Pokal News - VBL
  • Auf Wahnsinnsstart folgt das Pokal-Aus
    Stralsunder Wildcats vs. Ladies in Black Aachen, 02.11.19, POK F
    Stralsunder Wildctas unterliegen Erstligist Aachen im Achtelfinale mit 1:3
    Rosa Ahrenberg überwindet den Aachener Block
    Foto: Andrè Gschweng

    Das Stralsunder Pokalmärchen dauerte 24 Minuten. In dieser ersten halben Stunde des Achtelfinals spielten sich die Wildcats in einen emotionalen Rausch und den Gegner aus Liga eins an die Wand. Nach dem Satzgewinn (25:19), der am Sonnabend um 17.24 Uhr beinahe fassungslos sowohl auf dem Feld als auch auf der vollen Tribüne der Diesterweghalle zelebriert wurde, mutierten die Ladies in Black Aachen allerdings zur Partybremse für die Sund-Volleyballerinnen.

    Der Erstligist holte sich souverän Satz zwei und drei (jeweils 25:12) und machte am Ende des vierten Durchgangs (25:18) den Einzug ins DVV-Pokal-Viertelfinale klar. Dennoch: Die Stralsunder Wildcats konnten mit sehr breiter Brust die Cupsegel einholen. Das sah auch Libera Sabrina Dommaschke so: „Enttäuscht? Nein! Wir haben Aachen im ersten Satz ,aus der Halle geschossen’ – Wahnsinn.“ Auch Teamkollegin Paul Wedekind war das Lächeln nach Abpfiff nicht abhanden gekommen. „Ja, das hat Spaß gemacht. Aber es hat auch ordentlich gezwirbelt.“

    Und damit dürfte die Mittelblockerin nicht Unrecht haben. Direkt beim ersten Punkt zeigte Außenangreiferin Marrit Jasper, welche Geschosse auf die Stralsunderinnen zukommen werden. Die Niederländerin knallte das Spielgerät ansatzlos in die Feldmitte der Gastgeberinnen. Die Wildcats blieben cool und brachten die Gäste danach mächtig ins Schwimmen. Lene Scheuschner (10:8) und Laura Kurtze (16:12) standen der Angriffspower von Jasper in Nichts nach, Anne Krohn bewies ihr feines Beachvolleyball-Auge und streichelte den Ball auf Aachener Boden (13:9).

    Beim Stand von 18:13 für Stralsund zog Gäste-Trainerin Saskia van Hintum die Reißleine. Auszeit, nein Durchpusten für die Ladies in Black. Vergeblich. Die Wildcats führten den Tabellenzweiten aus der Bundesliga weiter vor. Als die Anzeige auf 25:19 umsprang, vermischten sich Ekstase und Ungläubigkeit im Gesicht von Sabrina Dommaschke. „Naja, weil es einfach Wahnsinn war. Damit konntest du nicht rechnen!“, suchte die Libera nach einer Erklärung für das emotionale Hoch. „Wir waren sehr mutig und hatten Glück, dass alle Aktionen gelangen.“

    Aachen musste kräftig schlucken. „They made us crazy!“, gestand Jasper. „Wir wussten, wir mussten sofort bereit sein, aber wir waren es nicht. Das ist immer eine heikle Sache gegen den Underdog zu spielen. Sie versuchen alles, sind bis an die Haarspitzen motiviert. Und Stralsund hat einen wirklich guten Job gemacht.“

    Auf das emotionale Hoch folgten allerdings zwei herbe Dämpfer. Denn in Satz zwei und drei rückten die Ladies in Black die zuvor erwarteten Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Die Anfangsphasen der beiden Durchgänge hielten die Wildcats offen. Doch von einem 8:13- und einem 7:15-Rückstand erholten sich die Gastgeberinnen nicht mehr. Aachen war einfach zu stark. Der Klassenunterschied wurde deutlich.

    Die Truppe von André Thiel steckte zu keinem Zeitpunkt auf, allein wurden sie für den großen Kampf nicht mehr belohnt. Sinnbildlich: Svenja Enning hechtet ungeachtet der Werbebegrenzung, in die die Zuspielerin mit voller Wucht knallte, einem Ball hinterher, den Punkt erzielte dennoch Aachen. „Alles okay. Mir taten nur die Helfer leid, die die Banden wieder aufrichten mussten“, kommentierte Enning die Kollision.

    Im vierten Durchgang keimte zu Beginn neue Hoffnung auf, Aachen doch noch in den Tie-Break zu zwingen, weil sich die Wildcats diesmal nicht abschütteln ließen (2:0, 2:8, 13:14). Dommaschke bemühte sich als Anpeitscherin, um die Diesterweghalle wieder in den Rauschzustand aus dem ersten Satz zu versetzen. „Wir waren zwischenzeitlich runtergefahren. Also habe ich überlegt, was kannst du machen. Noch mehr Vollgas und so vielleicht meine Mädels mitziehen. Deswegen habe ich jeden Punkt und Aufschlag beklatscht“, sagte die 32-Jährige, die wie Swantje Basan schon 2013 im Pokal gegen Aachen dabei war.

    Was bleibt ist ein Pokalabend, der ohne Anlaufzeit für überkochende Stimmung bei den mehr als 500 Zuschauern sorgte, und der Mut macht für das anstehende Spitzenspiel in der 2. Bundesliga gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen.

    04.11.2019 21:31
  • Suhl macht Ernst und überrascht am Ende
    VfL Oythe vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 02.11.19, POK F
    Oythe im Pokal gegen Bundesliga-Klub chancenlos / Ali Hobst: „Wollten der Furunkel sein, waren es aber nicht“
    Erfolgreicher Oyther Doppelblock
    Foto: Hubert Lammers

    Es dauerte nur 62 Minuten, dann besaß das 14:25, 11:25, 15:25 Gültigkeit: Mit diesem Ergebnis verlor Volleyball- Zweitligist VfL Oythe gegen den Bundesliga-Vertreter VfB Suhl im DVV-Pokal-Achtelfinale. Die Gastgeberinnen, bei denen alle 13 zurzeit verfügbaren Akteurinnen vor 280 Fans zum Einsatz kamen, hatten keine reelle Chance. Suhls tschechische Co-Trainerin Miloslava Lauerova sagte nach der Partie in der Antonianumhalle: „Wir haben von Anfang an sehr konzentriert gespielt. Dieser Sieg hilft uns nach dem schweren Bundesliga-Startweiter.“ Vier Niederlagen hat  sich Suhl in der Liga bislang abgeholt. Oythe sollte für die Thüringerinnen eine Wende sein, sagte Lauerova und fügte lachend an: „Das war auch der erste Schritt zum Pokalfinale.“ VfL-Trainer Ali Hobst fand sein Team „ein Stück zu zaghaft: Wir waren im Kopf ein bisschen zu langsam, haben etwas zu viel überlegt.“ Auf der anderen Seite räumte er ein: „Wir haben beim Gegner gesehen, wie man dynamischen und athletischen Volleyball spielt.“ Dabei hatte Suhls polnischer Trainer Mateusz Zarczynski (29) gar nicht seine erste Sechs anfangen lassen. Oythe begann die Partie mit der gleichen Formation wie beim überzeugenden 3:1-Sieg im Pokal-  Qualifikationsspiel gegen die Volleys Borken, nur dass  Johanna Fragge diesmal alleine Libera war und Franka Galeazzi als reguläre Angreiferin zunächst auf der Bank Platz nahm. Aber schon in den ersten Ballwechseln wurde deutlich, dass Suhl eine ganze andere Hausnummer als Borken war. „Das war auch kein typischer Tabellenletzter“, urteile Hobst. In der Anfangsphase punktete Oythe vor allem durch die US-Amerikanerin  Kelsey Collasius. Aber nach dem 4:6 ging es alsbald in Richtung Satzverlust. Wenn sich Suhl überhaupt Schwächen erlaubte,  dann mal die ein oder andere verschlagene Angabe. Ansonsten punkteten vor allem die Französin Victoria Foucher oder Hester Jasper aus den Niederlanden über außen. Und in der Mitte gab es an 2,03-m-Blockerin McKenzie Jacobson (USA) eh kein Vorbeikommen. So hieß es folgerichtig 14:25, und Coach Zarczynski machte einen äußerst entspannten Eindruck. Er nahm auch im gesamten Spiel keine einzige Auszeit. Auch im zweiten Satz, in dem die Lohnerin Jule Nuxoll (19) bei 7:11 ihr VfL-Debüt feierte, gab es ein ähnliches Bild. Suhl machte es clever und schlug auch einfach mal den Oyther Block an. Ali Hobst wählte ein ausgefallenes Bild: „Wir wollten der Furunkel sein, den du nicht los wirst. Aber wir waren es nicht. Man hat uns herausgeschnitten. Aber: Suhl hat auch keinen schlechten Tag gehabt.“ Nein, auch Suhl wechselte häufiger und hielt dabei das Niveau hoch. Mit einem 11:25 ging es in Satz drei, in dem Oythe länger dran blieb (10:14, 15:18), aber dann mit einer 0:7-Serie zum 15:25 die Niederlage quittierte. Ali Hobstwechselte noch mehrfach, „weil mich keine Spielerin überzeugt hat. Und alle, die reinkamen, sollten es besser machen“, erklärte er. So kam auch die 16-jährige Mila Engelmann aus Lohne zu ihrem Einstand. „Alle müssen auch ihre Erfahrungen auf der Platte sammeln. Von daher waren alle Wechsel auch sportlich gerechtfertigt“, sagte Hobst. Also: keine Geschenke. Nur geholfen hat's letztlich nicht. Nach dem Spielende gab's dennoch einen entspannten Austausch zwischen den Teams. Während sich nach dem Abklatschen die vier US-Amerikanerinnen auf beiden Seiten zu einem Plausch am Netz trafen, wählte Suhls Coach Mateusz Zarczynski überraschend Mila Engelmann nach ihrem Kurz- Einsatz zur wertvollsten VfLSpielerin (MVP). Der junge Trainer erklärte zu seiner symbolischen Geste: „Ich mag junge Spielerinnen. Deutschland braucht mehr davon. Sie kam rein und war gleich dabei.“ Die bei der MVP-Ehrung obligatorische Sektflasche für die Ausgezeichnete nahm Ali Hobst der 16-Jährigen aber ab und überreichte ihr dafür seine Cola- Flasche: „Es war Cola Zero – und es heißt schon was, wenn ich die teile.“ Ab Montag wird es wieder ernster, wenn die Vorbereitung auf das Berlin-Wochenende in der 2. Liga ansteht.

    Von Andreas Hausfeld

     

    04.11.2019 09:16
  • Ein Satz für die Ewigkeit
    SV Lindow-Gransee vs. Volleyball Bisons Bühl, 02.11.19, POK M
    SV Lindow-Gransee ärgert den Erstligisten im DVV-Pokal kurzzeitig
    Matti Binder spielte gegen seine ehemaligen VCOer
    Foto: MOZ, Matthias Haack

    Auch wenn die Granseer Dreifelderhalle sechs Tage zuvor - beim 3:1-Erfolg gegen den PSV Neustrelitz mit knapp 200 Menschen mehr gefüllt war, herrschte am Sonnabend erneut eine grandiose Stimmung bei den Volleyballern des SV Lindow-Gransee. Die hatten sich die Spieler und Interimstrainer Jan­Philipp Marks auch verdient, sie boten Erstligist Bisons Bühl im Achtelfinale des DVV-Pokals mächtig Paroli und schnupperten sogar an der großen Überraschung. Nach 93 Minuten war der große Traum aber aus, mit 1:3 (25:23, 16:25, 13:25, 23:25) mussten sich die Grün-Weißen den Gästen aus dem Schwarzwald geschlagen geben.

    ,, Es hat riesig Spaß gemacht", sprach Mittelblocker Matti Binder für das gesamte Team, das furios begann. Erst beim Stand von 16:16 konnte der Bundesligist ausgleichen, die Hausherren blieben unbeeindruckt, spielten weiter befreit auf und wurden mit der 24:20-Fühning belohnt. Drei Satzbälle konnten die Bühler abwehren, dann sorgte Binder für die umjubelte 1:0-Satzführung. „ Die Halle war voll da, wir haben plötzlich gemerkt, dass was gehen kann", sagte er. Die Bisons traten im Anschluss auf die Euphorie bremse und entschieden die Durchgänge zwei und drei ziemlich deutlich für sich. ,, Wir haben eigentlich nicht schlechter als im ersten Satz gespielt, Bühl hat sich einfach auch gesteigert", empfand Geburtstagskind Robin Hafemann. Dann war die Leichtigkeit zurück, nur knapp verpasste Gransee den Entschei­dungssatz. ,, Super ärgerlich, da haben nur Kleinigkeiten den Unterschied gemacht", so Binder. Aber: ,, Wir haben uns gut verkauft und gegen einen Erstligisten einen Satz gewonnen. Darauf können wir stolz sein."

    04.11.2019 07:12
  • An Erfahrung gewonnen
    Allianz MTV Stuttgart II vs. Dresdner SC, 03.11.19, POK F
    Trotz der klaren 0:3-Niederlage ist das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen den Dresdner SC für die junge Mannschaft von Allianz MTV Stuttgart II ein Saisonhöhepunkt gewesen.
    Marie Hänle im Angriff gegen Milica Kubura und Laura de Zwart.
    Foto: Tom Bloch | www.tombloch.de

    Der Saisonhöhepunkt ist nach 61 Minuten schon wieder vorbei gewesen. Im DVV-Pokal-Achtelfinale unterlag das junge Team von Allianz MTV Stuttgart II in der MTV-Halle im Feuerbacher Tal dem fünffachen Pokalsieger Dresdner SC mit 0:3 (8:25, 14:25, 14:25).
    „In Summe haben wir das ganz gut gemacht“, meinte Stuttgarts Trainer Johannes Koch. „Allerdings sind wir ein bisschen ängstlich gewesen und haben uns teilweise überrollen lassen.“ Dresdens Trainer Alexander Waibl baute in dem zu erwartenden einseitigen Spiel drei junge Spielerinnen (Emma Cyris, Laura de Zwart, Lucija Mlinar) in seine Startformation ein, die bislang in der 1. Liga noch wenig Praxis sammeln konnten.
    Doch auch diese fügten sich nahtlos ein und agierten mit großem Aufschlagdruck.
    „Die kennen halt eine ganz andere Geschwindigkeit. So ist auch phasenweise kein richtiges Spiel zustande gekommen“, sagte Koch über den Verlauf der Partie. Doch der großartigen Stimmung vor über 200 Zuschauern tat dies keinen Abbruch. „So ein Spiel ist auf jeden Fall ein Erlebnis für alle“.
    Somit blieb auch der bislang fünfte Vorstoss ins Achtelfinale des prestigeträchtigen DVV-Pokals für die Stuttgarter Erstligareserve ohne einen Satzgewinn.

    Zu den wertvollsten Spielerinnen wurden die nach einer Meniskus-OP erstmals wieder eingesetzte Laura de Zwaart (Dresdner SC) gekürt sowie auf Stuttgarter Seite Marie Hänle.

    Kurz vor dem Spiel wurde der langjährige ehrenamtliche Spieltagshelfer Harald Munz verabschiedet, der nach seinem 80. Geburtstag ein wenig kürzer treten will. Ein besonderer Moment auch für Dresdens Trainer Alexander Waibl, der Munz während seiner Zeit in Stuttgart einst aktivierte. Auch die langjährige Kapitänin Martha Deckers, die bereits in ihrer Jugendzeit von Waibl trainiert wurde, ist im Rahmen des Pokal-Spiels verabschiedet worden, genauso wie Saskia Lenk.

    Während für den Dresdner SC nun die Reise im DVV-Pokal weiter geht – im Viertelfinale zuhause gegen die Ladies in Black Aachen – kann sich Allianz MTV Stuttgart II nun ganz auf die Auftritte in der 2. Bundesliga Süd konzentrieren.

     

     

    04.11.2019 06:57
  • GRIZZLYS schlagen Baden Volleys mit 3:0
    BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe vs. HELIOS GRIZZLYS Giesen, 02.11.19, POK M
    Am vergangenen Samstag ging es für die Helios GRIZZLYS Giesen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe um den Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals. GRIZZLYS siegten schlussendlich deutlich mit 3:0.
    John Moate und Michael Wexter im Block
    Foto: Andreas Arndt - BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe

    Am vergangenen Samstag ging es für die Helios GRIZZLYS Giesen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe um den Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals. Gegen den derzeitigen Tabellenführer der 2. Volleyball Bundesliga Süd standen die GRIZZLYS gerade in den ersten zwei Sätzen einem abwehrstarken und von Trainer Antonio Bonelli taktisch gut eingestellten Gegner gegenüber. Am Ende hieß es jedoch nach 77 Minuten Spielzeit 3:0 (25:20, 27:25, 25:12) für die favorisierten Gäste aus Giesen.

    Vor rund 450 Zuschauern starten die GRIZZLYS in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums Karlsrue mit Michael Wexter, Jan Röling, Timon Schippmann, Mayaula Magloire, Jonathan Moate, Anestis Dalakouras, sowie Libero Milorad Kapur. Der Giesener Erstligist startete zunächst etwas unruhig. Die Baden Volleys spielten selbstbewusst auf und wussten mit viel Risiko und taktischen Schachzügen, gerade zu Beginn des ersten Satzes, zu überzeugen. Das Spiel war jedoch auch durch Aufschlagfehler beider Teams geprägt. Zwar spielte Karlsruhe weiter mutig, doch die GRIZZLYS fanden ab Mitte des ersten Satzes immer besser ins Spiel und konnten sich nach und nach absetzen. Die Gastgeber konnten gerade durch starke Abwehraktionen überzeugen, doch der spätere MVP auf Giesener Seite, Timon Schippmann, punktete nun ein ums andere Mal mit platzierten Angriffen. Getragen vom lautstarkes Publikum konnten die Baden Volleys zunächst zwei Satzbälle abwehren, bevor eben jener Timon Schippman einen Angriff zum 25:20 verwandelte. 

    Noch knapper gestaltete sich der zweite Durchgang. Die Karlsruher agierten weiterhin risikofreudig und wurden dafür belohnt. Ausgeglichene Punktstände prägten den diesen Satz. Zwar konnten die GRIZZLYS ab und zu kraftvolle Angriffe und spektakuläre Rettungsaktionen zeigen, mussten allerdings auch die kämpferische Leistung und das kluge Angriffsspiel der Baden Volleys anerkennen, gerade das Blockspiel der Giesener überzeugte in dieser Phase des Spiels nicht. Die Niedersachsen konnten sich bis zum Ende des Satzes nicht absetzen und so brachte erst die Einwechslung von Kapitän Hauke Wagner, nach einer zwischenzeitlichen 2-Punkteführung der Gastgeber, die Wende. Nach einem platzierten Hinterfeldangriff von Timon Schippmann stand es 23:21 für die GRIZZLYS. Doch die Karlsruher kam noch einmal heran und hatten sogar Satzball beim Stand von 24:25. Routinier auf Seiten den Baden Volleys, Jens Sandmeier, verschlug seinen Aufschlag und der Satz endete schlussendlich mit 27:25 für die Helios GRIZZLYS. 

    Anschließend schien der Willen der Baden Volleys gebrochen. Die GRIZZLYS punkteten nun nach Belieben. Egal ob die Float-Aufschläge von Mittelblocker John Moate, die klugen Angriffsaktionen von Hauke Wagner, die massiven Blocks von Magloire Mayaula oder eine Stellerfinte von Zuspieler Jan Röling führten zu einer sehr deutlichen Punkteführung. Beim Stand von 22:10 versenkte Mayaula einen weiteren Ball hart, wenige Zentimeter hinter dem Netz. Schlussendlich endete das Spiel verdient mit 3:0 für die Helios GRIZZLYS. Die MVP-Auszeichnung in Silber erhielt Lukas Jäger (Baden Volleys), die goldene MVP-Medaille nahm Außenangreifer Timon Schippmann (Helios GRIZZLYS) verdient entgegen. 

    Das DVV-Pokal-Viertelfinale findet am 20. November statt. Bei der Auslosung am Sonntagabend wurde den Helios GRIZZLYS der TV Rottenburg zugelost. Die Giesener Volleyballer müssen erneut auswärts ran. Zwar haben die GRIZZLYS mit dem Einzug in die Runde der letzten acht bereits ihr erstes Saisonziel erreicht, wollen nun jedoch mehr. Ein Halbfinaleinzug ist möglich und Spieler und Trainer werden hochmotiviert ins Süddeutsche Rottenburg fahren um kämpferisch zu überzeugen und eine starke Leistung abrufen zu können. 

    Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.helios-grizzlys.de) oder bei Facebook (www.facebook.com/heliosgrizzlys). Instagram @heliosgrizzlys

    04.11.2019 01:46
  • Netzhoppers fokusieren sich auf die Liga
    Netzhoppers KW-Bestensee vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 03.11.19, POK M
    Leider scheiden wir im Pokal-Achtelfinale aus. Doch jetzt können wir uns wieder voll auf die Liga konzentrieren. Der nächste Gegner wartet schon.
    Netzhoppers KW-Bestensee vs. BR Volleys
    Foto: Foto: Dagmar Jaschen

    DVV-Pokal-Achtelfinale: Mit 0:3-Sätzen verloren die Dahmeländer die Sonntagnachmittagspartie gegen den Deutschen Meister BR Volleys.

    Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee ist im Achtelfinale des DVV-Pokals aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Mit 0:3-Sätzen (19:25, 22:25, 19:25) verlor die Mannschaft von Coach Mirko Culic die Begegnung am Sonntagnachmittag in der Bestenseer Landkost-Arena gegen den Deutschen Meister Berlin Recyling Volleys. Beide Teams duellierten sich bereits vor drei Wochen an selber Stelle. Mit 3:1-Sätzen setzten sich am 12. Oktober ebenfalls die Hauptstädter im ersten Punktspiel der neuen Saison bei den Netzhoppers durch.

    Casey Schouten verletzte sich noch im 3. Satz. Er landete auf dem Fuß seines Mitspielers Uchenna Ofoha. Eine ärztliche Untersuchung durch den Mannschaftsarzt, Kai Dragowsky, muss jetzt klären wie stark die Verletzung ist und wie lange Casey ausfällt.

    MVP der Begegnung sind Luke Herr (Netzhoppers) und Benjamin Patch (BR Volleys). Für die Netzhoppers geht es am Samstag, 09.11.19, mit einem Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen weiter. Anpfiff ist 18 Uhr.

    03.11.2019 22:18

Auf Wahnsinnsstart folgt das Pokal-Aus

Stralsunder Wildcats vs. Ladies in Black Aachen, 02.11.19, POK F

Stralsunder Wildctas unterliegen Erstligist Aachen im Achtelfinale mit 1:3

04.11.2019 21:31

Suhl macht Ernst und überrascht am Ende

VfL Oythe vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen, 02.11.19, POK F

Oythe im Pokal gegen Bundesliga-Klub chancenlos / Ali Hobst: „Wollten der Furunkel sein, waren es aber nicht“

04.11.2019 09:16

Ein Satz für die Ewigkeit

SV Lindow-Gransee vs. Volleyball Bisons Bühl, 02.11.19, POK M

SV Lindow-Gransee ärgert den Erstligisten im DVV-Pokal kurzzeitig

04.11.2019 07:12

An Erfahrung gewonnen

Allianz MTV Stuttgart II vs. Dresdner SC, 03.11.19, POK F

Trotz der klaren 0:3-Niederlage ist das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen den Dresdner SC für die junge Mannschaft von Allianz MTV Stuttgart II ein Saisonhöhepunkt gewesen.

04.11.2019 06:57

GRIZZLYS schlagen Baden Volleys mit 3:0

BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe vs. HELIOS GRIZZLYS Giesen, 02.11.19, POK M

Am vergangenen Samstag ging es für die Helios GRIZZLYS Giesen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe um den Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals. GRIZZLYS siegten schlussendlich deutlich mit 3:0.

04.11.2019 01:46

Netzhoppers fokusieren sich auf die Liga

Netzhoppers KW-Bestensee vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 03.11.19, POK M

Leider scheiden wir im Pokal-Achtelfinale aus. Doch jetzt können wir uns wieder voll auf die Liga konzentrieren. Der nächste Gegner wartet schon.

03.11.2019 22:18

DVV-Pokal-Auslosung: Top-Duelle im Viertelfinale

VBL | Pressemitteilungen

Die Viertelfinal-Auslosung im DVV-Pokal hat Hammerduelle ergeben - unter anderem trifft der VfB Friedrichshafen auf die BR Volleys.

03.11.2019 21:21

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