Pokal News - VBL
  • #MissionMannheim | DVV-Pokalrunden für die Saison 2020/21 ausgelost
    VBL | Pressemitteilungen
    Die #MissionMannheim geht in eine neue Runde. Der Pokalbaum für die Cup-Saison 2020/21 wurde ausgelost.

    Im Duell zweier ehemaliger DVV-Pokalsieger treffen im Achtelfinale des DVV-Pokals der Frauen in der Saison 2020/21 der USC Münster und die Roten Raben Vilsbiburg aufeinander. Das ergab die Auslosung am Freitag in Berlin. In den weiteren Achtelfinalspielen der Frauen stehen sich NawaRo Straubing und die Ladies in Black Aachen sowie der VfB Suhl Lotto Thüringen und der VC Wiesbaden gegenüber. Bei den Männern wurde eine Achtelfinalpartie gelost. Diese bestreiten die Netzhoppers KW-Bestensee und der Pokalfinalist von 2020, die SWD powervolleys Düren. Mit Freilosen zogen Schwarz-Weiß Erfurt (Frauen) und die Helios Grizzlys Giesen, die SVG Lüneburg sowie die Volleyball Bisons Bühl (Männer) in die Runde der letzten Acht ein.

    Neben den Achtelfinals wurden auch die Heimrechte für die weiteren Runden ausgelost. Vier Mannschaften bei den Frauen (SSC Palmberg Schwerin, Allianz MTV Stuttgart, SC Potsdam und Dresdner SC) und bei den Männern (Berlin Recycling Volleys, United Volleys Frankfurt, VfB Friedrichshafen und WWK Volleys Herrsching) waren direkt für das Viertelfinale gesetzt. Die Auslosung ergab folgende Partien:

    DVV-Pokal, Viertelfinale der Frauen:

    • VF1: Straubing/Aachen – SSC Palmberg Schwerin
    • VF2: Suhl/Wiesbaden – Dresdner SC
    • VF3: Münster/Vilsbiburg – SC Potsdam
    • VF4: Allianz MTV Stuttgart – Erfurt

    DVV-Pokal, Halbfinale der Frauen:

    • HF1: Gewinner VF1 – Gewinner VF2
    • HF2: Gewinner VF3 – Gewinner VF4

    DVV-Pokal, Viertelfinale der Männer:

    • VF1: Berlin Recycling Volleys – KW-Bestensee/Düren
    • VF2: WWK Volleys Herrsching – Giesen
    • VF3: Lüneburg – VfB Friedrichshafen
    • VF4: Bühl – United Volleys Frankfurt

    DVV-Pokal, Halbfinale der Männer:

    • HF1: Gewinner VF1 – Gewinner VF2
    • HF2: Gewinner VF3 – Gewinner VF4

    Die Achtelfinalspiele sind für den 7. und 8. November geplant, die Viertelfinals für den 25. und 26. November. Die Halbfinals sollen am 16. und 17. Dezember ausgetragen werden. Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer findet am 28. Februar 2021 zum sechsten Mal in Folge in der SAP Arena Mannheim statt.

    Die Termine für die Runden bis einschließlich der Halbfinals bleiben unter Vorbehalt bis der internationale Rahmenspielplan des europäischen Volleyballverbandes (CEV) vorliegt. Sollte es terminliche Überschneidungen zwischen dem CEV-Kalender und der aktuellen Spielplanung bei DVV und VBL geben, können sich die Termine der Partien im DVV-Pokal noch ändern.

    Aufgrund der Corona-Pandemie hatten der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) eine Änderung der Spielordnung für den DVV-Pokal beschlossen. In der Saison 2020/21 nehmen nur die Mannschaften der 1. Bundesliga der Frauen und Männer am Pokalwettbewerb teil. Die Teilnahme von Teams unterhalb der 1. Bundesliga wurde für eine Saison ausgesetzt. Zudem wird mit einem Turnierbaum gespielt, der den Weg bis ins Finale nach der einmaligen Auslosung für alle Teams vorgibt.

    So lief die Auslosung zum DVV-Pokal 2020/21:

    12.06.2020 14:49
  • DVV und VBL beschließen Änderung der Pokalspielordnung für die Saison 2020/21
    VBL | Pressemitteilungen
    In Anbetracht der weiterhin unsicheren Situation rund um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben der DVV und VBL eine Änderung der Spielordnung für den DVV-Pokal beschlossen.

    In Anbetracht der weiterhin unsicheren Situation rund um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) eine Änderung der Spielordnung für den DVV-Pokal beschlossen. In der Saison 2020/21 werden nur die Mannschaften der 1. Bundesliga der Frauen und Männer am DVV-Pokal teilnehmen. Die Teilnahme von Teams unterhalb der 1. Bundesliga wird für eine Saison ausgesetzt. Zudem wird der Spielmodus für die Pokalhauptrunde angepasst.


    DVV und VBL beschließen einmalige Änderungen für den DVV-Pokal (Foto: Conny Kurth)

    Die einmaligen Veränderungen schaffen zum einen mehr Planungssicherheit für die Vereine, aber auch für den Ablauf des regulären Spielbetriebs ab September/Oktober. „Die Landes- und Regionalpokale sowie die Pokal-Qualifikation sind die ersten Termine im Spielplan. Das birgt die Gefahr, dass es hier noch zu behördlichen Einschränkungen bei der Spieldurchführung kommt, dass unterschiedliche Regelungen in einzelnen Bundesländern gelten und Terminverschiebungen den regulären Start des Ligabetriebs und der Pokalhauptrunde gefährden“, sagt DVV-Präsident René Hecht.

    Für die Mannschaften der 2. Bundesliga schafft die geänderte Spielordnung Luft, um die durch die Aufstockung der Staffeln auf bis zu 14 Mannschaften zusätzlichen Spieltage zu kompensieren. Gleiches gilt für die Spielpläne der Dritten Liga und der Regionalliga sowie der Landesverbände.

    Auch der Pokalmodus wird in der kommenden Saison vom bekannten Muster abweichen. Anstatt die Partien nach jeder Runde neu auszulosen, wird in einem Pokalbaum gespielt. Dabei sind der amtierende Pokalsieger sowie drei weitere Teams für das Viertelfinale gesetzt. Die verbleibenden Mannschaften ermitteln die vier weiteren Viertelfinalisten. Spielen weniger als zwölf Mannschaften in der 1. Bundesliga werden für die 1. Runde weitere Freilose ermittelt.

    In einer einmaligen Auslosung vor Saisonbeginn werden die Erstrundenspiele sowie das Heimrecht für alle weiteren Runden ermittelt. „Auf dieser Weise erhalten die Vereine eine größere Planungssicherheit, was Hallenverfügbarkeit und mögliche TV-Übertragungen angeht. Auch der Ausfall einzelner Spiele – zum Beispiel aufgrund einer corona-bedingten Quarantäne – kann so besser kompensiert werden“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Wir sind dem DVV-Präsidium und dem Bundesspielausschuss dankbar, dass wir in dieser einmaligen Situation eine schnelle und einvernehmliche Lösung gefunden haben“, so Evers weiter. Zuvor hatten die Clubs der 1. und 2. Bundesliga dem Antrag auf Änderung des Pokalmodus mit sehr großer Mehrheit zugestimmt.

    Die Pokalsaison 2020/21 endet mit den DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer, die am 28. Februar 2021 erneut gemeinsam in der SAP Arena Mannheim ausgetragen werden.

    07.05.2020 10:30
  • DVV-Pokalfinale - auch ein Ort zum Netzwerken
    Pokal | News
    Für viele ist das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP-Arena das Volleyballhighlight des Jahres aus sportlicher Sicht, für andere ist es ebenfalls eine gute Gelegenheit Kontakte im Sportbusiness aufzubauen und zu pflegen. Dank der Bildungskooperation mit der Volleyball-Bundesliga, hatten 40 Studenten und Absolventen des  IST-Studieninstitut GmbH die Möglichkeit ihr Netzwerk zu erweitern.

    Für viele ist das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP-Arena das "Volleyballhighlight des Jahres" aus sportlicher Sicht, für andere ist es ebenfalls eine gute Gelegenheit Kontakte im Sportbusiness aufzubauen und zu pflegen. Dank der Bildungskooperation mit der Volleyball-Bundesliga, welche mittlerweile seit 13 Jahren besteht, hatten 40 Studenten und Absolventen des  IST-Studieninstitut GmbH die Möglichkeit den perfekten Einblick in die Sportwelt zu bekommen und erste Netzwerke aufzubauen.


    Das Highlight im nationalen Volleyballkalender, die Finalspiele im DVV-Pokal. (Foto: Sebastian Wells)

    Das Exkursionsprogramm der angehenden Sportmanager war abwechslungsreich, wobei der Fokus auf Fachgespräche und Netzwerken gelegt wurde. Gregory Wiegand sprach in einem Vortrag über den Betrieb und die Vermarktung einer Multifunktionsarena. Christof Babinsky von ASB GlassFloor referierte zur Entwicklung, Nutzung und den technischen Möglichkeiten innovativer Glasbodensysteme. Und von der SG Stern Mannheim war Philipp Franke dabei. Sein Thema: das duale Studium im Sportbusiness Management an der IST-Hochschule. Zudem bekamen die Sportbusiness-Einsteiger bei einer Führung durch die Mannheimer SAP-Arena tiefe Einblicke hinter die Kulissen. Abgerundet wurde der Besuch mit den beiden spannenden Finalspielen der Männer und Frauen.


    Gregory Wiegand gab Einblicke in die Vermarktung einer Multifunktionsarena.

    Frido Gutknecht (Manager Vermarktung und Marketing Volleyball Bundesliga): „Um erfolgreich im Sportbusiness zu arbeiten, sollte man keine Gelegenheit zum Netzwerken auslassen und auf die Kollegen zugehen. Ich kann nur jedem empfehlen, durch Praktika und Nebenjobs oder auch ehrenamtliches Engagement ausreichend Erfahrung zu sammeln. Denn jeder Kontakt, den man in seiner Karriere sammelt, kann wichtig sein. Daher unterstützen wir unseren Bildungspartner IST gerne dabei, diese Exkursion beim DVV-Pokalfinale umzusetzen. Und zudem ist das DVV-Pokalfinale alleine schon ein Besuch wert.“

    Philipp Biermann (IST-Bildungsexperte): „Wir möchten uns bei der Volleyball-Bundesliga für die Möglichkeit bedanken, dass wir dieses Event rund um die Finalspiele im Rahmen unserer gelebten Partnerschaft mit der VBL durchführen konnten. Dieses Mal waren wir mit 40 Studenten und Absolventen unseres Fachbereichs vor Ort. Diese Einblicke in die Praxis inklusive der vielen Kontakte, die man dort knüpft, kann kein Seminar leisten. Deswegen versuchen wir, unseren Studenten so oft wie möglich diese praxisnahen und spannenden Einblicke in die Branche zu ermöglichen. Das kann für die Karriere der angehenden Sportmanager ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.“


    Die Teilnehmer knüpften erste wichtige Kontakte im Sportsbusiness beim DVV-Pokalfinale.

    25.02.2020 12:21
  • DVV-Pokalfinale für fünf weitere Jahre in Mannheim
    VBL | Pressemitteilungen
    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Die DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer haben für weitere fünf Jahre einen festen Austragungsort. Der Deutsche Volleyball-Verband und die Volleyball Bundesliga als Veranstalter verlängerten den Vertrag mit der SAP Arena Mannheim im Zuge des Pokalwochenendes 2020 bis zum Jahr 2025.

    Freuen sich auf fünf weitere Jahre DVV-Pokalfinale in Mannheim: Michael Evers (l.), Jens Reithmann (M.) und René Hecht (r.). (Foto: Sebastian Wells)

    Bereits seit 2016 ist Baden-Württembergs größte Multifunktionsarena Gastgeber für die Pokalendspiele der Frauen und Männer, die seitdem mehr als 53.000 Volleyball-Fans nach Mannheim gelockt haben. Der Termin für die sechste Auflage des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena steht auch schon fest: Am Sonntag, den 28. Februar 2021, werden in Mannheim erneut die Cupsieger gekrönt. Der Ticketverkauf für das einzigartige Event beginnt Mitte März.

    Ein weiteres Highlight ist die Preisverleihung „Goldenes Händchen“ im VIP-Bereich der SAP Arena, die seit 2017 am Abend vor dem großen Finaltag Profis sowie Amateursportler in den Kategorien „Volleyball Story des Jahres“, „Bester Ballwechsel der Pokal-Saison“ und „Social Media Video des Jahres im Amateurbereich“ gleichermaßen für ihre herausragenden Leistungen auszeichnet.

    René Hecht, Präsident Deutscher Volleyball-Verband: „Was vor fünf Jahren nach einem gewagten Schritt aussah, hat sich als eine der besten Entscheidungen herausgestellt, die wir für den Volleyballsport in Deutschland treffen konnten. Das DVV-Pokalfinale hat sich zum größten Volleyball-Premium-Produkt entwickelt, das wir in Deutschland haben. Dies kommt auch in den Bereichen Medien und Vermarktung sehr stark zum Tragen. Wir sind sehr stolz auf das, was wir gemeinsam mit der SAP Arena aus dem DVV-Pokalfinale gemacht haben und freuen uns auf weitere fünf Jahre in dieser Partnerschaft.“

    Michael Evers, Präsident Volleyball Bundesliga: „Wir sind davon überzeugt, dass uns die SAP Arena die besten Bedingungen für ein Event wie das DVV-Pokalfinale bietet. Wir sind vom ersten Tag an mit offen Armen und offenen Ohren aufgenommen worden. Dieses Zusammenspiel von Organisation, Arenagefühl und Spitzensport hat das Pokalfinale hier in Mannheim zum Volleyball-Highlight des Jahres gemacht. Jedes Jahr kommen mehr als 10.000 Fans nach Mannheim – diese Zahl und die Stimmung in der Halle sprechen für sich.“

    Jens Reithmann, operative Geschäftsleitung SAP Arena Mannheim: „Wir sind stolz, das DVV-Pokalfinale nun bereits seit fünf Jahren in Folge in der SAP Arena auszurichten und freuen uns über die feste Buchung für weitere fünf Jahre. Durch die umfassende Gebäudeinfrastruktur und unsere Full-Service-Strategie bieten wir dem Verband, der Liga, den Spitzensportlern, den Besuchern und den Medien ein perfektes Zuhause für die Pokalfinalspiele bis 2025.“

    17.02.2020 13:29
  • Rivers-Festspiele in Moll
    Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart, 16.02.20, POK F
    Der „Pott“ ist auch nach drei Jahren nicht wieder an den Neckar zurückgekehrt. In einer spannenden Partie hat Allianz MTV Stuttgart das DVV-Pokalfinale 2020 gegen den Dresdner SC mit 2:3 verloren.
    Enttäuschung bei den Spielerinnen von Allianz MTV Stuttgart nach dem verlorenen Pokalfinale 2020.
    Foto: Moritz Bosold

    Der „Pott“ ist auch nach drei Jahren nicht wieder an den Neckar zurückgekehrt. In einer spannenden, emotionalen, aber nicht gerade hochklassigen Partie hat der amtierende Deutsche Meister, Allianz MTV Stuttgart, das Finale um den DVV-Pokal 2020 gegen den Dresdner SC mit 2:3 (19:25, 25:20, 25:21, 26:28, 15:17) verloren. Vor knapp 10.700 Zuschauern sicherte sich Dresden damit in der SAP-Arena in Mannheim seinen insgesamt sechsten Titel in diesem Wettbewerb. Im Vergleich zum Vorjahresfinale konnte das Team von Headcoach Giannis Athanasopoulos die Partie zwar ausgeglichener gestalten, wurde seiner Favoritenstellung jedoch nie vollständig gerecht.

    Das Match, gekennzeichnet von einer grandiosen kämpferischen Leistung der stark ersatzgeschwächten Dresdnerinnen, konnte von Stuttgart nie wirklich dominiert werden, auch wenn Krystal Rivers mit umfassbaren 37 Punkten im Match so kurz nach ihrer Rückenverletzung schon wieder alles dafür getan hatte. Doch darüber hinaus fehlte dem Team von Sportdirektorin Kim Renkema immer wieder die Durchschlagskraft im Angriff – vor allem im ersten Tempo, und in den entscheidenden letzten beiden Sätzen. Aber auch der Druck über den Aufschlag konnte nicht so dominant ausgeübt werden, wie erhofft. Vor allem im ersten, aber auch vierten Satz gelang das Dresden meist besser, auch wenn der DSC dafür insgesamt deutlich mehr Aufschlagfehler produzierte. So egalisierten die Sächsinnen leichte Vorsprünge von Allianz MTV immer wieder durch schnelles Spiel und hart erkämpfte DSC-Punkte verunsicherten die Stuttgarter Mannschaft. Angetrieben von der unermüdlichen Kadie Rolfzen wehrte Dresden im vierten Satz dann zwei Matchbälle, im Tiebreak weitere drei Matchbälle gegen Allianz MTV ab, um ihrerseits mit einem Schnellangriff über links von Lena Stigrot gleich den ersten Matchball zu verwandeln. Dresden gewinnt den DVV-Pokal im Jahr 2020 verdient, Stuttgart hat über die fünf Sätze hinweg einfach viel zu viele Möglichkeiten ungenutzt „liegen gelassen“. Auffälligster Mangel bei den „Rivers-Festspielen“ waren wie erwähnt die häufig fehlenden sogenannten „Kills“ über außen – ein „Problem“, das in Stuttgart nicht neu ist und das man kennt: der Chancentod! Nur war es leider ausgerechnet in Mannheim besonders augenscheinlich …


    Starting Six Stuttgart:
    Aydinogullari – van Gestel – Samadan – Lohuis – Rivers – Lazic – Libera: Koskelo
     

    Starting Six Dresden:
    King – Rolfzen – Strubbe – Weitzel – Kubura – Mlinar – Libera: Dürr
     

    17.02.2020 00:06
  • #MissionMannheim: Dresden gewinnt Hollywood-Finale gegen Stuttgart
    VBL | Pressemitteilungen
    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks gegen Allianz MTV Stuttgart.

    Dresdner SC heißt der DVV-Pokalsieger 2020 bei den Frauen. In einem hochklassigen und dramatischen Fünfsatz-Finale gelangen den Dresdnerinnen zwei unglaubliche Comebacks, als sie gegen Allianz MTV Stuttgart in zwei Sätzen fünf Matchbälle abwehrten und am Ende noch mit 3:2 (25-19, 20-25, 21-25, 28-26, 17-15) gewannen. Für Dresden ist es der insgesamt sechste Pokaltriumph, während die Stuttgarterinnen ihren vierten Titel verpassten. Comdirect Player of the Match wurde Stuttgarts Krystal Rivers, die mit 35 Punkten glänzte.

    Jubel nach starkem Comeback: Die Spielerinnen des Dresdner SC feiern den sechsten DVV-Pokalsieg (Foto: Sebastian Wells)

    Zuletzt standen sich beide Teams 2016 im DVV-Pokalfinale gegenüber, als Dresden ebenfalls mit 3:2 gewann. Dennoch waren die Rollen 2020 anders verteilt. Stuttgart, das in der aktuellen Saison beide Vergleiche gegen Dresden gewann, galt im Vorfeld als Favorit - und hatte eine Hand am Pokal.

    Stuttgart dreht Rückstand

    Schon im ersten Satz machte Dresden klar, dass mit ihnen zu rechnen ist. Über eine starke Abwehr zermürbten sie den Stuttgarter Angriff und nutzten ihre Breakchancen, um Rückstände zu drehen, sich eine beruhigende Führung auszubauen und die überraschende Führung (25-19) einzutüten. Diese sollte allerdings nicht lange halten. Eine überragende Krystal Rivers von Stuttgart, die über das gesamte Finale 51% ihrer Angriffe verwandelte, drehte das Match fast im Alleingang und brachte ihr Team auf die vermeintliche Siegerstraße.

    Goldener Wechsel Dresdens

    Coach Alexander Waibl reagierte auf den Rückstand. Nach dem 1:2-Rückstand schickte er Angreiferin Emma Cyris ins Spiel. Ein Wechsel, der sich vollends auszahlen sollte. Mit ihrer jugendlichen Leichtigkeit, von gerade einmal 18 Jahren, hatte sie entscheidenden Anteil am dramatischen Comeback, das sich in den nächsten Durchgängen entwickelte.

    „In einem Finale ist es immer 50:50. Dresden ist ein starkes Team. Ich denke, dass wir das Spiel bis zum Stand von 21:16 im vierten Satz kontrolliert, dann aber den Fokus verloren haben. Trotzdem hatten wir die Chancen auf den Sieg, konnten es aber einfach nicht zu Ende bringen. Deswegen haben wir das Finale verloren. Die Spielerinnen haben alles gegeben und um jeden Ball gekämpft. Wir sind enttäuscht, werden aber wieder aufstehen und weiterarbeiten“, erklärte ein enttäuschter Stuttgarter Trainer Ioannis Athanasopoulos den Bruch im Spiel seiner Mannschaft.

    Fünf Matchbälle nicht genug

    Denn im vierten Durchgang lagen die Stuttgarterinnen bereits mit 21-16 in Führung und benötigten lediglich vier weitere Punkte zum goldenen Sieg. Dresden allerdings kämpfte sich mit einer starken Abwehrarbeit zurück und entschied nahezu jede lange Rally für sich. So konnten sie auch die ersten Matchbälle auf Stuttgarter Seite (24-22) abwehren und eine hochklassige Schlussphase für sich entscheiden (28-26).

    Ein ähnliches Bild sahen die Fans im Tiebreak. Stuttgart erkämpfte sich beim Stand von 14-12 zwei Matchbälle und hatte kurze Zeit später eine allerletzte Chance (15-14). Nutzen konnten sie keine einzige, während die Dresdnerinnen das Match drehten und ihre erste Möglichkeit zum Pokalsieg über Lena Stigrot eiskalt verwandelten.

    „Haben uns Leichtigkeit bewahrt“

    Pokalsieger-Coach Alexander Waibl, der unmittelbar nach dem Matchball auf dem Feld überwältigt zusammensackte, sagte zum Sieg: „Wir hatten teilweise vier Spielerinnen auf dem Feld, die jünger als 19 Jahre waren. Diese Leichtigkeit haben wir uns bewahrt und haben die Chancen, die sie uns geboten haben, genutzt. Klar gehört immer auch ein bisschen Glück dazu, aber insgesamt haben wir es uns mit unserer Leidenschaft und Emotion, die wir rein gehauen haben, verdient. Zu seinem vierten Pokalsieg sagte er: „Es war schon ein besonderer Sieg, weil wir erstmals als Underdog in ein Finale gegangen sind und nicht viele an uns geglaubt haben. Monique Strubbe ist in das Team gerutscht und hat heute ihr erstes Pokalspiel absolviert, und dann gleich ein Finale. Man konnte damit nicht rechnen, aber hoffen. Einfach unglaublich.“

    „Unglaubliche Teamleistung“

    „Es war eine unglaubliche Teamleistung. Fast jede Spielerin war einmal auf dem Spielfeld und hat eine super Leistung gezeigt. Das ist das, was uns schon die letzten Wochen stark gemacht hat. Wenn man mit so einem Willen spielt, dann gewinnt man auch solche Spiele. Ich war mit erst gar nicht sicher, ob ich den Punkt gemacht habe und hatte auch nicht den genauen Stand im Kopf. Als ich aber gesehen habe, dass sich alle freuen, wusste ich, dass wir den Pokal haben. Es war ein tolles Gefühl“, beschrieb Deutschlands Nationalspielerin Lena Stigrot ihren entscheidenden Moment, der ein Comeback, das in jedem Hollywood-Streifen seinen Platz finden würde, vollendete.

    16.02.2020 23:06

#MissionMannheim: Spielplan steht, Countdown läuft

VBL | Pressemitteilungen

Noch 39 Tage, dann findet die #MissionMannheim 2020 ihren krönenden Abschluss. In der SAP Arena Mannheim werden am 16. Februar 2020 die DVV-Pokalsieger bei den Frauen und Männern ausgespielt. Nun stehen die Aufschlagzeiten für die beiden Finalspiele fest. Den Auftakt machen ab 13:45 Uhr die Männer mit der Partie der SWD powervolleys DÜREN gegen die BERLIN RECYCLING Volleys. Ab 16:30 Uhr kämpfen dann bei den Frauen der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart um den ersten Titel des Jahres 2020.


Zum fünften Mal Gastgeber für das DVV-Pokalfinale: SAP Arena Mannheim (Foto: Conny Kurth)

Das sind die Finalspiele: SWD powervolleys DÜREN gegen BERLIN RECYCLING Volleys

Die Dürener stehen erstmals seit 2010 wieder in einem Pokalendspiel – gewinnen konnte das Team von Trainer Stefan Falter allerdings noch keines seiner bislang vier Finals. Auf dem Weg nach Mannheim schalteten die powervolleys durchaus hocheinzuschätzende Konkurrenz aus. Im Achtelfinale gab es ein glattes 3:0 gegen Vorfahresfinalist SVG Lüneburg, im Viertelfinale wurden die United Volleys Frankfurt mit 3:1 aus dem Rennen geworfen und im Halbfinale ebnete ein 3:0 gegen den TV Rottenburg den Weg zum Volleyball-Highlight des Jahres.

Auf der anderen Seite des Netzes warten die Titelhamster aus Berlin auf die Dürener. Die BR Volleys holten sich zuletzt vier Mal in Serie den Deutschen Meistertitel. Das ist exakt die Anzahl der Pokalsiege, die den Briefkopf der Berliner ziert. Allerdings datiert der letzte Erfolg aus dem Jahr 2016, als man sich die Trophäe bei der Premiere in Mannheim durch ein 3:0 gegen Bühl sicherte. Nach der Finalpleite 2017 gegen den VfB Friedrichshafen verpassten die Berliner zweimal in Folge das Endspiel und greifen nun nach ihrem fünften Titel. Die bisherigen Hürden nahm die Mannschaft von Trainer Cedric Enard jeweils ohne Satzverlust. Dem Achtelfinalerfolg gegen die Netzhoppers KW-Bestensee folgte ein vielbeachteter Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen und ein weiteres 3:0 gegen die WWK Volleys Herrsching im Halbfinale.

Dresdner SC gegen Allianz MTV Stuttgart

Bei den Frauen treffen zwei Teams aufeinander, die wissen, wie es sich anfühlt, den DVV-Pokal in die Höhe zu wuchten. Der Dresdner SC stand bereits sieben Mal in einem Pokalendspiel – zuletzt im Jahr 2018 als man die Trophäe auch das letzte Mal mit nach Sachsen nehmen durfte. Insgesamt stehen für das Team von Trainer Alexander Waibl fünf Pokalerfolge zu Buche. Über die Stationen ALLIANZ MTV Stuttgart II (3:0), Ladies in Black Aachen (3:0) und VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN (3:1) spielte sich der DSC nun nach einem Jahr Abstinenz wieder ins Endspiel in Mannheim.

Gegner ALLIANZ MTV Stuttgart hat keine guten Erinnerungen an den letzten Auftritt in der SAP Arena: Im Finale 2019 setzte es eine klare 0:3-Niederlage gegen den SSC PALMBERG Schwerin. Die Scharte wetzten die Schwäbinnen in der laufenden Saison schon im Halbfinale aus, als sie sich in einem packenden Match durch ein 3:2 gegen die Schwerinerinnen das Endspielticket sicherten. Zuvor hatte sich das Team von Ioannis Athanasopoulos bereits gegen NawaRo Straubing (3:1) sowie Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) durchgesetzt und greift im sechsten DVV-Pokalendspiel der Vereinsgeschichte nach dem insgesamt vierten Titel und dem nächsten nach dem Erfolg im Jahr 2017.

Der Spielplan:

13:45 Uhr SWD powervolleys DÜREN gegen BERLIN RECYCLING Volleys
16:30 Uhr Dresdner SC gegen Allianz MTV Stuttgart

Tickets für das DVV-Pokalfinale

Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

* (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

veröffentlicht am Mittwoch, 8. Januar 2020 um 17:36; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 08.01.20 12:34
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