• Theo Timmermann zum ersten Mal im Finale
    Netzhoppers KW-Bestensee vs. United Volleys Frankfurt, 28.02.21, POK M
    Theo Timmermann ist KWer und ein Urgestein der Netzhoppers. Er freut sich riesig aufs DVV-Pokalfinale mit dem Team.
    Theo Timmermann
    Foto: Dagmar Jaschen

    Wenn am  Sonntag, dem 28. Februar, um 17 Uhr (live auf Sport1) das Volleyball-DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den United Volleys aus Frankfurt am Main beginnt, dann wird es sicherlich für Theo Timmermann eine ganz besondere Partie werden. Das liegt sicherlich auch daran, dass der 24-Jährige in Königs Wusterhausen geboren ist und zugleich der dienstälteste Akteur beim Dahmeland-Team ist.

    „Als ich 2013 mit 17 Jahren in der Zweiten Bundesliga bei den Netzhoppers im Männerbereich angefangen habe, hätte ich mir sicherlich niemals vorstellen können, mit der Mannschaft jemals in einem Pokalendspiel zu stehen“, sagt Timmermann, „mit unserer Finalteilnahme am morgigen Sonntag geht für mich jedenfalls ein sehr großer Traum in Erfüllung. Wir haben in den bisherigen Pokalpartien in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, dass wir auch mit Spitzenteams aus der Liga mithalten können. Wir fahren jetzt mit ziemlich breiter Brust in die SAP Arena und wollen dort erstmalig in der Vereinsgeschichte den Pokal holen.“

    Timmermann erblickte am 14. September 1996 in Königs Wusterhausen das Licht der Welt. Bereits in der zweiten Klasse wurde das Volleyball-Talent des 190cm großen Außenangreifer des Dahmeland-Teams erkannt. „Netzhoppers-Jugendtrainer Christian Lotsch hatte mich im Sportunterricht beobachtet und mich überredet, beim Verein erste Schritte im Volleyballbereich zu unternehmen“, erinnert sich Timmermann an seinen Beginn als Jugendspieler bei den Netzhoppers.
    Dort durchlief der Außenangreifer den kompletten Nachwuchsbereich, bevor er 2006 sein Debüt in der Zweiten Bundesliga gab. „Das ich diesen Schritt einmal schaffen würde, hätte ich nie gedacht, da ich nicht wie viele andere Spieler auf der Sportschule beim VCO in Berlin war“, berichtet Timmermann, der in seiner bisherigen Karriere auch schon einige interessante Angebote von anderen Vereinen auf seinem Tisch zu liegen hatte. „Ich habe Telematik in Wildau studiert und fühle mich bei den Netzhoppers pudelwohl. Deshalb kam ein Wechsel für mich bisher nicht wirklich in Frage.“

    26.02.2021 16:29
  • Finale als Krönung einer Erfolgsgeschichte
    Netzhoppers KW-Bestensee vs. United Volleys Frankfurt, 28.02.21, POK M
    Wenn die United Volleys Frankfurt an diesem Sonntag um 17 Uhr (live auf SPORT1) zum ersten Mal die Finalbühne im DVV-Pokal betreten, ist dies mehr als das Ergebnis einer einzigen Saison.
    Mit Linus Hüger hat Coach Juan Manuel Serramalera in Mannheim einen Lokalmatador mit an Bord.
    Foto: Corinna Seibert

    Wenn die United Volleys Frankfurt an diesem Sonntag um 17 Uhr (live auf SPORT1) zum ersten Mal die Finalbühne im DVV-Pokal betreten, ist dies mehr als das Ergebnis einer einzigen Saison. Als Gründer Jörg Krick die Mannschaft 2015 aus der Taufe hob, verband er damit die Hoffnung, in einigen Jahren um Titel mitspielen zu können. Der Pokalwettbewerb, zuvor im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen ausgespielt und inzwischen mit ebenso riesiger Resonanz in der Mannheimer SAP Arena, war schon damals das erste große Ziel der Frankfurter Volleyball-Träume. Schon in einem ihrer ersten Spiele schalteten die Uniteds im Viertelfinale den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen aus, mussten dann jedoch den Berlin Recycling Volleys beim Endspieleinzug den Vortritt lassen.

    Da waren die „jungen Wilden“ um Zimmermann, Reichert & Co. gerade furios in ihre Premieren-Bundesligasaison gestartet, vor über 3.000 Zuschauern in der Fraport Arena. An deren Ende sollten sie als (nach wie vor) „bester Aufsteiger aller Zeiten“ ihre erste von bislang drei Bronze-Medaillen in der Deutschen Meisterschaft in Empfang nehmen. Zwei Mal schafften sie es, wiederum gegen Friedrichshafen und Berlin, im Playoff-Halbfinale bis ins Entscheidungsmatch. Es folgten unvergessene Auftritte im Europacup und sogar die Qualifikation für die Hauptrunde der CEV Champions League mit den Duellen gegen die internationalen Superstars von Zenit Kasan. Beim Saisonabbruch im März 2020 lagen die United Volleys auf Tabellenplatz zwei und hätten aussichtsreich in die K.O.-Spiele einziehen können.  

    Reichlich Pokalfinal-Erfahrung

    Dafür wurden sie mit ihrem ersten Finale im Supercup belohnt, das im Oktober klar an den Favoriten aus Berlin ging. Im Pokalfinale am Sonntag hingegen begegnen sich zwei Teams auf Augenhöhe. Zwar konnten die Netzhoppers KW-Bestensee beide Auseinandersetzungen in der Volleyball Bundesliga für sich entscheiden. Die jüngste Begegnung stand bis zum 14:16 im Tiebreak jedoch bereits auf Messers Schneide. So waren sich beide Coaches bei der offiziellen Pressekonferenz auch einig, dass beim nächsten Aufeinandertreffen die Tagesform und die besseren Nerven entscheidend sein dürften. Selbstbewusstsein haben beide Teams schon bewiesen: die United Volleys bei ihrem Halbfinal-Auswärtssieg in Friedrichshafen und die Netzhoppers, die gegen Düren, Berlin und Herrsching gleich drei Mal das Kunststück fertiggebracht haben, einen 0:2-Satzrückstand noch zu drehen.

    Die United Volleys wären also womöglich gut beraten, den ersten Satz gegen die Brandenburger von vornherein abzugeben. Solche taktischen Überlegungen finden im Matchplan von Coach Juan Manuel Serramalera aber wohl kaum einen Platz: „In einem Pokalfinale spielen Druck und Emotionen eine größere Rolle. Meine Mannschaft hat nach den vielen Rückschlägen in dieser ungewöhnlichen Saison bewiesen, dass wir in wichtigen Situationen auf den Punkt fokussiert sind.“ Er muss es wissen, als argentinischer Pokalsieger von 2019, ebenfalls mit einem weitgehend neuformierten Kader. Auch andere im United-Team verfügen über Pokalfinal-Erfahrung, allen voran der Olympionike und langjährige DVV-Kapitän Jochen Schöps mit seinen vier Pokalsiegen. Je drei Mal waren Daniel Malescha und Jakob Günthör mit Friedrichshafen erfolgreich.

    Ausfallsorgen bei beiden Teams

    Und auch die Argentinier Rodrigo Quiroga und Facundo Imhoff sowie der japanische Libero Satoshi Ide konnten zuhause bereits den Cup gewinnen. Dazu kommen mit Mario Schmidgall (2018 mit Bühl) und Noah Baxpöhler (2019 mit Lüneburg) zwei weitere Uniteds, die schon einmal Endspiel-Luft in der SAP Arena schnuppern durften. Insbesondere auf „Super Mario“ Schmidgall ruhen die Frankfurter Hoffnungen, muss er doch als einziger Zuspieler den langzeitverletzen Belgier Matthias Valkiers ersetzen, der lediglich als moralische Unterstützung mit nach Mannheim reisen kann. Nicht spielberechtigt sind die Neuzugänge Leon Dervisaj und Jonas Reinhardt. Ausfallsorgen beschäftigen allerdings beide Finalgegner. Bei den Netzhoppers kämpft der angeschlagene Kanadier Byron Keturakis um seine Teilnahme, wenngleich man bei den Uniteds fest mit einem Einsatz des herausragenden KW-Regisseurs rechnet.

    Auf Seiten der Frankfurter muss Routinier Rodrigo Quiroga nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel weiterhin bangen, konnte nur vorsichtige Schritte im Training absolvieren. Dafür können sich seine Teamkollegen zumindest auf visuellen Rückhalt von den Rängen freuen, wo diesmal die üblichen rund 10.000 Final-Zuschauer leider fehlen werden. Dafür zeigen gut 200 United-Anhänger mit einem eigenen „Fan-Avatar“ Gesicht und werden die rot-blauen Farben in der Arena repräsentieren. Ohnehin einen Heimvorteil hat United-Youngster Linus Hüger. Der 17-jährige stammt vom Heidelberger TV, jenem Verein, der seit mehreren Jahren die Ballkinder und Helfer für das Endspiel stellt. Und dann könnte den Frankfurtern vielleicht noch ein weitaus älteres Kapitel ihrer eingangs geschilderten Pokalhistorie Mut machen: Vor genau 40 Jahren waren es 1981 nämlich die Frauen des Stammvereins TG 1862 Rüsselsheim, die mit ihrem Finalsieg hessische Pokal-Geschichte schrieben.

     

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    25.02.2021 23:40
  • #MissionMannheim: Live auf YouTube – die Show vor der Show
    Pokal | News
    Mit einer Pre-Game-Show auf dem YouTube Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes startet am Sonntag der lange Pokalfinaltag in Mannheim.

    Mit einer Pre-Game-Show auf dem YouTube Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) startet am Sonntag (28. Februar, 13:00 Uhr) der lange Pokalfinaltag in Mannheim. Moderator Daniel Höhr blickt mit seinen Experten*innen Melanie Gernert und Paul Becker sowie allen Fans auf die großen Finalspiele der Frauen und Männer.


    Fotos Fotos: Conny Kurth, SPORT1/Marc Tirl

    Der große Pokalfinaltag

    Damit können sich alle Fans am Sonntag bereits ab 13:00 Uhr auf die Finalspiele einstimmen: Melli, Paul und Daniel schauen mit den Fans auf die Finalpaarungen und liefern eine Stunde lang Insights aus der SAP Arena und den Teams.

    Ab 14:15 Uhr übernimmt SPORT1 im Free-TV das Ruder und startet die Übertragung mit dem Finale der Frauen zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und SC Potsdam.

    Ab 17:00 Uhr ermitteln die Männer zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den United Volleys Frankfurt ihren Champion. SPORT1 ist auch bei den Männern live im Free-TV dabei.

    25.02.2021 14:50
  • #MissionMannheim: „Emotionen sind essenziell“
    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale am Sonntag in Mannheim haben wir die Stimmen der Finalisten bei den Männern gesammelt.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Männer-Teams gibt es hier.


    Zwei Debütanten im DVV-Pokalfinale: Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt (Foto: Corinna Seibert)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Männer-Teams starten am Abend

    Nach dem Finale der Frauen geht es 17:00 Uhr mit dem Männer-Finale weiter. Auch hier ist SPORT1 live im Free-TV dabei.

    Netzhoppers Coach Christophe Achten über…

    …die Bedeutung des Finaleinzugs für den Verein: „Die Fans der Netzhoppers sind sehr stolz und freuen sich auf das Finale. Auch für den Verein ist es eine überraschende Wendung in dieser Saison und ein sehr positives Ereignis in einem schwierigen Jahr wie diesem. Wir freuen uns sehr auf das Finale.“

    …die Saisonduelle gegen Frankfurt: „Wir haben zweimal gegen Frankfurt gewonnen, aber im Pokalfinale starten beide Teams bei null. Frankfurt ist für mich die größere Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern. Ich sehe den 60:40-Vorteil für Frankfurt. Mental sind die beiden gewonnenen Liga-Duelle natürlich gut, aber am Sonntag fangen wir neu an.“

    …die Schlüssel zum Sieg: „Am Sonntag wird es für uns wichtig, dass wir unser eigenes Niveau abrufen können, auch in dieser großen Halle, in einem Finalspiel. Frankfurt hat meines Erachtens den besten Libero der Liga, ich bin ein großer Fan von ihm. Auch Jochen Schöps und Daniel Malescha sind sehr erfahrene Pokalspieler, darin sehe ich die Stärke der Frankfurter. Sicherlich haben beide Mannschaften aktuell Verletzungssorgen und damit einzelne Schwächen. Die Teams liegen vom Niveau sehr eng beieinander. Am Ende wird der gewinnen, der die besseren Nerven hat.

    …die fehlenden Zuschauer in der SAP Arena: „Ohne Zuschauer zu spielen wird, denke ich, kein Problem für das Team. Daran sind wir in dieser Saison gewöhnt. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil für meine junge Mannschaft und der geringeren Pokalfinal-Erfahrung. Auf jeden Fall müssen wir die Stimmung in der Halle selber machen, um unseren Energielevel hochzuhalten. Das Pokalfinale ist auch für mich als Headcoach der größte sportliche Erfolg. Da reicht nur die Pokalfinalteilnahme in Belgien heran.“

    Frankfurts Coach Juan Manuel Serramalera über…

    …den Weg ins Finale: „Der Pokalsieg gehört zu den großen Saisonzielen und ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir in dieser Saison im Finale stehen. Wir hatten in dieser Saison bisher nicht immer die Stabilität, viele Wechsel und Verletzungen während der Spielzeit. Dadurch mussten wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen. Es war keine einfache Saison mit der Pandemie und unserem vergleichsweisen kleinen Team. Im Pokal hatten wir sehr gute Spiele gegen Bühl (Viertelfinale) und Friedrichshafen (Halbfinale). Deshalb, denke ich, sind wir, wie die Netzhoppers, auch verdient im Finale.“

    …das Finale gegen die Netzhoppers: „Das wird wieder eine große Herausforderung, aber wir werden alles geben. In den Liga-Duellen gegen Bestensee haben wir etwas geschwächelt. Vielleicht ist das ihr Vorteil, dass sie gewonnen haben, aber am Sonntag versuchen wir es wieder. Pokal-Endspiele sind immer besonders, du musst auf den Punkt performen und Emotionen sind essenziell. Es ist ein anderer Druck als in Ligaspielen, da hilft Erfahrung immer.“

    …über seine Arbeit mit Jochen Schöps: „Ich habe mit Jochen drei Jahre im Nationalteam zusammengearbeitet. Er ist ein überragender Spieler und Teamkollege. Jetzt bringt er sehr viel Erfahrung in mein Team, großen Kampfgeist und ist ein großes Vorbild. Es hilft uns extrem, dass er zum Team gehört.“

    Netzhoppers Mittelblocker Yannick Goralik über…

    …den Kampfgeist des Teams: In dieser Saison haben wir großartige Teamleistungen abrufen können. Immer, wenn es darauf ankam, konnten wir zurückschlagen. Diese Spiele prägen und als Team und machen uns stärker. So etwas saugt man auf und vergisst es nicht mehr so schnell als Team. Es macht uns stärker.“

    …den Weg ins Finale, auf dem man alle Gegner mit 3:2-Siegen ausschaltete: „Anfang der Pokalsaison haben wir uns gedacht, dass wir den Fans etwas liefern müssen, wenn die schon nicht in die Hallen kommen können. Unsere Pokalstrategie dieses Jahr war: Wir wiegen den Gegner in den K.o.-Duellen in Sicherheit, liegen 0:2 hinten und kommen dann 3:2 zurück – beste Unterhaltung für die Zuschauer (lacht). Aber wie schon gesagt: In den entscheidenden Momenten waren wir als Team da.“

    …das Duell am Sonntag: „Im Hinblick auf das Finale steigt jetzt natürlich der Puls und man muss sich extrem fokussieren. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. K.o.-Spiele, die Auslosungen, der mögliche Heimvorteil, die verschiedensten Konstellationen, es kann so viel passieren. Und dann stehen eben auch mal Frankfurt und die Netzhoppers im Finale.“

    Frankfurts Diagonalangreifer und ehemaliger Nationalspieler Jochen Schöps über…

    …seine Rückkehr auf die Finalbühne nach 14 Jahren: „Es ist sehr schön, dass ich den Moment eines Pokalfinals noch einmal erleben darf. Dies ist ein besonderer Moment – für alle Spieler und einen Verein. Pokalspiele sind speziell.“

    …die Unterschiede am Sonntag: „Pokalspiele sind immer Momentaufnahmen. Eine Momentaufnahme des Teams, was es an diesem Tag leisten kann. Es kann alles passieren. Es gibt keinen Favoriten. Derjenige, der sein Potenzial in diesem einen Spiel besser abrufen kann, der gewinnt.“

    …das Besondere am aktuellen Team, das zum ersten Mal in der Frankfurter Vereinsgeschichte ein Pokalfinale erreicht hat: „Unser Team ist sehr lernwillig und -fähig. Wir hatten auch Pech in dieser Saison, mussten uns immer wieder an neue Situationen anpassen und das Beste daraus machen. Dazu gehört auch ein bisschen Glück, ein bisschen Können und der Wille.“

    …seine Erfahrungen und wie er dem Team damit helfen kann: „Als Ruhepol auf dem Feld und zuvor im Training. Das Pokalfinale wird etwas sehr Besonderes sein, auch ohne die Zuschauer in der Halle. Vielleicht kann ich der Mannschaft helfen, mit dem Druck umzugehen, den Spaß am Spiel zu erhalten und das, was wir tagtäglich trainieren umzusetzen. Wir müssen an dem, was wir können, auch in Drucksituationen festhalten. Wenn ich selbst dann noch halbwegs mein Spiel abrufe, wäre das natürlich gut (lacht).“

    23.02.2021 15:50
  • #MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"
    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale haben wir uns bei den beiden Finalisten der Frauen umgehört.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Frauen-Teams gibt es hier.


    Ein Duell auf Augenhöhe: SC Potsdam gegen SSC Palmberg Schwerin im DVV-Pokalfinale (Foto: Michael Dittmer)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Frauen-Teams beginnen

    Den Startschuss am Sonntag geben die Frauen, die ab 14:15 Uhr um den Titel spielen. SPORT1 überträgt live im Free-TV.

    Schwerins Coach Felix Koslowski über…

    …den Sieg vor zwei Jahren: „2019 war der erste Pokalsieg für Schwerin in Mannheim und für mich der erste Pokaltitel. Als Verein hat uns das viel Lust auf mehr gemacht. Der Pokal ist einer der zwei wichtigsten Titel, die man in Deutschland gewinnen kann. Das Pokalfinale, mit allem was normalerweise und in den letzten Jahren dazugehört, ist das Volleyball Highlight-Event des Jahres. Der Reiz dort zu spielen, ist für alle extrem groß.“

    …die engen Duelle gegen Potsdam: „Das Finale gegen Potsdam wird sehr, sehr spannend. In den vergangenen vier Liga-Duellen ging es immer über fünf Sätze. Der Sieg im letzten Duell gegen Potsdam gibt uns natürlich ein gutes Gefühl, trotzdem werden sich beide Mannschaften in Mannheim auf Augenhöhe begegnen. Da brauchen wir auch das Glück auf unserer Seite.“

    …das Trainer-Duell an der Seitenlinie: „Guillermo Naranjo Hernández ist einer der besten Trainer, den wir in der Liga haben und ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Ich freue mich auch auf diese Rivalität an der Seitenlinie. Am Sonntag wird es darum gehen, wer seine Nerven besser im Griff hat, wenn Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen."

    Potsdams Coach Guillermo Naranjo Hernández über…

    …seine Erwartungen im Finale: „Die Spiele gegen Schwerin sind immer schwere Begegnungen. Sie sind ein großartiges Team, da müssen wir unser bestes Spiel machen. Sie haben eine großartige Offensive und sind auf allen Positionen gut besetzt. Wir müssen sicher sehr gut aufschlagen, um sie weg vom Netz zu halten, ein stabiles Side-Out spielen und in der Block-Abwehr gut arbeiten, dann ist alles möglich."

    …die Bedeutung von Finalspielen: "Pokal-Endspiele sind Thriller, es kann alles passieren, alles ist möglich. Kleinste Änderungen oder Einflüsse ändern das Spiel. Wir wissen aber, was wir können. Wenn wir das auf das Feld bringen, wird es wieder ein spannendes Spiel gegen Schwerin.“

    …die Bedeutung des Titels für Potsdam: „Für den Verein wäre es großartig, diesen Titel zu gewinnen. Einfach für alle, die hier einen großartigen Job machen rund um das Team. Und natürlich für die Fans. Die Leute hier verdienen den Titel. Man war oft nah dran und ich bin stolz, dass ich hier die Möglichkeit habe, mit meiner Mannschaft um den Sieg zu spielen.“

    Schwerins Libera Anna Pogany über…

    …ihre Erfahrungen mit insgesamt drei Finalteilnahmen: „Alle Pokal-Endspiele, die ich bereits bestreiten durfte, werde ich nie vergessen. Gerade meinen ersten Titel mit Vilsbiburg 2014. Das sind ganz besondere Spiele. Ich denke nicht, dass ich einen Vorteil durch die Pokalfinal-Erfahrung habe, da in diesem Jahr alles anders ist und wir auch viele neue Spielerinnen im Team haben, die das nicht kennen.“

    …die starken Ergebnisse der letzten Wochen mit sechs Siegen aus sieben Spielen: „In den letzten Spielen habe ich nur von Spiel zu Spiel geschaut, jedes Spiel positiv anzugehen war wichtig. Dementsprechend realisiert man dann gar nicht, dass man eine Erfolgs-Serie hinter sich hat. Wir sind aktuell sehr froh, nach dem schwierigen Januar, wieder zu unserer Form zurückgefunden zu haben. Speziell dann, wenn es jetzt um die Titel geht. Am Sonntag werden wir eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um gegen Potsdam zu gewinnen. Emotionen werden wichtig sein. Das macht unseren Sport aus, das brauchen wir, um Top-Leistungen abzurufen.“

    Potsdams Kapitänin Antonia Stautz über…

    …den Stand ihrer Verletzung: „Mir geht es soweit wieder gut. Ich werde diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und muss schauen, was passiert. Ich hoffe sehr, dass mein Körper mitmacht. Dann stehen die Chancen gut, dass ich am Sonntag das Team auf dem Feld unterstützen kann.“

    …den ersten Potsdamer Finaleinzug: „Der Pokalfinaleinzug hat den Verein natürlich beeinflusst, nicht nur das mediale Interesse steigt, auch die Aufregung im Team.“

    …Erfahrungen von der Beach-DM und wie sie diese beim Pokalfinale nutzen könnte: „Ich habe in Timmendorfer Strand bei den Meisterschaften in einem großen Stadion gespielt. Als Erfahrung kann ich daraus mitnehmen, dass ich Aufregung nicht ausblenden kann, dass aber auch nicht muss. Weil ich weiß, dass mit den ersten Ballwechseln die Nervosität sinkt und in Konzentration umschlägt. Man sollte diese positive Aufregung nicht versuchen zu verhindern, sie kann helfen, um sich zu konzentrieren. Das versuche ich mit dem Team auch in Mannheim positiv zu nutzen.“

    22.02.2021 17:35
  • Neue DVV-Pokal-App schafft mehr Interaktion für Fans
    VBL | Pressemitteilungen
    Jetzt verfügbar für Android und iOS: Die DVV-Pokal-App - gespickt mit Gewinnspielen und interaktiven Inhalten,

    Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) bringen alle Fans noch näher an Deutschlands größtes Volleyball-Highlight: Ab sofort kann sowohl im App-Store als auch Android-Store die neue DVV-Pokal-App, gespickt mit Gewinnspielen und interaktiven Inhalten, heruntergeladen werden.

    Alle Informationen zum DVV-Pokalfinale 2021 auf einen Blick in der DVV-Pokal-App. (Grafik: VBL)

    Alle Informationen zum DVV-Pokalfinale 2021 auf einen Blick in der DVV-Pokal-App. (Grafik: VBL)

    Die Corona-Pandemie lässt erstmals keine Zuschauer in der SAP Arena in Mannheim zu. Damit trotzdem jeder Volleyballfan direkt am Event teilnehmen kann, wurde zusammen mit bFAN Sports eine neue Fan-Engagement-Plattform erschaffen.

    Als erster Anlaufpunkt für alle Fans des Pokalfinals liefert die App dabei übersichtlich alle nötigen Informationen rund um die Finalisten und den DVV-Pokal an sich. Neben dem Team-Roster finden sich dort ebenfalls Einblicke in den aktualisierten Spielmodus von 2020/21 oder die Pokalhistorie zurück bis ins Jahr 1953.

    Darüber hinaus wird die Interaktion mit den Fans großgeschrieben. Im Live-Chat zusammen mit Spieler*innen der Pokalfinalisten können die User ihre Fragen stellen oder sich in der Videothek mit exklusiven Inhalten zur ihren Lieblingsteams versorgen. Auch Volleyballexperten kommen auf ihre Kosten. In Mini-Spielen können Kenner der deutschen Volleyballszene ihr Wissen zum DVV-Pokal und seinen aktuellen Finalisten testen und dabei mit ihrer Kenntnis und ein wenig Glück einen signierten Spielball gewinnen.

    Selbst auf die Siegerehrung können die Fans mit der DVV-Pokal-App Einfluss nehmen. Die wertvollsten Spieler der DVV-Pokalfinals der Frauen und Männer werden dabei nämlich über die MVP-Votings in der App bestimmt und in der SAP Arena in Mannheim ausgezeichnet.

    „Die interaktive DVV-Pokal-App gibt den Volleyballfans die Möglichkeit schnell, unkompliziert und direkt am DVV-Pokalfinale teilzunehmen. Schon vor den Finals finden die Fans hier exklusive Informationen und erhalten die Möglichkeit, direkt mit den Spielerinnen und Spielern in Kontakt zu treten. Am großen Finaltag ist die App der perfekte Second Screen, ermöglicht den Blick in die Halle und die Interaktion mit anderen Volleyballfans“, sagt Fabian Kunze, Geschäftsleiter Medien bei der VBL.

    Die DVV-Pokal-App steht ab sofort im iOS- und google-Play-Store zum kostenlosen Download bereit.

    ► Download für iOS im App Store.

    Download für Android im Google Play Store.

    16 weitere Vereins-Apps (z. B. SC Potsdam, Netzhoppers KW-Bestensee) aus den 1. Bundesligen wurden in Kooperation mit dem französischen Unternehmen bFAN erstellt und können ebenfalls heruntergeladen werden.

    19.02.2021 12:21

Theo Timmermann zum ersten Mal im Finale

Netzhoppers KW-Bestensee vs. United Volleys Frankfurt, 28.02.21, POK M

Theo Timmermann ist KWer und ein Urgestein der Netzhoppers. Er freut sich riesig aufs DVV-Pokalfinale mit dem Team.

26.02.2021 16:29

Finale als Krönung einer Erfolgsgeschichte

Netzhoppers KW-Bestensee vs. United Volleys Frankfurt, 28.02.21, POK M

Wenn die United Volleys Frankfurt an diesem Sonntag um 17 Uhr (live auf SPORT1) zum ersten Mal die Finalbühne im DVV-Pokal betreten, ist dies mehr als das Ergebnis einer einzigen Saison.

25.02.2021 23:40

#MissionMannheim: Live auf YouTube – die Show vor der Show

Pokal | News

Mit einer Pre-Game-Show auf dem YouTube Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes startet am Sonntag der lange Pokalfinaltag in Mannheim.

25.02.2021 14:50

#MissionMannheim: „Emotionen sind essenziell“

Pokal | News

Vor dem DVV-Pokalfinale am Sonntag in Mannheim haben wir die Stimmen der Finalisten bei den Männern gesammelt.

23.02.2021 15:50

#MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"

Pokal | News

Vor dem DVV-Pokalfinale haben wir uns bei den beiden Finalisten der Frauen umgehört.

22.02.2021 17:35

Neue DVV-Pokal-App schafft mehr Interaktion für Fans

VBL | Pressemitteilungen

Jetzt verfügbar für Android und iOS: Die DVV-Pokal-App - gespickt mit Gewinnspielen und interaktiven Inhalten,

19.02.2021 12:21

DVV-Pokalfinale am 28. Februar in SAP Arena - live auf SPORT1

VBL | Pressemitteilungen

Ohne Zuschauer in der SAP Arena, dafür live im Free-TV auf SPORT1 sowie mit einer Pre-Game-Show auf YouTube findet am 28. Februar das DVV-Pokalfinale in Mannheim statt.

05.02.2021 10:03

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Archiv

ArtikelDatum
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„Juaniteds“ erfüllen sich Pokalfinal-Traum 11.12.202011.12.2020 02:45
Final-Premiere für United Volleys und Netzhoppers 10.12.202010.12.2020 23:27
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Noch ein Sieg bis Mannheim 09.12.202009.12.2020 01:21
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