• #MissionMannheim: Fakten, Fakten, Fakten
    VBL | Pressemitteilungen
    Wenn am 24. Februar die Tore der SAP Arena in Mannheim öffnen, betreten die Finalisten mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen das Spielfeld. Obwohl über Sieg und Niederlage nicht auf dem Papier entschieden wird, können Rankings, Statistiken oder die individuellen Stärken Aufschluss über die Favoritenrolle bieten.

    Wenn am 24. Februar die Tore der SAP Arena in Mannheim öffnen, betreten die Finalisten mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen das Spielfeld. Obwohl über Sieg und Niederlage nicht auf dem Papier entschieden wird, können Rankings, Statistiken oder die individuellen Stärken Aufschluss über die Favoritenrolle bieten. Wir schauen auf die aktuelle Situation der vier Finalisten:


    Statistisch gesehen ist der VfB Friedrichshafen Favorit im DVV-Pokalfinale der Männer (Foto: Sebastian Wells)
     

    Die Anreise

    Schon vor dem Anpfiff wird der SSC Palmberg Schwerin gut 670 Kilometer zurückgelegt haben. Für die SVG Lüneburg liegt Mannheim mit 545 Kilometern nur unwesentlich näher. Der VfB Friedrichshafen muss zur SAP Arena zwar nur etwa 320 Kilometer zurücklegen, aber für die Frauen von Allianz MTV Stuttgart könnte man das Finalspiel mit lediglich 140 Kilometern auf dem Anreise-Zähler fast schon als Heimspiel bezeichnen.

    Erfahrung

    Nach 15 Pokalsiegen haben die „Häfler“ die größte Erfahrung im Stemmen der 8,5 Kilogramm schweren Trophäe. Ihren Gegnern aus dem Lüneburger Land ist dieses Gefühl noch absolut unbekannt. In der Wertung der Frauen hat Schwerin mit fünf zu drei Pokalsiegen die Nase knapp vor den Konkurrentinnen aus Stuttgart.

    Statistik-Meister

    Ähnlich ausgeglichen die Spielstatistiken: Obwohl die Stuttgarterinnen an der Tabellenspitze der Volleyball Bundesliga stehen, belegt der SSC Palmberg Schwerin in der statistischen Gesamtauswertung Rang eins, Stuttgart hingegen nur Rang vier.
    Auch bei den Männern steht mit der SVG Lüneburg das Topscorer-Team der Liga im Finale. Zusätzlich führen sie auch die Blockstatistik an. Sie treffen auf die Annahme- und Abwehrspezialisten aus Friedrichshafen.

    Klasse oder Masse?

    Beim VfB Friedrichshafen stehen aktuell elf Spieler im MVP Ranking der Volleyball Bundesliga. Klasse statt Masse dagegen bei der SVG Lüneburg:  unter anderem der mit fünf Gold- und zwei Silbermedaillen dekorierte Drittplatzierte (Cody Kessel) des Rankings. Ein ähnliches Bild bei den Frauen: Auch Allianz MTV Stuttgart reist mit elf MVP-Spielerinnen an, trifft auf der anderen Netzseite dafür auf die Nummer eins (Jennifer Geerties) und Nummer vier (Kimberly Drewniok) des Rankings.

    Jung, aber oho

    Die beiden jüngsten des DVV-Pokalfinals, Pia Kästner (Stuttgart) und Konrad Thole (Lüneburg), sind gerade einmal 20 und 19 Jahre alt. Doch trotz seines Alters teilt sich Thole die Auszeichnung des größten Spielers auf dem Feld mit Jakob Günthör (Friedrichshafen). Mit 2,12 m fehlen ihnen nur zwölf Zentimeter bis zur Netzoberkante des Frauen-Volleyballnetzes. Als größte Spielerin macht Lauren Barfield (1,95 m) vom SSC Schwerin diesen beiden zwar keine Konkurrenz, überragt aber trotzdem gleich zehn ihrer männlichen Kollegen, die am Sonntag auf dem Feld stehen werden.

    Globaler Schlagabtausch

    Die sprachliche Verständigung unter den Spielern könnte schwierig werden, wenn insgesamt 17 Nationalitäten an den Start gehen. Neben 23 Spielerinnen und Spielern aus Deutschland werden europäische Akteure aus den Niederlanden, Ungarn, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Norwegen, Kroatien, Polen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien vertreten sein. Außerdem dabei: USA, Kanada, Brasilien und Japan.

    Drei Mal ist Pompes Recht

    Lüneburgs Kapitän Matthias Pompe hat es nach drei Anläufen mit seinen ehemaligen Vereinen SWD powervolleys Düren, Volleyball Bisons Bühl und TV Rottenburg nun mit der SVG endlich in sein erstes Pokalfinale geschafft. Dabei unterstützt werden er und seine Mannschaftskollegen von einer Achtsamkeitstrainerin, die den Spielern hilft, mit Drucksituationen besser klar zu kommen.

    Quadrupel oder Revanche

    Bei allen drei Pokalsiegen der Stuttgarter 2011, 2015 und 2017 war Kim Renkema als MTV-Spielerin dabei. Nach ihrem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen blieb sie dem Verein treu, heute als Sportdirektorin. Ob das allerdings wieder zum Titelgewinn reicht oder ob Schwerin nach der Finalniederlage 2017 die Revanche schafft, wird sich am Sonntag herausstellen.



    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019          13:30 Uhr            SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019          16:15 Uhr            SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    20.02.2019 18:01
  • #MissionMannheim: »Wie Sand zwischen den Fingern«
    VBL | Pressemitteilungen
    Es soll Volleyballfans geben, denen noch heute – zwei Jahre danach – der Mund offen steht. Das DVV-Pokalfinale 2017 der Frauen übertraf sämtliche Erwartungen. Hier erzählen drei Spielerinnen, wie sie dieses Finale erlebten. 

    Es soll Volleyballfans geben, denen noch heute – zwei Jahre danach – der Mund offen steht. Das DVV-Pokalfinale 2017 der Frauen übertraf sämtliche Erwartungen. Ein Spiel, das sich in die Pokalhistorie eingebrannt hat, in das kollektive Gedächtnis eines jeden Volleyball-Fans. Dieser 29. Januar 2017 hallt in der Volleyball-Welt bis heute nach.


    Viel Freude in einem Bild: Allianz MTV Stuttgart feiert den DVV-Pokalsieg 2017 (Foto: Conny Kurth) 

    Aber der Reihe nach: Vor dem historischen Finale verfolgten beide Teams konträre Strategien: Während ein Team in den letzten Wochen vor dem Event alle Ligaspiele dem großen Traum unterordnete, versuchte man im anderen Lager, dem Druck mit Normalität entgegen zu wirken. Schon vor dem Spiel war eine besondere Stimmung in der Halle zu spüren.

    Hier erzählen drei Spielerinnen, wie sie dieses Finale erlebten:

    Kim Renkema
    Damals Kapitänin Allianz MTV Stuttgart, verletzt und kurz vor ihrem Karriereende, heute Sportdirektorin Allianz MTV Stuttgart

    Jennifer Pettke
    Damals Allianz MTV Stuttgart, erstes DVV-Pokalfinale, heute Rote Raben Vilsbiburg

    Lenka Dürr    
    Damals SSC Palmberg Schwerin, Libera, drittes DVV-Pokalfinale, heute Rote Raben Vilsbiburg

    Kurz vor Spielbeginn: 14 Uhr

    Renkema      
    Wenn man in die Arena läuft und die blaue und gelbe Wand sieht, ist das beeindruckend. Vor 10.000 Zuschauern zu spielen – das erlebt man als Volleyballerin nicht oft.

    Pettke
    Da bekommt man Gänsehaut und geht mit einem Lachen aus der Kabine.

    Dürr
    Man merkt, dass etwas Besonderes passiert.

    Satz 1, Spielstand 6-4: Lichtausfall in der SAP Arena, das Spielfeld liegt im Dunkeln

    Dürr
    Ernsthaft? Kann ich mich gar nicht daran erinnern.

    Renkema
    Das weiß ich noch. Wenn man auf dem Feld steht, erinnert man sich viel weniger an das, was passiert ist.

    Satz 1, Spielstand 18-19: Jennifer Pettke wird eingewechselt

    Pettke
    Ich war total überrascht, als der Trainer mich kurzfristig aufs Spielfeld beordert hat. Es ging für mich nie darum, ob ich spiele oder nicht. Ich wollte einfach diesen Pokal gewinnen.

    Satz 2, Spielstand 24-14 (1:0) für den SSC

    Dürr
    Man kämpft sich in das Spiel und die ersten beiden Sätze liefen wirklich gut für uns.

    Pettke
    Schwerin hatte den Flow und das Lachen im Gesicht.

    Renkema
    Wir hatten nur wenig Hoffnung, das Spiel noch zu drehen.

    Trotz kämpferischer Aufholjagd heißt es am Ende des zweiten Satzes 25-21 für den SSC (2:0)

    Satz 3, Spielstand 6-3 (2:0) für den SSC: Der MTV scheint geschlagen und wechselt die Zuspielerin

    Renkema
    Als unsere zweite Zuspielerin aufs Feld kam, lief es auf einmal.

    Pettke
    Es wurde immer knapper und dann ist das Momentum gekippt.

    Dürr
    Man hat genau gemerkt, dass sie uns das Spiel, das wir eigentlich in der Hand hatten, wieder entrissen. Es war wie ein Tauziehen.

    Renkema
    Wir wurden stärker und Schwerin hat immer mehr Probleme bekommen.

    Pettke
    Und dann kamen Spaß und Leidenschaft dazu.

    Dürr
    Man merkt, wie es bröckelt. Man versucht es festzuhalten, aber es rinnt wie Sand zwischen den Fingern.

    Satz 4, Spielstand 4-8 (2:1): erste technische Auszeit

    Renkema
    Da hab ich gesagt: „Wir gewinnen das noch!“

    Dürr
    Wir hatten Stuttgarts Außenangreifer nicht mehr gut im Griff. Es gab taktische Anweisungen. Die will man umsetzen, aber obwohl man es versucht, schafft man es einfach nicht. Das führt dazu, dass man noch mehr Risiko geht und dann gelingt es trotzdem um Millimeter nicht.

    Satz 5, Spielstand 0 - 0 (2:2)

    Renkema
    Wenn man in den Gesichtern der Gegnerinnen sieht, dass sie nicht mehr die Zuversicht ausstrahlen, geht man voller Vertrauen in den letzten Satz. Das Vertrauen ist das Wichtigste in so einem Pokalfinale.

    Pettke
    Das ist dieser Flow, in dem man ist. Man riskiert mehr, aber man weiß auch, dass man es kann. Der letzte Ballwechsel war dann extrem lang, es ging immer wieder hin und her.

    Renkema
    Zum Schluss greift Renata Sandor nur noch mit halber Kraft an, aber schafft es den Ball durch den Schweriner Block zu bringen. Unberechenbar taumelt der Ball vor die Füße der Abwehr.

    Pettke
    Als der Ball endlich auf dem Boden war …

    Renkema
    … war das ein so euphorischer Moment, dass man sich später gar nicht so genau daran erinnern kann.

    Die Siegerehrung

    Pettke
    Gänsehaut pur. Die Wangen tun weh vor Lachen, aber man kann nicht aufhören, weil es einfach so schön ist.

    Renkema
    Das sind die schönsten Momente der Karriere, wenn man Titel gewinnt.

    Dürr
    Es gibt Spieler, die nach so einer Niederlage frustriert sind, aber für mich gibt es andere Dinge im Leben, die mich mehr aus der Bahn werfen würden. Da nehme ich eher das Positive mit und erfreue mich an dem, was ich habe.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de

    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1

    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    18.02.2019 16:18
  • #MissionMannheim: Wenn die Freundschaft ruhen muss
    VBL | Pressemitteilungen
    Im Erfolg vereint: Denise Hanke und Pia Kästner bilden in der Nationalmannschaft ein Zuspiel-Duo. Gemeinsam sorgten sie bei der Weltmeisterschaft 2018 für den ersten WM-Sieg der Geschichte gegen Brasilien.

    Im Erfolg vereint: Denise Hanke und Pia Kästner bilden in der Nationalmannschaft ein Zuspiel-Duo. Gemeinsam sorgten sie bei der Weltmeisterschaft 2018 für den ersten WM-Sieg der Geschichte gegen Brasilien. Doch nicht nur auf dem Court verstehen sich die beiden – auch privat sind sie befreundet. Am 24. Februar aber ruht diese Freundschaft: Beim DVV-Pokalfinale in der SAP Arena stehen sie sich mit ihren Mannschaften SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart als Gegnerinnen gegenüber. 


    Nach Vertragsverlängerung mit Allianz MTV Stuttgart freut sich Pia Kästner auf das DVV-Pokalfinale. (Foto: Sebastian Wells)


    Zwei Generationen

    Fast ein Jahrzehnt trennt das Zuspielduo: Denise Hanke, 29 Jahre, seit über zehn Jahren Teil der Nationalmannschaft, zweifache DVV-Pokalsiegerin, fünffache deutsche Meisterin und das Gesicht des SSC Palmberg Schwerin. Pia Kästner, 20 Jahre, erst frisch zur Nationalmannschaft gestoßen, steht am 24. Februar in ihrem ersten großen Finale.

    Erstes Treffen in der Nationalmannschaft

    Ein Altersunterschied, der sich nicht bemerkbar macht – weder auf dem Court, noch abseits davon. Kennengelernt haben sich beide im vergangenen Sommer in der Nationalmannschaft: „So etwas wie Konkurrenzdenken gab es nicht. Ich wusste, dass ich da bin, um zu lernen“, sagt Kästner über ihr Debüt. Eine Einstellung, die auch Denise Hanke gefallen hat: „Wir haben uns von Beginn an super verstanden. Auf den Flügen haben wir oft nebeneinander gesessen und uns zwischendurch sogar ein Zimmer geteilt.“

    Ritterschlag gegen Brasilien

    SSC-Coach und Nationalmannschaftstrainer Felix Koslowski fand schon vor der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer lobende Worte für seine Strippenzieherinnen: „Pia ist eines der größten Talente in Deutschland. Denise spielt seit Jahren auf hohem Niveau und ist mit ihrer Qualität sehr wichtig für uns.“ Es sollte eine WM werden, die durch den Sieg über Brasilien in die Volleyballhistorie einging: Deutschland lag mit 0:2 und 17-21 in Rückstand, drehte das Spiel aber noch. 
    „Es war ein unglaublich schöner Moment für uns alle“, sagt Hanke, „Pia hat nach ihrer Einwechslung ein starkes Spiel gemacht.“ Und das, obwohl Kästner bei ihrer Einwechslung mit Lampenfieber zu kämpfen hatte. „Nach meiner Einwechslung gegen Brasilien wurde die Aufregung noch einmal stärker“, sagt Kästner. „Ich habe den Blickkontakt mit Denise gesucht.“ 

    Erinnerungen an 2017

    Wenn sich die beiden am 24. Februar in die Augen schauen, wird ein Netz zwischen ihnen sein. Die Ansetzung des DVV-Pokalfinals der Frauen weckt Erinnerungen an 2017. Vor zwei Jahren standen sich Schwerin und Stuttgart schon einmal in der SAP Arena gegenüber und lieferten sich ein legendäres Fünfsatz-Match, das die Stuttgarterinnen für sich entschieden. Damals schon dabei: Denise Hanke: „Ohne Frage war es eine bittere Niederlage. Im Team ist dies aber kein Thema mehr, auch weil wir heute ein anderes Team sind“, sagt sie. 
    Ganz anders die Situation in Stuttgart: „Wir reden im Team oft über das Spiel. Ich habe es 2017 noch live vor dem TV verfolgt. Ich dachte mir damals schon, dass ich dieses Gefühl auch unbedingt einmal erleben möchte, daher ist für mich ist jetzt schon ein Traum in Erfüllung gegangen,“ sagt Kästner, die unlängst ihren Vertrag mit dem Allianz MTV Stuttgart bis 2021 verlängerte.

    Die Freundschaft muss ruhen

    In Schwerin träumen sie dagegen vom ersten Pokalgewinn seit sechs Jahren. Aber auch für Hanke ist das Spiel an sich ein Highlight. „Dieses Finale ist das größte Spiel, das wir Volleyballer in Deutschland erreichen können – ein unvergessliches Erlebnis“, sagt Hanke. 
    Es ist ein Tag, den die beiden Freundinnen getrennt erleben werden, jeweils in ihrem eigenen Film. Die Freundschaft wird für die Dauer des Finals ausgesetzt. „Während des Spiels ist es mir egal, gegen wen ich spiele. Ich will gewinnen“, sagt Kästner. 

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    15.02.2019 20:41
  • #MissionMannheim: Presse-Brunch läutet Endspurt ein
    VBL | Pressemitteilungen
    Mit einem Presse-Brunch in der SAP Arena in Mannheim haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) den Endspurt in Richtung des DVV-Pokalfinals am 24. Februar eingeleitet.

    Mit einem Presse-Brunch in der SAP Arena in Mannheim haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) den Endspurt in Richtung des DVV-Pokalfinals am 24. Februar eingeleitet. Dabei sprachen Jens Reithmann (operative Geschäftsleitung SAP Arena), Christian Dünnes (DVV-Sportdirektor) und Lothar Quast (Sportbürgermeister von Mannheim) vor knapp 20 Journalisten über Deutschlands größtes Volleyball-Highlight.


    Jens Reithmann, Christian Dünnes und Lothar Quast (v.l.n.r.) beim Pressebrunch in der SAP Arena (Foto: Alfred Gerold)

    Lothar Quast, Sportbürgermeister Mannheim
    "Wir sind begeistert, dass wir das DVV-Pokalfinale bereits zum vierten Mal in Mannheim austragen. Es ist jedes Jahr ein tolles Event, mit über 10.000 Volleyballfans in der Stadt. Das passt, denn Mannheim ist eine Sportstadt. Ich weiß nicht genau, wer 2016 den Einfall hatte, das Pokalfinale nach Mannheim zu holen. Aber es war eine fantastische Idee. Es ist ein wichtiges Event – für uns als Stadt und für den deutschen Volleyball."

    Jens Reithmann, operative Geschäftsleitung SAP Arena
    "In der SAP Arena haben wir jährlich etwa 500.000 Sportfans zu Gast. Bei den Volleyballern fällt auf, wie sehr auch auf den Rängen das Motto „Home of Respect“ gelebt wird. Es ist jedes Jahr ein Highlight und mittlerweile fest in unseren Veranstaltungskalender integriert. Und, so viel sei verraten: Auch im kommenden Jahr wird das Pokalfinale wieder in der SAP Arena stattfinden, am 16. Februar 2020."  

    Christian Dünnes, DVV-Sportdirektor
    "Der Umzug nach Mannheim 2016 war der nächste Schritt in der Entwicklung des Events. Hier herrschen perfekte Bedingungen. Aus Spielerperspektive ist der Wettbewerb etwas ganz Besonderes, das sind Highlight-Momente einer Karriere. Jeder Volleyballer will einmal ins DVV-Pokalfinale nach Mannheim. Am 24. Februar erwarten uns spannende Spiele: Bei den Frauen ist es in diesem Jahr ausgeglichen. Bei den Männern scheint es von den Namen her ein Duell Klein gegen Groß zu sein. Aber sportlich sind Lüneburg und Friedrichshafen in dieser Saison auf Augenhöhe."

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de

    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1

    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    15.02.2019 20:41
  • #MissionMannheim: Hübner fordert seinen Lehrmeister
    VBL | Pressemitteilungen
    Am 24. Februar 2019 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Eine Besonderheit dieser Begegnung: Die Trainer Vital Heynen und Stefan Hübner verbindet eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche Ära in der Nationalmannschaft.

    Am 24. Februar 2019 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Vor vier Jahren trafen beide Mannschaften zum ersten Mal im größten Volleyball-Finale Deutschlands aufeinander. Jetzt stehen sich beide Teams wieder gegenüber. Eine Besonderheit dieser Begegnung: Die Trainer Vital Heynen und Stefan Hübner verbindet eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche Ära in der Nationalmannschaft.


    Stefan Hübner (l.) trifft beim DVV-Pokalfinale auf seinen sportlichen Ziehvater Vital Heynen (r.) (Foto: Conny Kurth)

    Aufbruch in eine neue Zeit

    Die Erfolgsstory von Heynen und Hübner begann Anfang des Jahres 2012. Der Deutsche Volleyball-Verband hatte gerade den ehemaligen Weltklasse-Zuspieler Vital Heynen als neuen Bundestrainer verpflichtet. Als Co-Trainer stellte man ihm Stefan Hübner zur Seite, der nur wenige Wochen zuvor seine Profi-Karriere aufgrund von Verletzungsproblemen beenden musste. „Ich kenne Stefan schon seit 15 Jahren und bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammenarbeiten werden“, sagte Heynen zu Beginn seiner Amtszeit. Er sollte mit seiner Prognose recht behalten.          

    Dabei stand das Duo, das durch den ehemaligen Nationalspieler und heutigen SPORT1 Co-Kommentator des Pokalfinals Ralph Bergmann ergänzt wurde, vor einer schwierigen Herausforderung. Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer war in der Krise, nachdem sie bei der Europameisterschaft 2011 nur den vorletzten Platz erreichte. Die Zielsetzung für das neue Trainerduo war klar: das Erreichen der Olympischen Spiele 2012 in London. Eine Herausforderung, die das neue Gespann mit Erfolg meisterte – weil es sich perfekt ergänzte.

    WM-Medaille als Krönung

    Auf der einen Seite der hochkommunikative und emotionale Heynen. Auf der anderen Seite der hochintelligente Hübner, der an der Seitenlinie bis heute ein absoluter Ruhepol ist. „Es war immer ein Riesenspaß mit Stefan, der mir vom Einstieg 2012 an sehr geholfen hat“, sagt Heynen. Und Hübner gibt das Kompliment an seinen ehemaligen Chef gern zurück. „Ich bin sehr dankbar für die Zeit mit Vital“, sagt Hübner. „Er hat mir einen ganz anderen Blickwinkel in Sachen Coaching eröffnet.“

    Zusammen waren sie extrem erfolgreich: Nachdem sie bei den Olympischen Spiele 2012 sensationell den fünften Platz erreichten, folgte zwei Jahre später der mit Abstand größte Erfolg: Bronze bei der Weltmeisterschaft in Polen und damit die erste deutsche WM-Medaille nach 44 Jahren. Erfolge, die sie bis heute verbinden: „Ich kontaktiere Vital, wenn ich während meiner Arbeit in schwierige Situationen komme“, sagt Hübner und ergänzt: „Ich habe sehr großen Respekt vor seiner Meinung als Trainer.“

    Showdown in Mannheim

    Am 24. Februar wird die Freundschaft der beiden ruhen. Hübner möchte mit seiner SVG Lüneburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen, während Weltmeistercoach Heynen zum dritten Mal in Folge nach dem DVV-Pokal greift. Die Vorfreude auf das Duell an der Seitenlinie ist groß: „Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass Stefan im Pokalfinale steht. Es ist der verdiente Lohn für seine gute Arbeit“, sagt Heynen.

    Unter Hübner entwickeln sich die Lüneburger Jahr für Jahr weiter in Richtung nationaler Spitze. Längst hat sich Hübner von seinem einstigen Lehrmeister emanzipiert, auch wenn das nicht immer einfach war: „Wenn man von so einem Trainer beeinflusst wird, gerät man immer in die Gefahr, eine Kopie zu werden“, sagt Hübner. „Aber ich habe inzwischen meinen eigenen Weg gefunden“. Ein Weg, der am 24. Februar im ersten Titel der SVG Lüneburg münden könnte. Vital Heynen wird alles versuchen, das zu verhindern. Trotz aller Freundschaft.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    11.02.2019 15:56
  • #MissionMannheim: Lüne-Hünen haben Chance auf ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte
    VBL | Pressemitteilungen
    In der Neuauflage des Pokalfinals von 2015 will die SVG Lüneburg den Pokal dieses Mal nicht dem VfB Friedrichhafen überlassen. Den Titel des Underdogs dürfte die Mannschaft um Trainer Stefan Hübner mittlerweile abgeschüttelt haben.

    In der Neuauflage des Pokalfinals von 2015 will die SVG Lüneburg den Pokal dieses Mal nicht dem VfB Friedrichhafen überlassen. Den Titel des Underdogs dürfte die Mannschaft um Trainer Stefan Hübner mittlerweile abgeschüttelt haben. Das letzte Jahrzehnt der Niedersachen ist voller Höhepunkte, ein nationaler Titel findet sich in der Vereinsgeschichte allerdings noch nicht.


    Lüneburg feiert die zweite Pokalfinalteilnahme der Vereinsgeschichte (Foto: Sebastian Wells)

    Mehr als 30 Teams der SVG Lüneburg nehmen am Volleyball-Spielbetrieb teil, dabei ist das Bundesligateam der Männer klares Aushängeschild des Vereins, der Stadt und darüber hinaus auch der gesamten Region. 2009 realisierte das Team erstmals den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord der Männer. Drei Vizemeistertitel im Gepäck und nur fünf Jahre später folgte 2014 schon der Schritt ins Oberhaus der Volleyball Bundesliga. Sorgen um den Klassenerhalt musste man sich aber auch in der 1. Bundesliga nie machen. Gleich im ersten Jahr konnte die SVG den Ligawettbewerb mit der Bronzemedaille abschließen und sich ins DVV-Pokalfinale 2015 spielen. Nach über vier Jahren Bundesligazugehörigkeit gelten die Lüneburger nun schon lange nicht mehr als Außenseiter.

    Ihr Weg ins diesjährige Pokalfinale führte im Halbfinale über keinen Geringeren als den amtierenden Deutschen Meister, die Berlin Recycling Volleys. Nach einem 0:2 Satzrückstand drehten die Niedersachsen das Spiel und erkämpften sich im Tiebreak den Platz in der SAP Arena. „Der Sonderzug nach Mannheim kann losgehen“, kündigte Andreas Bahlburg, Geschäftsführer der SVG Lüneburg gleich nach dem gewonnenen Halbfinale an. Wie viele der knapp 78.000 Einwohner Lüneburgs sich der Mannschaft am 24. Februar anschließen und ihren „Lüne-Hünen“ beim Pokalevent den Rücken stärken, wird sich zeigen.

    Der Spitzname der Lüneburger erklärt sich zum einen durch ihren anhaltenden Erfolg und die damit verbundene sportliche Größe. Allerdings stellen die Lüne-Hünen auch im Sinne der Körpergröße, mit durchschnittlich 199cm, ein eindrucksvolles Maß dar und bringen damit das zweitgrößte Team der Liga aufs Spielfeld. Abgesehen vom sportlichen Erfolg bleiben Verein und Spieler dagegen sehr bodenständig. Libero Tyler Koslowski führt als Ausgleich zum täglichen Volleyball sogar ein kleines Café in der Lüneburger Innenstadt. Hier kann er seiner Leidenschaft für Kaffee nachgehen, die Menschen der Stadt persönlich kennenlernen und ihnen durch die Rezepte seiner Mutter die kulinarische Kultur seiner kanadischen Heimat näher bringen. Doch trotz aller Gemütlichkeit steht für ihn fest: „Volleyball is number 1 and coffee will come after.“

    Am 24. Februar wird sich zeigen, ob der SVG Lüneburg die Revanche gegen den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen gelingen wird. Das Aufeinandertreffen des aktuellen Tabellendritten gegen den aktuellen Zweiten lässt in jedem Fall ein Duell auf Augenhöhe erwarten.

    Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
    24.02.2019          13:30 Uhr            SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

    Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
    24.02.2019          16:15 Uhr            SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

    Tickets

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

    07.02.2019 10:37

#MissionMannheim: Hübner fordert seinen Lehrmeister

VBL | Pressemitteilungen

Am 24. Februar 2019 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Vor vier Jahren trafen beide Mannschaften zum ersten Mal im größten Volleyball-Finale Deutschlands aufeinander. Jetzt stehen sich beide Teams wieder gegenüber. Eine Besonderheit dieser Begegnung: Die Trainer Vital Heynen und Stefan Hübner verbindet eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche Ära in der Nationalmannschaft.


Stefan Hübner (l.) trifft beim DVV-Pokalfinale auf seinen sportlichen Ziehvater Vital Heynen (r.) (Foto: Conny Kurth)

Aufbruch in eine neue Zeit

Die Erfolgsstory von Heynen und Hübner begann Anfang des Jahres 2012. Der Deutsche Volleyball-Verband hatte gerade den ehemaligen Weltklasse-Zuspieler Vital Heynen als neuen Bundestrainer verpflichtet. Als Co-Trainer stellte man ihm Stefan Hübner zur Seite, der nur wenige Wochen zuvor seine Profi-Karriere aufgrund von Verletzungsproblemen beenden musste. „Ich kenne Stefan schon seit 15 Jahren und bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammenarbeiten werden“, sagte Heynen zu Beginn seiner Amtszeit. Er sollte mit seiner Prognose recht behalten.          

Dabei stand das Duo, das durch den ehemaligen Nationalspieler und heutigen SPORT1 Co-Kommentator des Pokalfinals Ralph Bergmann ergänzt wurde, vor einer schwierigen Herausforderung. Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer war in der Krise, nachdem sie bei der Europameisterschaft 2011 nur den vorletzten Platz erreichte. Die Zielsetzung für das neue Trainerduo war klar: das Erreichen der Olympischen Spiele 2012 in London. Eine Herausforderung, die das neue Gespann mit Erfolg meisterte – weil es sich perfekt ergänzte.

WM-Medaille als Krönung

Auf der einen Seite der hochkommunikative und emotionale Heynen. Auf der anderen Seite der hochintelligente Hübner, der an der Seitenlinie bis heute ein absoluter Ruhepol ist. „Es war immer ein Riesenspaß mit Stefan, der mir vom Einstieg 2012 an sehr geholfen hat“, sagt Heynen. Und Hübner gibt das Kompliment an seinen ehemaligen Chef gern zurück. „Ich bin sehr dankbar für die Zeit mit Vital“, sagt Hübner. „Er hat mir einen ganz anderen Blickwinkel in Sachen Coaching eröffnet.“

Zusammen waren sie extrem erfolgreich: Nachdem sie bei den Olympischen Spiele 2012 sensationell den fünften Platz erreichten, folgte zwei Jahre später der mit Abstand größte Erfolg: Bronze bei der Weltmeisterschaft in Polen und damit die erste deutsche WM-Medaille nach 44 Jahren. Erfolge, die sie bis heute verbinden: „Ich kontaktiere Vital, wenn ich während meiner Arbeit in schwierige Situationen komme“, sagt Hübner und ergänzt: „Ich habe sehr großen Respekt vor seiner Meinung als Trainer.“

Showdown in Mannheim

Am 24. Februar wird die Freundschaft der beiden ruhen. Hübner möchte mit seiner SVG Lüneburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen, während Weltmeistercoach Heynen zum dritten Mal in Folge nach dem DVV-Pokal greift. Die Vorfreude auf das Duell an der Seitenlinie ist groß: „Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass Stefan im Pokalfinale steht. Es ist der verdiente Lohn für seine gute Arbeit“, sagt Heynen.

Unter Hübner entwickeln sich die Lüneburger Jahr für Jahr weiter in Richtung nationaler Spitze. Längst hat sich Hübner von seinem einstigen Lehrmeister emanzipiert, auch wenn das nicht immer einfach war: „Wenn man von so einem Trainer beeinflusst wird, gerät man immer in die Gefahr, eine Kopie zu werden“, sagt Hübner. „Aber ich habe inzwischen meinen eigenen Weg gefunden“. Ein Weg, der am 24. Februar im ersten Titel der SVG Lüneburg münden könnte. Vital Heynen wird alles versuchen, das zu verhindern. Trotz aller Freundschaft.

Das DVV-Pokalfinale der Männer live auf SPORT1+ und SPORT1.de
24.02.2019, 13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen

Das DVV-Pokalfinale der Frauen live auf SPORT1
24.02.2019, 16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart

Tickets

Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

* (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

veröffentlicht am Montag, 11. Februar 2019 um 15:56; erstellt von Drutschmann, Dominik
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