• Potsdamer Augenklinik wird "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga"
    VBL | Pressemitteilungen
    Ball und Gegner fest im Auge – eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Volleyball. In Zukunft sind die Spielerinnen und Spieler da noch besser versorgt: Die Potsdamer Augenklinik um Dr. med Volker Rasch wird "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga".

    Ball und Gegner fest im Auge – eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Volleyball. In Zukunft sind die Spielerinnen und Spieler der Volleyball Bundesliga in diesem Bereich noch besser versorgt: Die Potsdamer Augenklinik um Dr. med Volker Rasch wird zum 1. Juli 2019 "Offizieller Partner der Volleyball Bundesliga".


    VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung, Dr. med Volker Rasch und Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing bei der VBL (v.l.) - Foto: Volleyball Bundesliga

    Die Potsdamer Augenklinik ermöglicht eine umfassende Betreuung und Behandlung von der Basisdiagnostik bis hin zum hochspezialisierten operativen Eingriff. Durch die neue Partnerschaft bietet sich den Vereinen und den Spielerinnen und Spielern der Volleyball Bundesliga die Möglichkeit, die Professionalisierung des Sports auch im medizinischen Bereich weiter voranzutreiben.

    Das Sehen dient im Sport zur Orientierung, zur Kontrolle der Eigenbewegung, zur Antizipation und Erfassung von Fremdbewegung(en). Erhebungen in verschiedenen Sportarten zeigen, dass ca. 30 Prozent aller Sportler ihren Sport fehlsichtig (d.h. ohne eigentlich erforderliche Sehhilfe oder aber mit unzureichender Korrektion) ausüben. Je nach Sportart gilt dies auch für den Leistungssportbereich.

    Probleme mit Brillen und Kontaktlinsen

    Betrachtet man die optischen Korrektionsmöglichkeiten Brille oder Kontaktlinse, so muss man feststellen, dass das Tragen einer Brille in den meisten Sportarten hinderlich ist. Aber auch das Tragen von Kontaktlinsen bereitet vielen Sportlern Probleme.

    Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen und mit bester Sehstärke - für diese zusätzliche Lebensqualität lassen sich jährlich mehr als 125.000 Menschen in Deutschland die Augen lasern. Als Teil der Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus bietet das Augen-Laser-Zentrum Behandlungen nach neuester Methodik und höchstem Entwicklungsstand.

    "Die Volleyball Bundesliga zeigt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen jede Woche emotionalen und spannenden Sport auf höchstem Niveau. Wir als langjähriger Förderer des Spitzensports freuen uns, nun neuer Partner der Volleyball Bundesliga zu sein", sagt Dr. Rasch.

    Langjährige Erfahrung im Spitzensport

    Als zuverlässiger Partner im Spitzensport arbeitete die Potsdamer Augenklinik um Dr. Rasch über 15 Jahre mit der Deutschen Sporthilfe zusammen. Über 180 Athletinnen und Athleten (sowohl aus dem Nachwuchsbereich als auch aus dem Spitzensport) haben in dieser Zeit von der Kooperation mit der Potsdamer Augenklinik profitiert, die nun den Spielerinnen und Spielern der Volleyball Bundesliga einen schärferen Fokus auf Ball und Gegner ermöglicht.

    "Im medizinischen Bereich stellen sich unsere Vereine immer professioneller auf, und mit Dr. Rasch und seinem Team in der Potsdamer Augenklinik gewinnen wir einen wichtigen Baustein hinzu, da im Volleyball jeder Augenblick zählt", freut sich Frido Gutknecht, Manager Vermarktung und Marketing, über die neue Partnerschaft.

    20.05.2019 14:42
  • Freiburg erhält Wildcard für 2. Liga
    VBL | Pressemitteilungen
    Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.

    Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.

    Obwohl sportlich abgestiegen, wird die FT 1844 Freiburg auch in der kommenden Saison weiter in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer spielen. Es wird das zwanzigste Bundesliga-Jahr der Südbadener sein. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga hat sich am Freitag einstimmig für die Erteilung einer Wildcard für die Breisgauer ausgesprochen. "Wir sehen in Freiburg einen wertvollen Standort, der die Entwicklung der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer in Zukunft positiv mitgestalten kann. Das stimmige Gesamtkonzept spielt bei der Beantragung der Wildcard eine große Rolle – und die klare Ausrichtung in Freiburg hat den Vorstand letztlich davon überzeugt, dem Wildcard-Antrag zuzustimmen", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

    "In Freiburg wurden in den vergangenen Jahren erfolgversprechende Strukturen geschaffen", sagt Johannes Oswald, VBL-Vizepräsident und Sprecher der 2. Bundesliga. "Gerade in den Bereichen Jugend- und Nachwuchsarbeit sowie mit der Besetzung wichtiger Positionen durch hauptamtliche Mitarbeiter hat die FT 1844 Freiburg ihre Ambitionen untermauert, perspektivisch auch sportlich an der Spitze der 2. Liga zu stehen." Einen Spitzenwert hat der Standort bereits in der vergangenen Saison erzielt: Über 7.400 Zuschauer besuchten die Heimspiele der Breisgauer. Sie führen damit das Zuschauerranking in der Südstaffel an und liegen unter allen 53 Zweitligisten auf Rang zwei hinter Skurios Volleys Borken (Nord Frauen).


    Jubel bei der FT 1844 Freiburg über die Vergabe der Wildcard; Foto: FT 1844 Freiburg


    Mit neuem sportlichen Konzept, einem neuen Businessplan und einer neuen Spielhalle ab Herbst 2019 ist die langfristige Vision im Breisgau sogar die 1. Bundesliga. „Wir sind natürlich sehr glücklich über die Entscheidung der VBL. Wir sind uns sehr wohl der Verantwortung bewusst, die eine solche Vergabe mit sich bringt", zeigt sich Florian Schneider, sportlicher Leiter und Teammanager der FT 1844 Freiburg, erleichtert. „Die Liga hat uns mit dieser Wildcard einen großen Vertrauensbeweis ausgesprochen. Jetzt ist es an uns, dieses Vertrauen durch unsere Arbeit und unser Handeln auch nachhaltig zu rechtfertigen.“

    Die 2. Volleyball Bundesliga Süd Männer setzt sich damit in der Saison 2019/2020 wie folgt zusammen: AlpenVolleys Haching II, GSVE Delitzsch (Aufsteiger DL Ost), SSC Karlsruhe, SV Schwaig, TGM Mainz-Gonsenheim, TSV Grafing, TSV Mimmenhausen, TuS Kriftel (Aufsteiger DL Süd), TV/DJK Hammelburg, VC Gotha, VYS Friedrichshafen (Sonderspielrecht), VI Frankfurt (Sonderspielrecht), FT 1844 Freiburg (Wildcard), L.E. Volleys (Zusätzlicher Aufsteiger aus DL Ost).


    Spielrechtliche Grundlage für die Vergabe der Wildcard ist Ziffer 23.5.2 des VBL-Lizenzstatuts, wonach freie Plätze nach Berücksichtigung der Regelaufsteiger durch die Vergabe von Wildcards besetzt werden können. Durch den Aufstieg von HEITEC Volleys Eltmann in die 1. Bundesliga und den Rückzug der TG Rüsselsheim II aus der 2. Bundesliga Süd waren zwei freie Plätze zu besetzen. Neben der Wildcard für die FT 1844 Freiburg profitiert hiervon L.E. Volleys (Vizemeister Dritte Liga Ost) als zusätzlicher Aufsteiger. TV 05 Waldgirmes (Vizemeister Dritte Liga Süd und Verlierer der Aufstiegsspiele) verbleibt damit in der Dritten Liga. Als Wildcard-Inhaber muss die FT 1844 Freiburg die höchsten Lizenzierungsanforderungen in der 2. Bundesliga erfüllen und eine Genehmigungsgebühr von 12.500 Euro entrichten.

    17.05.2019 15:04
  • Vier gewinnt: BR Volleys holen Titel im Tiebreak-Krimi
    VBL | Pressemitteilungen
    Die Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.

    Die Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.


    Titel verteidigt: Die BR Volleys werden zum vierten Mal in Serie Meister (Foto: Günter Kram) 

    Zum siebten Mal in Folge standen sich die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen in den Playoff-Finals der Volleyball Bundesliga der Männer gegenüber. Nur im dritten Jahr kam der Meister vom Bodensee, nun feiern die Berliner den vierten Titel in Serie.

    Das Team von Trainer Cédric Énard setzte sich im fünften und entscheidenden Finalspiel mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) in Friedrichshafen durch und durfte im Anschluss den insgesamt zehnten Titel der Vereinsgeschichte bejubeln.

    "Es war ein Riesenspiel von beiden Mannschaften und ein würdiges Ende für die Saison", sagte BRV-Kapitän Sebastian Kühner, der im Sport1-Interview im Anschluss sein Karriereende bekanntgab. "Umso schöner ist es, dass ich hier mit dem Meistertitel gehe."

    Blitzstart Berlin

    Die Berliner erwischten den besseren Start, holten die ersten vier Punkte der Partie und bauten den Vorsprung im Verlauf des ersten Satzes weiter aus - 25:17 hieß es nach 27 Minuten für den Titelverteidiger. Durchgang zwei war bis zur zweiten technischen Auszeit eine ausgeglichene Sache, ehe sich die Berliner mit einem kleinen Zwischenspurt den entscheidenden Vorsprung zum 25:21 und dem erneuten Satzgewinn erarbeiteten.

    Die 3810 Zuschauer in der Friedrichshafener ZF Arena sahen auch einen dritten Satz, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten - diesmal mit dem besseren Ausgang für die Heimmannschaft, die durch das 25:19 auf 1:2 in den Sätzen verkürzte. Die hochklassige Finalserie erhielt den verdienten Höhepunkt mit dem Tiebreak im fünften Spiel, den der präziser werdende VfB Friedrichshafen mit einem 25:23 erzwang.

    Kampf um jeden Punkt

    Im Psychoduell des fünften Satzes pushten sich beide Mannschaften bei jedem Punktgewinn. Die Berliner schufen sich gleich zu Beginn ein kleines Polster, zogen auf 5:2 davon und gingen auch mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (8:5) in den Seitenwechsel. Doch die Häfler gaben sich nicht geschlagen, glichen zum 13:13 aus und wehrten einen Matchball ab, ehe ein Servicewinner von Moritz Reichert den vierten Berliner Titel in Folge perfekt machte.

    Finalserie: Schlechter Start für Berlin

    Dabei hatte die Finalserie für die Berliner denkbar schlecht begonnen. Im ersten Spiel setzte es eine glatte 0:3-Pleite (22:25, 23:25, 17:25) in Friedrichshafen. Ein 3:2 (17:25, 25:22, 28:26, 21:25, 15:13) im Fünfsatz-Krimi in Spiel 2 brachte den Titelverteidiger zurück ins Rennen. Doch beim 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) in Spiel 3 war auswärts erneut nichts zu holen. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gewannen die Volleys Spiel 4 mit 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) und erzwangen das Entscheidungsspiel in Friedrichshafen.

    Heynen geht nach "drei tollen Jahren"

    VfB-Trainer Vital Heynen beendet sein Engagement bei den Häflern damit ohne den erhofften Meistertitel. Der Weltmeistertrainer, der sich ab der kommenden Spielzeit komplett auf seine Aufgabe als polnischer Nationalcoach fokussiert, gewann mit dem 13-maligen deutschen Meister in drei Spielzeiten je dreimal den DVV-Pokal sowie den Supercup.

    "Glückwunsch an Berlin. Sie sind verdient Meister geworden, aber der Unterschied war sehr, sehr klein", sagte Heynen, der sich noch vor der Siegerehrung mit einer kleinen Ansprache an das Friedrichshafener Publikum wandte und sich für "drei tolle Jahre" am Bodensee bedankte.

    12.05.2019 17:26
  • Stuttgarter Meisterklasse: Erster Titel im fünften Anlauf
    VBL | Pressemitteilungen
    Allianz MTV Stuttgart gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschaft. Mit einem 3:2-Heimsieg gegen den SSC Palmberg Schwerin beenden die Stuttgarterinnen ihren Final-Fluch und krönen eine starke Saison.

    Allianz MTV Stuttgart gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschaft. Mit einem 3:2-Heimsieg (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11) gegen den SSC Palmberg Schwerin beenden die Stuttgarterinnen ihren Final-Fluch und krönen eine starke Saison.


    Der deutsche Meister 2019 in der Volleyball Bundesliga der Frauen: Allianz MTV Stuttgart (Foto:Tom Bloch)

    Fünf Mal in Folge stand Allianz MTV Stuttgart im Finale der Volleyball Bundesliga. Vier Mal in Folge musste sich das Team aus Süddeutschland geschlagen geben. Zuerst gegen den Dresdner SC, die vergangenen beiden Jahre gegen den heutigen Finalgegner SSC Palmberg Schwerin. Auch deswegen war die Genugtuung bei den Verantwortlichen und Spielerinnen nach dem 3:2-Erfolg groß.

    Allianz MTV Stuttgart hatte bereits die Hauptrunde auf dem ersten Platz abgeschlossen. Auf dem Weg ins Playoff-Finale setzten sich die Stuttgarterinnen gegen den VC Wiesbaden und die Ladies in Black aus Aachen durch – ohne ein Spiel zu verlieren. Und auch in den Playoff-Finals erwischten die Stuttgarterinnen den besseren Start: Das erste Spiel der Serie Best-of-Five gewannen sie in der heimischen SCHARRena mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:23, 25:23). In Spiel 2 zeigte der SSC Palmberg Schwerin eine starke Leistung und glich mit einem 3:1-Sieg (25:17, 18:25, 25:14, 26:24) aus.

    In Spiel 3 sah es lange so aus, als würde sich Geschichte wiederholen. Zwei Mal lagen die Schwerinnerinnen vorne, zwei Mal konnte Stuttgart ausgleichen und das Spiel letztlich mit 3:2 (22:25, 25:23, 19:25, 25:20, 15:9) für sich entscheiden. Matchball für Stuttgart. Die Hoffnungen der schwäbischen Fans auf die erste Meisterschaft waren genauso groß wie die Enttäuschung nach dem Spiel. In der PALMBERG ARENA fanden die Stuttgarterinnen zu keinem Zeitpunkt ins Spiel, Schwerin gewann klar mit 3:0 (25:15, 25:18, 25:16).

    Fünfter Akt im Playoff-Finale

    Das Drehbuch dieser Playoff-Finals lieferte einen letzten Höhepunkt: Schwerin hatte durch den klaren Sieg einen psychologischen Vorteil, Stuttgart in der SCHARRena die Fans auf seiner Seite.

    Die Stuttgarterinnen zeigten sich von der Niederlage am Donnerstag zunächst wenig beeindruckt, Schwerin hingegen fand überhaupt nicht in die Partie. Nach gerade einmal 20 Minuten hieß es 25:12 für den MTV, der trotz steigender Gegenwehr der Schwerinerinnen durch ein 25:20 die 2:0-Satzführung perfekt machte. Der Vorjahresmeister bäumte sich noch einmal auf, verkürzte durch ein 25:14 auf 1:2.

    Im vierten Durchgang agierten beide Teams auf Augenhöhe. Stuttgart lag lange Zeit auf Titelkurs, doch Schwerin behielt die Nerven und erzwang durch ein 26:24 den Tiebreak.

    Dort zog das Team von Ioannis Athanasopoulos schnell auf 9:5 davon und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Um 20:31 Uhr war es schließlich Krystal Rivers mit einem Hinterfeldangriff, die den ersten Meistertitel in der Stuttgarter Vereinsgeschichte besiegelte.

    11.05.2019 21:29

Spiele

Samstag, 11. Mai 2019

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

#MissionMannheim: SSC Palmberg Schwerin zurück auf dem Pokal-Thron

VBL | Pressemitteilungen

Nach sechs Jahren hat das Warten ein Ende: Der SSC Palmberg Schwerin ist nach einem 3:0-Sieg (25-21, 25-21, 25-20) gegen Allianz MTV Stuttgart erstmals seit 2013 zurück auf dem Pokal-Thron. In einem umkämpften Spiel in der SAP Arena Mannheim gelang den Schwerinerinnen die Revanche für das Finaldrama von 2017. Für Schwerin ist es der insgesamt sechste DVV-Pokal-Titel.


Glückliche Siegerinnen: Nach sechs Jahren holt Schwerin wieder den DVV-Pokal (Foto: Sebastian Wells) ​​​​​
 

Schwerin profitiert von besserem Angriff

Das Spiel der beiden aktuell besten Teams Deutschlands hielt von Beginn an, was sich Fans und Experten versprochen hatten: Hochklassige Ballwechsel und Spannung. So erwischte der SSC Palmberg Schwerin den besseren Start und zog im ersten Satz auf 16:11 davon. Im Gegenzug erzielte Stuttgart gleich sechs Punkte in Folge zur Führung. Als große Achillesferse der Stuttgarterinnen sollte sich der Angriff erweisen. Gerade einmal gut ein Drittel ihrer Angriffe konnten sie verwandeln. Zu wenig gegen konzentrierte Schwerinnerinnen. Ein Doppelblock von Kimberly Drewniok und Lauren Barfield brachte Schwerin mit 1:0 (25-21) in Führung.

Die 10.287 Zuschauer sahen auch im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Zwar agierte der Pokalsieger von 2013 im Angriff deutlich besser, doch Schwerins großer Pluspunkt war die Annahme. Bekamen die Schwerinerinnen diese sauber zu Zuspielerin Denise Hanke, gelang ihnen in zwei Dritteln der Fälle ein Punkt. Bis zum Ende war es ein enger Schlagabtausch (23-21), den Schwerin mit zwei Punkten in Folge für sich entschied.

Klare Angelegenheit zum Schluss

Nach dem 2:0 kamen Erinnerungen an 2017 hoch, als Schwerin einen 2:0-Satzvorsprung noch aus der Hand gab und dramatisch verlor. Die Stuttgarter Fans wurden noch einmal laut, als der MTV nach einem 3:10-Rückstand im dritten Satz bis auf zwei Punkte verkürzen konnte (13-15). Der Schweriner Rettungsanker war die Blockarbeit. Mittelblockerin Barfield verwandelte ein schnelles Zuspiel von Britt Bongaerts über die Mitte zum 24:19. Fünf Matchbälle für Schwerin. Am Ende war es Nationalspielerin Kimberly Drewniok, die Schwerins Traum zum 25:20 vollendete und für großen Jubel bei der „Gelben Wand“ sorgte.

Felix Koslowski, Coach SSC Palmberg Schwerin: „Aller guten Dinge sind drei. Es war mein dritter Anlauf als Chefcoach im DVV-Pokalfinale, einmal mit Suhl und jetzt zum zweiten Mal mit Schwerin. Für mich war es das schwierigste Finale. Stuttgart hat bisher eine unglaubliche Saison gespielt und hat einen sensationellen Kader. Meine Mannschaft hat sehr stark gespielt. Wir haben uns auf das Wesentliche fokussiert und die meiste Zeit sehr stark gespielt. Das war heute eine Top-Leistung.“

Kimberly Drewniok, Diagonalangreiferin SSC Palmberg Schwerin: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir 3:0 gewinnen. Es hat wirklich Spaß gemacht mit der Mannschaft, es war eine super Teamleistung. Wir waren sehr fokussiert, haben unsere Stärken ausgespielt und sind auch bei Rückständen geduldig geblieben. Das hat heute den Unterschied ausgemacht.“

Jana-Franziska Poll, Außenangreiferin Allianz MTV Stuttgart: „Natürlich ist es ärgerlich, wenn man verliert. Wir hatten zwar einige gute Spielzüge, aber einfach zu viele Fehler in der Annahme und beim Aufschlag. Das schlimmste ist, zu wissen, dass wir viel besser spielen können! Schade, dass wir unseren traumhaften Fans, die uns wieder so toll unterstützt haben, nichts zurückgeben konnte. Aber Kopf hoch - wir haben noch andere Ziele zu erreichen!"

veröffentlicht am Sonntag, 24. Februar 2019 um 19:06; erstellt von Drutschmann, Dominik
letzte Änderung: 27.02.19 11:42
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