• Akkreditierung DVV-Pokalfinale gestartet
    VBL | Pressemitteilungen
    Am Sonntag, den 24. Februar, findet in der SAP Arena in Mannheim zum vierten Mal das DVV-Pokalfinale statt. Ab sofort und bis zum 15. Februar können Journalistinnen und Journalisten eine Akkreditierung für das nationale Volleyball-Highlight des Jahres beantragen.

    Am Sonntag, den 24. Februar, findet in der SAP Arena in Mannheim zum vierten Mal das DVV-Pokalfinale statt. Ab sofort und bis zum 15. Februar können Journalistinnen und Journalisten eine Akkreditierung für das nationale Volleyball-Highlight des Jahres beantragen.


     
    Das DVV-Pokalfinale in der SAP Arena ist das Volleyball-Highlight des Jahres (Foto: Nils Wüncher)


    Zum Akkreditierungsportal: presse.volleyball-verband.de
     
    Alle Journalistinnen und Journalisten, die sich bereits in den letzten Jahren in dem Akkreditierungstool registriert haben, müssen sich mit ihren Daten lediglich einloggen und können anschließend über den Menüpunkt „Veranstaltungen“ eine Akkreditierung für das Pokalfinale beantragen. Sollte noch keine Registrierung erfolgt sein, kann dies unter dem Menüpunkt „Registrieren“ jederzeit nachgeholt werden, um anschließend ebenfalls eine Akkreditierung zu beantragen.

    Sollten Probleme oder Fragen bei der Anmeldung auftauchen, wenden Sie sich gerne an Lars Gäbler vom Deutschen Volleyball-Verband unter gaebler@volleyball-verband.de.

    Tickets
    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.
    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    15.01.2019 17:07
  • SVG übertrifft sich selbst
    SVG Lüneburg vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 13.12.18, POK M
    Nach 0:2 Satzrückstand und einem Spielstand von 21:23 dreht die SVG Lüneburg das DVV Pokalhalbfinale gegen die Berlin Recycling Volleys und sichert sich das Ticket für das Finale in Mannheim.
    Grenzenloser Jubel nach einem unglaublichen Spiel
    Foto: Sebastian Wells

    Was für ein Spiel! Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben sich mit einem 3:2 (18:25, 22:25, 26:24, 25:19, 15:13) gegen die Berlin Volleys zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für das Finale im DVV-Pokal qualifiziert. Gegner in Mannheim ist am 24. Februar – wie schon vor vier Jahren – der VfB Friedrichshafen.

    Die SVG kam ganz schlecht ins Spiel, war erst ab dem zweiten Satz auf Augenhöhe, lief aber selbst im dritten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher. Doch das Team von Coach Stefan Hübner gab nie auf, ließ sich auch von der grandiosen Kulisse in Hamburg tragen. Selbst im Tie-Break sah es lange nach einem Berliner Erfolg aus, doch der SVG gelang noch die Wende.

    13.12.2018 21:46
  • #MissionMannheim: Friedrichshafen und Lüneburg machen Finale perfekt
    VBL | Pressemitteilungen
    VfB Friedrichshafen gegen die SVG Lüneburg lautet das DVV-Pokalfinale der Männer am 24. Februar 2019. Damit kommt es in der SAP Arena in Mannheim zum Duell des Rekordpokalsiegers vom Bodensee und den „Lünehünen“, die in ihrer Vereinsgeschichte zum zweiten Mal nach 2015 im Pokalfinale stehen.

    VfB Friedrichshafen gegen die SVG Lüneburg lautet das DVV-Pokalfinale der Männer am 24. Februar 2019. Damit kommt es in der SAP Arena in Mannheim zum Duell des Rekordpokalsiegers vom Bodensee und den „Lünehünen“, die in ihrer Vereinsgeschichte zum zweiten Mal nach 2015 im Pokalfinale stehen.


    Finalfreuden: Friedrichshafen trifft im DVV-Pkalfinale auf die SVG Lüneburg (Foto: Conny Kurth)

    Friedrichshafen setzte sich in eigener Arena letztendlich souverän mit 3:1 (25-20, 22-25, 25-19, 25-22) gegen die SWD powervolleys aus Düren durch und zog zum dritten Mal in Folge ins DVV-Pokalfinale ein. Lüneburg, das sich in der Liga zuletzt mit zwei Siegen in Folge bis auf Platz drei vorschieben konnte, feierte mit dem knappen 3:2 (18-25, 22-25, 26-24, 25-19, 15-13)-Heimerfolg gegen Berlin einen der größten Erfolge der noch jungen Vereinsgeschichte. Dabei drehte das Team von Stefan Hübner einen 0:2 Satz- sowie 9-12 Tiebreak-Rückstand zum Sieg.

    VfB-Coach Vital Heynen sagte im Anschluss: „Wir wussten vorher, dass es ein unglaublich schwieriges Spiel werden würde. Beide Mannschaften haben besser gespielt als vergangene Woche. Diese Siege sind super für das Team. Ob Supercup oder DVV-Pokal – wir standen in den vergangenen beiden Jahren immer im Finale. Und wenn wir im Finale sind, wollen wir auch gewinnen. Wir sind eine Pokalmannschaft.“


    Bernd Schlesinger, sportlicher Leiter in Lüneburg, analysierte: „Ich hatte schon vor dem Spiel das Gefühl, dass wir ins Finale kommen könnten. In den ersten zwei Sätzen hat man aber gesehen, dass es schwierig für uns war. Trotzdem hat jeder daran geglaubt und das hat man gespürt. Es ist ein sensationelles Gefühl und vielleicht noch höher einzustufen als der Finaleinzug vor vier Jahren.“


    Rekordpokalsieger Friedrichshafen (15 Titel) hat damit die Möglichkeit, zum fünften Mal seit 2014 den DVV-Pokal zu gewinnen. Die Lüneburger stehen dagegen zum zweiten Mal nach 2015 im DVV-Pokalfinale (Gegner damals VfB Friedrichshafen) und träumen nach ihrem Aufstieg in die Volleyball Bundesliga 2014 vom ersten Titel der Vereinsgeschichte überhaupt.


    Das DVV-Pokalfinale am 24.02.2019 im Überblick
    13:30 Uhr: SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen
    16:15 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart | Live auf SPORT1

    Tickets
    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.
    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    13.12.2018 21:25
  • Traum vom Pokalfinale geplatzt
    SVG Lüneburg vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 13.12.18, POK M
    Für die Berlin Recycling Volleys ist die Pokal-Saison 18/19 beendet. In der Hamburger CU Arena verloren die Hauptstädter gegen die SVG Lüneburg mit 2:3 (25:18, 25:22, 24:26, 19:25, 13:15).
    Die BR Volleys konnten ihre Führungen mehrfach nicht ins Ziel bringen.
    Foto: BR Volleys

    Für die Berlin Recycling Volleys ist die Pokal-Saison 18/19 beendet. In der Hamburger CU Arena verloren die Hauptstädter gegen die nie aufsteckende SVG Lüneburg mit 2:3 (25:18, 25:22, 24:26, 19:25, 13:15) und müssen so ihren Traum vom Endspiel in Mannheim begraben.  

    Cheftrainer Cedric Enard hielt direkt eine Überraschung für seinen Gegenüber Stefan Hübner bereit und begann mit Neuzugang Nicolas Rossard als Libero. Außerdem starteten Jan Zimmermann, Adam White, Samuel Tuia, Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk und Benjamin Patch für die Berliner in diesem Pokal-Halbfinale.

    Die BR Volleys ließen ihren Ankündigungen Taten folgen und begannen engagiert. Die SVG-Annahme um Libero Koslowsky stand gehörig unter Druck und so konnten die Enard-Schützlinge immer wieder aus der Abwehr punkten (8:4). Le Goff überraschte den Gegner zwischenzeitlich mit Sprungaufschlägen und war auch im Block die gewohnte Naturgewalt. Krachend stoppte er Nationalspieler Baxpöhler und zwang Hübner zur Auszeit (14:8). Mit der lautstarken Unterstützung aus der Berliner Fan-Ecke brannte im ersten Durchgang nichts mehr an (22:16). Le Goff donnerte den Ball zum Satzgewinn auf den Hallenboden (25:18).

    Die „LüneHünen“ waren spätestens im zweiten Satz voll in ihrer Ausweich-Arena angekommen und lieferten dem Deutschen Meister einen harten Kampf. Wieselflink organisierte aber Rossard weiter die Berliner Defensive (8:8). Die BR Volleys konnten sich auf die Achse Zimmermann-Jendryk und weiterhin listige Aufschläge von Tuia verlassen (11:10, 15:14). White löste in dieser Phase seine schwierigen Aufgaben im Angriff und bereitete mit druckvollem Aufschlag den Weg für Tuias spektakulären Breakpunkt (20:18). Diesen kleinen Vorsprung münzte abschließend wieder Le Goff in die 2:0-Satzführung um (25:22).

    Berlins Volleyballteam Nr. 1 blieb auch im dritten Satz die im Aufschlag überlegene Mannschaft. Tuia trieb das Spiel seiner Mannen immer wieder an, dazu zeigte sich White in der Annahme äußerst stabil. Le Goff punktete nun auch direkt mit dem Service (9:6). Dies wusste Schlien allerdings zu kontern und überraschte die BR Volleys ebenfalls mit seinen Sprungaufschlägen (12:13). Hin und her wog dieses Pokal-Halbfinale, wobei Zimmermann & Co eigentlich aussichtsreich vorn lagen (18:15, 23:22). Nach einem Abstimmungsfehler zwischen White und Rossard konnte aber letztlich die SVG den Satzrückstand verkürzen (24:26).

    Nun wurde es in der stimmungsvollen Hamburger Arena schwer für die Gäste. Patch kassierte zwei Blocks gegen sich (5:8), sodass Kyle Russell für ihn ins Match kam. Jeder Punkt wurde vom Heimpublikum förmlich herbeigeschrien (9:13, 10:16). Der Satzausgleich war so nur eine Frage der Zeit und folgte nach knapp zwei Stunden Spielzeit (19:25). Ein dramatischer Tiebreak brachte also die Entscheidung und in dem knüpften die BR Volleys zunächst an ihre Tugenden Aufschlagdruck sowie Blockstärke an und lagen wieder aussichtsreich vorn (5:3, 10:7). Jendryks Block ließ aufatmen (12:9), aber Lüneburg kam wieder zurück (12:12). Schlien durchkreuzte den Weg der Berliner nach Mannheim und erwischte Rossard in der Annahme gleich zweimal spielentscheidend (13:15).

    Zuspieler Jan Zimmermann haderte zurecht mit den hergeschenkten Führungen: „Wir haben lange vieles richtig gemacht, doch irgendwann ließ der Druck im Aufschlag Schritt für Schritt nach und die Lüneburger kamen in einen Flow. Dann geht beim Gegner plötzlich alles und sie spielen wie im Rausch. Bei 12:9 im Tiebreak treffen wir ein paar falsche Entscheidungen und die letzten beiden Aufschläge von Schlien stehen dann sinnbildlich für das Match.“ Das einzig Positive: Viel Zeit, über diesen „weiteren herben Rückschlag“, wie Zimmermann ihn nennt, nachzudenken, bleibt den BR Volleys nicht. Schon am Samstag (15. Dez um 19.00 Uhr) muss man bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW bestehen und hofft weiterhin auf die Fan-Treue der BR Volleys Anhänger.

     

    13.12.2018 21:19
  • #MissionMannheim: Schwerin und Stuttgart buchen Finalticket
    VBL | Pressemitteilungen
    Das DVV-Pokalfinale 2019 der Frauen ist perfekt: Am 24. Februar treffen der SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart in der SAP Arena in Mannheim aufeinander. Damit kommt es zur Neuauflage des Finals aus dem Jahr 2017, in dem ein wahrer Krimi die Fans begeisterte.

    Das DVV-Pokalfinale 2019 der Frauen ist perfekt: Am 24. Februar treffen der SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart in der SAP Arena in Mannheim aufeinander. Damit kommt es zur Neuauflage des Finals aus dem Jahr 2017, in dem ein wahrer Krimi die Fans begeisterte.

     
    Überglücklich nach dem knappen Sieg: Schwerin und Stuttgart ziehen ins DVV-Pokalfinale ein (Foto: Sebastian Wells)

    Im Vorfeld der Halbfinals schienen die Favoritenrollen an Schwerin und Stuttgart klar verteilt. Doch beide Teams mussten ein hartes Stück Arbeit hinter sich bringen, um den Finaleinzug perfekt zu machen. So gewann Schwerin trotz 1:2-Rückstand noch knapp mit 3:2 (25-18, 19-25, 14-25, 25-19, 15-12) in Potsdam. Stuttgart bezwang Aachen im Ausweichspielort Maaseik nach 0:1-Rückstand mit 3:1 (20-25, 25-15, 25-18, 25-23).

    Schwerins Zuspielerin Denise Hanke zeigte sich begeistert: „Es ist immer sehr schwierig, in Potsdam zu spielen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass wir das Spiel noch gedreht haben und nach Mannheim fahren. Wir wussten, dass der Trainerwechsel in Potsdam noch einmal frischen Wind bringen wird, das hat man am Ende auch gesehen. Gegen Stuttgart haben wir im Finale noch eine Rechnung offen, wollen diesmal aber den Pokal holen."

    Ihr Pendant in Stuttgart, Pia Kästner, war überglücklich: "Es ist einfach der Hammer. Wir haben es als Team so sehr gewollt, daher bin ich wirklich glücklich, dass wir es geschafft haben. Wir haben zu Beginn sehr geschwankt, uns durch unseren Kampfgeist aber gut zurück gekämpft. Mit zunehmender Spieldauer haben wir uns gesteigert und konnten Aachen am Ende in der Annahme unter Druck setzen. Das war der Schlüssel."

    Fünf-Satz-Krimi begeistert 2017 die Fans

    Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Schwerin und Stuttgart im DVV-Pokalfinale 2017 dürfte vielen Fans in Erinnerung geblieben sein: Damals sahen über 10.000 Zuschauer in der SAP Arena einen wahren Krimi, in dem Schwerin schnell mit 2:0 in Führung lag. Doch Stuttgart kam zurück und gewann mit drei Satzgewinnen in Folge den DVV-Pokal. Für Schwerin ist der erneute Finaleinzug die Möglichkeit zur Revanche. Aber auch eine Chance, um die seit 2013 andauernde Durststrecke, als man zuletzt den DVV-Pokal gewann, zu beenden. Stuttgart greift dagegen nach 2011, 2015 sowie 2017 zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte nach dem DVV-Pokal.

    Tickets
    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale am 24. Februar 2019 in der SAP Arena, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*), ADticket (Ticket-Hotline 0180 6050400*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.
    *0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    13.12.2018 21:13
  • VfB Friedrichshafen steht im Pokalfinale
    VfB Friedrichshafen vs. SWD powervolleys DÜREN, 13.12.18, POK M
    Der VfB Friedrichshafen steht zum dritten Mal in Folge am 24. Februar 2019 in der Mannheimer SAP Arena im Finale um den DVV Pokal.
    Die Häfler stehen im Finale um den DVV Pokal
    Foto: Günter Kram

    Im dritten Spiel innerhalb einer Woche startete VfB-Trainer Vital Heynen mit der dritten veränderten Startformationen. Andreas Takvam, Philipp Collin, David Sossenheimer, Thilo Späth-Westerholt, Daniel Malescha, Jakub Janouch und Markus Steuerwald bekamen Heynens Vertrauen. Nur bei Aufschlägen von Tomas Kocian hatten der VfB Probleme (0:2), dann allerdings dominierten die Häfler mit Collin und einem glänzend aufgelegten Malescha die Anfangsphase (5:4, 9:7). Die Dürener, die eine Woche zuvor noch den ersten Satz in der ZF Arena für sich entscheiden konnten, arbeiteten sich aber zurück.

    Bis zum 15:15 blieben die Gäste dran, Tomas Kocian sorgte mit einem Ass gegen den eingewechselten Michal Petras sogar für die Führung (15:17). Die Häfler blieben aber ruhig, am ruhigsten war Libero Markus Steuerwald. Der entschärfte Florian Lacassies Angriff und bereitete Maleschas nächsten Punkt vor, ehe Takvam ebenfalls mit einem Ass für den Ausgleich sorgte (17:17). Düren wirkte in der Folge nervös. Erst rutsche Sebastian Gevert sein Angriff über die Finger (18:17), dann ließ der teilweise unglücklich agierende Dürener Libero Jordan Or Sossenheimers Aufschlag hinter sich ins Feld fallen (22:19). Günthör kam und schnappte sich mit seiner ersten Ballberührung Tim Broshog im Block (24:20). Malescha setzte schließlich mit seinem neunten Punkt des Spiels Satz eins ein Ende (25:20).

    Aufschlagpunkt von Takvam, Aufschlagpunkt von Kocian - der zweite Satz begann mit zwei Paukenschlägen. Dass darauf kein Durchmarsch der Häfler folgte, war vor allem dem Dürener Kampfeswillen zu verdanken. Die Defensive der Gäste ackerte gewaltig und hatte Erfolg. Bis zum Block von Collin gegen Gevert (13:13) blieb der Satz ausgeglichen. Ein paar Unsicherheiten in der Annahme und einer der seltenen Angriffsfehler von Malescha später führten die powervolleys mit 18:14. Heynen zog mit Martin Krüger und Bartlomiej Boladz den Doppelwechsel. Beim 18:20 gingen sie wieder mit halbiertem Rückstand vom Feld. Der VfB hatte die Chance auf den Ausgleich, verbaute sich diesen aber mit zwei Aufschlagfehlern in Folge. Tim Broshog nutzte gleich den ersten Satzball für Düren zum 25:22.

    Dank einer längeren Werbepause des Fernsehsenders Sport1 hatte Vital Heynen nun sechs Minuten Satzpause - statt der üblichen drei - um sein Team wieder in die Spur zu bringen. Und sechs Minuten waren wohl genug. Thilo Späth-Westerholt demonstrierte Sebastian Gevert, dass die „Road to Mannheim" an seinem Block nicht so einfach vorbei führt (6:3). Als Sossenheimer aus dem Hinterfeld zum 16:11 punktete, schien der Satz eigentlich schon vorbei. Plötzlich kam aber das Häfler Annahme-Problem zurück und Düren war wieder da (16:15). Bei Düren kam Ex-Häfler Björn Andrae, beim VfB Athanasios Protopsaltis. Letzterer Einwechslung fruchtete mehr. Aus der sicheren Annahme des Griechen heraus kam nun auch wieder Malescha zum Zug (18:16). Dann blockte erst Collin, ehe Sossenheimer es ihm nach tat (20:16, 21:16). Ein Aufschlagfehler der Gäste setzte dann den Schlusspunkt auf Satz drei (19:25).

    Das Spiel hatte sich inzwischen zu einem hochklassigen entwickelt. Und trotz Satzrückstands hielt der Tabellenvierte der Volleyball Bundesliga mit dem Tabellenzweiten mit. Späth-Westerholt hatte sich Sebastian Gevert erneut ausgeguckt und blockte ihn zum 6:6. Nach starken Aktionen von Romans Sauss führte Düren zwischenzeitlich sogar mit 10:8. Dann kam Janouch zum Aufschlag, glich zum 10:10 mit einem Ass aus und blieb bis zum 13:10 durch Sossenheimer am Service. Athanasios Protopsaltis, der zwischenzeitlich für Späth-Westerholt gekommen war, schickte nach seinem Einerblock (18:13) gegen Andrei ein freundliches Siegerlächeln durch die Maschen des Netzes. Kocian holte sich die gelbe Karte ab, sein Häfler Gegenüber Jakub Janouch richtete es mit dem zweiten Ball selbst (21:16). David Sossenheimer setzte den letzten Ball dann direkt auf die Linie (25:22).

    „Ohne Adrian Aciobanitei und zum größten Teil ohne Athanasios Protopsaltis war das heute kein einfaches Spiel. Ich kann Thilo Späth-Westerholt gar nicht genug loben, dass er als Libero über Außen so ein gutes Spiel macht", sagt VfB-Trainer Vital Heynen. „Wir stehen im Finale. Heute bin ich ein glücklicher Trainer."

    13.12.2018 20:53

Am Finale äußerst knapp vorbei

SC Potsdam vs. SSC Palmberg Schwerin, 12.12.18, POK F
Pokal-Halbfinale Krimi
Foto: Nicol Marschall

Die MBS-Arena bekam gestern Abend wieder einen Volleyballkrimi geboten. Im Halbfinale um den DVV-Pokal lieferten sich der SC Potsdam und der SSC Palmberg Schwerin einen packenden Fight über fünf Sätze. Am Ende verließen die favorisierten Gäste beim engen 2:3 (18:25, 25:19, 25:14, 19:25, 12:15) als die glücklicheren Sieger die Halle und bestreiten gegen Stuttgart das Finale am 24. Februar in Mannheim.

Guillermo Naranjo Hernandez, der erst seit Montag das Training beim SC Potsdam in der Hand hat, begann mit Marta Drpa, Alexa Dannemiller, Nia Grant (MVP), Annegret Hölzig, Silvana Chausheva sowie Aleksandra Jegdic – den erwarteten Sechser.

Beide Mannschaften benötigten eine gewisse Anlaufzeit, um zum eigenen Spiel zu finden. Das gelang den Gästen etwas schneller, die dann auch den Auftakt für sich entscheiden konnten.

Alles sah nach einem schnellen 0:3 aus, doch da hatte man sich gewaltig getäuscht. Plötzlich stand ein ganz anderer SC Potsdam auf dem Feld. Bestens vom Trainer eingestellt, hatten die Gastgeber das Geschehen vor den 998 Zuschauern fest in der Hand und gewannen den zweiten Satz 25:19. Im dritten Spielabschnitt wurde der Tabellenführer und amtierende Deutsche Meister regelrecht mit 25:14 an die Wand gespielt, da gab es ein großes Staunen in der Arena. Gab es jetzt doch die Pokalsensation durch Potsdam über den Ligaprimus?

Der Schweriner SC wurde offensichtlich durch die beiden gerade erlebten Satzerlebnisse wach gerüttelt und brachte jetzt sein vorhandenes Potential, sowie die vorhandene Routine zur Geltung und konnte das Blatt wenden. Dazu kamen noch diverse strittige Schiedsrichterentscheidung, welche die sich immer wieder aufbäumenden Potsdamerinnen etwas aus dem eigenen Rhythmus haben bringen lassen. So gab es nach dem 19:25 den 2:2 Ausgleich und der Tiebreak musste entscheiden, wer die Fahrkarte nach Mannheim bekommt. Sandra Szaboova entzauberte im fünften Satz gleich mit drei Assen Schwerin und so ging es über ein 3:0 bis zum 11:8 weiter. Das Finale hatte man fasst in der Hand und vor  Augen. Aber dann kam das 12:15 und der Volleyballdominator der Liga aus Schwerin ist nochmal mit dem berühmten ‚blauen‘ Auge davon gekommen.

Hier war beim 99:98 nach Spielpunkten für den SC Potsdam zu erkennen, wie eng die Mannschaften an diesem Abend leistungsmäßig zusammen lagen und diesbezüglich die Gastgeberinnen deutlich gegenüber dem SSC zulegen und aufschließen konnten.

„Großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat eine tolle Leistung geboten und besitzt das Potential, was man zum Volleyball benötigt. Klar bin ich enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, in das Pokalfinale einzuziehen“, äußerte ein sichtlich emotional gezeichneter Naranjo Hernandez.

Sein Gegenüber Felix Koslowski sprach von einem geilen Spiel. „Potsdam hat eine starke Mannschaft, die uns alles abverlangt hat“.

veröffentlicht am Donnerstag, 13. Dezember 2018 um 10:57; erstellt von SC Potsdam/Pohl, SC Potsdam e.V.
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