• DVV-Pokalfinale: Friedrichshafen und Bühl buchen das Ticket für Mannheim
    Pokal | News
    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Friedrichshafen konzentriert bei United Volleys

    Nach 75 Minuten jubelte der Cup-Verteidiger vom VfB Friedrichshafen über einen klaren 3:0-Erfolg bei den United Volleys. Der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga konnte einzig im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit den Häflern agieren, leistete sich j3eodh in der Schlussphase des Satzes zu viele leichte Fehler (25:23). Im zweiten Satz erarbeiteten sich die Gäste schnell einen Vorsprung und brachten den Satz sicher nach Hause (25:16). Die Uniteds mobilisierten noch einmal alle Kräfte und hielt den Satz zunächst offen. Doch die Mannschaft von Vital Heynen war an diesem Tag hoch konzentriert und nahezu fehlerfrei. Mit 25:17 sicherten sich die Gäste den 3. Satz und das Finalticket für Mannheim. „Im ersten Satz war United wirklich sehr stark und wir konnten keinen großen Druck machen“, so der VfB-Coach nach dem Spiel. „Vermutlich war das dann aber unser bestes Spiel der Saison. Ich muss den Jungs einfach sagen, dass ich sehr beeindruckt von Ihnen bin.“


    Friedrichshafen ließ in Frankfurt keine Zweifel am Finaleinzug aufkommen. (Foto: Kram) 

    Bisons Bühl auch im Pokal gegen Herrsching erfolgreich

    Vier Tage nach dem Erfolg in der Liga gewann die Mannschaft von Ruben Wolochin erneut mit 3:1 gegen die Gäste aus Bayern. Dabei mussten die Volleyball Bisons Bühl zunächst einen Satzrückstand verdauen (24:26), sicherten sich aber den zweiten und dritten Satz (25:20, 20:17) recht deutlich. Im vierten Satz mobilisierten die Hauser-Schützlinge noch einmal alle Kräfte und drehten einen 1:5-Rückstand zu einer 10:8-Führung. Danach ging es spannend bis zur Entscheidung des Satzes zu. Der TSV Herrsching führte lange knapp, leistete sich aber dann zu viele Angriffsfehler. Entgegen hatten die Hausherren ihre Nerven besser im Zaum, sicherten sich den Satz (25:22) und feierten nach 2016 den erneuten Einzug ins Pokalendspiel des DVV-Pokals.

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

    >> Download im App Store
    >> Download im Google Play Store

    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    13.12.2017 21:55
  • VBL International: Frauenteams im CEV-Cup unterwegs
    VBL-News
    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin auf internationalem Terrain gefordert.

    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin im CEV-Cup auf internationalem Terrain gefordert.

    VK UP Olomouc – Allianz MTV Stuttgart (Mittwoch, 13.12.2017 – 17:00 Uhr)

    Allianz MTV Stuttgart muss als einziger VBL-Vertreter reisen. Mit großem Selbstbewusstsein gehen die Stuttgarterinnen die Aufgabe beim tschechischen Vertreter vom VK UP Olomouc (z. dt. Olmütz) an. Und dies können die Spielerinnen von Giannis Athanasopoulos auch sein. Mit zwei klaren Siegen am Wochenende setzte sich der Allianz MTV Stuttgart an die Spitze der Volleyball Bundesliga. Nun soll der Rückenwind auf europäischem Parkett mitgenommen werden.


    DSC-Mittelblockerin Ivana Mrdak hat den Schritt nach Dresden keine Sekunde bereut. (Foto: Dresdner SC)

    Dresdner SC – Pays d’Aix Venelles VB (Mittwoch, 13. Dezember 2017 - 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Am Mittwoch um 19 Uhr steht für den Dresdner SC gegen Pays d’Aix Venelles VB ein nächstes Highlight in der laufenden Saison auf dem Programm. Schließlich ist der Gegner kein geringerer als der amtierende französische Pokalsieger. Doch mit den eigenen Fans im Rücken ist der Dresdner SC bekanntlich eine Macht. Der DSC ist im Flow und hat seit der umkämpften 2:3-Niederlage beim Saisonauftakt in Potsdam in Liga und Pokal nicht mehr verloren. Inzwischen stehen acht Siege in Folge zu Buche.

    SSC Palmberg Schwerin – Rocheville Le Cannet (Mittwoch, 13. Dezember 2017 – 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Nach drei Halbfinalteilnahmen in den letzten drei Jahren möchte der SSC Palmberg Schwerin im diesjährigen CEV-Cup wiederum eine gute Rolle spielen. Als erster Gegner wartet in der Runde der letzten 32 Mannschaften mit Rocheville Le Cannet aus Frankreich gleich ein ganz dicker Brocken. Aktuell hatte das Team des erfahrenen Dragutin Baltic mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen und ist nach gutem Saisonbeginn mittlerweile auf Rang 5 mit 5 Siegen und 5 Niederlagen abgerutscht.

    13.12.2017 08:11
  • DVV-Pokal: Der letzte Schritt nach Mannheim
    Pokal | News
    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwoch-Abend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen

    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwochabend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen.

    Spitzenteams im Kampf um Finalticket

    Wenn die United Volleys Rhein-Main den VfB Friedrichshafen am Mittwoch um 19:30 Uhr empfangen, stehen sich die aktuell besten Teams der Volleyball Bundesliga gegenüber. Die Häfler kommen als ungeschlagener Tabellenführer mit breiter Brust in die Messestadt. Sieben Ligasiege bei nur zwei Satzverlusten sprechen eine deutliche Sprache. Doch die United Volleys erstarren nicht in Ehrfurcht. Mit vier Liga-Siegen in Folge mauserte sich die Mannschaft von Michael Warm zum ersten Verfolger des amtierenden Pokalsiegers vom Bodensee. Dennoch sehen die Gastgeber den VfB Friedrichshafen in der Favoritenrolle. „Wer den VfB in der Bundesliga und der Champions League gesehen hat, weiß, dass wir krasser Außenseiter sind. Da brauchen wir eine große Kulisse, um unseren Traum von der Pokalsensation und vom Finaleinzug vielleicht doch wahrmachen zu können.“, so Michael Warm.

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 19:30 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 


    Wollen den Titel verteidigen: VfB Friedrichshafen. (Foto: Nils Wüchner)

    Bühl und Herrsching mit schnellem Wiedersehen

    Vier Tage nach dem Liga-Duell stehen sich Volleyball Bisons Bühl und der TSV Herrsching am Mittwoch um 20 Uhr im Pokal erneut gegenüber. Die Gäste aus Bayern wollen dabei Revanche für die 1:3-Niederlage am Samstag nehmen und erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale einziehen. Und im Lager der Bisons ist man entsprechend gewarnt: „Wir haben Herrsching am Samstag optimal erwischt, das wird uns nicht mehr so einfach gelingen. Nach unserem 3:1 Sieg haben sie mit Sicherheit die Statistiken und Videos akribisch analysiert. Sie werden versuchen, uns ein neues Bild präsentieren und vor allem heiß auf die Revanche sein.“, so Bühl-Trainer Ruben Wolochin. Während Bühl bereits im Jahr 2016 im Finale stand, wäre es für den TSV Herrsching eine Premiere. Letztes Jahr scheiterte der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ im Halbfinale an den BR Volleys, die sie im Viertelfinale diese Saison ausschalteten.  

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 20:00 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

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    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    12.12.2017 10:43
  • VBL International: Männerteams auf europäischer Bühne
    VBL-News
    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert.

    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert. 

    Jastrzebski Wegiel vs. BERLIN RECYLING Volleys (Mittwoch ab 20:30 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Die BR Volleys Schuhe sind geputzt für den Champions-League-Saisonstart bei Jastrzebski Wegiel in Polen. Ob der Deutsche Meister sich und seinen Fans am Mittwochabend ein Nikolausgeschenk bereiten kann, wird davon abhängen, wie Kapitän Robert Kromm & Co in der hitzigen Arena die Nerven bewahren und an ihr eigenes Leistungslimit gehen können. Die Berliner erwartet zum Auftakt der Königsklasse jedenfalls eine ganz hohe Hürde.  >> mehr lesen <<


    Bei Punkten gegen Ankara winkt den Fans Freibier (Foto: Kram)

    VfB Friedrichshafen vs. Halkbank Ankara (Donnerstag ab 20 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Knapp 24 Stunden nach den BR Volleys startet der VfB Friedrichshafen zuhause in die Gruppenphase der CEV Volleyball Champions League. Gegner ist gleich zu Beginn die vermeintlich stärkste Mannschaft der Gruppe B - und zwar der Meister aus der Türkei - Halkbank Ankara. VfB-Trainer Vital Heynen bereitet allerdings sowohl Mannschaft als auch Zuschauer gewissenhaft auf das Spiel vor. Im Fall eines Punktgewinns lockt für Letztere Freibier in der ZF Arena. >> mehr lesen <<

    SWD powervolleys Düren vs. Abiant Lycurgus (Mittwoch ab 19 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Zum zehnten Mal tragen Dürens Volleyballer den Namen ihrer Heimat nach Europa. Am Mittwoch um 19 Uhr starten die SWD powervolleys Düren mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren in ihre europäische Jubiläumssaison. Gegner in der ersten Hauptrunde des CEV-Europapokals ist das stärkste Team aus den Niederlanden, Abiant Lycurgus aus Groningen. Das Team führt die Ehrendivision nach zehn Spieltagen ungeschlagen an. Das Rückspiel findet am 21. Dezember um 20 Uhr in Groningen statt. >> mehr lesen <<

    Montpellier Volley Université Club vs. United Volleys RheinMain (Mittwoch, ab 20 Uhr)
    Für gleich zwei Pokal-Aufgaben zur Vorweihnachtszeit hat Fortuna den United Volleys ordentliche Herausforderungen beschert: Eine Woche bevor es am 13. Dezember gegen den Rekord-Gewinner VfB Friedrichshafen um den heißersehnten Einzug ins DVV-Pokalendspiel geht, muss das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet am Mittwochabend im europäischen CEV Cup beim hochgehandelten Montpellier Volley Université Club antreten. Anders als bei der Europacup-Premiere der Uniteds vor einem Jahr, als sie es sensationell bis ins Halbfinale schaffen sollten, wartet in der Runde der besten 32 Teams mit dem Meisterschaftsdritten aus Frankreichs Ligue A diesmal gleich zum Auftakt ein echter Hammer-Gegner auf die Hessen. >> mehr lesen <<

    06.12.2017 08:50
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Saisonvorschau 1. Volleyball Bundesliga Frauen

VBL-News

Ins Viertelfinale der Europameisterschaft flogen die ‚Schmetterlinge‘, die Damen-Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes, im vergangenen Monat. Erfreulich für die Fans hierzulande: Zehn der vierzehn Nationalspielerinnen verdienen ihr Geld bei den Profi-Vereinen in der Volleyball Bundesliga. Schon beim ersten Saisonhighlight – dem Supercup zwischen SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart (3:0) – standen zehn EM-Starterinnen aus mehreren Nationen auf dem Feld.



Meister SSC Palmberg Schwerin setzte beim Supercup das erste Ausrufezeichen für die Mission Titelverteidigung. Foto: Sebastian Wells

„Das zeigt: Die Volleyball Bundesliga ist eine starke Liga, in der deutsche und europäische Nationalspielerinnen in ihren Teams herausragende Leistungen bringen“, sagt Nicole Fetting, Vizepräsidentin der Volleyball Bundesliga und Sprecherin der Frauen-Bundesliga. Das zeigt sich nun auch anhand der TV-Zeiten: Denn SPORT1 präsentiert ab der neuen Saison erstmals Spiele der Volleyball Bundesliga der Frauen live und exklusiv im Free-TV.

Einen regelmäßigen Sendeplatz für die Volleyball Bundesliga gibt es auch: Mittwochabend, ab 19.00 Uhr. Zum Saisonauftakt zeigt SPORT1 am Mittwoch, 18. Oktober, den Auftritt des amtierenden Meisters aus Schwerin bei den Roten Raben Vilsbiburg und wird darüber hinaus weitere neun Spiele live senden. Doch schon vorher geht es mit dem ersten Spieltag los: Am kommenden Samstag (14.10.) starten die ersten fünf Spiele der neuen Saison. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich im Vorfeld alle Vereine angesehen.  

Die Frauen-Mannschaften der Volleyball Bundesliga im Überblick

Allianz MTV Stuttgart

Das Stuttgarter Volleyballteam geht mit einer Neubesetzung an der Seitenlinie in die Saison - Giannis Athanasopoulos wurde beim amtierenden Pokalsieger vom Co- zum Cheftrainer befördert. „Ich denke, wir sind in der Liga schon bekannt für unseren Kampfgeist und die Tatsache, dass wir gerne auch einmal für Überraschungen sorgen, 0:2-Rückstände aufholen können und nie aufgeben. Das wird sich auch in dieser Saison nicht ändern, wir wollen alles rausholen, was nur geht“, sagt der Grieche. Dabei kann er auf drei EM-Stars in den eigenen Reihen bauen: Teodora Pusic aus Serbien sowie Femke Stoltenborg und Nika Daalderop aus den Niederlanden holten mit ihren Nationalteams bei der Europameisterschaft in Aserbaidschan vor Saisonbeginn Gold (Pusic) und Silber.

Außerhalb des Spielfeldes leitet Kim Renkema nun die Geschicke als Sportdirektorin – die ehemalige MTV-Spielerin hat einen Kader zusammengestellt, der einer Dreifachbelastung aus Bundesliga, DVV Pokal und CEV Cup standhalten muss: „Inzwischen sind wir daran gewöhnt, trainieren gezielt darauf hin und wissen, wie wir mit englischen Wochen umgehen müssen. International nehmen wir uns vor, uns wieder von unserer besten Seite zu zeigen und uns weiterhin einen Namen auf dem europäischen Parkett zu machen“, so Renkema.

Dresdner SC

Nach drei Meisterschaften in Folge standen die Dresdner Volleyballerinnen nach dem verlorenen Playoff-Halbfinale gegen Stuttgart am Ende der vergangenen Saison mit leeren Händen da. Für Cheftrainer Alexander Waibl, seit nunmehr 2009 im Amt, ist das eine Motivation. „Wir wissen, dass auch andere Teams das Ziel Meisterschaft verfolgen, aber wenn du in den vergangenen vier Jahren dreimal die Meisterschale in den Händen gehalten hast, kann es nur dieses eine Ziel geben.“

Auch Waibl hat zwei Athletinnen in seinem Kader, die mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison starten dürften: Die niederländischen Nationalspielerinnen Marrit Jasper und Myrthe Schoot kehrten mit Silber dekoriert von der Europameisterschaft nach Dresden zurück. „Wir haben eine interessante Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Spielerinnen, die den DSC bereits länger kennen“, sagt Waibl. Auch der erfahrene Coach muss mit seinem Team eine Dreifachbelastung schultern, denn neben Bundesliga treten die Volleyballerinnen aus Sachsen auch im DVV-Pokal und international im CEV-Cup an.

„Die Belastung durch den internationalen Wettbewerb wirkt sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte aus. Die Anzahl an potentiellen ‚Englischen Wochen‘ in 2018 ist sehr hoch. Das sind wir aber bereits gewohnt und in der Vergangenheit haben wir aus den Erfahrungen im internationalen Wettbewerb spätestens in den Playoffs profitiert“, sagt Waibl.

Ladies in Black Aachen

Zehn Jahre in der 1. Bundesliga – die Ladies in Black Aachen bestreiten in diesem Jahr ihre Jubiläumssaison und haben sich ein großes Geschenk schon selbst gemacht. Nach vielen Umbrüchen im Kader in den abgelaufenen Spielzeiten, können die Ladies in der neuen Saison mit vielen bekannten Gesichtern auf dem Feld punkten. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir gerade mal zwei Neuzugänge haben: Karolina Pisla und Jelena Sunjic. Mit Britt Bongaerts kehrt zudem nach einer Saison beim USC Münster eine bereits bekannte Spielerin zurück. Der Großteil der Mannschaft konnte also gehalten werden“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Dirk Heinhuis.

Mit der einzigen Frau auf der Position des Cheftrainers in den ersten Bundesligen, wollen die Ladies in Black Aachen mit Saskia van Hintum direkt in die Playoffs. Aufwind dafür soll vor allem die fantastische Atmosphäre in der Sporthalle Neuköllner Straße geben – die Stimmung in der Heimspielstätte der Aachener ist legendär.

Rote Raben Vilsbiburg

Erst im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel gegen den Serien-Meister aus Dresden mussten sich die Roten Raben Vilsbiburg in der vergangenen Saison aus den Playoffs verabschieden. Dementsprechend ehrgeizig sind die Saisonpläne bei dem Team aus Niederbayern für 2017/18. „Wir wollen in der Bundesliga an die Top 3 anschließen und im Pokal eine Runde weiterkommen als in der letzten Saison“, sagt Geschäftsführer André Wehnert vom Pokal-Halbfinalisten der Vorsaison.

Dafür holte man sich mit dem Schweizer Timothy Lippuner einen neuen Cheftrainer und mit Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann zwei neue deutsche Nationalspielerinnen. „Sie sind hinsichtlich unserer höher gesetzten Ziele und der Strategie, vermehrt auf deutsche Spielerinnen zu setzen, zwei sehr wichtige Neuzugänge, womit wir zusammen mit Lena Stigrot auf ein starkes Nationalmannschaftstrio bauen“, sagt Lippuner. Neu im Team sind außerdem die Zuspielerinnen Ilka Van de Vyver aus Belgien und Clarisa Sagardia aus Argentinien, die beide langjährige internationale Erfahrung mitbringen.

SC Potsdam

Tabellenplatz vier nach der Hauptrunde und im Pokal im Halbfinale: Die Volleyballerinnen vom SC Potsdam feierten 2016/17 eine der erfolgreichsten Saisons der Vereinsgeschichte. „An die Leistung von letzter Saison anzuknüpfen, das ist unser Ziel. Da aber die Konkurrenz stärker geworden ist, ist erst einmal eine gute Platzierung für die Playoffs wichtig“, sagt Sportdirektor Toni Rieger.

Nach dem Abgang der in der abgelaufenen Saison so starken Roslandy Acosta kommt die 22-jährige Serbin Natasa Cikiriz als Ersatz. Zudem soll die vom Liga-Konkurrenten Erfurt verpflichtete Antonia Stautz, 24 Jahre alt, die Annahme verstärken. Cheftrainer Davide Carli stehen zwölf Spielerinnen für die kommende Saison zur Verfügung, zwei davon wurden aus der eigenen Jugend zu den Profis befördert. Bei den Heimspielen in der Potsdamer MBS-Arena wird sogar der Münzwurf zum Highlight: Dafür gibt es eine einzig dafür designte Münze.

SSC Palmberg Schwerin

Nach einer drei Jahre andauernden Durststrecke holte der Schweriner SC unter Trainer Felix Koslowski 2017 den Deutschen Meistertitel wieder in die Landeshauptstadt – und kurz vor Saisonstart auch noch den Supercup. Trotzdem steht der elfmalige Meister vor der schweren Aufgabe, die Nationalspielerinnen Lenka Dürr und Maren Fromm (ehem. Brinker) zu ersetzen – das sollen möglichst die Neuzugänge Luna Carocci aus Italien (Libera) und die ungarische Nationalspielerin Gréta Szakmáry (Außenangriff) kompensieren.

Die beiden Neuzugänge dürfen mit dem SSC im CEV Cup auch international starten, im Vorjahr kamen die Volleyballerinnen aus dem Norden bis ins Halbfinale des Challenge Cups. „Der CEV Cup ist stärker besetzt als der Challenge Cup in der letzten Saison. Es wird nicht leicht für uns - dennoch ist es das Ziel, das Viertelfinale zu erreichen“, sagt Geschäftsstellen-Leiter Andreas Burkard.

In Jennifer Geerties, Denise Hanke, Louisa Lippmann und Marie Schölzel hat Coach Koslowski noch immer vier deutsche Nationalspielerinnen in seinem Kader, mit denen er im Sommer in seiner Doppel-Funktion als Bundestrainer im EM-Viertelfinale landete. „Wir spielen jetzt noch in drei Wettbewerben und wollen so viele Medaillen sammeln wie möglich“, sagt er. Dennoch: Koslowski stuft den Konkurrenten aus Stuttgart als Meisterschaftsfavoriten ein.

Schwarz-Weiß Erfurt

Mit drei Siegen aus 22 Spielen haben die Erfurterinnen in der vorigen Premieren-Saison in der Volleyball Bundesliga Lehrgeld bezahlt. Und hoffen nun, dass sie mit einem großen Umbruch im Kader eine bessere Rolle in der neuen Saison spielen können. „Wir hoffen, dass alle neuen Spielerinnen eine Verstärkung für uns sind und uns dabei helfen, unsere sportlichen Ziele zu erreichen“, sagt Manager Heiko Herzberg.

Welche diese sind, bringt Trainer Jonas Kronseder auf den Punkt: „Wir wollen den sportlichen Klassenerhalt diesmal schaffen und daran arbeiten wir tagtäglich. Dazu gehört auch, dass wir unserem sehr geduldigen Heimpublikum mehr Erfolge bescheren als im Vorjahr.“ Den Titelkandidaten sieht man bei den Thüringerinnen weiter nördlich angesiedelt. „Der Schweriner SC ist für uns der Topfavorit und hat aus unserer Sicht beste Chancen, seinen Titel zu verteidigen. Die Mecklenburgerinnen verfügen über eine starke, gewachsene Mannschaft, mit hervorragender Struktur im Umfeld und dürften wohl das gefestigtste unter den Spitzenteams sein“, meint Teammanager Heiko Herzberg.

USC Münster

Neun neue Spielerinnen hat der elfmalige Deutsche Meister (vorerst letzte Meisterschaft: 2005) vom USC Münster für die anstehende Saison in seinem Kader. „Wir haben ein hoch motiviertes, neues Team zusammen, das sich zudem durch einen großen Willen und Teamgeist auszeichnet. Wir sind bereit für jede Herausforderung", sagt Cheftrainer Teun Buijs.

Der Niederländer ist ein erfahrener Trainer und weiß, wie man Titel gewinnt: Mit dem Schweriner SC wurde Buijs zweimal in Folge Meister und Pokalsieger (2012 und 2013). In seinem ersten Jahr in seinem neuen Verein legt er sich aber nicht auf ein konkretes Saisonziel fest, will aber „dass seine USC-Frauen „in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der 1. Bundesliga“ spielen.

VC Wiesbaden

Auf Rang fünf landete der VC Wiesbaden in der abgelaufenen Saison, in den Playoffs scheiterte das Team erst im Halbfinale am späteren Meister Schwerin. „Wir gehen mit sieben Leistungsträgern aus der letzten Spielzeit (u. a. Tanja Großer, Irina Kemmsies und Karolina Bednářová, der Red.) in die neue Saison und konnten unser Team gezielt um fünf junge, aber bereits bundesligaerfahrene Spielerinnen ergänzen“, sagt Trainer Dirk Groß. Das sind gute Voraussetzungen, um an die Erfolge aus der Saison 2016/17 anzuknüpfen.

Zudem hat Groß genaue Vorstellungen davon, was sein Team in der neuen Spielzeit ausmachen soll: „Ich denke, dass wir uns durch mannschaftliche Geschlossenheit, eine gewisse Zielstrebigkeit und große Spielfreude auszeichnen werden. Unsere Mannschaft ist talentiert, clever, jung und dynamisch.“ Er selbst darf auf einen großen Rückhalt aus der Vereinsführung setzen. „Uns ist Kontinuität auf und neben dem Spielfeld sehr wichtig. Deshalb haben wir den Vertrag mit unserem Chefcoach Dirk Groß und unserem Co-Trainer Christian Sossenheimer vor der Saison um gleich zwei weitere Jahre verlängert“, sagt VCW- Geschäftsführerin Nicole Fetting.

VC Olympia Berlin

Der VC Olympia Berlin ist die Nachwuchsschmiede des Deutschen Volleyball-Verbandes und ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Projekt in den deutschen Ballsportarten: Bei dem Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht steht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Hier sollen die Stars von Morgen für Furore sorgen – der Altersdurchschnitt des Teams von Martin Frydnes aus Norwegen liegt gerade mal bei 18 Jahren.

Nach einigen wenigen Abgängen rücken einige Spielerinnen aus den Jahrgängen 2000 und 2001 in das Erstligateam - unter anderem Emma Cyris, Josepha Bock und Romy Jatzko. „Das sind Namen, die man sich merken sollte“, sagt Manager Jörg Papenheim, „als Ausbildungsteam gibt es nur ein Saisonziel: Bestmögliche Ausbildung zur Vorbereitung der eigenen zukünftigen - hoffentlich erfolgreichen - Bundesligakarriere aller Spielerinnen.“ Ein Beispiel für die hervorragende Arbeit des VCO: Bei der diesjährigen Volleyball-EM der Damen standen gleich fünf ehemalige Spielerinnen des VCO im deutschen Kader.

VfB Suhl LOTTO Thüringen

Platz zehn nach der Hauptrunde, in den Pre-Playoffs war für die Volleyball-Profis aus Suhl Schluss. In diesem Jahr soll es weiter nach oben gehen: Platz acht und damit einen direkten Playoff-Platz nimmt man beim VfB ins Visier. „Wir haben ein in der Breite gut aufgestelltes Team. Glücklicherweise konnten wir für diese Saison frühzeitig drei Mittelblocker verpflichten, damit haben wir uns zur Vorsaison verbessern können“, sagt Manager Heiko Koch.

Neben den sportlichen Herausforderungen wartet auf die Thüringerinnen aber auch in Sachen Heimspielstätte eine große Aufgabe. Die Sporthalle „Wolfsgrube“ in Suhl wird bundesligatauglich umgebaut, wegen baulicher Verzögerungen müssen die Heimspiele der Saison 2017/18 in der rund 30 Kilometer entfernten Meininger Multihalle stattfinden. Für die Arbeit im Verein hat der VfB in Stefan Mau einen ausgewiesenen Fachmann nach Thüringen lotsen können – Mau war jahrelang Manager beim VfB Friedrichshafen, dem Rekordmeister aus der Männer-Bundesliga.

Spielmodus

In der Volleyball Bundesliga (VBL) der Frauen treten elf Mannschaften gegeneinander an. Die Meisterschaft wird über eine Hauptrunde und anschließende Playoffs entschieden. Letztere werden ab der Saison 2017/18 im neuen Spielmodus ausgetragen: Die Endrunde mit den besten acht Teams startet direkt mit den Playoff-Viertelfinals, die bisher im Vorfeld ausgespielten Pre-Playoffs entfallen.

veröffentlicht am Dienstag, 10. Oktober 2017 um 12:29; erstellt von Sattler, Daniel
letzte Änderung: 10.10.17 12:53