Lindow wehrt auch den letzten Angriff ab

SV Lindow-Gransee vs. DJK Delbrück, 13.04.19, 2. BLNM
Ole Schwerin verabschiedet sich vom Publkum
Foto: MOZ, Matthias Haack

Zum anderen zog das Management vor dem Aufschlag, während der 77 Spielminuten und nach dem 17. Saisonerfolg eine Party auf, die schöne und traurige Momente en masse bot: Der Großteil der Mannschaft wird zwar auch in der kommenden Saison für Lindow-Gransee auflaufen. Dennoch ist der Aderlass gewaltig. Teammanager Dirk Schmidt: "Dass Spieler gehen, ist völlig normal. Aber es trifft uns diesmal auf Schlüsselpositionen." Trainer Jan-Philipp Marks konzentriert sich auf seine berufliche Karriere in der IT-Branche. Zuspieler und Kapitän Ole Schwerin führt den gleichen Grund an. Er wird Polizeikommissar und will in diesem Jahr heiraten. Zudem kämpften am Sonnabend auch Nicolas Marks und Lukas Hebling zum letzten Mal in den grünen Trikots.

Lange Zeit zeigten sich Paul Boock und Martin Pomerenke unentschlossen, ob auch sie Familie und Beruf künftig mehr Zeit einräumen. Boock wolle punktuell noch helfen, sofern es nötig ist, sagte der Mittelblocker am Sonnabend. Dass Lindow-Gransee nicht auch noch den besten Libero der 2. Liga verliert, liegt zu einem erheblichen Teil an der personellen Situation des Vereins. Pomerenke: "Stand jetzt: Wir haben keinen Trainer und keinen Zuspieler." Die Qualität sei für ihn dennoch vorhanden, um eine weitere herausragende Spielserie hinzulegen.

Aus seiner neunten Zweitliga-Runde kam der SV Lindow-Gransee als Zweitplatzierter hinter CV Mitteldeutschland, ein Team, das professionell trainiert. Trainer Jan-Phlipp Marks: "Daher ist die Vizemeisterschaft für uns ein glänzendes Ergebnis."

veröffentlicht am Montag, 15. April 2019 um 08:22; erstellt von Matthias Haack, Lindower SV Grün-Weiß e.V.
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