VOLLEYBALL BUNDESLIGA

DSHS SnowTrex Köln ohne Laura Feldmann

DSHS SnowTrex Köln
War jahrelang eine tragende Stütze im Fundament des SnowTrex-Teams: Diagonal Laura Feldmann
Foto: Martin Miseré

Der dritte Abgang der Kölner Zweitliga-Volleyballerinnen steht fest: Diagonalangreiferin Laura Feldmann beendet ihre Volleyballkarriere bei den Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln.

 

Laura Feldmann spielte insgesamt sechs Spielzeiten bei den Domstädterinnen und war in allen Spielzeiten dabei, in denen die Kölnerinnen in der 2. Bundesliga auf dem Treppchen landeten. So erreichte sie zwei Meisterschaften und zwei dritte Plätze und stand dabei stets als Stammspielerin auf dem Spielfeld. Ihr persönliches Highlight war „definitiv das Spiel um die Meisterschaft gegen Leverkusen im Jahr unserer ersten Meisterschaft.“

 

Über Ihre Zeit in Köln weiß Laura Feldmann nur Gutes zu berichten: „In Köln durfte ich die besten Seiten des Leistungssports kennen lernen. Ich habe die größten Erfolge meines Volleyballerlebens mit dieser Mannschaft feiern dürfen. Ich bin der Mannschaft, dem Verein und den Sponsoren unglaublich dankbar, dass sie es mir ermöglicht haben, meinen Beruf und mein Leben in Aachen mit erfolgreichem Volleyball in Köln zu verbinden. Schweren Herzens habe ich mich dazu entschlossen, die Zeit auf der Autobahn an den Nagel zu hängen und damit einhergehend leider auch meine Volleyballkarriere.“ Laura Feldmann pendelte dabei die gesamte Zeit zum Training und zu den Spielen von Aachen nach Köln.

 

Auch wenn der Verlust für die Kölner Zweitliga-Volleyballerinnen riesig ist, so trägt Trainer Jimmy Czimek die Entscheidung seiner langjährigen Spielerin voll und ganz mit: „Laura hat zusammen mit den anderen aus Aachen gependelten Spielerinnen unglaublich viel für die Mannschaft gegeben. Während wir Kölner schon lange zu Hause waren, so saß unser Aachener Trio und später Duo noch im Auto“. Auf dem Spielfeld hinterlässt Laura Feldmann eine große Lücke, die der Kölner Coach nun schließen muss. „Laura war nicht nur mit ihrem Angriff, sondern mit ihrem Aufschlag eine Waffe für uns. Zudem hat sie die Mannschaft stets mit ihrer Persönlichkeit auf dem Spielfeld mitangeführt. Das werden dann in Zukunft andere Spielerinnen übernehmen müssen“, blickt der Kölner Trainer in die Zukunft.

 

Auch Kölns Kapitänin Viola Torliene wird Laura Feldmann vermissen: „Wer unser Spiel in den letzten Jahren und vor allem in der letzten Saison verfolgt hat, der weiß, wie sehr Laus uns auf dem Spielfeld fehlen wird! Da werden wir uns ganz schön strecken müssen, um die Diagonalposition nachzubesetzen. Auch wenn es uns als Team schwerfällt, entlassen wir sie in eine wohlverdiente Volleyball-Rente.“

 

Für Thomas Bartel, Teammanager der Kölnerinnen, war Laura Feldmann „eine Bank auf der Diagonalposition. Auf sie war stets in allen Belangen Verlass“, verabschiedet der Vereinsvorsitzende seine Vorzeige-Diagonale.

veröffentlicht am Dienstag, 28. April 2020 um 23:59; erstellt von Katharina Schirmaier, FC Junkersdorf 1946 e.V.