VOLLEYBALL BUNDESLIGA

Hammelburg bleibt im Gute-Laune-Modus

TV/DJK Hammelburg vs. FT 1844 Freiburg, 23.11.19, 2. BLSM
Es soll erneut gejubelt werden im Hammelburger Wohnzimmer
Foto: Jens Feistel

Es war eine Begegnung, bei der nach Spielende die sozialen Medien explodierten: 149 Likes auf der vereinseigenen Facebook-Seite und unzählige Glückwunsch-Kommentare, zierten die Erfolgsmeldung vom Spiel gegen Unterhaching.

Bodenhaftung statt Höhenflug

Doch auch nach sechs Siegen in sechs Spielen, besteht für das Team von Headcoach Cornel Closca keinerlei Veranlassung in den „Chill-Out Modus“ zu schalten. „Die Jungs trainieren weiter hart und konzentriert, um unser gemeinsames Saisonziel Klassenerhalt zu meistern“, freut sich Pressesprecher Olly Wendt über den derzeitigen Run der Hammelburger Jungs, die sich von der aktuellen Tabellensituation der Gäste aus dem Breisgau nicht blenden lassen: „Freiburg hat einen sehr starken Kader bestehend aus gestandenen Routiniers und talentierten Nachwuchsspielern. Warum sie in der Tabelle noch so weit unten stehen, weiß man im Breisgau derzeit wohl selber nicht genau“, ist sich Wendt sicher, dass Freiburg „trotz Stotterstart nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird“.

Freiburg erhielt Wild Card

Freiburg war in der vergangenen Saison sportlich abgestiegen, hatte allerdings den Antrag auf eine „Wild Card“ gestellt, dem Mitte Mai stattgegeben wurde. „Wir sehen in Freiburg einen wertvollen Standort, der die Entwicklung der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer in Zukunft positiv mitgestalten kann“, erörterte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung damals die Entscheidung der Liga, in der vor allem das „stimmige Gesamtkonzept“ die ausschlaggebende Rolle für den verspäteten Ligaverbleib gegeben hatte. Neben einigen Abgängen, konnte sich Freiburg mit dem Australier Caleb Watson, Zuspieler Rupert Scott aus England und Libero Jonathan Schönhagen vom SV Schwaig verstärken. Ergänzt werden sie durch die junge Riege um den 2,08 Meter großen Mittellocker Paul Botho, Giovanni Böwer und Luc Hartmann.

Vergangenheit bewätigt

Dass Duelle gegen Freiburg traditionell nicht von emotionaler Kühle geprägt sind, zeigte vor allem das Heimspiel in der vergangenen Saison. „Dieses Spiel lief zwar etwas aus dem Ruder, allerdings ist das Thema für uns schon lange erledigt. Beide Vereine haben dazu viele Gespräche geführt, sodass wir uns auf ein faires und sportliches Duell freuen“, so Wendt.

veröffentlicht am Donnerstag, 21. November 2019 um 15:21; erstellt von Oliver Wendt, TV/DJK Hammelburg
letzte Änderung: 21.11.19 16:10
Supercup Showacts