Pokal News - VBL
  • #MISSIONMANNHEIM: Stuttgart und Dresden lösen DVV-Pokal Finaltickets
    VBL-News
    Im Halbfinale des DVV-Pokals haben sich ALLIANZ MTV Stuttgart und der Dresdner SC durchgesetzt. Beide Teams nutzten den Heimvorteil und komplettieren die Ansetzungen für das DVV-Pokalfinale in Mannheim am 16. Februar 2020 in der SAP Arena.

    Im Halbfinale des DVV-Pokals haben sich ALLIANZ MTV Stuttgart und der Dresdner SC durchgesetzt. Beide Teams nutzten den Heimvorteil und komplettieren die Ansetzungen für das DVV-Pokalfinale in Mannheim am 16. Februar 2020 in der SAP Arena.


    Krystal Rivers war wieder die Schlüsselfigur beim Sieg über Schwerin (Foto: Conny Kurth)

    Entscheidung erst im Tie-Break

    In Stuttgart entwickelte sich das Spiel zwischen den beiden besten Teams der Liga zu einem wahren Krimi. Der amtierende Pokalsieger SSC PALMBERG Schwerin hatte den besseren Start und gewann mit einer starken Leistung den ersten Satz. In den folgenden Sätzen wurde den 2.200 Zuschauern in der SCHARRena Volleyball vom Feinsten geboten. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen.

    Erst nachdem Stuttgart im Tie-Break ein paar Punkte davonzog, gab sich Schwerin geschlagen. Nach 118 Minuten ließen sich die Gastgeberinnen nach dem 3:2 (17:25, 25:23, 19:25, 25:19, 15:9)-Erfolg von ihrer „blauen Wand“ ausgiebig feiern. Stuttgart hat somit die Chance, den DVV-Pokal nach 2011, 2015 und 2017 zum vierten Mal zu gewinnen.

    Kim Renkema (ALLIANZ MTV Stuttgart): „Es ist der Wahnsinn. Wir wissen bei unserem Team, dass der erste Satz immer etwas schwierig ist, daran müssen wir arbeiten. Wir haben sehr spät ins Spiel gefunden, aber dass wir dann noch so zurückkommen… Es ist immer ein Krimi wenn wir gegen Schwerin spielen. Ich bin unglaublich stolz. Der vierte und fünfte Satz war wirklich überragend.“

    Felix Koslowski (Trainer SSC PALMBERG Schwerin): „Das ist eine Kopie des Finalspiels des letzten Jahres. Super ärgerlich, da wir gut vorbereitet waren. Dann haben wir den Faden verloren und diesen nicht mehr wiedergefunden. Es ist nicht leicht, hier in der Halle zu bestehen. Man kämpft nicht nur gegen die Mannschaft gegenüber, sondern auch gegen die ganze Halle.“

    Lauren Barfield (SSC PALMBERG Schwerin): „Wir waren heute nicht beständig genug. Wir haben zwei gute Sätze gespielt, aber drei sind nötig, um zu gewinnen. Das haben wir heute leider nicht getan und das ist schlecht.“

    Suhl bietet Dresden Paroli

    Auf dem Papier schien das zweite Halbfinalspiel eine klare Angelegenheit zu sein. Der VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN rangiert in der Bundesliga am Tabellenende, während der Dresdner SC auf Platz sechs gelistet ist. Doch in den vergangenen Pokalspielen zeigte Suhl, dass sie eine Pokalmannschaft sind.


    Der Dresdner SC freut sich auf das Pokalfinale in Mannheim. (Foto: Dirk Michen)

    Vom verlorenen ersten Satz ließ sich die Mannschaft von Trainer Mateusz Zarczynski nicht beeindrucken und holte den zweiten Satz. Danach fanden die Suhler Frauen jedoch in den entscheidenden Momenten nicht die richtigen Mittel gegen den DVV-Pokalsieger von 2018. Nach dem 3:1 (25:18, 22:25, 25:19, 25:21)-Sieg steht das Team von Trainer Alexander Waibl nun wieder im Endspiel.

    Alexander Waibl (Trainer Dresdner SC): „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner, der uns vor allem mit seinen druckvollen Aufgaben einige Probleme bereitet hat. Am Ende haben wir uns durch unser kompletteres Spiel durchgesetzt. Jetzt freuen wir uns alle auf Mannheim. Dort zu spielen, ist für jede Mannschaft ein Highlight, auch für alle im Umfeld. Das ist ein Riesenerfolg für uns und ich freue mich auf ein attraktives Spiel.“

    Mateusz Zarczynski (Trainer VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN): „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir das Halbfinale verloren haben. Nichtsdestotrotz haben wir uns in Dresden toll verkauft. Der entscheidende Faktor war sicherlich der dritte Satz, in den wir nicht gut reinkommen sind und weit hinten lagen. Das ist immer schwer wieder aufzuholen. Es ist schade und ärgerlich zugleich, wenn man weiß, dass es nicht unmöglich war, heute zu gewinnen.“

    Tickets für das DVV-Pokalfinale

    Eintrittskarten für Deutschlands größtes Volleyball-Highlight, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgerichtet wird, gibt es bereits ab 15 EUR in der günstigsten Kategorie über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) sowie über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) zu kaufen.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    11.12.2019 22:53
  • DSC zum dritten Mal im Pokalfinale
    Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 11.12.19, POK F
    Finale, Finale, ooh, ooh! Es ist geschafft. Nach großem Kampf haben die DSC Volleyball Damen in der heimischen Margon Arena das Pokal-Halbfinale gegen den VfB LOTTO Thüringen mit 3:1 gewonnen.
    Auf nach Mannheim! Der DSC steht zum dritten Mal im Pokalfinale in der SAP-Arena
    Foto: Dresdner SC, Dirk Michen

    Finale, Finale, ooh, ooh! Es ist geschafft. Nach großem Kampf haben die DSC Volleyball Damen vor 2400 Zuschauern in der heimischen Margon Arena das Pokal-Halbfinale gegen den VfB LOTTO Thüringen mit 3:1 (25:18, 22:25, 25:19, 25:21) gewonnen.  


    Damit spielt der DSC am 16. Februar 2020 in der SAP-Arena in Mannheim gegen den deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart um den Pott. Zum achten Mal in seiner Geschichte steht der Verein im Endspiel und kann sich nach 1999, 2002, 2010, 2016 und 2018 zum sechsten Mal die Trophäe erkämpfen. Alle Fans, die hoffentlich zahlreich unsere Mannschaft vor Ort unterstützen, können sich ab Donnerstag die Tickets für Mannheim sichern. 


    Als der DSC nach 109 Minuten dank eines Aufschlagfehlers der Suhlerin Simona Ciganikova den zweiten Matchball verwandelte, konnten die Gastgeberinnen jubeln. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner, der uns vor allem mit seinen druckvollen Aufgaben einige Probleme bereitet hat. Am Ende haben wir uns durch unser kompletteres Spiel durchgesetzt. Jetzt freuen wir uns alle auf Mannheim. Dort zu spielen, ist für jede Mannschaft ein Highlight, auch für alle im Umfeld. Das ist ein Riesenerfolg für uns und ich freue mich auf ein attraktives Spiel“, erklärte Chefcoach Alexander Waibl.


    Vorstandchef Jörg Dittrich erinnerte an die beiden bisherigen Pokalsiege 2016 und 2018 in der SAP-Arena und sagte lächelnd: „Dort haben wir noch nie verloren.“


    Top-Scorerin der Partie war Milica Kubura mit 18 Punkten, Kadie Rolfzenr steuerte 16 Zähler zum Sieg bei und Ivana Mrdak 15. Bei der „Sports&Travel“ MVP-Ehrung bekam Suhls Tereza Patockova die silberne Medaille, Gold ging an DSC-Libera Lenka Dürr.  


    Der DSC-Coach vertraute von Beginn an seiner gewohnten Stammformation. Seine Schützlinge legten schnell die Nervosität ab, starteten sehr konzentriert. Sie setzten den VfB mit den Aufgaben unter Druck und Zuspielerin Brie King konnte aus stabiler Annahme ihre Angreiferinnen variabel einsetzen. Beim 10:6 musste Gäste-Trainer Mateusz Zarczynski seine erste Auszeit nehmen. Doch das half nicht, die Waibl-Schützlinge zogen ihr Spiel über die Stationen 16:11 und 20:13 konsequent durch. Mittelblockerin Ivana Mrdak verwandelte den zweiten Satzball.


    Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Während sich beim DSC ein paar leichte Fehler einschlichen, fanden die Thüringerinnen besser ins Spiel. Vor allem McKenzie Jacobson und Tereza Patockova bereiteten mit ihren Aufschlägen den Dresdnerinnen einige Probleme. So zog der VfB mit 9:5 davon. Doch der DSC kämpfte sich auf 11:11 heran, geriet danach aber erneut mit 14:19 ins Hintertreffen. Eine Auszeit und der schon gewohnte Doppelwechsel – Sarah Straube und Piia Korhonen kamen für Brie King und Milica Kubura – half den Gastgeberinnen zwischenzeitlich, auf 20:22 zu verkürzen. Mit welchem Einsatz die Waibl-Schützlinge um jeden Ball kämpften, zeigte eine Aktion von Lenka Dürr. Die Libera hechtete so vehement der Kugel hinterher, dass sie mit voller Wucht über die Bande stürzte. Doch die ehemalige Nationalspielerin stand schnell wieder auf, richtete sich ihre Knieschützer und kehrte aufs Feld zurück. Dafür gab es Szenenapplaus von den Fans. Am Ende aber konnte der VfB dank der letzten beiden Punkte von Tereza Patockova den Satzausgleich erzielen. 


    Zu Beginn des dritten Durchgangs steckte den Gastgeberinnen der Satzverlust noch etwas in den Knochen und sie gerieten erneut mit 2:5 in Rückstand. Doch mit drei Punkten von Kadie Rolfzen in Folge und einer tollen Aufschlagserie von Lucija Mlinar übernahmen die Waibl-Schützlinge wieder die Kontrolle über das Geschehen auf dem Feld. Nun lief das Spiel wie am Schnürchen. Über 12:6 und 17:7 setzten sich die Dresdnerinnen deutlich ab. Aber Suhl gab nicht auf, biss sich in der Schlussphase nach einem 13:20 noch einmal auf 18:21 heran. Alexander Waibl nahm eine Auszeit und danach ließ sein Team nichts mehr anbrennen. Kadie Rolfzen „tütete“ mit dem zweiten Satzball die 2:1-Satzführung ein. 


    Die Gäste aus Suhl gaben sich aber auch im vierten Durchgang keinesfalls geschlagen. Sie lieferten den Gastgeberinnen einen harten Schlagabtausch, sorgten immer wieder mit den Aufgaben für Herausforderungen, während sich die Gastgeberinnen den einen oder anderen Fehler leisteten. Doch die DSC-Mädels zeigten in der Crunchtime Nervenstärke und sicherten sich verdient den Einzug ins Finale.

    11.12.2019 22:21
  • Stuttgart gewinnt den Pokalkrimi mit 3:2
    Allianz MTV Stuttgart vs. SSC Palmberg Schwerin, 11.12.19, POK F
    Allianz MTV Stuttgart gewinnt das Halbfinale des DVV-Pokals gegen den SSC Palmberg Schwerin mit 3:2 und steht damit im Finale in Mannheim.
    Der Jubel nach dem Sieg kannte keine Grenzen.
    Foto: Tom Bloch (www.tombloch.de)

    „Immerhin ein Heimspiel“, war die einstimmige Bewertung nach der Auslosung des Halbfinalkrachers gegen den SSC Palmberg Schwerin. Mehr konnte diesem Los im Vorfeld auch nicht abgewonnen werden und dass eskein Spaziergang ins Finale nach Mannheim werden würde, war allen Beteiligten klar. Schwerin zeigte seit Saisonbeginn stets eine konstante Leistung, was nicht zuletzt an den geringen Veränderungen im Kader des Rekordmeisters lag. Der amtierende Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart hingegen hatte zu Beginn mit dem großen Umbruch innerhalb der Mannschaft zu kämpfen. Daher war es auch nicht sehr verwunderlich, dass sich die Gäste aus dem Norden im Oktober mit dem Supercup den ersten Titel der Saison sichern konnten. Seither entwickelten sich beide Mannschaften mehr und mehr und so war es auch keine Überraschung, dass diese beiden Teams an der Spitze der Bundesligatabelle stehen. Beide Mannschaften verfügen nicht nur über einen sehr starken Kader, sondern auch über einen unglaublichen Willen, was sich auch im Verlauf des Spiels immer wieder zeigte. Vor 2251 Zuschauern sollte der erwartete enge Schlagaustausch das absolute Highlight kurz vor Weihnachten werden.

    Doch zu Beginn sah es überhaupt nicht danach aus. Beide Teams starteten mit der mittlerweile üblichen Startformation. Schwerin konnte sich schnell einen komfortablen Vorsprung erarbeiten, so dass Stuttgarts Trainer früh zur ersten taktischen Auszeit gezwungen war. Trotz einer kurzzeitigen Verkürzung des Vorsprungs der Gäste durch Havili und Co. kam das Heimteam nicht so recht ins Spiel. Ein ums andere Mal gelang es den Schwerinerinnen den Ball im Feld der Blauen unterzubringen. Unterstützt wurde dies noch durch enorm viele eigene Fehler und fehlende Absprachen in der Abwehr. Mit vielen Wechseln versuchte die Stuttgarter Bank noch einmal das Ruder herumzureißen, doch dies gelang nicht. Letztlich musste der erste Satz mit einem klaren 17:25 an die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern abgegeben werden.

    Auch den zweiten Satz starteten beide Teams aufstellungstechnisch wie im ersten Durchgang. Stuttgart wirkte von Beginn an deutlich wacher, sodass es den Gästen nicht gelang erneut schnell davon zu ziehen. Trotz einem unglaublichen Kampfgeist gelang es den Stuttgarterinnen erst beim 18:17 erstmalig die Führung zu übernehmen. Schwerin ließ sich jedoch trotz kurzzeitigem Rückstand nicht abschütteln, sodass im Anschluss ein reger Wechsel in der Führung die logische Folge war. Diesmal behielten jedoch die Damen vom Neckar die Oberhand. Krystal Rivers versenkte den zweiten Satzball zum 25:23, sodass Stuttgart nach Sätzen mit Schwerin gleichzog.

    Auch im dritten Durchgang bot sich dem Zuschauer das gleiche Bild auf dem Feld. Der erwartete enge Kampf hatte gerade erst begonnen. Nach einem knappen Beginn und einigen Führungswechseln, gelang es Schwerin im Anschluss sich ein kleines Polster zu erarbeiten. Den Mecklenburgerinnen gelang es immer wieder über Adams und Szakmary zu punkten. Doch die Gastgeberinnen ergaben sich nicht mehr in ihr Schicksal, wie es noch in Satz eins der Fall war,  beide Teams boten den Fans sehenswerte Rallys. Schwerin überzeugte nun mit Durchschlagskraft und Stuttgart sorgte zudem mit einfachen Fehlern für einen immer größeren Abstand der Halbfinalisten. Mit 19:25 holen sich die Gäste schlussendlich auch den dritten Satz und gehen somit wieder in Führung.

    Auch der vierte Satz startete wie die Vorangegangen: eng und mit viel Druck auf beiden Seiten. Zu dieser Phase des Spiels konnte sich kein Team wirklich absetzen und die Führung wanderte im Sekundentakt hin und her. Doch dann packten die Blauen alles aus! Egal ob im Angriff oder im Block, auf einmal schien alles zu passen und Stuttgart konnte das erste Mal in diesem Match deutlich zum 14:9 davonziehen, was Felix Koslowski zur zweiten Auszeit innerhalb weniger Spielzüge zwang. Doch auch dies sollte noch keine Vorentscheidung in diesem spannenden Match sein. Schwerin gelang es mit viel Druck im Aufschlag wieder heranzukommen. Doch auch Stuttgart konnte noch eine Schippe drauflegen und sicherte sich mit einem 25:19 den vierten Durchgang und erzwang so den alles entscheidenden Tiebreak.

    Nun stand die komplette Halle und die Fans gaben auf den Rängen alles. Gleiches war auf dem Court zu erkennen. Das erste Mal im Spielverlauf war es das Heimteam, dass den ersten Punkt des Satzes machte. Mutige Angriffe auf Stuttgarter Seite und eine starke Blockleistung brachten die Schwäbinnen schnell leicht in Führung. Jegliche Chancen wurden konsequent genutzt, sodass das Team in Blau mit 4 Punkten Vorsprung auf die andere Seite wechselte. Im Anschluss lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Lediglich 5 Punkte gelang dem Rekordmeister, bevor es eine im Spiel immer stärker werdende Krystal Rivers war, die Stuttgart letztlich ins Pokalfinale schoß!

    Somit fährt Allianz MTV Stuttgart 2020 erneut nach Mannheim und will den Titel nach 2017 wieder an den Neckar holen. Der Gegner am 16. Februar 2020 ist der Dresdner SC, der sein Halbfinale gegen den VfB Suhl mit 3:1 gewinnen konnte. Diese Partie wird in seiner Konstellation eine Neuauflage des Finales von 2016 sein, dass Dresden in einem packenden Kampf für sich entscheiden konnte.

    MVP Stuttgart: #1 Greta Szakmary

    MVP Schwerin: #13 Krystal Rivers

    Starting Six Stuttgart: Havili, Van Gestel, Lazic, Rivers, Samadan, Lohuis, Libera: Koskelo.

    Starting Six Schwerin: Bongaerts, Adams, Szakmary, Drewniok, Dumancic, Barfield, Libera: Pogany,

    11.12.2019 21:26
  • Mit Volldampf die letzte Hürde nehmen
    Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 11.12.19, POK F
    Alles oder Nichts, jetzt gilt es: Die DSC Volleyball Damen wollen die letzte Hürde auf dem Weg nach Mannheim nehmen.
    DSC will mit Volldampf die letzte Hürde nehmen
    Foto: Dresdner SC, Cornelia Kurth

    Alles oder Nichts, jetzt gilt es: Die DSC Volleyball Damen wollen die letzte Hürde auf dem Weg nach Mannheim nehmen. An diesem Mittwoch (18.30 Uhr) empfangen die Schützlinge von Alexander Waibl in der heimischen Margon Arena den VfB Suhl LOTTO Thüringen zum Pokal-Halbfinale. Mit einem Sieg soll der Einzug ins Finale des DVV-Pokals, das am 16. Februar in der SAP-Arena von Mannheim steigt, perfekt gemacht werden. Für die Dresdnerinnen wäre es nach den beiden Pokal-Triumphen 2016 und 2018 der dritte Auftritt in der SAP-Arena vor über 12 000 Zuschauern. 


    „Für dieses Ziel braucht es keine Extra-Motivation. Da ist jede heiß darauf, diese Atmosphäre zu erleben“, weiß Mareen von Römer aus eigener Erfahrung. Auch wenn die DSC-Spielführerin und Regisseurin nach ihrer Erkrankung noch nicht wieder ins Geschehen eingreifen kann, wird sie am Mittwoch von der Tribüne aus ihren Mädels die Daumen drücken. „Ich denke, die Mannschaft ist gut drauf. Mit den Siegen zuletzt im Challenge Cup und auch im Pokal-Viertelfinale gegen Aachen haben die Mädels viel Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass die Formkurve nach oben zeigt. Das war sehr wichtig für den Kopf. Auch wenn man Suhl keinesfalls unterschätzen darf, weil sie immer kampfstark und bissig spielen, bin ich mir sicher, dass unsere Mädels das schaukeln werden“, zeigt sich Mareen von Römer zuversichtlich. 


    Seit dem letzten Spiel haben Alexander Waibl und das gesamte Trainerteam mit der Mannschaft weiter am Feinschliff gearbeitet. „Es war im Training zu spüren, dass alle heiß und sehr fokussiert sind. Wir freuen uns auf dieses Spiel, gehen sicher auch favorisiert in dieses Halbfinale, aber wir müssen auch von Anfang bis Ende sehr konzentriert sein“, betont der Chefcoach, der im Moment noch keinen Gedanken an Mannheim verschwendet. „Man sollte nicht den zweiten vor dem ersten Schritt gehen, sonst fällt man auch ganz schnell auf die Nase“, warnt er und fügt hinzu: „Suhl ist auf jeden Fall ein Team, dem man mit gebührendem Respekt und der nötigen Vorsicht gegenübertreten sollte. Die gegenwärtige Tabellensituation täuscht über die tatsächliche Qualität des Gegners hinweg.“ 


    Auch wenn die Thüringerinnen in der Liga noch keinen Sieg landen konnten, so warfen sie immerhin Vilsbiburg aus dem Pokal. „Und auch wir hatten im ersten Spiel in Suhl ja zwischenzeitlich auch einige Mühe“, erinnert Waibl an den 3:1-Sieg seines Teams in der Wolfsgrube. 


    Doch wenn seine Schützlinge schnell die Anfangsnervosität ablegt und an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft und mit viel Herz und Leidenschaft kämpft, dann sollte die „Mission Mannheim“ gelingen. 

    10.12.2019 16:50
  • Dresden, Suhl und das blaue Wunder
    Dresdner SC vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 11.12.19, POK F
    Im Pokalhalbfinale tritt der VfB Suhl LOTTO Thüringen in Dresden an. Eine klare Sache für den Gastgeber, so zumindest wirkt es auf dem Papier im Vorfeld. Gelingt Suhl das "Blaue Wunder" an der Elbe?
    Im Pokal bisher gut lachen gehabt: Der VfB Suhl LOTTO Thüringen
    Foto: Tim Hofmann

    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen tritt am morgigen Mittwochabend im DVV-Pokalhalbfinale beim Dresdner SC an. Die Partie beginnt um 18:30 Uhr und wird im Zuge der Halbfinal-Konferenz zusammen mit der Partie Stuttgart gegen Schwerin (Start: 18:10 Uhr) bei Sport1 im Free-TV live übertragen.

    Das offensichtlich ungleiche Duell, vor allem, wenn man die Bundesligatabelle zu Rate zieht, kennt einen glasklaren Favoriten: Gastgeber Dresden. Aber es gibt sie dann doch, diese Pokalabende, in denen der Underdog über sich hinauswächst und das vermeintlich Unmögliche wahr werden lässt.
    Immerhin hatten die Wenigstens auf einen Halbfinaleinzug des VfB beim Duell gegen die Roten Raben Vilsbiburg getippt - wurden mit dem überraschenden 3:2-Erfolg der Suhler Wölfe aber eines Besseren belehrt.
    Für genau solche Momente treten die Thüringer LOTTO-Damen aus Suhl aber die morgige Reise nach Elbflorenz an.

    Suhl und der Pokal, das ist sowieso eine besondere Geschichte. Nach den Finalteilnahmen 2014, 2011, 2010 und 2008 hat der VfB Suhl die Chance zum fünften Mal im Endspiel um den DVV-Pokal zu stehen. Bisher fanden die Finals mit Suhler Beteiligung in Halle/Westfalen statt, die Stippvisite in der Mannheimer SAP-Arena fehlt noch in der Suhler Pokalhistorie, die bereits früh und gleich beim ersten Final-Versuch im Jahre 2008 ihre Krönung mit dem Pokalgewinn fand.

    "Wir müssen die Ligaresultate ausblenden und gewappnet sein, vor 3000 Zuschauern zu spielen. Klar traue ich meinem Team eine Überraschung zu, warum auch nicht? Es ist ein K.O-Spiel und ein klarer, überzeugender Sieg wird nur von Dresden erwaret. Wir werden kämpfen", so VfB-Cheftrainer Mateusz Zarczynski.

    Die höchstwahrscheinlich in den blauen Auswärtsjerseys antretenden Suhlerinnen werden, ungeachtet der Tatsache, dass die Partie mitten in der Woche stattfindet, von einer großen Fanschar begleitet, es wurde extra ein Fanbus (Danke an die Fa. Gröschel Reisen aus Zella-Mehlis!) gechartert. Gemeinsam für das große Ziel: Ein "Blaues Wunder" an der Elbe...

    10.12.2019 16:22
  • sportwetten.de wird Hauptsponsor des DVV-Pokalfinales
    VBL | Pressemitteilungen
    Das DVV-Pokalfinale am 16.02.2020 in Mannheim präsentiert sich erstmalig mit sportwetten.de als Hauptsponsor. Neben den damit verbundenen werblichen Präsenzen rund um das Event, plant der Wettanbieter zur Aktivierung der Fan-Gemeinde Bonus-Aktionen und Gewinnspiele, bei denen es Wettguthaben und Freikarten zu gewinnen gibt.

    Das DVV-Pokalfinale am 16.02.2020 in Mannheim präsentiert sich erstmalig mit sportwetten.de als Hauptsponsor. Neben den damit verbundenen werblichen Präsenzen rund um das Event, plant der Wettanbieter zur Aktivierung der Fan-Gemeinde Bonus-Aktionen und Gewinnspiele, bei denen es Wettguthaben und Freikarten zu gewinnen gibt.


    sportwetten.de von nun an auch ein starker Partner für das DVV-Pokalfinale. (Foto: Sebastian Wells)

    Bereits seit 2018 ist sportwetten.de offizieller Wettpartner des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). In dieser Zeit wurden diverse Projekte gemeinsam verwirklicht, wie z.B. auf der Techniker-Beach-Tour, den Deutschen Snow-Volleyball Meisterschaften sowie der Volleyball Nations League.

    Beim DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und dem Deutschen Volleyball-Verband ausgetragen wird, tritt sportwetten.de das erste Mal bei Deutschlands größtem Volleyball-Highlight in Erscheinung.

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer findet am 16.02.2020 in der SAP-Arena in Mannheim statt und wird auf Sport1 live übertragen.

    Über sportwetten.de:

    Die sportwetten.de GmbH ist eine Tochter der börsennotierten pferdewetten.de AG mit Sitz in Düsseldorf. Mit der evidenten Domain www.sportwetten.de sorgt man im deutschsprachigen Raum für Unterhaltung und hebt sich - bei aller Seriosität - durch humorvolle Aktionen und innovative Datenveredelung vom Wettbewerb ab. sportwetten.de ist offizieller Partner u.a. von Eintracht Braunschweig, KFC Uerdingen, der Eishockey Nationalmannschaft (DEB), der Kölner Haie, des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) und der Basketball Bundesliga (BBL). (Quelle: sportwetten.de)

    10.12.2019 12:49

VfB steht im Viertelfinale des DVV Pokal

VfB Friedrichshafen vs. HEITEC Volleys Eltmann, 02.11.19, POK M
Die Häfler gewinnen ihr Achtefinale gegen die Heitec Volleys Eltmann
Foto: Günter Kram

Direkt zu Beginn des ersten Satzes blieb der Gast in der ZF Arena beim Aufschlag an der Netzkante hängen (1:0). In der Folge schaffte es der VfB sich abzusetzen und führte in der ersten Satzhälfte mit bis zu vier Punkten (8:4, 12:8). Dann allerdings schlichen sich Fehler in das Häfler Spiel ein und Eltmann zog nach (13:11, 16:16). Als die Gäste sich dann sogar die Satzführung holten, stieg die Anspannung beim Häfler Publikum. VfB-Trainer Warm brachte im Doppelwechsel Zuspieler für Diagonalspieler und Worsley und Malescha machten ihre Aufgabe gut. Balean war es schließlich, der die Führung mit gleich zwei Assen zurück holte (22:21, 23:22). Doch der Schlussspurt reichte nicht ganz, Eltmann zog wieder nach und wie in Lüneburg war es dann Juhkami, der erst mit seinem Angriff und dann einem Ass im zweiten Anlauf den Satz für die Häfler holte (26:25, 27:25). 

Den Beginn des zweiten Satz verschliefen die Häfler komplett – nichts wollte so richtig klappen. Eltmann hingegen zog davon und fühlte sich zur zweiten technischen Auszeit schon sicher (4:9, 7:16). Doch dann kam Gjorgiev und setzte mit seinen Aufschlägen die Annahme von Eltmann gehörig unter Druck (10:17, 14:17). Mit einem Einerblock machte Mote den nächsten wichtigen Punkt (15:17) und nur fünf Punkte später holte Juhkami den Ausgleich (19:19) und die 1515 Zuschauer in der ZF Arena jubelten. Doch die Aufholjagd sollte nicht belohnt werden – Eltmann setzte sich mit einem Ass wieder ab – der VfB konnte nicht nachlegen und die Gäste holten sich den Durchgang (23:25). 

Im dritten Durchgang gelang es den Gästen erneut, die Häfler gleich zu Satzbeginn unter Druck zu setzen (1:3). Doch dieses Mal wusste der VfB dagegen zu halten. Juhkami legte den Ball am Block vorbei, Krisko servierte zum Ass und Gjorgiev wiederholte dies zwei Punkte später (7:5). Dann ließen sie sich die Führung nicht mehr nehmen (14:11, 18:16). Selbst in den Momenten, in denen Eltmann in Folge punktete, behielt das Team die Geduld. Schmidt kam über Mitte (19:16) und dann verhalf Eltmann mit Aufschlagfehlern zum erfolgreichen Satzende der Häfler. Der für den Block eingewechselte Malescha holte Punkt 25 und damit den Satz (25:21). 

Und wieder war es Eltmann, das zu Beginn des vierten Satzes besser aufspielte (4:6, 8:11). Der VfB kämpfte sich heran und es entwickelte sich ein heißer Kampf – kein Team konnte sich in der Folge absetzen (12:12, 16:16, 22:22). Eltmann sicherte sich Satzball eins, doch das Spiel war keinesfalls zu Ende. Ganze acht brauchte es auf beiden Seiten – bis Juhkami schließlich den entscheidenden Punkt machte und Eltmann mit einem Angriff ins Aus nachhalf (32:30). 

„Natürlich sind wir froh über diesen Sieg“, sagte Michael Warm nach dem Sieg. „ Es waren heute aber viele Dinge, die nicht so funktioniert haben, wie wir das im Training durchgegangen sind. Daran müssen wir arbeiten.“  
 

veröffentlicht am Samstag, 2. November 2019 um 22:37; erstellt von VfB Friedrichshafen e.V.
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