NETZwerk der Werte

Wenn sich Unternehmen im Volleyball engagieren, betreten sie ein Feld aus Werten. Ein Spielfeld, das sichtbar, überprüfbar und emotional erfahrbar ist. Teamgeist ist hier kein Claim. Fairness keine Floskel. ProPosition wird ein Teil des Volleyballs. Ziele, Identität und Haltung finden Schnittmengen. Diese Serie "NETZwerk der Werte" erzählt genau davon. Vom Werte-Transfer und der Wirkung der Partnerschaft mit der Volleyball Bundesliga (VBL). 

Warum ProPosition das Echte sucht

Leistungssport ist mehr als Wettkampf. Er ist ein Spiegel für Haltung, Verantwortung und Teamgeist. Unter Druck zeigt sich, ob Strukturen tragen und ob Menschen füreinander einstehen. Genau dort berühren sich Sport und Unternehmertum. Diese Serie mit den Partnern der Volleyball Bundesliga fragt nach den Schnittmengen: Wo wachsen Erfolg und Werte aus denselben Wurzeln. Im ersten Teil steht ProPosition im Fokus. Ein Partner, der nicht auf das Größte setzt, sondern auf das Echte und Ehrliche im Volleyball.

Es gibt Unternehmen, die steigen dort ein, wo schon alles läuft. Wo die Kameras stehen, die Sponsorenpakete geschnürt sind, wo man sich in ein fertiges System einkaufen kann. Und dann gibt es die ProPosition GmbH. Eine Agentur für Media, Beratung und Sportsponsoring, die bewusst einen anderen Weg geht. Sie suchen das Echteste. Nicht den Glanz, sondern die Substanz. Nicht die Bühne, sondern das Team.

Patrick Wollny-Geiger, Leiter des Bereichs Sportsponsoring, erklärt, warum Volleyball für ProPosition mehr ist als Werbefläche. Für ihn ist es „Haltung, Pionierarbeit und das Gefühl, mitzuspielen, statt nur zuzuschauen“.

Wollny-Geiger ist kein Mann für Umwege. Er sagt, was er denkt. Und er macht, was er für richtig hält. Wenn man ihn fragt, warum ProPosition sich für Volleyball engagiert, kommt die Antwort sofort: „Volleyball war immer ein persönliches Thema für mich. Ich mag die Klarheit dieser Sportart. Drei Berührungen, ein klarer Punkt. Keine Diskussionen über Fouls oder Grauzonen. Das spricht mich an.“

Das könnte man als persönliche Vorliebe abtun. Aber Wollny-Geiger meint es strategisch. ProPosition sucht bewusst Sportarten, die nicht im großen Fokus stehen. Fußball dominiert vieles. Volleyball, Handball, Basketball stehen oft im Schatten. Genau dort setzt ProPosition an. „Wir gehen dorthin, wo wir wirklich etwas bewegen können“, sagt er. Das ist keine Floskel. Es ist Programm.

Angefangen hat es mit dem 1. FC Heidenheim. Als der Verein in die zweite Liga aufstieg, wurde es für ProPosition zu groß. Die Reichweite war plötzlich da, die Notwendigkeit der Unterstützung geringer. Also zogen sie die Konsequenz. Sie gingen dorthin, wo ihre Präsenz wirklich einen Unterschied macht. So kamen Allianz MTV Stuttgart, TVW und die MHP Riesen dazu. Und die Volleyball Bundesliga.

Natürlich ist Sportsponsoring auch eine Rechnung. Wollny-Geiger macht daraus kein Geheimnis: „Im Volleyball bekomme ich für den Einsatz deutlich mehr Sichtbarkeit als im Profifußball. Dazu kommt das familiäre Netzwerk. In kleineren Vereinen entstehen echte Kontakte.“ Aber wenn man ihn fragt, ob sich das rechnet, wird er offen: „Eins zu eins lässt sich das nicht berechnen. Das Wertvollste sind die Kontakte. Gespräche, Austausch, neue Verbindungen.“

Es geht nie nur um Logoplatzierung. Es geht um Netzwerkpflege. Um Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen. Nicht anonym, nicht abgehoben. Wenn daraus Geschäft entsteht, gut. Wenn nicht, bleibt trotzdem etwas. „Das unterscheidet es von großen Konzernnetzwerken“, sagt Wollny-Geiger. „Es ist kein kaltes Sponsoring. Es sind Begegnungen.“

Volleyball wächst. Langsam. Aber echt.

Hat sich in den vergangenen Jahren etwas verändert? Wollny-Geiger nickt sofort: „Ja, die Sichtbarkeit ist gestiegen. Die medialen Reichweiten sprechen dafür. Volleyball ist immer noch hinter Handball und Basketball, aber es entwickelt sich.“ Das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim war erstmals ausverkauft. Die Kampagnen rund um das Zoi DVV-Pokalfinale haben Wirkung gezeigt. Es ist eine spürbare Dynamik entstanden. Und ProPosition ist dabei. Nicht als Beobachter. Als Mitspieler.

Welche Parallelen sieht Wollny-Geiger zwischen Spitzensport und seinem Unternehmen? Auch diese Antwort fällt ihm leicht. Er fasst sie in einem Wort zusammen: „Fehlerkultur.“ Im Volleyball ist jeder Fehler sichtbar. Man kann sich nicht verstecken. „Das ist in unserem Unternehmen genauso. Fehler werden offen besprochen, nicht um jemanden bloßzustellen, sondern um besser zu werden.“

Wie im Sport ist auch bei ProPosition alles Teamarbeit. Das Endergebnis sieht der Kunde. Aber dahinter stehen Vorbereitung, Abstimmung und viele kleine Schritte. Die beste Idee bringt nichts, wenn die Standorte nicht passen. Und perfekte Standorte helfen nicht, wenn das Motiv nicht wirkt. Alles muss zusammenpassen.

Auch die Strategie. Und die lautet bei der Volleyball Bundesliga: Struktur vor Geld. „Kurzfristig Sponsorengeld an die Vereine auszuschütten, bringt wenig, wenn keine stabilen Strukturen vorhanden sind. Nachhaltigkeit entsteht durch Organisation, Transparenz und klare Abläufe. Erst Strukturen, dann Wachstum.“

ProPosition lebt das. In ihrer Arbeit mit Kunden. In ihrem Sportsponsoring. In ihrer Art, Kampagnen zu denken. ProPosition ist spezialisiert auf Mediaplanung und Außenwerbung. Und so altmodisch es klingen mag: Plakatwerbung wirkt. Und zwar stark. „Studien zeigen: Wenn Social Media mit Plakat verlängert wird, steigt die Aufmerksamkeit um bis zu 40 Prozent.“

Mehr noch: „Plakatwerbung ist wenig aufdringlich. Sie wirkt unterschwellig. Man kann sie nicht wegklicken. Sie prägt sich ein. Der Marktanteil wächst. Gerade in Zeiten eingeschränkter Online-Werbemöglichkeiten gewinnt Außenwerbung wieder an Bedeutung.“ Besonders Wesselmänner, die großen Flächen im öffentlichen Raum, erzeugen laut Wollny-Geiger starke Sichtbarkeit: „Sie sind präsent, wirken dauerhaft im Straßenbild und verbinden Bekanntheit mit Wiedererkennung.“

Wollny-Geiger empfindet Stolz, als Partner der VBL an dieser Aufbauarbeit mitzuwirken. „Ja“, sagt er und lehnt sich zurück. „Es ist ein echtes Gefühl von Stolz. Nicht, weil alles groß und perfekt wäre, sondern gerade, weil nichts selbstverständlich ist. Weil man nicht in ein fertiges Gefüge eintritt, in dem alles längst läuft. Sondern weil man spürt, dass hier etwas entsteht. Und dass man selbst daran mitgebaut hat.“ Dieses Gefühl kennt und schätzt er. Es ist Teamspirit in Reinform. Alle gewinnen, alle verlieren zusammen. Man steht nicht neben dem Feld und kommentiert nur. „Man spielt mit. Man ist Teil der Entwicklung. Und man spürt, dass es nicht nur um kurzfristige Effekte geht, sondern um etwas, das stabiler wird, Jahr für Jahr.“

ProPosition hat verstanden, was viele Konzerne vergessen haben. Wirkliche Partnerschaften entstehen nicht durch Budgets. Sie entstehen durch Haltung. Durch das Gefühl, gemeinsam etwas aufzubauen. Am Netz. Und bei jedem einzelnen Standort. Am liebsten würde Wollny-Geiger in jeder deutschen Stadt einen dieser Wesselmänner aufstellen, um den Volleyball-Sport noch breiter in der Gesellschaft zu verankern. Die Botschaft wäre ebenso schlicht wie klar: „Gemeinsam stark – am Netz und in der Stadt.“

Martin Haar
 

ÜBER PROPOSITION
Die ProPosition GmbH ist eine inhabergeführte Agentur für Media, Beratung und Sportsponsoring mit Sitz in Stuttgart. Sie plant und realisiert crossmediale Kampagnen mit Schwerpunkt auf Außenwerbung und begleitet Unternehmen und Sportvereine als strategischer Partner.

Mehr unter: www.proposition-gmbh.de