VOLLEYBALL BUNDESLIGA
  • DVV-Pokalfinale für fünf weitere Jahre in Mannheim
    VBL | Pressemitteilungen
    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Freuen sich auf fünf weitere Jahre DVV-Pokalfinale in Mannheim: Michael Evers (l.), Jens Reithmann (M.) und René Hecht (r.). (Foto: Sebastian Wells)

    Bereits seit 2016 ist Baden-Württembergs größte Multifunktionsarena Gastgeber für die Pokalendspiele der Frauen und Männer, die seitdem mehr als 53.000 Volleyball-Fans nach Mannheim gelockt haben. Der Termin für die sechste Auflage des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena steht auch schon fest: Am Sonntag, den 28. Februar 2021, werden in Mannheim erneut die Cupsieger gekrönt. Der Ticketverkauf für das einzigartige Event beginnt Mitte März.

    Ein weiteres Highlight ist die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ im VIP-Bereich der SAP Arena, die seit 2017 am Abend vor dem großen Finaltag Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen auszeichnet.

    René Hecht, Präsident Deutscher Volleyball-Verband: „Was vor fünf Jahren nach einem gewagten Schritt aussah, hat sich als eine der besten Entscheidungen herausgestellt, die wir für den Volleyballsport in Deutschland treffen konnten. Das DVV-Pokalfinale hat sich zum größten Volleyball-Premium-Produkt entwickelt, das wir in Deutschland haben. Dies kommt auch in den Bereichen Medien und Vermarktung sehr stark zum Tragen. Wir sind sehr stolz auf das, was wir gemeinsam mit der SAP Arena aus dem DVV-Pokalfinale gemacht haben und freuen uns auf weitere fünf Jahre in dieser Partnerschaft.“

    Michael Evers, Präsident Volleyball Bundesliga: „Wir sind davon überzeugt, dass uns die SAP Arena die besten Bedingungen für ein Event wie das DVV-Pokalfinale bietet. Wir sind vom ersten Tag an mit offen Armen und offenen Ohren aufgenommen worden. Dieses Zusammenspiel von Organisation, Arenagefühl und Spitzensport hat das Pokalfinale hier in Mannheim zum Volleyball-Highlight des Jahres gemacht. Jedes Jahr kommen mehr als 10.000 Fans nach Mannheim – diese Zahl und die Stimmung in der Halle sprechen für sich.“

    Jens Reithmann, operative Geschäftsleitung SAP Arena Mannheim: „Wir sind stolz, das DVV-Pokalfinale nun bereits seit fünf Jahren in Folge in der SAP Arena auszurichten und freuen uns über die feste Buchung für weitere fünf Jahre. Durch die umfassende Gebäudeinfrastruktur und unsere Full-Service-Strategie bieten wir dem Verband, der Liga, den Spitzensportlern, den Besuchern und den Medien ein perfektes Zuhause für die Pokalfinalspiele bis 2025.“

    17.02.2020 13:29
  • #MissionMannheim: Dresden gewinnt Hollywood-Finale gegen Stuttgart
    VBL | Pressemitteilungen
    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks gegen Allianz MTV Stuttgart.

    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks, als sie gegen Allianz MTV Stuttgart in zwei Sätzen fünf Matchbälle abwehrten und am Ende noch mit 3:2 (25-19, 20-25, 21-25, 28-26, 17-15) gewannen. Für Dresden ist es der insgesamt sechste Pokaltriumph, während die Stuttgarterinnen ihren vierten Titel verpassten. Comdirect Player of the Match wurde Stuttgarts Krystal Rivers, die mit 35 Punkten glänzte.

    Jubel nach starkem Comeback: Die Spielerinnen des Dresdner SC feiern den sechsten DVV-Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells)

    Zuletzt standen sich beide Teams 2016 im DVV-Pokalfinale gegenüber, als Dresden ebenfalls mit 3:2 gewann. Dennoch waren die Rollen 2020 anders verteilt. Stuttgart, das in der aktuellen Saison beide Vergleiche gegen Dresden gewann, galt im Vorfeld als Favorit - und hatte eine Hand am Pokal.

    Stuttgart dreht Rückstand

    Schon im ersten Satz machte Dresden klar, dass mit ihnen zu rechnen ist. Über eine starke Abwehr zermürbten sie den Stuttgarter Angriff und nutzten ihre Breakchancen, um Rückstände zu drehen, sich eine beruhigende Führung auszubauen und die überraschende Führung (25-19) einzutüten. Diese sollte allerdings nicht lange halten. Eine überragende Krystal Rivers von Stuttgart, die über das gesamte Finale 51% ihrer Angriffe verwandelte, drehte das Match fast im Alleingang und brachte ihr Team auf die vermeintliche Siegerstraße.

    Goldener Wechsel Dresdens

    Coach Alexander Waibl reagierte auf den Rückstand. Nach dem 1:2-Rückstand schickte er Angreiferin Emma Cyris ins Spiel. Ein Wechsel, der sich vollends auszahlen sollte. Mit ihrer jugendlichen Leichtigkeit, von gerade einmal 18 Jahren, hatte sie entscheidenden Anteil am dramatischen Comeback, das sich in den nächsten Durchgängen entwickelte.

    „In einem Finale ist es immer 50:50. Dresden ist ein starkes Team. Ich denke, dass wir das Spiel bis zum Stand von 21:16 im vierten Satz kontrolliert, dann aber den Fokus verloren haben. Trotzdem hatten wir die Chancen auf den Sieg, konnten es aber einfach nicht zu Ende bringen. Deswegen haben wir das Finale verloren. Die Spielerinnen haben alles gegeben und um jeden Ball gekämpft. Wir sind enttäuscht, werden aber wieder aufstehen und weiterarbeiten“, erklärte ein enttäuschter Stuttgarter Trainer Ioannis Athanasopoulos den Bruch im Spiel seiner Mannschaft.

    Fünf Matchbälle nicht genug

    Denn im vierten Durchgang lagen die Stuttgarterinnen bereits mit 21-16 in Führung und benötigten lediglich vier weitere Punkte zum goldenen Sieg. Dresden allerdings kämpfte sich mit einer starken Abwehrarbeit zurück und entschied nahezu jede lange Rally für sich. So konnten sie auch die ersten Matchbälle auf Stuttgarter Seite (24-22) abwehren und eine hochklassige Schlussphase für sich entscheiden (28-26).

    Ein ähnliches Bild sahen die Fans im Tiebreak. Stuttgart erkämpfte sich beim Stand von 14-12 zwei Matchbälle und hatte kurze Zeit später eine allerletzte Chance (15-14). Nutzen konnten sie keine einzige, während die Dresdnerinnen das Match drehten und ihre erste Möglichkeit zum Pokalsieg über Lena Stigrot eiskalt verwandelten.

    „Haben uns Leichtigkeit bewahrt“

    Pokalsieger-Coach Alexander Waibl, der unmittelbar nach dem Matchball auf dem Feld überwältigt zusammensackte, sagte zum Sieg: „Wir hatten teilweise vier Spielerinnen auf dem Feld, die jünger als 19 Jahre waren. Diese Leichtigkeit haben wir uns bewahrt und haben die Chancen, die sie uns geboten haben, genutzt. Klar gehört immer auch ein bisschen Glück dazu, aber insgesamt haben wir es uns mit unserer Leidenschaft und Emotion, die wir rein gehauen haben, verdient. Zu seinem vierten Pokalsieg sagte er: „Es war schon ein besonderer Sieg, weil wir erstmals als Underdog in ein Finale gegangen sind und nicht viele an uns geglaubt haben. Monique Strubbe ist in das Team gerutscht und hat heute ihr erstes Pokalspiel absolviert, und dann gleich ein Finale. Man konnte damit nicht rechnen, aber hoffen. Einfach unglaublich.“

    „Unglaubliche Teamleistung“

    „Es war eine unglaubliche Teamleistung. Fast jede Spielerin war einmal auf dem Spielfeld und hat eine super Leistung gezeigt. Das ist das, was uns schon die letzten Wochen stark gemacht hat. Wenn man mit so einem Willen spielt, dann gewinnt man auch solche Spiele. Ich war mit erst gar nicht sicher, ob ich den Punkt gemacht habe und hatte auch nicht den genauen Stand im Kopf. Als ich aber gesehen habe, dass sich alle freuen, wusste ich, dass wir den Pokal haben. Es war ein tolles Gefühl“, beschrieb Deutschlands Nationalspielerin Lena Stigrot ihren entscheidenden Moment, der ein Comeback, das in jedem Hollywood-Streifen seinen Platz finden würde, vollendete.

    16.02.2020 23:06
  • Berlin zurück auf dem Pokalthron
    VBL | Pressemitteilungen
    Nach vier Jahren Wartezeit stehen sie wieder ganz oben: Die Berlin Recycling Volleys haben zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DVV-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sie sich vor 10.689 Zuschauern in drei Sätzen mit 3:0 (25-12, 25-18, 25-22) gegen die SWD Powervolleys Düren durch. Für Berlin ist es bereits der zweite DVV-Pokalsieg in der SAP Arena in Mannheim, während Düren weiterhin auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten muss.  

    Nach vier Jahren Wartezeit stehen sie wieder ganz oben: Die BERLIN RECYCLING Volleys haben zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DVV-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sie sich vor 10.689 Zuschauern in drei Sätzen mit 3:0 (25-12, 25-18, 25-22) gegen die SWD Powervolleys Düren durch. Für Berlin ist es bereits der zweite DVV-Pokalsieg in der SAP Arena in Mannheim, während Düren weiterhin auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten muss.  

    Endlich wieder DVV-Pokalsieger - die BR Volleys lassen sich in der Mannheimer SAP Arena feiern. (Foto: Sebastian Wells)

    „Wussten, dass wir bereit sind“

    Mit dem Nimbus der Unbesiegbarkeit, in der Liga und Pokal ist Berlin in dieser Saison noch ungeschlagen, reisten die BR Volleys in die SAP Arena nach Mannheim – und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. „Es war ein sehr gutes Match von uns. Wir wussten, dass wir bereit sind, aber wir waren auch gewarnt, weil Düren in einem Spiel immer gewinnen kann. Wir konnten von Beginn an Druck ausüben, hatten aber auch eine gute Annahme. Das sind alles Voraussetzungen, die uns über Sergey ein sehr gutes Spiel haben aufziehen lassen“, bewertete BR-Volleys Coach Cedric Enard die Leistung seiner Mannschaft.

    Block-Party im ersten Satz

    Diese ließ Düren im ersten Satz keine Chance. Über eine starke Annahme (62%) hatte BR-Zuspieler Sergey Grankin leichtes Spiel und verteilte die Bälle nach Belieben. Gleich sechs Spieler trugen sich in die Scorer-Liste ein und stellten die Weichen früh auf Sieg (8-4, 16-7). Während bei Berlin insgesamt 62% der Angriffe in Punkte umgewandelt werden konnte, gelang den Powervolleys nahezu nichts (19%). Auch im Block langten die Hauptstädter viermal zu und tüteten Satz eins locker mit 25-12 ein.

    Kurz Hoffnungsschimmer im Keim erstickt

    Eine ausgeglichene Anfangsphase im zweiten Durchgang (6-6) ließ die Dürener Fans zunächst hoffen. Doch das gegenwärtige Formtief, das ihnen schon die Pokal-Generalprobe am vergangenen Liga-Spieltag verhagelte (2:3 vs. Rottenburg), schlug schnell wieder zu. Immer wieder wackelten sie in der Annahme und blieben durch schlechte Angriffspositionen an der starken Block-Abwehr-Arbeit der Berliner hängen. Auf der anderen Seite war der aktuelle deutsche Meister im Angriff einfach nicht zu stoppen. Bis zum Ende der Partie schraubten sie ihre Angriffsquote auf überragende 71% nach oben und machten Düren, bei dem Sebastián Gevert die meisten Punkte erzielte (12), das Leben schwer.

    „Die Qualität, die Berlin hat, ist natürlich bekannt. Wir haben nach einer nervösen Anfangsphase immer gehofft, dass wir den Rhythmus noch finden, aber wir haben leider sehr lange gebraucht, um uns einmal zu wehren. Insgesamt war es auch zu wenig Druck im Aufschlag und hat das Selbstbewusstsein der Berliner immer größer werden lassen“, sagte Dürens-Trainer Stefan Falter im Anschluss. Mit dem großen Selbstbewusstsein im Gepäck drehte Berlin im dritten Satz gar einen 14-16 Rückstand. Gepusht von Benjamin Patch, der am Ende mit 13 Zählern Top-Scorer des Finals wurde und eine starke Angriffsquote von 65% hatte. Letztendlich beendete ein Dürener Fehlaufschlag das Match und ließ auf Berliner Seite die Sektkorken knallen.

    „Kennen uns hier aus“

    „Wir haben wirklich ein super Spiel gemacht. Düren hatte, vor allem in den ersten zwei Sätzen, große Probleme im Aufschlag und der Annahme, was es uns deutlich einfacher gemacht hat. Natürlich hat uns auch der Start in die Karten gespielt. Nach der Siegerehrung werden wir noch in Mannheim feiern gehen. Geplant haben wir nichts, aber wir kennen uns hier auch ein bisschen aus“, sagte BR-Volleys Kapitän und Nationalspieler Moritz Reichert mit einem Schmunzeln im Gesicht und verabschiedete sich in die Kabine, in der bereits der erste Teil der großen Pokalfeier im Gange war.

    16.02.2020 17:27
  • Ehre wem Ehre gebührt: Verleihung des "Goldenen Händchens"
    VBL | Pressemitteilungen
    Seit vier Jahren rollt die SAP Arena am Abend vor dem Pokalfinale ihren blauen Teppich für Profi- und Amateursportler gleichermaßen aus. In der Pokalnacht verleiht der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga in den Kategorien „Bester Ballwechsel der Pokalsaison“, „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ und „Volleyballstory des Jahres“ die begehrten Preise in einem exklusiven Ambiente.

    Seit vier Jahren rollt die SAP Arena am Abend vor dem Pokalfinale ihren blauen Teppich für Profi- und Amateursportler gleichermaßen aus. In der Pokalnacht verleiht der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga in den Kategorien „Bester Ballwechsel der Pokalsaison“, „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ und „Volleyballstory des Jahres“ die begehrten Preise in einem exklusiven Ambiente.


    Die Gewinner des "Goldenen Händchens" (Foto: Conny Kurth)

    Volleyball-Story des Jahres


    Tim Noack (Mantahari Oceancare) Gewinner der "Volleyballstory des Jahres". (Foto: Conny Kurth)

    Beachvolleyballer Tim Noack aus München ist ein Mann der Taten. Er arbeite in Indonesien als Divemaster und bemerkte wie die Unmengen an Plastik, nicht nur seine Sicht störten, sondern speziell die Mantarochen bei ihrer Nahrungsaufnahme mit offenem Maul beeinträchtigten.

    Zurück in München gründete er „Mantahari Oceancare“.  Mit dem Projekt möchte er erreichen, dass weniger Plastik in den Ozeanen landet und die Menschen zum Nachdenken anregen. Er lässt stylische Textilien produzieren und spendet die Marge an ein Internship Programm in Indonesien. Dort können sich die Einheimischen mit dem Thema Mirkoplatik auf wissenschaftlicher Basis auseinandersetzen. Über seine Social Media Kanäle gibt er Tipps, wie man Plastik vermeiden kann.

    Tim Noack: „Ich verstehe mich als Botschafter, da ich es nachvollziehen kann, wenn man räumlich tausende Kilometer von diesem Problem entfernt ist, dieses Thema nicht die erste Priorität hat. Plastik ist aber überall! Es muss in erster Linie ein Umdenken bei einem selbst stattfinden.“

    Bestes Social-Media-Video im Amateurbereich


    Tobias Windscheiff und Magdalena Stolz gewannen den Preis für das "Beste Social Media Video" (Foto: Conny Kurth)

    Was macht man, wenn die übliche Sponsorenmappe in Papierform zu langweilig ist? Genau, man dreht ein Video was den Verein, die Spielhalle und die Philosophie des Vereins am besten beschreibt. Tobias Windscheif, Vorstandsmitglied des VV Schwerte e.V. setzte seinen Plan binnen vier Tagen in die Tat um und ist nun mit seinem Tablet in digitaler Form bei seinen Sponsorenterminen.

    Magdalena Stolz (aktive Spielerin des VV Schwerte): „Ich habe eben Gänsehaut bekommen, als ich das Video bei dieser Kulisse noch einmal gesehen habe. Ich bin richtig stolz auf uns und das Video.“

    Bester Ballwechsel der Pokalsaison


    Peter Niepagen (SSC PALMBERG Schwerin) und Pia Kästner (ALLIANZ MTV Stuttgart) nahmen das "Goldene Händchen" für den "Besten Ballwechsel der Pokalsaison" entgegen. (Foto: Conny Kurth)

    59% der User entschieden sich für den Ballwechsel des Frauenhalbfinals mit Endspielcharakter. Zu sehen ist der entscheidende letzte Punktgewinn zwischen der ALLIANZ MTV Stuttgart und dem SSC PALMBERG Schwerin. Ein Ballwechsel der dieses Spiel perfekt zusammenfasst – lang, dramatisch und emotional.

    Beide Mannschaften wechselten sich in den vier vorherigen Sätzen regelmäßig mit dem Satzgewinn ab, so dass eine Entscheidung im Tie-Break nötig war. Die Zuschauer in der SCHARR Arena in Stuttgart und vor dem Fernseher konnten ein sehr hochklassiges Spiel verfolgen, sprichwörtlich „zum Luft anhalten“. Durch eine spektakuläre „Rettungsaktion“ der Schwerinerinnen bleib der Ball im Spiel und sorgte für eine lange Rally. Eine Schlüsselrolle spielte die Stuttgarterin Krystal Rivers. Sie hat speziell im Tiebreak die meisten Punkte erzielt und war ebenfalls für die Vollendung des Siegpunktes verantwortlich. Der erlösende Aufschrei des Stuttgarter Teams und den tausenden Fans beendete das fast zweistündige Zittern um den Finaleinzug.

     

    Pia Kästner (Spielerin ALLIANZ MTV Stuttgart): „Ich freue mich über den Gewinn des Preises. Es ist schade, dass ich morgen nicht auf dem Feld stehen kann. Aber trotzdem bin ich Teil des Teams und habe richtig Bock auf das Finale. Ich werde alles geben und hoffe auf ein spannendes Spiel.“

     

    Peter Niepagen (Mannschaftsverantwortlicher SSC PALMBERG Schwerin): „Ich war selbst live bei dem Spiel dabei und der Ballwechsel zeigt, wie eng das Spiel zwischen beiden Mannschaften wirklich war. Der Gewinn des Goldenen Händchens ist ein kleiner Trostpreis für uns als Mannschaft.“

     

    15.02.2020 23:18

Spiele

Samstag, 22. Februar 2020

16:10
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
Dresden Dresdner SC
-:-
18:00
Aachen Ladies in Black Aachen
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
-:-
18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
Potsdam SC Potsdam
-:-
19:00
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
Straubing NawaRo Straubing
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Stuttgarter Meisterklasse: Erster Titel im fünften Anlauf

VBL | Pressemitteilungen

Allianz MTV Stuttgart gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschaft. Mit einem 3:2-Heimsieg (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11) gegen den SSC Palmberg Schwerin beenden die Stuttgarterinnen ihren Final-Fluch und krönen eine starke Saison.


Der deutsche Meister 2019 in der Volleyball Bundesliga der Frauen: Allianz MTV Stuttgart (Foto:Tom Bloch)

Fünf Mal in Folge stand Allianz MTV Stuttgart im Finale der Volleyball Bundesliga. Vier Mal in Folge musste sich das Team aus Süddeutschland geschlagen geben. Zuerst gegen den Dresdner SC, die vergangenen beiden Jahre gegen den heutigen Finalgegner SSC Palmberg Schwerin. Auch deswegen war die Genugtuung bei den Verantwortlichen und Spielerinnen nach dem 3:2-Erfolg groß.

Allianz MTV Stuttgart hatte bereits die Hauptrunde auf dem ersten Platz abgeschlossen. Auf dem Weg ins Playoff-Finale setzten sich die Stuttgarterinnen gegen den VC Wiesbaden und die Ladies in Black aus Aachen durch – ohne ein Spiel zu verlieren. Und auch in den Playoff-Finals erwischten die Stuttgarterinnen den besseren Start: Das erste Spiel der Serie Best-of-Five gewannen sie in der heimischen SCHARRena mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:23, 25:23). In Spiel 2 zeigte der SSC Palmberg Schwerin eine starke Leistung und glich mit einem 3:1-Sieg (25:17, 18:25, 25:14, 26:24) aus.

In Spiel 3 sah es lange so aus, als würde sich Geschichte wiederholen. Zwei Mal lagen die Schwerinnerinnen vorne, zwei Mal konnte Stuttgart ausgleichen und das Spiel letztlich mit 3:2 (22:25, 25:23, 19:25, 25:20, 15:9) für sich entscheiden. Matchball für Stuttgart. Die Hoffnungen der schwäbischen Fans auf die erste Meisterschaft waren genauso groß wie die Enttäuschung nach dem Spiel. In der PALMBERG ARENA fanden die Stuttgarterinnen zu keinem Zeitpunkt ins Spiel, Schwerin gewann klar mit 3:0 (25:15, 25:18, 25:16).

Fünfter Akt im Playoff-Finale

Das Drehbuch dieser Playoff-Finals lieferte einen letzten Höhepunkt: Schwerin hatte durch den klaren Sieg einen psychologischen Vorteil, Stuttgart in der SCHARRena die Fans auf seiner Seite.

Die Stuttgarterinnen zeigten sich von der Niederlage am Donnerstag zunächst wenig beeindruckt, Schwerin hingegen fand überhaupt nicht in die Partie. Nach gerade einmal 20 Minuten hieß es 25:12 für den MTV, der trotz steigender Gegenwehr der Schwerinerinnen durch ein 25:20 die 2:0-Satzführung perfekt machte. Der Vorjahresmeister bäumte sich noch einmal auf, verkürzte durch ein 25:14 auf 1:2.

Im vierten Durchgang agierten beide Teams auf Augenhöhe. Stuttgart lag lange Zeit auf Titelkurs, doch Schwerin behielt die Nerven und erzwang durch ein 26:24 den Tiebreak.

Dort zog das Team von Ioannis Athanasopoulos schnell auf 9:5 davon und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Um 20:31 Uhr war es schließlich Krystal Rivers mit einem Hinterfeldangriff, die den ersten Meistertitel in der Stuttgarter Vereinsgeschichte besiegelte.

veröffentlicht am Samstag, 11. Mai 2019 um 21:29; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 11.05.19 21:56
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