VOLLEYBALL BUNDESLIGA

Netzhoppers vor Auswärtsaufgabe

SVG Lüneburg vs. Netzhoppers KW-Bestensee, 31.10.20, 1. BLM
Netzhoppers treten beim SVG Lüneburg an
Foto: Tobias Ullerich

„Ja, ich bin fit und wäre dementsprechend auch in der Lage, zu spielen“, sagt Außenangreifer Dirk Westphal vom Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee vor dem dritten Match in dieser Saison. Am Sonnabend, dem 31. Oktober, müssen die Dahmeländer in der Reppenstedter Gellersenhalle um 19 Uhr bei der SVG Lüneburg antreten.

In Niedersachsen wollen die Netzhoppers versuchen, an den starken Auftritt am vergangenen Sonnabend gegen die United Volleys anzuknüpfen, die beim Duell in der Landkost-Arena eine deutliche und herbe 0:3-Niederlage kassierten. Bei diesem Spiel kam der ehemalige 78-fache Deutsche Nationalspieler Westphal nur zu einem Kurzeinsatz, der sich deutlich lohnte. Beim Stand von 26:25 im zweiten Satz blockte der Berliner einen Schmetterball der Gäste erfolgreich zum 27:25-Satzgewinn. Dieser Kurzeinsatz war so nicht geplant, doch bei der Erwärmung vor dem Match gegen die Hessen zog sich Westphal eine Rückenverletzung zu.

„Physiotherapeut David Ewald hat unter der Woche ganze Arbeit geleistet, so dass ich am Sonnabend wieder einsatzbereit wäre. Ob der Trainer mich dann aufstellt, kann ich natürlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen“, so Westphal, der bei der Begegnung gegen Frankfurt hervorragend von Theo Timmermann ersetzt wurde. Mit einem ganz starken Auftritt und 17 Zählern wurde der aus Königs Wusterhausen stammende 24-Jährige zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt (MVP). „Never change a winning team“, so lautetet eigentlich die Devise von Trainern, wenn sie ein erfolgreiches Match mit ihrem Team absolviert haben. Davon hält Netzhoppers-Coach Christophe Achten nicht wirklich viel.

 „Natürlich wäre es die beste Lösung, die erfolgreiche Truppe vom Duell gegen die United Volleys auch in Lüneburg von Anfang an spielen zu lassen“, stellt der Belgier klar, „aber Lüneburg ist es ein ganz anderer Gegner als Frankfurt einer am vergangenen Samstag in unserer Halle war, da muss ich mich auf andere Angriffssituationen während des Matches einstellen. Außerdem wird Lüneburg unsere Partie gegen die Hessen ausreichend analysiert und sich dementsprechend auch etwas ausgedacht  haben, um gegen uns einen Sieg einfahren zu können.“ Dieser Erfolg wäre für die Niedersachsen auch bitter nötig, verloren sie erst am zweiten Spieltag in eigener Halle völlig überraschend gegen die Volleyball Bisons Bühl mit  1:3-Sätzen. Dafür glänzte die Mannschaft von Stefan Hübner beim Saisonauftakt mit einem 3:1-Erfolg bei den United Volleys aus Frankfurt am Main.

„Ich erwarte ein sehr schweres Match, das aus meiner Sicht auf Augenhöhe geführt wird. Wenn wir es schaffen sollten, den Schwung aus dem erfolgreichen Match gegen Frankfurt mitnehmen zu können, dann sollte für uns auch etwas in Lüneburg drin sein“, ist sich Achten sicher.

Nachdem die Netzhoppers in der vergangenen Woche einen eigenen Fanshop in der Innenstadt eröffnet haben, glänzen sie ab sofort auch mit einer Handy-App, die im App- und im Play Store runtergeladen werden kann.

veröffentlicht am Freitag, 30. Oktober 2020 um 12:24; erstellt von Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V.