Spannendes Spiel mit unglücklichem Ausgang

TSV Unterhaching vs. Rote Raben Vilsbiburg II, 25.11.23, 2. BLFS
Es hat nicht ganz gereicht.
Foto: Roland Regahl

Rote Raben II unterliegen beim TSV Unterhaching knapp mit 2:3

Vilsbiburg. Nach Karlsruhe-Beiertheim haben die Roten Raben II am Samstagabend in Unterhaching ihre zweite Auswärtspartie knapp mit 2:3 verloren, konnten damit aber erneut einen Punkt mit nachhause nehmen. Die Gastgeberinnen setzten sich nach etwas mehr als zwei Stunden mit 24:26, 25:21, 25:18, 16:25, 15:13 durch.

Alberto Chaparro ließ die gewohnte Startsechs mit Irene Ramos im Zuspiel, Annabelle Kubinski und Jana Gärtner im Mittelblock, Kapitänin Jeannette Huskiĉ und Katelyn Meyer auf Außen sowie Sandra König auf der Diagonalposition beginnen. Elisabeth Kerscher und Katharina Weinzierl fügten sich später nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Den Part der Libera übernahm die junge Clara Jansen, die ihre Sache ausgesprochen gut machte. Beide Mannschaften erzeugten viel Druck mit dem Service, was vor allem im ersten Satz zu einigen Fehlern führte, und boten den Zuschauern dank spektakulärer Abwehraktionen zahlreiche lange Ballwechsel. Den besseren Start erwischten die Einheimischen, die mit Theresa Hebel im Service mit 4:0 in Führung gingen und diesen Vier-Punkte-Vorsprung bis zum 22:18 halten konnten. Nach dem 22:19 durch die überragende Amerikanerin Katelyn Meyer gab es nach Diskussionen am Kampfgerichtstisch eine mehr als sechs Minuten währende Pause, die die Raben besser nutzten und auf 22:22 ausglichen. Eine Auszeit von Alberto Chaparro beim Stande von 24:23 brachte den gewünschten Erfolg, denn nach einem Block von Annabelle Kubinski, einem Punkt durch Jeannette Huskiĉ sowie einem Ass von Katelyn Meyer stand der Vilsbiburger Satzgewinn fest.

Der zweite Durchgang verlief lange Zeit völlig ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Unterhaching (8:5, 16:14). Nach dem 20:19 durch Annabelle Kubinski folgte jedoch ein Aufschlagfehler und nach einem erneut langen und umkämpften Ballwechsel das 25:21. Vor allem Silbermedaillengewinnerin Joana Hurler drückte dem Spiel in dieser Phase ihren Stempel auf. Vergessen aus Rabensicht konnte man den dritten Abschnitt, in dem Unterhaching nach dem 3:3 mit Joana Hurler am Aufschlag zunächst mit 9:3, später mit 20:10 und 24:15 vorne lagen. Auffällig viele Punkte machte Unterhaching mit gelegten Bällen. Mit drei Punkten holten sich die Vilsbiburgerinnen zum Schluss noch einmal Selbstvertrauen für den vierten Satz.

Und der nahm einen äußerst positiven Verlauf. Nach dem 3:3 zogen die Niederbayerinnen – auch dank einiger Blocks von Jana Gärtner und hohem Aufschlagdruck durch Katelyn Meyer und die inzwischen souverän Regie führende Katharina Weinzierl unaufhaltsam davon (3:7, 9:18, 15:23). Am Ende sorgten Jana Gärtner und Jeannette Huskiĉ für den Satzausgleich. Nach dem 0:3-Rückstand im Tiebreak fanden die Raben besser ins Spiel, machten aus dem 5:4 ein 5:7 und führten auch nach dem Seitenwechsel mit 10:12. Joana Hurler glich zum 13:13 aus und sorgten mit dem letzten Punkt für großen Jubel der bei den Einheimischen.

Der gewonnene 21. Punkt reichte, um die Tabellenführung knapp vor Karlsruhe-Beiertheim und Unterhaching zu verteidigen. Am Samstag kommt es in der Ballsporthalle zum Spitzenspiel zwischen den Roten Raben II und dem VC Wiesbaden II, der mit sechzehn Punkten auf der Habenseite zwar nur den fünften Platz belegt, aber zwei Partien weniger ausgetragen hat.

veröffentlicht am Montag, 27. November 2023 um 17:16; erstellt von Roland Regahl, Rote Raben Vilsbiburg
letzte Änderung: 27.11.23 17:16