Pokal News - VBL
  • Düren: Das Pokalfinale ist gebucht
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Großer Jubel in Düren: Die SWD powervolleys stehen im Pokalfinale. Am 16. Februar treffen sie in der SAP Arena Mannheim auf den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys.
    Sebastian Gevert (l. ) und Lukas Maase bejubeln den Einzug ins Pokalfinale.
    Foto: powervolleys

    Großer Jubel in Düren: Die SWD powervolleys stehen im Pokalfinale. Am 16. Februar treffen sie in der SAP Arena Mannheim auf den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys. Den Weg nach Mannheim geebnet haben sich Dürens Bundesliga-Volleyballer mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg im Halbfinale über den TV Rottenburg. 25:16, 25:17, 25:22 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. Parallel konnte sich Berlin mit 3:0 gegen die WWK Volleys Herrsching durchsetzen.

    „Heute ist hier eine Bombe geplatzt“, sagte Dürens Spielmacher Tomas Kocian nach der langen Jubelorgie. „Wir haben ein großes Ziel erreicht. Jetzt kommt das nächste. Schließlich haben wir uns vorgenommen, einen Titel zu gewinnen.“

    Bombastisch agierte Düren über fast die gesamte Spielzeit mit dem Aufschlag. Elf Asse bei sechs Fehlern sind eine überzeugende Bilanz. Vor allem im ersten und zweiten Satz dominierten die SWD powervolleys die Partie mit dem Service. Großen Anteil an der schnellen 5:0-Führung hatte Routinier Björn Andrae mit seinen Aufschlägen. Die ermöglichten direkt zu Beginn erfolgreiche Gegenangriffe von Egor Bogachev und Sebastian Gevert, zum 5:0 blockte Gevert. Beeindruckend war der Block mit nur einer Hand von Tim Broshog zum 13:7. Die Gäste fanden nicht ins Spiel, weil Düren sie nicht ließ. Zum 19:11 verteidigte Abwehrchef Blair Bann in einem Ballwechsel dreimal stark, Bogachev machte anschließend den Punkt.

    Satz zwei verlief zu Beginn ähnlich deutlich, weil die SWD powervolleys Düren sich hinter Broshogs Block auf 10:6 absetzen konnten. Dann zeigte Rottenburg allerdings, dass das Team Qualität und Moral hat und arbeitete sich schnell zurück auf Augenhöhe. Zum 13:13 glichen die Schwaben mit einem Ass aus. Danach allerdings drückte Düren wieder aus das Gaspedal, Aufschläge von Bogachev bedeuteten das 16:13, Kocian legte später noch ein Ass nach und als Gevert im Gegenangriff punktete, waren die Gastgeber auf 23:17 enteilt. Es folgten bis zum Satzende zwei Rottenburger Fehler.

    „Danach konnten wir unser Niveau nicht ganz halten“, fasste Broshog zusammen. Dürens Aufschlagdruck ließ etwas nach, der TVR nutzte das, um sich mit starkem Service und guter Abwehr eine Führung zum 18:16 in Satz drei zu erarbeiten. „Da traf es sich ganz günstig, dass Egor stark aufschlägt und Tomas blockt“, erklärte Broshog, warum die SWD powervolleys den Satz am Ende doch noch gewonnen und damit das Finale erreicht haben. Bogachev besorgte mit einem Ass die 22:21-Führung. Anschließend blockte Kocian zum 23:21, begünstigt von einem erneut guten Bogachev-Service. Das bedeutete die Vorentscheidung, wenige Momente später verwandelte Andrae den Ball ins Finale und löste eine Jubelorgie in der Arena Kreis Düren aus.

    „Bei einem Gegner hinterlässt das Wirkung, wenn er stark aufschlägt und trotzdem keine Wirkung erzielt“, lobte Falter den Spielaufbau der SWD powervolleys, der trotz guter Rottenburger Aufschläge enorm stabil stand. „Vor allem, wenn du selbst noch stärker aufschlägst. Außerdem haben wir viele schwierige Situationen sehr gut gelöst und waren im Angriff clever“, fasste Falter weiter zusammen. So sei es gelungen, einen Gegner, der alles versucht hat, zwei Sätze zu kontrollieren und im dritten Satz am Ende noch abzufangen. „Bei keinem war im Kopf, dass wir das heute hätte verlieren können“, sagte Egor Bogachev nach der Partie und sprach trotz des großen Drucks, unter dem Düren als vermeintlicher Favorit und nach dem wechselhaften Leistungen zuletzt gestanden hatte, von viel Selbstvertrauen im Team.

    „Der Sieg war auch wichtig für die Bundesliga-Saison. Wir gehen jetzt mit einem sehr guten Gefühl in die letzten zwei Spiele vor der Weihnachtspause“, erklärte Bogachev. Hinter den Kulissen beginnen jetzt die Planungen der SWD powervolleys für das größte Volleyball-Ereignis in Deutschland. Zehn Jahre ist es her, dass Düren im Pokalfinale gestanden hat. Die Vorfreude auf das Finale in Mannheim ist groß.

    08.12.2019 22:58
  • BR Volleys fahren nach Mannheim
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching, 08.12.19, POK M
    Nach den Jahren 2016 und 2017 haben die BR Volleys zum dritten Mal ihr Ticket zum DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena gelöst.
    Die BR Volleys freuen sich auf Mannheim!
    Foto: Eckhard Herfet

    Nach den Jahren 2016 und 2017 haben die BR Volleys zum dritten Mal ihr Ticket zum DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena gelöst. Mit einem 3:0-Erfolg (25:17, 25:21, 25:17) gegen die WWK Volleys Herrsching zogen die Berliner am Sonntagnachmittag ins Endspiel ein und treffen dort am 16. Februar 2020 auf die SWD powervolleys Düren, welche das zweite Halbfinale gegen den TV Rottenburg ebenfalls mit 3:0 für sich entschieden.

    In der gegen Ljubljana am Dienstag erfolgreichen Besetzung gingen die BR Volleys auch dieses so wichtige Pokal-Halbfinale an. Die Berliner zeigten sich erneut gut im Rhythmus und nahmen direkt das Heft des Handelns in die Hand ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

    08.12.2019 17:24
  • Endstation Halbfinale
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben das Pokal-Halbfinale bei den SWD powervolleys Düren mit 3:0(25:15,25:17,25:21) verloren.
    Der TVR verliert in Dueren
    Foto: Markus Ulmer

    Einmalige Chance in Düren

    Es bot sich die Chance auf die erstmalige Qualifikation für das Pokalfinale in Mannheim. Gegner Düren – 2009 bereits einmal Pokalfinalist – ging mit dem Heimvorteil im Rücken in die mit Spannung erwartete Begegnung. Bereits vor der Begegnung überraschte TVR-Trainer Christophe Achten, indem er kurzerhand Nachwuchsspieler Mario Welsch als Libero auflisten ließ, um im Außenangriff auch auf Lorenz Karlitzek setzen zu können.

    Powervolleys kraftvoll

    Die Partie begann mit einem Dürener Paukenschlag. Im wahrsten Sinn des Wortes: Nach dem 4:0 durch Sebastian Gevert hatten die Zuschauer in der Arena Kreis Düren schon eine Vorahnung davon bekommen, was sich im Lauf der Begegnung noch bieten sollte. Die powervolleys begannen druckvoll und entschlossen. Der TVR schüttelte sich kurz und fand erst in Folge ins Spiel. Die Gastgeber waren punktemäßig aber schon weit vorausgeeilt, sodass die Verwaltung der Führung leichter war, als der TVR wohl gehofft hatte. Über 13:7 und 20:15 schritt der Satz voran. Dem TVR gelang nur noch ein Punkt und Gastgeber Düren ging 1:0 in Führung.

    Hoffnung keimt auf: Rottenburg kommt zwischenzeitlich zurück

    Durchgang zwei gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Auf eine zwischenzeitliche Drangphase, in der Mittelblocker Lukas Maase (Düren) gleichmehrfach erfolgreich zugriff und Dürens Fans von seiner Entschlossenheit überzeugte (6:3, 10:6), antwortete der TVR in Person von Lorenz Karlitzek. Der Rückkehrer verwandelte alle seiner ersten drei Aktionen und brachte Rot-Weiss zum 11:10 wieder heran. Die powervolleys kamen im entscheidenden Moment entschlossen zurück: Unter Egor Bogachevs Aufschlagdruck wurde der TVR in die Knie gezwungen (25:17).

    Bogachev läuft heiß

    „Heute haben uns die Erfahrenen gezeigt, wie es geht“, resümierte Rottenburgs Tim Grozer die Begegnung im Anschluss. Er meinte damit wohl auch, wie Düren nach der 2:0-Führung eine zwischenzeitliche Rottenburger Drangphase aushielt. Der TVR startete verbessert in Satz drei, war angriffslustiger mit Grozer und Lorenz Karlitzek und in der Abwehr stabil durch Taichi Kawaguchi. In das ausgeglichene Spiel hinein schlug folglich Dürens Egor Bogachev seine Aufschläge, auf die der TVR keine Antwort fand und damit schließlich auch das Pokal-Aus hinnehmen musste (25:21).

    Trainer Christophe Achten nach dem Spiel

    „Düren hat heute unglaublich stark gespielt. Die haben uns im Aufschlag sehr unter Druck gesetzt. Wir hatten Annahmeprobleme, die wir erst im Lauf des Spiels in den Griff bekommen haben. Das Erlebnis Pokal-Halbfinale wird unser Team weiterentwickeln. Die Pokalsaison ist nun leider beendet. Das bedeutet, dass wir uns auf die Liga fokussieren. Es steht ein wichtiges Auswärtsspiel in Königs Wusterhausen an. Dem gilt nun unsere Aufmerksamkeit.“

    08.12.2019 16:33
  • Wieder Pokal im Volleyballtempel
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching, 08.12.19, POK M
    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching.
    Cody Kessel und die BR Volleys sind bestens in Fahrt.
    Foto: Maximilian Franz

    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching, also eben jenen Kontrahenten, auf den die Berliner am Sonntag (08. Dezember um 15.00 Uhr) im Halbfinale der Saison 19/20 treffen. In ihrer heimischen Max-Schmeling-Halle haben die Hauptstädter die Chance, das Ticket nach Mannheim zu lösen. SPORT1 zeigt die Begegnung live in einer Free-TV-Konferenz.

    Auf das BR Volleys Team wartet in der Runde der besten vier Klubs ein Gegner, der schon seit Saisonbeginn auf einer Erfolgswelle reitet. Nicht nur, dass die Herrschinger nun zum dritten Mal in vier Jahren (!) im Pokal-Halbfinale stehen, auch in der Bundesliga läuft es für die Schützlinge von Trainer Maximilian Hauser überaus erfreulich ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    07.12.2019 02:58
  • Düren: Noch ein Sieg bis zum Pokalfinale
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Am Sonntag ab 14.30 Uhr kämpfen die SWD powervolleys Düren und der TV Rottenburg um den Einzug in das Pokalfinale.
    Nur mit guter Teamleistung kann der Sprung in das Pokalfinale gelingen.
    Foto: powervolleys/Gras

    Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Am Sonntag ab 14.30 Uhr kämpfen die SWD powervolleys Düren und der TV Rottenburg um den Einzug in das Pokalfinale. Die Partie findet in der Arena Kreis Düren statt, Sport 1 überträgt das Halbfinale live in einer Konferenz mit dem um 15 Uhr beginnenden anderen Halbfinale Berlin Recycling Volleys gegen WWK Volleys Herrsching.

    „Für jeden Spieler ist es ein Traum, im Pokalfinale in Mannheim vor mehr als 10.000 Zuschauern zu stehen“, sagt Dürens verletzter Kapitän Michael Andrei. Um den Traum zu verwirklichen, muss die Mannschaft den letzten Schritt gehen. Und der wird schwer. Denn der TV Rottenburg reist mit Rückenwind nach Düren. Die Schwaben haben sich im Verlauf der Saison deutlich weiterentwickelt. So ist die Tatsache, dass der TVR im Halbfinale steht, keine Überraschung mehr. Und deswegen macht Andrei, der wie der finnische Außenangreifer Niklas Seppänen lange ausfällt, deutlich, dass sein Team sich weiter steigern muss.

    So wie im Verlauf der Partie gegen die Heitec Volleys Eltmann am Donnerstag, die Düren nach verkrampften Beginn 3:1 gewinnen konnte. „Gegen Rottenburg müssen wir noch mal deutlich zulegen“, fordert Andrei. Der Gegner sei in der einfacheren Rolle. Er reist als mutmaßlicher Außenseiter nach Düren, mit reichlich Rückenwind in den Segeln. „Sie werden bis zum letzten Ball kämpfen. Da können wir es uns nicht leisten, nachzulassen“, blickt Andrei auf zwei Phasen aus dem Eltmann-Spiel, in denen Düren fünf gegnerische Punkte in Folge zuließ. „Wir müssen noch mehr Energie auf das Feld bringen, damit wir das Finale erreichen.“ Einen Teil der Energie ziehen die SWD powervolleys aus der Unterstützung ihres Publikums. Am Sonntagnachmittag wird es elektrisch in der Arena Kreis Düren.

    Michael Andrei ist zuversichtlich, dass das klappt. Nach der schweren Phase mit drei Niederlagen in Folge sei ein Ruck durch das Team gegangen, der sich auch in der Trainingsleistung und dann auch mit der Steigerung während des Eltmann-Spiels gezeigt habe. Außerdem gibt es Fakten aus der Vergangenheit, die für Düren sprechen. Rottenburg konnte noch nie in Düren gewinnen. Das erste Aufeinandertreffen in der Bundesliga in dieser Saison haben die SWD powervolleys auswärts 3:0 gewonnen. Trainer Stefan Falter hatte viel gewechselt und alle Spieler zum Einsatz gebracht. „Jeder von uns weiß also, wie es sich anfühlt, Rottenburg zu schlagen“, formuliert Andrei eine positive Erinnerung. „Wir werden am Sonntag jeden Spieler brauchen. Jeder wird für seinen großen Traum kämpfen“, erwartet der Dürener Kapitän eine intensive Partie. Schließlich haben die SWD powervolleys den Traum vom Pokalfinale in Mannheim nicht exklusiv.

    Erstmals in Düren zum Einsatz kommt das Challenge-System, das ab dem Halbfinale Vorschrift ist. Die Trainer haben die Möglichkeit, pro Satz zwei Schiedsrichterentscheidungen per Videobeweis zu überprüfen bezüglich Netzfehler, Linienfehler oder ob der Ball im Feld war oder außerhalb.

    06.12.2019 09:50
  • Eine einzigartige Chance
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg treffen am Sonntag (14:30 Uhr, LIVE auf SPORT1) im Pokal-Halbfinale auf die SWD powervolleys Düren und kämpfen um den Einzug ins Pokalfinale in Mannheim.
    Der TVR spielt im Pokal-Halbfinale in Düren
    Foto: Ralph Kunze

    Was ist den „RedSox“ zuzutrauen?

    Aufregende Wochen liegen hinter dem TVR. Die neuen „RedSox“ am Neckar mit Neu-Coach Christophe Achten überraschten im Pokal nach fünf Spielen ohne Sieg erstmals Volleyballdeutschland: Der Sieg in Innsbruck sorgte nicht nur für das Weiterkommen, sondern auch für Selbstbewusstsein, das rückblickend die Initialzündung für einen erfolgreichen November war. Drei Liga-Erfolge folgten neben dem Gewinn im Pokal-Viertelfinale gegen Giesen. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Halbfinale das vorerst größte Highlight der Spielzeit auf den TVR.

    Düren ist Favorit

    Gegen die powervolleys Düren spielten die Rottenburger diese Runde bereits. 3:0 unterlagen die Domstädter im Tollhaus der Liga. Die Favoritenrolle scheint eindeutig, insbesondere weil das Spiel an der Rur stattfindet. Der Eindruck der vergangenen Wochen eines TVR der nie aufgibt, Comeback-Qualitäten bewiesen hat und immer wieder für Überraschungen gut war, stärkt jedoch die Hoffnung auf eine Sensation in Düren.

    Finaleinzug wäre eine Premiere

    Für Rottenburgs Manager Philipp Vollmer sind es ebenfalls spannende Tage. Er berichtet im Hintergrund von regelmäßigem Kontakt zur Liga-Organisation. „Wir befinden uns aus Sicht der VBL als Halbfinalist in einem auserwählten Kreis“, sagt er. Im Falle eines Finaleinzugs würde es zügig um die Planungen für den Finaltag in Mannheim gehen. „Das ist aber aktuell kein Thema. Zuerst müssten wir dafür in Düren bestehen. Diese Herausforderung beschäftigt uns ausreichend“, stellt Vollmer klar. Der Finaleinzug wäre eine Premiere in jeglicher Hinsicht.

    „Mission Mannheim“: Über Düren nach Mannheim?

    Für lautstarken Support werden TVR-Anhänger sorgen, die mit einem Fanbus den Weg an die belgische Grenze aufnehmen werden. Im Bus sind noch Plätze dafür frei. Anmeldungen können kurzfristig noch unter lk@volleyball-rottenburg.de entgegengenommen werden. Es könnte ein einmaliges Erlebnis werden, in Düren das Mannheim-Ticket zu lösen.

    Das Spiel auf Facebook und Co.

    Das Spiel wird LIVE auf SPORT1 im TV sowie im LIVESTREAM unter sport1.de übertragen. Für Fans, die von zuhause die Partie verfolgen, hat der TVR-Partner Pizza+Pasta Rottenburg einen speziellen Rabatt auf das Sortiment am Spieltag vorbereitet. Mehr Informationen finden Sie in den Sozialen Medien des TVR. Wer die Partie nicht im Bewegtbild verfolgen kann, findet weitere interessante Beiträge auf den Social-Media-Kanälen des TV Rottenburg unter dem Hashtag #DURTVR.

    05.12.2019 10:37

Ein Satz für die Ewigkeit

SV Lindow-Gransee vs. Volleyball Bisons Bühl, 02.11.19, POK M
Matti Binder spielte gegen seine ehemaligen VCOer
Foto: MOZ, Matthias Haack

Auch wenn die Granseer Dreifelderhalle sechs Tage zuvor - beim 3:1-Erfolg gegen den PSV Neustrelitz mit knapp 200 Menschen mehr gefüllt war, herrschte am Sonnabend erneut eine grandiose Stimmung bei den Volleyballern des SV Lindow-Gransee. Die hatten sich die Spieler und Interimstrainer Jan­Philipp Marks auch verdient, sie boten Erstligist Bisons Bühl im Achtelfinale des DVV-Pokals mächtig Paroli und schnupperten sogar an der großen Überraschung. Nach 93 Minuten war der große Traum aber aus, mit 1:3 (25:23, 16:25, 13:25, 23:25) mussten sich die Grün-Weißen den Gästen aus dem Schwarzwald geschlagen geben.

,, Es hat riesig Spaß gemacht", sprach Mittelblocker Matti Binder für das gesamte Team, das furios begann. Erst beim Stand von 16:16 konnte der Bundesligist ausgleichen, die Hausherren blieben unbeeindruckt, spielten weiter befreit auf und wurden mit der 24:20-Fühning belohnt. Drei Satzbälle konnten die Bühler abwehren, dann sorgte Binder für die umjubelte 1:0-Satzführung. „ Die Halle war voll da, wir haben plötzlich gemerkt, dass was gehen kann", sagte er. Die Bisons traten im Anschluss auf die Euphorie bremse und entschieden die Durchgänge zwei und drei ziemlich deutlich für sich. ,, Wir haben eigentlich nicht schlechter als im ersten Satz gespielt, Bühl hat sich einfach auch gesteigert", empfand Geburtstagskind Robin Hafemann. Dann war die Leichtigkeit zurück, nur knapp verpasste Gransee den Entschei­dungssatz. ,, Super ärgerlich, da haben nur Kleinigkeiten den Unterschied gemacht", so Binder. Aber: ,, Wir haben uns gut verkauft und gegen einen Erstligisten einen Satz gewonnen. Darauf können wir stolz sein."

veröffentlicht am Montag, 4. November 2019 um 07:12; erstellt von Marius Böttcher, Lindower SV Grün-Weiß e.V.
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