Pokal News - VBL
  • Wieder Pokal im Volleyballtempel
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching, 08.12.19, POK M
    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching.
    Cody Kessel und die BR Volleys sind bestens in Fahrt.
    Foto: Maximilian Franz

    Am 25. November 2017 durften die BR Volleys letztmals vor ihrem Publikum im DVV-Pokal aufschlagen. Damals setzte es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen Herrsching, also eben jenen Kontrahenten, auf den die Berliner am Sonntag (08. Dezember um 15.00 Uhr) im Halbfinale der Saison 19/20 treffen. In ihrer heimischen Max-Schmeling-Halle haben die Hauptstädter die Chance, das Ticket nach Mannheim zu lösen. SPORT1 zeigt die Begegnung live in einer Free-TV-Konferenz.

    Auf das BR Volleys Team wartet in der Runde der besten vier Klubs ein Gegner, der schon seit Saisonbeginn auf einer Erfolgswelle reitet. Nicht nur, dass die Herrschinger nun zum dritten Mal in vier Jahren (!) im Pokal-Halbfinale stehen, auch in der Bundesliga läuft es für die Schützlinge von Trainer Maximilian Hauser überaus erfreulich ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    07.12.2019 02:58
  • Düren: Noch ein Sieg bis zum Pokalfinale
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Am Sonntag ab 14.30 Uhr kämpfen die SWD powervolleys Düren und der TV Rottenburg um den Einzug in das Pokalfinale.
    Nur mit guter Teamleistung kann der Sprung in das Pokalfinale gelingen.
    Foto: powervolleys/Gras

    Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Am Sonntag ab 14.30 Uhr kämpfen die SWD powervolleys Düren und der TV Rottenburg um den Einzug in das Pokalfinale. Die Partie findet in der Arena Kreis Düren statt, Sport 1 überträgt das Halbfinale live in einer Konferenz mit dem um 15 Uhr beginnenden anderen Halbfinale Berlin Recycling Volleys gegen WWK Volleys Herrsching.

    „Für jeden Spieler ist es ein Traum, im Pokalfinale in Mannheim vor mehr als 10.000 Zuschauern zu stehen“, sagt Dürens verletzter Kapitän Michael Andrei. Um den Traum zu verwirklichen, muss die Mannschaft den letzten Schritt gehen. Und der wird schwer. Denn der TV Rottenburg reist mit Rückenwind nach Düren. Die Schwaben haben sich im Verlauf der Saison deutlich weiterentwickelt. So ist die Tatsache, dass der TVR im Halbfinale steht, keine Überraschung mehr. Und deswegen macht Andrei, der wie der finnische Außenangreifer Niklas Seppänen lange ausfällt, deutlich, dass sein Team sich weiter steigern muss.

    So wie im Verlauf der Partie gegen die Heitec Volleys Eltmann am Donnerstag, die Düren nach verkrampften Beginn 3:1 gewinnen konnte. „Gegen Rottenburg müssen wir noch mal deutlich zulegen“, fordert Andrei. Der Gegner sei in der einfacheren Rolle. Er reist als mutmaßlicher Außenseiter nach Düren, mit reichlich Rückenwind in den Segeln. „Sie werden bis zum letzten Ball kämpfen. Da können wir es uns nicht leisten, nachzulassen“, blickt Andrei auf zwei Phasen aus dem Eltmann-Spiel, in denen Düren fünf gegnerische Punkte in Folge zuließ. „Wir müssen noch mehr Energie auf das Feld bringen, damit wir das Finale erreichen.“ Einen Teil der Energie ziehen die SWD powervolleys aus der Unterstützung ihres Publikums. Am Sonntagnachmittag wird es elektrisch in der Arena Kreis Düren.

    Michael Andrei ist zuversichtlich, dass das klappt. Nach der schweren Phase mit drei Niederlagen in Folge sei ein Ruck durch das Team gegangen, der sich auch in der Trainingsleistung und dann auch mit der Steigerung während des Eltmann-Spiels gezeigt habe. Außerdem gibt es Fakten aus der Vergangenheit, die für Düren sprechen. Rottenburg konnte noch nie in Düren gewinnen. Das erste Aufeinandertreffen in der Bundesliga in dieser Saison haben die SWD powervolleys auswärts 3:0 gewonnen. Trainer Stefan Falter hatte viel gewechselt und alle Spieler zum Einsatz gebracht. „Jeder von uns weiß also, wie es sich anfühlt, Rottenburg zu schlagen“, formuliert Andrei eine positive Erinnerung. „Wir werden am Sonntag jeden Spieler brauchen. Jeder wird für seinen großen Traum kämpfen“, erwartet der Dürener Kapitän eine intensive Partie. Schließlich haben die SWD powervolleys den Traum vom Pokalfinale in Mannheim nicht exklusiv.

    Erstmals in Düren zum Einsatz kommt das Challenge-System, das ab dem Halbfinale Vorschrift ist. Die Trainer haben die Möglichkeit, pro Satz zwei Schiedsrichterentscheidungen per Videobeweis zu überprüfen bezüglich Netzfehler, Linienfehler oder ob der Ball im Feld war oder außerhalb.

    06.12.2019 09:50
  • Eine einzigartige Chance
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Rottenburg, 08.12.19, POK M
    Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg treffen am Sonntag (14:30 Uhr, LIVE auf SPORT1) im Pokal-Halbfinale auf die SWD powervolleys Düren und kämpfen um den Einzug ins Pokalfinale in Mannheim.
    Der TVR spielt im Pokal-Halbfinale in Düren
    Foto: Ralph Kunze

    Was ist den „RedSox“ zuzutrauen?

    Aufregende Wochen liegen hinter dem TVR. Die neuen „RedSox“ am Neckar mit Neu-Coach Christophe Achten überraschten im Pokal nach fünf Spielen ohne Sieg erstmals Volleyballdeutschland: Der Sieg in Innsbruck sorgte nicht nur für das Weiterkommen, sondern auch für Selbstbewusstsein, das rückblickend die Initialzündung für einen erfolgreichen November war. Drei Liga-Erfolge folgten neben dem Gewinn im Pokal-Viertelfinale gegen Giesen. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Halbfinale das vorerst größte Highlight der Spielzeit auf den TVR.

    Düren ist Favorit

    Gegen die powervolleys Düren spielten die Rottenburger diese Runde bereits. 3:0 unterlagen die Domstädter im Tollhaus der Liga. Die Favoritenrolle scheint eindeutig, insbesondere weil das Spiel an der Rur stattfindet. Der Eindruck der vergangenen Wochen eines TVR der nie aufgibt, Comeback-Qualitäten bewiesen hat und immer wieder für Überraschungen gut war, stärkt jedoch die Hoffnung auf eine Sensation in Düren.

    Finaleinzug wäre eine Premiere

    Für Rottenburgs Manager Philipp Vollmer sind es ebenfalls spannende Tage. Er berichtet im Hintergrund von regelmäßigem Kontakt zur Liga-Organisation. „Wir befinden uns aus Sicht der VBL als Halbfinalist in einem auserwählten Kreis“, sagt er. Im Falle eines Finaleinzugs würde es zügig um die Planungen für den Finaltag in Mannheim gehen. „Das ist aber aktuell kein Thema. Zuerst müssten wir dafür in Düren bestehen. Diese Herausforderung beschäftigt uns ausreichend“, stellt Vollmer klar. Der Finaleinzug wäre eine Premiere in jeglicher Hinsicht.

    „Mission Mannheim“: Über Düren nach Mannheim?

    Für lautstarken Support werden TVR-Anhänger sorgen, die mit einem Fanbus den Weg an die belgische Grenze aufnehmen werden. Im Bus sind noch Plätze dafür frei. Anmeldungen können kurzfristig noch unter lk@volleyball-rottenburg.de entgegengenommen werden. Es könnte ein einmaliges Erlebnis werden, in Düren das Mannheim-Ticket zu lösen.

    Das Spiel auf Facebook und Co.

    Das Spiel wird LIVE auf SPORT1 im TV sowie im LIVESTREAM unter sport1.de übertragen. Für Fans, die von zuhause die Partie verfolgen, hat der TVR-Partner Pizza+Pasta Rottenburg einen speziellen Rabatt auf das Sortiment am Spieltag vorbereitet. Mehr Informationen finden Sie in den Sozialen Medien des TVR. Wer die Partie nicht im Bewegtbild verfolgen kann, findet weitere interessante Beiträge auf den Social-Media-Kanälen des TV Rottenburg unter dem Hashtag #DURTVR.

    05.12.2019 10:37
  • Favorit war in Potsdam nicht aufzuhalten
    SC Potsdam vs. SSC Palmberg Schwerin, 24.11.19, POK F
    Das Viertelfinalspiel zwischen dem SC Potsdam und dem aktuellen Titelträger vom SSC Palmberg Schwerin um den DVV-Pokal hielt das, was man im Vorfeld erwartetet hatte.
    Harter Pokalfight in der MBS Arena
    Foto: Nicol Marschall

    Das Viertelfinalspiel zwischen dem SC Potsdam und dem aktuellen Titelträger vom SSC Palmberg Schwerin um den DVV-Pokal hielt das, was man im Vorfeld erwartetet hatte. Attraktive Ballwechsel, Spannung und Nervenkitzel bis zum letzten Ballwechsel.

    Am Ende gab es nach mehr als zwei Stunden ein 1:3 (22:25, 21:25, 25:13, 20:25) -bei 88:88 Punkten- Erfolg für die als Favorit angereisten Gäste aus dem Norden. Das zeigt, wie eng es bei diesem Fight in der MBS-Arena zuging.

    Den 1578 Zuschauern wurde dann ein hochemotionales und gutklassiges Pokalspiel geboten, da hatten beide Mannschaften spielerisch, aber auch das Schiedsrichterteam mit so manch strittiger Entscheidung ihren Anteil. Unumstritten, dass Spiel stellte höchste Ansprüche an die Unparteiischen und zeigte wie notwendig es seitens des Verbandes ist, den Videobeweis bei so entscheidenden Spielen einzusetzen. Er würde unnötige Emotionen aus dem geschehen nehmen. Er war für dieses Viertelfinale beantragt worden.

    Cheftrainer Guillermo Hernandez schickte zunächst Valerie Nichol, Brittany Abercrombie, Sofija Medic, Antonia Stautz, Lisa Gründing, Annegret Hölzig, dann auch Ana Escamilla sowie Aleksandra Jegdic (L) auf das Feld. Dabei hatte sich das Team am Vormittag kurzfristig entschieden, in den schwarzen Auswärtstrikots aufzulaufen, mit dem Hintergedanken, in rot ging gegen Stuttgart in der heimischen Arena einiges schief und da ist man mit einem Farbwechsel eventuell erfolgreicher.

    Beide Mannschaften waren sofort bemüht, die eigenen taktischen Vorgaben umzusetzen. Dabei erwischte der SC Potsdam den besseren Auftakt und konnte sich eine 8:4 bzw. 16:12 Führung erkämpfen. Danach warf der DVV-Pokalverteidiger all sein Können, sowie Routine in das Geschehen und konnte ausgleichen (21:21), brachte aber letztlich das 1:0 auf die Anzeigetafel.

    Der zweite Satz war eine Kopie des Vorausgegangenen. Die Mannschaft von Guillermo Hernandez ging in Führung, Schwerin glich aus (15:15) und hatte am Ende das bessere Ende für sich und es stand 2:0.

    Bei diesem Zwischenergebnis deutete sich ein 3:0 an. Doch es kam anders. Potsdam zeigte jetzt eine beeindruckende Leistung, obwohl es zum Auftakt beim zwischenzeitlichen 6:8 nicht danach aussah. Das Team brillierte mit tollen Ballpassagen und das überraschte schon, zeigte aber, zu was es in der Lage ist. Der SCP-Cheftrainer hatte seinen Sechser glänzend auf die Mecklenburgerinnen eingestellt. Es klappte jetzt nahezu alles, ob am Netz, Annahme oder beim Aufschlag. Die wieder genesene Ana Escamilla und auch Brittany Abercrombie brachten mit viel Feingefühl ihre Bälle in die freien Flächen des SSC-Feld unter, um zu punkten. Dem SC Potsdam gelang vor einer tollen Zuschauerkulisse das deutliche 25:13 und konnte auf 1:2 verkürzen, was das Nervenkostüm der Zuschauer jetzt vor höchste Anforderungen stellte.

    Jetzt fieberten alle dem folgenden Ablauf in dieser emotionalen Auseinandersetzung entgegen, dabei stieg der Puls bei so manchem in Richtung 200 Schläge!

    Auch jetzt ging es bis Mitte des Satzes eng und ausgeglichen mit tollen Szenen am Ball weiter, keinem Team gelang es, sich bis zum 13:13 abzusetzen. Erst danach zeigte sich wieder in der Endgestaltung das gewisse Quäntchen Qualitätsunterschied auf Seiten der Schwerinerinnen. Sie verstanden es, dieses spektakuläre Viertelfinale für sich zu gestalten und schafften nach dem 20:25 den verdienten und erwarteten Einzug in die nächste Runde.

    Nach dem Spiel wurden Sofija Medic (Potsdam) sowie Britt Bongaerts (Schwerin) als ‚MVP‘ geehrt.

    Am Schluss wurde die Mannschaft des SC Potsdam mit viel Beifall für ihren Auftritt verabschiedet und zeigt, man hat trotz dieses Spielausganges bei den Fans nicht enttäuscht.

    Stimmen zum Spiel:

    Felix Koslowski (Schwerin): „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat es in den letzten Spielen verstanden, im richtigen Moment ihr Leistungsvermögen abzurufen und das selbst heute nach einem solchen dritten Satz, wo Potsdam enorm viel Druck gemacht hat. Wir haben und danach aus dieser Situation herausarbeiten können, das war wohl die Größte Leistung vom Team heute. Kompliment auch an die mitgereisten Fans, sie waren ein großartiger Rückhalt für uns“. Als Auswahltrainer hob er ausdrücklich die Arbeit des SC Potsdam mit deutschen Spielerinnen hervor, „der Verein ist ein Paradebeispiel, dass man auch ihnen in der 1. Bundesliga bestehen kann, hierfür höchsten Respekt“, so Coach.

    Toni Rieger (SCP-Sportdirektor): „Wir haben uns nicht vorzuwerfen, wir haben toll gekämpft und konnten lange das Spiel offen halten. Aber auch heute kann man sich wieder über etliche Schiedsrichterentscheidungen streiten. Hier ist die Volleyballliga gefragt, wir wollten den Videobeweis, er ist mehr als notwendig in diesen Spielen, wo nur der Sieg zählt. Gerade die Außenangreiferinnen der Gäste, welche die Besten der Liga sind, haben heute in den wichtigen Phasen die notwendigen Punkte gemacht, dass war für den Ausgang heute mit entscheidend“.

    Antonia Stautz (SCP-Kapitän): „Wir haben in allen Sätzen gut begonnen, haben da durchaus dominiert und sind immer in der Mitte weggebrochen. Schwerin hat durchgängig konstant auf einem hohen Level agiert. Wir haben mutig begonnen, aber dann fehlt uns noch die Erfahrung, solche Spiele erfolgreich zu gestalten, so wie es uns zeitweise im dritten Satz gelungen ist. Wenn du einmal dann nachlässt, schlägt eine solch Klasseteam, wie Schwerin es ist zu“.

    Der SC Potsdam möchte sich nochmal bei den Berlin Recycling Volleys bedanken, die es der Mannschaft ermöglicht haben, am Vortag ein Training in ihrer Halle durchführen zu können, da die MBS Arena auf Grund eine Veranstaltung nicht genutzt werden konnte.

    Angemerkt sei noch, dass der SSC Palmberg Schwerin von einer tollen Fangemeinschaft unterstützt wurde. Was aber nicht geht, ist das Auftreten ihres Maskottchen Volleo. Dieses provozierte mit Gesten an der Bande und musste mehrfach vom Sportdirektor zur Fairness aufgefordert werden. Ein solches Maskottchen hat in keiner Sportstätte etwas zu suchen.

    24.11.2019 18:37
  • DVV-Pokalauslosung: Gipfeltreffen im Halbfinale der Frauen
    VBL | Pressemitteilungen
    In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 treffen im DVV-Pokal-Halbfinale der Frauen Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin aufeinander.

    Halbfinal-Kracher im DVV-Pokal: In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 treffen im DVV-Pokal-Halbfinale der Frauen der amtierende Meister Allianz MTV Stuttgart, der sich durch ein 3:0 gegen Schwarz-Weiß Erfurt für die Runde der letzten Vier qualifizierte, und der amtierende DVV-Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin – im Viertelfinale 3:1-Sieger beim SC Potsdam – aufeinander. Das ergab die Auslosung am Sonntag in Berlin.


    Acht Teams - ein Ziel: Das DVV-Pokalfinale am 16. Februar 2020 in der SAP Arena in Mannheim. (Foto: Conny Kurth)

    Das zweite Halbfinale bei den Frauen bestreiten der Dresdner SC, der sich im Viertelfinale mit 3:0 gegen die Ladies in Black Aachen durchsetzte, und der VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN, der die Roten Raben Vilsbiburg in der Runde der letzten Acht mit 3:2 bezwang. Beide Partien der Vorschlussrunde werden am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 gespielt. Aufschlag in der Stuttgarter SCHARRena ist um 18:10 Uhr, in der Margon Arena in Dresden beginnt das Spiel um 18:30 Uhr. SPORT1 überträgt beide Matches ab 18:00 Uhr in einer Konferenz.

    Im Halbfinale der Männer bekommen es die SWD powervolleys Düren, die die United Volleys Frankfurt im Viertelfinale mit 3:1 aus dem Rennen warfen, mit dem TV Rottenburg zu tun, der seine Viertelfinalpartie gegen die HELIOS GRIZZLYS Giesen ebenfalls mit 3:1 gewann. Das zweite Semifinale bestreiten der fünfmalige DVV-Pokalsieger BERLIN RECYCLING Volleys, der den amtierenden Cup-Champion VfB Friedrichshafen mit 3:0 ausschaltete, und die WWK Volleys Herrsching – 3:1-Sieger bei den Volleyball Bisons Bühl.

    Die Männer-Spiele finden am Sonntag, den 8. Dezember 2019 statt. Die Partie in der Arena Kreis Düren wird um 14:30 Uhr angepfiffen, in der Berliner Max-Schmeling-Halle erfolgt der erste Aufschlag um 15:00 Uhr. Auch diese beiden Partien werden in einer Live-Konferenz übertragen – SPORT1 ist im Free-TV ab 15:00 Uhr dabei.

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird am 16. Februar 2020 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

    Alle Spiele im Überblick:

    Frauen

    Mi, 11.12.19, 18:10 Uhr, ALLIANZ MTV Stuttgart vs. SSC PALMBERG Schwerin

    Mi, 11.12.19, 18:30 Uhr, Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN

     

    Männer

    So, 08.12.19, 14:30 Uhr, SWD powervolleys Düren vs. TV Rottenburg

    So, 08.12.19, 15:00 Uhr, BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching

    Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    Während der "BLACK WEEK" bieten Ticketmaster und AdTickets Karten zu günstigeren Konditionen an - hier finden Sie alle Informationen.

    24.11.2019 18:10
  • Stuttgart löst das Halbfinal-Ticket
    Allianz MTV Stuttgart vs. Schwarz-Weiß Erfurt, 23.11.19, POK F
    Der deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart löst gegen Schwarz-Weiss Erfurt das Ticket für das Halbfinale und darf weiter vom Finale in Mannheim träumen
    Stuttgart steht im Halbfinale
    Foto: Tom Bloch (www.tombloch.de)

    Nach dem erfolgreichen Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals gegen Straubing hatte es die Losfee gut mit Allianz MTV Stuttgart gemeint, denn zum einen konnte man sich auf ein Heimspiel freuen, zum anderen ging man mit Erfurt den vermeintlich „großen Brocken“  erst einmal aus dem Weg. Trotzdem war dem Team und den Fans in Stuttgart klar, dass auch dieses Spiel erst einmal gewonnen werden musste, um sich den Traum vom Finale in Mannheim zu erfüllen.

    Trainer Giannis Athanasopoulos vertraute zu Beginn auf seine Stamm Starting Six. Bis zum 9:9 war es ein enger Schlagabtausch, konnte sich doch keines der beiden Teams zu Beginn absetzen. Als sich Stuttgart jedoch einen ersten Vorsprung von 2 Punkten auf 11:9 erarbeiten konnte, sah sich der Erfurter Trainer zu einer ersten Auszeit gezwungen. Die Ballwechsel wurden jetzt länger und umkämpfter, bis zur zweiten technischen Auszeit erkämpfte sich die Stuttgarter Mannschaft einen Vorsprung auf 16:13. Es waren in dieser Phase vor allem Alexandra Lazic und Krystal Rivers, die immer wieder punkten konnten. Doch die Gäste aus Thüringen gaben sich nicht auf und arbeiteten sich nach und nach zurück in den Satz. Stuttgart machte in dieser Phase zu viele eigene Fehler und so schmolz der eigentlich komfortable Vorsprung von 21:18 dahin und Erfurt schaffte es, zum 21:21 auszugleichen. Gleich der erste Satz sollte sich also wieder zu einem Krimi in der SCHARRena entwickeln. Alexandra Lazic war es schlussendlich, die den zweiten Satzball für Stuttgart zum 26:24 verwandeln konnte.

    Der zweite Satz startete in der gleichen Formation wie bereits der erste. Gleich zu Beginn gelang es Stuttgart durch eine starke Aufschlagserie von Krystal Rivers und einer aggressiven Blockarbeit sich einen Vorsprung von 6:2 zu erarbeiten, so dass sich Erfurt früh für eine erste Auszeit entschied. Bis zur ersten technischen Auszeit (8:3) ließen Lohuis und Co. nur einen weiteren Punkt des Gegners zu und schufen sich so einen komfortablen 5-Punkte Vorsprung. Annahme und Block waren in diesem Satz deutlich stabiler und auch die Eigenfehler konnten minimiert werden. Da der Abstand bei der zweiten technischen Auszeit (16:7) mit 9 Punkte deutlich war, nutzte  der Stuttgarter Cheftrainer sein Wechselkontingent, um auch anderen Spielerinnen wie Annie Cesar (heute in blau), Zuspielerin Havili, Lara Berger, Jenna Rosenthal und Diagonalangreiferin Hamson Spielzeit zu geben und die Stammkräfte etwas zu schonen. Mit 25:13 ging der zweite Satz nach Stuttgart.

    Zu Beginn des dritten Satzes setzte Stuttgart jedoch wieder auf die Starting-Six um Kapitänin Krystal Rivers. Eine Häufung kleinerer Fehler auf Stuttgarter Seite und stark kämpfende Thüringerinnen brachten den bereits im ersten Satz so spannenden Schlagabtausch zurück in die SCHARRena. Über 8:6 zur ersten technischen Auszeit konnte sich der der deutsche Meister dann auf 15:11 absetzen, wobei sich insbesondere Martina Samadan durch starke Blocks und Spielwitz auszeichnete. Erfurts Trainer musste reagieren, nahm die Auszeit und schaffte es dadurch, den Stuttgarter Spielfluss zu unterbrechen. Erfurt kam zur zweiten technischen Auszeit auf 16:13 heran, Stuttgart wollte jedoch jetzt nichts mehr anbrennen lassen und zog jetzt deutlich mit 20:14 davon. In dieser Phase wechselte Athanasopoulos erneut munter durch, es war jedoch der Stammspielerin Alexandra Lazic vergönnt, den Matchball zum 25:20 zu verwandeln.

    Stuttgart steht mit diesem Sieg erneut im Halbfinale des DVV-Pokals. Der nächste Gegner wird bei der Auslosung am Sonntag im Anschluss an die Begegnung SC Potsdam – SSC Palmberg Schwerin ermittelt.

    Kapitänin Krystal Rivers: „Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick deutlicher aus, als es tatsächlich war. Gerade in den Sätzen 1 und 3 haben unsere Gegnerinnen gekämpft und sind immer wieder herangekommen. Das zeigt auch, wie unberechenbar der Pokal ist, hier gelten ganz andere Regeln. Nichtsdestotrotz stehen wir im Halbfinale. Ich bin wahnsinnig stolz auf unser Team und unsere Leistung.“

    Starting Six Stuttgart: Aydinogullari, Van Gestel, Rosenthal, Lohuis, Rivers, Lazic

    Starting Six Erfurt: Pickrell, Krause, Brisebois, Flory, Amaron, Reinisch

    24.11.2019 09:35

Kampf um die Aufschlaghoheit

Allianz MTV Stuttgart vs. NawaRo Straubing, 02.11.19, POK F
Die beiden MVPs des Abends im direkten Duell: Celine van Gestel und Lena Große Scharmann.
Foto: Moritz Bosold

Allianz MTV Stuttgart steht im Viertelfinale des DVV-Pokals 2019/2020. Mit etwas mehr Mühe als vielleicht erwartet besiegte der amtierende Deutsche Volleyball-Meister die bravourös kämpfenden Frauen von Nawaro Straubing in der heimischen SCHARRena mit 3:1 (25:20, 25:17, 24:26, 25:20). Am augenscheinlichsten in der Partie war die Abhängigkeit der beiden Teams von der Aufschlag-Power. Die Mannschaft, die hier den Druck über einen längeren Zeitraum hochhalten konnte, hatte den Gegner meist problemlos im Griff. Doch beiden Teams gelang das immer nur phasenweise …

Schon nach dem ersten gespielten Punkt am Samstagabend dürften die Sorgenfalten auf der Stirn von Allianz-MTV-Geschäftsführer Aurel Irion wieder größer geworden sein. Außenangreiferin Channon Thompson verletzte sich bei ihrem von den Straubingerinnen geblockten Angriff über links am Bein und musste minutenlang auf dem Feld (und danach in den Katakomben der SCHARRena) behandelt werden. Für die sympathische Spielerin aus Trinidad & Tobago war das Match nach Minute 1 gelaufen, Celine van Gestel musste übernehmen. Die Sorge, dass nach der soeben geschlossenen Lücke im Zuspiel der Stuttgarterinnen durch die US-Amerikanerin Ainise Havili (vielleicht schon einsatzfähig im nächsten Spiel gegen Potsdam) gleich eine neue „Baustelle“ im Teamgebilde entsteht, ist natürlich groß. Die Mädels um Jenna Rosenthal wirkten zunächst auch etwas geschockt und mussten den annahmestarken (und gefühlt eigentlich auch aufschlagstärkeren) Niederbayerinnen bis zur Mitte des Satzes „hinterherrennen“. Die erste wirklich druckvolle Aufschlagserie von Juliet Lohuis brachte schließlich die Wende, mit vier Punkten am Stück zum 16:14. Danach konnte Straubing zwar einigermaßen dranbleiben, doch die eingewechselte Jennifer Hamson machte mit einer weiteren Aufschlagserie, während der ein Bauerntrick von Cansu Aydinogullari und ein lässiger Drop-Block von Juliet Lohuis für die letzten beiden Punkte sorgten, den Satz für Stuttgart „dicht“.

Was Trainer Giannis Athanasopoulos in der kurzen Pause zwischen den Sätzen als Devise ausgegeben haben dürfte, war klar. Mehr Risiko im Aufschlag, Aufschlagfehler zur Not in Kauf nehmen! Denn daran haperte es im ersten Durchgang eindeutig (mal abgesehen von den zu seltenen „Kills“ durch den Außenangriff). Und sein wieder in der Grundformation aufs Feld kommende Team setzte dies blendend um, führte schnell mit 12:3 und 16:8, obwohl Lena Große Scharmann bei Straubing jetzt ordentlich in Fahrt kam, nachdem sie im ersten Satz noch Anlaufschwierigkeiten gehabt hatte. Bei so einem Spielstand fielen bei Stuttgart einige Ungenauigkeiten im Zuspiel (Juliet Lohuis segelte während des ganzen Abends sogar zweimal komplett unter ihrem Zuspiel durch) weniger auf und vor allem ins Gewicht. Fünf Punkte am Stück kamen dann auch noch hinzu, während Celine van Gestel den Ball ins Spiel brachte. Dabei punktete Alexandra Lazic dreifach hintereinander, zuletzt mit einem lässigen Lob ins hintere linke Spielfeldeck. „Belohnt“ wurde sie mit ihrer Auswechslung für Geburstagskind Lara Berger, die ihren 18. gleich mit einem Ass feiern konnte. Ein Aufschlagfehler von Lena Große Scharmann besiegelte den zweiten Satzgewinn von Stuttgart mit 25:17. Bei Nawaro manifestierten sich erst unter dauerhaftem Aufschlagdruck Ungenauigkeiten im Spielaufbau, deutlich mehr als auf Stuttgarter Seite zuvor. Am Ende hatte Trainer Athanasopoulos so bei klarem Spielstand Jennifer Hamson und Alexandra Bura (in ihrem vorerst letzten Auftritt als „Zuspiel-Aushilfe“) weitere Spielpraxis geben können.

Warum Roosa Koskelo & Co. den Druck von der Linie im nächsten Satz nicht gleichermaßen aufrechterhalten konnten, ist rätselhaft. Im Gegenteil setzten jetzt die Mädels von Benedikt Frank die Stuttgarterinnen wieder von der Linie unter Druck – und waren dann mit dem Block immer recht schnell zur Stelle. Stuttgart war zu Fehlern gezwungen. Während Celine Stöhrs Auftritt von der Linie setzte sich Straubing mit 3:6 ab, später hieß es dann 9:12. Vergleichbar zum ersten Satz brachte erst Juliet Lohuis‘ Serie von der Linie zur Satzmitte hin vier Punkte am Stück und Stuttgarts Führung mit 18:17. Die für Jenna Rosenthal eingewechselte Martina Samadan hätte dann zum Matchwinner werden können, hatte sie doch mit einem Doppelblock gemeinsam mit Krystal Rivers sowie zwei kurzen Aufsteigern durch die Mitte für den ersten Matchball (24:22) gesorgt. Doch Stuttgart machte keinen Punkt mehr, von der Aufschlaglinie „regierte“ jetzt bis zum 24:26 die Norwegerin Ragni Knudsen, ihre Mitspielerinnen sorgten für die notwendigen Punkte.

Stuttgart schwankt in der Spielstärke einfach doch noch stark. Jetzt ging's glücklicherweise wieder aufwärts. Anfang des vierten Satzes zeigten Aydinogullari und Celine van Gestel, die an diesem Abend vor allem für die wichtigen Breakpunkte verantwortlich zu sein schien, dann plötzlich, wie man den Ball unangenehm für den Gegner ins Spiel bringen kann. Es war wie gehabt: Wer mit der Angabe Druck machen kann, hat verhältnismäßig leichtes Spiel! Stuttgart führte schon mit 10:5, eine Große-Scharmann-Serie von der Linie drehte den Spieß dann aber wieder um (allerdings unterstützt von einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, die Trainer Athanasopoulos die gelbe Karte einbrachten), 13:13. Von nun an war es „nur“ noch eine kämpferische Partie auf mittlerem Niveau, bei der Stuttgart nicht zu glänzen, aber Straubing immer mit dem nötigsten Einsatz auf Abstand zu halten wusste. Ein Aufschlagfehler von Celine Stöhr gefolgt von einem Julia-Schaefer-Angriff, der von Martina Samadan und Cansu Aydinogullari völlig humorlos vor ihre Füße geblockt wurde, besiegelten schließlich mit 25:20 das Pokal-Aus von Nawaro Straubing. Die MVP-Medaillen heimsten Lena Große Scharmann als punktbeste Niederbayerin sowie Celine van Gestel, die bei Stuttgart die entscheidenden (wenn auch bei weitem nicht die meisten) Punkte gemacht hatte, ein.

Giannis Athanasopoulos zeigte sich schon kurz nach Spielschluss versöhnt mit der Partie: „Nach so einem ersten Ballwechsel war es für uns natürlich schwierig, überhaupt Schritt für Schritt in die Partie zu finden gegen einen absolut kampfstarken Gegner. Eineinhalb Sätze haben wir starkes Volleyball gespielt, ansonsten hatten wir zu kämpfen – natürlich in erster Linie mit einem engagierten Gegner, aber immer auch noch viel zu sehr mit uns selbst. Derzeit können wir einfach noch nicht mit zehn gleich starken Mädels auf dem Platz agieren, wir müssen auch als Team noch wachsen. Aber genau solche Spiele wie dies heute helfen uns dabei!“
 

Starting Six Stuttgart:
Aydinogullari – Thompson – Rosenthal – Lohuis – Rivers – Lazic –  Libera: Koskelo
 

Starting Six Straubing:
Gryka – Knudsen – Stöhr – Williams – Große Scharmann – Schaefer –  Libera: Dreblow
 

veröffentlicht am Sonntag, 3. November 2019 um 02:17; erstellt von Michael Schüle, MTV Stuttgart 1843 e.V.
letzte Änderung: 03.11.19 11:59
Volleyball Bundesliga live bei Sport1 Supercup Showacts
Supercup Showacts