Supercup News - VBL
  • Vier gewinnt: SSC Palmberg Schwerin holt vierten Supercup-Titel in Serie
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    Der erste Titel der neuen Saison geht an den SSC Palmberg Schwerin. Die Schwerinerinnen setzen gegen den Dresdner SC durch.

    Der erste Titel der neuen Saison geht an den SSC Palmberg Schwerin. Die Schwerinerinnen setzen sich vor 685 Zuschauern in der Dresdner Margon Arena beim comdirect Supercup mit 3:0 (25:23, 27:25, 25:21) gegen den Dresdner SC durch. Beim 400. Spiel von Trainer Alexander Waibl für den DSC war es der vierte Supercup-Erfolg in Serie für den zwölfmaligen Deutschen Meister aus Mecklenburg-Vorpommern.


    Vierter Titel in Serie: Der SSC Palmberg Schwerin jubelt beim comdirect Supercup 2020 (Foto: Sebastian Wells)

    Nach über einem halben Jahr ohne Pflichtspiel starteten beide Teams nervös in die Partie. Der DSC war häufig dann erfolgreich, wenn das Spiel schnell gemacht wurde – entweder über Camilla Weitzel in der Mitte oder über Kopf mit Kapitänin Lena Stigrot. Doch es häuften sich auch die Fehler. Besonders beim Aufschlag landeten viele Bälle im Netz oder Aus. So ging es recht ausgeglichen durch den Satz. Eine Drei-Punkte-Führung der Schwerinerinnen (12:9) wandelte das Waibl-Team in eine Zwei-Punkte-Führung (21:19). Kurz darauf forderte der DSC-Coach die Video-Challenge ein – der Trainer-Routinier hatte eine Blockberührung gesehen. Doch die Überprüfung ergab: Keine Berührung, statt 23:21 für den DSC stand es wieder unentschieden: 22:22. Ein schöner Angriff von Greta Szakmary und ein Service-Winner von Lina Alsmeier machten am Ende für den SSC den Sack zu.

    In Durchgang Nummer zwei konnte sich zunächst der amtierende Pokalsieger aus Sachsen ein wenig absetzen – über 7:4 bis zu einer Vier-Punkte-Führung beim Stand von 12:8. Doch die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski ließ sich nicht abschütteln und so sah sich DSC-Coach Waibl nach vier SSC-Punkten in Serie zur Auszeit veranlasst (17:18). Als sich dann auch noch eine vermeintliche Netzberührung von Marie Schölzel in der Video-Überprüfung als keine herausstellte (23:21), war eigentlich alles bereitet für die 2:0-Satzführung. Doch die ersten vier Satzbälle wehrten die Dresdnerinnen ab. Dann aber waren es dieselben Protagonistinnen wie im ersten Satz, die für die Vorentscheidung sorgten. Erst SSC-Kapitänin Szakmary mit dem Punkt zum Satzball, den erneut Alsmeier in die 2:0-Führung ummünzte.

    Im Anschluss schien es so, als sei die Gegenwehr der Dresdnerinnen mit dem Satzverlust auch gebrochen. Schwerin zog über 7:3 auf 11:6 davon, doch die Dresdnerinnen bündelten noch einmal ihre Kräfte, kämpften sich auf 11:13 heran – ohne bleibende Wirkung. Der SSC – angeführt von Kapitänin Szakmary und Neuzugang Alsmeier – hielte immer einen ausreichend großen Vorsprung, den Lauren Barfield nach exakt 80 Minuten Spielzeit mit dem letzten Punkt der Partie ins Ziel brachte.

    Zur „Wertvollsten Spielerin (MVP)“ der Partie wählten die Fans in der comdirect Supercup-App Lina Alsmeier vom SSC Palmberg Schwerin. Den Scheck über 1.000 Euro für den schnellsten Aufschlag („comdirect Fastest Serve“) konnte Camilla Weitzel vom Dresdner SC mit nach Hause nehmen. Ihr schnellster Aufschlag erreichte eine Geschwindigkeit von 99,6 km/h.

    Für den SSC Palmberg Schwerin ist es der vierte Titel im vierten Supercup-Finale. Der DSC muss sich auch im dritten Anlauf geschlagen geben (2016 - 1:3 gegen Stuttgart), (2018 - 1:3 gegen Schwerin).

    27.09.2020 17:51
  • "Mutig und selbstbewusst": Stimmen zum comdirect Supercup der Frauen
    VBL | Pressemitteilungen
    Der comdirect Supercupsieger 2020 heißt SSC Palmberg Schwerin. Die Stimmen zu Spiel.

    Der comdirect Supercupsieger 2020 heißt SSC Palmberg Schwerin. Das Team von Trainer Felix Koslowski setzte sich in der Dresdner Margon Arena vor 685 Zuschauern mit 3:0 gegen den Dresdner SC durch.


    Das Objekt der Begierde: der comdirect Supercup (Foto: Sebastian Wells)

    Die Stimmen zum Spiel:

    Greta Szakmary (Kapitänin SSC Palmberg Schwerin): „Ich bin so stolz auf uns, wir waren mutig und selbstbewusst, es war eine tolle Energie auf dem Feld und daneben – alle 13 Spielerinnen haben diesen Titel geholt.“  

    Felix Koslowski (Trainer SSC Palmberg Schwerin): „Dieser Sieg heute ist nicht mit dem im letzten Jahr zu vergleichen. Wir haben versucht uns auf diese Situation, den Supercup in Dresden auszutragen, so gut es geht vorzubereiten. Die Mannschaft hat es geschafft, sich von allen äußeren Einflüssen loszumachen und tollen Volleyball gezeigt.“

    Lena Stigrot (Kapitänin Dresdner SC): „Trotz der Niederlage wollen wir das Gute aus dem Spiel mitnehmen. In Block und Abwehr waren wir nicht gut, aber anderes hat dafür schon sehr gut geklappt. Vor allem aber war auch die Stimmung trotz weniger Zuschauern super und es hat Spaß gemacht, wieder vor Publikum zu spielen.“

    Alexander Waibl (Trainer Dresdner SC): „Natürlich hat man gesehen, dass aufgrund der Umstände in der Vorbereitung noch der Rhythmus und das Wettkampfgefühl fehlen und wir Fehler gemacht haben, die normalerweise nicht passieren. Vor allem im Block und der Abwehr waren wir noch nicht gut, dafür haben andere Dinge, zum Beispiel das Spiel über die Mitte schon gut geklappt. Ich bin daher trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit dem Spiel.“

    27.09.2020 17:51
  • Bewährte Technik und neue Blickwinkel: comdirect Supercup live auf SPORT1
    VBL | Pressemitteilungen
    SPORT1 überträgt den comdirect Supercup der Frauen und Männer live und in voller Länge im Free-TV sowie im kostenlosen Livestream.

    Über sechs Monate mussten die Volleyball-Fans auf das Live-Erlebnis in den Hallen verzichten und auch bei der Rückkehr in den Spielbetrieb werden die Hallenkapazitäten für Fans aufgrund der Pandemie noch stark eingeschränkt sein. Auf das erste Volleyball-Highlight der neuen Saison muss dennoch niemand verzichten. SPORT1 überträgt sowohl den comdirect Supercup der Frauen zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC als auch die Partie der Männer zwischen den United Volleys Frankfurt und den Berlin Recycling Volleys live und in voller Länge im Free-TV sowie im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de.


    Dirk Berscheidt (vorne) und Ralph Bergmann begleiten den comdirect Supercup der Frauen auf SPORT1 (Foto: Conny Kurth)

    "Der TV-Übertragung kommt in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung zu als ohnehin schon", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. "Mit zusätzlichen Kameras werden wir die Fernsehzuschauer noch dichter an das Geschehen bringen und versuchen, ihnen das Gefühl zu vermitteln, selbst in der Halle zu sein."

    Gemeinsam mit dem Produktionspartner GIP Media plant die Volleyball Bundesliga den Einsatz mehrerer zusätzlicher Kameras, die die Dynamik des Spiels und die Emotionen der Akteure aus neuen Perspektiven einfangen und übermitteln.

    Aufgewertet werden die Spielbilder durch die Einblendung von Performance-Daten wie der Angriffshöhe und -geschwindigkeit oder der Aufschlaggeschwindigkeit, die vom Namens- und Innovationspartner comdirect im Zusammenspiel mit der Firma Hawk-Eye bereitgestellt werden. Das britische Unternehmen sorgt zudem mit seinem Challenge-System für die Unterstützung der Schiedsrichter und die Klärung kniffeliger Spielsituationen.

    Auch bei der Analyse der Spieldaten arbeiten comdirect und Hawk-Eye Hand in Hand und liefern die Informationen und Grafiken für die "comdirect Statistik-Minute", in der SPORT1 Experte Ralph Bergmann die wichtigsten Statistiken für jeden Fan verständlich aufarbeitet.

    Der comdirect Supercup wird in diesem Jahr einmalig an zwei unterschiedlichen Standorten ausgespielt. Während die Frauen in Dresden um den ersten Titel der neuen Saison kämpfen, findet das Volleyball-Highlight vor dem Saisonstart bei den Männern in Frankfurt statt.

    Die Sendezeiten auf SPORT1 im Überblick:

    • Sonntag, 27. September 2020, live ab 15:00 Uhr: SSC Palmberg Schwerin – Dresdner SC (Margon Arena Dresden); Kommentator: Dirk Berscheidt, Experte: Ralph Bergmann
    • Sonntag, 11. Oktober 2020, live ab 14:00 Uhr: United Volleys Frankfurt – Berlin Recycling Volleys (Fraport Arena Frankfurt); Kommentator: Hans-Joachim Wolff, Experte: Ralph Bergmann, Field-Reporterin: Katharina Hosser
    21.09.2020 13:52
  • Ticketverkauf für comdirect Supercup in Dresden startet
    VBL | Pressemitteilungen
    Das Warten hat ein Ende: Der Ticketverkauf für den comdirect Supercup der Frauen beginnt am Freitag, den 18. September um 16:00 Uhr.

    Das Warten hat ein Ende: Der Ticketverkauf für den comdirect Supercup der Frauen beginnt am heutigen Freitag, den 18. September um 16:00 Uhr ausschließlich über die Plattform unseres Partners Ticketmaster (direkt zu Ticketmaster).


    So eng werden die Fans beim comdirect Supercup noch nicht wieder sitzen können. (Foto: Conny Kurth)

    Die personalisierten Karten für das Spiel am Sonntag, den 27. September (Beginn: 15:00 Uhr), zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). VIP-Tickets sind für 80 Euro zu haben.

    Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend eine Mund-Nasebedeckung getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz).

    Bitte informieren Sie sich vorab über die in der Halle geltenden Hygieneregeln auf comdirect-supercup.de.

    Aufgrund der behördlichen Vorgaben sind Gästefans nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet.

    Insgesamt hat das Gesundheitsamt Dresden einer maximalen Zuschauerzahl von 1.100 Personen zugestimmt. Die tatsächliche Besucherzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet auch eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis, etc.) gehören.

    Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag.

    Über die Zulassung von Zuschauern für den comdirect Supercup der Männer am 11. Oktober in Frankfurt kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Das Hygienekonzept liegt derzeit den zuständigen Behörden zur Prüfung und Genehmigung vor.

    Direkt zum Ticketshop bei Ticketmaster

    *Ermäßigt: Kinder und Jugendliche (5 bis 17 Jahre), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner, Schüler, Studenten & Schwerbehinderte

    18.09.2020 16:38

comdirect Supercup: Titel-Hattrick für den SSC Palmberg Schwerin

VBL | Pressemitteilungen

Der erste Titel der neuen Volleyball-Saison der Frauen geht an den SSC Palmberg Schwerin. Der DVV-Pokalsieger setzte sich beim comdirect Supercup gegen Meister Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:22, 31:33, 25:19, 25:18) durch und machte damit den Titel-Hattrick in Hannover perfekt.


Dreimal in Folge Sieger beim comdirect Supercup: SSC Palmberg Schwerin (Foto: Conny Kurth)

Während die Stuttgarterinnen bislang einen Supercup-Erfolg – im Jahr 2016 – für sich verbuchen konnten, hatten sich die Schwerinerinnen die Trophäe bereits in den vergangenen beiden Jahren gesichert.

Vor 4.535 Zuschauer in der TUI Arena erwischten die Stuttgarterinnen den besseren Start, zogen schnell auf 7:3 davon. Doch die Auszeit von SSC-Coach Felix Koslowski zeigte Wirkung, sein Team holte drei Zähler in Serie, glich zum 8:8 aus und ging wenig später erstmalig in Führung. Beim Stand von 8:10 reagierte Stuttgarts Meister-Trainer Ioannis Athanasopoulos seinerseits mit einer Auszeit, doch der anfängliche Elan seiner Mannschaft war verpufft.

Die Schwerinerinnen verstanden es, Stuttgarts Krystal Rivers – immerhin MVP der Vorsaison – aus dem Spiel zu nehmen, setzten sich ihrerseits ein wenig ab. Doch die Schwäbinnen gaben nicht, kämpften sich zurück und eroberten beim Stand von 20:19 erneut die Führung.

Wie schon zu Beginn des Satzes brachte eine Auszeit die Schwerinerinnen wieder in die Spur. Erst drei Punkte in Folge, dann ein konsequentes Side-Out und der erste Durchgang ging nach 28 Minuten mit 25:22 an den amtierenden Pokalsieger.

Für die Zuschauer entwickelte sich eine spannende Partie, die erstmals auf einem LED-Boden - dem „LumiFlex“-Boden von ASB Glassfloor – gespielt und mit einer spektakulären Opening- und Einlaufshow eingeläutet worden war.

Mit der 1:0-Satzführung im Rücken erspielten sich die Schwerinerinnen schnell einen kleinen Vorsprung, ohne sich aber entscheidend absetzen können. Stuttgart glich zum 16:16, nur um kurz darauf 17:20 zurückzuliegen. Doch wer dachte, der Satz wäre damit entschieden, sah sich getäuscht. Der Meister bäumte sich noch einmal auf, schaffte den erneuten Ausgleich zum 20:20 und erspielte sich wenig später zwei Satzbälle.

Die Entscheidung war aber auch das noch nicht. Der SSC wehrte beide Satzbälle ab und hatte beim Stand von 25:24 die erste Chance zum 2:0, doch der Angriff von Mckenzie Adams, die später zum MVP der Partie gewählt wurde, verfehlte das Feld knapp. Auch den zweiten Satzball für die Schwerinerinnen wehrte Stuttgart ab, zudem fand Rivers ihre Durchschlagskraft im Angriff zurück. Immer wieder suchte Zuspielerin Cansu Aydinogullari die US-Amerikanerin – mit Erfolg. Den finalen Punkt zum 33:31 und dem 1:1-Satzausgleich für MTV Allianz Stuttgart aber brachte ein erfolgreicher Doppelblock.

Auch im dritten Durchgang blieb es ein Duell auf Augenhöhe – mit großen Parallelen zum ersten Satz. Bei 8:10 nahm SSC-Trainer Koslowski eine Auszeit. Im Anschluss punktete sein Team viermal in Serie. Kollege Athanasopoulos konterte seinerseits mit einer Auszeit – Ausgleich. Die Führung wechselte hin und her, ehe sich die Schwerinerinnen mit drei Punkten hintereinander wieder eine Zwei-Punkte-Führung (19:17) herausspielen konnten.

Diesmal blieb die Stuttgarter Auszeit ohne Wirkung. Schwerin legte zwei Zähler nach und blieb bis zum Satzende konzentriert. Ein schneller Angriff über Lauren Barfield zum 25:19 beendete den Durchgang und brachte die erneute Satzführung für den Supercupsieger der letzten beiden Jahre.

Der Rekordmeister kam dann auch deutlich besser in den vierten Satz. Eine schnelle 8:3-Führung wurde zügig auf 12:4 ausgebaut. Stuttgart nahm die zweite Auszeit, wechselte doppelt, doch Schwerin ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Sauber vorgetragene Angriffe, Gedankenschnelle und in der Abwehr immer wieder eine prächtig aufgelegte Anna Pogany waren der Schlüssel zum letztlich ungefährdeten Erfolg in diesem Durchgang. Den Matchball zum 25:18 verwandelte Kimberly Drewniok nach exakt zwei Stunden Spielzeit.

Die Erholungspause für die beiden Teilnehmer am comdirect Supercup ist kurz, denn schon am Mittwoch warten in der Bundesliga die nächsten Gegner: Der SSC Palmberg Schwerin empfängt in der heimischen Palmberg Arena Schwarz-Weiß Erfurt (19:00 Uhr live bei sporttotal), Allianz MTV Stuttgart reist nach Niederbayern und ist in der turmair Volleyballarena bei NawaRo Straubing zu Gast (19:30 Uhr live bei sporttotal).

veröffentlicht am Sonntag, 20. Oktober 2019 um 19:34; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 20.10.19 19:34