LIB verpflichten Schut-ing-Star

Ladies in Black Aachen
LiB Geschäftsführer Hans-Peter Lipka und Susan Schut freuen sich auf die kommende Saison
Foto: LiB Aachen/ Andreas Steindl

Niederländische Außenangreiferin schon länger auf dem Zettel von Mareike Hindriksen

Mit einigen guten Nachrichten konnte Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen in den letzten Wochen aufwarten. So verlängerte zum Beispiel der Hauptsponsor STAWAG sowie der Co-Sponsor NetAachen jeweils sein Engagement und mit Oscar Feglia auf der Co-Trainer Position und Tim Berks als Teammanager wurden wichtige Weichen gestellt. Sportlich wurde mit Diagonalangreiferin Vera Mulder allerdings erst ein Neuzugang präsentiert. Das Warten der Fans hat nun ein Ende und mit Außenangreiferin Susan Schut kommt der Shooting-Star des Volleyball-Frühjahrs vom Vizemeister Schwerin nach Aachen. 

Die 1,82 Meter große Susan Schut war erst im Januar vom VC Zwolle in die Deutsche Volleyball-Bundesliga „gespült“ worden, was an der damaligen verletzungsbedingten Personalnot des SSC Palmberg Schwerin lag. Doch auch der niederländische Nationaltrainer und Schwerin-Cheftrainer Felix Koslowski weiß um die Vorzüge der 21-jährigen: „Susan ist eines der großen Talente aus der holländischen Liga. Ihre Stärken liegen im athletischen Bereich und im Angriff, sie ist sprungstark und sehr dynamisch,“ war in der Mitteilung von Schwerin im Januar zu lesen. 

Ein paar Monate später ist das Talent sicherlich nicht kleiner geworden, aber es kamen schon einige Spiele bis hin zum Meisterschaftsfinale dazu. Kein Wunder also, dass Schut auch früh im berühmten Notizbuch von Aachens Cheftrainer und Kaderplanerin Mareike Hindriksen stand: „Mit Susan Schut bekommen wir eine ganz spannende Spielerin. Sie ist sprunggewaltig mit einer tollen Athletik, macht spektakuläre Sprungaufschläge  und hat in den letzten Wochen in Schwerin eine tolle Leistung gebracht. Ich sehe da noch viel Potenzial und bin auf ihre Entwicklung bei uns gespannt.“ 

Für Schut, deren Heimatstadt übrigens Apeldoorn ist, ist Aachen alles andere als ein Rückschritt: „Schwerin war ein großer Schritt für mich, aber Aachen ist insgesamt für meine Entwicklung gut. Das hat man schon bei vielen niederländischen Spielerinnen in der Vergangenheit sehen können. Ich hatte tolle Gespräche mit Mareike Hindriksen und freue mich, weiterhin in der Deutschen Bundesliga spielen zu können. Das ist eine Liga mit professionellen Vereinen und tollen Fans.“ 

Für einen ersten Stadtrundgang hatte Susan übrigens Nicole van de Vosse an ihrer Seite und das ist alles andere als ein Zufall. Die beiden kennen sich schon seit ihrer gemeinsamen Zeit beim VC Zwolle und werden auch in Aachen eine WG bilden. 

Text und Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

veröffentlicht am Dienstag, 11. Juni 2024 um 12:10; erstellt von Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V.
letzte Änderung: 11.06.24 12:11