Aciobanitei hat Blut geleckt

United Volleys Rhein-Main
Voll fokussiert auf neue Erfolge mit den United Volleys: Annahme/Außen-Spieler Adrian Aciobanitei
Foto: Gregor Biskup

„Er kam, sah und siegte.“ – So titelte im Oktober 2016 die Presse zum Einstand des gerade vom Bundesliga-Rekordmeister VfB Friedrichshafen an den Main gewechselten Adrian Aciobanitei. In seinem ersten Heimspiel für die United Volleys in der Fraport Arena gegen den TV Ingersoll Bühl erzielte der rumänische Nationalspieler gleich 20 Punkte, bei einer Erfolgsquote im Angriff von über 70 Prozent. Gerade einmal 19 Jahre alt war er damals und ist es auch heute noch. Erst Ende August wird das große Nachwuchstalent dem Teenie-Alter entwachsen sein, kaum zu glauben, wenn man während der vergangenen Saison seine kraftvollen Auftritte auf dem Spielfeld erlebt hat. Umso glücklicher sind die United Volleys, dass Aciobanitei auch als „Twen“ für das Rhein-Main-Team ans Netz gehen wird.

In der Nationalmannschaft schon Führungsspieler

Dass er den Vertrag mit dem jungen Hoffnungsträger verlängern wollte, war United-Cheftrainer Michael Warm schon frühzeitig klar: „Ady passt einfach ideal in unsere Mannschaft und reiht sich perfekt ein unter unsere großen Talente.“ Als jüngster  Annahmespieler eines der Spitzenvereine der Liga habe er es bereits auf erhebliche Spielanteile gebracht und damit zur erneut starken Bilanz der Hessen beigetragen. Neben der Bronzemedaille in der Meisterschaft konnten Aciobanitei und seine Teamkollegen in der abgelaufenen Spielzeit 2016/17 auch das Halbfinale bei ihrer ersten Europapokal-Teilnahme auf der Habenseite verbuchen.

Als „Graf Attackula“ mit wuchtigen Angriffen und solider Annahme kam der Rumäne auch beim Publikum in der Rhein-Main-Region gut an, gehörte zudem zu den wirkungsvollsten Aufschlägern in der Liga-Statistik. Dass sein enormes Potenzial damit bei Weitem noch nicht ausgereizt ist, konnte Michael Warm vor wenigen Wochen beim Testspiel der vom United-Coach betreuten österreichischen Mannschaft gegen Aciobanitei und sein Nationalteam feststellen. „Er ist da Stammspieler und  schon eine feste Größe, übernimmt viel Verantwortung“, so Warm, als ehemaliger rumänischer Meister mit Remat Zalau selbst ein profunder Kenner des dortigen Volleyballs. In seiner Heimat gilt Adrian Aciobanitei als der kommende Star, spielte bereits im Alter von 17 Jahren für den Top-Club Constanta.

Ady freut sich auf die Rückkehr

„Bei den United Volleys war ich sofort gut aufgehoben und voll integriert. Es macht Spaß, mit so vielen anderen jungen Spielern zusammenzuarbeiten und gemeinsam in der Bundesliga ganz oben anzugreifen. Ich komme gern zurück“, fiel auch Aciobanitei die Entscheidung zu der einjährigen Vertragsverlängerung nicht schwer. „Dass er sich in unserem Umfeld auf Anhieb so wohl gefühlt hat, hilft enorm“, bestätigt Michael Warm und ist sich angesichts dieser Voraussetzungen sicher: „An Ady werden wir noch viel Freude haben.“ Damit ist bei den United Volleys ein weiterer Angriffsbaustein für die dritte Erstliga-Saison fix. „Und auch auf der Diagonalposition werden wir kurzfristig Erfreuliches zu verkünden haben“, verspricht Manager Henning Wegter.

 

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veröffentlicht am Dienstag, 27. Juni 2017 um 11:22; erstellt von TG 1862 e.V. Rüsselsheim
letzte Änderung: 27.06.17 11:22