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Grünes Licht für Spielhallen

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Der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) hat den Vereinen TSV Herrsching, SVG Lüneburg und Ladies in Black Aachen die Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen ihrer Spielhallen in Aussicht gestellt. Laut Gremienbeschluss wird die VBL hierzu bis zum 1. April mit den Vereinen die standortbezogenen Hallenkonzepte abstimmen.


Die VBL stellt die Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen für die Herrschinger Nikolaushalle in Aussicht (Quelle: Benedikt Pohlus)

„Wir geben den Vereinen frühzeitig die notwendige Planungssicherheit für die kommende Spielzeit“, erklärt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Mit der Grundsatzentscheidung des Vorstands im Rücken können die Vereine ihre Lizenzierung und Sponsorensuche vorantreiben.“ Jung betont, dass sich der Vorstand mit seiner Entscheidung im Rahmen der aktuellen Richtlinien für die Bewilligung von Ausnahmegenehmigungen bewege. In der Öffentlichkeit sei in der Vergangenheit der Eindruck entstanden, dass Aufsteiger bereits im dritten Jahr ihrer Ligazugehörigkeit in einer Halle spielen müssten, die den erweiterten Ligaanforderungen entspräche. Dies sei jedoch nicht der Fall. Vielmehr müssten die Vereine zu diesem Zeitpunkt eine belastbare Planung für einen Hallenneubau oder –umbau vorlegen.

„Dass es in Lüneburg zu Verzögerungen mit dem Hallenprojekt gekommen ist, weil Investor und Betreiberkonzept verändert wurden, können wir nicht dem Verein anlasten“, erklärt Jung. „Mit der Vereinsführung werden wir in Kürze einen neuen Zeitplan abstimmen, der Grundlage für die Verlängerung der Ausnahmegenehmigung ist.“

Gleiches gilt für den TSV Herrsching, der – nachdem sich mehrere hoffnungsvolle Optionen zerschlagen hatten – am Neubeginn seiner Planungen steht. Fritz Frömming, Manager des TSV Herrsching, begrüßt die Grundsatzentscheidung des VBL-Vorstands: „Die Entscheidung gibt uns jetzt die Möglichkeit, mit Spielern, Sponsoren und Partnern die Erfolgsgeschichte in Herrsching fortzuschreiben. Wir werden nun einen neuen Fahrplan für den Bau einer Eventarena erstellen. Unser Ziel ist es, spätestens zu Beginn der Saison 2020/21 in einer neuen Halle zu spielen.“

Für den Traditionsstandort Aachen zeichnet sich nach öffentlichen Äußerungen des Bürgermeisters der Stadt und eines Ratsvertreters der StädteRegion ebenfalls eine Lösung für den Neubau einer Multifunktionsarena ab. Die Erstligavolleyballerinen von VfB Suhl LOTTO Thüringen benötigen in der kommende Saison hingegen keine Ausnahmegenehmigung mehr, wenn die Umbaumaßnahmen während der Sommerferien 2017 fristgerecht abgeschlossen werden.

Die Ausnahmegenehmigungen der VBL umfassen auch zukünftig nicht die Spiele der Playoffs und der Halbfinalspiele des DVV-Pokals. Für diese Begegnungen müssen alle Vereine weiterhin eine Ausweichhalle benennen.

veröffentlicht am Donnerstag, 19. Januar 2017 um 11:27; erstellt von Wagener, Franziska
letzte Änderung: 05.03.17 14:52
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