• #MissionMannheim: Wenn die Freundschaft ruhen muss
    VBL | Pressemitteilungen
    Im Erfolg vereint: Denise Hanke und Pia Kästner bilden in der Nationalmannschaft ein Zuspiel-Duo. Gemeinsam sorgten sie bei der Weltmeisterschaft 2018 für den ersten WM-Sieg der Geschichte gegen Brasilien.

    Im Erfolg vereint: Denise Hanke und Pia Kästner bilden in der Nationalmannschaft ein Zuspiel-Duo. Gemeinsam sorgten sie bei der Weltmeisterschaft 2018 für den ersten WM-Sieg der Geschichte gegen Brasilien. Doch nicht nur auf dem Court verstehen sich die beiden – auch privat sind sie befreundet. Am 24. Februar aber ruht diese Freundschaft: Beim DVV-Pokalfinale in der SAP Arena stehen sie sich mit ihren Mannschaften SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart als Gegnerinnen gegenüber. 


    Nach Vertragsverlängerung mit Allianz MTV Stuttgart freut sich Pia Kästner auf das DVV-Pokalfinale. (Foto: Sebastian Wells)


    Zwei Generationen

    Fast ein Jahrzehnt trennt das Zuspielduo: Denise Hanke, 29 Jahre, seit über zehn Jahren Teil der Nationalmannschaft, zweifache DVV-Pokalsiegerin, fünffache deutsche Meisterin und das Gesicht des SSC Palmberg Schwerin. Pia Kästner, 20 Jahre, erst frisch zur Nationalmannschaft gestoßen, steht am 24. Februar in ihrem ersten großen Finale.

    Erstes Treffen in der Nationalmannschaft

    Ein Altersunterschied, der sich nicht bemerkbar macht – weder auf dem Court, noch abseits davon. Kennengelernt haben sich beide im vergangenen Sommer in der Nationalmannschaft: „So etwas wie Konkurrenzdenken gab es nicht. Ich wusste, dass ich da bin, um zu lernen“, sagt Kästner über ihr Debüt. Eine Einstellung, die auch Denise Hanke gefallen hat: „Wir haben uns von Beginn an super verstanden. Auf den Flügen haben wir oft nebeneinander gesessen und uns zwischendurch sogar ein Zimmer geteilt.“

    Ritterschlag gegen Brasilien

    SSC-Coach und Nationalmannschaftstrainer Felix Koslowski fand schon vor der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer lobende Worte für seine Strippenzieherinnen: „Pia ist eines der größten Talente in Deutschland. Denise spielt seit Jahren auf hohem Niveau und ist mit ihrer Qualität sehr wichtig für uns.“ Es sollte eine WM werden, die durch den Sieg über Brasilien in die Volleyballhistorie einging: Deutschland lag mit 0:2 und 17-21 in Rückstand, drehte das Spiel aber noch. 
    „Es war ein unglaublich schöner Moment für uns alle“, sagt Hanke, „Pia hat nach ihrer Einwechslung ein starkes Spiel gemacht.“ Und das, obwohl Kästner bei ihrer Einwechslung mit Lampenfieber zu kämpfen hatte. „Nach meiner Einwechslung gegen Brasilien wurde die Aufregung noch einmal stärker“, sagt Kästner. „Ich habe den Blickkontakt mit Denise gesucht.“ 

    Erinnerungen an 2017

    Wenn sich die beiden am 24. Februar in die Augen schauen, wird ein Netz zwischen ihnen sein. Die Ansetzung des DVV-Pokalfinals der Frauen weckt Erinnerungen an 2017. Vor zwei Jahren standen sich Schwerin und Stuttgart schon einmal in der SAP Arena gegenüber und lieferten sich ein legendäres Fünfsatz-Match, das die Stuttgarterinnen für sich entschieden. Damals schon dabei: Denise Hanke: „Ohne Frage war es eine bittere Niederlage. Im Team ist dies aber kein Thema mehr, auch weil wir heute ein anderes Team sind“, sagt sie. 
    Ganz anders die Situation in Stuttgart: „Wir reden im Team oft über das Spiel. Ich habe es 2017 noch live vor dem TV verfolgt. Ich dachte mir damals schon, dass ich dieses Gefühl auch unbedingt einmal erleben möchte, daher ist für mich ist jetzt schon ein Traum in Erfüllung gegangen,“ sagt Kästner, die unlängst ihren Vertrag mit dem Allianz MTV Stuttgart bis 2021 verlängerte.

    Die Freundschaft muss ruhen

    In Schwerin träumen sie dagegen vom ersten Pokalgewinn seit sechs Jahren. Aber auch für Hanke ist das Spiel an sich ein Highlight. „Dieses Finale ist das größte Spiel, das wir Volleyballer in Deutschland erreichen können – ein unvergessliches Erlebnis“, sagt Hanke. 
    Es ist ein Tag, den die beiden Freundinnen getrennt erleben werden, jeweils in ihrem eigenen Film. Die Freundschaft wird für die Dauer des Finals ausgesetzt. „Während des Spiels ist es mir egal, gegen wen ich spiele. Ich will gewinnen“, sagt Kästner. 

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    15.02.2019 20:41
  • #MissionMannheim: Presse-Brunch läutet Endspurt ein
    VBL | Pressemitteilungen
    Mit einem Presse-Brunch in der SAP Arena in Mannheim haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) den Endspurt in Richtung des DVV-Pokalfinals am 24. Februar eingeleitet.

    Mit einem Presse-Brunch in der SAP Arena in Mannheim haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) den Endspurt in Richtung des DVV-Pokalfinals am 24. Februar eingeleitet. Dabei sprachen Jens Reithmann (operative Geschäftsleitung SAP Arena), Christian Dünnes (DVV-Sportdirektor) und Lothar Quast (Sportbürgermeister von Mannheim) vor knapp 20 Journalisten über Deutschlands größtes Volleyball-Highlight.


    Jens Reithmann, Christian Dünnes und Lothar Quast (v.l.n.r.) beim Pressebrunch in der SAP Arena (Foto: Alfred Gerold)

    Lothar Quast, Sportbürgermeister Mannheim
    "Wir sind begeistert, dass wir das DVV-Pokalfinale bereits zum vierten Mal in Mannheim austragen. Es ist jedes Jahr ein tolles Event, mit über 10.000 Volleyballfans in der Stadt. Das passt, denn Mannheim ist eine Sportstadt. Ich weiß nicht genau, wer 2016 den Einfall hatte, das Pokalfinale nach Mannheim zu holen. Aber es war eine fantastische Idee. Es ist ein wichtiges Event – für uns als Stadt und für den deutschen Volleyball."

    Jens Reithmann, operative Geschäftsleitung SAP Arena
    "In der SAP Arena haben wir jährlich etwa 500.000 Sportfans zu Gast. Bei den Volleyballern fällt auf, wie sehr auch auf den Rängen das Motto „Home of Respect“ gelebt wird. Es ist jedes Jahr ein Highlight und mittlerweile fest in unseren Veranstaltungskalender integriert. Und, so viel sei verraten: Auch im kommenden Jahr wird das Pokalfinale wieder in der SAP Arena stattfinden, am 16. Februar 2020."  

    Christian Dünnes, DVV-Sportdirektor
    "Der Umzug nach Mannheim 2016 war der nächste Schritt in der Entwicklung des Events. Hier herrschen perfekte Bedingungen. Aus Spielerperspektive ist der Wettbewerb etwas ganz Besonderes, das sind Highlight-Momente einer Karriere. Jeder Volleyballer will einmal ins DVV-Pokalfinale nach Mannheim. Am 24. Februar erwarten uns spannende Spiele: Bei den Frauen ist es in diesem Jahr ausgeglichen. Bei den Männern scheint es von den Namen her ein Duell Klein gegen Groß zu sein. Aber sportlich sind Lüneburg und Friedrichshafen in dieser Saison auf Augenhöhe."

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de

    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1

    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    15.02.2019 20:41
  • Champions League Super Finals in Berlin
    VBL | Pressemitteilungen
    Die historischen CEV Champions League Volley 2019 Super Finals kommen nach Berlin! Am 18. Mai 2019 wird die Max-Schmeling-Halle erstmals Austragungsort für die Königsklassen-Endspiele der Frauen und Männer.

    Die historischen CEV Champions League Volley 2019 Super Finals kommen nach Berlin! Am 18. Mai 2019 wird die Max-Schmeling-Halle erstmals Austragungsort für die Königsklassen-Endspiele der Frauen und Männer. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Säulensaal des Roten Rathaus verkündete CEV Präsident Aleksandar Boričić am Donnerstag die frohe Kunde, dass der Kampf um Europas Krone zum zweiten Mal nach 2015 in der Sportmetropole stattfindet.


    CEV Präsident verkündet: Berlin ist Ausrichter der CEV Champions League Volley 2019 Super Finals (Foto: Conny Kurth)

    Die CEV Champions League Volley 2019 Super Finals bilden einen weiteren Meilenstein in der Volleyball-Historie. Die zwei Finalisten der Frauen und Männer spielen in der Max-Schmeling-Halle an einem Tag, nämlich dem 18. Mai 2019, jeweils um den Titel. Schon im vergangenen Jahr verkündete die CEV ihr neues Format für die Finals. Bislang spielten Frauen und Männer zwei getrennte Final-Four-Turniere

    Dafür wurde mit der Sportmetropole Berlin und dem Volleyballtempel ein neutraler Austragungsort gesucht und gefunden. Die deutsche Hauptstadt ist als wachsende Metropole im Herzen des Kontinents ideal, um Gastgeber für das Premiumprodukt des europäischen Volleyballs zu sein. Die Super Finals in Berlin sind dahingehend besonders, weil der Europäische Volleyball-Verband (CEV), der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), die Volleyball Bundesliga (VBL) und der beheimatete Club BR Volleys ihre Kräfte bündeln, um Sportlern und Fans ein unvergessliches Volleyball-Erlebnis zu liefern.

    „Wir hätten keinen geeigneteren Austragungsort für die ersten CEV Champions League Volley Super Finals finden können. Berlin ist eine pulsierende Stadt, der Mittelpunkt der europäischen Wirtschaft, ein beliebtes Touristenziel und war bereits Gastgeber für zahlreiche internationale Sportwettbewerbe in den vergangenen Jahren. Wir werden das Fan-Erlebnis auf das nächste Level heben und gemeinsam mit den besten Volleyballspielern der Welt ein hoffentlich unvergessliches Sportereignis in Deutschlands Volleyballtempel schaffen“, zeigt sich CEV Präsident Aleksandar Boričić begeistert und ergänzt: „Das Event wird im Einklang mit unserem neuen CEV-Brand innovative, frische und fanorientierte Standards setzen. Mit den Super Finals läuten wir eine neue Ära im europäischen Volleyball ein.“

    Für BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand, der als Präsident des Organisationskomiteesfungieren wird, ist Berlin die ideale Wahl: „Die Heimspiele der BR Volleys oder auch das Olympia-Qualifikationsturnier 2016 zeigen, dass der Volleyballsport hier in Berlin auf ganz besondere Weise präsentiert und zelebriert wird. Im Mai soll die Max-Schmeling-Halle ihrem Ruf als Europas Volleyballtempel einmal mehr gerecht werden.“

    Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport im Berliner Senat, erklärte: „Die Champions League Finals austragen zu dürfen ist eine große Ehre und eine tolle Sache für die Sportmetropole Berlin. Mit den BR Volleys als Aushängeschild im Profibereich ist diese Sportart bei uns tief verwurzelt. Deshalb sind wir sehr stolz, nach einigen Jahren wieder Gastgeber eines herausragenden internationalen Volleyball-Turniers sein zu dürfen. Damit gehen wir weiter den Weg, große und prestigeträchtige Sportevents in unsere Stadt zu holen. Das Champions League Finale der Damen und der Herren 2019 ist zugleich ein wichtiger Impuls für die nachhaltige Entwicklung des Volleyballsports in Berlin.“

    Für Michael Evers, Präsident der VBL, hebt die Zusammenarbeit aller Partner bei diesem Event hervor: „Internationale Großveranstaltungen sind ein wesentlicher Baustein in unserem Plan, Volleyball in Deutschland weiter voranzubringen. Dazu bündeln wir erstmals die Ressourcen von vier Partnern. Ich bin fest überzeugt, dass wir für unseren Sport viel erreichen können, wenn Verbände, Liga und Vereine an einem Strang ziehen.“ 

    DVV-Präsident René Hechtlädt alle aktiven Volleyballerinnen und Volleyballer dazu ein, den 18. Mai zu einem großartigen Sporterlebnis zu machen: „Die Super Finals bieten Volleyball auf internationalem Spitzenniveau. Ich wünsche mir, dass wir den internationalen Mannschaften eine begeisternde Kulisse präsentieren.“

    Der Ticketverkauf für das nächste Sportgroßevent in Berlin startet in Kürze.

    14.02.2019 13:37
  • #MissionMannheim: Hübner fordert seinen Lehrmeister
    VBL | Pressemitteilungen
    Am 24. Februar 2019 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Eine Besonderheit dieser Begegnung: Die Trainer Vital Heynen und Stefan Hübner verbindet eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche Ära in der Nationalmannschaft.

    Am 24. Februar 2019 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Vor vier Jahren trafen beide Mannschaften zum ersten Mal im größten Volleyball-Finale Deutschlands aufeinander. Jetzt stehen sich beide Teams wieder gegenüber. Eine Besonderheit dieser Begegnung: Die Trainer Vital Heynen und Stefan Hübner verbindet eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche Ära in der Nationalmannschaft.


    Stefan Hübner (l.) trifft beim DVV-Pokalfinale auf seinen sportlichen Ziehvater Vital Heynen (r.) (Foto: Conny Kurth)

    Aufbruch in eine neue Zeit

    Die Erfolgsstory von Heynen und Hübner begann Anfang des Jahres 2012. Der Deutsche Volleyball-Verband hatte gerade den ehemaligen Weltklasse-Zuspieler Vital Heynen als neuen Bundestrainer verpflichtet. Als Co-Trainer stellte man ihm Stefan Hübner zur Seite, der nur wenige Wochen zuvor seine Profi-Karriere aufgrund von Verletzungsproblemen beenden musste. „Ich kenne Stefan schon seit 15 Jahren und bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammenarbeiten werden“, sagte Heynen zu Beginn seiner Amtszeit. Er sollte mit seiner Prognose recht behalten.          

    Dabei stand das Duo, das durch den ehemaligen Nationalspieler und heutigen SPORT1 Co-Kommentator des Pokalfinals Ralph Bergmann ergänzt wurde, vor einer schwierigen Herausforderung. Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer war in der Krise, nachdem sie bei der Europameisterschaft 2011 nur den vorletzten Platz erreichte. Die Zielsetzung für das neue Trainerduo war klar: das Erreichen der Olympischen Spiele 2012 in London. Eine Herausforderung, die das neue Gespann mit Erfolg meisterte – weil es sich perfekt ergänzte.

    WM-Medaille als Krönung

    Auf der einen Seite der hochkommunikative und emotionale Heynen. Auf der anderen Seite der hochintelligente Hübner, der an der Seitenlinie bis heute ein absoluter Ruhepol ist. „Es war immer ein Riesenspaß mit Stefan, der mir vom Einstieg 2012 an sehr geholfen hat“, sagt Heynen. Und Hübner gibt das Kompliment an seinen ehemaligen Chef gern zurück. „Ich bin sehr dankbar für die Zeit mit Vital“, sagt Hübner. „Er hat mir einen ganz anderen Blickwinkel in Sachen Coaching eröffnet.“

    Zusammen waren sie extrem erfolgreich: Nachdem sie bei den Olympischen Spiele 2012 sensationell den fünften Platz erreichten, folgte zwei Jahre später der mit Abstand größte Erfolg: Bronze bei der Weltmeisterschaft in Polen und damit die erste deutsche WM-Medaille nach 44 Jahren. Erfolge, die sie bis heute verbinden: „Ich kontaktiere Vital, wenn ich während meiner Arbeit in schwierige Situationen komme“, sagt Hübner und ergänzt: „Ich habe sehr großen Respekt vor seiner Meinung als Trainer.“

    Showdown in Mannheim

    Am 24. Februar wird die Freundschaft der beiden ruhen. Hübner möchte mit seiner SVG Lüneburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen, während Weltmeistercoach Heynen zum dritten Mal in Folge nach dem DVV-Pokal greift. Die Vorfreude auf das Duell an der Seitenlinie ist groß: „Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass Stefan im Pokalfinale steht. Es ist der verdiente Lohn für seine gute Arbeit“, sagt Heynen.

    Unter Hübner entwickeln sich die Lüneburger Jahr für Jahr weiter in Richtung nationaler Spitze. Längst hat sich Hübner von seinem einstigen Lehrmeister emanzipiert, auch wenn das nicht immer einfach war: „Wenn man von so einem Trainer beeinflusst wird, gerät man immer in die Gefahr, eine Kopie zu werden“, sagt Hübner. „Aber ich habe inzwischen meinen eigenen Weg gefunden“. Ein Weg, der am 24. Februar im ersten Titel der SVG Lüneburg münden könnte. Vital Heynen wird alles versuchen, das zu verhindern. Trotz aller Freundschaft.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    11.02.2019 15:56

Spiele

Samstag, 16. Februar 2019

18:00
Aachen Ladies in Black Aachen
Potsdam SC Potsdam
2:3
18:00
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
1:3
19:00
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
0:3

Sonntag, 17. Februar 2019

14:30
Münster USC Münster
Wiesbaden VC Wiesbaden
-:-

Mittwoch, 20. Februar 2019

18:40
Dresden Dresdner SC
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
-:-

Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

15 Teams melden Vorlizenzierung zur 2. Volleyball Bundesliga

VBL | Pressemitteilungen

Sieben Frauen- und acht Männerteams der Dritten Ligen haben die Unterlagen zur Vorlizenzierung für die Saison 2019/20 bei der Volleyball Bundesliga eingereicht.

Die Teilnehmer zur Vorlizenzierung im Frauen-Bereich sind
VSV Havel Oranienburg, SG Rotation Prenzlauer Berg II (beide Dritte Liga Nord Frauen), BSV Ostbevern, VC Allbau Essen, MTV Hildesheim, RC Sorpesee (alle Dritte Liga West Frauen), und TV Dingolfing (Dritte Liga Ost Frauen)

Die Teilnehmer zur Vorlizenzierung im Männer-Bereich sind
TSGL Schöneiche (Dritte Liga Nord Männer), Solingen Volleys, TuS Mondorf, Tecklenburger Land Volleys (alle Dritte Liga West Männer), GSVE Delitzsch, L.E. Volleys (beide Dritte Liga Ost Männer) und TV Waldgirmes, TuS Kriftel (beide Dritte Liga Süd Männer).

 


Der BSV Ostbevern wagt mit 14 weiteren Drittligisten den ersten Schritt Richtung 2.Volleyball Bundesliga (Foto: Dominik Overlöper)

 

Den Unterbau der 2. Volleyball Bundesliga Frauen und Männer bilden jeweils vier Dritte Ligen. Dabei bewerben sich die Vorlizenzierer aus den Staffeln Nord und West für einen Startplatz in der 2. Bundesliga Nord, die der Dritten Ligen Ost und Süd für die Teilnahme an der 2. Bundesliga Süd. Allerdings können nicht alle Interessenten in der Saison 2019/20 auch tatsächlich in die zweithöchste Spielklasse aufsteigen. „Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sein sollten oder der Meister einer Dritten Liga auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und/oder Drittplatzierte aufsteigen“, erläutert Lisa Krieger, Manager der 2. Bundesligen.

Eine Vorlizenzierung ist notwendige Voraussetzung zum Aufstieg unabhängig von der sportlichen Qualifikation, sie verpflichtet allerdings nicht zwingend zum Aufstieg. Einige Teams folgen auch der Empfehlung der Volleyball Bundesliga und nehmen bereits perspektivisch an der Standortbestimmung teil, um einen Aufstieg mittelfristig realisieren zu können. „Wir freuen uns über frühzeitige Anmeldungen und die vorausschauende Planung der Mannschaften. So haben wir die Möglichkeit, die Teams intensiv zu begleiten, und ihnen im Entwicklungsprozess beratend zur Seite stehen zu können“, erläutert Lisa Krieger. Die Aufstiegsaspiranten unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Zweitligakonzept führt. Wichtig ist, dass der sportliche Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Ende März und Anfang April fallen die sportlichen Entscheidungen über die Aufstiegsplätze in den Dritten Ligen.

veröffentlicht am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 08:57; erstellt von Damerau, Linda
letzte Änderung: 06.02.19 09:54