• Die Spielpläne für die Saison 2019/20 sind da
    VBL | Pressemitteilungen
    Am 3. Oktober startet die 1. Bundesliga der Frauen in die Saison 2019/20. Die Männer folgen gut eine Woche später am 12. Oktober.

    Am 3. Oktober startet die 1. Bundesliga der Frauen in die Saison 2019/20. Die Männer folgen gut eine Woche später am 12. Oktober. Die 2. Bundesligen beginnen bereits am 14. September. 


    Die Fans können jetzt in ihre Saisonplanung einsteigen: Die Spielpläne sind da (Foto: Sebastian Wells) 

    Bei den Frauen macht Vorjahresfinalist SSC Palmberg Schwerin gegen die Ladies in Black aus Aachen (Live bei Sport1) den Anfang. Bei den Männern kommt es am ersten Spieltag direkt zum Berlin-Brandenburg-Derby zwischen Netzhoppers SolWo Königspark KW und den Berlin Recycling Volleys. 

    Bereits Mitte September steigen die 2. Bundesligen in die Saison ein. Der TuS Mondorf wird am ersten Spieltag zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie in der Bundesliga aufschlagen – Gegner ist VV Humann Essen (2. Bundesliga Nord Männer). In der 2. Bundesliga Nord Frauen kommt es am ersten Spieltag zu einem Topduell: Mit der Partie TSV Bayer 04 Leverkusen gegen VfL Oythe trifft der Zweitplatzierte auf den Tabellenvierten der vergangenen Saison. 

    Alle Spiele der 1. Bundesligen und ausgewählte Partien der 2. Bundesligen live auf sporttotal.tv. Die Topspiele der 1. Bundesligen zeigt Sport1 live im Free-TV. 

    Die Spielpläne der Saison 2019/20  finden Sie auf der Homepage der Volleyball Bundesliga:

    1. Bundesliga Frauen

    1. Bundesliga Männer

    2. Bundesliga Nord Frauen

    2. Bundesliga Süd Frauen

    2. Bundesliga Nord Männer

    2. Bundesliga Süd Männer

    27.06.2019 14:41
  • Das Los hat entschieden: Die Europapokal-Gegner der Bundesligisten stehen fest
    VBL-News
    Vier der neun deutschen Europapokalteilnehmer kennen seit Mittwochnachmittag bereits ihre ersten Gegner in den internationalen CEV-Wettbewerben. Zwei weitere haben zumindest nur noch eine sehr eingeschränkte Auswahl an möglichen Kontrahenten.

    Vier der neun deutschen Europapokalteilnehmer kennen seit Mittwochnachmittag bereits ihre ersten Gegner in den internationalen CEV-Wettbewerben. Zwei weitere haben zumindest nur noch eine sehr eingeschränkte Auswahl an möglichen Kontrahenten für den ersten Auftritt auf dem internationalen Parkett in der Saison 2019/20.


    Das Los hat entschieden: Die Partien für die Runde der letzten 32 stehen fest. (Foto: CEV)

    In der Runde der letzten 32 im CEV-Cup der Frauen trifft der SSC Palmberg Schwerin auf Sliedrecht Sport aus den Niederlanden. Der Bundesliga-Vizemeister muss zunächst auswärts beim niederländischen Titelträger antreten (3. bis 5. Dezember 2019) und empfängt das Team aus der Provinz Südholland zwischen dem 17. und 19. Dezember zum Rückspiel in der Schweriner Palmberg Arena.

    Mit einem Heimspiel startet der SC Potsdam seine erste internationale Spielzeit der Vereinsgeschichte. Zwischen dem 3. und 5. Dezember ist dabei mit Dinamo Kazan ein echtes europäisches Schwergewicht in der MBS-Arena in Potsdam zu Gast. Das Rückspiel beim Klubweltmeister 2014 und CEV-Cup-Sieger 2017 findet zwischen dem 17. und 19. Dezember in Russland statt.

    Die beiden deutschen Männer-Teams starten mit Heimspielen (10. bis 12. Dezember) in den CEV-Cup, kennen bislang aber nur eine Gruppe möglicher Gegner. Die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching treffen auf den Verlierer der Partie der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde zwischen Shakhtior Soligorsk aus Weißrussland und dem finnischen Team von VaLePa Sastamala.

    Noch größer ist die Auswahl für die United Volleys Frankfurt, die auf einen Drittrunden-Verlierer der Champions-League-Qualifikation treffen. Neben Soligorsk und Sastamala kommen C.S. Municipal Arcada Galati aus Rumänien und Vojvodina NS Seme Novi Sad aus Serbien als potenzielle Gegner für die Hessen hinzu, die aus dem Challenge-Cup in den CEV-Cup aufrutschen, weil dort Plätze freigeworden waren. Die Rückspiele bei den Männern finden zwischen dem 17. und 19. Dezember statt.

    Champions-League-Auslosung Ende Oktober

    Nach Schweden und in die Ukraine führen die Auswärtsfahrten der deutschen Challenge-Cup-Teilnehmer. Die Ladies in Black Aachen bekommen es zunächst auswärts mit dem schwedischen Vertreter Engelholm VS zu tun, der Dresdner SC empfängt zum Hinspiel das Team von LLC SC Prometey Kamienskie in der Margon Arena, ehe es in der Ukraine um den Einzug ins Achtelfinale geht. Die Hinspiele werden zwischen dem 3. und 5. Dezember ausgetragen, die Rückspiele zwischen dem 17. und 19. Dezember.

    Weiter auf ihre Gegner warten müssen die drei Bundesliga-Teams in der Champions League. Die Auslosung der Gruppenphase der "Königsklasse", für die sich die Meister Allianz MTV Stuttgart und Berlin Recycling Volleys sowie der VfB Friedrichshafen als Vizemeister bei den Männern direkt qualifiziert haben, findet erst am 25. Oktober in Sofia statt.

    27.06.2019 14:39
  • Björn Andrae – Ein Kind der Liga
    VBL | Pressemitteilungen
    Er ist der vielleicht beste Volleyballer seiner Generation. Für die Volleyball Bundesliga lässt Björn Andrae die vergangenen Jahre Revue passieren und wagt den Blick auf das, was noch kommt.  

    Er ist der vielleicht beste Volleyballer seiner Generation. Mit 38 Jahren ist Björn Andrae auf der Zielgeraden einer beeindruckenden Karriere. Für die Volleyball Bundesliga lässt er die vergangenen Jahre Revue passieren und wagt den Blick auf das, was noch kommt.  


    Björn Andrae auf seinem Grundstück bei den Dreharbeiten für das Videoportrait (Foto: VBL) 

    Wenn Profisportler ihre Karriere beenden, scheint die Sonne. Zumindest in den Mannschaftssportarten fällt die Pause zwischen zwei Saisons in die Sommerzeit. Für aktive Sportler ist es die Phase, den geschundenen Körper zu pflegen, den Kopf frei zu bekommen, Kraft für die nächsten sportlichen Aufgaben zu sammeln.

    Jedes Jahr markiert die Lücke zwischen zwei Saisons für einige Sportler aber auch das Ende ihrer Karriere. Raus aus der durchgetakteten Maschinerie des Profisports, hinein in die Eigenverantwortung, ins Leben danach.

    Björn Andrae, 38, stand vergangenen Sommer auf dieser Schwelle zwischen Profisport und Privatier. Nach einer beispiellosen Karriere, die ihn aus der Bundesliga in die stärksten europäischen Volleyball-Ligen gebracht hatte, schien es ein guter Zeitpunkt, aufzuhören. Er hatte alles erreicht, war wieder in seinem Berlin angekommen. Und merkte dort, dass das gar nicht so einfach ist.

    „Das ist ein Umbruch, der vielen Sportlern weh tut“, sagt Björn Andrae im Video. „Du verlierst deine Daseinsberechtigung, die du seit Ewigkeiten hattest.“ Er war kurz davor in den Urlaub nach Thailand zu fliegen, als sein Handy klingelte. Die SWD powervolleys Düren suchten noch nach einem Backup auf den Außen. Und aus Björn Andrae, dem Ex-Sportler, wurde wieder der Volleyballprofi.

    Es ist, als hätte jemand den Pause-Knopf gedrückt. Andrae genießt es, die Entscheidung vertagt zu haben. Er genießt, die Jungs in der Kabine zu sehen, noch einmal Sportler sein zu dürfen, die Rituale, das Adrenalin auf dem Court.

    Die powervolleys haben den Vertrag mit Andrae noch einmal verlängert. Das Kind der Liga wird dem deutschen Volleyball noch mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleiben. Björn Andrae wird die Zeit nutzen, sich Gedanken zu machen. Im kommenden Sommer ist er 39 Jahre alt. Schon heute blickt er für die Volleyball Bundesliga im Videoportrait zurück auf eine grandiose Karriere und teilt mit dem Zuschauer seine Gedanken. Vielleicht ist es im kommenden Jahr schon so weit, vielleicht macht er aber auch weiter. Aber eines ist sicher: Der Sommer der Entscheidung rückt näher.

    Video in voller Länge auf Facebook und YouTube, Teaser auf Twitter und Instagram.

    26.06.2019 13:59
  • Deutschlands Volleyball rüstet sich für die Zukunft
    VBL | Pressemitteilungen
    Am vergangenen Wochenende kamen der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), die Volleyball Bundesliga (VBL) und die Landesverbände auf dem Verbandstag in Berlin zusammen, um die Grundlage für eine moderne und flexible Strukturreform zu beschließen.

    Am vergangenen Wochenende kamen der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), die Volleyball Bundesliga (VBL) und die Landesverbände auf dem Verbandstag in Berlin zusammen, um die Grundlage für eine moderne und flexible Strukturreform zu beschließen. Damit reformiert sich der Volleyball in Deutschland grundlegend und stellt sich neu auf.


    Der deutsche Volleyball hat die Weichen für die Zukunft gestellt (Foto: DVV) 

    Ein Jahr haben DVV-Präsident René Hecht und die Mitarbeiter des Deutschen Volleyball-Verbandes an einer Strukturreform gearbeitet, unzählige Gespräche geführt, alle Landesverbände in Deutschland besucht und eindrucksvolle Überzeugungsarbeit geleistet, um gemeinsam den Volleyball deutschlandweit zu reformieren.

    „Ohne Breitensport gibt es in der Zukunft keinen Spitzensport mehr – und umgekehrt. Deshalb ist es so wichtig, den Deutschen Volleyball auf allen Ebenen neu zu strukturieren. Wir haben innerhalb des letzten Jahres gemeinsam sehr viel Zeit und Mühe investiert, viele Themen erarbeitet und angestoßen. Die Beschlüsse auf dem Verbandstag sind für uns wegweisend, um die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen mit der nötigen Kraft und den entsprechenden Ressourcen zu meistern. Wir wissen, dass die Strukturreform allen viel abverlangt. Deshalb danke ich allen Mitgliedern, Mitarbeitern, ehrenamtlichen Vorsitzenden und Präsidenten von Herzen, dass sie diesen Weg mit uns gehen.“ sagt Verbandspräsident René Hecht.

    An seiner Seite steht VBL-Präsident Michael Evers. Auch er unterstützt einen starken und zukunftsfähigen Dachverband: „Wir wollen gemeinsam aktiv an unserer Zukunft arbeiten und etwas bewegen. Wir müssen unseren Spitzensport nicht nur international wettbewerbsfähig machen, sondern auch die Herausforderungen der Digitalisierung offensiv angehen. Dafür haben wir am Wochenende die Grundlage gelegt.“

    Neues Nachwuchskonzept beschlossen

    In Zusammenarbeit mit den Landesverbänden, der Volleyball Bundesliga sowie weiteren Volleyball-Experten haben die DVV-Sportdirektoren Christian Dünnes und Niclas Hildebrand in den letzten Monaten mit VBL-Manager Daniel Sattler ein neues Nachwuchskonzept erarbeitet. Mit der Vorstellung des Konzeptes auf dem Verbandstag ist klar: Die Neuausrichtung des Verbandes soll basisorientiert und nachhaltig sein. In Zukunft rückt der Breitensport mehr in den Fokus und wird die Nachwuchsarbeit in den Mannschaften und Vereinen bundesweit stärken.

    „Wir wollen mit dem Nachwuchskonzept neben einer aktiven Mitgliedergewinnung in den Vereinen und Landesverbänden langfristig die Basis für erfolgreiche und international wettbewerbsfähige Nationalmannschaften im Sand und in der Halle schaffen. Auch von einer starken Liga, deren Mitglieder national und international aufschlagen, profitiert Volleyball Deutschland insgesamt“, sind sich Christian Dünnes und Niclas Hildebrand einig.

    Mit hauptamtlichem Vorstand in die Zukunft

    In Zukunft wird der Deutsche Volleyball-Verband von einem hauptamtlichen Vorstand geführt, der sich aus Generalsekretärin Nicole Fetting sowie den Sportdirektoren Christian Dünnes (Hallen-Volleyball) und Niclas Hildebrand (Beach- und Snow-Volleyball) zusammensetzt. Dieser hauptamtliche Vorstand wird durch den Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS),  Martin Kowalewski, als Beirat ergänzt.

    Als Kontrollorgan des hauptamtlichen Vorstandes fungiert das Präsidium, dem René Hecht weiterhin als DVV-Präsident vorsteht und das durch die Landesverbandspräsidenten sowie Vize-Präsidenten Thomas Petigk (Präsident Hessischer Volleyballverband), Wolfgang Söllner (Präsident Sächsischer Sportverband Volleyball), Bernd Janssen (Vize-Präsident Westdeutscher Volleyball-Verband) und Bernd Neppeßen (Präsident Schleswig-Holsteinischer Volleyball-Verband) ergänzt wird. Hinzu kommen Michael Evers als Präsident der Volleyball Bundesliga, Andreas Burkard als Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Jugend sowie ein Athletensprecher, der zeitnah bestimmt wird.

    Generalsekretärin Nicole Fetting zieht eine positive Bilanz nach dem Verbandstag in Berlin: „Intensive Monate liegen hinter uns. Unsere Mitglieder haben auf dem DVV-Verbandstag einige richtungsweisende Entscheidungen für Volleyball Deutschland getroffen, die uns in unserer Struktur zukünftig handlungsfähiger und effektiver agieren lassen“.

    Finanzierung gesichert

    Ein wichtiger Bestandteil des Verbandstages war die Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die alle Landesverbände und die Volleyball Bundesliga an den DVV entrichten. Mit klarer Mehrheit wurde beschlossen, dass der Beitrag ab dem Jahr 2020 angepasst wird. So sollen in Zukunft die steigenden Anforderungen der Digitalisierung und die Herausforderungen, die mit dem Nachwuchskonzept einhergehen, gemeistert werden. Vor allem gezielte Investitionen in die Mitgliedergewinnung und die Sportentwicklung sollen den Verband weiter stärken und wachsen lassen.

    Wolfgang Söllner, Präsident des Sächsischen Sportverbandes Volleyball, nennt die Gründe der Zustimmung seines Landesverbandes: „Wir als Landesverbände wollen ausdrücklich, dass sich der DVV auch in Sachen Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung mit breit angelegten Maßnahmen an die Spitze der Bewegung setzt. Auch insoweit sehen wir eine verbesserte Finanzlage des Verbandes als eine Investition in die Überlebensfähigkeit unseres Sports an.“

    So geht der Deutsche Volleyball-Verband mit gutem Beispiel voran und beweist, dass Breiten- und Spitzensport untrennbar voneinander sind. Mit der Reformierung aus eigener Kraft rüstet sich der DVV für die Zukunft und zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass er die Zeichen der Zeit erkannt hat.

    24.06.2019 15:00

Spiele

Donnerstag, 3. Oktober 2019

17:10
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
Aachen Ladies in Black Aachen
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Stuttgarter Meisterklasse: Erster Titel im fünften Anlauf

VBL | Pressemitteilungen

Allianz MTV Stuttgart gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschaft. Mit einem 3:2-Heimsieg (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11) gegen den SSC Palmberg Schwerin beenden die Stuttgarterinnen ihren Final-Fluch und krönen eine starke Saison.


Der deutsche Meister 2019 in der Volleyball Bundesliga der Frauen: Allianz MTV Stuttgart (Foto:Tom Bloch)

Fünf Mal in Folge stand Allianz MTV Stuttgart im Finale der Volleyball Bundesliga. Vier Mal in Folge musste sich das Team aus Süddeutschland geschlagen geben. Zuerst gegen den Dresdner SC, die vergangenen beiden Jahre gegen den heutigen Finalgegner SSC Palmberg Schwerin. Auch deswegen war die Genugtuung bei den Verantwortlichen und Spielerinnen nach dem 3:2-Erfolg groß.

Allianz MTV Stuttgart hatte bereits die Hauptrunde auf dem ersten Platz abgeschlossen. Auf dem Weg ins Playoff-Finale setzten sich die Stuttgarterinnen gegen den VC Wiesbaden und die Ladies in Black aus Aachen durch – ohne ein Spiel zu verlieren. Und auch in den Playoff-Finals erwischten die Stuttgarterinnen den besseren Start: Das erste Spiel der Serie Best-of-Five gewannen sie in der heimischen SCHARRena mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:23, 25:23). In Spiel 2 zeigte der SSC Palmberg Schwerin eine starke Leistung und glich mit einem 3:1-Sieg (25:17, 18:25, 25:14, 26:24) aus.

In Spiel 3 sah es lange so aus, als würde sich Geschichte wiederholen. Zwei Mal lagen die Schwerinnerinnen vorne, zwei Mal konnte Stuttgart ausgleichen und das Spiel letztlich mit 3:2 (22:25, 25:23, 19:25, 25:20, 15:9) für sich entscheiden. Matchball für Stuttgart. Die Hoffnungen der schwäbischen Fans auf die erste Meisterschaft waren genauso groß wie die Enttäuschung nach dem Spiel. In der PALMBERG ARENA fanden die Stuttgarterinnen zu keinem Zeitpunkt ins Spiel, Schwerin gewann klar mit 3:0 (25:15, 25:18, 25:16).

Fünfter Akt im Playoff-Finale

Das Drehbuch dieser Playoff-Finals lieferte einen letzten Höhepunkt: Schwerin hatte durch den klaren Sieg einen psychologischen Vorteil, Stuttgart in der SCHARRena die Fans auf seiner Seite.

Die Stuttgarterinnen zeigten sich von der Niederlage am Donnerstag zunächst wenig beeindruckt, Schwerin hingegen fand überhaupt nicht in die Partie. Nach gerade einmal 20 Minuten hieß es 25:12 für den MTV, der trotz steigender Gegenwehr der Schwerinerinnen durch ein 25:20 die 2:0-Satzführung perfekt machte. Der Vorjahresmeister bäumte sich noch einmal auf, verkürzte durch ein 25:14 auf 1:2.

Im vierten Durchgang agierten beide Teams auf Augenhöhe. Stuttgart lag lange Zeit auf Titelkurs, doch Schwerin behielt die Nerven und erzwang durch ein 26:24 den Tiebreak.

Dort zog das Team von Ioannis Athanasopoulos schnell auf 9:5 davon und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Um 20:31 Uhr war es schließlich Krystal Rivers mit einem Hinterfeldangriff, die den ersten Meistertitel in der Stuttgarter Vereinsgeschichte besiegelte.

veröffentlicht am Samstag, 11. Mai 2019 um 21:29; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 11.05.19 21:56
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