Pokal News - VBL

  • Atemberaubende Achterbahnfahrt
    Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt, 25.11.20, POK M
    Nervenkitzel vom Feinsten bekamen die Livestream-Zuschauer am Mittwochabend in allen vier Sätzen des Viertelfinal-Fights im DVV-Pokal zwischen den United Volleys und den Volleyball Bisons geboten.
    Mit herausragenden 25 Punkten war Daniel Malescha Topscorer beim Pokalsieg gegen Bühl.
    Foto: Corinna Seibert

    Nervenkitzel vom Feinsten bekamen die Livestream-Zuschauer am Mittwochabend in allen vier Sätzen des Viertelfinal-Fights im DVV-Pokal zwischen den United Volleys und den Volleyball Bisons Bühl geboten. Mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:23, 26:24) sicherten sich die Frankfurter den Auswärtssieg beim aktuellen Tabellenführer der Volleyball Bundesliga und kämpfen nun am 10. Dezember beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen um Einzug ins Endspiel in der Mannheimer SAP Arena. „Ich bin überglücklich über die Reaktion, die meine Mannschaft heute auf all die Schwierigkeiten gezeigt hat, mit denen wir seit Saisonbeginn kämpfen mussten“, jubelte Coach Juan Manuel Serramalera, „vielleicht war das jetzt der Wendepunkt, den wir herbeigesehnt haben und der uns hoffentlich Auftrieb für die anstehenden Aufgaben gibt.“

    Dabei lief auch in der Bühler Großsporthalle keinesfalls alles nach Plan für die Gäste aus Hessen. Angefangen mit Durchgang eins, der mehr als nur einen Vorgeschmack auf die atemberaubende Achterbahnfahrt lieferte, die beide Kontrahenten in den folgenden 106 Spielminuten erleben sollten. Anfangs führten die Uniteds mit einem Break, lagen dann 11:14 hinten, weil die Bisons konsequent den nach seiner Verletzung gerade erst in den Kader zurückgekehrten Tim Grozer mit Angaben eindeckten. Frankfurt konterte, vor allem durch Diagonalangreifer Daniel Malescha, dem der zweiwöchige Ausflug auf die Annahme/Außen-Position offensichtlich gutgetan hatte. „Malle ist nur einmal im Jahr“, hätten sich die Bühler wohl gewünscht, nachdem ihnen der 26-jährige DVV-Auswahlspieler im Matchverlauf gleich 25 Mal einschenkte.

    Henning dreht den ersten Satz

    Beim 22:19 schienen die United Volleys schon auf die Satzführung hinzusteuern, hatten zahlreiche Bälle in der Abwehr erobert und konsequent verwertet. Dann machte ihnen jedoch ausgerechnet Ex-United Paul Henning einen Strich durch die Rechnung. Der Mittelblocker drehte den Spielstand mit einer Aufschlagserie, die erst Kapitän Matthias Valkiers per Zuspielertrick beenden konnte, komplett. Der Belgier angelte danach sogar noch einen verunglückten Ball hinter der Werbebande hervor, das 25:23 für die Bisons war jedoch nicht mehr zu verhindern. Umso entschlossener legten in Satz zwei die „Mainblocker“ Noah Baxpöhler und Jakob Günthör im Schnellangriff los, Valkiers servierte zum 6:4 ein Ass auf die Linie. Dennoch glichen die Gastgeber immer wieder beharrlich aus, lagen beim 18:19 plötzlich sogar selbst in Front.

    Jetzt behielt aber Regisseur Valkiers am Netz die Ruhe, ein Service-Winner von Günthör und zwei böse Blocks gegen Bisons-Topscorer Tomas Lopez sorgten für den Satzausgleich. Im dritten Durchgang das gleiche Bild: Immer wieder wechselte die Führung hin und her. Erneut war es Henning, der mit einem Hybrid-Ass zum 19:18 die Heimmannschaft in Vorteil brachte. Frankfurts Rodrigo Quiroga, der sich zuvor mehrfach einen stabilen Bühler Dreierblock gegenüber­gesehen hatte, schlug diesen nun allerdings clever zum 21:20 an. Das vorentscheidende 24:22 erschmetterte wiederum Malescha, bevor der Satz mit einem Übergriff der Badener vor den Augen des ersten Schiedsrichters fast schon etwas unrühmlich endete.

    Blick auf harte Restwoche gerichtet

    Als Bühl in Durchgang vier am Satzausgleich schnupperte, durfte sich United-Youngster Linus Hüger im Aufschlag beweisen. Das tat er so erfolgreich, dass er und seine Kollegen erst einmal wieder vorn lagen, was sich aber erneut noch mehrfach ändern sollte. Da war es gut, dass Daniel Malescha auch im Block einen Sahnetag erwischt hatte. Vier Punkte holte er in diesem Element, dicht gefolgt von Matthias Valkiers, der es insgesamt auf für einen Zuspieler eher ungewöhnliche sechs Zähler brachte. Immer sicherer wurde zudem Rückkehrer Grozer, der ein Ass von Bühls Edvinas Vaskelis mit dem ebenso umkämpften wie wichtigen Ball zum 22:21 konterte. Den Schlussakkord intonierte der passionierte Klavierspieler Malescha, der sowohl den ersten Satzball zum 24:22 herausholte, als auch den zweiten zum 26:24 verwandelte.

    „Wir wollten dieses Halbfinale nach dem ganzen Einsatz und den Fortschritten der zurückliegenden Wochen einfach mit aller Macht und haben es uns mehr als verdient“, hob Cheftrainer Serramalera hervor. Er blickte bereits voraus auf die harte Restwoche mit den beiden Auswärtsspielen gegen die Berlin Recycling Volleys und den VCO Berlin. Der Pokal-Titelverteidiger dürfte nach seinem Sensations-Aus gegen die Netzhoppers auf Wiedergutmachung aus sein, und die Juniorennationalmannschaft sich in dieser Saison mit einem starken Jahrgang für viele Gegner als harter Prüfstein erweisen – der neue „Geist von Bühl“ wird also weiterhin gefragt sein. 

     

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    26.11.2020 00:15
  • Dramatischer Pokalabend mit bitterem Ende
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee, 25.11.20, POK M
    2:0-Führung, den Matchball auf der Hand gehabt und dennoch gehen die BR Volleys am Ende als Verlierer vom Court.
    Die BR Volleys mussten im Pokal die Segel streichen.
    Foto: Eckhard Herfet

    2:0-Führung, den Matchball auf der Hand gehabt und dennoch gehen die BR Volleys am Ende als Verlierer vom Court: Nach über zwei Stunden Spielzeit steht letztlich eine 2:3-Niederlage (25:22, 25:23, 24:26, 18:25, 13:15) der Berliner im Pokal-Viertelfinale gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Während die Gäste einmal mehr wahre Comeback-Qualitäten bewiesen, ist es für die Hauptstädter das dritte frühe Pokal-Aus in vier Jahren. Benjamin Patch trug im Angriff die Hauptlast und sammelte 35 Punkte, für die Gäste scorten MVP Dirk Westphal und Johannes Mönnich am häufigsten (19 Punkte).

    Mehr Druck im Angriff, eine stabilere Block-Feldabwehr und mehr Kampfgeist: Das waren die Hausaufgaben, die Coach Cedric Enard seinem Team für dieses „Do or Die“-Spiel mitgegeben hatte ... weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    25.11.2020 23:11
  • Frankfurt zerstört die Pokalträume Bühls
    Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt, 25.11.20, POK M
    Die Pokalreise ist beendet. Mit 1:3 haben die Bisons das Nachsehen gegen die United Volleys und können sich damit voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren.
    An Frankfurt abgeprallt
    Foto: Jürgen Eich

    Satz 1: Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt 25:23

    Folgende Starting-Six schickte Headcoach Alejandro Kolevich im Pokalfight gegen die United Volleys Frankfurt auf das Feld: #3 Stefan Thiel (Z), #7 Edvinas Vaškelis (D), #8 Paul Henning (MB), #9 Mathäus Jurkovics (MB), #15 Niklas Kronthaler (AA), #17 Tomas Lopez (AA).

    Anspiel Frankfurt, Punkt Bühl (1:0). Die Gäste aus Frankfurt erwischten den besseren Start in die Partie und erspielten sich eine 3:5 Führung. Die Bisons schlugen dennoch schnell zurück und drehten ihrerseits die Führung durch Edvinas Vaškelis auf 8:6. Der Pipeangriff von Niklas Kronthaler und ein Ass von Paul Henning erhöhten die Führung auf 14:11. Schon in der frühen Phase der Partie zeigte sich ein gutaufgelegter Niklas Kronthaler (5 Punkte, 2 Blocks), doch Frankfurt verkürzte auf 16:15. Das erste Ass der Gäste ließ die Partie wieder drehen (18:19). Diese konnten die United Volleys auf 18:21 ausbauen, doch die Bisons bissen sich mit 21:22 zurück in die Partie. Durch zwei gelungene Blockaktionen der Bühler Mannschaft wechselte abermals die Führung (23:22). Tomás López erzwang den ersten Satzball, den der geschlossene Bühler Block verwandelte.

     

    Satz 2: Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt 21:25

    Mit leichten Vorteilen für die Gäste startete der zweite Satz (3:4). Fortan bauten die United Volleys durch ein Ass und einen Angriff ins Aus den Vorsprung auf 5:8 aus. Doch wiederum stand der Block der Bisons sehr sicher (12:13). Mit 6 zu 1 erfolgreichen Blockaktionen lag bis dahin Schlüssel zum Erfolg im Spiel Bühls. Der Pipe von Tomás López schlug im Feld der United Volleys ein, 15:15. Nun stand auch der Block der Frankfurter richtig und blockte Tomás López zum 19:20 ab. Beim Stand von 20:22 nutzte Headcoach Alejandro Kolevich seine erste Auszeit im Satz und bündelte die Kräfte erneut. Fortwährend gelang Bühl nur noch ein Punkt, während Frankfurt sich den zweiten Satz sicherte.

     

    Satz 3: Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt 23:25

    Wie in den ergangen beiden Sätzen war der Block der Bisons bereit, allerdings konnte sich keines der Teams in der Anfangsphase absetzten (9:9). Tim Stöhr zielte ganz genau auf die Linie und setzte das Ass zum 10:9. Doch wie in Satz eins, drehten die Frankfurter die Partie im Mittelabschnitt der Partei zu ihren Gunsten auf 14:16. Zwar blieben die Bisons den Gästen auf den Fersen (17:18) doch der stark aufspielende Daniel Malescha (16 Punkte) bereitete Alejandro Kolevich weiterhin Kopfschmerzen. Mit einem Ass von Paul Henning wurden diese ein wenig gelindert (19:18). Wieder einmal zieht Alejandro Kolevich seine Auszeit zur finalen Phase des Satzes (20:21). Edvinas Vaškelis ließ die Bisons nochmals am Satzgewinn schnuppern (22:23).  Den ersten Satzball konnte Paul Henning noch abwehren, allerdings pfiff der Schiedsrichter nachfolgend Tim Stöhr zurück, da er über das Netz gegriffen hatte.

     

    Satz 4: Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt 24:26

    Auch in diesem Satz deutete sich ein sehr knappes Spiel an, wie auch die drei Sätze zuvor.     Mit einem 8:6 für die Bisons ging es in die erste technische Auszeit. Jakob Günthör glich zum 10:10 aus. In dieser Phase stand das Spiel auf Messerschneide. Ein Kopftreffer auf Florian Ringseis und dem verwandelten Punkt pushte die Bisons weiter an. 14:12 für Bühl. Dennoch gelang es den Frankfurtern die Partie wieder zu drehen (15.16). Der Ausgleich für Bühl durch die Nummer sieben, Edvinas Vaškelis (17:17). Beim 18:20 schlug der einundzwanzigste Ball von Daniel Malescha im Feld der Bisons ein. Crunchtime in Satz vier (20:20). Edvinas Vaškelis mit dem Ass zur Führung (21:20). Wie so oft wechselte die Führung abermals auf Seiten der Gäste (21:22). Doch Edvinas Vaškelis stellte die Partie auf Unentschieden (23:23). Headcoach Alejandro zog seine zweite Auszeit vor dem ersten Matchball für die Gäste. Den wehrten die Bisons erstmals ab, konnten den Satzgewinn für die United Volleys und den damit verbundenen Sieg nicht verhindern.

     

    Mit der MVP Silber-Medaille auf Seiten der Bisons wurde der Außenangreifer mit der Nummer siebzehn, Tomás López, ausgezeichnet.

     

    Fazit:

    Ein in den entscheidenden Situationen abgeklärteres Frankfurter Team zieht ins DVV-Pokalhalbfinale ein und trifft dort auf den VfB Friedrichshafen.

    Der Bühler Block stand in der Crunchtime des ersten Satzes bereit. Während sich die Partie bis zum 19:22 auf Seiten der Gäste wägte, legte der Block der Bisons einen neuen Gang ein und zeigte mit 5 zu 0 Blockaktionen in Satz eins seine Stärke.

    Mit zunehmendem Spielverlauf wurden die Gäste, vor allem in Form von Daniel Malescha stärker. So steuerte der Frankfurter Diagonalangreifer 25 Punkte bei. Gepaart mit einer höheren Fehleranzahl der Bisons in den Angriffen (11 zu 6) konnten sich die Gäste die nächsten drei Sätze und damit den Halbfinaleinzug sichern.

     

    Teil zwei der englischen Woche ist Geschichte. Bereits am Samstag ruft der Ammersee. Dann warten die WWK Volleys Herrsching auf die Bisons. Um 19:00 Uhr ist Anpfiff in der Nikolaushalle.

    25.11.2020 22:42
  • SVG verlangt dem VFB alles ab
    SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen, 25.11.20, POK M
    „Und täglich grüßt das Murmeltier“, fasste Stefan Hübner das Pokalaus der SVG Lüneburg gegen den VFB Friedrichshafen zusammen.
    Auch Jordan Ewert und Michel Schlien konnten MVP Linus Weber nicht aufhalten.
    Foto: Wilhelm Wolper

    „Und täglich grüßt das Murmeltier“, fasste Stefan Hübner das Pokalaus der SVG Lüneburg gegen den VFB Friedrichshafen zusammen. Trotz einer starken Leistung belohnten sich die jungen Wilden aus Lüneburg wie zuletzt in der Bundesliga nicht mit einem Sieg.

     

    Mit breiter Brust starteten die LüneHünen in den ersten Satz und es schien, als wenn den Gästen vom Bodensee noch etwas die lange Anreise in den Knochen steckte. Schnell stand es 5:1 und das Selbstvertrauen in das eigene Können der jungen SVG-Truppe war in der „leeren Gellersenhölle“ spürbar. Aber in Person von MVP Linus Weber hatte der VFB den Matchwinner in seinen Reihen. Von Beginn an bekamen ihn die Lüneburger nicht in den Griff. Fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit zahlreichen spektakulären Rallyes (8:6; 10:10). Mitte des Satzes stieg die Fehlerquote der SVG spürbar an, ein Moment, den der VFB für sich nutzte und auf 12:16 davon zog.

    Aber die LüneHünen fighteten, holten vier Punkte in Folge (16:16) und gingen sogar mit 21:19 in Führung. Einmal mehr war es Weber der die Häfler im Spiel hielt und die Verlängerung erzwang, wo die Gäste dann den fünften Satzball zur Führung verwerteten (26:28).

    Deutlich druckvoller startete das Team von Michael Warm in den zweiten Satz, aber die Lüneburger hielten dagegen (2:4; 6:8). Mit variablem Angriffsspiel gelang es unter der Führung des starken Hannes Gerken den Abstand nicht anwachsen zu lassen. Aber insbesondere bei den langen Rallyes hatten am Ende die Gäste immer wieder den letzten Schlag (10:10; 14:16). Auge in Auge geht es in die Crunchtime (19:19; 23:22), in der die SVG aber nicht die entscheidenden Punkte machte. Stefan Hübner resümierte nach dem Spiel: „Es ist enttäuschend, dass es uns zwar gelingt, den Spielstand nah beieinander zu halten, es dann aber nicht schaffen, diese Entscheidung für uns herbei zu führen. Da fehlt es einfach an Erfahrung.“ Und so ging der Satz mit 24:26 ebenfalls an den VFB.

    Das gleiche Bild auch im dritten Durchgang. Aufopferungsvoll kämpfende Lüneburger blieben lange mit dem Favoriten auf Augenhöhe. Richard Peemüller und der silberne MVP Florian Krage fanden zunehmend besser ins Spiel und im Gleichschritt geht es voran (3:3; 10:8; 14:12; 15:16). Doch mit dem drohenden Matchfinale ging den jungen LüneHünen die Souveränität verloren. Ein Momentum, welches sich die Häfler nicht nehmen ließen. Über 16:21 und 18:24 nutzten sie den ersten Matchball um ins Halbfinale des DVV-Pokals einzuziehen (19:25).

    Stefan Hübner sieht seine Mannschaft aber auf einem guten Weg. „Wir sind schon in der Position, die Sätze auch zu gewinnen. Jetzt ist nur noch die Frage, wie schnell lernen wir es, das dann auch in den entscheidenden Phasen umzusetzen.“

    25.11.2020 22:13
  • Vorfreude trotz Temperatursturz
    WWK Volleys Herrsching vs. Helios GRIZZLYS Giesen, 26.11.20, POK M
    Pokal-Viertelfinale: Am Donnerstag um 20 Uhr empfangen die WWK Volleys die Helios Grizzlys Giesen in der Nikolaushalle. Das Match vor erneut leeren Rängen ist bei sporttotal.tv zu sehen.
    ut sich auf das Pokal-Duell mit dem Ex-Verein: David Wieczorek (r.) von den WWK Volleys.
    Foto: WWK Volleys Herrsching

    Pokal-Viertelfinale: Am Donnerstag um 20 Uhr empfangen die WWK Volleys die Helios Grizzlys Giesen in der Nikolaushalle. Das Match vor erneut leeren Rängen ist bei sporttotal.tv zu sehen.


    "Wir sind natürlich froh, dass wir ein Heimspiel haben", sagt Herrschings Head-Coach Max Hauser. Nicht nur das Fehlen des Publikums wird für eine eher eisige Atmosphäre sorgen, auch die Temperaturen sind aktuell entsprechend. Hauser berichtet über die bisherigen Trainingseinheiten in der Nikolaushalle mit einem Schmunzeln: "Die Woche über war die Halle vielleicht bei zehn bis zwölf Grad. Ich hoffe, dass bis zum Spieltag die Heizung wieder funktioniert. Sonst wird das Spiel sehr frostig."


    Aber selbst eine eher unterkühlte Halle wird beide Mannschaften nicht davon abhalten, auf Betriebstemperatur zu kommen und alles zu geben. Schließlich ist der Weg zum Pokalfinale am 28. Februar 2021 in Mannheim kurz wie nie zuvor: Da die Bundesligisten in dieser Pokalsaison unter sich bleiben, sind es nur zwei Spiele bis zum großen Match in der SAP-Arena. Doch den Sieger der Begegnung in der Nikolaushalle werden aller Voraussicht nach im Halbfinale die Recycling Volleys in Berlin (am Mittwoch Heimrecht gegen die Netzhoppers) erwarten. Also: Eine kurze, aber schwere Reise.


    "Es wird ein enges Spiel", glaubt Max Hauser. Schließlich sind die Grizzyls aktuell in bestechender Form, haben am Wochenende in Bühl nach 0:2-Satzrückstand gewonnen und damit den Bisons die erste Saisonniederlage verpasst. Nebeneffekt: In der VBL-Tabelle sind nun fünf Teams sehr eng beieinander. Dem Tabellenführer aus Bühl (13 Punkte) folgen vier Teams mit jeweils zwölf Punkten, darunter auch die WWK Volleys. Beeindruckt haben Herrschings Trainer Max Hauser neben Topscorer Hauke Wagner bisher zwei Grizzlys-Akteure: Außenangreifer Stijn van Tilburg ("dieses Jahr Extraklasse") und Mitelblocker Magloire Mayaula ("ein sehr gefährlicher Angreifer").


    In der ersten Partie der Saison hatte der GeilsteClubderWelt beim 3:1-Erfolg in Hildesheim die Nase vorn und damit die Stützen im Grizzlys-Spiel im Griff. "Damals hat alles ganz gut geklappt", so Hauser. "Aber es ist ein völlig neues Spiel." Dank der fünf Punkte, die der GCDW von der Berlin-Reise mitbrachten, ist das Selbstvertrauen am Ammersee noch einmal angewachsen. Brenzlige Situationen gab es vor Wochenfrist zu überstehen, daneben auch Personalengpässe zu überwinden. Allen voran hat Jonas Kaminski seine Sache als Penrose-Vertreter sehr ordentlich gemacht, avancierte dank guter Angriffsquote gar zum Topscorer. Auch das erste gesamte Match von Neuzugang und Ex-Grizzly David Wieczorek gibt dem Herrschinger Spiel eine neue Variante. Seine WWK Volleys sieht Max Hauser für das Viertelfinale daher gut gerüstet: "Die Mannschaft ist recht stabil - wir freuen uns auf das Match."
     

    24.11.2020 23:29
  • GRIZZLYS: Pokal-Viertelfinale am Ammersee
    WWK Volleys Herrsching vs. Helios GRIZZLYS Giesen, 26.11.20, POK M
    Für die Helios GRIZZLYS Giesen steht am kommenden Donnerstag das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Plan. Für die GRIZZLYS geht es zum wiederholten Male in den Süden, diesmal ins bayrische Herrsching.
    Emotionen pur im Spiel der Helios GRIZZLYS Giesen gegen die WWK Volleys Herrsching
    Foto: Börge Albers

    Für die Helios GRIZZLYS Giesen steht am kommenden Donnerstag das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Plan. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspieltag in der Bundesliga am vergangenen Wochenende geht es für die GRIZZLYS zum wiederholten Male in kürzester Zeit in den Süden Deutschlands, diesmal ins bayrische Herrsching am Ammersee. Das Team von Cheftrainer Itamar Stein möchte den Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen und gegen die WWK Volleys Herrsching in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs einziehen. Der Gewinner des Viertelfinales zwischen Giesen und Herrsching wird Mitte Dezember gegen den Sieger der Partie BR Volleys gegen die Netzhoppers KW antreten. Dieses Derby wird am Mittwoch ausgespielt.

    In die Volleyball Bundesliga sind die WWK Volleys Herrsching in dieser Saison stark gestartet mit insgesamt 4 Siegen und 2 Niederlagen belegen sie derzeit den 5. Tabellenplatz. Auch das Auftaktspiel gegen die GRIZZLYS in der Hildesheimer Volksbank-Arena konnte die Mannschaft von Trainer Max Hauser gewinnen. Die Giesener Volleyballer verloren vor heimischem Publikum mit 1:3. Bessere Erinnerungen haben die GRIZZLYS an die letzte Auswärtspartie in Herrsching. Denn im Januar 2020 besiegten sie die WWK Volleys deutlich in deren eigener Halle. Alle Beteiligten erwarten ein spannendes und enges Spiel mit viel Kampfgeist.

    Die Helios GRIZZLYS haben nach ihrem 5-Satz-Spiel am vergangenen Samstag in voller Teamstärke und hochmotiviert trainiert, bisher scheint von Müdigkeit keine Spur. Zwar hatten die Herrschinger ein spielfreies Wochenende und werden sicherlich ausgeruht auflaufen, aber die GRIZZLYS werden ihrerseits versuchen Schwung und Selbstbewusstsein des letzten Wochenendes mit in die Nikolaushalle zu nehmen.

    Das Auswärtsspiel der Helios GRIZZLYS können alle Interessierten im Livestream unter http://www.sporttotal.tv verfolgen. Informationen rund um den Pokalwettbewerb gibt es hier: www.dvv-pokal.de . Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.helios-grizzlys.de), bei Facebook (@heliosgrizzlys), Instagram (@heliosgrizzlys) und in der GRIZZLYS-App.

    24.11.2020 21:45

Atemberaubende Achterbahnfahrt

Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt, 25.11.20, POK M

Nervenkitzel vom Feinsten bekamen die Livestream-Zuschauer am Mittwochabend in allen vier Sätzen des Viertelfinal-Fights im DVV-Pokal zwischen den United Volleys und den Volleyball Bisons geboten.

26.11.2020 00:15

Dramatischer Pokalabend mit bitterem Ende

BERLIN RECYCLING Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee, 25.11.20, POK M

2:0-Führung, den Matchball auf der Hand gehabt und dennoch gehen die BR Volleys am Ende als Verlierer vom Court.

25.11.2020 23:11

Frankfurt zerstört die Pokalträume Bühls

Volleyball Bisons Bühl vs. United Volleys Frankfurt, 25.11.20, POK M

Die Pokalreise ist beendet. Mit 1:3 haben die Bisons das Nachsehen gegen die United Volleys und können sich damit voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren.

25.11.2020 22:42

SVG verlangt dem VFB alles ab

SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen, 25.11.20, POK M

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, fasste Stefan Hübner das Pokalaus der SVG Lüneburg gegen den VFB Friedrichshafen zusammen.

25.11.2020 22:13

Vorfreude trotz Temperatursturz

WWK Volleys Herrsching vs. Helios GRIZZLYS Giesen, 26.11.20, POK M

Pokal-Viertelfinale: Am Donnerstag um 20 Uhr empfangen die WWK Volleys die Helios Grizzlys Giesen in der Nikolaushalle. Das Match vor erneut leeren Rängen ist bei sporttotal.tv zu sehen.

24.11.2020 23:29

GRIZZLYS: Pokal-Viertelfinale am Ammersee

WWK Volleys Herrsching vs. Helios GRIZZLYS Giesen, 26.11.20, POK M

Für die Helios GRIZZLYS Giesen steht am kommenden Donnerstag das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Plan. Für die GRIZZLYS geht es zum wiederholten Male in den Süden, diesmal ins bayrische Herrsching.

24.11.2020 21:45

Netzhoppers fiebern Pokalspiel entgegen

BERLIN RECYCLING Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee, 25.11.20, POK M

Das legendäre Berlin-Brandenburg-Derby findet diesmal ohne Zuschauer statt. Auf der Road to Mannheim geht es um Alles oder Nichts!

24.11.2020 20:37

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