Klare Angelegenheit! DSC siegt gegen VCO

Dresdner SC vs. VCO Berlin, 12.01.19, 1. BLF
Mittelblockerin Weitzel im Schnellangriff
Foto: Dirk Michen

Klare Angelegenheit! DSC siegt mit Weitzel, Petter und Maase gegen den VCO
 
Im ersten Spiel des neuen Jahres haben die DSC Volleyball Damen kurzen Prozess mit dem VC Olympia Berlin gemacht. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich vor 2200 Zuschauern in der Margon Arena klar mit 3:0 (25:19, 25:13, 25:11) durch. Nach 67 Minuten nutzte die Finnin Piia Korhonen den vierten Matchball. Ein besonderer Moment, denn die Diagonalangreiferin gab nach einem halben Jahr Verletzungspause (Fuß) ihr Comeback. Sie feierte am Samstag auch noch ihren 22. Geburtstag. Ein rundum gelungener Tag also. 
 
„Es war nicht geplant, dass Piia kommt, es war eine spontane Entscheidung. Es war auch ein kleines Geburtstagsgeschenk. Es fehlt ihr noch an Physis und Sprunghöhe und wir werden weiter behutsam vorgehen und kein Risiko aufkommen lassen“, meinte Coach Alex Waibl nach der Partie.
 
Bei der MVP-Ehrung bekam Rica Maase die Goldmedaille. Silber ging an die Dresdnerin Lydia Stemmler. Top-Scorerin auf Seiten des DSC waren Maase mit 12 Punkten, Weitzel mit 11 und Wezorke sowie Schwabe mit jeweils sieben. 
 
Der Coach gab im Spiel gegen den Ausbildungsverein Weitzel, Petter und Maase das Vertrauen in der Stammformation. Zudem liefen von Römer, Stigrot, Schwabe und Wezorke auf. Die Talente hielten eine ganze Weile mit, konnten die Partie bis zum 14:13 aus DSC-Sicht offen halten. Auch, weil die Gastgeberinnen in ungewohnter Aufstellung erst zu ihrem Rhythmus finden mussten. Der stellte sich dann aber ein und mit zwei guten Blockaktionen, zwei Angriffen von Maase und einem Fehler des VCO zog das Waibl-Team auf 19:13 davon – Auszeit. Mit dem Zwischenspurt verschaffte sich die Mannschaft den entscheidenden Vorsprung in dem Durchgang, von Römer nutzte dann in einem „Drückduell“ am Netz den dritten Satzball zum 25:19. 
 
Im zweiten Spielabschnitt dominierte der DSC von Beginn an. Vor allem die druckvollen Aufschläge stellten den VC Olympia vor große Probleme. Beim 10:6 nahm Trainer Manuel Hartmann die erste Auszeit. Doch der Gastgeber ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Die Angriffe saßen weiterhin, der DSC selbst stabilisierte die Annahme und zog auf 16:8 und 20:10 davon. Schwabe nutzte den zweiten Satzball zur 2:0-Führung. 
 
Zu Beginn des dritten Durchgangs wurde es bitter für das Nachwuchsteam, denn der DSC führte mit 9:0. Zwar fingen sich die Berlinerinnen, konnten dem Gastgeber aber auch in diesem Durchgang nicht das Wasser reichen. Der setzte sich auf 16:6 zur zweiten technischen Auszeit ab und Möllers kam für von Römer ins Spiel. Und dann gab es noch einen ganz besonderen Moment: Denn die finnische Diagonalangreiferin Piia Korhonen gab nach einem halben Jahr Verletzungspause am Ende des Durchgangs ihr Comeback und absolvierte damit die ersten Minuten im DSC-Dress in dieser Saison. Ihr war es dann auch gleich vorbehalten, den vierten Matchball zu verwandeln. 
 

veröffentlicht am Samstag, 12. Januar 2019 um 15:57; erstellt von Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 12.01.19 16:24