Nervenprobe gegen die Jungs von der Förde

Moerser SC vs. CV Mitteldeutschland, 27.01.19, 2. BLNM
Im letzten Spiel: Aufschlagfehler zum falschen Zeitpunkt besonders ärgerlich ...
Foto: Moerser SC Pressestelle

Nach drei Niederlagen in Folge – der letzte Dämpfer gegen den TuB Bocholt war besonders schmerzlich - gegen die Top-Teams in der Liga muss jetzt gegen Kiel langsam etwas Zählbares her ...

Der Kieler TV, aktuell auf Platz drei in der Liga, schaffte im letzten Jahr den Sprung aus der 3. Liga in die Bundesliga Nord und ist das Aushängeschild des Vereins im hohen Norden. Der Kieler TV zählt zu den größten Vereinen in der „Sailing City“ und bietet neben Volleyball ein umfangreiches Sportangebot an.

Platz 7 vs. Platz 3

Den aktuell 3. Platz in der Bundesliga Nord verdankt die Mannschaft einer Reihe von überraschenden Ergebnissen. So konnten die Kieler am letzten Spieltag den SV Lindow-Gransee mit 3:0 schlagen. Ein deutliches Signal an die Gastgeber in Moers: hier kommt nach Mitteldeutschland und Lindow-Gransee ein weiteres Top-Team in die Grafenstadt.

In der Hinrunde mussten die „Adler“ eine 1:3 Niederlage gegen Kiel hinnehmen. Man gewann den 3. Satz und war im 4. Satz dicht (nur 23-25 verloren) an einem Punktgewinn. MSC-Trainer Hendrik Rieskamp damals: „Wir haben zu viele Punktballchancen liegen gelassen!“ Nun kommen starke Gäste in den ENNI Sportpark und man darf sicher nichts liegen lassen.

Fest steht: Kiel segelt zur Zeit auf einer Erfolgswelle – die „Adler“ dümpeln irgendwo im Mittelfeld und sind nach dem letzten Wochenende verunsichert und plagen sich mit Selbstzweifeln.

Dringend gewünscht: bessere Quote ...

Für das Trainerteam Rieskamp/Schattenberg steht also mehr eine „Seelenmassage“ im Vordergrund als eine höhere Dosierung im Bereich Training. Im Training sind ohnehin zur Zeit Grenzen gesetzt. Drei Spieler haben krankheitsbedingt und berufsbedingt eine Trainingspause vornehmen müssen, bei einem weiteren (Daniel Wernitz) ist ein Einsatz ohnehin nicht geplant.

MSC-Trainer Martin Schattenberg zum Spiel (15.30 Uhr im ENNI Sportpark) am Sonntag: „Wir müssen sicher mehr Punktballchancen kreieren als gegen Bocholt und dann aber auch eine effektivere Quote hinbekommen. So waren im Spiel gegen Bocholt nur Lukas Schattenberg und David Seybering in der Lage, zweistellig zu punkten.“ Auch im Bereich Aufschlag muss es nach Trainer Schattenberg besser werden.

 

veröffentlicht am Freitag, 8. Februar 2019 um 18:04; erstellt von Moerser SC Pressestelle, Moerser SC 1985 e.V.
letzte Änderung: 08.02.19 18:11