Pokal News - VBL
  • Goldenes Händchen: Stimme für DEN Top-Ballwechsel der Pokalsaison
    Pokal | News
    Bei der Wahl des "Goldenen Händchen" wird auch dieses Jahr wieder der "Beste Ballwechsel der Pokalsaison" ausgezeichnet. Bis Sonntag, den 26. Januar 2020 (23:59 Uhr) könnt ihr eure Stimme für euren Favoriten abgeben.

    BESTER BALLWECHSEL DER POKALSAION

    Bei der Wahl des "Goldenen Händchen" wird auch dieses Jahr wieder der "Beste Ballwechsel der Pokalsaison" ausgezeichnet. Aus den vier Halbfinalpartien hat eine Jury bereits die Vorauswahl getroffen. Jetzt seid ihr dran. Bis Sonntag, den 26. Januar 2020 (23:59 Uhr) könnt ihr eure Stimme für euren Favoriten abgeben.


    Spektakuläre Ballwechsel garantiert: Der DVV-Pokal 2019/20. (Foto: Sebastian Wells)

    Allianz MTV Stuttgart - SSC Palmberg Schwerin

    Dresdner SC - VfB Suhl Lotto Thüringen

    SWD powervolleys Düren - TV Rottenburg

    Berlin Recycling Volleys - WWK Volleys Herrsching

    Hier könnt ihr abstimmen:

    13.01.2020 11:59
  • #MissionMannheim: Spielplan steht, Countdown läuft
    VBL | Pressemitteilungen
    Noch 39 Tage, dann findet die #MissionMannheim 2020 ihren krönenden Abschluss. Nun stehen die Aufschlagzeiten für die beiden Finalspiele fest.

    Noch 39 Tage, dann findet die #MissionMannheim 2020 ihren krönenden Abschluss. In der SAP Arena Mannheim werden am 16. Februar 2020 die DVV-Pokalsieger bei den Frauen und Männern ausgespielt. Nun stehen die Aufschlagzeiten für die beiden Finalspiele fest. Den Auftakt machen ab 13:45 Uhr die Männer mit der Partie der SWD powervolleys DÜREN gegen die BERLIN RECYCLING Volleys. Ab 16:30 Uhr kämpfen dann bei den Frauen der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart um den ersten Titel des Jahres 2020.


    Zum fünften Mal Gastgeber für das DVV-Pokalfinale: SAP Arena Mannheim (Foto: Conny Kurth)

    Das sind die Finalspiele: SWD powervolleys DÜREN gegen BERLIN RECYCLING Volleys

    Die Dürener stehen erstmals seit 2010 wieder in einem Pokalendspiel – gewinnen konnte das Team von Trainer Stefan Falter allerdings noch keines seiner bislang vier Finals. Auf dem Weg nach Mannheim schalteten die powervolleys durchaus hocheinzuschätzende Konkurrenz aus. Im Achtelfinale gab es ein glattes 3:0 gegen Vorfahresfinalist SVG Lüneburg, im Viertelfinale wurden die United Volleys Frankfurt mit 3:1 aus dem Rennen geworfen und im Halbfinale ebnete ein 3:0 gegen den TV Rottenburg den Weg zum Volleyball-Highlight des Jahres.

    Auf der anderen Seite des Netzes warten die Titelhamster aus Berlin auf die Dürener. Die BR Volleys holten sich zuletzt vier Mal in Serie den Deutschen Meistertitel. Das ist exakt die Anzahl der Pokalsiege, die den Briefkopf der Berliner ziert. Allerdings datiert der letzte Erfolg aus dem Jahr 2016, als man sich die Trophäe bei der Premiere in Mannheim durch ein 3:0 gegen Bühl sicherte. Nach der Finalpleite 2017 gegen den VfB Friedrichshafen verpassten die Berliner zweimal in Folge das Endspiel und greifen nun nach ihrem fünften Titel. Die bisherigen Hürden nahm die Mannschaft von Trainer Cedric Enard jeweils ohne Satzverlust. Dem Achtelfinalerfolg gegen die Netzhoppers KW-Bestensee folgte ein vielbeachteter Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen und ein weiteres 3:0 gegen die WWK Volleys Herrsching im Halbfinale.

    Dresdner SC gegen Allianz MTV Stuttgart

    Bei den Frauen treffen zwei Teams aufeinander, die wissen, wie es sich anfühlt, den DVV-Pokal in die Höhe zu wuchten. Der Dresdner SC stand bereits sieben Mal in einem Pokalendspiel – zuletzt im Jahr 2018 als man die Trophäe auch das letzte Mal mit nach Sachsen nehmen durfte. Insgesamt stehen für das Team von Trainer Alexander Waibl fünf Pokalerfolge zu Buche. Über die Stationen ALLIANZ MTV Stuttgart II (3:0), Ladies in Black Aachen (3:0) und VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN (3:1) spielte sich der DSC nun nach einem Jahr Abstinenz wieder ins Endspiel in Mannheim.

    Gegner ALLIANZ MTV Stuttgart hat keine guten Erinnerungen an den letzten Auftritt in der SAP Arena: Im Finale 2019 setzte es eine klare 0:3-Niederlage gegen den SSC PALMBERG Schwerin. Die Scharte wetzten die Schwäbinnen in der laufenden Saison schon im Halbfinale aus, als sie sich in einem packenden Match durch ein 3:2 gegen die Schwerinerinnen das Endspielticket sicherten. Zuvor hatte sich das Team von Ioannis Athanasopoulos bereits gegen NawaRo Straubing (3:1) sowie Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) durchgesetzt und greift im sechsten DVV-Pokalendspiel der Vereinsgeschichte nach dem insgesamt vierten Titel und dem nächsten nach dem Erfolg im Jahr 2017.

    Der Spielplan:

    13:45 Uhr SWD powervolleys DÜREN gegen BERLIN RECYCLING Volleys
    16:30 Uhr Dresdner SC gegen Allianz MTV Stuttgart

    Tickets für das DVV-Pokalfinale

    Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    08.01.2020 17:36
  • #MISSIONMANNHEIM: Stuttgart und Dresden lösen DVV-Pokal Finaltickets
    VBL-News
    Im Halbfinale des DVV-Pokals haben sich ALLIANZ MTV Stuttgart und der Dresdner SC durchgesetzt. Beide Teams nutzten den Heimvorteil und komplettieren die Ansetzungen für das DVV-Pokalfinale in Mannheim am 16. Februar 2020 in der SAP Arena.

    Im Halbfinale des DVV-Pokals haben sich ALLIANZ MTV Stuttgart und der Dresdner SC durchgesetzt. Beide Teams nutzten den Heimvorteil und komplettieren die Ansetzungen für das DVV-Pokalfinale in Mannheim am 16. Februar 2020 in der SAP Arena.


    Krystal Rivers war wieder die Schlüsselfigur beim Sieg über Schwerin (Foto: Conny Kurth)

    Entscheidung erst im Tie-Break

    In Stuttgart entwickelte sich das Spiel zwischen den beiden besten Teams der Liga zu einem wahren Krimi. Der amtierende Pokalsieger SSC PALMBERG Schwerin hatte den besseren Start und gewann mit einer starken Leistung den ersten Satz. In den folgenden Sätzen wurde den 2.200 Zuschauern in der SCHARRena Volleyball vom Feinsten geboten. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen.

    Erst nachdem Stuttgart im Tie-Break ein paar Punkte davonzog, gab sich Schwerin geschlagen. Nach 118 Minuten ließen sich die Gastgeberinnen nach dem 3:2 (17:25, 25:23, 19:25, 25:19, 15:9)-Erfolg von ihrer „blauen Wand“ ausgiebig feiern. Stuttgart hat somit die Chance, den DVV-Pokal nach 2011, 2015 und 2017 zum vierten Mal zu gewinnen.

    Kim Renkema (ALLIANZ MTV Stuttgart): „Es ist der Wahnsinn. Wir wissen bei unserem Team, dass der erste Satz immer etwas schwierig ist, daran müssen wir arbeiten. Wir haben sehr spät ins Spiel gefunden, aber dass wir dann noch so zurückkommen… Es ist immer ein Krimi wenn wir gegen Schwerin spielen. Ich bin unglaublich stolz. Der vierte und fünfte Satz war wirklich überragend.“

    Felix Koslowski (Trainer SSC PALMBERG Schwerin): „Das ist eine Kopie des Finalspiels des letzten Jahres. Super ärgerlich, da wir gut vorbereitet waren. Dann haben wir den Faden verloren und diesen nicht mehr wiedergefunden. Es ist nicht leicht, hier in der Halle zu bestehen. Man kämpft nicht nur gegen die Mannschaft gegenüber, sondern auch gegen die ganze Halle.“

    Lauren Barfield (SSC PALMBERG Schwerin): „Wir waren heute nicht beständig genug. Wir haben zwei gute Sätze gespielt, aber drei sind nötig, um zu gewinnen. Das haben wir heute leider nicht getan und das ist schlecht.“

    Suhl bietet Dresden Paroli

    Auf dem Papier schien das zweite Halbfinalspiel eine klare Angelegenheit zu sein. Der VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN rangiert in der Bundesliga am Tabellenende, während der Dresdner SC auf Platz sechs gelistet ist. Doch in den vergangenen Pokalspielen zeigte Suhl, dass sie eine Pokalmannschaft sind.


    Der Dresdner SC freut sich auf das Pokalfinale in Mannheim. (Foto: Dirk Michen)

    Vom verlorenen ersten Satz ließ sich die Mannschaft von Trainer Mateusz Zarczynski nicht beeindrucken und holte den zweiten Satz. Danach fanden die Suhler Frauen jedoch in den entscheidenden Momenten nicht die richtigen Mittel gegen den DVV-Pokalsieger von 2018. Nach dem 3:1 (25:18, 22:25, 25:19, 25:21)-Sieg steht das Team von Trainer Alexander Waibl nun wieder im Endspiel.

    Alexander Waibl (Trainer Dresdner SC): „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner, der uns vor allem mit seinen druckvollen Aufgaben einige Probleme bereitet hat. Am Ende haben wir uns durch unser kompletteres Spiel durchgesetzt. Jetzt freuen wir uns alle auf Mannheim. Dort zu spielen, ist für jede Mannschaft ein Highlight, auch für alle im Umfeld. Das ist ein Riesenerfolg für uns und ich freue mich auf ein attraktives Spiel.“

    Mateusz Zarczynski (Trainer VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN): „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir das Halbfinale verloren haben. Nichtsdestotrotz haben wir uns in Dresden toll verkauft. Der entscheidende Faktor war sicherlich der dritte Satz, in den wir nicht gut reinkommen sind und weit hinten lagen. Das ist immer schwer wieder aufzuholen. Es ist schade und ärgerlich zugleich, wenn man weiß, dass es nicht unmöglich war, heute zu gewinnen.“

    Tickets für das DVV-Pokalfinale

    Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    11.12.2019 22:53
  • DSC zum dritten Mal im Pokalfinale
    Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 11.12.19, POK F
    Finale, Finale, ooh, ooh! Es ist geschafft. Nach großem Kampf haben die DSC Volleyball Damen in der heimischen Margon Arena das Pokal-Halbfinale gegen den VfB LOTTO Thüringen mit 3:1 gewonnen.
    Auf nach Mannheim! Der DSC steht zum dritten Mal im Pokalfinale in der SAP-Arena
    Foto: Dresdner SC, Dirk Michen

    Finale, Finale, ooh, ooh! Es ist geschafft. Nach großem Kampf haben die DSC Volleyball Damen vor 2400 Zuschauern in der heimischen Margon Arena das Pokal-Halbfinale gegen den VfB LOTTO Thüringen mit 3:1 (25:18, 22:25, 25:19, 25:21) gewonnen.  


    Damit spielt der DSC am 16. Februar 2020 in der SAP-Arena in Mannheim gegen den deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart um den Pott. Zum achten Mal in seiner Geschichte steht der Verein im Endspiel und kann sich nach 1999, 2002, 2010, 2016 und 2018 zum sechsten Mal die Trophäe erkämpfen. Alle Fans, die hoffentlich zahlreich unsere Mannschaft vor Ort unterstützen, können sich ab Donnerstag die Tickets für Mannheim sichern. 


    Als der DSC nach 109 Minuten dank eines Aufschlagfehlers der Suhlerin Simona Ciganikova den zweiten Matchball verwandelte, konnten die Gastgeberinnen jubeln. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner, der uns vor allem mit seinen druckvollen Aufgaben einige Probleme bereitet hat. Am Ende haben wir uns durch unser kompletteres Spiel durchgesetzt. Jetzt freuen wir uns alle auf Mannheim. Dort zu spielen, ist für jede Mannschaft ein Highlight, auch für alle im Umfeld. Das ist ein Riesenerfolg für uns und ich freue mich auf ein attraktives Spiel“, erklärte Chefcoach Alexander Waibl.


    Vorstandchef Jörg Dittrich erinnerte an die beiden bisherigen Pokalsiege 2016 und 2018 in der SAP-Arena und sagte lächelnd: „Dort haben wir noch nie verloren.“


    Top-Scorerin der Partie war Milica Kubura mit 18 Punkten, Kadie Rolfzenr steuerte 16 Zähler zum Sieg bei und Ivana Mrdak 15. Bei der „Sports&Travel“ MVP-Ehrung bekam Suhls Tereza Patockova die silberne Medaille, Gold ging an DSC-Libera Lenka Dürr.  


    Der DSC-Coach vertraute von Beginn an seiner gewohnten Stammformation. Seine Schützlinge legten schnell die Nervosität ab, starteten sehr konzentriert. Sie setzten den VfB mit den Aufgaben unter Druck und Zuspielerin Brie King konnte aus stabiler Annahme ihre Angreiferinnen variabel einsetzen. Beim 10:6 musste Gäste-Trainer Mateusz Zarczynski seine erste Auszeit nehmen. Doch das half nicht, die Waibl-Schützlinge zogen ihr Spiel über die Stationen 16:11 und 20:13 konsequent durch. Mittelblockerin Ivana Mrdak verwandelte den zweiten Satzball.


    Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Während sich beim DSC ein paar leichte Fehler einschlichen, fanden die Thüringerinnen besser ins Spiel. Vor allem McKenzie Jacobson und Tereza Patockova bereiteten mit ihren Aufschlägen den Dresdnerinnen einige Probleme. So zog der VfB mit 9:5 davon. Doch der DSC kämpfte sich auf 11:11 heran, geriet danach aber erneut mit 14:19 ins Hintertreffen. Eine Auszeit und der schon gewohnte Doppelwechsel – Sarah Straube und Piia Korhonen kamen für Brie King und Milica Kubura – half den Gastgeberinnen zwischenzeitlich, auf 20:22 zu verkürzen. Mit welchem Einsatz die Waibl-Schützlinge um jeden Ball kämpften, zeigte eine Aktion von Lenka Dürr. Die Libera hechtete so vehement der Kugel hinterher, dass sie mit voller Wucht über die Bande stürzte. Doch die ehemalige Nationalspielerin stand schnell wieder auf, richtete sich ihre Knieschützer und kehrte aufs Feld zurück. Dafür gab es Szenenapplaus von den Fans. Am Ende aber konnte der VfB dank der letzten beiden Punkte von Tereza Patockova den Satzausgleich erzielen. 


    Zu Beginn des dritten Durchgangs steckte den Gastgeberinnen der Satzverlust noch etwas in den Knochen und sie gerieten erneut mit 2:5 in Rückstand. Doch mit drei Punkten von Kadie Rolfzen in Folge und einer tollen Aufschlagserie von Lucija Mlinar übernahmen die Waibl-Schützlinge wieder die Kontrolle über das Geschehen auf dem Feld. Nun lief das Spiel wie am Schnürchen. Über 12:6 und 17:7 setzten sich die Dresdnerinnen deutlich ab. Aber Suhl gab nicht auf, biss sich in der Schlussphase nach einem 13:20 noch einmal auf 18:21 heran. Alexander Waibl nahm eine Auszeit und danach ließ sein Team nichts mehr anbrennen. Kadie Rolfzen „tütete“ mit dem zweiten Satzball die 2:1-Satzführung ein. 


    Die Gäste aus Suhl gaben sich aber auch im vierten Durchgang keinesfalls geschlagen. Sie lieferten den Gastgeberinnen einen harten Schlagabtausch, sorgten immer wieder mit den Aufgaben für Herausforderungen, während sich die Gastgeberinnen den einen oder anderen Fehler leisteten. Doch die DSC-Mädels zeigten in der Crunchtime Nervenstärke und sicherten sich verdient den Einzug ins Finale.

    11.12.2019 22:21
  • Stuttgart gewinnt den Pokalkrimi mit 3:2
    Allianz MTV Stuttgart vs. SSC Palmberg Schwerin, 11.12.19, POK F
    Allianz MTV Stuttgart gewinnt das Halbfinale des DVV-Pokals gegen den SSC Palmberg Schwerin mit 3:2 und steht damit im Finale in Mannheim.
    Der Jubel nach dem Sieg kannte keine Grenzen.
    Foto: Tom Bloch (www.tombloch.de)

    „Immerhin ein Heimspiel“, war die einstimmige Bewertung nach der Auslosung des Halbfinalkrachers gegen den SSC Palmberg Schwerin. Mehr konnte diesem Los im Vorfeld auch nicht abgewonnen werden und dass eskein Spaziergang ins Finale nach Mannheim werden würde, war allen Beteiligten klar. Schwerin zeigte seit Saisonbeginn stets eine konstante Leistung, was nicht zuletzt an den geringen Veränderungen im Kader des Rekordmeisters lag. Der amtierende Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart hingegen hatte zu Beginn mit dem großen Umbruch innerhalb der Mannschaft zu kämpfen. Daher war es auch nicht sehr verwunderlich, dass sich die Gäste aus dem Norden im Oktober mit dem Supercup den ersten Titel der Saison sichern konnten. Seither entwickelten sich beide Mannschaften mehr und mehr und so war es auch keine Überraschung, dass diese beiden Teams an der Spitze der Bundesligatabelle stehen. Beide Mannschaften verfügen nicht nur über einen sehr starken Kader, sondern auch über einen unglaublichen Willen, was sich auch im Verlauf des Spiels immer wieder zeigte. Vor 2251 Zuschauern sollte der erwartete enge Schlagaustausch das absolute Highlight kurz vor Weihnachten werden.

    Doch zu Beginn sah es überhaupt nicht danach aus. Beide Teams starteten mit der mittlerweile üblichen Startformation. Schwerin konnte sich schnell einen komfortablen Vorsprung erarbeiten, so dass Stuttgarts Trainer früh zur ersten taktischen Auszeit gezwungen war. Trotz einer kurzzeitigen Verkürzung des Vorsprungs der Gäste durch Havili und Co. kam das Heimteam nicht so recht ins Spiel. Ein ums andere Mal gelang es den Schwerinerinnen den Ball im Feld der Blauen unterzubringen. Unterstützt wurde dies noch durch enorm viele eigene Fehler und fehlende Absprachen in der Abwehr. Mit vielen Wechseln versuchte die Stuttgarter Bank noch einmal das Ruder herumzureißen, doch dies gelang nicht. Letztlich musste der erste Satz mit einem klaren 17:25 an die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern abgegeben werden.

    Auch den zweiten Satz starteten beide Teams aufstellungstechnisch wie im ersten Durchgang. Stuttgart wirkte von Beginn an deutlich wacher, sodass es den Gästen nicht gelang erneut schnell davon zu ziehen. Trotz einem unglaublichen Kampfgeist gelang es den Stuttgarterinnen erst beim 18:17 erstmalig die Führung zu übernehmen. Schwerin ließ sich jedoch trotz kurzzeitigem Rückstand nicht abschütteln, sodass im Anschluss ein reger Wechsel in der Führung die logische Folge war. Diesmal behielten jedoch die Damen vom Neckar die Oberhand. Krystal Rivers versenkte den zweiten Satzball zum 25:23, sodass Stuttgart nach Sätzen mit Schwerin gleichzog.

    Auch im dritten Durchgang bot sich dem Zuschauer das gleiche Bild auf dem Feld. Der erwartete enge Kampf hatte gerade erst begonnen. Nach einem knappen Beginn und einigen Führungswechseln, gelang es Schwerin im Anschluss sich ein kleines Polster zu erarbeiten. Den Mecklenburgerinnen gelang es immer wieder über Adams und Szakmary zu punkten. Doch die Gastgeberinnen ergaben sich nicht mehr in ihr Schicksal, wie es noch in Satz eins der Fall war,  beide Teams boten den Fans sehenswerte Rallys. Schwerin überzeugte nun mit Durchschlagskraft und Stuttgart sorgte zudem mit einfachen Fehlern für einen immer größeren Abstand der Halbfinalisten. Mit 19:25 holen sich die Gäste schlussendlich auch den dritten Satz und gehen somit wieder in Führung.

    Auch der vierte Satz startete wie die Vorangegangen: eng und mit viel Druck auf beiden Seiten. Zu dieser Phase des Spiels konnte sich kein Team wirklich absetzen und die Führung wanderte im Sekundentakt hin und her. Doch dann packten die Blauen alles aus! Egal ob im Angriff oder im Block, auf einmal schien alles zu passen und Stuttgart konnte das erste Mal in diesem Match deutlich zum 14:9 davonziehen, was Felix Koslowski zur zweiten Auszeit innerhalb weniger Spielzüge zwang. Doch auch dies sollte noch keine Vorentscheidung in diesem spannenden Match sein. Schwerin gelang es mit viel Druck im Aufschlag wieder heranzukommen. Doch auch Stuttgart konnte noch eine Schippe drauflegen und sicherte sich mit einem 25:19 den vierten Durchgang und erzwang so den alles entscheidenden Tiebreak.

    Nun stand die komplette Halle und die Fans gaben auf den Rängen alles. Gleiches war auf dem Court zu erkennen. Das erste Mal im Spielverlauf war es das Heimteam, dass den ersten Punkt des Satzes machte. Mutige Angriffe auf Stuttgarter Seite und eine starke Blockleistung brachten die Schwäbinnen schnell leicht in Führung. Jegliche Chancen wurden konsequent genutzt, sodass das Team in Blau mit 4 Punkten Vorsprung auf die andere Seite wechselte. Im Anschluss lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Lediglich 5 Punkte gelang dem Rekordmeister, bevor es eine im Spiel immer stärker werdende Krystal Rivers war, die Stuttgart letztlich ins Pokalfinale schoß!

    Somit fährt Allianz MTV Stuttgart 2020 erneut nach Mannheim und will den Titel nach 2017 wieder an den Neckar holen. Der Gegner am 16. Februar 2020 ist der Dresdner SC, der sein Halbfinale gegen den VfB Suhl mit 3:1 gewinnen konnte. Diese Partie wird in seiner Konstellation eine Neuauflage des Finales von 2016 sein, dass Dresden in einem packenden Kampf für sich entscheiden konnte.

    MVP Stuttgart: #1 Greta Szakmary

    MVP Schwerin: #13 Krystal Rivers

    Starting Six Stuttgart: Havili, Van Gestel, Lazic, Rivers, Samadan, Lohuis, Libera: Koskelo.

    Starting Six Schwerin: Bongaerts, Adams, Szakmary, Drewniok, Dumancic, Barfield, Libera: Pogany,

    11.12.2019 21:26
  • Mit Volldampf die letzte Hürde nehmen
    Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 11.12.19, POK F
    Alles oder Nichts, jetzt gilt es: Die DSC Volleyball Damen wollen die letzte Hürde auf dem Weg nach Mannheim nehmen.
    DSC will mit Volldampf die letzte Hürde nehmen
    Foto: Dresdner SC, Cornelia Kurth

    Alles oder Nichts, jetzt gilt es: Die DSC Volleyball Damen wollen die letzte Hürde auf dem Weg nach Mannheim nehmen. An diesem Mittwoch (18.30 Uhr) empfangen die Schützlinge von Alexander Waibl in der heimischen Margon Arena den VfB Suhl LOTTO Thüringen zum Pokal-Halbfinale. Mit einem Sieg soll der Einzug ins Finale des DVV-Pokals, das am 16. Februar in der SAP-Arena von Mannheim steigt, perfekt gemacht werden. Für die Dresdnerinnen wäre es nach den beiden Pokal-Triumphen 2016 und 2018 der dritte Auftritt in der SAP-Arena vor über 12 000 Zuschauern. 


    „Für dieses Ziel braucht es keine Extra-Motivation. Da ist jede heiß darauf, diese Atmosphäre zu erleben“, weiß Mareen von Römer aus eigener Erfahrung. Auch wenn die DSC-Spielführerin und Regisseurin nach ihrer Erkrankung noch nicht wieder ins Geschehen eingreifen kann, wird sie am Mittwoch von der Tribüne aus ihren Mädels die Daumen drücken. „Ich denke, die Mannschaft ist gut drauf. Mit den Siegen zuletzt im Challenge Cup und auch im Pokal-Viertelfinale gegen Aachen haben die Mädels viel Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass die Formkurve nach oben zeigt. Das war sehr wichtig für den Kopf. Auch wenn man Suhl keinesfalls unterschätzen darf, weil sie immer kampfstark und bissig spielen, bin ich mir sicher, dass unsere Mädels das schaukeln werden“, zeigt sich Mareen von Römer zuversichtlich. 


    Seit dem letzten Spiel haben Alexander Waibl und das gesamte Trainerteam mit der Mannschaft weiter am Feinschliff gearbeitet. „Es war im Training zu spüren, dass alle heiß und sehr fokussiert sind. Wir freuen uns auf dieses Spiel, gehen sicher auch favorisiert in dieses Halbfinale, aber wir müssen auch von Anfang bis Ende sehr konzentriert sein“, betont der Chefcoach, der im Moment noch keinen Gedanken an Mannheim verschwendet. „Man sollte nicht den zweiten vor dem ersten Schritt gehen, sonst fällt man auch ganz schnell auf die Nase“, warnt er und fügt hinzu: „Suhl ist auf jeden Fall ein Team, dem man mit gebührendem Respekt und der nötigen Vorsicht gegenübertreten sollte. Die gegenwärtige Tabellensituation täuscht über die tatsächliche Qualität des Gegners hinweg.“ 


    Auch wenn die Thüringerinnen in der Liga noch keinen Sieg landen konnten, so warfen sie immerhin Vilsbiburg aus dem Pokal. „Und auch wir hatten im ersten Spiel in Suhl ja zwischenzeitlich auch einige Mühe“, erinnert Waibl an den 3:1-Sieg seines Teams in der Wolfsgrube. 


    Doch wenn seine Schützlinge schnell die Anfangsnervosität ablegt und an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft und mit viel Herz und Leidenschaft kämpft, dann sollte die „Mission Mannheim“ gelingen. 

    10.12.2019 16:50

DVV-Pokal-Auslosung: Top-Duelle im Viertelfinale

VBL | Pressemitteilungen

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des DVV-Pokal-Achtelfinales. In spannenden Spielen gab es einige Überraschungen, die großen Sensationen unterklassiger Vereine blieben jedoch aus. So gibt es im Viertelfinale nur noch reine Duelle zwischen den besten Teams der 1. Bundesliga zu sehen. Darunter das Topduell bei den Männern zwischen dem VfB Friedrichshafen und den BR Volleys.


"Duell der Giganten" schon im Viertelfinale: Der VfB Friedrichshafen empfängt die BR Volleys (Foto: Sebastian Wells)

Losfee Lisa Rühl bescherte ihren ehemaligen Verein, dem SC Potsdam, Heimrecht im Viertelfinale. Als Gegner wird den Brandenburgerinnen der amtierende Pokalgewinner SSC Palmberg Schwerin gegenüberstehen. Beide Mannschaften setzten sich in ihren Achtelfinals ohne Satzverlust souverän durch.

Der aktuelle Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart wird in der heimischen SCHARRena die Mannschaft von Schwarz-Weiß Erfurt begrüßen. Diese hatte sich den Sieg im Achtelfinale erst im Tie-Break gegen den Zweitligisten aus Grimma erspielt.

Die Mannschaften aus Suhl und Vilsbiburg überzeugten mit einer weißen Weste in der letzten Runde, und treffen nun aufeinander.

Nach einer dominanten Achtelfinalpartie bei der zweiten Mannschaft des MTV Stuttgart steht der Dresdner SC in der Runde der letzten Acht. Mit dem aktuellen Liga-Zweiten, den Ladies in Black Aachen, wartet ein attraktiver Gegner auf die Sachsen.

Bei den Männern gab es den Paukenschlag gleich in der ersten Losung. Das Dauerduell zwischen dem VfB Friedrichshafen und den BERLIN RECYCLING Volleys findet nach dem comdirect Supercup Ende Oktober nun seine Fortsetzung im Viertelfinales des DVV-Pokals. Der amtierende Pokalsieger aus Friedrichshafen erwartet das Team aus der Hauptstadt dabei am Bodensee.

Ebenfalls freuen sich die Teams aus Bühl, Düren und Rottenburg über das Aufschlagen vor heimischen Publikum. Während die Volleyball Bisons aus Bühl die WWK Volleys Herrsching zu Gast haben werden, reisen die United Volleys Frankfurt zu den SWD powervolleys DÜREN - ein Duell der beiden Teams, die im Achtelfinale die erste und zweite Mannschaft der SVG Lüneburg aus dem Pokal geworfen hatten.

Das vierte Viertelfinale bestreiten der TV Rottenburg, der sich im Achtelfinale bei den favorisierten HYPO TIROL AlpenVolleys Haching im Tie-Break durchgesetzt hatte, und die HELIOS GRIZZLYS Giesen.

Die Viertelfinals finden am 20. (Männer) sowie 23. und 24. November (Frauen) statt.

Die Halbfinals der Frauen sind für den 11. Dezember 2019 (Mittwoch) angesetzt. Die Männer spielen ihre Halbfinals am 8. Dezember 2019 aus. Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird am 16. Februar 2020 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

Alle Spiele im Überblick:

Frauen

Sa, 23.11.19, 17:30 Uhr, Dresdner SC vs. Ladies IN Black Aachen

Sa, 23.11.19, 19:00 Uhr, VFB Suhl Lotto Thüringen vs. Rote Raben Vilsbiburg

Sa, 23.11.19, 19:30 Uhr, Allianz MTV Stuttgart vs. Schwarz-Weiss Erfurt

So, 24.11.19, Uhrzeit offen, SC Potsdam vs. SSC Palmberg Schwerin

Männer

Mi, 20.11.19, 19:00 Uhr, SWD powervolleys Düren vs. United Volleys Frankfurt

Mi, 20.11.19, 19:30 Uhr, TV Rottenburg vs. Helios GRIZZLYS Giesen

Mi, 20.11.19, 20:00 Uhr, VfB Friedrichshafen vs. Berlin RECYCLING Volleys

Mi, 20.11.19, 20:00 Uhr, Volleyball Bisons Bühl vs. WWK Volleys Herrsching

Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

* (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

veröffentlicht am Sonntag, 3. November 2019 um 21:21; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 03.11.19 19:36
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