• DVV-Pokalfinale: Friedrichshafen und Bühl buchen das Ticket für Mannheim
    Pokal | News
    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Der VfB Friedrichshafen und Volleyball Bisons Bühl bestreiten das Finale im DVV-Pokal der Männer am 4. März 2018 in der SAP Arena von Mannheim.

    Friedrichshafen konzentriert bei United Volleys

    Nach 75 Minuten jubelte der Cup-Verteidiger vom VfB Friedrichshafen über einen klaren 3:0-Erfolg bei den United Volleys. Der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga konnte einzig im ersten Durchgang auf Augenhöhe mit den Häflern agieren, leistete sich j3eodh in der Schlussphase des Satzes zu viele leichte Fehler (25:23). Im zweiten Satz erarbeiteten sich die Gäste schnell einen Vorsprung und brachten den Satz sicher nach Hause (25:16). Die Uniteds mobilisierten noch einmal alle Kräfte und hielt den Satz zunächst offen. Doch die Mannschaft von Vital Heynen war an diesem Tag hoch konzentriert und nahezu fehlerfrei. Mit 25:17 sicherten sich die Gäste den 3. Satz und das Finalticket für Mannheim. „Im ersten Satz war United wirklich sehr stark und wir konnten keinen großen Druck machen“, so der VfB-Coach nach dem Spiel. „Vermutlich war das dann aber unser bestes Spiel der Saison. Ich muss den Jungs einfach sagen, dass ich sehr beeindruckt von Ihnen bin.“


    Friedrichshafen ließ in Frankfurt keine Zweifel am Finaleinzug aufkommen. (Foto: Kram) 

    Bisons Bühl auch im Pokal gegen Herrsching erfolgreich

    Vier Tage nach dem Erfolg in der Liga gewann die Mannschaft von Ruben Wolochin erneut mit 3:1 gegen die Gäste aus Bayern. Dabei mussten die Volleyball Bisons Bühl zunächst einen Satzrückstand verdauen (24:26), sicherten sich aber den zweiten und dritten Satz (25:20, 20:17) recht deutlich. Im vierten Satz mobilisierten die Hauser-Schützlinge noch einmal alle Kräfte und drehten einen 1:5-Rückstand zu einer 10:8-Führung. Danach ging es spannend bis zur Entscheidung des Satzes zu. Der TSV Herrsching führte lange knapp, leistete sich aber dann zu viele Angriffsfehler. Entgegen hatten die Hausherren ihre Nerven besser im Zaum, sicherten sich den Satz (25:22) und feierten nach 2016 den erneuten Einzug ins Pokalendspiel des DVV-Pokals.

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

    >> Download im App Store
    >> Download im Google Play Store

    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    13.12.2017 21:55
  • VBL International: Frauenteams im CEV-Cup unterwegs
    VBL-News
    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin auf internationalem Terrain gefordert.

    Echte Highlights stehen unter der Woche für die Teams der Volleyball Bundesliga an. Während bei den Männern das Halbfinale im DVV-Pokal gespielt wird (Infos hier), sind bei den Frauen der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin im CEV-Cup auf internationalem Terrain gefordert.

    VK UP Olomouc – Allianz MTV Stuttgart (Mittwoch, 13.12.2017 – 17:00 Uhr)

    Allianz MTV Stuttgart muss als einziger VBL-Vertreter reisen. Mit großem Selbstbewusstsein gehen die Stuttgarterinnen die Aufgabe beim tschechischen Vertreter vom VK UP Olomouc (z. dt. Olmütz) an. Und dies können die Spielerinnen von Giannis Athanasopoulos auch sein. Mit zwei klaren Siegen am Wochenende setzte sich der Allianz MTV Stuttgart an die Spitze der Volleyball Bundesliga. Nun soll der Rückenwind auf europäischem Parkett mitgenommen werden.


    DSC-Mittelblockerin Ivana Mrdak hat den Schritt nach Dresden keine Sekunde bereut. (Foto: Dresdner SC)

    Dresdner SC – Pays d’Aix Venelles VB (Mittwoch, 13. Dezember 2017 - 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Am Mittwoch um 19 Uhr steht für den Dresdner SC gegen Pays d’Aix Venelles VB ein nächstes Highlight in der laufenden Saison auf dem Programm. Schließlich ist der Gegner kein geringerer als der amtierende französische Pokalsieger. Doch mit den eigenen Fans im Rücken ist der Dresdner SC bekanntlich eine Macht. Der DSC ist im Flow und hat seit der umkämpften 2:3-Niederlage beim Saisonauftakt in Potsdam in Liga und Pokal nicht mehr verloren. Inzwischen stehen acht Siege in Folge zu Buche.

    SSC Palmberg Schwerin – Rocheville Le Cannet (Mittwoch, 13. Dezember 2017 – 19:00 Uhr, Stream bei laola.tv)

    Nach drei Halbfinalteilnahmen in den letzten drei Jahren möchte der SSC Palmberg Schwerin im diesjährigen CEV-Cup wiederum eine gute Rolle spielen. Als erster Gegner wartet in der Runde der letzten 32 Mannschaften mit Rocheville Le Cannet aus Frankreich gleich ein ganz dicker Brocken. Aktuell hatte das Team des erfahrenen Dragutin Baltic mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen und ist nach gutem Saisonbeginn mittlerweile auf Rang 5 mit 5 Siegen und 5 Niederlagen abgerutscht.

    13.12.2017 08:11
  • DVV-Pokal: Der letzte Schritt nach Mannheim
    Pokal | News
    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwoch-Abend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen

    Das Halbfinale im DVV-Pokal der Männer steht am Mittwochabend auf dem Programm. Während für zwei Vereine dann der Finaltraum platzen wird, dürfen die Gewinner vom Pokalsieg am 4. März 2018 in der SAP-Arena von Mannheim träumen.

    Spitzenteams im Kampf um Finalticket

    Wenn die United Volleys Rhein-Main den VfB Friedrichshafen am Mittwoch um 19:30 Uhr empfangen, stehen sich die aktuell besten Teams der Volleyball Bundesliga gegenüber. Die Häfler kommen als ungeschlagener Tabellenführer mit breiter Brust in die Messestadt. Sieben Ligasiege bei nur zwei Satzverlusten sprechen eine deutliche Sprache. Doch die United Volleys erstarren nicht in Ehrfurcht. Mit vier Liga-Siegen in Folge mauserte sich die Mannschaft von Michael Warm zum ersten Verfolger des amtierenden Pokalsiegers vom Bodensee. Dennoch sehen die Gastgeber den VfB Friedrichshafen in der Favoritenrolle. „Wer den VfB in der Bundesliga und der Champions League gesehen hat, weiß, dass wir krasser Außenseiter sind. Da brauchen wir eine große Kulisse, um unseren Traum von der Pokalsensation und vom Finaleinzug vielleicht doch wahrmachen zu können.“, so Michael Warm.

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 19:30 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 


    Wollen den Titel verteidigen: VfB Friedrichshafen. (Foto: Nils Wüchner)

    Bühl und Herrsching mit schnellem Wiedersehen

    Vier Tage nach dem Liga-Duell stehen sich Volleyball Bisons Bühl und der TSV Herrsching am Mittwoch um 20 Uhr im Pokal erneut gegenüber. Die Gäste aus Bayern wollen dabei Revanche für die 1:3-Niederlage am Samstag nehmen und erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale einziehen. Und im Lager der Bisons ist man entsprechend gewarnt: „Wir haben Herrsching am Samstag optimal erwischt, das wird uns nicht mehr so einfach gelingen. Nach unserem 3:1 Sieg haben sie mit Sicherheit die Statistiken und Videos akribisch analysiert. Sie werden versuchen, uns ein neues Bild präsentieren und vor allem heiß auf die Revanche sein.“, so Bühl-Trainer Ruben Wolochin. Während Bühl bereits im Jahr 2016 im Finale stand, wäre es für den TSV Herrsching eine Premiere. Letztes Jahr scheiterte der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ im Halbfinale an den BR Volleys, die sie im Viertelfinale diese Saison ausschalteten.  

    Die Partie wird am Mittwoch, den 13. Dezember ab 20:00 Uhr auf Sportdeutschland.TV live übertragen. 

    DVV-Pokal-App mit Update

    Großer Beliebtheit erfreute sich im letzten Jahr die DVV-Pokal-App. Die Fans in der Halle können untereinander kommunizieren, Fotos teilen und anzuschauen. Direkt innerhalb der App können die Zuschauer mit nur einem Klick die Aufnahmen unter dem Hashtag #MissionMannheim in den wichtigsten sozialen Netzwerken hochladen, auch gleichzeitig in mehrere soziale Netzwerke. Zudem gibt es in diesem Jahr bereits alle Informationen zu den Halbfinal-Teams und den Spielern. 

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    Das Ziel der Teams ist es, am 4. März 2018 im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    12.12.2017 10:43
  • VBL International: Männerteams auf europäischer Bühne
    VBL-News
    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert.

    Am Mittwoch bzw. Donnerstag sind vier Männerteams der Volleyball Bundesliga in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten BERLIN RECYLING Volleys und VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und United Volleys Rhein-Main sind im CEV Europapokal gefordert. 

    Jastrzebski Wegiel vs. BERLIN RECYLING Volleys (Mittwoch ab 20:30 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Die BR Volleys Schuhe sind geputzt für den Champions-League-Saisonstart bei Jastrzebski Wegiel in Polen. Ob der Deutsche Meister sich und seinen Fans am Mittwochabend ein Nikolausgeschenk bereiten kann, wird davon abhängen, wie Kapitän Robert Kromm & Co in der hitzigen Arena die Nerven bewahren und an ihr eigenes Leistungslimit gehen können. Die Berliner erwartet zum Auftakt der Königsklasse jedenfalls eine ganz hohe Hürde.  >> mehr lesen <<


    Bei Punkten gegen Ankara winkt den Fans Freibier (Foto: Kram)

    VfB Friedrichshafen vs. Halkbank Ankara (Donnerstag ab 20 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Knapp 24 Stunden nach den BR Volleys startet der VfB Friedrichshafen zuhause in die Gruppenphase der CEV Volleyball Champions League. Gegner ist gleich zu Beginn die vermeintlich stärkste Mannschaft der Gruppe B - und zwar der Meister aus der Türkei - Halkbank Ankara. VfB-Trainer Vital Heynen bereitet allerdings sowohl Mannschaft als auch Zuschauer gewissenhaft auf das Spiel vor. Im Fall eines Punktgewinns lockt für Letztere Freibier in der ZF Arena. >> mehr lesen <<

    SWD powervolleys Düren vs. Abiant Lycurgus (Mittwoch ab 19 Uhr, Stream auf laola.tv)
    Zum zehnten Mal tragen Dürens Volleyballer den Namen ihrer Heimat nach Europa. Am Mittwoch um 19 Uhr starten die SWD powervolleys Düren mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren in ihre europäische Jubiläumssaison. Gegner in der ersten Hauptrunde des CEV-Europapokals ist das stärkste Team aus den Niederlanden, Abiant Lycurgus aus Groningen. Das Team führt die Ehrendivision nach zehn Spieltagen ungeschlagen an. Das Rückspiel findet am 21. Dezember um 20 Uhr in Groningen statt. >> mehr lesen <<

    Montpellier Volley Université Club vs. United Volleys RheinMain (Mittwoch, ab 20 Uhr)
    Für gleich zwei Pokal-Aufgaben zur Vorweihnachtszeit hat Fortuna den United Volleys ordentliche Herausforderungen beschert: Eine Woche bevor es am 13. Dezember gegen den Rekord-Gewinner VfB Friedrichshafen um den heißersehnten Einzug ins DVV-Pokalendspiel geht, muss das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet am Mittwochabend im europäischen CEV Cup beim hochgehandelten Montpellier Volley Université Club antreten. Anders als bei der Europacup-Premiere der Uniteds vor einem Jahr, als sie es sensationell bis ins Halbfinale schaffen sollten, wartet in der Runde der besten 32 Teams mit dem Meisterschaftsdritten aus Frankreichs Ligue A diesmal gleich zum Auftakt ein echter Hammer-Gegner auf die Hessen. >> mehr lesen <<

    06.12.2017 08:50
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Aktuelles aus der Volleyball Bundesliga

Friedrichshafen schafft Titelverteidigung beim Volleyball Supercup

Supercup | VBL-News

Hannover hat seinen Supercup-Sieger: Der VfB Friedrichshafen hat den Volleyball Supercup fest in der eigenen Hand, denn nach 2016 holte sich der VfB auch in diesem Jahr den 3.650 Gramm schweren Pokal erneut an den Bodensee. Im ewigen Duell der Giganten zwischen Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys setzten sich die Häfler am Sonntag mit 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:19) in der Hannoveraner TUI-Arena durch.

Protopsaltis überragend beim Titelverteidiger

Die 5.796 Zuschauer bekamen schon beim ersten Höhepunkt der gerade an diesem Wochenende gestarteten Saison einen echten Leckerbissen zu sehen, bei dem der VfB das Spiel nach verlorenem ersten Satz doch noch drehte. Überragender Akteur beim Sieger war der 24-jährige Athanasios Protopsaltis, der von den Zuschauern auch als MVP auserwählt wurde. Der Grieche erzielte 14 Punkte, nur David Sossenheimer war mit 18 Zählern noch etwas besser.


Kapitän Simon Tischer vom Supercup-Sieger VfB Friedrichshafen herzt den MVP Athanasios Protopsaltis (Foto: Sebastian Wells)

Dabei musste VfB-Trainer Vital Heynen auf seinen Neuzugang Martin Atanasov verzichten: Der Bulgare musste wegen einer Schulterverletzung passen und schaute sich das Spiel seines Teams als Zuschauer in Arena an. In seinem Team hatte Kapitän Simon Tischer in der Anfangsformation noch Daniel Malescha, David Sossenheimer, Athanasios Protopsaltis, Philipp Collin und Jakob Günthör neben sich auf dem Feld. Als Libero setzte Heynen gewohnt auf die Abwehrkünste von Markus Steuerwald. Auf der gegenüberliegenden Seite vertraute der Australier Luke Reynolds in seinem ersten Pflichtspiel an der BR Volleys-Seitenlinie auf Kapitän Robert Kromm, Adam White, Paul Caroll, Sebastian Kühner, Graham Vigrass, Aleksandar Okolic und Libero Luke Perry.

Berlin startet stark, VfB kommt stärker zurück

Es waren dann auch die Berliner Spieler, die im ersten Satz des Spiels die Akzente setzten und vor allem in der Endphase die Nerven behielten: 25:23 hieß es aus Sicht der Hauptstädter, bevor die Seiten gewechselt wurden. Dann aber setzte sich Friedrichshafen schon früh im zweiten Satz mit 10:8 ab und gab die Führung auch im Laufe des Durchgangs nicht mehr her – zu souverän agierte jetzt der Pokalsieger vom Bodensee, der mit einem Ass durch Simon Tischer das 25:18 und damit den Satzausgleich erzwang.

Berlin zeigte sich nach dem Seitenwechsel zwar unbeeindruckt und startete mit einer 6:2-Führung in Satz zwei. Doch der VfB hatte dem im Laufe des Satzes ein mustergültiges Abwehrspiel entgegenzusetzen, mit dem sie die Hammer-Angriffe des Meisters entzauberten – es war letztendlich ein Monsterblock von Philipp Collin, der den VfB mit 2:1 in Führung brachte (25:18). Das Bild änderte sich auch im finalen Durchgang dieser zweiten Supercup-Partie des Tages nicht, denn Friedrichshafen blieb weiter am Drücker und hatte immer die passenden Antworten auf die BR Volleys-Reaktionen.


Der Supercup-Sieger 2017 kommt wieder vom Bodensee: Der  VfB Friedrichshafen verteidigt seinen Titel (Foto: Conny Kurth)

Die anschließende Siegerehrung war der krönende Abschluss eines Events, das durchweg positive Reaktionen hervorrief. Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, bilanziert: „Wir sind mit der Premiere des Supercups in Hannover sehr zufrieden. Zusammen mit unseren Partnern werden wir die Veranstaltung in den kommenden Tagen auswerten und die Voraussetzungen für eine Wiederholung im nächsten Jahr besprechen.“

Die Strategie, den Volleyballfans in Deutschland mit dem Supercup im Norden und dem Pokalfinale in Mannheim zwei Highlights zu bieten, werde man auf jeden Fall weiterverfolgen. „Ich danke insbesondere den Volunteers unserer Partnervereine GfL Hannover und SF Aligse für die großartige Unterstützung“, so Jung abschließend.

Die Stimmen zum Spiel

Vital Heynen (Trainer vom VfB Friedrichshafen):
„Als erstes möchte ich allen Danken, denn das war eine schöne Kulisse zum Spielen. Eine schöne, volle Halle mit fünf bis sechstausend Leuten, das war perfekt, auch von der Organisation her. Und es fängt schon im zweiten Jahr an, dass meine Mannschaft unbedingt den Supercup gewinnen will. Vor zwei Wochen hatten wir eine Sitzung, ich war ehrlich und habe gesagt: ‚Der Supercup ist mir nicht so wichtig.‘ Die Spieler haben mich gesammelt überstimmt und mich überzeugt. Das zeigt, dass dieses junge Event anfängt, einen Wert zu haben. In Deutschland seid ihr Meister in Kritik: Aber das, was hier gemacht wurde, hat alle meinen neuen Spieler beeindruckt. Sogar mein Co-Trainer aus Polen kam hier rein und hat gesagt: Wow. Ich würde behaupten dieser Supercup und das Pokalfinale: Das ist einzigartig in der Welt.“

Athanasios Protopsaltis (Außenangreifer, MVP vom VfB Friedrichshafen):
„Der Schlüssel war, dass wir sehr clever gespielt und versucht haben, die ganze Zeit das Spiel zu kontrollieren. Ich denke, wir sind in einer besseren Form als Berlin, das hat man gesehen. Dieser Titel ist mental sehr wichtig für uns, weil er zeigt, wo wir stehen und worauf wir aufbauen können. Vielleicht denken einige, dass der Supercup nicht so wichtig ist – aber wir glauben daran, dass er sehr wichtig ist für uns, um auch als Mannschaft zusammenzuwachsen.“

Robert Kromm (Kapitän Berlin Recycling Volleys):
„Wir haben ganz gut angefangen heute, den ersten Satz ganz knapp gewonnen und da unsere Stärken ausspielen können. Das war unser Powerplay mit unseren harten Angriffen und harten Aufschlägen. Ab dem zweiten Satz haben wir leider echt schlecht angenommen, haben es unserem Zuspieler das Leben nicht leicht gemacht. Wir sind unpräzise geworden und Friedrichshafen hat viele Chancen bekommen, uns abzuwehren. Das macht es für uns schwer, weil wir nur hinterherlaufen. Wenn die einmal oben auf sind, wird es unheimlich schwer, dann gelingt ihnen auf einmal alles. Wir müssen das jetzt selbstkritisch analysieren und in der Woche daran arbeiten, dass wir unsere Stärken weiter ausbauen und an unseren Schwächen zu arbeiten. Dann werden wir gegen Düren (Liga-Start der BR Volleys am 14. Oktober in Düren, d. Red.) schon ein anderes Spiel sehen.“

veröffentlicht am Sonntag, 8. Oktober 2017 um 18:34; erstellt von Sattler, Daniel
letzte Änderung: 08.10.17 19:08