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Arbeit zahlt sich aus

FT 1844 Freiburg vs. TV/DJK Hammelburg, 22.02.20, 2. BLSM
Der Freiburger Block war am Samstag ein Erfolgsgarant. Darüber freut sich Caleb Watson.
Foto: Patrick Seeger

Als Maciej Madej über das Spiel gegen Hammelburg spricht, hat er die erste Fasnet in Freiburg bereits hinter sich. „Wir haben gestern ganz entspannt mit unseren Teamkollegen gefeiert.“, erzählt der Freiburger Zuspieler. Heute dagegen ist wieder Training angesagt und Maciej Madej ist bereits vor Beginn im Kraftraum anzutreffen – ein paar Sonderschichten schieben, vielleicht auch um alle Fasnets-Folgen zu überwinden.

Dass sich etwas extra Anstrengung auszahlt, erleben die FT-Volleyballer am Samstag gegen Hammelburg. Bereits in den ersten Satz startet die Affenbande richtig gut. Mit den eigenen Aufschlägen kann man Druck erzeugen und die eigenen Angriffe verwandeln die Freiburger sicher. Maciej Madej orchestriert dabei geschickt die Freiburger Attacken und weiß zudem schon zu Beginn des Satzes mit einem Zuspieler-Trick sowie einer kleinen Aufschlagserie zu begeistern. Früh können sich die Affen so einen Vorsprung von 6-7 Punkten erspielen, den sie letztlich auch bis zum Satzende behalten - 25:18 das überzeugende Ergebnis für die Gastgeber.

Der Start in den zweiten Durchgang gestaltet sich aus Freiburger Sicht allerdings erstmal weniger prächtig. Der Hammelburger Moritz Rauber (später MVP der Gäste) legt eine starke Aufschlagserie hin, die Affen kriegen im Angriff den Ball nicht tot und schnell liegt die FT 1:5 zurück. Besonders durch gute Arbeit im Block robbt sich die Affenbande wieder heran, liegt bereits zur Satzmitte wieder deutlich vorn und kann mit einem 2:0-Satzvorsprung in die Pause gehen. „Entscheidend war, dass wir stark im Block und im Angriff gespielt haben.“, nennt Maciej Madej, den man auf dem Feld leicht an den hochgekrempelten Ärmeln erkennt, die Freiburger Erfolgsfaktoren an diesem Abend. Der kommunikative Zuspieler erklärt, warum das kein Zufall ist: „Besonders auf unseren Pipe und auf den Block haben wir in den zwei Trainingswochen zuvor einen intensiven Fokus gelegt. Das hat sich ausgezahlt.“

Kurzzeitig sieht es so aus, als würden die Affen noch um den Lohn für diese Trainingsarbeit gebracht werden. Nach passablem Start erwischen die Freiburger zur Mitte des dritten Durchgangs eine kleine Schwächephase. Hammelburg entscheidet den Satz für sich und wittert Morgenluft. Doch Freiburg lässt im vierten Satz nichts mehr anbrennen und fährt durchaus verdiente drei Punkte ein. „Typischerweise kann das Spiel in so einer Phase nochmal kippen. Es ist umso besser, dass wir trotz des Hammelburger Comebacks gewonnen haben.“, freut sich Maciej Madej.

So gibt es im neuen Dschungel zur Fasnet einen gewichtigen Grund mehr zu feiern. Für die Affenbande ist dieser Heimsieg von höchster Relevanz, wie Maciej Madej ausführt: „Das wichtigste ist natürlich das Ergebnis und die drei Punkte. In unserer schwierigen Situation sind sie fast sechs Punkte wert.“ Die erste Fasnet des neuen Freiburger Zuspielers hat damit sicher an Ausgelassenheit gewonnen. Bevor dieser sich nun vom Kraftraum aufs Trainingsfeld begibt, richtet er nochmal das Wort ans Freiburger Publikum: „Ich habe mich sehr gefreut, dass trotz Fasnet so viele Leute da waren. Das war eine positive Überraschung, die uns extra Power gegeben hat.

veröffentlicht am Dienstag, 25. Februar 2020 um 21:55; erstellt von Christian Stein, FT 1844 Freiburg e.V.
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