Pokal News - VBL
  • Pokalkracher in Blau & Gelb
    Allianz MTV Stuttgart vs. SSC Palmberg Schwerin, 11.12.19, POK F
    In den letzten acht Jahren trafen Stuttgart und Schwerin fünfmal im DVV-Pokal aufeinander – jedoch noch nie im Halbfinale. Ein Favorit ist derzeit nicht auszumachen. Spannung ist also garantiert.
    Die "Blaue Wand" muss am Mittwoch nicht nur auf der Tribüne, sondern auch am Netz "stehen".
    Foto: Tom Bloch – www.tombloch.de

    „Alles oder nichts“, „Entscheidungsspiel“, „Siegen oder Fliegen“: Alle diese geflügelten Worte werden im Spitzensport immer wieder gerne aus der Redensarten-Kiste hervorgekramt, wenn ein einzelnes Spiel entscheidend für das Weiterkommen einer Mannschaft in einem Wettbewerb ist. In der Regel sind das dann Pokal-Wettbewerbe, im Volleyball ist es konkret der DVV-Pokal. Und wenn dort zwei favorisierte Teams schon vor dem Finale gegeneinander antreten müssen, gelten obige Aussprüche insbesondere – und die beteiligten Teams sind meist wenig erfreut von der Auslosung. So war es jüngst auch in Stuttgart, als „Losfee“ Sebastian Kühner ausgerechnet den SSC Palmberg Schwerin als Gegner für das DVV-Pokal-Halbfinale aus dem Lostopf gefischt hatte. „Vorgezogenes Finale“ oder auch „Zum Glück wenigstens ein Heimspiel“ war allenthalben zu hören – aber letztlich muss man es ja eh so nehmen, wie es kommt.

    Zu erwarten am Mittwochabend (11.12., live im Free-TV ab 18.00 Uhr auf SPORT1) ist in der SCHARRena in jedem Fall ein Spitzenspiel auf Augenhöhe, denn ein Favorit für die Partie ist derzeit kaum auszumachen. Beide Mannschaften haben die Probleme des Bundesliga-Saisonstarts halbwegs abgelegt und spielen derzeit auf hohem Niveau, was selbst internationale Gegner zu spüren bekamen (Novara verlor völlig überraschend in der Champions League in der SCHARRena, Sliedrecht ging im CEV-Cup zuhause 0:3 gegen Schwerin unter). Und auch die DVV-Pokal-Statistik liest sich halbwegs unentschieden: Die Teams trafen in den letzten acht Jahren in diesem Wettbewerb fünfmal aufeinander, dreimal gewann Stuttgart, zweimal Schwerin. Und jeder einmal das Finale gegen den anderen. Und trotzdem dürfen Jenna Rosenthal & Co. ein wenig zuversichtlich sein: Denn ein Pokal-Heimspiel hat die selbsternannte Pokalmannschaft Allianz MTV Stuttgart gegen Schwerin in all den Jahren noch nie verloren …

    Damit dies auch so bleibt, benötigt Allianz MTV Stuttgart gegen einen derart starken Gegner unbedingt die „Blaue Wand“ der Fans als Unterstützung. An der Abendkasse gibt es derzeit noch Karten für den diesjährigen DVV-Pokal-Halbfinalkracher! Roosa Koskelo & Co. setzen voll auf die Fan-Power im Hexenkessel SCHARRena, denn die Mädels wissen: Die emotionale Stimmung treibt die Motivation aufs Maximum, pusht die Leistungsfähigkeit auf 120%. Und dies kann in dem zu erwartend engen Match das Zünglein an der Waage und somit ausschlaggebend sein!

    09.12.2019 21:35
  • #MissionMannheim: Berlin und Düren stehen im FINALE
    VBL-News
    Die ersten Finalisten der #MissionMannheim 2020 sind gefunden: Bei den Männern kämpfen am 16. Februar in der SAP Arena die Berlin Recycling Volleys und die SWD Powervolleys Düren um den DVV-Pokal. Beide Teams lösten ihre Halbfinal-Aufgaben souverän und ließen Herrsching und Rottenburg keine Chance.

    Die ersten Finalisten der #MissionMannheim 2020 sind gefunden: Bei den Männern kämpfen am 16. Februar in der SAP Arena die Berlin Recycling Volleys und die SWD Powervolleys Düren um den DVV-Pokal. Beide Teams lösten ihre Halbfinal-Aufgaben souverän und ließen Herrsching und Rottenburg keine Chance.


    Mit einer souveränen Leistung haben die BR Volleys ihr Finalticket nach Mannheim gebucht. (Foto: Eckhard Herfet)

    Ohne Satzverlust ins Finale

    Nach den Jahren 2016 und 2017 haben die BR Volleys zum dritten Mal ihr Ticket zum DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena gelöst. Mit einem 3:0 (25-17, 25-21, 25-17)-Erfolg gegen die WWK Volleys Herrsching zogen die Berliner am Sonntagnachmittag ins Endspiel ein. 

    "Vorfreude ist groß"

    Deutschlands Nationalspieler und BR-Volleys Kapitän Moritz Reichert sagte nach dem Spiel: „Wir haben unsere Aufgabe heute souverän gelöst und auch der Drucksituation im zweiten Satz standgehalten. Es ist ein super Gefühl, dieses erste große Saisonziel erreicht zu haben. Die Vorfreude auf Mannheim ist schon jetzt groß, auch wenn es noch zwei Monate hin ist. Es ist schließlich mein erstes Pokalfinale. Ich hoffe, dass ganz viele Fans uns dorthin begleiten!“ 

    Ähnlich souverän buchte auch Düren das Finalticket, das Rottenburg mit 3:0 (25-16, 25-17, 25-22) besiegte und damit zum ersten Mal seit 10 Jahren im Finale steht. Ein Pokaltriumph blieb ihnen bisher verwehrt. Berlin stemmte zuletzt 2016 den Pokal in die Höhe.


    Die Powervolleys Düren erfüllten sich ihren Traum vom Finaleinzug. (Foto: Guido Jansen)

    Entscheidung bei den Frauen am Mittwoch

    Am Mittwoch (11. Dezember) entscheidet sich außerdem, wer im Finale der Frauen in Mannheim dabei ist. In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 treffen der amtierende Meister Allianz MTV Stuttgart und DVV-Pokal Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin aufeinander. Im zweiten Halbfinale messen sich der Dresnder SC und der VfB  Suhl miteinander. (Text: DVV Presse)

    SPORT1 überträgt beide Partien in der Konferenz ab 18:00 Uhr live im Free-TV

    Mi, 11.12.19, 18:10 Uhr, ALLIANZ MTV Stuttgart vs. SSC PALMBERG Schwerin

    Mi, 11.12.19, 18:30 Uhr, Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN

    Tickets für das DVV-Pokalfinale

    Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    09.12.2019 10:12
  • Düren: Das Pokalfinale ist gebucht
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Großer Jubel in Düren: Die SWD powervolleys stehen im Pokalfinale. Am 16. Februar treffen sie in der SAP Arena Mannheim auf den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys.
    Sebastian Gevert (l. ) und Lukas Maase bejubeln den Einzug ins Pokalfinale.
    Foto: powervolleys

    Großer Jubel in Düren: Die SWD powervolleys stehen im Pokalfinale. Am 16. Februar treffen sie in der SAP Arena Mannheim auf den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys. Den Weg nach Mannheim geebnet haben sich Dürens Bundesliga-Volleyballer mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg im Halbfinale über den TV Rottenburg. 25:16, 25:17, 25:22 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. Parallel konnte sich Berlin mit 3:0 gegen die WWK Volleys Herrsching durchsetzen.

    „Heute ist hier eine Bombe geplatzt“, sagte Dürens Spielmacher Tomas Kocian nach der langen Jubelorgie. „Wir haben ein großes Ziel erreicht. Jetzt kommt das nächste. Schließlich haben wir uns vorgenommen, einen Titel zu gewinnen.“

    Bombastisch agierte Düren über fast die gesamte Spielzeit mit dem Aufschlag. Elf Asse bei sechs Fehlern sind eine überzeugende Bilanz. Vor allem im ersten und zweiten Satz dominierten die SWD powervolleys die Partie mit dem Service. Großen Anteil an der schnellen 5:0-Führung hatte Routinier Björn Andrae mit seinen Aufschlägen. Die ermöglichten direkt zu Beginn erfolgreiche Gegenangriffe von Egor Bogachev und Sebastian Gevert, zum 5:0 blockte Gevert. Beeindruckend war der Block mit nur einer Hand von Tim Broshog zum 13:7. Die Gäste fanden nicht ins Spiel, weil Düren sie nicht ließ. Zum 19:11 verteidigte Abwehrchef Blair Bann in einem Ballwechsel dreimal stark, Bogachev machte anschließend den Punkt.

    Satz zwei verlief zu Beginn ähnlich deutlich, weil die SWD powervolleys Düren sich hinter Broshogs Block auf 10:6 absetzen konnten. Dann zeigte Rottenburg allerdings, dass das Team Qualität und Moral hat und arbeitete sich schnell zurück auf Augenhöhe. Zum 13:13 glichen die Schwaben mit einem Ass aus. Danach allerdings drückte Düren wieder aus das Gaspedal, Aufschläge von Bogachev bedeuteten das 16:13, Kocian legte später noch ein Ass nach und als Gevert im Gegenangriff punktete, waren die Gastgeber auf 23:17 enteilt. Es folgten bis zum Satzende zwei Rottenburger Fehler.

    „Danach konnten wir unser Niveau nicht ganz halten“, fasste Broshog zusammen. Dürens Aufschlagdruck ließ etwas nach, der TVR nutzte das, um sich mit starkem Service und guter Abwehr eine Führung zum 18:16 in Satz drei zu erarbeiten. „Da traf es sich ganz günstig, dass Egor stark aufschlägt und Tomas blockt“, erklärte Broshog, warum die SWD powervolleys den Satz am Ende doch noch gewonnen und damit das Finale erreicht haben. Bogachev besorgte mit einem Ass die 22:21-Führung. Anschließend blockte Kocian zum 23:21, begünstigt von einem erneut guten Bogachev-Service. Das bedeutete die Vorentscheidung, wenige Momente später verwandelte Andrae den Ball ins Finale und löste eine Jubelorgie in der Arena Kreis Düren aus.

    „Bei einem Gegner hinterlässt das Wirkung, wenn er stark aufschlägt und trotzdem keine Wirkung erzielt“, lobte Falter den Spielaufbau der SWD powervolleys, der trotz guter Rottenburger Aufschläge enorm stabil stand. „Vor allem, wenn du selbst noch stärker aufschlägst. Außerdem haben wir viele schwierige Situationen sehr gut gelöst und waren im Angriff clever“, fasste Falter weiter zusammen. So sei es gelungen, einen Gegner, der alles versucht hat, zwei Sätze zu kontrollieren und im dritten Satz am Ende noch abzufangen. „Bei keinem war im Kopf, dass wir das heute hätte verlieren können“, sagte Egor Bogachev nach der Partie und sprach trotz des großen Drucks, unter dem Düren als vermeintlicher Favorit und nach dem wechselhaften Leistungen zuletzt gestanden hatte, von viel Selbstvertrauen im Team.

    „Der Sieg war auch wichtig für die Bundesliga-Saison. Wir gehen jetzt mit einem sehr guten Gefühl in die letzten zwei Spiele vor der Weihnachtspause“, erklärte Bogachev. Hinter den Kulissen beginnen jetzt die Planungen der SWD powervolleys für das größte Volleyball-Ereignis in Deutschland. Zehn Jahre ist es her, dass Düren im Pokalfinale gestanden hat. Die Vorfreude auf das Finale in Mannheim ist groß.

    08.12.2019 22:58
  • BR Volleys fahren nach Mannheim
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching, 08.12.19, POK M
    Nach den Jahren 2016 und 2017 haben die BR Volleys zum dritten Mal ihr Ticket für das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena gelöst.
    Die BR Volleys freuen sich auf Mannheim!
    Foto: Eckhard Herfet

    Nach den Jahren 2016 und 2017 haben die BR Volleys zum dritten Mal ihr Ticket für das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena gelöst. Mit einem 3:0-Erfolg (25:17, 25:21, 25:17) gegen die WWK Volleys Herrsching zogen die Berliner am Sonntagnachmittag ins Endspiel ein und treffen dort am 16. Februar 2020 auf die SWD powervolleys Düren, welche das andere Halbfinale gegen den TV Rottenburg ebenfalls klar mit 3:0 für sich entschieden. 

    In der erfolgreichen Champions-League-Besetzung aus dem Match gegen Ljubljana ging das BR Volleys Team auch das wichtige Pokalspiel an. Die Berliner zeigten sich erneut gut im Rhythmus und nahmen direkt das Zepter des Handelns in die Hand ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

    08.12.2019 17:24
  • Endstation Halbfinale
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben das Pokal-Halbfinale bei den SWD powervolleys Düren mit 3:0(25:15,25:17,25:21) verloren.
    Der TVR verliert in Dueren
    Foto: Markus Ulmer

    Einmalige Chance in Düren

    Es bot sich die Chance auf die erstmalige Qualifikation für das Pokalfinale in Mannheim. Gegner Düren – 2009 bereits einmal Pokalfinalist – ging mit dem Heimvorteil im Rücken in die mit Spannung erwartete Begegnung. Bereits vor der Begegnung überraschte TVR-Trainer Christophe Achten, indem er kurzerhand Nachwuchsspieler Mario Welsch als Libero auflisten ließ, um im Außenangriff auch auf Lorenz Karlitzek setzen zu können.

    Powervolleys kraftvoll

    Die Partie begann mit einem Dürener Paukenschlag. Im wahrsten Sinn des Wortes: Nach dem 4:0 durch Sebastian Gevert hatten die Zuschauer in der Arena Kreis Düren schon eine Vorahnung davon bekommen, was sich im Lauf der Begegnung noch bieten sollte. Die powervolleys begannen druckvoll und entschlossen. Der TVR schüttelte sich kurz und fand erst in Folge ins Spiel. Die Gastgeber waren punktemäßig aber schon weit vorausgeeilt, sodass die Verwaltung der Führung leichter war, als der TVR wohl gehofft hatte. Über 13:7 und 20:15 schritt der Satz voran. Dem TVR gelang nur noch ein Punkt und Gastgeber Düren ging 1:0 in Führung.

    Hoffnung keimt auf: Rottenburg kommt zwischenzeitlich zurück

    Durchgang zwei gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Auf eine zwischenzeitliche Drangphase, in der Mittelblocker Lukas Maase (Düren) gleichmehrfach erfolgreich zugriff und Dürens Fans von seiner Entschlossenheit überzeugte (6:3, 10:6), antwortete der TVR in Person von Lorenz Karlitzek. Der Rückkehrer verwandelte alle seiner ersten drei Aktionen und brachte Rot-Weiss zum 11:10 wieder heran. Die powervolleys kamen im entscheidenden Moment entschlossen zurück: Unter Egor Bogachevs Aufschlagdruck wurde der TVR in die Knie gezwungen (25:17).

    Bogachev läuft heiß

    „Heute haben uns die Erfahrenen gezeigt, wie es geht“, resümierte Rottenburgs Tim Grozer die Begegnung im Anschluss. Er meinte damit wohl auch, wie Düren nach der 2:0-Führung eine zwischenzeitliche Rottenburger Drangphase aushielt. Der TVR startete verbessert in Satz drei, war angriffslustiger mit Grozer und Lorenz Karlitzek und in der Abwehr stabil durch Taichi Kawaguchi. In das ausgeglichene Spiel hinein schlug folglich Dürens Egor Bogachev seine Aufschläge, auf die der TVR keine Antwort fand und damit schließlich auch das Pokal-Aus hinnehmen musste (25:21).

    Trainer Christophe Achten nach dem Spiel

    „Düren hat heute unglaublich stark gespielt. Die haben uns im Aufschlag sehr unter Druck gesetzt. Wir hatten Annahmeprobleme, die wir erst im Lauf des Spiels in den Griff bekommen haben. Das Erlebnis Pokal-Halbfinale wird unser Team weiterentwickeln. Die Pokalsaison ist nun leider beendet. Das bedeutet, dass wir uns auf die Liga fokussieren. Es steht ein wichtiges Auswärtsspiel in Königs Wusterhausen an. Dem gilt nun unsere Aufmerksamkeit.“

    08.12.2019 16:33
  • Wieder Pokal im Volleyballtempel
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching, 08.12.19, POK M
    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching.
    Cody Kessel und die BR Volleys sind bestens in Fahrt.
    Foto: Maximilian Franz

    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching, also eben jenen Kontrahenten, auf den die Berliner am Sonntag (08. Dezember um 15.00 Uhr) im Halbfinale der Saison 19/20 treffen. In ihrer heimischen Max-Schmeling-Halle haben die Hauptstädter die Chance, das Ticket nach Mannheim zu lösen. SPORT1 zeigt die Begegnung live in einer Free-TV-Konferenz.

    Auf das BR Volleys Team wartet in der Runde der besten vier Klubs ein Gegner, der schon seit Saisonbeginn auf einer Erfolgswelle reitet. Nicht nur, dass die Herrschinger nun zum dritten Mal in vier Jahren (!) im Pokal-Halbfinale stehen, auch in der Bundesliga läuft es für die Schützlinge von Trainer Maximilian Hauser überaus erfreulich ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    07.12.2019 02:58

An Erfahrung gewonnen

Allianz MTV Stuttgart II vs. Dresdner SC, 03.11.19, POK F
Marie Hänle im Angriff gegen Milica Kubura und Laura de Zwart.
Foto: Tom Bloch | www.tombloch.de

Der Saisonhöhepunkt ist nach 61 Minuten schon wieder vorbei gewesen. Im DVV-Pokal-Achtelfinale unterlag das junge Team von Allianz MTV Stuttgart II in der MTV-Halle im Feuerbacher Tal dem fünffachen Pokalsieger Dresdner SC mit 0:3 (8:25, 14:25, 14:25).
„In Summe haben wir das ganz gut gemacht“, meinte Stuttgarts Trainer Johannes Koch. „Allerdings sind wir ein bisschen ängstlich gewesen und haben uns teilweise überrollen lassen.“ Dresdens Trainer Alexander Waibl baute in dem zu erwartenden einseitigen Spiel drei junge Spielerinnen (Emma Cyris, Laura de Zwart, Lucija Mlinar) in seine Startformation ein, die bislang in der 1. Liga noch wenig Praxis sammeln konnten.
Doch auch diese fügten sich nahtlos ein und agierten mit großem Aufschlagdruck.
„Die kennen halt eine ganz andere Geschwindigkeit. So ist auch phasenweise kein richtiges Spiel zustande gekommen“, sagte Koch über den Verlauf der Partie. Doch der großartigen Stimmung vor über 200 Zuschauern tat dies keinen Abbruch. „So ein Spiel ist auf jeden Fall ein Erlebnis für alle“.
Somit blieb auch der bislang fünfte Vorstoss ins Achtelfinale des prestigeträchtigen DVV-Pokals für die Stuttgarter Erstligareserve ohne einen Satzgewinn.

Zu den wertvollsten Spielerinnen wurden die nach einer Meniskus-OP erstmals wieder eingesetzte Laura de Zwaart (Dresdner SC) gekürt sowie auf Stuttgarter Seite Marie Hänle.

Kurz vor dem Spiel wurde der langjährige ehrenamtliche Spieltagshelfer Harald Munz verabschiedet, der nach seinem 80. Geburtstag ein wenig kürzer treten will. Ein besonderer Moment auch für Dresdens Trainer Alexander Waibl, der Munz während seiner Zeit in Stuttgart einst aktivierte. Auch die langjährige Kapitänin Martha Deckers, die bereits in ihrer Jugendzeit von Waibl trainiert wurde, ist im Rahmen des Pokal-Spiels verabschiedet worden, genauso wie Saskia Lenk.

Während für den Dresdner SC nun die Reise im DVV-Pokal weiter geht – im Viertelfinale zuhause gegen die Ladies in Black Aachen – kann sich Allianz MTV Stuttgart II nun ganz auf die Auftritte in der 2. Bundesliga Süd konzentrieren.

 

 

veröffentlicht am Montag, 4. November 2019 um 06:57; erstellt von Tom Bloch, MTV Stuttgart 1843 e.V.
letzte Änderung: 04.11.19 06:57
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