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Freiburg erhält Wildcard für 2. Liga

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Das Feld der Teams für die Saison 2019/2020 in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer ist komplett. Der VBL-Vorstand hat einen Wildcard-Antrag der FT 1844 Freiburg einstimmig positiv verabschiedet.

Obwohl sportlich abgestiegen, wird die FT 1844 Freiburg auch in der kommenden Saison weiter in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer spielen. Es wird das zwanzigste Bundesliga-Jahr der Südbadener sein. Der Vorstand der Volleyball Bundesliga hat sich am Freitag einstimmig für die Erteilung einer Wildcard für die Breisgauer ausgesprochen. "Wir sehen in Freiburg einen wertvollen Standort, der die Entwicklung der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer in Zukunft positiv mitgestalten kann. Das stimmige Gesamtkonzept spielt bei der Beantragung der Wildcard eine große Rolle – und die klare Ausrichtung in Freiburg hat den Vorstand letztlich davon überzeugt, dem Wildcard-Antrag zuzustimmen", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

"In Freiburg wurden in den vergangenen Jahren erfolgversprechende Strukturen geschaffen", sagt Johannes Oswald, VBL-Vizepräsident und Sprecher der 2. Bundesliga. "Gerade in den Bereichen Jugend- und Nachwuchsarbeit sowie mit der Besetzung wichtiger Positionen durch hauptamtliche Mitarbeiter hat die FT 1844 Freiburg ihre Ambitionen untermauert, perspektivisch auch sportlich an der Spitze der 2. Liga zu stehen." Einen Spitzenwert hat der Standort bereits in der vergangenen Saison erzielt: Über 7.400 Zuschauer besuchten die Heimspiele der Breisgauer. Sie führen damit das Zuschauerranking in der Südstaffel an und liegen unter allen 53 Zweitligisten auf Rang zwei hinter Skurios Volleys Borken (Nord Frauen).


Jubel bei der FT 1844 Freiburg über die Vergabe der Wildcard; Foto: FT 1844 Freiburg


Mit neuem sportlichen Konzept, einem neuen Businessplan und einer neuen Spielhalle ab Herbst 2019 ist die langfristige Vision im Breisgau sogar die 1. Bundesliga. „Wir sind natürlich sehr glücklich über die Entscheidung der VBL. Wir sind uns sehr wohl der Verantwortung bewusst, die eine solche Vergabe mit sich bringt", zeigt sich Florian Schneider, sportlicher Leiter und Teammanager der FT 1844 Freiburg, erleichtert. „Die Liga hat uns mit dieser Wildcard einen großen Vertrauensbeweis ausgesprochen. Jetzt ist es an uns, dieses Vertrauen durch unsere Arbeit und unser Handeln auch nachhaltig zu rechtfertigen.“

Die 2. Volleyball Bundesliga Süd Männer setzt sich damit in der Saison 2019/2020 wie folgt zusammen: AlpenVolleys Haching II, GSVE Delitzsch (Aufsteiger DL Ost), SSC Karlsruhe, SV Schwaig, TGM Mainz-Gonsenheim, TSV Grafing, TSV Mimmenhausen, TuS Kriftel (Aufsteiger DL Süd), TV/DJK Hammelburg, VC Gotha, VYS Friedrichshafen (Sonderspielrecht), VI Frankfurt (Sonderspielrecht), FT 1844 Freiburg (Wildcard), L.E. Volleys (Zusätzlicher Aufsteiger aus DL Ost).


Spielrechtliche Grundlage für die Vergabe der Wildcard ist Ziffer 23.5.2 des VBL-Lizenzstatuts, wonach freie Plätze nach Berücksichtigung der Regelaufsteiger durch die Vergabe von Wildcards besetzt werden können. Durch den Aufstieg von HEITEC Volleys Eltmann in die 1. Bundesliga und den Rückzug der TG Rüsselsheim II aus der 2. Bundesliga Süd waren zwei freie Plätze zu besetzen. Neben der Wildcard für die FT 1844 Freiburg profitiert hiervon L.E. Volleys (Vizemeister Dritte Liga Ost) als zusätzlicher Aufsteiger. TV 05 Waldgirmes (Vizemeister Dritte Liga Süd und Verlierer der Aufstiegsspiele) verbleibt damit in der Dritten Liga. Als Wildcard-Inhaber muss die FT 1844 Freiburg die höchsten Lizenzierungsanforderungen in der 2. Bundesliga erfüllen und eine Genehmigungsgebühr von 12.500 Euro entrichten.

veröffentlicht am Freitag, 17. Mai 2019 um 15:04; erstellt von Sattler, Daniel
letzte Änderung: 17.05.19 14:30
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