeigen, dass ca. 30 Prozent aller Sportler ihren Sport fehlsichtig (d.h. ohne eigentlich erforderliche Sehhilfe oder aber mit unzureichender Korrektion) ausüben. Je nach Sportart gilt dies auch für den Leistungssportbereich.

    Probleme mit Brillen und Kontaktlinsen

    Betrachtet man die optischen Korrektionsmöglichkeiten Brille oder Kontaktlinse, so muss man feststellen, dass das Tragen einer Brille in den meisten Sportarten hinderlich ist. Aber auch das Tragen von Kontaktlinsen bereitet vielen Sportlern Probleme.

    Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen und mit bester Sehstärke - für diese zusätzliche Lebensqualität lassen sich jährlich mehr als 125.000 Menschen in Deutschland die Augen lasern. Als Teil der Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus bietet das Augen-Laser-Zentrum Behandlungen nach neuester Methodik und höchstem Entwicklungsstand.

    "Die Volleyball Bundesliga zeigt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen jede Woche emotionalen und spannenden Sport auf höchstem Niveau. Wir als langjähriger Förderer des Spitzensports freuen uns, nun neuer Partner der Volleyball Bundesliga zu sein", sagt Dr. Rasch.

    Langjährige Erfahrung im Spitzensport

    Als zuverlässiger Partner im Spitzensport arbeitete die Potsdamer Augenklinik um Dr. Rasch über 15 Jahre mit der Deutschen Sporthilfe zusammen. Über 180 Athletinnen und Athleten (sowohl aus dem Nachwuchsbereich als auch aus dem Spitzensport) haben in dieser Zeit von der Kooperation mit der Potsdamer Augenklinik profitiert, die nun den Spielerinnen und Spielern der Volleyball Bundesliga einen schärferen Fokus auf Ball und Gegner ermöglicht.

    "Im medizinischen Bereich stellen sich unsere Vereine immer professioneller auf, und mit Dr. Rasch und seinem Team in der Potsdamer Augenklinik gewinnen wir einen wichtigen Baustein hinzu, da im Volleyball jeder Augenblick zählt", freut sich Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing, über die neue Partnerschaft.

    20.05.2019 14:42
  • Freiburg erhält Wildcard für 2. Liga
    VBL | Pressemitteilungen
    Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.

    Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.

    Obwohl sportlich abgestiegen, wird die FT 1844 Freiburg auch in der kommenden Saison weiter in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer spielen. Es wird das zwanzigste Bundesliga-Jahr der Südbadener sein. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga hat sich am Freitag einstimmig für die Erteilung einer Wildcard für die Breisgauer ausgesprochen. "Wir sehen in Freiburg einen wertvollen Standort, der die Entwicklung der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer in Zukunft positiv mitgestalten kann. Das stimmige Gesamtkonzept spielt bei der Beantragung der Wildcard eine große Rolle – und die klare Ausrichtung in Freiburg hat den Vorstand letztlich davon überzeugt, dem Wildcard-Antrag zuzustimmen", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

    "In Freiburg wurden in den vergangenen Jahren erfolgversprechende Strukturen geschaffen", sagt Johannes Oswald, VBL-Vizepräsident und Sprecher der 2. Bundesliga. "Gerade in den Bereichen Jugend- und Nachwuchsarbeit sowie mit der Besetzung wichtiger Positionen durch hauptamtliche Mitarbeiter hat die FT 1844 Freiburg ihre Ambitionen untermauert, perspektivisch auch sportlich an der Spitze der 2. Liga zu stehen." Einen Spitzenwert hat der Standort bereits in der vergangenen Saison erzielt: Über 7.400 Zuschauer besuchten die Heimspiele der Breisgauer. Sie führen damit das Zuschauerranking in der Südstaffel an und liegen unter allen 53 Zweitligisten auf Rang zwei hinter Skurios Volleys Borken (Nord Frauen).


    Jubel bei der FT 1844 Freiburg über die Vergabe der Wildcard; Foto: FT 1844 Freiburg


    Mit neuem sportlichen Konzept, einem neuen Businessplan und einer neuen Spielhalle ab Herbst 2019 ist die langfristige Vision im Breisgau sogar die 1. Bundesliga. „Wir sind natürlich sehr glücklich über die Entscheidung der VBL. Wir sind uns sehr wohl der Verantwortung bewusst, die eine solche Vergabe mit sich bringt", zeigt sich Florian Schneider, sportlicher Leiter und Teammanager der FT 1844 Freiburg, erleichtert. „Die Liga hat uns mit dieser Wildcard einen großen Vertrauensbeweis ausgesprochen. Jetzt ist es an uns, dieses Vertrauen durch unsere Arbeit und unser Handeln auch nachhaltig zu rechtfertigen.“

    Die 2. Volleyball Bundesliga Süd Männer setzt sich damit in der Saison 2019/2020 wie folgt zusammen: AlpenVolleys Haching II, GSVE Delitzsch (Aufsteiger DL Ost), SSC Karlsruhe, SV Schwaig, TGM Mainz-Gonsenheim, TSV Grafing, TSV Mimmenhausen, TuS Kriftel (Aufsteiger DL Süd), TV/DJK Hammelburg, VC Gotha, VYS Friedrichshafen (Sonderspielrecht), VI Frankfurt (Sonderspielrecht), FT 1844 Freiburg (Wildcard), L.E. Volleys (Zusätzlicher Aufsteiger aus DL Ost).


    Spielrechtliche Grundlage für die Vergabe der Wildcard ist Ziffer 23.5.2 des VBL-Lizenzstatuts, wonach freie Plätze nach Berücksichtigung der Regelaufsteiger durch die Vergabe von Wildcards besetzt werden können. Durch den Aufstieg von HEITEC Volleys Eltmann in die 1. Bundesliga und den Rückzug der TG Rüsselsheim II aus der 2. Bundesliga Süd waren zwei freie Plätze zu besetzen. Neben der Wildcard für die FT 1844 Freiburg profitiert hiervon L.E. Volleys (Vizemeister Dritte Liga Ost) als zusätzlicher Aufsteiger. TV 05 Waldgirmes (Vizemeister Dritte Liga Süd und Verlierer der Aufstiegsspiele) verbleibt damit in der Dritten Liga. Als Wildcard-Inhaber muss die FT 1844 Freiburg die höchsten Lizenzierungsanforderungen in der 2. Bundesliga erfüllen und eine Genehmigungsgebühr von 12.500 Euro entrichten.

    17.05.2019 15:04
  • Vier gewinnt: BR Volleys holen Titel im Tiebreak-Krimi
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.

    Die Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.


    Titel verteidigt: Die BR Volleys werden zum vierten Mal in Serie Meister (Foto: Günter Kram) 

    Zum siebten Mal in Folge standen sich die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen in den Playoff-Finals der Volleyball Bundesliga der Männer gegenüber. Nur im dritten Jahr kam der Meister vom Bodensee, nun feiern die Berliner den vierten Titel in Serie.

    Das Team von Trainer Cédric Énard setzte sich im fünften und entscheidenden Finalspiel mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) in Friedrichshafen durch und durfte im Anschluss den insgesamt zehnten Titel der Vereinsgeschichte bejubeln.

    "Es war ein Riesenspiel von beiden Mannschaften und ein würdiges Ende für die Saison", sagte BRV-Kapitän Sebastian Kühner, der im Sport1-Interview im Anschluss sein Karriereende bekanntgab. "Umso schöner ist es, dass ich hier mit dem Meistertitel gehe."

    Blitzstart Berlin

    Die Berliner erwischten den besseren Start, holten die ersten vier Punkte der Partie und bauten den Vorsprung im Verlauf des ersten Satzes weiter aus - 25:17 hieß es nach 27 Minuten für den Titelverteidiger. Durchgang zwei war bis zur zweiten technischen Auszeit eine ausgeglichene Sache, ehe sich die Berliner mit einem kleinen Zwischenspurt den entscheidenden Vorsprung zum 25:21 und dem erneuten Satzgewinn erarbeiteten.

    Die 3810 Zuschauer in der Friedrichshafener ZF Arena sahen auch einen dritten Satz, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten - diesmal mit dem besseren Ausgang für die Heimmannschaft, die durch das 25:19 auf 1:2 in den Sätzen verkürzte. Die hochklassige Finalserie erhielt den verdienten Höhepunkt mit dem Tiebreak im fünften Spiel, den der präziser werdende VfB Friedrichshafen mit einem 25:23 erzwang.

    Kampf um jeden Punkt

    Im Psychoduell des fünften Satzes pushten sich beide Mannschaften bei jedem Punktgewinn. Die Berliner schufen sich gleich zu Beginn ein kleines Polster, zogen auf 5:2 davon und gingen auch mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (8:5) in den Seitenwechsel. Doch die Häfler gaben sich nicht geschlagen, glichen zum 13:13 aus und wehrten einen Matchball ab, ehe ein Servicewinner von Moritz Reichert den vierten Berliner Titel in Folge perfekt machte.

    Finalserie: Schlechter Start für Berlin

    Dabei hatte die Finalserie für die Berliner denkbar schlecht begonnen. Im ersten Spiel setzte es eine glatte 0:3-Pleite (22:25, 23:25, 17:25) in Friedrichshafen. Ein 3:2 (17:25, 25:22, 28:26, 21:25, 15:13) im Fünfsatz-Krimi in Spiel 2 brachte den Titelverteidiger zurück ins Rennen. Doch beim 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) in Spiel 3 war auswärts erneut nichts zu holen. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gewannen die Volleys Spiel 4 mit 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) und erzwangen das Entscheidungsspiel in Friedrichshafen.

    Heynen geht nach "drei tollen Jahren"

    VfB-Trainer Vital Heynen beendet sein Engagement bei den Häflern damit ohne den erhofften Meistertitel. Der Weltmeistertrainer, der sich ab der kommenden Spielzeit komplett auf seine Aufgabe als polnischer Nationalcoach fokussiert, gewann mit dem 13-maligen deutschen Meister in drei Spielzeiten je dreimal den DVV-Pokal sowie den Supercup.

    "Glückwunsch an Berlin. Sie sind verdient Meister geworden, aber der Unterschied war sehr, sehr klein", sagte Heynen, der sich noch vor der Siegerehrung mit einer kleinen Ansprache an das Friedrichshafener Publikum wandte und sich für "drei tolle Jahre" am Bodensee bedankte.

    12.05.2019 17:26

Spiele

Samstag, 11. Mai 2019

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Vier gewinnt: BR Volleys holen Titel im Tiebreak-Krimi

VBL | Pressemitteilungen

Die Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.


Titel verteidigt: Die BR Volleys werden zum vierten Mal in Serie Meister (Foto: Günter Kram) 

Zum siebten Mal in Folge standen sich die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen in den Playoff-Finals der Volleyball Bundesliga der Männer gegenüber. Nur im dritten Jahr kam der Meister vom Bodensee, nun feiern die Berliner den vierten Titel in Serie.

Das Team von Trainer Cédric Énard setzte sich im fünften und entscheidenden Finalspiel mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) in Friedrichshafen durch und durfte im Anschluss den insgesamt zehnten Titel der Vereinsgeschichte bejubeln.

"Es war ein Riesenspiel von beiden Mannschaften und ein würdiges Ende für die Saison", sagte BRV-Kapitän Sebastian Kühner, der im Sport1-Interview im Anschluss sein Karriereende bekanntgab. "Umso schöner ist es, dass ich hier mit dem Meistertitel gehe."

Blitzstart Berlin

Die Berliner erwischten den besseren Start, holten die ersten vier Punkte der Partie und bauten den Vorsprung im Verlauf des ersten Satzes weiter aus - 25:17 hieß es nach 27 Minuten für den Titelverteidiger. Durchgang zwei war bis zur zweiten technischen Auszeit eine ausgeglichene Sache, ehe sich die Berliner mit einem kleinen Zwischenspurt den entscheidenden Vorsprung zum 25:21 und dem erneuten Satzgewinn erarbeiteten.

Die 3810 Zuschauer in der Friedrichshafener ZF Arena sahen auch einen dritten Satz, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten - diesmal mit dem besseren Ausgang für die Heimmannschaft, die durch das 25:19 auf 1:2 in den Sätzen verkürzte. Die hochklassige Finalserie erhielt den verdienten Höhepunkt mit dem Tiebreak im fünften Spiel, den der präziser werdende VfB Friedrichshafen mit einem 25:23 erzwang.

Kampf um jeden Punkt

Im Psychoduell des fünften Satzes pushten sich beide Mannschaften bei jedem Punktgewinn. Die Berliner schufen sich gleich zu Beginn ein kleines Polster, zogen auf 5:2 davon und gingen auch mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (8:5) in den Seitenwechsel. Doch die Häfler gaben sich nicht geschlagen, glichen zum 13:13 aus und wehrten einen Matchball ab, ehe ein Servicewinner von Moritz Reichert den vierten Berliner Titel in Folge perfekt machte.

Finalserie: Schlechter Start für Berlin

Dabei hatte die Finalserie für die Berliner denkbar schlecht begonnen. Im ersten Spiel setzte es eine glatte 0:3-Pleite (22:25, 23:25, 17:25) in Friedrichshafen. Ein 3:2 (17:25, 25:22, 28:26, 21:25, 15:13) im Fünfsatz-Krimi in Spiel 2 brachte den Titelverteidiger zurück ins Rennen. Doch beim 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) in Spiel 3 war auswärts erneut nichts zu holen. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gewannen die Volleys Spiel 4 mit 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) und erzwangen das Entscheidungsspiel in Friedrichshafen.

Heynen geht nach "drei tollen Jahren"

VfB-Trainer Vital Heynen beendet sein Engagement bei den Häflern damit ohne den erhofften Meistertitel. Der Weltmeistertrainer, der sich ab der kommenden Spielzeit komplett auf seine Aufgabe als polnischer Nationalcoach fokussiert, gewann mit dem 13-maligen deutschen Meister in drei Spielzeiten je dreimal den DVV-Pokal sowie den Supercup.

"Glückwunsch an Berlin. Sie sind verdient Meister geworden, aber der Unterschied war sehr, sehr klein", sagte Heynen, der sich noch vor der Siegerehrung mit einer kleinen Ansprache an das Friedrichshafener Publikum wandte und sich für "drei tolle Jahre" am Bodensee bedankte.

veröffentlicht am Sonntag, 12. Mai 2019 um 17:26; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 13.05.19 09:18
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